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Na aber Hallo! Was soll denn dass?
Talvin1 Offline
Dabei seit: 21.07.2014

http://www.lvz-online.de/sport/sportbuzzer/rb_leipzig/rb-news/freigetrae...

Kommerz_User Offline
Dabei seit: 22.07.2014

Wieso, ist doch ganz normal. Das typische Doppelmoral Verhalten. Erst über den bösen Kommerzverein herziehen und dann schon mitverdienen. Ich hätte aber eigentlich gedacht, dass Red Bull Leipzig (ja ich weiß, eigentlich heißt es RasenBallSport) es nicht nötig hat, ihren Kritikern auch Geld in den Rachen zu werfen. Da sieht man mal, wie nett Red Bull ist ;-)

Pasco Offline
Dabei seit: 22.07.2014

Dazu fällt mir nur folgendes Zitat ein:

"Das Erste Gebot des Kapitalismus: Verkaufe deinen nächsten wie dich selbst!"

Die beste Fußballzeitung zeigt auch mal wieder nur menschliche Züge und müsste meines Erachtens nun auch den Arsch in der Hose haben und Stellung dazu nehmen.

Talvin1 Offline
Dabei seit: 21.07.2014

Es wird so werden, keine Stellungnahme, dafür keine kritischen Artikel mehr über RB.

WETTEN DASS?

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009
Talvin1 Offline
Dabei seit: 21.07.2014

Ja, vom Kommerz will man nichts wissen.

Das Sprachrohr von 11Freunde, Ostfussball.com, lässt auch nur Hassartikel erscheinen, andere werden nicht freigeschaltet. 

Aktuell wird wieder postuliert, bei RB laufen Leute in TS Klamotten rum, ein Bild wird hervorgekramt, nur ein Bild, aber immer wieder....

Man merkt, Ostfusball und 11Freunde mögen keine Kritik, es sei denn, es geht gegen andere.

also, 11Freunde, auf gehts mit Kommerz!

11Zyniker Offline
Dabei seit: 22.07.2014

Peinlichst, was der Herr Hörstmann da anbietet. Erzkapitalistisch (wie Herr Chefredakteur Köster im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer feststellte, allerdings auf RB bezogen). 

Auch wenn die redaktionelle Unabhängigkeit zu Recht ein hohes Gut ist - haben nicht trotzdem alle Herausgeber eine Nähe zu der moralisch-inhaltlichen Tendenz ihres Blattes? Herr Altbundeskanzler Schmidt war doch auch Herausgeber der Zeit und nicht des Bayernkuriers. Sei´s drum. Bei 11Freunden denkt man jedenfalls an edle Menschen mit hehren Motiven, egal in welcher Funktion sie dort tätig sind. Weit gefehlt.

Was hier aber passiert, ist kein neues Phänomen: Wasser predigen, selber Wein trinken. Die Zeitschrift 11Freunde steht für die von ihr selbst als moralisch erhaben dargestellte traditionelle Sicht auf den Fussball und sein Drumrum. Nun kann es sich Herr Hörstmann nicht verkneifen, mit einer seiner vielen Firmen das Catering bei RBL, dem Klassenfeind, zu übernehmen, dort an der Preisschraube zu drehen und die Qualität zu verringern. Man mag es kaum glauben.

Wäre es nicht konsequent, die Abonnenten dieser Zeitschrift würden Herrn Hörstmanns Abos kündigen, um ein Zeichen gegen diese Zweizüngigkeit zu setzen? Wäre es nicht konsequent, die RB-Besucher würden Herrn Hörstmanns Kioske boykottieren, um ein Zeichen gegen diese Zweizüngigkeit zu setzen?

Vielleicht kann man ja auch mal von der Verteufelung eines Vereins als Konstrukt runterkommen. Vielmehr: Man muss davon runterkommen, schließlich kommt man doch nicht umhin, die Sprache des Brotgebers zu sprechen. Oder nicht?

Nun hat der Herr Hörstmann das Catering aber nicht gebacken bekommen (und will 36.000 Besuchern zwei Freigetränke spendieren, da wird gern mal ein Brausedöschen verlangt werden!). Vielleicht gibt ihm das ja Gelegenheit, sich als subversiv darzustellen und die Heimstatt des Bösen zu verlassen? Dann wäre er doch wieder der König der Seinen. Prost.

Talvin1 Offline
Dabei seit: 21.07.2014

sehr treffend! Danke!

Welt-Mais-Teer Offline
Dabei seit: 17.07.2014

Schöner Text. Insbesondere die ersten Absätze sind wirklich treffend formuliert. Ich denke "öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken" lässt sich optimal auf Herrn Hörstmann übertragen