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1860 München und das Nazi-Problem - Angriff von Rechts


1860 München und das Nazi-Problem

Angriff von Rechts

Text: Erik Peter  Foto: Imago

Zweitligist 1860 München hat ein Problem und das kommt von rechts. In der Fankurve machen sich immer mehr Nazis breit. Inzwischen ist das Problem zu groß, um es einfach weiter zu ignorieren. Eine große Verantwortung tragen die Ultras.

Im Block 132 stehen die Nazis. Manchmal sind es nur zehn, häufig aber auch um die 50 Personen. In der Nordkurve der Allianz-Arena, Heimat der Fans von 1860 München, haben sie sich seit langem eingerichtet. Im Nachbarblock der Ultras versammeln sie sich, ohne ein Hehl aus ihrer Einstellung zu machen, aber auch ohne strafrechtlich in Erscheinung zu treten. Viele tragen rechtsextreme Erkennungszeichen, wie Kleidung der Modemarke »Thor Steinar«. Und auch einen Fanklub haben sie mittlerweile gegründet. Sie nennen sich »Outsiders«.Doch die Rechten stehen nicht soweit abseits, wie der Name suggeriert. Im Verein haben sich in der Vergangenheit viele mit ihnen arrangiert, indem sie sie einfach ignori...

  • 05.02.2012 19:22:31 von Fix

    Die Vereinsverantwortlichen, die argumentieren, ihnen seien die Hände gebunden, so lange nicht gegen die Stadionordnung verstoßen wird.
    Na, das ist ja auch ne Aussage. Die hilft einem beim Kampf gegen Rechts bestimmt unheimlich.
  • 05.02.2012 22:19:45 von 3Lions1860

    Da hast du sicherlich Recht. Zumal der Verein ja Hausrecht hat und somit recht flexibel ist wen er reinlässt und wen nicht.

    Nichtsdestotrotz waren wir schon froh, dass sich die Vereinsführung mal eindeutig positioniert hat. Darauf haben wir lange gewartet.

    Trotzdem muss die entscheidende Reaktion gegen das rechte Gesindel aus der Fanszene kommen.
  • 05.02.2012 22:34:06 von Chrisclaw

    Komisch, warum spricht den der Verein keine Stadionverbote aus?
    Was ist denn schlimmer? Irgendwelche Pyro oder Nazis in der Kurve, die sich dazu offensiv bekennen?
  • 05.02.2012 22:56:07 von Gandalf

    Mit welcher Begründung könnte denn der Verein ein Stadionverbot aussprechen? Weil bei dem einen oder anderen eine rechte Gesinnung vermutet wird, aufgrund bestimmter Modemarken, kurzen Haaren, Seitenscheitel?

    Wie in dem Artikel geschrieben steht, tritt diese Gruppe nicht strafrechtlich in Erscheinung, sie verbreiten (im Stadion, wohlgemerkt!) keine rassistischen Parolen und tragen keine verfassungsfeindlichen Symbole.

    Solange die nicht im Zusammenhang mit Fussballspielen negativ auffallen, ist da wahrscheinlich wenig zu machen - und das auch zu Recht, denn wenn es wegen -vermuteter- unliebsamer Gesinnungen wieder zu Ausgrenzungen bestimmter Bevölkerungsgruppen vom gesellschaftlichen Leben kommen sollte, sind wir wieder weit weg von einer Demokratie.

    Nicht, dass ihr mich falsch versteht: ich bezeichne mich selbst als politisch "links" stehend und habe auch keinen Bock, mit solchen Spackos in der Kurve zu stehen!

    Aber ich bin auch ein bisschen ratlos, wie man mit solchen Truppen in diesem speziellen Fall umgehen soll; vielleicht doch einfach nur ignorieren und dadurch ausgrenzen?
  • 05.02.2012 23:43:16 von Edelreservist

    Ein Thor Steinar und rechte Shirts Verbot wie in Bremen wäre der erste Schritt.
  • 05.02.2012 23:54:29 von Gandalf

    TS ist auch in PaBo verboten; was sind andere "rechte" Shirts? Lonsdale, Fred Perry oder wie?
    Habe ich auch jeweils, da eigentlich nur qualitativ hochwertige Sport-Ware. Auf der Strasse von Skins und Punx gleichermassen gerne getragen.

