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Hoeneß unter "Verdacht der Steuerhinterziehung"
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012

Köln - Uli Hoeneß hat beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines Schwarzgeld-Kontos in der Schweiz erstattet. Die Staatsanwaltschaft München II ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Das bestätigten sowohl der Präsident des FC Bayern München als auch Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich dem Focus. Laut Recherchen des Nachrichtenmagazins ist Hoeneß' Anwesen im Tegernseer Tal durchsucht worden - dies wird von Hoeneß und der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt.

"Ich habe im Januar 2013 über meinen Steuerberater beim Finanzamt eine Selbstanzeige eingereicht", sagte Hoeneß. Diese hänge "mit einem Konto von mir in der Schweiz" zusammen. Die Wirksamkeit der Selbstanzeige und die steuerlichen Folgen würden "derzeit von den Behörden geprüft". Das bestätigte auch Ken Heidenreich, der sagte, Gegenstand des im Januar eingeleiteten Verfahrens sei die "Prüfung auf Wirksamkeit und Vollständigkeit der Selbstanzeige".

Bei dieser Prüfung, erklärte Hoeneß, arbeite er mit seinen Anwälten und Beratern selbstverständlich "in vollem Umfang" mit. "Ich vertraue voll und ganz auf die Arbeit der mit dem Fall befassten Behörden und bitte, mit Respekt darauf von weiteren Anfragen abzusehen", sagte der 61-Jährige. Weder Hoeneß noch die Staatsanwaltschaft machten Angaben über die Höhe der fraglichen Summe. Der Verein wollte sich auf SID-Anfrage am Samstag gar nicht äußern.

Mit einer Selbstanzeige kann ein Steuerhinterzieher für sich das Strafmaß und die Nachzahlungen deutlich reduzieren. Wenn er aber zum Zeitpunkt der Selbstanzeige bereits Kenntnis vom Beginn von Ermittlungen hat oder haben müsste, ist eine Selbstanzeige nicht mehr möglich bzw. nicht mehr strafmildernd oder strafbefreiend. Mit der Frage, ob Uli Hoeneß die Vorteile der Selbstanzeige nutzen kann, beschäftigt sich derzeit die Staatsanwaltschaft.

Hoeneß erklärte, er habe die "Angelegenheit" ursprünglich über das Deutsch-Schweizer Steuerabkommen regeln wollen, das "bekanntlich Mitte Dezember 2012 nicht zu Stande gekommen" sei. Über das Steuerabkommen hätten Personen, die in der Schweiz nichtversteuerte Gelder liegen haben, dies mit einer für den deutschen Fiskus anonymen pauschalen Einmalzahlung legalisieren können.

(Zum Artikel: Hoeneß unter "Verdacht der Steuerhinterziehung")
Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

macht doch nichts uli, interessiert eh keinen.

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

pfff!

seit wann gelten für ultrafette gottkönige irgendwelche steuergesetze?

das ist ja lachhaft!

Marco Polo Offline
Dabei seit: 21.01.2009

Das einzige was mich nervt sind all die Vollpfosten die einen Imageschaden für den FC Bayern herbeischreiben wollen.

Für Hoeneß ist das allerdings insofern peinlich als dass er zumindest vor Jahren immer darauf rumritt, dass der FC Bayern pünktlich gehälter und Steuern zahlt und dass die Spanier ihre Steuern zahlen sollen. Wirkt dann doch irgendwie komisch.

Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

peinlich ists tatsächlich. hoeneß verwies auch schon mal darauf, dass reiche in die schweiß gehen würden, wenn man die steuern erhöhen würde...er verschqieg, dass er schon dort war, sogar ohne steuererhöhung.

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

...dass reiche in die schweiß gehen würden...schöner Verschreiber!

Ich bin ja jetzt nicht grad großer Fan von Uli Hoeneß oder dem FC Bayern, und ich halte es auch für überhaupt nicht hinnehmbar, dass grad die High-Society Millionen, wenn nicht Millarden an Steuergeldern unterschlägt, und genauso halte ich das natürlich auch bei Uli Hoeneß nicht für hinnehmbar, und das gehört nicht nur bestraft, sondern er muss natürlich auch die hinterzogenen Gelder + Zinsen nachzahlen.

