139 Beiträge / 0 neu Amateure Forum
Letzter Beitrag
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Zunächst mal wichtigste: Alles Gute natürlich für Andreas Richter. Vielleicht hilft ihm der heutige 2:1- Sieg seiner Himmelblauen in Jena bei der Genesung.

Ja nun, vergeblich hofften die Störche auf Schützenhilfe aus Lübeck. Träumte man an der Lohmühle vor kurzem noch vom Aufstieg, so wird man diesen Traum beenden können. Die neuformierte Mannschaft sollte sich jedoch nicht grämen, sie wird trotzdem am oberen Drittel mitspielen können. Damit sind die Bullen nun sogar Tabellenführer, mit einem Tor vor dem HSV II, der 2:0 gegen Halberstadt gewann, wobei Castelen nach seinem dritten Treffer nun auf eine Chance in der Bundesliga wartet.

Dass die Bullen am Ende nicht aufsteigen, dafür werden bekanntlich die Kieler Störche sorgen, die punktgleich auf Platz drei den Konkurrenten in Schach halten. In Havelse taten sie sich erneut schwer, lagen durch einen frühen Treffer von Smit (4.) in Rückstand und fanden gegen die tief verteidigende Breitenreiter-Elf zunächst keine Mittel. Die Halbzeit-Ansprache von Coach Gutzeit vertrieb dann das spürbare Phlegma, sodass zehn Minuten nach dem Wechsel die Weichen gestellt waren. Kazior (53.) mit Elfmeter nach Foul an Sykora und Lindner (55.) nach Kazior-Flanke sorgten auch ergebnistechnisch für die Wende. In der Folge liessen die Störche noch einige gute Chancen aus, der vierte Sieg in Folge geriet aber nicht mehr in Gefahr. Wieder ein Spiel gedreht, das man in der Hinrunde der letzten Saison sicherlich nicht gewonnen hätte.

Nach dem fünften Spieltag wartet nun kein Team mehr auf den ersten Punkt, mit dem 2:1 in Wilhelmshaven konnte der Berliner AK als letzter Club die Null vertreiben, Björn Brunnemann traf zum Siegtreffer. Für Meppen traf Robben, der ehemalige Trierer Jens Robben, und leitete den 3:1-Sieg gegen Wolfsburg II ein. Die Emsländer setzten den guten Trend fort und werden noch andere Favoriten zum Stolpern bringen können.

Über die meisten Besucher des Spieltags freute sich erneut FCM- Schatzmeister Guido Nienhaus, der aber darauf verzichtete, sämtlichen 3.861 Zahlenden persönlich die Hand zu schütteln. Nach der Begegnung gegen Meuselwitz schüttelte Coach Sandhowe hingegen seinem Gegenpart Holm Pinder die Hand und gratulierte fair zum 1:0-Sieg. Der FCM bleibt zuhause weiter sieglos, während der ZFC sich überraschend Richtung Spitze orientiert.

VFC Plauen - Energie Cottbus II 1:2
Hannover 96 II - Hallescher FC 0:0
HSV II - Germania Halberstadt 2:0
1. FC Magdeburg - ZFC Meuselwitz 0:1
SV Wilhelmshaven - Berliner AK 1:2
SV Meppen - VfL Wolfsburg II 3:1
VfB Lübeck - RB Leipzig 0:5
TSV Havelse - Holstein Kiel 1:2

1. RB Leipzig 5 14:4 12
2. HSV II 5 13:4 12
3. Holstein Kiel 5 10:5 12
4. Hallescher FC 5 6:2 11
5. ZFC Meuselwitz 5 6:8 10
6. Hannover 96 II 4 4:1 8
7. Hertha BSC II 5 6:5 8
8. SV Meppen 5 8:7 7
9. VfL Wolfsburg II 4 5:4 7
10. VfB Lübeck 5 13:13 7
11. 1. FC Magdeburg 5 3:4 5
12. Energie Cottbus II 5 9:12 5
13. TSV Havelse 5 7:10 4
14. VFC Plauen 5 5:7 3
15. Berliner AK 5 4:9 3
16. SV Wilhelmshaven 5 8:14 3
17. FC St. Pauli II 5 6:13 3
18. Germania Halberstadt 5 3:8 2

Heute 22:56:45 von Orangeat und Sukkade
Nächste Woche gegen Kiel hat man jetzt wenigstens höhere Siegchancen - die Störche rechnen sich ja schon einen Kantersieg aus.

Nö. Ein normaler Sieg reicht.
Gandalf Offline
Dabei seit: 06.09.2003
Ich werde mir -eventuell- am nächsten Sonntag das Spielchen im Zentralstadion zu Leipzig geben, da wir eh in der Ecke weilen.

Freue mich schon drauf!
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Freue mich schon drauf!

Ja, Kiel-Lübeck, Leipzig-Magdeburg, auf den sechsten Spieltag können wir uns freuen. Fehlen nur noch die richtigen Ergebnisse.

Holstein Kiel - VfB Lübeck (Sa., 14:00)
Fast hätte der Papst dieses Spiel verhindert. Nein, nicht weil er es versäumt hätte, beschwichtigend auf die kleinen Fangruppen einzuwirken, die das Spiel nur am Rande interessiert. Dies wäre ohnehin vergeblich. Die Hundertschaften aus dem nördlichsten Bundesland sollten zunächst helfen, den Papst-Besuch in Deutschland abzusichern. Schliesslich entschied man sich anders. Richtigerweise, denn das Derby ist natürlich wichtiger. Und die Hundertschaften werden besser vorbereitet sein, als beim Landespokalfinale in Lübeck nach Ende der letzten Regionalliga-Saison, als sie sich von ein paar Jungs übertölpeln liessen. Beide Clubs wurden mit 1.000 Euro Strafe versehen, die Höchststrafe, die die Paragraphen des SHFV für einen solchen Fall zulassen. Sensibilisiert sind alle, die Fanarbeit wurde verbessert. Nun gut, die letzten Ligaspiele zwischen den Rivalen verliefen problemlos, man wird sich hoffentlich auf das Sportliche konzentrieren können. Und grosser Sport scheint möglich, von zwei offensiv ausgerichteten Mannschaften. Tipp: 4:2

RB Leipzig - 1.FC Magdeburg (So., 13:30)
Lizenzprobleme bei den Bullen? Hier ein Bericht aus der LVZ:
Nach dem jetzigen Stand der Dinge würde der 2009 gegründete Club keine Zulassung für die dritte Profiliga bekommen. Beim DFB in Frankfurt/Main wurde das Konstrukt RB Leipzig durchleuchtet und Gesprächsbedarf angemeldet. Wie exklusiv berichtet, gab es bereits mehrere Treffen zwischen DFB-Abordnungen und RB-Vertretern, in denen es um die formale und juristische Daseinsberechtigung der Roten Bullen im deutschen Profifußball ging.
Die Statuten des Vereins sind ­momentan nicht mit den strengen ­Zulassungsbestimmungen des DFB vereinbar. So existiert die Mitgliederversammlung als souveränes Club-Organ bei RB Leipzig nur auf dem Papier und hat nicht die im deutschen Vereinsrecht verankerten Kompetenzen. Die Macht liegt aktuell bei einem dreiköpfigen Ehrenrat, der von den sieben RB-Gründungsmitgliedern für sieben Jahre bestimmt wurde. Der Ehrenrat wiederum besteht aus drei Österreichern, die Vertraute von Dietrich Mateschitz sind.
Weiterer Kritikpunkt ist die Nichtaufnahme von Mitgliedern. Rainer Milkoreit, Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV), sieht darin nicht das Hauptproblem, sondern in der Einhaltung der 50+1-Regel. "Ich bin überzeugt, Rasenball weiß, was auf den Verein zukommt und wird die Auflagen erfüllen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Raum Leipzig angesichts der Entwicklung von Rasenball keine Interessierten gibt, die Mitglied in diesem Verein werden wollen. Das wird man doch nicht verhindern wollen", sagte er.
Der renommierte Sportrechts-Anwalt Christoph Schickhardt, RB-Sportdirektor Wolfgang Loos und der neue Vorstands-Chef Florian Müller führen die Verhandlungen mit dem DFB. "Das ist ein sensibles Gebilde", sagte Schickhardt, "wir stehen in ständigem Kontakt mit dem DFB."

