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Augsburg blamiert sich: 0:1 in Magdeburg
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Magdeburg - Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat sich in der 1. Hauptrunde
des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert. Die Schwaben mussten sich nach
einer enttäuschenden Vorstellung beim Viertligisten 1. FC Magdeburg mit 0:1
(0:0) geschlagen geben und verpassten erstmals seit 2007 die zweite Runde.
Das Tor des Tages für den einzigen DDR-Europapokalsieger erzielte Christian
Beck (57.).

Für Magdeburg war es der erste Einzug in Runde zwei seit dem legendären
Pokal-Jahr 2000. Damals besiegte der dreimalige DDR-Meister in den ersten
drei Runden den 1. FC Köln, Bayern München und den Karlsruher SC, ehe man
am späteren Pokalsieger Schalke 04 scheiterte.

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl hatte vor 17.845 Besuchern zunächst auf
bewährte Kräfte gesetzt und von den Neuzugängen nur Angreifer Tim Matavz
aufs Feld geschickt. Der 25-jährige Slowene, der für vier Millionen Euro
vom PSV Eindhoven kam, besaß auch die erste Chance (16.) für die Gäste,
doch sein Drehschuss vom Strafraum landete knapp neben dem Tor. 

Ansonsten tat sich der Vorjahres-Achte der Bundesliga zunächst äußerst
schwer und fand kein Mittel gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber.
Magdeburg, 1974 Europapokal-Sieger der Pokalsieger, verschob konzentriert und
kam immer mal wieder gefährlich vor das Gäste-Tor. Der bewegliche Beck
(11.) und Matthias Steinborn (38.) vergaben aus guter Position.

Kurz vor der Pause zog der Bundesligist das Tempo leicht an. Endlich gelangen
schnelle Kombinationen in die Offensive. Nach einem Pass von Marcel de Jong
in die Tiefe, zog Tobias Werner nach Innen, doch sein Pass verpasste Freund
und Feind. Erik Thommy scheiterte am aufmerksamen FCM-Keeper Matthias
Tischer.

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start bei 1899 Hoffenheim zeigte der FCA auch
im zweiten Durchgang weiter große Defizite. Ragnar Klavan hatte Glück, dass
Schiedsrichter Robert Kempter nach einer Attacke gegen Beck nicht auf den
Elfmeterpunkt zeigte. In der 57. Minute war es dann soweit. Beck löste sich
nach einer langen Flanke geschickt von seinem Gegenspieler und schob zur
Führung des "Underdog" ein. FCA-Innenverteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker
machte dabei eine ganz schlechte Figur.

Die Hausherren ließen sich in der Folgezeit zurückfallen, Augsburg war nun
aufgewacht und wollte die Wende mit aller Macht. Zu oft aber verzettelten
sich die Weinzierl-Schützlinge in Zweikämpfen und luden die Gastgeber zu
gefährlichen Kontern ein.

Bei den Gastgebern gehörten Beck und Steinborn zu den auffälligsten
Akteuren, auf Seiten den Bundesligisten gefielen nur Werner und Thommy
punktuell.

(Zum Artikel: Augsburg blamiert sich: 0:1 in Magdeburg)
geppimd Offline
Dabei seit: 20.02.2014

FCM !!!! 

Jannamm Offline
Dabei seit: 09.06.2014

Die kommen eben erst immer spät in Fahrt!