    Sicherlich: das wäre ein Schritt.

    Und wie ist der Gegenschritt? Dann laufen "Die Rechten" nunmehr in Puma und Adidas auf...und sind dann wirklich nicht mehr durch Äusserlichkeiten abgrenzbar.
  • 06.02.2012 07:28:16 von BenHogan

    Boah rauschebart. Zuviel in berlin auffen kopp bekommen oder wat soll das für ein "demokratieverständnis" sein, was du den leuten überhelfen magst!?

    kuschel mit haibi und geh fdp wählen. Schlimm das.
  • 06.02.2012 07:35:12 von saloth sar

    mit ein bisschen mitdenken, koenntest du das auch verstehen
  • 06.02.2012 07:49:13 von BenHogan

    Oh, ich versteh sehr wohl, was der da verzapft. Und würdest DU das schreiben, wär es mir auch völlig gleichgültig. Nur trägst du deine strassenkämpferqualitäten und -vergangenheit nicht wie ne morgenlatte vor dir her spazieren.
    Du bist elektromusik und paulireflex; für dieses thema also völlig egal nach meinem "nachgedachten" dafürhalten.
  • 06.02.2012 07:51:03 von saloth sar

    wenn du meinst, dann wird das wohl so sein
  • 06.02.2012 08:25:04 von currygoi

    gibt es tatsächlich menschen, die glauben man köönte nazis fernhalten weil sie nicht ihre lieblingsklammotten tragen dürfen?
  • 06.02.2012 08:29:18 von 3Lions1860

    Gandalf:
    Es geht mir im Fall Stadionverbot weniger um die rechten Mitläufer, sondern um bundesweit bekannte NPD- und Kameradschaftsgrößen.

    Das hat wenig mit mangelndem Demokratieverständnis zu tun, wenn man so etwas los haben möchte.
    Zumal diese Leute allein durch ihre Anwesenheit Werbung für sich und ihre "Sache" machen. Und mündliche Werbung und "Rekrutierung" darf wohl auch angenommen werden.
  • 06.02.2012 08:34:32 von Donaldo

    Gandalf und 3Lions, eure Posts haben mir außerordentlich gut gefallen. Dies vorab.

    Jetzt mal nur, um zu provozieren:

    Wenn man Leute, die sich ansonsten im Stadion einwandfrei benehmen, lediglich auf Grund ihres Haarschnitts oder Klamotten aussperrt...leben wir dann nicht in einem Staat, den genau diese Leute propagieren?
  • 06.02.2012 09:42:53 von 3Lions1860

    Das erinnert mich doch immer ziemlich an die Debatten, ob ein demokratischer Rechtsstaat extreme Meinungen aushalten muss oder nicht. Kann man die NPD verbieten oder nicht ? Dazu habe ich zwar eine klare Meinung, allerdings hat das hiermit weniger zu tun, denn: Bei Stadionverboten kann und soll es nicht darum gehen, Leute wegen Haarschnitt oder Klamotten auszusperren. Es geht darum gezielt einige Leute loszuwerden, die landes- und bundesweit als Npd- und/oder als Kameradschaftsaktivisten bekannt sind und/oder sogar bereits rechtsterroristisch aufgefallen sind. Solche Leute sind gerade aus demokratischer Sichtweise nicht im Stadion zu tolerieren, da sie alleine durch ihre Anwesenheit Werbung in eigener Sache machen. Auf diese Weise versuchen sie auch in der Kurve Leute anzuwerben.
  • 06.02.2012 09:44:56 von Olof Palme