Die werden sich einigen. Deshalb lassen wir es mal so stehen. Und sportlich? Der nicht immer überzeugende FCM wird eine hohe Hürde, erst vier Gegentore. Die Spielweise des FCM wird den Bullen überhaupt nicht gefallen, enges Match, nur ein Tor. Tipp: 0:1

Hallescher FC - SV Meppen (Sa., 13:30)
Will der HFC den engen Kontakt zur Spitze halten, muss ein Sieg gegen den starken Aufsteiger her. Wie man die Emsländer schlägt, haben unlängst die Störche gezeigt. Allein, diese Klasse bringt der HFC nicht auf den Rasen. Tipp: 1:1

Germania Halberstadt - SV Wilhelmshaven (So., 13:30)
Letzte Woche wurde an der Küste dem Berliner Aufsteiger der erste Dreier erlaubt. Nun auswärts dem nächsten Aufsteiger? Ja. Die SVW-Fans sollten nach dem personellen Umbruch Geduld aufbringen, das Team wird sich noch mit kleinen Fortschritten entwickeln können und irgendwann auch wieder Punkte einfahren. Tipp: 2:1

Wer spielt noch?

Berliner AK- TSV Havelse (Sa., 14:00)
Tipp: 1:1

Energie Cottbus II - Hannover 96 II (Sa., 14:00)
Tipp: 0:1

ZFC Meuselwitz - Hertha BSC II (So., 13:30)
Tipp: 2:2

FC St. Pauli II - VFC Plauen (So., 13:30)
Tipp: 2:1

VfL Wolfsburg II - HSV II (So., 13:30)
Tipp: 1:1
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Nicht immer gewinnt der Favorit das schleswig-holsteinische Landesderby. Diese leidliche Erkenntnis mussten die Konkurrenten schon häufig erfahren. Auch dieses Mal wäre es fast dazu gekommen. Es war nur noch etwas mehr als eine Viertelstunde zu spielen, als der VfB Lübeck, gebeutelt vom 0:5 der Vorwoche, beim kommenden Aufsteiger aus Kiel mit 1:0 führte.

Zu diesem Zeitpunkt drängten die feldüberlegenden Störche vor 4.871 friedlichen Fans zwar auf den Ausgleich, fanden jedoch keine Mittel, den erstmals das VfB-Tor hütenden Jonas Toboll zu überwinden. Toboll war es auch, der zu Beginn des Spiels mit klaren und sicheren Aktionen die spielbestimmenden Kieler ausbremste und so merklich die Sicherheit ins VfB-Spiel zurückkehren ließ. Die Sicherheit nahm noch zu, als kurz vor der Pause Kadah (42.) mit seinem neunten Saisontreffer den Aussenseiter in Führung schoss.

In den beiden Vorwochen konnten die Störche nach Rückstand noch gewinnen. Und auch diesmal sprang vom spürbaren Siegeswillen auf dem Platz in der zweiten Hälfte der Funke auf das Publikum über, sodass der Ausgleich nur eine Frage der Zeit schien. Schliesslich war es Lindner (73.) vorbehalten, auszugleichen, und da die Störche sofort nachsetzten und die scheinbar müde werdenden Lübecker zu Fehler zwangen, konnten Sachs (76.), Heider (80.) und Steil (89.) das Ergebnis noch auf 4:1 stellen.

Erneut ein Spiel gedreht. Mit diesem Willen ist die Gutzeit-Elf auf bestem Weg.

Die Bullen hingegen konnten ein schwieriges Spiel nicht gewinnen. Wie erhofft zeigten sich die Magdeburger offenbar von ihrer guten Seite und konnten mit konzentrierter Defensive verhindern, dass die Bullen die für ihr schwungvolles Spiel notwendigen Räume erhielten. Und doch konnten die 9.789 Besucher nach der FCM-Pausenführung durch Krieger (30.) noch den 1:1-Ausgleich durch Röttger (57.) erleben.

Tabellenführer vor den punktgleichen Störchen nun HSV II, und zwar ohne die Tabelle zu drehen, nachdem Romeo Castelen beim 2:1 in Wolfsburg zweimal traf. Nun wird er womöglich zusammen mit Oenning und Arnesen einen Platz im Flieger nach Stuttgart bekommen.

Auch Halle konnte überzeugen, im letzten Heimspiel vor der Eröffnung des neuen Stadions, glattes 3:0 gegen Meppen, Platz drei. Zum Stadioneröffnungsspiel am Dienstag lud sich der HFC einen prominenten Gast ein, den mehrfachen Deutschen Meister und zweifachen Europacup-Sieger HSV.

Glückwunsch auch an Germania Halberstadt, der erste Dreier ist geglückt, gegen Wilhelmshaven, die nach zweifachem Rot in doppelter Unterzahl zunächst durch Sembolo (82.) zum 2:2 ausglichen, doch Christian Beck (86.) sorgte für den Heimsieg im Friedensstadion.

Hallescher FC - SV Meppen 3:0
Berliner AK - TSV Havelse 2:0
Holstein Kiel - VfB Lübeck 4:1
Energie Cottbus II - Hannover 96 II 3:2
RB Leipzig - 1. FC Magdeburg 1:1
ZFC Meuselwitz - Hertha BSC II 1:1
FC St. Pauli II - VFC Plauen 0:2
VfL Wolfsburg II - HSV II 1:2
Germania Halberstadt - SV Wilhelmshaven 3:2

1. HSV II 6 15:5 15
2. Holstein Kiel 6 14:6 15
3. Hallescher FC 6 9:2 14
4. RB Leipzig 6 15:5 13
5. FC Meuselwitz 6 7:9 11
6. Hertha BSC II 6 7:6 9
7. Hannover 96 II 5 6:4 8
8. FC Energie Cottbus II 6 12:14 8
9. VfL Wolfsburg II 5 6:6 7
10. SV Meppen 6 8:10 7
11. VfB Lübeck 6 14:17 7
12. VFC Plauen 6 7:7 6
13. 1. FC Magdeburg 6 4:5 6
14. Berliner AK 6 6:9 6
15. Germania Halberstadt 6 6:10 5
16. TSV Havelse 6 7:12 4
17. SV Wilhelmshaven 6 10:17 3
18. FC St. Pauli II 6 6:15 3
Statistikfreund Offline
Dabei seit: 18.06.2009
Gestern 23:03:21 von Trifon Ivanow Auch Halle konnte überzeugen, im letzten Heimspiel vor der Eröffnung des neuen Stadions, glattes 3:0 gegen Meppen, Platz drei. ...
Und hier (http://www.erdgassportpark.de/gibt es die innoffizielle Fan-Page) . Viel Glück, Spaß und Erfolg im neuen Stadion.
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Wie lange bleiben die Big Four, Kiel, Leipzig, Halle, HSV II, an der Spitze? Deutet sich an, dass sie es unter sich ausmachen? Oder setzt sich einer ab? Die nächste Tendenz liefert der siebte Spieltag:

