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Scherben Offline
Dabei seit: 28.05.2004
Das Problem ist doch gar nicht Frage, ob ein Verein und seine Spieler sympathisch sind oder nicht. Das ganze Thema ist aus meiner Sicht komplett verfehlt, weil man die viel wichtigere Frage in puncto Fairness gar nicht stellt, und die lautet: Wie verhält sich eine Mannschaft im Spiel?

Und da schneidet der BVB auch ohne meine schwarzgelbe Brille halt um Längen besser ab als die meisten anderen Bundesligavereine. Die Mannschaft liegt mit weitem Abstand vorn in der Kartenstatistik, spielt extrem wenige Fouls und Spieler mit Anzeichen von Fallsucht stehen auch nicht im Kader. Es wirkt von daher ein bisschen bemüht, wenn man das Haar in der Suppe dann bei dem zu finden sucht, was die Spieler so tun, wenn sich der Ball gerade mal nicht im Spiel befindet. Und selbst dabei bleibt es ja augenscheinlich bei dem einen oder anderen lauter vorgetragenen Spruch.

Hat man diesbezüglich schon Schaum vor dem Mund, was hält man denn dann erst vom Hamburger SV oder von Schalke 04 mit solchen Freaks wie Guerrero und Jones?
wyntonia rufer Offline
Dabei seit: 03.02.2009
Die Grenze zwischen ich freue mich über den Sieg meines Teams und ich freue mich über die Niederlage meines Gegners mag fein sein, aber exakt da läuft auch die Linie für sympathisch/unsympathisch. Und das funktioniert bei allen Spieler in allen Trikots.
lebowski Offline
Dabei seit: 09.01.2004
Das Thema, das der Artikel Deiner Meinung nach komplett verfehlt hat, ist ein ganz anderes und eigenes.
ferlebu Offline
Dabei seit: 26.03.2004
Kann mir jemand ne Schwimmweste reichen. Mir steht das Moralin schon bis zur Brust.

Ganz ehrlich, steht es in der Stellenbeschreibung eines Fußballprofis, dass er Etikette für den Staatsempfang mitbringen muss. Muss dann Frau Merkel auch kicken können? Muss sich nach der Sportschau einen neuen Schwiegersohn wünschen können? Wird Hansi Hinterseher dann arbeitslos?

Ich find es komisch wenn ein Heft auf der einen Seite den sogenannten "Originalen" der Vergangenheit huldigt und auf der anderen Seite junge Hitzköpfe die auf dem besten Weg dazu sind, mit Ratschlägen versorgt, wie man am besten unauffällig und austauschbar bleibt.
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
also gut, dann frag ich jetzt: was waren das denn für ein paar, also mehrere, situationen? abgesehn von fürth.
Scherben Offline
Dabei seit: 28.05.2004
@gelsenkirchen:

Ich glaube, das Thema "Faschos im Fußballumfeld" ist zu ernst, um es unter dem Blickwinkel des üblichen Rivalitätengedöns zu betrachten. Das ist als gesellschaftliches Problem so wichtig, dass man gemeinsam und über Vereinsgrenzen hinweg daran arbeiten sollte, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Existenz der Autonome-Nationalisten-Szene in Dortmund auch über die Grenzen der Stadt (und des Fußballs sowieso) hinweg wirkt.
Niggelz Offline
Dabei seit: 08.09.2007
Schön, wenn ein Kommentar auf so eindrückliche Weise umgehend bestätigt wird. Abwischen!

Als FC-Fan (der echte, aus Köln ;)), habe ich momentan sicherlich genügend Gründe, Schaum vorm Mund zu haben.
Der Ausgang des gestrigen Spiels war mir jedoch relativ gleich, von mir aus hätte auch Bayern gewinnen können. Die Anspielung auf Kahn sollte nur mal ins Gedächtnis rufen, dass unbedachte Aktionen im Sport bei sämtlichen Teams dazugehören - und letztlich einen großen Beitrag zur Legendenbildung und Faszination rund um den Fußball leisten.
Du schiebst nun eben Frust, das würde ich auch tun. Anderen aber pauschal zu unterstellen, sie würden diese Aktion von Subotic aus Sympathiegründen gutheißen bzw. zumindest tolerieren, ist etwas sehr einfach.
xkalistax Offline
Dabei seit: 12.04.2012
Scherben Offline
Dabei seit: 28.05.2004
@Lebowski:

