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»Wir erschießen euch« - Krawalle bei Auftritt von RB Leipzig
Valpolicella Offline
Dabei seit: 24.09.2008
Irgendwie war diese Reaktion der gegnerischen "Fans" zu erwarten. Ganz toll allerdings das Plakat der Jena-Fans (siehe Foto) zu sehen. "Boykottiert Red Bull"? Wie bitte, nie wieder das lecker Zeug trinken, vor allem mit Wodka, denn es macht mental ja total fit! "Totengräber der Fußballtradition"? Keine Sorge, dass machen die "Fans" vieler ehemaliger DDR-Clubs schon selbst. In Leipzig hat's ja schon funktioniert. Unter dem Deckmantel der Tradition kann man sich auch gern mal gegenseitig halbtot schlagen. Hat übrigens beim letzten BW-Derby zwischen KSC und VfB ja auch geklappt. Weitermachen! Auf die Tradition!
Balkanmaradona Offline
Dabei seit: 16.01.2009
Hervorragend, weiter so. das muss jede woche so gehen. ich begrüße das mit jeder faser meines körpers....
Valpolicella Offline
Dabei seit: 24.09.2008
Was genau begrüßt du? Die Kritik an dem Projekt "RB" an sich oder die Gesänge/Drohungen/Handgreiflichkeiten?
Krusty Offline
Dabei seit: 22.02.2009
Darauf erstmal einen kräftigen Schluck aus der Flying Horse Dose...
fux Offline
Dabei seit: 18.11.2008
Beides! :D

Hab gedacht, schlimmer als Wolfsburg geht, dann hab ich gedacht schlimmer als Hoffenheim geht nicht! Nun ja... was kommt jetzt?

Ich bin schon gespannt was die Dresdner Fans für "Überraschungen" bereit halten! :D

PS: Mir graut schon vor der Tabelle in 5 Jahren

1. Wolfsburg
2. Hoffenheim
3. RasierterBall Leipzig

*schnarch gähn*

mit lauter Eis und Popcorn fressenden Kunden auf den 30Euro Sitzplatztribünen!

Beste Aussichten!
Wer Offline
Dabei seit: 07.11.2008
Und solange die Fußball spielen wie Hoffenheim in der Hin- und Wolfsburg inder Rückrunde - gerne!

Ich finde euch eindimensionale Idioten und eure dämlichen Sprüche zu randaliereden Assis nämlich zum kotzen.
Gast (nicht überprüft)
Dabei!
Freu mich schon drauf, wenn RB Karlsruhe in die Eier tritt..
HumorSchinkels Offline
Dabei seit: 10.08.2009
scheiß aufs die unterhaltung: die gibts bei traditionellen klubs auch auf da tribüne; deshalb wie's die bohemian dubliners in der cl-quali gg rbsalzburg meinten: rb gives you wings but takes your soul......
Gast (nicht überprüft)
Jaja, gottlob gibts die Verteidiger der "Tradition". Den Schuss nicht gehört. Das Lustige an euch Typen ist, das was ihr so unbedingt verteidigen müsst, ist schon längst, das was ihr bekämpft.
hüter86 Offline
Dabei seit: 06.01.2009
Solche Firmen machen den Fußball kaputt!! siehe Österreich...die erste Liga besteht komplett aus Fußballmannschaften, dessen Name eine Firma beinhaltet, außer Rapid Wien!
Die Leute gehen dort kaum noch zum Spiel, weil keine Identifikation mehr vorhanden ist. Und genau davor graut es vielen hier!!
Deswegen sind wir gegen den Einstieg RedBulls mit einen eigenen Verein! Denn der Verein Rasen[RedBallsport[Bull ist in Besitz einer Tochtergesellschaft von RedBull!
Außerdem darf kein normaler Bürger Mitglied in diesem Verein werden, in den anderen Vereinen ist es ja erlaubt, auch in Hoffenheim oder sonst wo. Man darf nur Kunde des "in-10-Jahre-Geldverdienmaschine"-Vereins sein!
Keiner hätte was dagegen, wenn sie bei einem Verein einsteigen würden, aber nicht wenn sie deren Farben missbrauchen, wie es in Salzburg passierte! Austria Salzburg, vor der Übernahme von RedBull der 2. Mitgliedstärkste Verein Österreich, wurde aufgelöst. Die Vereinsgeschichte ausgelöscht, die Farben gewechselt (von violett-weiß auf Konzernfarben RB!), die Fans mussten ein Abkommen unterzeichnen, das sie sich gegenüber des Vereins nicht kritisch äußern dürfen! Wollt ihr das auch in eurem geliebten deutschen Fußball???