1. FC Magdeburg - Holstein Kiel (Sa., 13.30)
Nach fünf Siegen in Folge werden die Störche in Magdeburg gefordert sein, wissen sie doch, dass der FCM nicht viele Räume bieten wird. Doch in diesem Jahr ist die Gutzeit-Elf in der Lage auch massierte Deckungsreihen auszuspielen, unterstützt von einer starken Physis und sturem Willen. Der nächste Dreier. Tipp: 0:2

Hertha BSC II - RB Leipzig (Sa., 13:30)
489:322, die Bilanz ist eindeutig. Gemessen an Bundesliga-Einsätzen der Akteure. Auch das Heine-Team um die erfahrenen Dardai und Neuendorf wird den Bullen alles abverlangen. Es reicht zum Punkt. Tipp: 1:1

VfB Lübeck - Berliner AK (Fr., 19:30)
Wohin führt der Weg des VfB? Nach gutem Start und zuletzt drei Niederlagen zählt nur ein Sieg. Die Berliner nach zwei Siegen nun angekommen in der Liga. Tipp: 3:1

HSV II - Hallescher FC (So., 13:30)
Am Dienstag standen diese Gegner sich schon einmal gegenüber, zum Eröffnungsspiel des Erdgas-Sportparks in Halle schickte der HSV seine Zweite, verstärkt durch Berg und Diekmeier, und gewann vor über 15.000 Interessierten 4:1. Und nun? Nun geht es um den Spitzenplatz in der Regionalliga. Wie im Vorjahr nach der Veh-Entlassung und dem Aufrücken von Cardoso übernahm jetzt zunächst wieder Soner Uysal. Wird enger als am Dienstag. Tipp: 2:1

Es kämpfen um die Plätze:

SV Wilhelmshaven - VfL Wolfsburg II (Sa., 13:30)
Tipp: 0:1

Hannover 96 II - SV Meppen (Sa., 13:30)
Tipp: 1:1

TSV Havelse - Germania Halberstadt (So., 13:30)
Tipp: 1:1

Energie Cottbus II - FC St. Pauli II (So., 13:30)
Tipp: 3:2

VFC Plauen - ZFC Meuselwitz (So., 13:30)
Tipp: 2:2
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Etwas verloren kamen sich die rund 100 Störche-Anhänger in der Magdeburger MDCC-Arena unter den 4.100 Besuchern schon vor, obwohl sie sich lautstark bemerkbar machten. Und am Ende war auch ihnen nicht klar, ob sie sich über das 1:1 nun freuen sollten.

Der FCM scheint sich Schritt für Schritt zu steigern. So verliessen sie sich gegen die nach fünf Siegen in Folge mit viel Selbsbewusstsein angereisten Kieler Störche nicht nur auf die starke Defensive, mit schnellen und zielgerichteten Kontern setzten sie eigene Impulse und waren stets torgefährlich. Zwar gestalteten die Störche das Geschehen wie erwartet feldüberlegen, liessen jedoch die letzte Konsequenz vermissen und hofften offensichtlich erneut, zum Ende des Spiels mit starker Physis das Match zu entscheiden. Fast ging dieser Plan, sofern es denn einer war, auf. Zunächst gerieten sie zum vierten Mal in Folge in Rückstand, als einer der gefährlichen FCM-Konter kurz vor dem Halbzeitpfiff an der Strafraumgrenze nicht regelkonform gebremst wurde, und der von FCM-Sportchef Ulrich aus Cottbus mitgebrachte Dawid Krieger den Freistoss verwandelte.

Erst als die Kräfte der bis dahin guten und aggressiven Magdeburger Deckung schwanden, wurden die Störche zwingender. Lindner (75.) glich schließlich aus, und im Störche-Lager erinnerte man sich an die gedrehten Duelle der letzten Wochen. Doch weil Sykora zunächst aus zwei Metern FCM-Keeper Tischer nicht überwand und den nächsten Angriff freistehend an der Latte beendete, blieb es beim Remis, das aber durchaus als leistungsgerecht anzusehen ist.

Trotz aller Bemühungen konnte zeitgleich Heines Hertha-Nachwuchs den Störchen keine Schützenhilfe leisten, unterlag gegen die Bullen nach ebenso engem Spiel 1:2. Djuricin (11.) gelang per Elfmeter die Hertha-Führung, die nach Handspiel im Strafraum den gebürtigen Berliner Atakan Yigitoglu durch Rot (37.) verloren. Burchert hielt zwar den Frahn-Elfmeter, doch in der zweiten Hälfte wurde der Bullen-Druck größer, sodass Frahn (72.) und Geissler (78.) noch treffen konnten.

Neuer Tabellenführer ist jedoch der Hallesche FC, 1:0 in Hamburg. Ohne Cardoso, Castelen und Lam, dafür aber weiter mit den Rückkehrern Arslan, aus Aachen, und Bertram, aus Augsburg, dazu mit Jacopo Sala, Neuzugang von Chelseas Zweiter, der wegen Verletzung die komplette Vorbereitung verpasste und nun langsam herangeführt wird, scheiterte der HSV an der guten Halle-Defensive. Insbesondere Keeper Horvath, erst zwei Gegentore, war nicht zu überwinden, auch nicht durch Elfmeter von Arslan, sodass der HFC die Führung durch Hartmann (19.) ins Ziel rettete.

Der Vierkampf an der Spitze wird auch in den nächsten Wochen der Liga die Spannung erhalten.

Und am Ende? Nein, nicht am Ende, aber Letzter, das ist nun der ruhmreiche SV Wilhelmshaven. Nur noch 306 Unentwegte fanden den Weg ins Jadestadion, um das deutliche 1:4 gegen Wolfsburg II zu ertragen. Nun gut, absteigen können sie nicht. Sie sollten die Zeit aber nutzen, um eine gute Mannschaft für die nächste Saison einzuspielen.

VfB Lübeck - Berliner AK 1:1
Hertha BSC II - RB Leipzig 1:2
1. FC Magdeburg - Holstein Kiel 1:1
Hannover 96 II - SV Meppen 0:0
SV Wilhelmshaven - VfL Wolfsburg II 1:4
TSV Havelse - Germania Halberstadt 1:1
HSV II - Hallescher FC 0:1
Energie Cottbus II - FC St. Pauli II 1:2
VFC Plauen - ZFC Meuselwitz 2:0

1. Hallescher FC 7 10:2 17
2. RB Leipzig 7 17:6 16
3. Holstein Kiel 7 15:7 16
4. HSV II 7 15:6 15
5. ZFC Meuselwitz 7 7:11 11
6. VfL Wolfsburg II 6 10:7 10
7. VFC Plauen 7 9:7 9
8. Hannover 96 II 6 6:4 9
9. Hertha BSC II 7 8:8 9
10. SV Meppen 7 8:10 8
11. VfB Lübeck 7 15:18 8
12. FC Energie Cottbus II 7 13:16 8
13. 1. FC Magdeburg 7 5:6 7
14. Berliner AK 7 7:10 7
15. Germania Halberstadt 7 7:11 6
16. FC St. Pauli II 7 8:16 6
17. TSV Havelse 7 8:13 5
18. SV Wilhelmshaven 7 11:21 3
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
So, die letzte Schieflage in der Tabelle ist bereinigt, am Mittwochnachmittag schlug Hannover II die jungen Wölfe vor sämtlichen Geschäftsstellenangestellten im Nachholspiel mit 3:1. Und schon dürfen wir uns auf den achten Spieltag freuen:


