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Wuppertal, Klasse A
Viva1900 Offline
Dabei seit: 16.03.2006
Hallöle zusammen....
Wollte auch mal ein Thema eröffnen. Es geht um Wuppertal und die krassen Aussagen des Vorstandes.

Da ich denke, dass der Bericht, auch ultraübergreifend ist, eröffne ich ihn mal.
Bitte lest ihn euch durch und denkt 2 Minuten drüber nach, dann möchte ich eure Meinung hören.

" Es war der 15.2.2006 als auf der Jahreshauptversammlung des Wuppertaler SV viele Dinge geschahen, die einfach unbegreiflich sind.

Trainer Uwe Fuchs vergleicht uns Fans mit religiösen Fundamentalisten,
Friedhelm Runge beschimpft wahllos alle Fans, stellt Behauptungen und Lügen in den Raum, und bekommt dafür von vielen Alt-WSVern Applaus.

An jenem Mittwochabend wurde uns Fans ein Messer tief ins Herz gerammt.

Was habt ihr alles schon mit dem WSV durchgemacht?
Wieviele von euch gehen seit 10 - 15 - 20 Jahren ins Stadion?
Wieviele von euch sind mit dem WSV über die Oberliga Dörfer getingelt?
Wie oft seid ihr nach einem Spiel heiser ?
Wieviel Geld investiert ihr pro Jahr nur für den WSV ?
usw. usw.

Und der Verein lacht euch alle dafür aus !
Euer Präsident verhöhnt Euch und stellt Euch bloß !


Wollt ihr euch das bieten lassen?
Wie oft wollt ihr euch von diesem Verein noch verarschen lassen?
Kümmert es euch nicht, was der Präsident über Euch in der Öffentlichkeit erzählt ?
Dürfen Marionetten des Präsidenten euch beleidigen?


Zeigt dem Verein wer IHR seid!


Ihr seid der Verein!

Wir Fans sind der Verein! Wir machen die Stimmung! Wir haben Respekt verdient!


Die Initiative 1954 ist ein Zusammenschluss von WSV Fans aus allen Lagern!
Jeder der will, kann sich bei uns engagieren.
Wir werden euch schonungslos und unverblümt Hintergründe, Daten und Fakten über die Machenschaften des WSV Borussia liefern.
Wir sind kein Fanclub und auch kein Dachverband, aber wir sind die Stimme des Widerstands!

Widerstand gegen einen solch respektlosen Umgang des Vereins gegenüber euch, Fans ! "
Viva1900 Offline
Dabei seit: 16.03.2006
Sorry, dazu gehört der Text auch noch:

Der Präsident des Wuppertaler SV Borussia erklärt kritische Fans zu Menschen zweiter Klasse.

In einem Zeitungsinterview bezieht Friedhelm Runge Stellung zum Brief der Wuppertaler-Supporter-Vereinigung.

Mit seiner typisch frustrierten und aufgebrachten Art sieht er lediglich in Punkto Pauschalisierung ein, einen Fehler auf der JHV gemacht zu haben.
Ab sofort werde er nur noch von A-Fans und B-Fans sprechen.
A-Fans sind diejenigen, die Runge gerne im Stadion sieht. B-Fans hingegen sind die Minderheit, welche in seinen Augen nur für Aufruhr und Rabatz sorgt und lediglich ihre persönlichen Ziele in den Mittelpunkt stellt. Diesen Leuten geht es gar nicht um den Verein geht, so Runge.

Es soll also nun keine Pauschalisierung mehr geben, ab jetzt wird jeder Fan kategorisiert!
Ein Präsident mit einem solchen „Schubladen-Denken“ ist für einen Fußballverein untragbar. Zudem sind die sogenannten "B-Fans" bereits zum Grossteil Vereinsmitglieder - wie passt da der Vorwurf der Desintresse am Verein?

Die Initiative 1954 fordert alle Fans des WSV - insbesondere die Fanclubs - dazu auf, sich gründlich zu überlegen, ob man mit einem solch einem Präsidium noch zusammen arbeiten will und kann.

Fans, es liegt nun an Euch, diesen erneuten Attacken die Stirn zu bieten!
Steht zusammen im Widerstand gegen solche Methoden!

