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Fred Forman goals in Eighty Nine Nine !
Gast (nicht überprüft)
Am 8.Dezember 2003 wurde ein historisches Datum verschlafen. An diesem Tag, genau vor 140 Jahren, wurde das moderne Fußballspiel geboren.

Das “handling game” trennte sich vom “dribbling game”. In einem zweiwöchigen Sitzungsmarathon in der Freimaurer Taverne zu London, wurden 13 Regeln der Football Association verabschiedet. Worauf die Jungs vom “handling game” abzogen um sich weiterhin dem pulverisieren des Gegners zu widmen. Von nun an war es beim Fußball verboten, den Ball in die Hand zu nehmen und hervorstehende Eisenplatten und Nägel an den Schuhsohlen zu tragen. Das Aufschlitzen und Absäbeln von Waden und anderen Extremitäten war nun den Rabauken vom Rugby vorbehalten.

Im 19.Jahrhundert war das Spiel um den Ball eher eine anarchische Massenschlägerei, mit und ohne Todesfolge. Die ersten Vermerke über Fußballspiel im 11.Jahrhundert waren Gerichtsakten. Diese Tradition wurde bei uns von Stefan Effenberg wieder eingeführt. Auch durften in den Anfängen des Spiels Waffen getragen werden. Dies lässt schließen, dass es die feine Methode eines Fallrückziehers noch nicht gab. Wohin dabei mit dem Säbel?

1871 existierten bereits 50 Fußball-Clubs, 1888 schon 1000 und so weiter. Kurz darauf wurde Deutschland dann Serienweltmeister, obwohl sie das Spiel gar nicht erfunden hatten. Wäre den Deutschen das Tragen von Waffen gestattet geblieben, hätte es bis heute nur einen Weltmeister gegeben. Die militärische Tradition des Ballspiels erlebte 1982 eine kurze Renaissance in Frankreich, als der Torwart Schuhmacher bei einem schizophrenen Schub den wackeren Franzosen Battiston per Tiefflug ins Krankenhaus rammte. Auch ein 1966 freundlich lächelnder, den Zähnen abholder, Nobby Stiles auf Seiten der Britischen Armee, ähem Mannschaft, dient noch einmal als Hinweis auf die elementaren Funktionen des Ballspiels. “Search and Destroy”. Diese feine Klinge brachte den Briten den ersten und einzigen Weltmeister Titel. Kann gut sein, dass sich daran auch niemals etwas ändern wird.

Der erste Showdown zwischen Deutschland und England ging 1899 in der Berliner Kurfürsten-Radrennbahn über die Bühne. Die Briten waren vorsichtshalber mit ihren Amateuren angereist. Versenkten die Deutsch Kaiserlichen aber sauber mit 13 : 2. Im teutonischen Kasten stand Eichelmann von Germania 88 Berlin. Wahrscheinlich wurde sein Tor hauptsächlich von Fred Forman, Joseph Rogers und James Chadwick bombardiert. Der erste von Nottingham Forest, der zweite von Newcastle United und Mr. Chadwick vom FC Burnley. Derselbe FC Burnley, der 1960 vom HSV mit 4 : 1 abgemeiert wurde. Bestimmt hat Uwe in dem Spiel sieben Tore geschossen. Und Charly Dörfel flankte im Akkord. Die Flanken kaufte er sich immer vorher im Großhandel. Die Flanke pro Stück für 13 Mark und dann segelt Uwe dran vorbei. Ist ja klar, dass Charly da mal sauer wurde. Aber das nur am Rande.

Da die Deutschen dem Spiel in seiner Kreativität nichts mit auf dem Weg geben konnten, mussten Mechaniker ran, um dem teutonischen Ball Schwerathleten den richtigen Stand zu verpassen. Standbein in den Untergrund rammen und mit dem freien Schwenkbein feine Grätschübungen bis auf den Knochenbereich. Das wurde eine Spezialität deutscher Abwehrrecken. Adi Dassler erfand die Schraubstollen und nun konnten die deutschen Truppen, bei schwerem Gelände, die Stollen bis ins Tertiär stoßen.

Eine andere, nicht unbedeutende Fußballnation- Italien, bezieht seinen Hang zum Sieg, aus der intensiven Beziehung geölter Nachwuchs-Itaker zur Mamma. Mamma! Das sind ödipale Erfüllungssehnsüchte, die durch theatralische Fallsucht, infantiles Benehmen und opportunes Ballgeschiebe häufig zum Erfolg führt.

Frühe fußballerische Begegnungen zwischen militärischen Fußballnationen und einer ödipalen Bambini Truppe aus Italien, entzündete sich oft schon vor den Spielen. Eine kleine Bemerkung zu einem frisch geölten italienischen Angriffs Spieler, die Mamma betreffend, konnte bereits zwei Minuten später zu einem Platzverweis führen, weil erst einmal die Mamma gerächt werden musste. Das ist verständlich. Hinderte aber auf Dauer den Ablauf und seit 1920 werden italienische Fußballspieler psychologisch betreut. Manchmal rasten sie aber doch aus. Schlimm war es in den 60ern, da waren wohl alle Psychologen im Urlaub.

Eine weitere Innovation aus Deutschland ist das Schussgerät. Auch eine Entwicklung von Adidas. Eine Lederpille bei einem Regenwetter Spiel konnte schon 1 Kilo wiegen und Kopfbälle mit so einer Kanonenkugel kamen in den Bereich fahrlässige Tötung. Heute gibt es gar eine Hightech Pille, die sich bei Luftverlust selbst wieder aufpumpt.

Da sage noch mal einer, beim deutschen Fußball haperts an der Technik?!

Diese und weitere Kolumnen - verfasst vom einzig wahren Hoeness - sind hier abrufbar: http://www.soccercorner.de

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