Nee, das ist genau das Thema. Wenn es um Größe von Mannschaften geht, dann muss ihre Spielweise im Vordergrund stehen und nicht die Frage, ob man sich mit den Jungs beim Konfirmandenunterricht blicken lassen kann. Dass ein Spieler wie Subotic, den man nicht mögen muss, aber von dem man in vier Jahren Bundesliga noch nicht ein böses Foul gesehen hat, Robben einen Spruch drückt, wenn dieser erst einhakt und dann den "erarbeiteten" Elfmeter versemmelt, ist in puncto Sportlichkeit deutlich weniger verwerflich, als würde er alle zwei Wochen den Maik Franz geben oder halt selbst bei jeder kleinen Berührung den sterbenden Schwan mimen.
Niggelz Offline
Dabei seit: 08.09.2007
@ferlebu
100% Zustimmung!
knutor Offline
Dabei seit: 03.09.2008
@ferlebu: den Widerspruch mit dem von 11Freunde postulierten Kulturkampf gegen modernen Fußball bzw. seine zu glatten Akteure und dem Artikel seh ich auch. Allerdings ist das halt nen Meinungsartikel und obwohl der Inhalt Quatsch ist, hat er sein Ziel, wenn ich mir die ganzen äußerst unterhaltsamen Diskussionen hier anschaue, perfekt erreicht. Ich schreibe ja immerhin auch ;-)

Also weiterschreiben, vor allem die Bayern- und Dortmundclowns!!
ion Offline
Dabei seit: 10.09.2004
schöne Einschätzung von feuerwehrmann.
Wie kann man es sich erlauben, Kritik am alten und neuen Deutschen Meister zu üben...
Was Dortmund leistet, ist nicht zu beschreiben, unfassbar, ja schier unwirklich.
Man MUSS einfach respektieren, dass die regelmäßigen Jubel-Krampfanfälle des Herrn Klopp aus Emotionen geboren werden, ebenso das Verhalten seiner Spieler in Situationen wie gestern nach dem Elfmeter. Und Dortmund hat in der letzten Saison schließlich die Emotionen erfunden und deshalb dürfen alle Dortmunder sie exklusiv verwenden.
Wir alle sollten dankbar sein für den Anschauungsunterricht in Sachen Fairness und Emotionen, der uns, den Fans anderer Vereine, KOSTENLOS von Dortmund angeboten wird.
Ach, wären wir doch alle nur ein kleines bisschen wie Dortmund...
Könnte man die Bundesliga noch ernst nehmen, wenn alle Bundesligisten Trainer hätten, die so durchdrehen wie der Meistertrainer? Eine lustige Vorstellung wäre es zumindest...
giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009
Ein Beitrag aus der Küchen-Psychologie:

Ich vermute mal, dass Ich kann den Typen einfach nicht ab der springende Punkt für die schwatz-gelben Verteidigungskommentare ist. Klar, ein Bayern-Spieler, (aus dortmunder Sicht) mega erfolgreich, Weltstar, marin-esk fallsüchtig - da kann man nicht anders, dem muss man einfach einen mitgeben.

Bullshit. Subotic war einfach nicht schön. Fertig.

Und die ein oder andere Bayern-Aufregung hängt möglicherweise mit der bleiernen Vorahnung zusammen, dieses Jahr ein "Vizekusen reloaded" abzugeben (Äh, also ich hab da so ein ganz flaues Gefühl...). Zusammen mit dem aktuellen Frust über die letzten Minuten des gestrigen Spiels kommt dann son Nebenkriegsschauplatz gerade recht, sich aufzuregen...

Ich bleibe dabei: Subotic nicht schön, aber auch nicht schlimm...
Cantona 7 Offline
Dabei seit: 20.05.2010
wieso schreibt hier keiner über die coolness von robben ( also jetzt nich beim elfer, sondern danach) ...ich glaube da gibt es einige spieler in der buli die nach der beleidigung von subotic anders reagiert hätten...
Mr_Wulf Offline
Dabei seit: 31.03.2010
Dieser Artikel ist eine Frechheit und zeigt lediglich die Vorliebe des Verfassers für einen anderen Verein als den BVB.

