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Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
richtig.

übrigens stellt sich jetzt die frage, ob rbl am kommenden wochenende ernsthaft gegenwehr leisten wird beim HFC und den Kielern schützenhilfe. oder ob sie mit blick auf die kommende saison lieber einen mutmaßlich großen rivalen ziehen lassen. die Kieler fallen wegen der neustrukturierung der regionalligen als konkurrent eh weg...
psycho Offline
Dabei seit: 03.11.2003
Oha, das ist ja mal ne interessante Geschichte.
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Im NDR gibt es übrigens die Aufstiegskonferenz live, am Samstag. Egal wie, Leipzig kann ja irgendwie nur verlieren. Dürfte sehr interessant werden, zumal Kiel beim VfL Wolfsburg auch eine hammermäßige Aufgabe zu meistern hat. Ich glaube an Halle, meine aber zu sagen, die Chancen liegen beiderseits bei 50-50.

Im Übrigen ist der VfB Oldenbrug gestern fix in die neue Regionalliga aufgestiegen. Der ETSV Weiche Flensburg hat die Lizenz erteilt bekommen, es wird also tatsächlich Relegationsspiele um den Aufstieg geben (es sei denn Kiel steigt auf? Ich habe da mittlerweile auch einfach keinenj Durchblick mehr...).
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
hehe... sehr schick is übrigens auch die situation in den nofv-ligen. leider weiß ich nicht wie es in der nord-staffel aussieht, aber aussem süden sind es drei direktaufsteiger. zwei stehen schon fest mit zwickau und auerbach. ist auch logisch, die belegen mit abstand die ersten beiden plätze. aber dann... den dritten direktaufsteiger machen (achtung, uschi...) lok leipzig und Fortuna Chemnitz unter sich aus und zur krönung des ganzen treffen die am letzten spieltag in chemnitz aufeinander. Lok is übrigens tabellensechster, chemnitz siebter... und hätte lok am wochenende nicht gewonnen, wäre sogar noch der 9. Budissa Bautzen im aufstiegsrennen. die besser platzierten zweiten mannscahften von rw erfurt und cfc dürfen nicht, Jena steigt eh ab, also auch deren zwote mannschaft zählt nicht, dynamo dresden will wohl nicht. nun ja. im übrigen hat der derjenige, der am ende das nachsehen hat noch die chance über eine relegation in die regionalliga zu kommen. möglicherweise, steht wohl noch nicht fest....
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Dahat wohl jemand - so wie ich gestern - Sport im Osten im MDR gegeguckt! ;)
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
guck ich wenn ich kann immer!
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Gute Einstellung - für den Breitensport!
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
genau! übrigens isses gar nicht so schwer. aus der nord-staffel stehen Union II und Optik Rathenow als aufsteiger fest (Hansa II darf nicht), als dritter direkter aufsteiger wird wohl Neustrelitz folgen, es sei denn sie verlieren mit 4 toren unterschied beim verfolger Torgelow. 13 der 16 plätze der künftigen regionalliga nordost sind fix, 2 plätze werden wie beschrieben noch ausgespielt und dann bleibt noch die frage, ob HFC den aufstieg in die 3. liga schafft oder nicht. wenn ja, gibs noch ne relegation lok leipzig/fortuna chemnitz - torgelow/neustrelitz.
Statistikfreund Offline
Dabei seit: 18.06.2009
In Halle muss man jetzt nicht aufpassen, dass man aus einem:
heiß-heißer-HFC nicht doch noch ein:
dumm-dümmer-HFC macht.

Mal sehen wer die Nerven behält: die Kieler oder die Hallenser. Das wird spannend und die Aufstiegskonferenz -danke für den Hinweis-wird zur Pflicht.
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Und wenn Kiel es packt, gibt es doch keine Relegation - damit wären Flensburg und der 5. der NDS-Liga direkt ruff. Also: Eigtl. nur Argumente pro Kiel. Andererseits - scheiß auf Rivalität und so, also ich meine das wirklich so: Halle würd ich's schon gönnen. Seitdem der Vokuhila aus der Mode ist und Wosz und Tretschok das Weite gesucht haben, krebsen die unterhalb der Profi-Ligen rum. Und wenn man noch bedenkt, was sich im Fernduell mit Kiel vor 3 Jahren abgespielt hat...
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Einen Platzsturm kann es also nicht geben, am letzten, alles entscheidenden Spieltag um den heiß ersehnten Aufstieg in die dritte Liga. Ist ja nicht Relegation.

Ansonsten mag man den Fans im Stadion, zu denen wir ja auch selbst mehr oder weniger häufig zählen, mit auf dem Weg geben: Inszeniert euch weiter, auch gerne eitel und selbstverliebt, aber haltet euch an die Regeln. Und die Clubs mögen dafür Sorge tragen, dass die Fans die Regeln verstehen und erst aufhören, wenn auch der letzte Fan die Regeln verstanden hat.

