11 Beiträge / 0 neu Allgemein Forum
Letzter Beitrag
Rettig: DFL begrüßt Einführung von Blutkontrollen
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Frankfurt/Main - Im deutschen Profi-Fußball werden im Kampf gegen Doping
möglicherweise noch in diesem Jahr erstmals Bluttests durchgeführt. "Der
Profi-Fußball begrüßt grundsätzlich die Einführung von Blutkontrollen
und setzt sich damit intensiv auseinander. Das Thema ist bereits mit den
Managern der Klubs und im Ligavorstand besprochen worden", sagte
DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig auf SID-Anfrage. Die Gesamtzahl der
Tests und damit der Aufwand solle konstant bleiben. Rettig: "Gleichzeitig
wäre aber durch den stellenweisen Einsatz von Blut- anstelle von Urintests
eine verbesserte Kontrolle möglich."

Die Süddeutsche Zeitung hatte in ihrer Freitagausgabe von der Möglichkeit
der Einführung von Bluttests noch in diesem Jahr berichtet. "Die NADA wird
nach meiner Einschätzung im Jahr 2013 in den meisten
Mannschaftssportverbänden mit der Einführung von Blutkontrollen beginnen",
sagte DFB-Vize-Präsident Rainer Koch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender
der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes der SZ. Die
Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hat allerdings noch keinen genauen
Zeitplan fixiert.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte bereits herausgestellt, den Anteil
der Bluttests an den Gesamtkontrollen auf zehn Prozent steigern zu wollen. In
Italien und England gibt es Blutkontrollen im Fußball schon länger.

Folgende Vorgehensweise könnte sich abzeichnen: Mit der Vorbereitung auf die
neue Saison könnte es zu Bluttests bei Spielern der ersten und zweiten
Bundesliga sowie Kickern des Nationalmannschaftskaders kommen. Als eher
unwahrscheinlich gilt, dass Blutkontrollen nach den Wettkampfspielen genommen
werden. "Unstrittig ist, dass einzelne Dopingmittel derzeit ohne einen
Bluttest nicht zu detektieren sind. Blutkontrollen im deutschen Fußball
schließen daher eine Lücke, wobei Trainingskontrollen gewiss wichtiger
wären als Wettkampfkontrollen", hatte DFB-Teamarzt Professor Tim Meyer
erklärt.

Der Weltverband FIFA hatte im Februar mitgeteilt, vor der Weltmeisterschaft
2014 in Brasilien von jedem Spieler einen Blutpass erstellen zu wollen.
Bereits beim Confederations Cup (15. bis 30. Juni) soll mit der biologischen
Profilierung der Spieler begonnen werden. Erstmals sollen bei allen Spielern
der beiden Turniere Trainings- und Wettkampfkontrollen durchgeführt werden.

(Zum Artikel: Rettig: DFL begrüßt Einführung von Blutkontrollen)
Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

"Unstrittig ist, dass einzelne Dopingmittel derzeit ohne einen Bluttest nicht zu detektieren sind."

krass, dass heißt ja im moment kann man bestimmte dopingmittel ohne probleme nehmen.

chkeiser Offline
Dabei seit: 04.10.2005

Voll krass, sozusagen.

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

endkrass.

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Blutkontrollen gab es auch schon zu meiner aktiven Zeit: nach dem Spiel blickte der Trainer in die Fußballschuhe eines Jeden und Gnade Dir, sollte kein Blut im Schuh sein, dann war man eben homosexuell. Mindestens!

Jan Åge Fjørtoft Offline
Dabei seit: 09.03.2013

Wer das Spiel Real-BVB gesehen hat, dem muss klar sein, dass leistungssteigernde Substanzen im Profisport längst Gang und Gäbe sind. Ich beziehe mich nicht auf irgendwelche Kilometerstatistiken, sondern auf die Gesichter der Madrilenen. Alle waren knallrot. Höchstwahrscheinlich ein Anzeichen einer neuen Substanz, die der Vereinsarzt ausprobiert hat, um doch noch die Wende im Halbfinale herbeizudopen.

Auch Mario Mandzukic möchte ich in dem Zusammenhang nennen. Diese weit aufgerissenen Augen und der leere Blick, der auch abseits von Punktspielen bei ihm zu beobachten ist, deuten darauf hin, dass er seit frühester Jugend auf Dope gehalten wird.

Beschorner Offline
Dabei seit: 26.03.2010

jeder weiß doch, dass doping im fußball, nur im fußball, gar nix bringt.

FrauBlack Offline
Dabei seit: 06.04.2009

also falls beim vfb jemand dopt, dann sehr schlecht.

Jan Åge Fjørtoft Offline
Dabei seit: 09.03.2013

beim radrennen dopen auch alle, trotzdem kommt nur einer als erster ins ziel

Gruni Offline
Dabei seit: 09.11.2009

beim radrennen dopen auch alle

Das ist reine Spekulation!!

Fix Offline
Dabei seit: 16.07.2010

Wenn Jens Voigt beteuert er würde nicht dopen, nehm ich ihm das irgendwie ab. Irgendwie kommt der so ehrlich rüber.

Na ja, der Chefdoper is ja nun mit Pep back in the Bundesliga: Guardiola.