    statt nur ein paar symptome zu bekämpfen und unliebsame klamotten aus dem stadion zu verbannen und dann zu hoffen, dass sich das problem schon selber regeln wird / die restliche fans schon ein wenig lauter schreien werden, sollte sich der verein doch einfach klar positionieren. dann aber nicht in form von verklausulierten erklärungen auf der homepage à la "wir distanzieren uns von jedweder politischen äußerung...blabla", sondern möglichst simpel. "npd-wähler haben kurze pimmel!" denen einfach das gefühl geben, zu keiner zeit willkommen zu sein, ihnen absprechen, echte 60er zu sein, usw. das hätte zwar nix mit politischer aufklärung / gesellschaftlicher verantwortung zu tun, auf die sei hier mal gepflegt geschissen!
  • 06.02.2012 10:07:30 von mehmetwirdankendir

    Wisst ihr was ein Hauptproblem sein könnte?

    Dass ein nicht zu unterschätzender Teil der CN noch rechtes Gedankengut in sich trägt. Da sind viele dabei, die vor 10 Jahren noch selbst mit Bomberjacken und Kurzhaarschnitt rumgelaufen sind. Als um die Jahrtausendwende der "wipping Point" kam und die bislang eher englisch angehauchte Fankultur zur südosteuropäischen wurde, hat man sich eben angepasst.

    Zu behaupten man wäre jetzt links wäre problematisch geworden, also nennt man sich unpolitisch.
  • 06.02.2012 10:48:15 von Yvy

    Wenn die 50 Deppen, die sich vielleicht als Nazis erkennbar zeigen, nicht nur die Spitze des Eisbergs ist...

    Der Nicht-Bayer denkt vielleicht in Kategorien wie Fascho oder Nichtfascho, aber gerade im ländlichen Bayern gibts dann noch die Erzkonservativen... nicht wirklich aktiv rechts, aber schon der Meinung, Bayern gehöre am besten den Bayern und die ganzen Chinesen und Schwarzen müßten ja nicht alle hier sein usw...

    Aber denen sieht mans nicht an und es wird wohl in Bayern noch 50-100 Jahre länger dauern als sonstwo (im Westen, 24THINK, im Westen), bis man die Bevölkerung an sich zum Umdenken bringt
  • 06.02.2012 10:48:58 von Yvy

    ist => sind
  • 06.02.2012 11:16:01 von ottokleff

    re.: gewalttätiger Übergriffe von rechten Hooligans auf Ultras in Aachen

    Dies hat es so in Aachen nicht gegeben. Was es in Aachen gibt sind zwei ULTRA - Gruppierungen. Die eine , ACU, ist von der linksradikalen lokalen Antifabewegung unterwandert worden. Die andere, KARLSBANDE, hat in ihren Reihen Mitglieder der rechtsradikalen Kameradschaft Aachen-Land. Beiden beziehen ihre vorgebliche Legitimation aus der Existenz der anderen Gruppe. Beide hauen sich zuweilen im Stadion; sowohl auf dem Tivoli als auch auswärts, wie z.B. geschehen in Dresden.
    Beide schaden dem Ruf der Alemannia und ziehen unseren Namen in den Dreck!
  • 06.02.2012 11:19:49 von alterzabo

    Heute 10:48:15 von Yvy

    Liegt vlt daran, dass die schwarzchinesische Invasion zuerst in
    Bayern eintreffen würde, Remember Lechfeld, das vergißt ein Bayer nicht!.

    Aber Ivy spricht was richtiges an: Die schweigende Mehrheit, die "...so schlecht war der Adolf, nicht, gab immerhin Arbeit+X und nicht so viele Ausländer..."-Fraktion.

    Während sich Mediendeutschland, Foristen, Juristen, an den Symbolen abarbeiten, freut sich die Masse.
    Und die stillen rechten Macher im Hintergund, die Demagogen, denen kann es doch nur recht sein, wenn es eine laute Diskussion darüber gibt, wie man sich richtig verhält.
  • 06.02.2012 11:20:40 von alterzabo

    Ergänzung: ...und daran scheitert, ja scheitern muß.
  • 06.02.2012 11:22:35 von 3Lions1860

    Yvy,

    da magst du in großen Teilen schon recht haben, aber Bayern so gegen den Rest der Republik hinzustellen ist dann doch ein bisschen abenteuerlich. Wieviele Nazis es allein im Ruhrgebiet gibt..

