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1. FC Nürnberg trennt sich von Trainer Verbeek
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Nürnberg - Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg hat sich am Mittwoch von
Trainer Gertjan Verbeek (51) getrennt. Drei Spieltage vor dem Saisonende
greift der Club damit im Abstiegskampf nach dem letzten Strohhalm. Mit 26
Punkten belegen die Franken zurzeit den vorletzten Tabellenplatz. Als neues
Trainergespann fungieren bis zum Saisonende Roger Prinzen und Marek Mintal.

Am Mittwochnachmittag leitete das Duo das erste Training. "Nach der letzten
Niederlagen-Serie haben wir uns mit der aktuellen, prekären Situation in
vielen Gesprächen erneut intensiv auseinandergesetzt, um zu prüfen, welche
Maßnahmen notwendig sind, um die letzten drei Spiele siegreich zu
gestalten", sagte Manager Martin Bader. Von den letzten neun Partien konnte
der Club nur eine gewinnen. Bader: "Wir sind der Überzeugung, dass wir mit
dieser Entscheidung noch einmal etwas freisetzen können."

Prinzen, der die U23 der Franken in der Regionalliga Bayern betreut, hatte
die Profis bereits nach der Entlassung von Michael Wiesinger beim 1:1 am 9.
Spieltag gegen Eintracht Frankfurt betreut. "Ich will nicht über den
Abstieg, sondern über den Klassenerhalt reden. Für alle sind wir schon
abgestiegen, ich aber glaube felsenfest an den Klassenverbleib. Uns fehlt nur
ein Punkt auf den Relegationsplatz...", sagte er.

Verbeek war erst am 21. Oktober beim 1. FCN angetreten, sein Vertrag
verlängert sich im falle des Klassenerhalts bis 2015. Unter dem
Niederländer errang der Club in den ersten fünf Rückrundenspielen vier
Siege, doch nach zuletzt vier Niederlagen hintereinander rückte der achte
Abstieg der Vereinsgeschichte bedrohlich nahe. Dem Coach ist Informationen
aus dem Umfeld der Mannschaft zufolge seine schroffe Art ebenso zum
Verhängnis geworden wie das Festhalten an einer offensiven Grundausrichtung.

(Zum Artikel: 1. FC Nürnberg trennt sich von Trainer Verbeek)
Herr G. Hirn Offline
Dabei seit: 23.04.2014

Verbeek hatte sicher die geringste Schuld an der Niederlagenserie. Ich wage zu bezweifeln, dass ein neuer jetzt noch genug Schwung reinbringt. Es gibt einfach zzt. zu viele verletzte und der Rest ist einfach nicht bundesligatauglich.