Was ich allerdings schon auch beachtlich finde ist, wie damit in der Öffentlichkeit umgegangen wird. Natürlich ist schlimm, wenn so ein gut gestellter Mensch wie Uli Hoeneß Steuergelder hinterzieht, aber nur weil der Mann bekannt ist und dazu noch Chef vom FC Bayern ist wird da ein Fass aufgemacht, was ich so nicht in Ordnung finde. Mir persönlich ist das völlig wurscht, wer nun Steuergelder hinterzieht...das ist verboten und muss bestraft werden, und je mehr man hinterzogen hat, desto höher muss die Strafe halt ausfallen...dabei darf aber keinerlei Rolle spielen, ob jemand bekannt ist oder nicht, und zwar weder positiv noch negativ...also: gleiches Recht für alle! Aber wie sich die Medien auf dieses Thema stürzen, zeigt halt mal wieder wie unsere Gesellschaft funktioniert. Da ist halt einfach ein Promi/Mediengeilheit vorhanden, die wirklich fürchterlich ist.

Davon mal abgesehen: auch hier sieht man mal wieder, dass der Hoeneß nicht doof ist. Der zeigt sich halt selbst an, bevor ihn irgendwer drauf kommt, dass da was nicht ganz sauber abgelaufen ist, und das bedeutet, dass er mit einer wesentlich geringeren Strafe zu rechnen hat. Und ich weiß jetzt schon, dass die Medien auch dann darüber herziehen werden, wenn es zu dem Urteil kommen wird, von wegen der Hoeneß kriegt ja nur ne geringe Strafe weil er prominent ist. Wie gesagt, gleiches Recht für alle...andere können sich auch selbst anzeigen, selbst wenn sie nur 2,50 € Steuern hinterziehen, weil sie das Essen mit der Frau als Arbeitsessen angegeben haben...eine Straftat ist das trotzdem (na gut, würde ich dem Fall vermutlich wegen Geringfügigkeit eingestellt werden).

suppenteller Offline
Dabei seit: 05.07.2010

es zeigen sich ne ganze menge leute selbst an gerade, mit jeder steuer-cd immer gleich ein ganzer haufen, keine herausstechend "intelligente" aktion vom uli

Karpfenluder Offline
Dabei seit: 10.12.2009

...und das bedeutet, dass er mit einer wesentlich geringeren Strafe zu rechnen hat. ...

Wenn er zum Zeitpunkt der Selbstanzeige bereits wußte, daß gegen ihn ermittelt wird, nützt ihm seine eigene Anzeige gar nix. Und ab einer Steuerhinterziehung von mehr als einer Million sieht die Gesetzgebung generell eine Freiheitsstrafe vor. Soviel dazu....

Fix Offline
Dabei seit: 16.07.2010

ja, das mit der Freiheitsstrafe ab 1 Mio hat ja bei Zumwinkel schon gut funktioniert.

Karpfenluder Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Ich geb nur das wieder, was die Rechtsverdreher im Radio erzählen.....

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Und ab einer Steuerhinterziehung von mehr als einer Million sieht die Gesetzgebung generell eine Freiheitsstrafe vor ...

Zum einen meinst Du wahrscheinlich eine nicht bewährungsfähige Haftstrafe (= < 2 Jahre). Zum anderen gilt das gerade NICHT für selbstangezeigte Vergehen. Soviel dazu....

Fix Offline
Dabei seit: 16.07.2010

Achso, mein Kommentar kommt jetzt wohl so rüber, als das ich mir den Uli hinter Gittern wünsche. So sollte das nicht gemeint sein, hehe.

gilt das gerade NICHT für selbstangezeigte Vergehen.

wenn ichs richtig verstanden habe, soweit gegen Uli nicht schon ermittlet wurde oder er den Verdacht haben musste, das gegen ihn bald ermittlet werden würde

das sich nun die presse so auf hoeneß stürtzt hat wohl auch damit zu tun, dass nun ein steuerhinterzieher zu den steuer-cds gefunden wurde.wenn uli nun medien droht, ist das auch nicht besonders clever.

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

Hoeneß hat von seiner Medienpräsenz durchgehend profitiert und sich v.a. in Eigenregie als menschliches Manifest von Moral und Integrität gegenüber anderen profiliert. Mir fällt gerade niemand ein, der es mehr verdient hätte, in diePfanne gehauen zu werden.

