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Jermaine Jones über Magath, Reus und Jugendsünden
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012

Er gilt als einer der letzten »Bad Boys« der Bundesliga: Schalkes Mann fürs Grobe, Jermaine Jones. Für die neue Ausgabe von 11FREUNDE traf Tim Jürgens einen Fußballer zum Portrait, der abseits des Rasens so gar nicht in die Schubladen passen will, in die man ihn schon so häufig gesteckt hat. Lest hier ein ausführliches Interview mit dem US-Nationalspieler.

(Zum Artikel: Jermaine Jones über Magath, Reus und Jugendsünden)
vandegeip Offline
Dabei seit: 19.06.2011

Top-Interview!!

Schon lange nicht mehr so einen interessanten Einblick serviert bekommen...danke!!

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Ego te absolvo a peccatis tuis in nomine Anits et Möllers et Anti Möllers, ameeeen!

Jedenfalls hätte ich gerne so einen immer in meinem Team. Schalkes Dynamo.

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Zum Interview: Man kriegt zwar den Asi aus dem Ghetto, aber niemals das Ghetto ...

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

...aus dem Spa.

ElBuitre11 Offline
Dabei seit: 26.11.2011

11Freunde macht aus Asi-Kickern Schulmädchen. Erst Arnautovic. jetzt Jones, erst Gieselmann, jetzt Jürgens.

Ich mein, natürlich werden jene Verhaltensweisen überzeichnet in der Bild und co., dafür ist der Durchschnittsfußballgucker einfach zu beschränkt als das nicht allzu gerne zu anzunehmen bzw. der Fußball mittlerweile näher am Wrestling als am Ringen, aber dieses Gefällige in diesen Interviews (und das Jürgensding ist ja nicht mal schlecht. Das Gieselmann grauenvoll btw) ist doch unnötig. Dadurch macht man das Gleiche nur auf anderer Seite, so unreflektiert wie Arnautovic selbst in dem anbiedernden Gieselmannding schwafelt, merkt man, das sind eben keine Kinder von Traurigkeit, die brauchen ihre Zeit.

Aber was sollen die schon sagen, wenn man sie so Sachen "fragt" wie "Ist doch alles ein Klischee, nicht wahr?"? Befragen zu den Fouls ok, mit der Intention ins Interview zu gehen, wir zeichnen ein anderes Bild nicht.

Lasst den Leuten ihre eigene Meinung.

esnullvier Offline
Dabei seit: 09.07.2008

Eins sehr bemerkenswertes Interview, sehr lesenswert! Danke an 11 Freunde,

skifahrer Offline
Dabei seit: 18.02.2009

So viel (Selbst-)Reflexion hätte ich dem Knaben gar nicht zugetraut. JJ scheint ein guter Typ zu sein: wer von uns hat noch Freunde aus seiner Kindheit/Jugend, mit denen er heute noch eng und dicke ist ?

Wie Schalke mit ihm umgeht, ist mal wieder typisch: der Aufsichtsrat des Vereins möchte nicht, dass JJ zur Galionsfigur reüssiert. Da fragt man sich schon, ob der AR überhaupt weiss, dass S04 ein Verein aus Gelsenkirchen ist. Einer Stadt, der soziale Brennpunkte, Integrationsprobleme, Migrationshintergründe und prekäre Lebensumstände nicht fremd ist. Das wäre mal ein Zeichen gewesen im Sinne des Vereins, JJ zum Kapitän zu machen.

Herr Tönnies hat zwar das Geld, aber nicht das Gespür für diesen Klub...

bataplummy Offline
Dabei seit: 28.10.2010

Bitt schön beim betrteten des Rasens nicht Gehirn ausschalten, fällt jedoch bei dem Mammon nicht jedem so leicht. 

AbteilungAttacke Offline
Dabei seit: 22.10.2008

@Ski

Wat nutzt dir ein Kapitän, der gefühlt jedes dritte Spiel vom Platz fliegt bzw. nach 5 Spielen quasi mit Garantie für das nächste gesperrt ist?

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Das wäre mal ein Zeichen gewesen im Sinne des Vereins, JJ zum Kapitän zu machen.