Holstein Kiel – Hertha BSC II (Fr., 19:00)
Die einzige Baustelle bei den Störchen bleibt der Rasen. Die fehlende Drainage machte sich im nassen Sommer wieder deutlich bemerkbar, sodass sogar die Baltic Hurricanes, die sonst ihre Heimspiele im Holstein-Stadion austragen, schon nach Flensburg und Lübeck auswichen. Das Halbfinale um die German Bowl trug der aktuelle Titelträger am letzten Wochenende allerdings auf dem schwierigen Geläuf aus, was aber nicht der Grund gewesen sein dürfte, dass die Truppe um Jeff Welsh und Aaron Love die Düsseldorf Panther mit 45:21 nach Hause schickten und erneut das Finale zu erreichten. Der Rasen hat es überstanden und da jetzt im Herbst für einige Tage der Sommer eingekehrt ist, kann gespielt werden. Baustellen im Störche-Team gibt es keine, auch der zuletzt fehlende, weil angeschlagene, Sturm-Kämpe Marc Heider meldete sich zurück, sodass am beliebten Freitagabend unter Flutlicht wieder mit einem klaren Erfolg zu rechnen ist. Bleibt einzig die Frage, ob nach Rückständen in den letzten vier Partien diesmal wieder das 1:0 gelingt. Tipp: 4:1

Hallescher FC – SV Wilhelmshaven (Fr., 19:30)
Heimpremiere für den Spitzenreiter im Erdgas-Sportpark. Da freut man sich in Halle auf den Tabellenletzten und einen klaren Sieg. Es wird bei der Vorfreude bleiben. Nicht, weil der SVW auf den Tabellenplatz reagierte und nochmals zwei neue, bis dahin vereinslose, zusätzliche Akteure, die nun gar nicht mehr zählbar sind, verpflichtete. Nein. Es ist Zeit. Zeit für die Rückkehr der Jade-Diva. Tipp: 1:2

RB Leipzig – VFC Plauen (So., 13:30)
Sachsenderby. Die dritte Auflage. Hört sich merkwürdig an, aber so sind die Zeiten. Und wieder werden die Bullen sich schwer tun. Ein Punkt ins Vogtland. Tipp: 1:1

Berliner AK – 1. FC Magdeburg (So., 13:30)
Zwei Mannschaften der Stunde? Die Berliner mit sieben Punkten aus drei Spielen, der FCM mit zwei Remis gegen die Aufstiegsfavoriten. Die Magdeburger Serie reisst, diesmal ein Sieg. Tipp: 0:1

SV Meppen – HSV II (So., 14:00)
Die HSV-Youngster wissen genau, nie war die Zeit günstiger, sich mit guten Leistungen für höhere Aufgaben zu empfehlen, zumindest Sören Bertram scheint auf dem Sprung. Doch Meppen bleibt eine Nuss. Durchaus möglich, dass sie im nächsten Jahr an die dritte Liga anklopfen. Doch so weit sind wir noch nicht.
Tipp: 1:1

Wer noch?

FC St. Pauli II – Hannover 96 II (Sa., 14:00)
Tipp: 1:2

ZFC Meuselwitz – Energie Cottbus II (So., 13:30)
Tipp: 2:1

Germania Halberstadt – VfB Lübeck (So., 13:30)
Tipp: 2:2

VfL Wolfsburg II – TSV Havelse (So., 14:00)
Tipp: 3:1
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Es war ein warmer Tag, der letzte im September. Die Sonne brannte nicht mehr zu heiss, als sich 3.247 frohgelaunte Menschen nach Feierabend zum Start ins lange Wochenende im Holstein-Stadion versammelten. Und als hätten sie es gewusst, die Laune am Freitagabend wurde noch besser. Einzig bei Olli Reck, der als Scout vom nächsten Pokalgegner MSV Duisburg angereist war, dürften die Sorgenfalten gewachsen sein.

Warum? Bereits vor dem Match gegen Hertha II war den Kieler Störchen die Entschlossenheit anzumerken, diesmal nicht, wie die letzten vier Male, in Rückstand zu geraten. Und nicht nur das. Sie versprachen, dass nicht allzu viel Zeit vergehen werde, bis die neue, und alte, Torhymne, die in einer Umfrage zur Wahl stand, durch das Stadion schallen würde. Und so waren tatsächlich kaum mehr als sechs Minuten gespielt, als Toy Dolls “Nellie the elephant” erklang, weil Marc Heider eine Eckenverlängerung von Steil vollendete. Dies, obwohl die Herthaner anfangs durchaus beeindrucken konnten, sich nicht versteckten und zielgerichtet nach vorne spielten. Nach fünfzehn Minuten zählten sie bereits drei Ecken auf der Habenseite. Doch als Störche-Stratege Rafael Kazior an den aufgerückten Berlinern vorbei, Jaroslaw Lindner bediente und dieser in höchster Not von Steve Breitkreuz gebremst wurde, war wenige Momente später die Punktevergabe bereits geregelt. Denn Breitkreuz sah Rot und Kazior schob den Elfmeter (19.) gewohnt cool ins Netz, woraufhin den Störche-Anhängern auf den Rängen eine lässig-optimistische Stimmung übermannte. Wäre die Sonne nicht hinter den Tribünendächern verschwunden, sie hätten sich sogar herabgelassen, die Sonnenbrillen aufzuziehen. Und jene Stimmung schien sich auch auf den Rasen zu übertragen, denn die in der Folge deutlich überlegenen Kieler liessen zwar Ball und Gegner laufen, jedoch die letzte Konsequenz vermissen und vergaben weitere Torchancen allzu lässig.

Dies missfiel Coach Gutzeit offenbar gewaltig, denn nach kurzer Ansprache in der Pause schickte er seine Mannen früh zurück auf das Feld, sodass sie einige Minuten auf die Berliner und den Anpfiff zur zweiten Hälfte warten mussten. Umso mehr entlud sich dann die aufgebaute Spannung, allen voran der im Nachhinein beim Remis in Magdeburg vermisste Marc Heider setzte die Ausrufezeichen. Zunächst beendete er ein Solo mit dem 3:0 (47.), um sich im nächsten Angriff erneut durch die Abwehr zu tanken und Jakob Sachs zu bedienen, der ins leere Tor hätte schieben können, doch, als wäre es ein Signal für die aufgegebene Lässigkeit, die Kugel unter die Latte drosch (49.). Auch Pal Dardai konnte auf Hertha-Seite nichts mehr entgegensetzen, während der gelb-rot gefährdete Neuendorf ausgewechselt wurde und von draußen mitansehen musste, wie auch Jaroslaw Lindner von einer Heider-Vorarbeit profitierte und damit seine Serie fortsetzte, auch im fünften Spiel nach seiner Hochzeit traf (67.). Den Schlusspunkt zum 6:0 setzte schließlich Steve Müller (85.). Es ist Herbst und die Störche bleiben auf Kurs.

Auf Kurs bleibt auch der Hallesche FC, der zur Punktspielpremiere im Erdgas-Sportpark 9.285 Fans begrüssen durfte und das Kellerkind aus Wilhelmshaven durch Wegner (2.) und Shala (34.) 2:0 bezwang, während für die Bullen der VFC Plauen nicht zu schlagen war, lediglich Lagerblom (72.) noch zum 1:1 ausgleichen konnte.