Karpfenluder Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Zum einen meinst Du wahrscheinlich eine nicht bewährungsfähige Haftstrafe (= < 2 Jahre).

Jepp, zumal lt. Medienberichten der Finanzminister von NRW bei ntv zitiert wurde mit den Worten: Wenn auch nur die Hälfte der Zahlen, die hier im Raum stehen, zutreffen, gibts nicht mal ansatzweise die Chance, eine Haftstrafe mit Bewährung auszusprechen. Knackpunkt ist nur der Zeitraum der Selbstanzeige, ob wie gesagt, schon ermittelt wurde oder nicht....

juschek Offline
Dabei seit: 06.06.2011

Kalu hat schon recht. Der BGH hat Anfang 2012 entschieden, dass ebi einer Steuerhinterziehung von über 1 Mio. € ein Freiheitsstrafe nur noch bei äußersten Milderungsgründen umgangen werden kann.

Der Fall Zumwinkel hat zu dieser Grundsatzentscheidung beigetragen, war aber nicht von ihr betroffen, weil eben schon 2009 entschieden wurde.

Ansonsten ist es wirklich so, dass bei den großen Wirtschaftskanzleien bei jeder neuen Steuer-CD überstunden eingeschoben werden müssen, weil die ach so reuigen Steuerhinterzieher auf einmal wieder ihre Liebe zu Vaterland, Recht und Gesetz entdecken. Fraglich ist im Fall Hoeneß irgendwann halt nur noch, ob zum Zeitpunkt der Selbstanzeige ein Verfahren eingeleitet worden war, bzw. ein gerechtfertigter Anfangsverdacht gegen seine Person bestand.

So oder so, wirklich smart war an der gesammten Geschichte überhaupt nichts, weder die Hoffnung durch das deutsch7schweizerische Steuerabkommen anonym und ungeläutert aus der Sache rauszukommen, noch die schlussendliche Selbstanzeige. Wäre letztere nicht erfolgt, würde Herr Hoeneß das Spiel morgen aus ner gemütlichen U-Haft-Zelle betrachten können.

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

Die haben da sky?

Fix Offline
Dabei seit: 16.07.2010

Meines Wissen mussten juristisch gesehen auch schon im Fall Zumwinkel Steuerhinterzieher mit mehr als 1 Mio € hinter schwedische Gardienen. Nur dass Herr Zumwikel auf einmal nich mehr 1,6 Mio hinterzogen hatte, sondern 970.000 und aufgrund seiner gesellschaftlichen Arrangement, kann man so einen halt nich verknacken. Im Fall Zumwinkel wurde doch auch die leitende Staatsanwältin, die ihm wohl nicht so wohlgesonnen war, wegbefördert. Aber da wird mit Sicherheit alles mit rechten Dingen zugegangen worden sein.

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

Mir geht es im Prinzip nur darum, dass mal wieder die nächste Sau durch's Dorf getrieben wird. Wie ich zu der Straftat an sich stehe hab ich bereits geschrieben, und juristisch macht es tatsächlich einen großen Unterschied, ob schon gegen ihn ermittelt wurde oder eben nicht...meines Wissen nach nicht, und deshalb ist es nicht ganz doof von ihm sich noch rechtzeitig selbst anzuzeigen...vermutlich hat er da sogar irgendeinen Wink vom Finanzamt bekommen.
Es wird aber mal wieder so undifferenziert darüber berichtet, dass einem Angst und Bange werde kann. Geht mir gar nicht darum, dass ich den "armen" Uli Hoeneß vor der "bösen" Presse schützen will...der nutzt die Presse häufig genug für seine Zwecke aus...geht aber darum, dass meinetwegen über 12 Mio. berichtet wird, die er auf einem Schweizer Konto liegen hatte, oder immer noch hat. Sowas ist ja grundsätzlich nicht verboten, es ist nur verboten das an der Steuer vorbei zu lenken, was wiederum heißt, dass der Hoeneß nicht 12 Mio. Steuergelder hinterzogen hat, sondern 12 Mio. zu versteuerndes Kapital (evtl. auch Einkommen) hinterzogen hat. Ich hab keine Ahnung wie hoch der Prozentsatz der Kapitalsteuer ist...auf jeden Fall muss er nicht 12 Mio. Steuern zurückzahlen...so wirkt es aber in der Öffentlichkeit, weil irgendwelche Society Magazine (Bristant u.ä.), die Yellow Press (u.a. die Bild) und sogar etwas renomierteres Tageszeitungen darüber undifferenziert berichten. Und der Bauer auf dem Dorf, durch das die Sau getrieben wird (also quasi fast alle) heben ihr Mistgabeln hoch und schreien: steinigt den Mann, der hat 12 Mio. von unserem Geld hinterzogen...und das ist halt einfach falsch...und das ist das warum ich die Berichterstattung scheiße finde.