Ja krass. Und anstelle sich mal mit den SOGENANNTEN Fans zu beschäftigen, die kistenweise Bananen, Feuerzeuge und Münzen auf den gegnerischen Torwart werfen und ausschließlich geklautes Liedgut zur Vorführung bringen, schindet er Zeilen mit fast schon wohlwollender Hilfestellung für diese (auf nationaler Ebene und N11freien) Wunderelf.
lebowski Offline
Dabei seit: 09.01.2004
Hotte, dit steht doch im Artikel. Subo, Kevin, Kloppo, Kabine. Sicher, allet nich so schlimm, kann man sagen. Aber man kann auch mal drüber reden. Und wir wollen doch auch mal nich übertreiben: der Artikel sacht nich, dass der BVB und seine Spieler nur komplett scheiße sind. Er sacht nur, dass sie sich durch ein paar nicht wirklich nette Aktionen ein paar Sympathiepunkte verspielt haben.
Buthelezi Offline
Dabei seit: 04.07.2007
Ich finde der Kommentar (!) von Kuhlhoff hat durchaus seine Berechtigung. Das war einfach eine in meinen Augen unschöne Aktion von Subotic (vielleicht im Eifer des Gefechts nachvollziehbar, woher sie kam, aber eben trotzdem unschön) - nicht der Untergang des Abendlandes, aber sympathischer ist er mir damit nicht geworden.

Und das solche Gesten wie gestern oder auch in Fürth v.a. auch dem Führungsstil/Beispiel Klopps entspringen ist meiner Ansicht nach unstrittig.
lebowski Offline
Dabei seit: 09.01.2004
@Scherben

Is wohl ein anderes Thema. Bei Dir geht's um die Fairnesstabelle, um gelbe Karten, um Fouls und einen Rückblick. Im Artikel sowie der entstandenen Diskussion geht's um Verhalten von Spielern, wenn der Ball mal nicht oder nicht mehr in der Nähe ist. Zum Zeitpunkt des Triumphs nämlich. Und da zeigt sich eben AUCH Größe, kannste Dich aufn Kopp stellen.
DocNoog Offline
Dabei seit: 29.01.2009
Klasse Artikel!
noorange Offline
Dabei seit: 12.04.2006
"Is wohl ein anderes Thema. Bei Dir geht's um die Fairnesstabelle, um gelbe Karten, um Fouls und einen Rückblick. Im Artikel sowie der entstandenen Diskussion geht's um Verhalten von Spielern, wenn der Ball mal nicht oder nicht mehr in der Nähe ist. Zum Zeitpunkt des Triumphs nämlich. Und da zeigt sich eben AUCH Größe, kannste Dich aufn Kopp stellen. "

@Scherben
Um einen Vergleich zu ziehen: der FC Bayern war 1999 auch keine grosse Mannschaft, als sie zehn Minuten vor Schluss in diesem einen Endspiel schon anfingen, den Gegner zu verhöhnen und ihre Gewinner-T-Shirts überzogen.
Redondo7 1 Offline
Dabei seit: 01.09.2011
Irgendwelche Nebenwirkungen muss das systematische Nihilin-Doping der Dortmunder ja haben.
Ripuli Offline
Dabei seit: 17.03.2009
Und anstelle sich mal mit den SOGENANNTEN Fans zu beschäftigen, die kistenweise Bananen, Feuerzeuge und Münzen auf den gegnerischen Torwart werfen und ausschließlich geklautes Liedgut zur Vorführung bringen, schindet er Zeilen mit fast schon wohlwollender Hilfestellung für diese (auf nationaler Ebene und N11freien) Wunderelf.

Hui, da hat aber jemand ein großes Frust-Ratatouille angerührt, was? Mal zu den Vorwürfen im einzelnen:

- Feuerzeuge und Münzen werfen ist scheiße.

- Die Bananen haben bei Bayern-Torhütern eine gewisse Tradition, da musste sogar Neuer selbst gestern abend drüber schmunzeln.

- Stadion-Liedgut wird fast immer von irgendwoher übernommen, meistens aus den Hitparaden oder eben aus fremden Stadien. "Ausschließlich geklautes Liedgut" ist aber natürlich Quatsch; es gibt eine ganze Reihe von Melodien, die - in Deutschland - das erste Mal in Dortmund zu hören waren (Go West, das Pippi-Langstrumpf-Meisterlied, "Kaaagawa Shinji" usw.)

- In der Nationalelf wird bei der EM mit Hummels mindestens ein Dortmunder Stammspieler sein, irgendwas zwischen zwei und fünf weiteren Spielern werden dem Kader angehören. Der derzeit beste deutsche Spieler spielt übrigens weder in Dortmund noch in München, sondern bei Real Madrid.

- Und ja, Dortmund ist dieses und letztes Jahr früh aus den europäischen Wettbewerben rausgeflogen. War ärgerlich.