So hoffen wir natürlich auch, dass es in Halle gegen die Bullen fair und friedlich zugehen wird. Es pfeift Felix Zwayer, das ist gut, vielleicht der beste deutsche Schiri der jüngeren Garde.

Und die Störche haben sich tatsächlich noch mit sieben Siegen in Folge die Chance erarbeitet, den Aufstieg zu schaffen, nachdem vor Wochen bereits die Planung für die kommende Regionalliga-Saison begann. Der Aufstieg wäre die Krönung eines überragenden Jahres für Holstein Kiel mit dem Erreichen des Pokalviertelfinals und auch mit der zweiten Mannschaft, die eine Klasse tiefer Vizemeister wird und noch an der 100-Tore-Grenze kratzt. Mit starken Jungstörchen, die A-Junioren werden sich den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga nicht mehr nehmen lassen, die B-Junioren schafften nicht nur souverän den Klassenerhalt in der Bundesliga, sie schlugen auch so manchen Erstliga-Nachwuchs. Und natürlich mit den Holstein-Women, die gerade die direkte Rückkehr in die zweite Liga feierten.

Sieht man sich das mögliche Aufstiegsdatum an, den 19.Mai, so kommt man nicht umhin, festzustellen, dass es sich um ein historisches Datum handelt. Denn genau 100 Jahre zuvor ereignete sich auf dem Sportplatz in Oberschöneweide einer der ersten Höhepunkte der deutschen Fussballgeschichte. In einem dramatischen Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft entthronte Holstein Kiel den amtierenden Meister, (http://viktoria-berlin.de/de/geschichte/1889_1913.htmlViktoria 89 Berlin) , in der zweiten Verlängerung, als David Binder in der 129. Minute zum 2:1-Sieg traf. Dies bedeutete den Einzug ins Finale eine Woche später gegen den Karlsruher FV, der bekanntlich 1:0 geschlagen wurde.

In den Reihen der Karlsruher blieb auch (http://iffhs-media.de/2-b/2-Olympia1912-29.jpgGottfried Fuchs) erfolglos, der nur 36 Tage später bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm für die Nationalmannschaft beim 16:0 gegen Russland mit zehn Toren den wohl nie mehr erreichbaren Rekord aufstellte, im Team zusammen mit zwei Kielern, dem ersten Stammkeeper der Nationalelf, (http://iffhs-media.de/1-b/1-Deutschland-19A.jpgAdsch Werner) , und mit Verteidiger Hans Reese.

Victoria 89 Berlin hingegen verlor am letzten Wochenende gegen Hansa Rostock II und kann so den Relegationsplatz für die neue Regionalliga nicht mehr erreichen.

Spricht man über Erfolge und Aufstiege der Kieler Störche, werden unweigerlich die Kamellen der Saison 64/65 aufgetischt, als man mit zehn Punkten Vorsprung vor dem FC St. Pauli Meister der zweitklassigen Regionalliga Nord wurde und die Aufstiegsrunde erreichte. Unbekümmerter Offensiv-Fussball zeichnete die Störche seinerzeit aus mit unfassbaren 61 Auswärtstoren und dem großen Sturmtalent Gerd Saborowski, der 34mal traf, damit einmal häufiger als Gerd Müller in der Süd-Parallel-Staffel. Initiator des Offensiv-Fussballs war Erfolgs-Coach Walter Ullmann, der nach Feststehen der Meisterschaft sich mit dem Präsidium über Wochen nicht einig werden konnte bezüglich der Zusammenstellung einer Bundesliga-Mannschaft. Schliesslich wurde er kurz vor Beginn der Aufstiegsrunde entlassen. Ex-Coach Helmuth Johannsen, mittlerweile beim Erstligisten Eintracht Braunschweig auf der Bank, wurde sodann für die Aufstiegsrunde verpflichtet, nachdem er hierfür von der Eintracht die Freigabe erhielt. Trotz lautstarkem Murren der Mannschaft wurden dann die nächsten Wochen in der Sportschule Malente verbracht, wo Defensiv-Fanatiker Johannsen während der Aufstiegsrunde das Team auf die neue Taktik einzuschwören versuchte. Gerüchten zufolge durfte das Team außer zu den Spielen die Sportschule nur einmal verlassen, und dies auch nur die Verheirateten. Alles weitere ist bekannt, die Störche scheiterten knapp in der Aufstiegsrunde an den Gladbachern, Helmuth Johannsen holte ein Jahr später Saborowski an die Hamburger Straße und entthronte 66/67 sensationell mit den Braunschweiger Löwen und einem Torverhältnis von 49:27 die Münchner Löwen und wurde Deutscher Meister.