    Aber das soll nicht vom eigentlichen Problem ablenken. Es ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem und als solches besteht es natürlich nicht nur wegen den 50 Typen in Block 132, sondern weil rassistisches, sexistisches und homophobes Gedankengut in der Gesellschaft und besonders im Fußball nach wie vor latent bis offensichtlich vorhanden ist.

    Olof Palme,

    Geschäftsführer Rober Schäfer hat sich tatsächlich in relativ befriedigender Weise vom rechten Gesindel abgegrenzt. Bin allerdings grade eigentlich in der Arbeit und kann deshalb den Link zum Interview nicht raussuchen.


    Was das rechte Gedankengut der CN angeht; das kann ich nicht beurteilen. Ich denke sie könnten und sollten sich eindeutiger positionieren. Rechtes Gedankengut oder sogar Parolen etc. sind mir jedoch bei keinem Kontakt mit der Gruppe aufgefallen (Beispielsweise im Zug bei Auswärtsfahrten etc.).
  • 06.02.2012 11:33:20 von L3v3l0rd

    Nazis in WESTdeutschland? Unmöglich! Alle importiert!
    Was sagt denn der 24stündige Denkversuch?
  • 06.02.2012 12:07:36 von Yvy

    @3lions

    yo hab ich gelesen. Schon beim Spruch, endlich wieder Zeit für sowas, weil ausnahmsweise kein drückender Schuldenberg, ist typisch Löwen :-(

    Wieviele mit rechtem Gedankengut es in NRW gibt, kann ich nicht so beurteilen. Das ländliche Bayern kenne ich gut & bei meinen Besuchen in NRW kamen mir die Leute im Schnitt doch etwas toleranter vor.
  • 06.02.2012 12:24:57 von 3Lions1860

    Yvy,

    Ich kenne das ländliche Bayer auch gut und das ländliche NRW überhaupt nicht. Bei ersterem bin ich mir auch sicher, dass da einiges im Argen liegt.
    Aber was sollen diese Vergleiche ? Das bringt doch nur denjenigen etwas, die sich mit dem Statement "Westdeutschland sei so libertär und tolerant" nur selbst bauchpinseln wollen. So schieben sie das Thema schön in den Osten und manchmal auch in den Süden, um davon abzulenken, dass genau das gleiche Problem bei ihnen ebenso akut ist. Siehe z.B. die "autonomen Nationalisten" (..) in der gelben Wand bei der Borussia.
    Allerdings will ich diese Diskussion eigentlich gar nicht führen, da es nur vom eigentlichen Problem bei 1860 ablenkt.

    Diesen Spruch den du meinst, meine ich nicht. Das Statement von Schäfer ist so ein paar Wochen alt. Das von Schneider, welches du ansprichst ("endlich wieder Zeit" usw..), halte ich wegen der Formulierung auch für problematisch und es zeigt, wo für den Verein die Prioritäten liegen. Ob man ihnen daraus einen Vorwurf machen kann weiß ich nicht.
  • 06.02.2012 12:28:13 von 3Lions1860

    So, hier ein Auschnitt aus dem Interview. Klar kann man sagen, es wären die üblichen hohlen Phrasen. Ich finde trotzdem, dass es eine deutliche Positionierung ist:
    "Wir alle haben hier eine ganz klare Haltung, gerade vor dem Hintergrund unserer eigenen Vergangenheit. Beim TSV 1860 München und bei allen Löwenanhängern gibt es keinen Platz für Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit oder Intoleranz. Fußball ist ein völkerverständigender Sport, in dem Vielfältigkeit wichtig ist und zum Erfolg beiträgt. Dies ist eine der Grundlagen unseres Sports. Verständnis und Respekt vor Anderen ist die Basis jeglichen menschlichen Zusammenseins und deswegen zeigen wir Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und nationalem Gedankengut unmissverständlich die Rote Karte."
    In: http://www.tsv1860.de/aktuell/news/interview-mit-robert-schaefer-kein-platz-fuer-rechtsradikalismus
  • 06.02.2012 12:46:46 von Donaldo

