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Beckenbauer: Für Guardiola wird's schwer
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012

Berlin - Pep Guardiola steht bei Triple-Sieger Bayern München laut Franz Beckenbauer vor einer Herkulesaufgabe. "Er wird es ein bisschen schwer haben. Die Erfolge, die Jupp Heynckes vorgibt, muss er erst einmal wiederholen. Eine Steigerung gibt es nicht, es sei denn, er gewinnt die Klub-Weltmeisterschaft im Dezember. Es wird verdammt schwer, diesen Erfolg einzustellen", sagte der Ehrenpräsident des Fußball-Rekordmeisters bei Sky über den neuen Trainer, der am 26. Juni seinen Dienst antreten wird.

Kapitän Philipp Lahm jedoch widersprach dem "Kaiser". "Es geht in vier Wochen wieder von Neuem los. Ohne Jupp wird es natürlich anders sein, aber wir bekommen auch wieder einen Toptrainer. Da brauchen wir uns keine Sorgen machen", sagte er nach dem 3:2 (1:0) im DFB-Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart.

"Die Mannschaft ist in einem perfekten Alter, hat gute Charaktere. Alle Spieler haben längere Verträge. Da ist noch einiges drin für diese Mannschaft. Die Mannschaft bleibt hungrig", ergänzte Lahm. Ihm sei "nicht bange" vor der Zukunft.

(Zum Artikel: Beckenbauer: Für Guardiola wird's schwer)
Marco Polo Offline
Dabei seit: 21.01.2009

Bin ich der einzige den dieses "für Guardiola wird schwer" Gerede tierisch nervt?

Wäre das vor zehn Jahren passiert, dann würde es ja vielleicht stimmen, aber es ist eben jetzt passiert. Jeder hat noch in Erinnerung was Barcelona die letzten Jahre geleistet hat und ich würde diese Ära nicht als endgültig beendet erklären, die Mannschaft hat immernoch das Potential die stärkste Europas zu sein, was diese Saison allerdings der FC Bayern war. Die Bayernspieler wissen alle dass sie sehr viel mehr erreichen können als Titel, nämlich Teil zu werden einer Mannschaft die wie Barcelona eine ganze Phase des Weltfußballs trägt und für lange Zeit in Erinnerung bleibt. Zudem geht es für nahezu alle Spieler nächste Saison darum sich für den Kader ihrer Nationalmannschaft zu empfehlen, da wird niemand sich selbst sagen "Ach ich hab schon alles gewonnen, auf die WM kann ich verzichten". Und die Bayernführung wird Guardiola nicht zum Teufel jagen wenn er nach der ersten Saison nicht gleich wieder das Triple holt. Die Mannschaft funtioniert und harmoniert, dass man da am besten das Große Ganze nicht antastet weiß er selbst. Und wenn es ein Trainer in der Vergangenheit es geschafft hat eine Mannschaft "hungrig" zu halten, dann war es Guardiola. Und wenn es ein Trainer gibt, den diese Mannschaft ebenso respektiert wie Heynckes, dann ist es Guardiola.

Ich sehe also absolut nicht wo das Problem ist. Wahrscheinlich muss man Journalist oder Franz beckenbauer sein um das zu sehen.

Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

als wenn es auch darum gehen kann immer mehr und mehr und mehr zu erreichen. dann können jetzt ja alles aufhören, kann ja keiner mehr überbieten. denke den bayern ist auch klar, dass es ein unglaubliches jahr war und man nun wieder neu starten muss. hoffentlich wird das jetzt nicht medial zu einem wahnsinn gegen guardiola. 

Marco Polo Offline
Dabei seit: 21.01.2009

Man sieht aber auch daran wie perfide z.T. die Medienvertreter arbeiten. Als bestes beispiel kann man die Kommentatoren heranziehen. Die Reifs, Rhetys und Gottlobs sagen gern so Floskeln wie "Jetzt wird es zum Thema gemacht werden" "Jetzt wird die Frage gestellt werden" "Jetzt wird es Stimmen geben, die...". Anstatt dass sie einfach sagen: "Ich bin der Meinung, dass..." "Ich finde das..." usw. Was ist so schwer daran eine eigene Meinung als eine solche darzustellen? Stattdessen wird einfach eine vage Beahuptung hinausgeblasen, die so klingt, also ob sie allgemeingültig wäre. Die Schreiberlinge, die dann die Artikel verfassen greifen die Kommentare gerne auf und verwursten sie dann weiter. Das wird dann von allen möglichen kleineren Schreiberlingen aufgegriffen und in der einen oder anderen PK eingeworfen. Und egal wie sich die Verantwortlichen dazu äußern wird die Story weitergesponnen, im Notfall schreibt man "XY will von ... nichts wissen." "Fragen dazu wies er zurück." Dann garniert man das mit ein paar Hirnfürzen wieso es so sein sollte und sendet es via Printmedien an das Stimmvieh, dass sowieso erzogen ist, das zu glauben was Springer und Konsorten nach Hause bringen. Und so kann man eben die Themen auch konstruieren.

Noch ist Guardiola nicht hier. Und wie ich bereits sagte: Wäre die Situation wirklich einfacher, wenn Bayern die Meisterschaft wieder vergeigt oder das CL Finale verloren hätte? Hätte Bayern das Finale vergeigt und die Meisterschaft nicht oder nur sehr knapp gewonnen, wäre es dann für Guardiola, der ersteinmal Probleme vor allem im meschlich-psychologisch Bereich haben wird, eine leichtere Aufgabe gewesen die evtl. verunsicherte Mannschaft aufzurichten? Ich denke nicht. Ich denke er übernimmt zum für ihn best möglichen Zeitpunkt. Die Mannschaft funktioniert erstmal quasi von alleine, wenn irgendjemand meint mit 99,5% würde es auch reichen, wird er von Sammer ersteinmal auf Spur gebracht werden und die Details die ihm auffallen werden, die er ändern muss und wird, werden die Spieler bereitwillig befolgen, weil sie vor diesem Mann tierisch Respekt haben, darauf kann man wetten.

Aber lassen wir unseren senilen Kaiser sich seine alten Tage mit seinen Hirnfürzen finanzieren. Es stört ja nicht.

Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

nicht zu vergessen die ganzen "experten" die in all den runden sitzen. wenn die nichts spektakuläres sagen, läd die niemand ein, also stochern sie alle fröhlich in der gegend rum und hoffen irgendwas richtiges vorraus zu sehen. daraus wird dann eine nachricht, aber hinterfragt wird das später nicht mehr. oder hat irgendjemand nocheinmal olaf thon gefragt, wie er denn nun seine aussage zu schweinsteiger mit dieser überragenden leistung in einklang bringen will.

also ich finde es völlig ok wenn die in den runden sitzen und ihre privaten meinungen austauschen, nur gehört das nicht unhinterfragt gedruckt. das hat unglaublich überhand genommen, es wird nicht mehr als eine einzel meinung in einem artikel dargestellt, sondern selbst zu einem.

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