Fazit: Hier haben einige Leute Schaum vorm Mund, und er ist nicht ausschließlich schwarzgelb.
Hardy Lopner Offline
Dabei seit: 14.10.2011
Ich habe mal nach einem Kopfballtor meinem Gegenspieler ganz subotesk ins Gesicht gebrüllt. Anlass: Genugtuung. Er war kein Mensch, kein Tier, die Nummer 4. Hatte mich 80 Minuten lang nur getreten. Kein Spucken, keine versteckten Checks, aber wirklich in jedem Zweikampf ein Foul. Schiri hatte die Pfeife vergessen, gibt ja solche Tage. Nach dem Spiel Shakehands wie immer, er kam zu mir. Keine Entschuldigung von niemandem, einfach nur erschöpftes Lächeln und "Viel Glück noch".

Fühle mich jetzt trotzdem moralisch nicht mehr würdig, 11 Freunde zu beziehen und habe soeben das Abo gekündigt. Kann halt auch 7 Nubotic verstehen. War natürlich mal wieder der Fliegende Holländer. Man kann doch nicht alles an Andy Möllers Schutzschwalbe fünf Meter vom Gegner entfernt messen.
Da fällt mir auf: Die hat er ja im Dortmunder Trikot gemacht. So macht sich der Verein natürlich echt keine Freunde...
Scherben Offline
Dabei seit: 28.05.2004
@Lebowski

Dass sich da auch (fehlende) Größe zeigt, würde ich nie bestreiten wollen. Nur finde ich es gerade als Freund des lebendigen Fußballs und als Fan, der selbst auf der Tribüne von Adrenalin durchflossen ist, ziemlich absurd, dass solcher Unfug überhaupt derart prominent diskutiert wird. Speziell im Vergleich zu ganz anderen Unarten auf dem Fußballplatz (Schwalben, Fordern von Gelben Karten, permanente Provokation des Gegenspielers, ...), die anscheinend mittlerweile allgemein hingenommen und gar nicht mehr explizit thematisiert werden. Geschweige denn dazu herangezogen werden, um einer Mannschaft die Größe abzusprechen.

Von daher wirkt das Ganze ein bisschen so, als ob man krampfhaft nach dem Haar in der Suppe suchen würde, weil man in puncto Spielweise halt nicht viel Böses über den BVB sagen kann.
giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009
subotoesk bitte. Nur das Original ....
DerScheich Offline
Dabei seit: 14.09.2011
Man ist das schlecht :D Mir fehlen die Worte 11Freunde adé
Pogebear Offline
Dabei seit: 30.10.2009
Klasse finde ich das die Dortmunder die Anschuldigung "ihr seit unsympathischer geworden" kontern mit der Aussage "Bayern hat sich früher nicht besser verhalten" ... die sind ja bekannt dafür von alle geliebt zu werden
MrSpinalzo Offline
Dabei seit: 19.07.2011
Hab mich dazu schon geäußert: War nicht schön, hab mich darüber geärgert. Aber sowas passiert halt, wir sind schließlich alle keine Engel, auch Herr Kuhlhoff nicht.
FSVBert Offline
Dabei seit: 10.04.2012
Es braucht sich keiner wundern, wenn bei Jugendspielen die Spieler anfangen und ähnlich abwertende Gesten Richtung Gegner absondern. Das geistige Niveau von Spielern wie Großkreutz ist für die Erziehung der Jugend nicht sonderlich förderlich. Es gibt keine Argumente, die das Demütigen des Gegners in Verbindung mit einer gewissen Vorbildfunktion rechtfertigen. Einfach schlechter Stil. Guter Artikel.
Hardy Lopner Offline
Dabei seit: 14.10.2011
Subotoesk, subutoesk, subutoesk (selbst getippt, ohne Copy & Paste!).
So Leute, ich habe gerade mit der Redaktion telefoniert. Die haben den Fehler eingesehen. Noch heute schreibt deshalb HSV-Fan Andreas Bock den Artikel "Rekordmeister ist kein Argument". Darin wirft er dem FC Bayern vor, dass dessen Arroganz in dieser Saison Mourinho'sche Ausmaße angenommen hat. Auszug:
"Erst spielen Kroos und Ribéry Schere-Stein-Papier, und jetzt auch noch Manuel Neuer einen No-Look-Pass hinter dem Rücken. Was ist das eigentlich für ein Vorbild für die Millionen E- und F-Jugend-Torhüter vor den Fernsehschirmen?"

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