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Samira Samii ist die einzige Spielerberaterin Deutschlands
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012

Frauenquoten, wie sie in Politik und Wirtschaft immer wieder diskutiert werden, sind im Fußballgeschäft undenkbar. Zu gering ist die Zahl der Frauen, die sich ins »Haifischbecken Bundesliga« wagen. Samira Samii (35) ist Spielerberaterin. Und damit die Einzige in einer ewigen Männerdomäne.

(Zum Artikel: Samira Samii ist die einzige Spielerberaterin Deutschlands)
MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

Hier in der Frankfurter Rundschau ein Interview mit Samira Samii:

http://www.fr-online.de/wirtschaft/fussball-beraterin-im-interview--viel...

Ein Person mit internationaler Erfahrung. Sechs Sprachen fließend ist ja nicht irgend was.

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Pfff, sechs Sprachen spricht Vokabelle schon lange und über sie wird nicht berichtet!

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

Naja, lernt man beispielsweise drei romanische Sprachen ist das ja nicht wirklich nen Neubeginn des Lernens. Gibt ja so viele Parallelen beispielsweise im Italienischen, Französischen und Spanischen.

Und Englisch ist eh pipifax. Wären wir inklusive Deutsch schon bei 5 Sprachen... Ist natürlich nicht schlecht mit den sechs Sprachen, aber in Ehrfurcht erstarre ich da auch nicht.

MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

Es sind ja nicht nur die Sprachen, sich überhaupt in diesem Gebiet zu versuchen. So viele Sprachen halte ich trotzdem für außergewöhnlich, egal wie verwandt drei Sprachen sind.

Jan Åge Fjørtoft Offline
Dabei seit: 09.03.2013

So außergewöhnlich ist das dann auch nicht. Nehmen wir mal an, du hastn Migrationshintergrund, beispielsweise Albaner. Dann lebst du in Deutschland und kannst logischerweise Deutsch, in der Schule lernst du dann Englisch, Französisch und wahlweise noch ne dritte Fremdsprache. Latein würde ich nicht gelten lassen. Jedenfalls wären wir dann schon bei Fünf. Dann gibts es viele Gegenden, in denen neben (z.B.) Hochdeutsch noch eine weitere Sprache gesprochen wird, z.B. Schwyzerdütsch. Schon sind die Sechs Sprachen beisammen.

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

6 Sprachen zu können heißt ja auch nicht, dass man in jeder Sprache das gleiche Sprachniveau hat. 

Buthelezi Offline
Dabei seit: 04.07.2007

Wie viele Sprachen sprecht ihr denn so fließend?

juschek Offline
Dabei seit: 06.06.2011

Nach 4 Bier keine mehr.

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

Ich wollte mal nachts besoffen in Birmingham bei Mc Donalds bestellen. Ging mit größter Mühe. Aber das Gespräch mit nem Typen am Nebentisch war dann doch sehr anstrengend.

Jan Åge Fjørtoft Offline
Dabei seit: 09.03.2013

Wieso soll es denn so toll sein, dass sie sich als Frau in so eine "Männerdomäne" begibt? Ist doch heutzutage nichts besonderes mehr, zumal der Job zu 90% aus Gequatsche bestehen wird, und das könnense ja Besten, die Damen. Nenene, solange die nicht irgendwelche Kunsststückchen macht, Ballhochhalten oder so...

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

Bei mir ist das ja ehrlich gesagt genau andersrum: wenn ich erstmal mind. 4 Bier getrunken habe, dann geht das mit der englischen Sprache viel lockerer von der Zunge als ohne Bier. Ob die Qualität dann unbedingt ne bessere ist lassen wir mal dahingestellt sein...

Auch wenn ich natürlich weiß, dass italienisch und spanisch zur selben Sprachfamilie gehören. Ich finde, dass beide Sprachen nicht so wahnsinnig viel miteinander zu tun haben, oder mit anderen Worten: weil jemand italienisch kann, muss es ihm nicht leichter fallen spanisch zu lernen, oder andersrum. Ich kann mir z.B. im spanischen viel herleiten, obwohl ich die Sprache nie gelernt habe, was ich im italienischen aber überhaupt nicht kann.

Desweiteren: ich hab natürlich überhaupt nichts dagegen, dass eine Frau Spielerberaterin ist, und auch wenn ich mich hier jetzt vermutlich unbeliebt mache...ich halte überhaupt nichts von einer Frauenquote, weil es meiner Meinung nach um die Qualität geht und nicht darum, ob jemand männlich oder weiblich ist. Wenn die Qualität die selbe ist, dann kann man von mir aus die Frau vorziehen, wenn die Qualität aber schlechter ist, dann soll es gefälligst nach der Qualität und nicht nach dem Geschlecht gehen. Auch sollen Frauen genauso gut bezahlt werden wie Männer in dem gleichen Job, da bin ich absolut für Gleichberechtigung (ich bin aber z.B. auch dafür, dass ich Osten die gleichen Löhne für die gleiche Arbeit bezahlt werden, wie im Westen...ist auch Gleichberechtigung). Und speziell auf dieses Thema bezogen: die Herren (und Damen) Spielberater sind ja meistens sebstständig, deshalb wäre es da sowieso schwierig ne Quote einzuführen, denn man kann ja niemanden verbieten sich in einer bestimmten Sparte selbstständig zu machen.

