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Dresden: Wenn der Postmann 14.000-mal klingelt
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Frankfurt/Main - Mit einem "Protest per Post" haben 14.000 Fans des
Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ihren Unmut über die vermeintlichen
Kollektivstrafen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgedrückt.
Zusätzlich zu den 6000 individuell abgeschickten Postkarten der Aktion "Für
Dialog, gegen Kollektivstrafen!" übergaben die Initiatoren der Initiative
"Rote Karte gegen Pyro und Chaoten" am Donnerstag rund 8000 weitere Karten an
den DFB in Frankfurt/Main.

"Das Ziel war es, dass die Dynamo-Fans, die unterschrieben haben, endlich mal
eine Stimme bekommen", sagte ein Sprecher der Initiative dem
Sport-Informations-Dienst (SID): "Und, dass dieses Klischee des
Menschenfresservereins endlich mal erschüttert wurde. Dynamo ist bunt, laut
und kreativ und eben kein solcher Verein."

Das Ständige Schiedsgericht hatte am Dienstag den Pokal-Ausschluss Dresdens
für die Saison 2013/14 bestätigt. Die Sachsen, deren Fans zum wiederholten
Mal durch Krawalle negativ aufgefallen waren, sind der erste Klub, der zur
Höchststrafe verurteilt ist. Zuvor hatte Dresden beim Bundesgericht
erfolglos Einspruch gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts vom 10. Dezember
eingelegt.

"Der von den drei DFB-Sportgerichtsinstanzen verhängte Ausschluss der
Mannschaft aus dem DFB-Pokal 2013/14 wird als ungerecht und nicht
problemlösend empfunden", schrieb die Initiative in einer Presseerklärung.

Nach dem Ausschluss von Dresden bekommt der Württembergische
Fußball-Verband (WFV) für die kommende Pokalsaison einen zusätzlichen
Startplatz. Basis für diese Nachrücker-Regelung ist die Spielordnung des
DFB.

(Zum Artikel: Dresden: Wenn der Postmann 14.000-mal klingelt)
Jan Åge Fjørtoft Offline
Dabei seit: 09.03.2013

 die vermeintlichen Kollektivstrafen

ob man es jetzt gut findet oder nicht, kollektivstrafe trifft es schon ganz gut. zeugt von macht- und hilflosigkeit von seiten des dfb.

 

Schlumpfmetzger Offline
Dabei seit: 24.08.2011

Hilflosigkeit ja, aber Machtlosigkeit?

Strafen wie insbesondere der DFB-Pokal-Ausschluss treffen den klammen Club hart. So hart, dass  Dynamos Geschäftsführer Christian Müller von "in unserer Existenz bedroht" spricht. Ich würde die Maßnahmen des DFB also nicht als machtlos darstellen, sie sind alles andere als das.