Als Vierter im Aufstiegskampf-Bunde überzeugte HSV II beim 5:2 in Meppen, diesmal ohne Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader.

Auf Platz 15 findet sich plötzlich der 1.FC Magdeburg wieder. Das, obwohl sie durch Dawid Krieger im Berliner Poststadion vor knapp 1.500 Besuchern zweimal trafen. Denn nach vier Niederlagen zum Start und nun 10 Punkten aus den letzten vier Spielen gewann der Berliner AK 4:2, nun erstmals in der oberen Tabellenhälfte, Platz 9.

Holstein Kiel - Hertha BSC II 6:0
Hallescher FC - SV Wilhelmshaven 2:0
FC St. Pauli II - Hannover 96 II 3:1
Berliner AK - 1. FC Magdeburg 4:2
RB Leipzig - VFC Plauen 1:1
ZFC Meuselwitz - FC Energie Cottbus II 1:1
Germania Halberstadt - VfB Lübeck 0:0
SV Meppen - HSV II 2:5
VfL Wolfsburg II - TSV Havelse 1:1

1. Hallescher FC 8 12:2 20
2. Holstein Kiel 8 21:7 19
3. HSV II 8 20:8 18
4. RB Leipzig 8 18:7 17
5. Hannover 96 II 8 10:8 12
6. ZFC Meuselwitz 8 8:12 12
7. VfL Wolfsburg II 8 12:11 11
8. VFC Plauen 8 10:8 10
9. Berliner AK 8 11:12 10
10. VfB Lübeck 8 15:18 9
11. FC Energie Cottbus II 8 14:17 9
12. FC St. Pauli II 8 11:17 9
13. Hertha BSC II 8 8:14 9
14. SV Meppen 8 10:15 8
15. 1. FC Magdeburg 8 7:10 7
16. Germania Halberstadt 8 7:11 7
17. TSV Havelse 8 9:14 6
18. SV Wilhelmshaven 8 11:23 3
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich, dass die Kieler Störche am heutigen 07. Oktober ihren 111. Geburtstag feiern. Dazu ein kleiner Bericht aus den Kieler Nachrichten von heute, der aus der nunmehr 11 Jahre alten Chronik “100 Jahre Holstein Kiel” zitiert:

Am 7. Oktober 1900 um 9 Uhr trafen sich neun junge und fest entschlossene Männer auf dem ein Jahr zuvor eröffneten Kieler Bahnhof und machten auf Revolution.  Mit der Gründung des Kieler Fußballvereins (KFV) gründeten sie den wahrscheinlich einzigen Fußballklub Deutschlands, der auf einer Zugfahrt entstand. Die fußballerischen Aktivitäten wurden in der stark durch Turnerschaften geprägte Sportlandschaft mit viel Argwohn beäugt.

Die Deutsche Turnerschaft reklamierte die Alleinvertretung für „deutsche Körperkultur“. Fußball wurde als „Fußlümmelei“ verunglimpft und wegen seiner englischen Herkunft attackiert. Deutschland befand sich schließlich zeitgleich im Aufrüstungswettrennen mit Großbritannien. Doch die Kieler Gründerväter Andrae, Beier, Beiler, Hudemann, Leuenhagen, Niederehe, Stange, Roland und Blaschke ließen sich in ihrem Tatendrang nicht stoppen.

In Lübeck angekommen traf der KFV sogleich zu seinem ersten Spiel an, das er in weißen Hemden mit nur zehn Spielern (die Lübecker hatten dem neunköpfigen Kieler Tross einen der ihren ausgeliehen) mit 1:0 gewann. Schütze des goldenen Tores war Georg P. Blaschke, der vehementeste Verfechter der Loslösung der Fußballer vom Kieler MTV 1844. Blaschke hatte unter dem Dach der Turner keine Zukunftschancen für die junge Sportart Fußball gesehen.

Der Ungehorsam der Fußballer war mit einem nicht geringen gesellschaftlichen Risiko verbunden, immerhin war Deutschland in jenen Tagen ein extrem obrigkeitshöriges Land, in dem viel Wert auf Recht, Ordnung und Disziplin gelegt wurde. Übrigens konnte sich der KFV erst zwei Monate später der Kieler Öffentlichkeit präsentieren. Am 2. Dezember unterlag man dem Hamburger Meister Altona 93 mit 0:4, eine Woche später setzte es gegen HSV-Vorläufer Germania 87 eine knappe 0:1-Niederlage.

Doch ein Anfang war gemacht. Aus jenen zarten Anfängen sollte sich eine der mitreißendsten Geschichten der deutschen Fußballhistorie entwickeln, die mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahre 1912 unter dem Namen des späteren Fusionspartners FV Holstein ihren Höhepunkt erreichte und Kiel noch vor dem 1. Weltkrieg zu einer der Fußballhochburgen machte.

Den heutigen Namen Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 e.V. verdanken wir der bahnbrechenden Fusion zwischen dem KFV und der deutlich leistungsstärkeren SV Holstein (von 1902 bis 1907 unter dem Namen FC Holstein geführt) am 7. Juni 1917. Initiator dieser Fusion war, wie könnte es anders sein, Premierentorschütze Georg Blaschke, der übrigens seit 1914 auch Geschäftsführer des deutschen Fußball Bundes war und die DFB-Geschäftsstelle 1916 vorübergehend nach Kiel verlagert hatte.
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Eine Länderspielpause hatten sich die Akteure gewiss verdient. Doch Training, Test- und Landespokalspiele liessen sie nicht wirklich zur Ruhe kommen. Wer die Zeit am besten überstanden hat, wird der neunte Spieltag beantworten.

VFC Plauen - Holstein Kiel (Fr., 19:30)
Kaum feierten die Störche ihren 111. Geburtstag, steht das nächste Jubiläum an. Das Holstein-Stadion wird am 15.10. runde 100. Die (http://http://www.holstein-kiel.de/geschichte.htmlGeschichte) des Stadions ist wahrlich ein kleines Stück deutsche Fussball-Kultur. Ruhig und sinnig wird das Stadion feiern können, denn passend dazu fahren die Störche zum Auswärtsspiel ins Vogtland. Zu einem schweren Auswärtsspiel, denn auf Platz acht liegend ist der VFC bei nur acht Gegentoren nach acht Spielen nicht einfach zu besiegen. Im Vorjahr wurden den Störchen noch zwei Eier ins Nest gelegt, doch diesmal wird ihnen kein Bein gestellt. Tipp: 1:3

TSV Havelse - Hallescher FC (So., 13:30)
Brot und Spiel. Der Namenssponsor des Wilhelm-Langrehr-Stadions verschenkt in seinen Bäckerei-Filialen für einen Einkauf ein Ticket für das Match gegen den Spitzenreiter. Spricht eine volle Hütte für den guten Geschmack? Reicht dies für den Ex-Club von Roman Wojcicki, um den HFC zu stürzen? Tipp: 1:1

Energie Cottbus II - RB Leipzig (Sa., 13:30)
Zeichnet sich für die Bullen eine erneut enttäuschende Saison ab? Platz zwei wäre eine Enttäuschung, aktuell bleibt sogar nur Platz vier. Die Lausitzer bleiben unberechenbar, erstmals kein Auswärtssieg für die Bullen. Tipp: 1:1