(http://statistik-klein.de/rls64-65-mueller-gerd.jpgGerd Müller) ? In der parallelen Aufstiegsrunde 64/65 traf er sechsmal und schaffte mit den Bayern letztlich souverän, trotz eines 0:1 in Saarbrücken am zweiten Spieltag, als auch er Keeper Dieter Haßdenteufel nicht überwinden konnte und die Saarländer von ihrem Coach bestens eingestellt waren, dem damals 38-jährigen Verbandstrainer des Saarlandes, der den Landes-Vorzeigeclub zusätzlich übernahm, Häuptling Silberlocke, Dr. h.c. Josef Derwall.

Wie auch immer, die Störche haben es am Samstag nicht selbst in der Hand, sie werden aber alles daran setzen, mit einem Sieg die Aufstiegswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Denn in der besten dritten Liga aller Zeiten wären wir Kieler gerne dabei.
alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010
...naaa, lieber Trifon?? Wo...
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
...naaa, lieber Trifon?? Wo...

...bleibt der Club?

Nene, das hier ist Regionalliga, das war nicht vereinbart. Außerdem bin ich momentan nicht gut auf den Club zu sprechen. Unverantwortlich kann ich nur sagen. Unverantwortlich, was er sich geleistet hat. Entzieht sich einfach der Relegation. Jetzt haben wir den Salat. Der Club muss im Interesse des deutschen Fussballs immer Relegation spielen, dann gibt es keine Todesangst, kein Blutbad, keinen Krieg.

Ansonsten hätte ich vielleicht doch noch erwähnt, dass Helmuth Johannsen mit seiner Braunschweiger Eintracht die Meisterschaft am letzten Spieltag 66/67 unter Dach und Fach brachte. Im Heimspiel gegen den Club. Und die Clubberer bei der Schalenübergabe ganz genau hinsahen und sich deshalb in der nächsten Saison mächtig ins Zeug legten. Oder so ähnlich.

Stattdessen könnte man viel lieber jetzt noch die Zeit von Helmuth Johannsen beim VfL Bochum erwähnen, 79 bis 81. Als es ihm gelang, im ersten Jahr die drittwenigsten Gegentore der Liga zu kassieren, im zweiten Jahr die fünftwenigsten. Was aber nicht nur an seiner Defensivtaktik lag, zuvor mit Heinz Höher und danach mit Rolf Schafstall waren die Bochumer ebenso abwehrstark mit den Recken Lameck, Woelk, Bast, Knüwe, Gerland und Tenhagen. Es war die gute Zeit des VfL, in der sie zurecht ein (http://vfl-bochum.de/vfl2005/verein/historie/alphabet/bilder/Unabsteigba...ädikat) erfanden und auch im Angriff der (http://beepworld.de/memberdateien/members/ranger20004/juppkascor.jpgBomber) noch spielte und Unterstützung erhielt von Jochen Abel und dem schnellen (http://autogrammoase.de/bilder/produkte/gross/17169.pngPostboten) . Und (http://sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.940452.1274361861!/image/image.jpg...) ? Irgendwann werden die Bochumer wieder auf die Beine kommen.

Aber ich schweife wieder ab. Morgen am frühen Nachmittag gilts, lange vor dem anderen Spiel am Abend. Wird die Prophezeiung von Störche-Coach Gutzeit wirklich Realität? Ende letzten Jahres ermunterte er seinen nach Kreuzbandriß niedergeschlagenen Standardspezialisten Tim Siedschlag glaubhaft, dass er im letzten Saisonspiel in Wolfsburg zum Kader gehören, kurz vor Ende ins Spiel kommen und den entscheidenden Ball zum Aufstieg vor das Tor schlagen werde. Der erste Teil ist erfüllt, zum Anpfiff sitzt Siedschlag auf der Bank.
alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010
,-)))))
...Heinz Höher... Gerland... Danke.

Ich glaube fest daran, dass es Kiel noch packt mit Unterstützung der Siruppanscher.
FalscherHase Offline
Dabei seit: 04.08.2004
Ganz hübsch, das neue Stadion in Halle. Und: Schön, dass heute auch richtiger Fußball kommt im Fernsehen!
mokikasper Offline
Dabei seit: 30.10.2009
Ich glaube fest daran, dass es Kiel noch packt mit Unterstützung der Siruppanscher.

Zur Zeit 3:0 für WOB II.
nullfuenferjung Offline
Dabei seit: 05.08.2011
4 : 1 eine viertelstunde vor schluß. das war es wohl für kiel.
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Jo. Es hat nicht gereicht für die Störche. War trotzdem eine gute Regionalliga-Saison mit 75 Punkten.

Jetzt erstmal sacken lassen, den Kader für die neue Saison zusammenstellen, Berzel und Lindner werden wohl die ersten sein, die in die zweite oder dritte Liga gehen, und dann in der neuen Regionalliga als Favorit wieder angreifen. Wer spielt denn da mit? Goslar, Cloppenburg, Rehden. Wer braucht schon Aachen und den KSC.

Glückwunsch nach Halle.

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