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

also solange sie nicht auch noch genausoviel verdient wie ein mann für dieselbe leistung soll es mir recht sein.

Memphiz Offline
Dabei seit: 05.12.2012

also ihre Kundenkartei ist jetzt auch nicht gerade das Whoiswho des Fußball. Abgesehen von Adriano (Glücksgriff für jeden Spielerberater) kenne ich niemanden.

http://www.transfermarkt.de/de/samii-sport-marketing-agentur/details/ber...

alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010

was, Mnari spielt nicht mehr?

Buthelezi Offline
Dabei seit: 04.07.2007

@ juschek

Guck an, ich bin da auch eher bei atatenango - ab 4 Bier geht alles einfacher. Und zumindest subjektiv auch besser....

Karpfenluder Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Zählt mein Ossisch auch als Fremdsprache?

Gruni Offline
Dabei seit: 09.11.2009

Heißt das nicht Ossisisch?

Gruni Offline
Dabei seit: 09.11.2009

Bei mir ist das ja ehrlich gesagt genau andersrum: wenn ich erstmal mind. 4 Bier getrunken habe, dann geht das mit der englischen Sprache viel lockerer von der Zunge als ohne Bier. Ob die Qualität dann unbedingt ne bessere ist lassen wir mal dahingestellt sein...

Das ist wirklich so. Mein Vater und ich waren mal Teil einer Reisegruppe in Andalusien mit vielen Texanern. Ein Woche lang spricht mein Erzeuger kein Wort mit denen. Aber am letzten Abend, nach dem 4. oder 5. Tempranillo fing er an, in rudimentärem English über Sinn und Unsinn des Stierkampfes zu philosophieren. Unvergessen. BULLFIGHT Yeah!!

ProfessorBolz Offline
Dabei seit: 30.12.2010

Kenn auch das Phänomen. Ich glaub man gönnt sich besoffen einfach mehr Fehler und sprachliche Unsicherheiten und kommt dadurch in Gang.

Jan Åge Fjørtoft Offline
Dabei seit: 09.03.2013

Ich trinke nicht und kann auch kein Englisch.

ElBuitre11 Offline
Dabei seit: 26.11.2011

Sprachlos verdustet.

MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

Nur weil die Dame noch keine berühmten Spieler hat, sagt das doch noch lange nix über ihre Qualitäten aus. Die ist ja noch am Anfang und muss sich in diesem Bereich erstmal durchboxen. Diese Berufswelt dürfte auch gut über Vetternwirtschaft usw. laufen und da tun sich Frauen meist schwer bzw. Männer lassen da wenig zu. Vereinsmeierei, Lobby usw.

Wenn für soviele Sprachen halt ein lockeres Ding ist, dann ist es ja gut. Es gibt sicherlich begünstigende Situationen mehrere bzw. so viele Sprachen zu lernen, aber fließend ist schon was in so hoher Anszahl und so oft kommt das auch nicht vor. Aber sie sollte ja auch nicht als Sprachexpertin beurteilt werden, sondern als Spielerberatin. Da ist sie noch einigermaßen frisch. Wer weiß wann ihr erster Glückstreffer kommt.

Was mir nur in den Sinn kam bei dem Artikel, wie es sich wohl anfühlt ein BuLi, EL oder CL bzw. irgend ein Profifußballspiel anzusehen aus der Sicht eines Beraters. Kann man das Spiel da überhaupt noch frei genießen oder ist es eine Sicht durch eine total versiffte, korrupte und vergiftete Atmosphäre?

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

Mir kommt grad etwas provokant in den Sinn, warum denn eigentlich Frauen immer zwanghaft in gewisse Männerdomänen vordringen wollen oder müssen? Ich mein, ich hab nichts dagegen, dass eine Frau Spielerberaterin ist, von mir aus kann auch eine Frau Bundesligatrainerin sein, und zwar bei den Männern, oder wie B. Steinhaus auch Schiedrichterin. Ob sich die Frauen damit einen Gefallen tun steht aber auf einem anderen Blatt, weil sie für große Teile der Bevölkerung immer angreifbarer sein werden als Männer im selben Job, grad in so einer besetzten Sparte wie dem Männerfußball.
Es ist nur sehr auffällig, dass Frauen immer einen sehr viel höheren Wunsch danach haben in Männerdomänen Fuß zu fassen als Männer es in Frauendomänen haben. Also ich hab an gewissen Sparten, die eher von Frauen dominiert werden beruflich halt überhaupt kein Interesse, aber warum ist das andersrum nicht genauso...ich mein so schlimm ist das ja nun auch nicht, wenn es gewisse Jobs gibt in denen Männer eher präsenter sind und dann eben andere wo Frauen eben präsenter sind.