SV Wilhelmshaven - SV Meppen (Fr., 19:30)
Wir haben es immer gewusst. Wilhelmshaven ist eine Wett-Hochburg. Aber der Pate bleibt natürlich ehrlich. Das Spiel? Durchaus ein Klassiker. Werden die Meppener Fans im Jadestadion in der Überzahl sein? Nach sieben Niederlagen in Folge kämpft man an der Nordsee um jeden einzelnen Fan. Und darum, den Anschluss zum Mittelfeld nicht frühzeitig zu verlieren. Tipp: 2:2

VfB Lübeck - VfL Wolfsburg II (Sa., 14:00)
Als wäre die Saison nach dem personellen Umbruch in Lübeck nicht schon schwer genug. Man verlor sich zuletzt in internen Querelen, die sich zumeist auf den Erfolgs-Coach des letzten Jahres, Peter Schubert fokussierten. Wiederholte Gerüchte, dass er mit Arminia Bielefeld liebäugelte, zudem Kritik am sportlichen Abschneiden in diesem Jahr. Ein Vorstand trat zurück, Schubert bleibt. Nun wird wieder nach vorne gesehen. Ein Punkt gegen Wolfsburg. Tipp: 1:1

1. FC Magdeburg - Germania Halberstadt (So., 13:30)
Vom Namen her David gegen Goliath. Doch die Realität sagt, der 15. gegen den 16., beide mit erst sieben Treffern auf der Habenseite. Grund genug für FCM-Coach Sandhowe, jetzt voll auf Offensive zu setzen. Die Unbeständigkeit lässt einen Heimsieg erwarten. Tipp: 3:1

Hertha BSC II - Berliner AK (So., 14:00)
Das Berliner Derby. Das Härtel-Team vom BAK hat sich als Berlins Nummer drei etabliert. Respekt. Die gute Serie hält.
Tipp: 1:1

Um Punkte kämpfen noch:

Hannover 96 II - HSV II (Sa., 14:00)
Tipp: 2:3

FC St. Pauli II - ZFC Meuselwitz (So., 13:30)
Tipp: 2:1
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Da waren wohl zuviele oder zuwenige Striche oder Punkte oder irgendwas.

Der Link zur Geschichte des Holstein-Stadions nochmal (http://http://www.holstein-kiel.de/geschichteneu) .
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Geht nicht. Dann nicht.
Jim Panse Offline
Dabei seit: 22.10.2010
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Das ist ja ein Ding. Danke.
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
hehe... jaja, wieder mal. im vorfeld der heutigen begegnung gegen den SVM hat ein spieler aus dem erweiterten kader des SVW versucht, mitspieler für eine manipulation anzuwerben. die per facebook und sms angeschriebenen spieler informierten den vereinsvorstand und trainer, woraufhin der typ mit sofortiger wirkung suspendiert wurde, es folgte zudem eine anzeige gegen den spieler beim dfb. kommende woche finden dann vernehmungen des beschuldigten und der zeugen statt. das heutige spiel steht unter verbandsaufsicht, es wird also u.a. von einem gesandten des dfb-kontrollausschusses dabei sein.
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Ui, ui, ui... Diese Saison ist halt gefährlich. Gerade für den SVW geht's ja anscheinend um gar nichts - warum nicht noch ein paar Taler in die eigene Tasche wirtschaften, denkt man sich da wohl...

Ich werde am Samstag leider mein erstes Heimspiel dieser Saison verpassen. Bin mit 5 identisch schrägen Vögeln in Berlin unterwegs und werde das erste Mal einen Fuß in die Alte Försterei setzen. Gegen Meppen bin ich wieder am Start. Meppen. Seit dem ersten Spieltag zähl ich runter. Außerdem wird meine einzige Hinrunden-Reise außerhalb von SH-HH wohl nach Garbsen gehen, freu ich mich auch schon drauf!
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Holstein gegen den Rest der Welt. War die Aufgabe für die Störche in Plauen wirklich so schwer wie der so genannte Haupt-Wettbewerb der gleichzeitigen Baltic Horse Show, die früher noch den Namen danach trug, was es wirklich ist, nämlich Reitturnier, in der Kieler Ostseehalle? Nein, natürlich nicht. Die Aufgabe war schwieriger. Denn die Gelb-Schwarzen aus der 66.000-Einwohnerstadt im Vogtland haben sich mittlerweile zum legitimen Angstgegner der Störche gemausert, erkämpften sich nun bereits den dritten Sieg in Folge. Und so kehrten die rund 30 Anhänger, die das Team auf der 630 Kilometer langen Reise begleiteten, ohne Punkte und einzig mit der Erfahrung, die Getränke der Sternquell-Brauerei durchgetestet zu haben, an die Förde zurück.

Denn zwar traf Rafael Kazior (72.) einmal mehr per Elfmeter für die Störche, doch zu jenem Zeitpunkt war aus bekannten Gründen der Rückstand nach den Plauenern Treffern durch Zimmermann (12.) und Zeiger (62.) schon nicht mehr egalisierbar.

Sie werden es verschmerzen können, da der Spitzenreiter aus Halle diese Vorlage nicht nutzen konnte, und fast sensationell in Havelse vor der dortigen Rekordkulisse, Langrehrs Brötchen sei Dank, von 1.088 Zuschauern mit 0:3 unterlag. Auch HSV II verlor in Hannover, mit 1:3, sodass aus dem Spitzenquartett nur die Bullen, 1:0 in Cottbus, Punkte einfahren konnten. Zwei Punkte trennen nun die ersten Vier, es bleibt spannend.

Zu den Sorgenkindern aus Wilhelmshaven und Magdeburg gesellt sich nun auch der VfB Lübeck. Nach dem Heim-0:2 gegen Wolfsburg bleibt nur noch Platz 15, der Saisonstart ließ noch anderes erhoffen.

Ein Platz darunter bleibt der FCM hängen, der es vor 5.622 Fans wieder nicht schaffte, ein Heimspiel zu gewinnen. Immerhin gelang gegen Aufsteiger Halberstadt nach Halbzeit-Rückstand noch das 1:1. Es bleibt jedoch, wie es ist. Möglicherweise reagiert Coach Sandhowe zu sprunghaft in seiner Taktik. Nachdem er die Saison mit einem nominellen Stürmer begann, waren es zuletzt deren zwei und gegen Halberstadt sogar drei. Wie lange bleibt das Umfeld ruhig?

Fünf Punkte bleiben die Magdeburger jedoch noch vor dem SV Wilhelmshaven. Wären sie nicht längst abgeschreckt, wäre das Match gegen Meppen für Live-Wetter interessant gewesen. Von 0:2 über 2:2 zum 2:5. 28 Gegentore nach neun Spielen und der Rückstand wird größer.

VFC Plauen - Holstein Kiel 2:1
SV Wilhelmshaven - SV Meppen 2:5
Energie Cottbus II - RB Leipzig 0:1
Hannover 96 II - HSV II 3:1
VfB Lübeck - VfL Wolfsburg II 0:2
TSV Havelse - Hallescher FC 3:0
FC St. Pauli II - ZFC Meuselwitz 3:1
1. FC Magdeburg - Germania Halberstadt 1:1
Hertha BSC II - Berliner AK 1:0

1. RB Leipzig 9 19:7 20
2. Hallescher FC 9 12:5 20
3. Holstein Kiel 9 22:9 19
4. HSV II 9 21:11 18
5. Hannover 96 II 9 13:9 15
6. VfL Wolfsburg II 9 14:11 14
7. VFC Plauen 9 12:9 13
8. FC St. Pauli II 9 14:18 12
9. Hertha BSC II 9 9:14 12
10. ZFC Meuselwitz 9 9:15 12
11. SV Meppen 9 15:17 11
12. Berliner AK 9 11:13 10
13. TSV Havelse 9 12:14 9
14. FC Energie Cottbus II 9 14:18 9
15. VfB Lübeck 9 15:20 9
16. 1. FC Magdeburg 9 8:11 8
17. Germania Halberstadt 9 8:12 8
18. SV Wilhelmshaven 9 13:28 3
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
War sie nun zu spannend oder zu anstrengend, die Mannschaftssitzung von Störche-Coach Gutzeit vor dem Match gegen die Zweite von Energie Cottbus? Diese Frage kann eigentlich nur Steve Müller beantworten, überstand er sie doch nicht verletzungsfrei und musste mit einer Wirbelblockade auf seinen Einsatz verzichten, womit neben dem gelbgesperrten Kazior auch der zweite Sechser und damit das Herzstück der Störche-Elf fehlte.