suppenteller Offline
Dabei seit: 05.07.2010

ich finds immer viel scheißiger, als ne weile alle möglichen sozialbetrüger durch die presse gehetzt wurden, weil sie irgendeine zwangsarbeit/1-euro-job nicht machen wollten oder die dreistigkeit hatten 2.000€ rücklagen nicht anzugeben und davon urlaub zu machen. das jetzt mal eine sau stellvertrend durchs dorf gehetzt wird, die den sowieso viel größeren sozialbetrug (steuerhinterziehung) verkörpert, trifft dann wenigstens mal die richtigen. ändert aber nichts an der problematik "sau durchs dorf treiben", aber uli wusste ja selber immer ganz gut, wie man diese säue zur höchstgeschwindigkeit antrieb. dementsprechend gebe ich mich genüßlich den niederen gefühlen hin und schütte häme aus.

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Werter ata, jetzt räsoniert aber DU, ohne Fakten zu kennen ... Der in der Presse bis jetzt gehandelte Zahlenrahmen reicht von 650 Millionen € bis 20 Millionen € Euro Vermögen auf dem Konto, ohne dass da nach der Dauer und Entwicklung eben jenes Vermögens differenziert würde ... und dementsprechend kann auch keiner was über die Höhe der nachzuzahlenden Steuer und der Verzinsung sagen ... mal abgesehen davon, dass ein Teil der Steuerschulden bereits verjährt sein dürfte ... ALLES NUR STOCHERN IM NEBEL ...

Buthelezi Offline
Dabei seit: 04.07.2007

Das Hoeneß nun als "Sau" durchs Dorf getrieben wird hat er aber durchaus selbst zu verantworten - seine Darstellung als grundehrlicher und sozialer Mensch hat auch nur über die Medien funktioniert.

Dass ein Prominenter, der Steuern hinterzieht, mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als ein X-beliebiger Millionär ist auch klar. Mag nicht schön sein, aber funktioniert - wegen uns. Denn wäre es irgendjemand anders, würden wir keine Kommentare dazu schreiben bzw. die Artikel lesen.

Die internationale Artikelserie über Steuerhinterziehung per Offshore Firma - u.a. Guardian/SZ - hat z.B. weniger Wellen geschlagen, obwohl die Summen um die es da ging ganz andere waren.

Aber gut, ich hoffe das Hoeneß die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommt (wie ich das bei jedem anderen Steuerhinterzieher in dieser Größe auch hoffen würde), gehe aber davon aus, dass er (wie die meisten anderen auch) mit der geringst möglichen Strafe davon kommt. Schade.

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

@suppenteller: kann ich durchaus nachvollziehen, was Du da sagst. Ich find's zwar polemisch, aber klar...kann man natürlich so sehen, wenn man will...auch wenn für mich das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

@gisel: ich weiß tatsächlich nicht, ob es sich um 12 oder 650 Mio. handelt, was natürlich schon ein ziemlicher Unterschied ist. Aber selbst im schlechtesten Fall würde immer noch das gleiche gelten, was ich schon geschrieben habe...dass diese Summe nicht die Steuerschuld vom Hoeneß ist, sondern das was er auf dem Konto liegen hat, das aber viele nicht differenzieren können.

@Bulthe:das sind für mich zwei paar Schuhe. Sein Image wird unter dieser Steueraffäre leiden, auch das Ansehen des FC Bayern...und darüber wird er sich sehr ärgern, dass sein Saubermannimage zerstört ist und da wird er in Zukunft sehr drunter zu leiden haben. Auch was vielleicht Verhandlungen mit Spielern, Sponsoren usw. angeht, vielleicht sogar was die bayrische Politik angeht (ich würde ihn jetzt mal als potentiellen CSU-Fürsprecher einschätzen). Und deshalb passt auch das andere paar Schuhe nicht dazu, dass weil er sowieso schon durch die Presse gezogen wird noch mehr dadurch gezogen wird, weil er ja selbst dran schuld ist. Ist er...keine Frage...aber das ist doppelt gemoppelt!