Und die Gefahr, das dabei die 50+1-Regel damit untergangen wird, ist hoch! Wollt ihr Englische Verhältnisse auch in Deutschland?? Ich nicht....lieber kämpfe ich jetzt schon dagegen an, als dann, wenn es schon 5 vor 12 Uhr ist!!
incPat Offline
Dabei seit: 30.07.2009
was für möglichkeiten hat man den sich als "einfacher" fussballfans sich gegen sowas zu wehren. mit ständigen randalen und unruhen werden sich spieler 2mal überlegen zu dem verein zu gehn.
nicht falsch verstehen, bin nicht grundsätzlich für randale und gewalt, kann die fans aber verstehen! man ist dieser kommerzialisierung einfach so wehrlos ausgestzt. natürlich frustet das!
Valpolicella Offline
Dabei seit: 24.09.2008
@ hüter86 und incPat

Ich denke, bei den Thema "Kommerzialisierung" und "50+1" sind wir prinzipiell auf einer Wellenlänge.

Was mich nervt, ist die Position vieler Fans in diesem Zusammenhang. Gewalt, Morddrohungen und Rassismus hat schon mal gar nix im Fußball (oder sonstwo) verloren. Auch nicht mit dem Argument, man wolle damit die Fußballtradition verteidigen oder auf etwas "aufmerksam" machen. Der Zweck heiligt in diesem Fall ganz sicher nicht die Mittel.

Das Argument "was für Möglichkeiten hat man als einfacher Fan" geht gar nicht! Im Übrigen zerstört nicht RB die Fußballtradition in Leipzig, dass machen die Lok- und Sachsen-Fans mit ihrer Gewaltspirale schon selbst.

