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Schalke zittert sich in die Champions-League-Quali
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Freiburg - Schalke 04 ist dem totalen Desaster gerade so entgangen und hat am
letzten Bundesliga-Spieltag den Einzug in die Champions-League-Qualifikation
perfekt gemacht. Das Team von Trainer Jens Keller hielt den Verfolger SC
Freiburg durch ein 2:1 (1:0) im "Endspiel" auf Distanz und behauptete den
vierten Tabellenplatz.

Wirklich reif für die Elite Europas präsentierten sich die Gäste aber
nicht. Der Führungstreffer durch Nationalspieler Julian Draxler (20.) war
der erste Torschuss der Königsblauen, der Siegtreffer ein Eigentor von
Julian Schuster (57.). Jonathan Schmid hatte für den zwischenzeitlichen
Ausgleich gesorgt (54.).

Den finanziell angeschlagenen Gelsenkirchenern, die in der laufenden
Champions-League-Saison im Achtelfinale an Galatasaray Istanbul gescheitert
waren, winken nun beim Überstehen der Play-offs weitere Millionen aus der
Königsklasse. Der Sportclub hingegen muss sich mit dem "Trostpreis" Europa
League zufrieden geben. Trainer Christian Streich hatte jedoch ohnehin bei
Sky die überragende Saison seiner Mannschaft als "Ausreißer" bezeichnet.
"Das wird sich nächstes Jahr wieder relativieren", sagte er.

Vor 24.000 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, begannen die
Gastgeber deutlich engagierter und erspielten sich die erste Gelegenheit der
Partie. Immanuel Höhn zielte aber nach der Hereingabe von Mensur Mujdza
über das Tor (6.). Dennoch blieb Freiburg, im Übrigen mit Beistand "von
oben" durch Stadiongast Erzbischof Robert Zollitsch, die spielbestimmende
Mannschaft. Nach zehn Minuten klärte Joel Matip in höchster Not vor dem
einschussbereiten Neu-Nationalspieler Max Kruse.

Schalke, das exakt vor 55 Jahren zum siebten und bislang letzten Mal Meister
geworden war, beschränkte sich in dieser Phase auf die eigene Hälfte und
lauerte auf Konter, die sich gegen die gute Freiburger Abwehr aber kaum
ergaben. Wie aus dem Nichts tauchte Draxler an der Freiburger Strafraumgrenze
auf und vollendete mit einem Aufsetzer ins lange Eck. Auf der Gegenseite
vergab Jan Rosenthal die große Chance zum Ausgleich (29.).

Der ehemalige Jugendtrainer Streich hatte einmal mehr mit seiner Aufstellung
überrascht und dem 19-jährige Sebastian Kerk zu seinem Bundesligadebüt
verholfen - ein Bild, was sich in der kommenden Saison jedoch wiederholen
wird. Vor dem Anpiff wurden an der Dreisam sechs Spieler verabschiedet,
darunter vier von Streichs Stammpersonal.

Die Gäste, die nach der Führung besser in die Partie kamen und durch
Klaas-Jan Huntelaar (34.) und Jones (38.) weitere gute Gelegenheiten hatten,
spielten nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Felix Brych (München)
zwar etwas abgeklärter - kamen mit den aggressiven Freiburgern aber nicht
vollends zurecht. Schmid machte die Partie per Abstauber nach einem
Freiburger Konter kurzzeitig wieder spannend, ehe Schuster einen Schuss von
Jones ins eigene Tor lenkte.

Bei den Hausherren überzeugten Kruse und Schuster, im Schalke-Trikot
lieferten Draxler und Jones die beste Leistung ab.

(Zum Artikel: Schalke zittert sich in die Champions-League-Quali)
tanzautomat Offline
Dabei seit: 06.06.2010

Was hat die letzte Meisterschaft in dem Artikel zu suchen? Sind die Leute beim SID womöglich voreingenommen?

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

Gezittert? Lag Schalke in Rückstand? Immer diese tendenziöse Berichterstattung über Schalke 04. Meister in diesem Fach ist die kleine Leute - Zeitung WAZ!

suppenteller Offline
Dabei seit: 05.07.2010

das war aber auch souverän, drei tore vorsprung, den gegner vollends im griff gehabt, wie kann man da nur von zittern sprechen? tendenziöse anti-schalke presse!

misterkite Offline
Dabei seit: 14.06.2004

ist der brych nicht dokter? so eine schlampige berichterstattung....

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

Wars etwa wackelig, suppenteller? Ich für mich kann behaupten, das Spiel in voller Länge geguckt zu haben und mir darüber ein Urteil bilden zu können. Ich glaub nicht, dass du es in voller Länge geguckt hast. Schon weil der BVB gleichzeitig kickte.