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Der 1. FC Neukölln 1895 wird kaputt gemacht! Einfach so und ohne Not!
qwertz3000 Offline
Dabei seit: 29.05.2006
1. FC Neukölln: Zwangsräumung
Aus der Fußball-Woche (FuWo) vom 10.03.2008 entnehmen wir den Artikel:
Thema der Woche - Zwangsräumung verschoben, der "Club" zittert weiter - von
Ulli Meyer:
"Der seit Jahren laufende Rechtsstreit zwischen dem Bezirksamt Neukölln und
dem 1. PC Neukölln hat es sogar bis ins Fernsehen geschafft. Am Sonntagabend
berichtete der rbb in der Sendung Sportplatz unter der Rubrik „Voll
daneben" über die drohende Zwangsräumung, die dem 113 Jahre alten „Club"
bevorsteht. Ob es bei der eigentlich für den kommenden Montag terminierten
Zwangsräumung am Hertzbergplalz bleibt, sei dahin gestellt. Das Gericht
jedenfalls verschob den Termin in der vergangenen Woche ohne Angaben von
Gründen auf den 7. April. „Das kann allerlei bedeuten", sagt Detlef Carus,
Mitglied des Ehrenrates und von 1980 bis 1992 Vorsitzender des Vereins.
Für den „Club" und seine 230 Mitglieder ist die Situation nach wie vor
sehr kritisch. Sollte die Zwangsräumung vollzogen werden, stünde der
Verein, wie berichtet, ohne Casino und ohne Geschäftsstelle da - und wäre
damit heimatlos. Schlimmer noch: Die Fronten zwischen Bezirksamt und Verein
sind inzwischen derart verhärtet, dass dem Verein durch das Bezirksamt jetzt
nicht einmal Mieträume für die Geschäftsstelle zur Verfügung gestellt
werden sollen. Der Vorsitzende Rainer Sprangowski hatte beantragt, die
Räumlichkeiten auf dem Hertzbergplatz künftig „entgeltpflichtig" nutzen
zu wollen. Dies lehnte das Bezirksamt „aufgrund des mit Ihnen geführten
Rechtsstreits" ab. Es schneint so, als wolle die öffentliche Hand den Verein
mit aller Macht aus dem Bezirk vertreiben. Einer der Hauptgründe dafür ist,
so sagen es die Verantwortlichen des 1. FC Neukölln, dass das Bezirksamt vor
Jahren einen Prozess gegen den „Club" verlor und jetzt zur Retourkutsche
ausholt.
Für Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, ist die
jetzige Situation vor allem aus moralischen Gründen bedenklich. „Es sind
sicherlich eine Menge Fehler gemacht worden. Wir vom Verband können aber nur
vermitteln. Und dafür stehe ich gern zur Verfügung." Zusammen mit Peter
Hanisch, Präsident des Landessportbundes, hat Schultz bereits mit Neuköllns
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky gesprochen. An der aktuellen Sachlage
- Zwangsräumung am 7. April - änderte dies aber offenbar nichts. Ferner
gibt Schultz zu bedenken, dass der Stadt Berlin ein „großer
wirtschaftlicher Schaden entsteht", sollte dem l.FCNeukölln der Garaus
gemacht werden. Ohne Geschäftsstelle und ohne Pachteinnahmen aus dem 1995
fertig gestellten Casino, die der Verein zur Tilgung des Kredits für das
Vereinsheim benötigt, ist der „Club" zahlungsunfähig. Es bliebe aber ein
Schaden in Höhe von mehr als 400.000 Euro. „Und das alles auf Kosten des
Steuerzahlers", sagt Schultz.
http://www.lsb-berlin.net/1123.0.html?&tx_ttnews%5Bcat%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=304&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1114&cHash=1850b36fda
Gast (nicht überprüft)
Astreine Retourkutsche. Die Penner haben das Casino und die Geschäftsstelle geräumt und den 1. FC heimatlos zurückgelassen.
Fadenscheinlicher Grund: im Casino wurden Cola und Wurst an Nicht-Mitglieder ausgegeben und damit stehe es in Konkurrenz zur nachbarschaftlichen Gastronomie. Mit Test-Essern sind se dem Club auf die Pelle gerückt!
Leg dich nicht mit dem Bezirksamt an..