Aus sozialromantischer Sicht vielleicht. Für die Außendarstellung des Vereins eher weniger. JJ als Kapitän wäre doch eine Steilvorlage für jeden Kritiker nach dem Motto "Seht her, so sind sie halt, die Schalker". Bei jeder Entgleisung des Sportskameraden (und da kann man ja fast die Uhr nach stellen) würde an dem Bild des "asozialen Vereins" gemalt.

Zum sportlichen Wert eines Kapitäns JJ hat AbteilungAttacke über mir die richtigen Fragen gestellt.

Und, btw, warum sollte Benny Höwedes, Ur-Schalker Junge mit positiver Persönlichkeit, eigentlich der schlechtere Käptn sein?

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

Bei jeder Entgleisung... Seine letzte Entgleisung ist 11 Monate her (brutales Foul gegen Großkreutz).

Seither zeigt er sich geläutert. Und die Anzahl seiner gelben Karten ist ja nun in dieser Saison wirklich nicht viel. Bei seinem Spielstil kommt man halt nicht gänzlich ohne Karten aus. Kam ein van Bommel ja beispielsweise auch nicht.

Höwedes ist zu lieb und zu nett. Er muss schon schauspielern, um in ner Krise mal auf den Tisch zu hauen. Authentisch ist das nicht, deshalb wäre JJ der bessere Kapitän.

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

Ich finde den Jones gut. Als aktiver war es anstrengend aber unglaublich motivierend Spieler dieser Art auf meiner Seite zu wissen. Solange sich die Aggression nach außen hin entlädt und er loyal zu seinen Mannschaftskameraden ist sehe ich keinen Grund, warum Jones kein Führungsspieler sein sollte.

UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004

Warum sind Sie nicht in der Premier League geblieben?
Die wenigsten wissen: Ich bin zu den Blackburn Rovers gegangen, weil ich spielen wollte. Ich habe durch die Leihe auf viel Geld verzichtet. Als [im Sommer 2011] die sechs Monate dort vorbei waren, bekam ich einige Angebote aus der Premier League. Doch mein Vertrag auf Schalke lief noch drei Jahre, Magath war inzwischen nicht mehr da, Schalke hatte sich für die Champions League qualifiziert. Also haben meine Frau und ich entschieden, wieder zurückzukommen.

Finde den Fehler.

Zum Typen Jermaine Jones: Ich mag ihn, seit er sich in seiner Frankfurter Zeit mal persönlich im Fan-Forum angemeldet hat, um in irgendeiner Streitfrage den Fans seine Position verständlich zu machen.

(... und das erlebte, was man heute einen unfassbaren Shitstorm nennen würde. Die User glaubten ihm nämlich nicht, dass er wirklich der Profi J. Jones sein könnte, und beschimpften den anmaßenden User J. Jones aufs übelste. Y. Eigenrauch lässt grüßen...)

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

Schön dasde da bist.

UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004

mehmetichdankedir

skifahrer Offline
Dabei seit: 18.02.2009

"Für die Außendarstellung des Vereins eher weniger"...

Da ist er wieder: der alltägliche Bedenkenträger, Beharrer und Nichtveränderer (da bist Du nicht persönlich gemeint).

Aber genau das ist es, was das "Image" von Schalke etwas kantiger , "echter" halt, hätte erscheinen lassen. Dieser Bravo-Boy Höwedes ist doch nur eine Kopie von Lahm....wenn er so gut wäre wie der liebe, weichgespülte, kleine Phillipp könnte man das ja noch für akzeptabel halten. Aber so....?

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Finde den Fehler.

HA! Ich hab ihn. Hat was zu tun mit "Spielpraxis" und "Verzicht auf viel Geld" und "Also haben meine Frau und ich entschieden, wieder zurückzukommen".

Glaub ich ...

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

Du hast ihn nicht, Spinner!

Schalke wurde in der Liga 14ter und hat sich durch den Pokalsieg für die Europa League Playoffs qualifiziert und nicht für die CL!

schnelli Offline
Dabei seit: 28.06.2008

Der hat sich damals unter dem namen "Nichts als Die Wahrheit" angemeldet um zu beteueren das er niemals nicht vorhat den Verein Richtung Schalke zu wechseln und das alles nur dumme Gerüchte wären. Um dann im Sommer aber genau das zu tun.

Seitdem is NADW ein geflügeltes Wort in Frankfurt und der vorher vorhanden Respekt vor diesem Typen schlicht und ergreifend nicht mehr existent. Zu recht.