Ganz generell: Wo wird die Trennlinie gezogen? Bayer Leverkusen ist ursprünglich ein Betriebssportverein. Auch nicht ok? Keine Tradition? Was ist mit Hoffenheim? Die haben zwar einen Mäzen, aber der Club ist Hopps Heimatverein und er hat ihn "unten" übernommen und in die Bundesliga hochgeführt (das ist z.B. ein großer Unterschied zu England, wo sich die Geldgeber die großen Clubs kaufen). Diese Form der Heimatclub-Verbundenheit ist scheinbar nicht OK in Sinne des Traditionalisten. Im Übrigen war die Tradition des Fußball schon in "Gefahr" als der Meidericher SV sich in MSV Duisburg umbenannt hat, später dann die Trikotwerbung eingeführt wurde und das erste Stadion den Namen des Sponsors trug.
Dolphin Offline
Dabei seit: 11.08.2009
Ich versteh ehrlich gesagt RB nicht, ein Engagement ausgerechnet im OSTEN zu machen, sorry...
Da kann man jetzt sagen was man will, aber es hat schon Vorteile, dass in der 1.BL nur Westdeutsche Vereine spielen... klar, Krawalle gibt es überall, aber sollen sich die Chaoten-Ossis doch ruhig abkapseln, die braucht kein Mensch...
fohlenarmine Offline
Dabei seit: 18.01.2008
Eine kritische Haltung gegenüber RB Leipzig kann ich verstehen. Wut und Hass auf RB Leipzig fällt auf die zurück, die ihn artikulieren.
Die vermeintlichen Verteidiger der "Tradition" im Fussball glauben wohl, "Tradition" bedeutet, gegnerische Spieler zu beschimpfen (ist prinzipiell ok, geht aber zu weit, wenn mit Erschiessung gedroht wird), zu bewerfen und tätlich anzugreifen oder gegnerische Mannschaftsbusse zu beschmieren und zu beschädigen. Dabei berufe ich mich auf die Berichterstattung der LVZ. Ein Hoch also auf die Tradition im Fussball! Mir scheint, was als sog. Verteidigung der "Tradition" im Fussball daher kommt, ist nichts anderes als Ausdruck tief sitzender persönlicher Unzufriedenheit im Leben oder schlicht und ergreifend pubertäre Pöbelei.
Dolphin Offline
Dabei seit: 11.08.2009
Im Grunde geht es wohl auch gar nicht um RBL "an sich", sondern es wurde einfach ein neuer Grund gefunden, Aggressionen abzulassen, weil man selbst noch nie etwas im Leben erreicht hat, kein Selbstbewusstsein hat ,... sich nicht eingestehen kann, dass man nicht am oberen Ende der sozialen Schicht steht...
Will sagen, es geht doch bei den ganzen Chaoten, egal woher, nur darum, aggresiv zu sein, und etwas zu zerstören, was man insgeheim selber vielleicht gerne hätte...
Glatzen, Möchtegern-Nazis, Hools... eigentlich alle einfach nur peinlich und lächerliche Gestalten...
Dolphin Offline
Dabei seit: 11.08.2009
Mal ´ne Frage:
Wann startet eine TRADITION????? :-)
JEDER Club hat sich mal gegründet und bestand nicht schon seit der Steinzeit...
Im Jahr 2121 werden Fussballfans vielleicht zu RBL sagen: na DASS ist mal´n Traditionsverein...!!
saloth sar Offline
Dabei seit: 23.09.2004
mal ne frage: was sind denn bitte Möchtegern-Nazis
L3v3l0rd Offline
Dabei seit: 02.07.2009
siehe Österreich...die erste Liga besteht komplett aus Fußballmannschaften, dessen Name eine Firma beinhaltet, außer Rapid Wien!
Die Leute gehen dort kaum noch zum Spiel, weil keine Identifikation mehr vorhanden ist.
Dann würde es sich auch für die Firmen nicht lohnen. Was soll ich mit Werbung, die bei keinem ankommt?
Es gibt nur eine Möglichkeit dagegen: Den österreichischen Fussball ignorieren (schaffe ich zumindest sehr gut :) ) und zwar sowohl aufm Platz, als auch vorm Fernseher, dann löst sich das Problem nach ner Zeit.
Dasselbe also mit fliegendem Zuchtvieh versuchen, nur anscheinend sehen das die RBler anders ;)
MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009
Das was im Posting von Heute (11.08.09) 00:31:34 von hüter86 seteht, finde ich interessant. Alle genannten Punkte bitte im Detail! Die meisten wissen das im Groben was RB in Salzburg gemacht hat, aber das Wie, die Konsequenzen daraus könnte 11FREUNDE ruhig mal in einem ausführlich recherchierten Artikel im Heft servieren.

Red Bull Salzburg
Red Bull New York
RB Leipzig

Wohin soll das führen und für wen alles wird das eine Blaupause sein?

Es gibt kein Sportmagazin, dass kritisch und ausführlich darüber schreiben würde. kicker? Niemals! Andere (Nachrichten) Magazine wie der spiegel vielleicht.

Ich kann verstehen, dass es genügend Interessierte in Leipzig und Umgebung gibt, die einfach froh sind, dass überhaupt jemand mal was macht und da völlig unkritisch ran gehen. Nachdem Jena Fans sich unschön zeigten und in Leipzig die Selbstzerfleischung stattfindet, ist mir auch klar, dass sich so nem Haufen keiner zugehörig fühlen will. Da kommt RB wie gerufen. Trotzdem gefällt es mir auch nicht, wenn Konzerne sich als Club verkaufen und mitmischen.

Als Schalker sollte ich da allerdings auch ganz ruhig bleiben... der Verein hat seine Seele ja auch verkauft.

