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Rummenigge: "Anekdoten entscheiden über Spiele"
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Köln - Karl-Heinz Rummenigge erwartet keine jahrelange Dominanz des
deutschen Rekordmeisters Bayern München im europäischen Fußball. "Die
Statistik der vergangenen Jahre beweist, dass es Dominanzen, wie Real Madrid
sie in den Fünfzigern ausstrahlte oder Bayern und Ajax in den Siebzigern,
heute nicht mehr gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern im
Interview mit dem Fußball-Magazin 11Freunde.

Die Unterschiede zwischen den hochgezüchteten Spitzen-Mannschaften aus
Deutschland, England oder Spanien seien teilweise marginal. "Heute
entscheiden zwei, drei Prozent über Sieg oder Ausscheiden. Das Niveau ist so
eng, dass Anekdoten über Spiele entscheiden", sagte Rummenigge, er nannte
auch ein schmerzhaftes Beispiel: "Ich will mich da gar nicht ans Finale 2012
erinnern." Die Bayern hatten das Champions-League-Endspiel gegen den FC
Chelsea im eigenen Stadion trotz erdrückender Dominanz verloren.

Rummenigge ist sich auch nicht sicher, dass die Bayern die kommenden
Jahrzehnte entscheidend mitprägen werden - zu groß ist seine Skepsis
gegenüber dem "Financial Fairplay" der Europäischen Fußball-Union UEFA.
"Ich bin nicht sicher, ob es seriös umgesetzt wird", sagte der Vorsitzende
der europäischen Klubvereinigung ECA, bereits jetzt werde bei einigen
Vereinen "mit großer Kreativität" gearbeitet.

Auch auf die Bundesliga sieht Rummenigge (57) keine "totale Dominanz" des FC
Bayern zukommen. "Schon vergessen, dass wir in den zurückligenden zwei
Jahren nicht deutscher Meister waren?", fragte er. Generell, sagte der
Bayern-Boss, sehe er viele große Vereine in Deutschland unter ihren
Möglichkeiten: Der "natürliche Konkurrent des FC Bayern" in der Bundesliga
müsse eigentlich nicht Dortmund, sondern "Hamburg, Stuttgart oder Berlin
heißen - als Stadt, als Klub, als Umfeld".

Zudem schilderte Rummenigge seine Sicht der Indiskretionen im Zusammenhang
mit dem Transfer des BVB-Stars Mario Götze nach München. "Diese Information
kam nicht vom FC Bayern", sagte er bestimmt, stattdessen habe jemand bei
Manchester City, das auch Interesse gezeigt habe, "nach einem Glas Rotwein
geplaudert".

(Zum Artikel: Rummenigge: "Anekdoten entscheiden über Spiele")
Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

dachte "anekdoten" würde was anderes bedeuten...

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Anekdote.

Petitesse.

Nuance.

Egal, Hauptsache irgendwas Kleines halt ...

misterkite Offline
Dabei seit: 14.06.2004

Dominanzen??

ich dachte parabolen entscheiden spiele, kalle!

misterkite Offline
Dabei seit: 14.06.2004

hochgezüchtet ist doch nur der bvb, wir ham das material fertig gekauft.

misterkite Offline
Dabei seit: 14.06.2004

gott es wird ja immer schlimmer...niveau ist so eng? verdammt nochmal: ich wusste das ihr  ihr ihr SCHMUTZFINKEN das interview GENAU WIE DAMALS BEIM ULI nutzt, um den fcb lächerlich zu machen. HABT IHR KEIN LEKTORAT? ANSTAND IST JA GERADE KORN TRINKEN, WIE ES SCHEINT!