    Als jemand, der in Oberbayern in einem Dorf mit > 3000 Einwohnern lebt, kann ich Yvy zwar in Teilen bestätigen, aber eben nur in Teilen.
    Der gemeine Oberbayer sagt sich in der Regel:"Mag jeder sein, wie er is', hauptsache, er läßt mich konservativ sein" (Übrigens: bei uns in der Region hat die CSU knapp über 30%, die Freien Wähler hingegen knapp 50%.)
    Aber ich komme vom Thema ab.

    Mir fällt ein Zitat von Karl Marx ein, der (sinngemäß) gesagt hat, dass das Ansteigen wirtschaftlicher Probleme parallel zur Bereitschaft, radikale Kräfte zu unterstützen, verläuft.

    Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Oberbayern ist praktisch Nazi/Skinhead - frei...warum auch, den Menschen hier geht's doch gut...Die regen sich auf, dass Byern alleine 3,7 MRD von den insgesamt 6 komma irgendwas im Länderfinanzausgleich berappen muß, weil eben andere Bundeländer offensichtlich nicht vernünftig haushalten können, aber deswegen werden sie nicht gleich rechtsradikal.

    3-5 Tage im Monat habe ich beruflich in Essen zu tun...und (subjektiv betrachtet!!!) kann ich nur sagen: Da geht's mal echt anders ab...
  • 06.02.2012 12:57:04 von suppenteller

    ottokleff
    Dies hat es so in Aachen nicht gegeben. Was es in Aachen gibt sind zwei ULTRA - Gruppierungen. Die eine , ACU, ist von der linksradikalen lokalen Antifabewegung unterwandert worden. Die andere, KARLSBANDE, hat in ihren Reihen Mitglieder der rechtsradikalen Kameradschaft Aachen-Land.
    Beide schaden dem Ruf der Alemannia und ziehen unseren Namen in den Dreck


    achso, die eine ist fies unterwandert und die andere hat son paar faschomitglieder und alle mißbrauchen sie nur die gute, reine alemannia.
  • 06.02.2012 13:03:44 von suppenteller

    zu der landfrage, bayern - nrw:

    in nrw trifft man sicher auch eine andere landbevölkerung, weil das land hier eben weniger abgeschieden ist. nrw ist nunmal überzogen mit ballungsräumen und selbst in den ländlichen räumen ist man immer nah an städten. das sieht in bayern doch großflächig eher anders. wenn man tief in die eifel fährt, nehmen dort auch gewisse geistehaltungen zu. aber da wo die eifel anfängt richtig abgeschieden ländlich zu werden, ist nrw schon wieder fast vorbei.

    Die immer noch fortdauernde kulturelle Differenz von Stadt und Land ist eine, wenn auch gewiss nicht die einzige und wichtigste, der Bedingungen des Grauens. Jeder Hochmut gegenüber der Landbevölkerung ist mir fern. Ich weiss, dass kein Mensch etwas dafür kann, ob er ein Städter ist oder im Dorf groß wird. Ich registriere dabei nur, dass wahrscheinlich die Entbarbarisierung auf dem platten Land noch weniger als sonst wo gelungen ist.

    Theodor W. Adorno
  • 06.02.2012 13:46:23 von Donaldo

    Spontan möchte ich sagen, dass Adorno ein Arsch ist. Ist er aber nicht. Nur das o.a. Zitat ist sowas von unfaßbar dämlich, da bleibt einem glatt die Spucke weg.
    Entbarbarisierung auf'm Land nicht so gelungen...MannMannMann, so einen Schafscheiß habe ich selten gehört. In Großstädten spielen sich reihenweise Szenen von solch unglaublicher Barbarei ab, die wären auf dem Land undenkbar.
    Suppe, samma, wo haste das denn her?
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