Und natürlich gibt es immer noch Werbeeffekt für die Konzerne, auch wenn die Zuschauerzahlen sinken. Es wird halt weiterhin in Nochrichten berichtet und ist präsent. Leverkusen ist auch kein Zuschauerkrösus und geistert trotzdem so durch die Medien. Zweck erfüllt.
Gast (nicht überprüft)
Auf den Schmarrn, der gleich in Zeile 4 aller Postings steht, geht mal wieder keiner ein. Red Bull lecker Zeug? Das riecht schon so scheiß synthetisch, den Fusel habe ich noch nie getrunken. Kann auch nur jedem zu Bier und/oder Fassbrause raten. Oder eine schöne Apfelschorle. Wenn Wodka, dann pur.

Abgesehen davon, die peinlichen Klischees über ostdeutsche Fußballfans und am besten Ostdeutsche im allgemeinen - o Gott, schenke Hirn! Ich glaube, Red Bull hat die Situation in Leipzig sehr falsch eingeschätzt. Noch machen sie auf Durchhalten, aber mal sehen, welche Seite den längeren Atem hat. Nicht jede Aufmerksamkeit ist auf Dauer gute Werbung. Und um Werbung geht es hier doch wohl primär. Geld verdienen kannste da sonst nicht dran. Höchstens der Kölmel, das ist sicher der einzige Gewinner auf Dauer bei dieser Sache. Nun ja.
Valpolicella Offline
Dabei seit: 24.09.2008
@ monssolis

Ich muss dir leider im Punkt "die peinlichen Klischees über ostdeutsche Fußballfans" widersprechen. Die Krawalle in den unteren Ligen ist in den neuen Bundesländers ungleich größer als in den alten Bundesländern:

"Seit langer Zeit weisen die Beamten auf unverhältnismäßig große Polizei-Einsätze gerade auch bei Fußballspielen in Sachsen hin." (http://www.11freunde.de/newsticker/122536)

Diese Krawalle gehen zwar nur von einem kleinen Teil der "Fans" zurück, aber es handelt sich hier nicht um Klischees, sondern um die traurige Tatsache, dass bei Amateurspielen in gewissen Teilen unseren Landes das Polizeiaufgebot höher ist als bei Bundesligaspielen. Und diese Spiele und unverhältnismäßig oft in den neuen Bundesländern. Oder schreibt die Presse einfach nicht über Randale bei Amateurspielen im "Westen"?
Madinho Offline
Dabei seit: 27.09.2005
du sagst es doch selbst, es geht von einem kleinen Teil der Fans aus. Eine Verallgemeinerung über Ostdeutsche an sich ist also völlig polemisch und unangemessen, insofern verbreitet Dolphin hier Polemik pur, hirnlos dazu. Der Großteil der Leute lehnt die Gewalt nach wie vor ab.
fohlenarmine Offline
Dabei seit: 18.01.2008
Werter Sonnenberger, ja, natürlich schmeckt Red Bull synthetisch. Ekliges Zeug, das man nur betrunken trinken kann. Aber: Ich wette, dass Red Bull in Leipzig den längeren Atem hat. Die derzeitigen Ereignisse und die Berichterstattung darüber lassen einen vermuten, es wäre alles genauso von der Marketing-Abteilung von Red Bull geplant. Es ist doch so: In der mainstream-Bericherstattung, und die zählt für Mateschitz, kommt Red Bull als anständiger, unschuldiger Fussball-Verein daher, der von ein paar Chaoten und Idioten auf die Hörner genommen werden soll. Red Bull sind plötzlich die Opfer, die Guten, die vermeintlichen Traditionsbewahrer des Fussballs stehen als Chaoten und Randalierer da. Besser kann es für Red Bull doch nicht laufen.
Interessant finde ich auch, dass an der ganzen Geschichte ein angeblich nicht vorhandener Ost-West-Konflikt hoch kocht. Zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich die teils schmerzhaften Beiträge hier lese.
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Sieht man noch dazu, dass hier im Forum "RB Leipzig" über jedem rfünften Thread steht, scheint das Guerilla-Marketing tatsächlich toll zu klappen. Ich hab in den letzten 8 Wochen in der WEelt des Fußballs öfter red Bull gesehen als in meinem ganzen Leben in meiner Hand / meinem Kühlschrank oder sonstwo.

Und ja - ich weiß, dass ich mit diesem Beitrag zu diesem hässlichen Spielchen auch noch beitrage.

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