juschek Offline
Dabei seit: 06.06.2011

Das ist halt das Problem mit dem coolen Spielzeug das der andere hat und das man dann auch irgendwann haben will. Bloß das es hier halt das Problem gibt, dass die eine hälfte der Kinder nie mit dem coolen Spielzeug spielen durfte. Ums mal so salopp auszudrücken. Die Tatsache, das Männer selten in "Frauendomänen" drängen, liegt auch einfach daran, dass mit den Jobs auch kaum soziales Prestige verbunden ist. Arzt hört sich halt besser an als Krankenschwester, Männer die sich um Kinder kümmern und den Job hinten anstehen lassen, also rein Privat jetzt, werden auch etwas argwöhnisch angeschaut. Machst du das dann zum Beruf, der auch noch geringe Aufstiegsmöglichkeiten hat, wirst du sicherlich auch ein wenig belächelt. Die typischen Macher-Berufe sind halt strukturell männlich geprägt.

Und die Tatsache, dass du Fragen musst, Ob sich die Frauen damit einen Gefallen tun steht aber auf einem anderen Blatt, weil sie für große Teile der Bevölkerung immer angreifbarer sein werden als Männer im selben Job, zeugt ja davon, dass hier halt noch ne ganze Menge im Argen liegt.

Ich will da jetzt auch garnicht den Anwalt für irgendjemanden Spielen. Aber zu Argumentieren, dass man selber garnichts dagegen hat, aber die pösen pösen gesellschaftliche Zwänge ja da sind bringt halt niemanden voran. Vor allem dann nicht, wenn man selber vom Sytem profitiert und dann auch noch sagt, dass man von der "Verliererseite" ja  eigentlich auch garnichts ab haben will. Um hier mal ne Fussbalanalogie zu bringen: Das wäre so als wenn die Bayern sagen würden: "Ob sich Freiburg, Frankfurt oder Gladbach nen Gefallentun, sich in der CL zu versuchen, da gibt´s für die halt mal ne blutige Nase gegen die großen. Wir verstehen auch garnicht warum sie überhaupt mitmachen wollen, wir gehen ja auch nicht zum Spaß in den Abstiegskampf".

ProfessorBolz Offline
Dabei seit: 30.12.2010

@Ata

Es ist doch so, dass Männer überhaupt keine Probleme haben in "Frauendomänen" Fuß zu fassen. Im Gegenteil, sie gelangen sogar viel schneller in leitende Positionen. Als Beispiel sei hier die Pflegebranche genannt. Die Aufwertung dieser Branche ging einher mit dem vermehrten Einsteigen von Männern. Umgekehrt wird es Frauen in Männerdomänen echt schwer gemacht und ständig gefragt ob das denn überhaupt sein müsse.

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

Ja schwieriges Thema, was sich hier jetzt auch nicht so ohne weiteres abhandeln lässt. Ich find halt bloss, dass man Männern in manchen Bereichen genauso ihre Domäne lassen kann, wie andersrum halt eben auch. Und ich meine da jetzt nicht zwigend nur Berufe mit wie Arzt, Schuldirektor oder Vorstandsvorsitzender.

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Es ist doch so, dass Männer überhaupt keine Probleme haben in "Frauendomänen" Fuß zu fassen.

Gilt jedenfalls nicht fürs Syncrohnschwimmen.

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

Die soll nur machen. Sie ist übrigens schon bei den 60ern auf der Geschäftsstelle vorstellig geworden. Man wollte sie wohl als Zugpferd bei der Sponsorensuche zur Finanzierung des neuen Stadions. Da man in Giesing momentan aber höchstens bis zur nächsten Hauptversammlung denkt, wird daraus wohl eh nie was.

Ich find halt bloss, dass man Männern in manchen Bereichen genauso ihre Domäne lassen kann, wie andersrum halt eben auch. Und ich meine da jetzt nicht zwigend nur Berufe mit wie Arzt, Schuldirektor oder Vorstandsvorsitzender.

Frauen stehen  für 60% aller Promotionen im Studienfach Medizin. Und dennoch ist der Großteil der Chefarztposten in Deutschland von Männern besetzt.

Esteban Cantate Offline
Dabei seit: 13.05.2009

@atatenango

"Ich find halt bloss, dass man Männern in manchen Bereichen genauso ihre Domäne lassen kann, wie andersrum halt eben auch"

Warum soll es Domänen geben?

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

also diese poco möbel domänen würde ich jedem überlassen der sie will

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