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Der älteste Fußballverein Deutschlands feiert 125-jähriges Jubiläum
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012

Der BFC Germania 1888 ist der älteste Fußballverein Deutschlands und hat am Montag sein 125-jähriges Jubiläum gefeiert. Trotz eines glanzvollen Rahmens war es eine eher familiäre Feier. Ein Ortsbesuch.

(Zum Artikel: Der älteste Fußballverein Deutschlands feiert 125-jähriges Jubiläum)
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Gratulation nach Tempelhof, ich hatte schon von Euch gehört!

Allerdings ist die Wirtin Margot vom "Fußballtreff" in Moabit (Zinzendorfer-, Ecke Levetzowstr.) davon überzeugt, das Vereinsheim des ältesten Berliner Fußballvereines zu stellen (Namen vergessen). Und da ich weiter die besten Rouladen der Welt essen möchte, widerspreche ich ihr nicht und das hier, bleibt unter uns.

Buthelezi Offline
Dabei seit: 04.07.2007

Die englische Liga feiert in diesem Jahr ebenfalls ihr 125jähriges Bestehen, da hätte der BFC ja direkt mal mitspielen können...

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Vor 125 Jahren hat doch jeder britische Verein einen kontinentalen Vertreter 3-stellig nach Hause geschickt. Kein Wunder, wenn einem die Spielregeln erst 5 Minuten vor Anpfiff mitgeteilt wurden.

derwusler Offline
Dabei seit: 10.03.2008

Schöne Reportage, Chapeau! Allerdings meine ich mich zu erinnern in verschiedenen Büchern gelesen zu haben, dass es sich beim modernen Fussball (auch in England) anfangs nicht wirklich um einen Arbeitersport handelte. Dort auch, aber vor allem in Deutschland war Fussball lange Zeit nichts für Arbeiter. Es war vielmehr ein modernes Spiel mit integrativem Charakter, dass besonders bei jungen Akademikern und Mitgliedern deS Bürgertums beliebt war. Man darf ja nicht vergessen, dass in Deutschland damals Fussball das Kontrastprogramm zur reaktionär und nationalistisch geprägten Turnbewegung war. Deren Vorreiter in Deutschland, "turnvater" Jahn war ja auch bekennender Antisemit. In diesem Kontext wundert mich sehr die fehlende Aufarbeitung - dass tatsächlich in vielen Deutschen Städten Strassen nach ihm benannt sind, stößt schon etwas sauer auf!

suppenteller Offline
Dabei seit: 05.07.2010

Antisemitismus ist in Deutschland halt kein guter Grund, um nicht Karriere zu machen oder als Nationalheld verehrt zu werden. Da müsste man einige Straßen umbenennen und Denkmäler abreißen. Ich würde mich aber auch gerne an den Kosten dafür beteiligen.