Möglicherweise durch diesen Umstand noch unsortiert, gelang dem Gast aus der Lausitz mit dem ersten Angriff durch Hebler (2.) die frühe Führung. Nein, nicht ärgerlich, fast schon amüsant, nahmen die knapp 2.500 aufstiegshungrigen Fans dies zur Kenntnis, Rückstände sind in dieser Saison schließlich Normalität. Doch das robuste und zweikampfstarke Team von Vasile Miriuta verursachte in den nächsten Minuten einiges Stirnrunzeln, sie konnten das Spiel mindestens ebenbürtig gestalten. Offenbar erinnerte man sich dann an die intensive Mannschaftssitzung und der Kampf wurde angenommen, der erneut starke Heider legte vor, Sykora (26.) sowie Siedschlag (37.) konnten die Partie drehen. Als der Cottbusser und ehemaliger HSVer Kucukovic nach Tätlichkeit Rot (39.) sah und kurz nach dem Wechsel Heider (48.) zum 3:1 erhöhte, war das Spiel entschieden und man begann sich für das kommende Pokalspiel zu schonen. Auch die unnötige Rote Karte für Sachs (57.), der im Zweikampf zu spät kam und das folgende Eigentor von Sykora (59.) erzeugten keine weitere Spannung, zu feldüberlegten blieben die Störche. Als die Kräfte der jungen Lausitzer erlahmten, konnten der nach Verletzung zurückkehrende und kurz zuvor eingewechselte Lindner (87.) sowie Sykora (90.) noch zum 5:2 erhöhen. Lindner setzte damit seine beachtliche Serie, nun auch im sechsten Einsatz nach seiner Hochzeit jeweils mit einem Treffer, fort.

Mit der Empfehlung von 22 Toren aus fünf Heimsiegen, der überzeugenden Leistung aus der (http://www.youtube.com/watch?v=ckYIWNyU8Lo&NR=1ersten Pokalrunde ) und der Tatsache, dass Kazior und Lindner gegen den MSV wieder in die Startformation rücken dürften, bleibt der Traum vom Pokal-Achtelfinale nicht aussichtslos. Wir wollen hoffen, dass das nahezu ausverkaufte Spiel wie geplant stattfinden kann, nachdem in der Nacht zu Sonntag eine Bierbude unter der Gegengeraden-Tribüne abbrannte und noch geprüft wird, ob die Tribünen-Statik darunter litt.

Zudem sind die Störche nun Spitzenreiter. Weder die Bullen, 1:1 gegen Pauli II, noch Halle, 0:0 gegen Lübeck, konnten ihre Heimspiele gewinnen. HSV II, erstmals wieder mit Cardoso, musste mit einem 0:1 sogar eine Heimniederlage hinnehmen, ausgerechnet gegen den Tabellenletzten, unseren Freunden vom SV Wilhelmshaven. Bei einer Quote von 7,75, nein, wir denken nicht in eine solche Richtung. Wir freuen uns über die gute Leistung, die Franky Sembolo mit seinem Treffer zum Dreier umwandelte.

Damit konnten die Sorgenkinder aus Lübeck und Wilhelmshaven punkten, ebenso der 1.FC Magdeburg mit einem 0:0 in Wolfsburg. Worüber man dort allerdings geteilter Meinung ist, denn vor 800 Magdeburgern und einer Handvoll Wolfsburger Fans spielte der FCM nach Rot gegen den Wiolfsburger Polter 75 Minuten in Überzahl, ohne das Spiel überlegen gestalten zu können. Für Coach Sandhowe wird es in Magdeburg eng.

RB Leipzig - FC St. Pauli II 1:1
HSV II - SV Wilhelmshaven 0:1
Holstein Kiel - FC Energie Cottbus II 5:2
SV Meppen - TSV Havelse 1:4
VfL Wolfsburg II - 1. FC Magdeburg 0:0
Berliner AK - VFC Plauen 3:0
ZFC Meuselwitz - Hannover 96 II 5:4
Hallescher FC - VfB Lübeck 0:0
Germania Halberstadt - Hertha BSC II 5:0

1. Holstein Kiel 10 27:11 22
2. RB Leipzig 10 20:8 21
3. Hallescher FC 10 12:5 21
4. HSV II 10 21:12 18
5. Hannover 96 II 10 17:14 15
6. VfL Wolfsburg II 10 14:11 15
7. ZFC Meuselwitz 10 14:19 15
8. Berliner AK 10 14:13 13
9. VFC Plauen 10 12:12 13
10. FC St. Pauli II 10 15:19 13
11. TSV Havelse 10 16:15 12
12. Hertha BSC II 10 9:19 12
13. Germania Halberstadt 10 13:12 11
14. SV Meppen 10 16:21 11
15. VfB Lübeck 10 15:20 10
16. 1. FC Magdeburg 10 8:11 9
17. FC Energie Cottbus II 10 16:23 9
18. SV Wilhelmshaven 10 14:28 6
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Sie werden aufgeatmet haben, die übrigen Pokal-Achtelfinalisten, nicht dieses Hammerlos Holstein Kiel bekommen zu haben. So wird sich einzig Mainz 05 bereits jetzt mit dem Gedanken befassen dürfen, sich im nächsten Kalenderjahr voll und ganz auf den Abstiegskampf in der Bundesliga konzentrieren zu können.

Nun ja, zumindest werden die Störche der Tuchel-Elf vieles abverlangen können, davon darf man überzeugt sein. Die Reaktion im Störche-Lager indes war identisch nüchtern zu den bisherigen Gegnern Cottbus und Duisburg: ”Wir sind nicht chancenlos”.

Leider ist mein Kommentar zum Pokalspiel der Störche gegen die Zebras beim Posten offenbar im Nirvana gelandet, zumindest war er weg. Das war das dritte Mal insgesamt, dass ein langer Post weg war, was mich richtig ärgert.

Daher nur noch einmal soviel, dass die zweite Hälfte dieses Spiels die beste Störche-Leistung war, die ich je gesehen habe. Es wirkte nicht wie ein Spiel eines Unterklassigen, der in einem solchen Höhepunkt über sich hinauswuchs, sondern sie spielten das, was sie zur Zeit können und wirkte sehr abgeklärt gegen einen in der zweiten Halbzeit sich selbst zersetzenden Zweitligisten.

Das schwierigste Spiel ist das Spiel danach. Und die junge Störche-Elf bewies Reife und gewann drei Tage später am Millerntor gegen die zuletzt starke zweite Mannschaft der Paulianer nach einer 2:0-Pausenführung durch Heider und Lindner und einem Gegntreffer durch Elfmeter in der Nachspielzeit 2:1. Höchste Zeit daher auch Coach Thorsten Gutzeit in den Fokus zu rücken, der diese Mannschaft baute und entwickelte, und nach mancher Kritik im Vorjahr nun in seinem zweiten Regionalliga-Jahr die Ernte seiner Arbeit einfährt.