Ihr seid der Verein!
gygax Offline
Dabei seit: 19.03.2004
Was soll man dazu sagen, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Vielleicht, dass selten bis nie nur eine Partei die Schuld trägt und dass Eskalationsstrategien selten zum Erfolg geführt haben.
Gast (nicht überprüft)
der präsident, das präsidium, der vorstand etc. mag schon in vielen dingen an vielen dingen schuld sein ( du pauschalisierst mir leider zu viel und kommst nich zum kern bzw. zu konkreten aussagen), nur,liegt das hauptproblem, denk ich, in der bereitschaft BEIDER fanlager, das gespräch zu suchen.
die sog. ULTRA-generation ist doch im grunde nichts anderes als junge heranwachsende bis jungerwachsene fans, die auf etwas andere art für stimmung sorgen oder dies versuchen. dies ist für die "alten" zum teil befremdlich. denn diese hatten noch keinen rauch, kein feuer, und kannten keine choreographien.
es prallen also mind. 2 verschieden meinungen und arten der mannschaftsunterstützung aufeinander und, nun das problem!, jeder preist die eigene art als die einzige an.
schon fast langweilig oft hört man diskussionen von alt und jung und schüttelt verständnislos den kopf, geht es doch in der sache um das selbe. SEINEN verein zu unterstützen...
präsidenten, sponsoren, vorständler kommen und gehen, die fans bleiben, meistens...(klingggg)
ihr müsst nicht den präsidenten für euch gewinnen, sondern den anderen, sicher grösseren, teil des publikums! mit diesem müsst ihr ins gespräch kommen, ihn überzeugen - von eurer arbeit, dem, was ihr tut. und wenn ihr dann eine quasi friedliche koexistenz gefunden habt, seid ihr ernstzunehmen. vorher nicht, was die klatscher unter den b-fans beweisen.
bislang erlebte ich die ultras als unnahbaren haufen die meinen, alleinigen anspruch auf "wahres" fansein besitzen (nicht im einzelnen, aber in der summe!). da müsst ihr ansetzen, an der wurzel, nich an der blüte...
sucht das gespräch im stadion, begeistert andere und, vor allem, bindet den normalen fan mit ein. alte oppas, die zettel hochhalten müssen, fühlen sich gleich ein paar jahre jünger und sind durchaus noch begeisterungsfähig. manchmal verstehen die euch eben einfach nich..

viel erfolg.
Gast (nicht überprüft)
klatscher sind natürlich die a-fans....
Viva1900 Offline
Dabei seit: 16.03.2006
@ gygax
Wie findest du das denn, wenn man einfach pauschalisiert und dich in eine Schublade hinsteckt, nur weil du so und so über Fussball denkst. Also entschuldige bitte, abba irgendwo muss doch mal Schluss sein.

@ union
Erstmal sind die beiden texte übernommen und nicht von mir ;)
Finde auch, dass du das mit dem Ultras ein bisschen überspitzt. Als die Szene ihren momentanen Höhepunkt gefunden hat, gebe ich dir Recht, hat man sich für was besseres gehalten, bis die ersten gespräche anfingen. Währendzwischen ist es meistens so, dass die "alte Generation" ( entschuldigt bitte, mir ist aber nichts andere eingefallen *ggg*) die "junge generation" zwar akzeptiert, aber immer noch nicht wirklich bereit ist selbst was zu leisten. ich rede nicht davon, dass sie Dopperlahlter, oder Schwenkfahnen machen sollen, dass kann und darf man nicht verlangen. Finde es aber immer wieder zum brüllen, wenn ich hinter mir höre, dass man einfach ruhig sein soll, da der Verein gerade 2:0 verliert.
Und wenn man ne Zettelchoreo macht hat man immer wieder, dass viele sich nicht bereit erklären einfach 2 Minuten die zettel hochzuhalten, da man ja schliesslich sehen muss, wie die Mannschaft einläuft. Das trifft viel in den unterenKlassen zu. Nicht zu allen, dass ist klar.


Aber in den berichten geht es mir viel mehr darum, wie mit den fans und besonders den aktiven fans umgegangen wird. Finde es einfach ne Frechheit so zu pauschalisieren und man anfängt zu beleidigen.
Zu den beleidigungen gehört unter anderem, dass die B Fans nach Afrika auswandern sollen, da man sie nicht bräuchte. Währendzwischen ist es so weit, dass es keinen Fanbetreuer ( oder auch fanbeauftragten genannt) mehr gibt um somit Übergriffe der Polizei oder zweifelhafte Untersuchungen der Gledbörsen und provokationen seitens der ordner zu unterbieten und anzuprangern.

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