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

nochmal zum mitschreiben für alle: fette gottkönige müssen keine steuern bezahlen. das wäre völlig widersinnig.

balabala Offline
Dabei seit: 26.04.2009

Ich denke, die selbstangezeigte Steuerhinterziehung des U. Hoeneß ist ein Fake. Er wollte nur dieses Forum vor dem endgültigen Untergang bewahren, was ihm ja auch hier&heute teilweise noch einmal gelungen scheint...

"Davon mal abgesehen: auch hier sieht man mal wieder, dass der Hoeneß nicht doof ist. Der zeigt sich halt selbst an, bevor ihn irgendwer das 11-Freunde-Forum drauf kommt und drauf geht, dass da was nicht ganz sauber abgelaufen ist, und das bedeutet, dass  er mit einer wesentlich geringeren Strafe zu rechnen hat. Und ich weiß jetzt schon, dass die Medien auch dann darüber herziehen werden, wenn es zu dem Urteil kommen wird, von wegen der Hoeneß kriegt ja nur ne geringe Strafe weil er prominent ist wegen dem Relaunch. Wie gesagt, gleiches Recht für alle"...Ein Forum für alle!

Ich danke herzlich allen Aktivisten hier&heute.

Gruni Offline
Dabei seit: 09.11.2009

Und außerdem ist UH systemrelevant!!!!!!!!!!!!!!

Sirre Offline
Dabei seit: 12.09.2007

Bitte, bitte lass es >200 Mio EURO sein , die der Uli gebunkert hat. Auf das die Spekulation erst los geht, woher die Kohle kommt. Das koennte ganz erbaulich werden.

Wahrscheinlicher sind doch wohl 20-25 Mio EUR, wenn man davon ausgeht, dass Uli H. nicht voellig behaemmert ist, und mit der Selbstanzeige gleich mal den Komplettbetrag Steuer + Zinseszinseszins uber 10 Jahre ueberwiesen hat.

Herr Calmunds Konto vermute ich uebrigens in Kroatien

Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007

Mir geht es im Prinzip nur darum, dass mal wieder die nächste Sau durch's Dorf getrieben wird. 

Mal dran gedacht, dass Hoeness im Jahr 2000 den Startschuss für ein mediales Gehetze durch diverse Interviews gab, in denen er Andeutungen über den "verschnupften" Christoph Daum gemacht hat?

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass Hoeness, der so hohe moralische Ansprüche stellt, selbst Dreck am Stecken hat. Und höre mir einer auf damit, dass er es einfach vergessen hat, die Kohle zu versteuern. Der hat sicherlich  einen oder mehrere anerkannte Steuerberater an der Seite, die ihn über ein Fehlverhalten informiert haben oder hätten, wenn er sich erkundigt hätte.

Auch ich hoffe, dass er die totale Härte Judikative zu spüren bekommt. Nicht, weil ich ihn per sé kacke finde, sondern weil sein Vergehen asozial ist.

juschek Offline
Dabei seit: 06.06.2011

Ich glaub ja, dass es sich in der Causa Hoeneß um versteckte Wahlkampfhilfe für die Sozis handelt. Hatt er sich bestimmt in den 70ern mit dem Breitner im Bett ausgedacht um die reaktionären Schweine von der CSU zu schocken.

Wie alle guten Pläne muss sowas aber von langer Hand geplant sein und der Moment der schwäche des Gegners will abgewartet werden. Und dann isses passiert: Die CSU verliert die absolute Mehrheit und muss mit der FDP koalieren, der Ude stellt sich zur Wahl und hat für SPD Verhältnisse sogar gute Chancen und jetzt kommt der Hoeneß. Nistet sich im bayerischen Filz ein und opfert sich, durch Steuerhinterziehung und Selbstanzeige für die Sozialistische Sache indem er den Seehofer mit in den Abgrund zieht und die FDP, als Partei der Steuersenkung/Vermeidung komplett diskreditiert.

Genosse Uli, dafür wird man dir den Leninorden verleihen!