Zumindest bislang. Bis zum Aufstieg ist es noch ein weiter Weg. Die Bullen lassen sich noch nicht abschütteln, gewannen am 11. Spieltag 3:1 in Meuselwitz, während der Hallescher FC beim 0:0 im Derby beim 1.FC Magdeburg vor mehr als 11.000 Zuschauern erneut Punkte verlor. Der FCM konnte damit auch gegen den dritten Aufstiegsanwärter punkten, nachdem in der letzten Woche nicht unerwartet Coach Sandhowe beurlaubt wurde und zunächst sein Co Ronny Thielemann übernahm.

VFC Plauen - Germania Halberstadt 3:1
Hannover 96 II - SV Wilhelmshaven 1:0
VfB Lübeck - SV Meppen 1:1
FC St. Pauli II - Holstein Kiel 1:2
FC Energie Cottbus II - Berliner AK 0:2
ZFC Meuselwitz - RB Leipzig 1:3
1. FC Magdeburg - Hallescher FC 0:0
TSV Havelse - HSV II 4:2
Hertha BSC II - VfL Wolfsburg II 1:0

1. Holstein Kiel 11 29:12 25
2. RB Leipzig 11 23:9 24
3. Hallescher FC 11 12:5 22
4. HSV II 11 23:16 18
5. Hannover 96 II 11 18:14 18
6. Berliner AK 11 16:13 16
7. VFC Plauen 11 15:13 16
8. TSV Havelse 11 20:17 15
9. VfL Wolfsburg II 11 14:12 15
10. ZFC Meuselwitz 11 15:22 15
11. Hertha BSC II 11 10:19 15
12. FC St. Pauli II 11 16:21 13
13. SV Meppen 11 17:22 12
14. Germania Halberstadt 11 14:15 11
15. VfB Lübeck 11 16:21 11
16. 1. FC Magdeburg 11 8:11 10
17. FC Energie Cottbus II 11 16:25 9
18. SV Wilhelmshaven 11 14:29 6
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
La Paloma juchée! 2:0-Sieg in Norderstedt beim so hochgejubelten HSV II. Schade dass Jahrmarkt bei uns war - wer um halb 2 aufsteht, schafft's halt nicht mehr nach Norderstedt. Hätt mich eh geärgert - ich komm zu spät und fahr in der 89. Minute wieder los: 1:0 Duspara (1.), 2:0 Zekiri (90.).
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Uiuiuiui... Da gibt's 'nen satten Sieg in Hambrug und prompt tritt der Schubert zurück. Schade, war 'ne coole Zeit mit ihm, aber alles in allem hat's eben nicht mehr wirklich gepasst in dieser Saison... Gut dass er uns noch so einen schnieken Kader zusammengebastelt hat. Der neue (Interims-)Trainer kommt von der Zweiten hoch und hört auf jahrhundertealten, norddeutschen Namen: Denny Skwierczynski.
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
zack! zack! zack! junge junge, sind den lübeckern die klöten eingefroren?
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Das gibt's doch alles nicht! Man, man, ist das eine scheiß Saison. Das sieht in Wilhelmshaven doch auch nicht anders aus. Egal, ob man nun heute gewonnen hat oder nicht. Ein Jammer. Wollen wir uns betrinken im Rückspiel, Hotte? Von mir aus auch beiderseitig vorm Computer.
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
abgemacht!
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Also, abgemacht: 21. April - Bierflaschen-Symbol in den Kalender kritzeln.
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Man, wo isser, wenn man ihn braucht? Ich dachte, Trifon muss diese traurige Nachricht überbringen. Aber gut, die Kieler sticheln mit allen Mitteln - und wenn es Schweigen ist. ;)

Die altehrwürdige Lohmühle - das größte Stadion Schleswig-Holsteins - heißt ab Neujahr: PokerStars.de-Stadion an der Lohmühle. Gibt 120.000 Tacken jährlich, erstmal bis 2013, mit einseitiger Sponsoren-Option bis 2016. PokerStars sagt: Mit dem VfB in die Bundesliga (gemeint war aber eigentlich in "eine der Bundesligen" - interessiert den Boulevard herzlich wenig). Uwe Walter (Vorstand) sagt: "Wir wollen Boris Becker auf die Mühle holen!"

Sportlich geht's weiter bergab. Schubert entlassen, Neu-Trainer Skwierczynski (is'n Guter!) verliert in Reihe. Na ja, hoffen auf den Tiefpunkt des Tiefpunkts. Irgendwann kann es gemäß Günter Netzer ja nicht mehr weiter nach unten gehen (oder eben doch!?). Am Sonntag gegen Magdeburg und damit kommt es wohl zum saisonalen Zombie-Duell auf der Mühle. Ich war seit einem Monat nicht mehr dort (seit Meppen). Entweder weil ich wirklich keine Zeit hatte oder weil von ursprünglich 5 Teilnehmern zur Havelse-Reise nur noch einer (ich) übrigblieb.

Trotzdem kann ich auch diesem - Zitat VfB - Coup etwas abgewinnen (der natürlich mit der Glücksspieliberalisierung in SH zusammenhängt). Der VfB ist halt eine alte Hure mit großem Herz und schlägt keinem Willigen die Tür zu. Und wie das halt in so einem Milieu ist: Das Anrüchige übt seinen Reiz auf die Männlichkeit aus. Erstmal scheint der Spielbetrieb gesichert und das nächste Finanzloch gestopft. Und in allen Pressemitteilungen und Kommentaren von Offiziellen schwingt dieses unterschwellige "Ich weiß Jungs, wir haben Scheiße gebaut" mit. Das ist ok. So lange Cornelius sich weiterhin einen Wolf auf links läuft und unsere Mützen im Block aus Empörung hin- und herfliegen.

Bis Sonntag!

(Ach ja: In der Regionalliga liefern sich Leipzig und Kiel einen Zweikampf, beide Mannschaften scheinen nicht mehr zu verlieren, es sei denn, sie spielen gegeneinander. Halle ist noch hinten dran und kann den Abstand auf RBL morgen auf 3 Punkte verkürzen. Es geht gegen St. Pauli II. Auf'n Dienstag. Und: Ja, natürlich muss ich meinen Arsch ins Millerntor schleifen und mir das bei Minustemperaturen ankucken.)
bsg Offline
Dabei seit: 18.11.2010
Danke HFC! Danke, wirklich! Der Sieg in Leipzig hätte höher ausfallen müssen . . . dennoch, hauptsache Leipzig hat verloren.
Orangeat und Sukkade Offline
Dabei seit: 19.04.2010
Und ein Lübecker überbringt mal folgende Nachricht: Kiel ist Herbstmeister!
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
5:1 in cottbus. also wenn se gewinnen, dann aber richtig.

Auf'm Platz

Zur Zeit sind 18 Benutzer online.

  • Borack
  • Baschdi87
  • Ron Ulrich
  • Bertinho92
  • Willy Winkler
  • Schneekönig
  • Christoph Küppers
  • psycho
  • RedRadon
  • Jimmy-Moe
  • tobinho211
  • Stephan Reich
  • Pthagonal
  • BSLoewin
  • atb4
  • Crimson
  • koett
  • Ilja Behnisch
Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden