Die Geschichte der Fußballfans

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09.02.2012

Nach der Entlassung von Holger Stanislawski

Das Ende der Unschuld

Text: Tim Jürgens  Bild: Imago

Mit der Entlassung von Holger Stanislawski vergibt die TSG Hoffenheim eine große Chance zu einem nachhaltigen Profilgewinn. Und die Klubführung beweist, dass viele Klischees, die ihr Gegner nachsagen, tatsächlich der Wahrheit entsprechen.

Nach der Entlassung von Holger Stanislawski - Das Ende der Unschuld


Als Holger Stanislawski vor seinem ersten Aufstieg als Trainer des FC St. Pauli stand, wurde er gefragt, ob er sich vorstellen könne, jemals anderswo auf der Bank zu sitzen. Er antwortete mit aller Offenheit, die in dem Moment so bestimmt nicht jeder hören wollte: »Ja, und ich möchte auch andere Strukturen und Menschen kennen lernen.« Viel Zeit dazu haben ihm die Verantwortlichen in Hoffenheim dazu nicht gelassen. Ganze acht Monate.



Dabei schien das Experiment am Anfang überzeugend: Nach einem aufreibenden Bundesligajahr mit dem Kiezklub war Stanislawski am Ende seiner Kräfte, er hatte alles gesehen, alles erreicht, was mit den Möglichkeiten am Millerntor in die Tat umzusetzen war. Bei der TSG Hoffenheim, zumindest auf dem Papier ein Gegenentwurf zum FC St.Pauli, konnte er fern der Heimat und völlig unvoreingenommen eine neues Kapitel aufschlagen. Das Angebot bedeutete für ihn robustere Strukturen, einen langfristigen Plan und einen berechenbaren Erwartungsdruck. Die TSG profitierte im Gegenzug vom alternativen Image des Trainers, der anders als der notorisch strebsame Ralf Rangnick und der analytische Marco Pezzaiuoli der gepflegten Langeweile des Kraichgau-Fußballs eine sattes Pfund Schweiß, Dreck und gute Laune hinzfügte. Ein Coach, der kraft seines Charimas in der Lage schien, das Profil des profillosen Klubs zu schärfen. Im Niemandsland der Liga können solche Konzepte Nachhaltigkeit schaffen, man denke nur an Jürgen Klopp in Mainz oder Volker Finke in Freiburg.

Die Idee war gut, aber Hoffenheim nicht bereit

Jetzt ist klar: Die Idee war gut, aber Hoffenheim nicht bereit. Offenbar hatten die Verantwortlichen übersehen, dass charakterstarke Übungsleiter über die Eigenschaft verfügen, ausgeprägte Ansichten zu besitzen. Das bedeutet für ein Präsidium mitunter auch leichte Einschränkungen in der Lebensqualität. Von Stanislawski ist allgemein bekannt, dass er in der Lage ist, Widerworte zu geben und es kam auch in Hamburg oft vor, dass er – anders als es vielleicht die PR-Arbeit eines DAX-Konzerns vorsieht – seine Enttäuschung spontan öffentlich machte. Kaum ein Trainer in der Bundesliga ist in seiner Meinung so frei heraus und mitunter undiplomatisch wie der Exil-Hanseat. Es gibt Klubs, die können so etwas abfedern – manche brauchen es sogar, wie der FC St. Pauli, wo Diskurs ein Teil der Identität ist. In Hoffenheim kam es auch vor, dass Stanislawski sein Team öffentlich an den Pranger stellte, sein Seelenleben nach Spielen offenlegte oder das mangelnde Zuschauerinteresse bemängelte. Er hat laut gesagt, wenn ihm etwas nicht passte. Das Schroffe des Plattländers in der Beschaulichkeit Baden-Württembergs, dazu Stanis aufreizend subtile Ironie – keine Frage, da mussten sich einige Altvordere in Sins- und Hoffenheim warm anziehen. Aber im Fußball wird einem Protagonisten Ehrlichkeit verziehen, so lange sie mit sportlichen Ergebnissen einhergeht.


weiterlesen [1] [2]



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Kommentare

  • User
  • 09.02.2012 15:00:46 Balkanmaradona

    so ein stilloser kerl, der vadder hopp. dabei ist er doch von einer herzensguten frau erzogen worden.

  • User
  • 09.02.2012 15:02:53 MadjerundSolskjaer

    Können ja mal bei Capello anrufen. Der wird froh sein, die Sun gegen Hopp'sche Hofberichterstattung tauschen zu können. Überhaupt, Hoffenheim, viele Geld, Stadion, ein Schloß als Trainingszentrum, die "Metropolregion" Mannheim ums Eck, badische Toskana, Lebensqualität und so....

  • User
  • 09.02.2012 15:10:06 Plumpe

    Stani zu Hertha !

  • User
  • 09.02.2012 15:16:32 misterkite

    nachhaltiger profilgewinn, ihr solltet mal klaus-peter förster lesen!

    nachhaltiger profilgewinn, sowas kann einem auch nur im zusammenhang mit dem "projekt" hoffenheim einfallen...
    und derdessenbeidenamenichnichtaussprechenkann:
    das heisst metropolregion RHEIN NECKAR , gell! gibbets top golfplätze, ich glaub in walldorf gibbets auch gute etablissements in denen der herr von welt entspannen kann und das essen ist auch gut.

  • User
  • 09.02.2012 15:43:42 Mr Pylz

    Wenn sich ein Zwerg sich hohe Schuhe kauft, bleibt er immer noch ein Zwerg...

  • User
  • 09.02.2012 16:09:47 MadjerundSolskjaer

    Hallo Kite, DU darfst mich auch M&S nennen, wenn es DEINEM Seelenheil dient. Und mit der metropolregion RHEIN NECKAR hast Du selbstverständlich recht.

  • User
  • 09.02.2012 16:58:03 parasite1910

    Mir ist nicht ganz klar, wie man trotz radikalem Sparkurs gleichbleibenden Erfolg einfordern kann... sowas braucht für gewöhnlich doch seine Zeit. Z.B. BVB oder aktuell HSV.
    Möchte mal wissen, was Hopp gedacht hat. Geld runter, Erfolg rauf?
    Wenn man neuen Leuten (junge Spieler, Trainer) nicht mal die Zeit zur Entwicklung gibt und sich in alle Belange einmischt, dann würde man in Hamburg sagen: "Der Fisch stinkt vom Kopf her"...
    Um Stani tut's mir ein wenig leid, denn ich halte ihn für einen, der was kann und absolut loyal ist. Vielleicht sollte er sich mal ein halbes Jahr Pause gönnen und dann bei einem Verein anfangen, wo man nicht von den Gnaden eines geltungssüchtigen Gönners abhängig ist, sondern auf Prinzipien wie Qualität, Gelassenheit und Nachhaltigkeit Wert legt.
    In Bremen wäre es z.B. an der Zeit für einen Generationenwechsel auf dem Trainerstuhl...

  • User
  • 09.02.2012 17:04:55 hellboy69

    Ich würde Hopp enteignen (©D. Dehm). Also gegen die armen Gestalten bei Hoffenheim, dürfen sich die „Darsteller“ der Augsburger Puppenkiste geradezu königlich frei bewegen. Wie viel Schmerzensgeld muss man eigentlich aufrufen, damit man sich das Gebaren dieser Fussballsachverstandbefreiten Silberpappel antun lassen muss?

  • User
  • 09.02.2012 17:23:09 erdnuzz

    Sehr schön geschrieben,

    in gebotener Sachlichkeit eine überfällige, in dieser Präzision aber bisher ausgebliebene Kritik am Gehabe des alten Herrn.

  • User
  • 09.02.2012 17:33:39 slurm86

    Mir ist zwar durchaus bewusst, dass ich einer Minderheit angehöre die den Andrea-Berg-Fan eher unsymphatisch finde. Trotzdem muss doch auch ein Trainer (der komischerweise von jedem geduzt wird), der trotzt annehmbarer sportlicher Erfolge für einen Dorfverein Fehler gemacht haben. Dies kommt in sämtlicher Berichterstattung zu kurz.

  • User
  • 09.02.2012 17:35:00 saloth sar

    luder macht fehler? waere ich nioe draf gekommen

  • User
  • 09.02.2012 17:56:52 hellboy69

    Andrea Berg? Hmm. Kann mich vage erinnern mal mit den Dorf-Präziosen des Andrea-Berg-Fanclubs-Kleve einen veritablen Disco-Fox auf´s Parkett gelegt zu haben. Ich geb zu, unter Einfluss einer Gallone JägerM. Die Melodeien waren schnittig und eingängig. Harmonien auf´s Minimum reduziert. Also quasi Punk. Nun soll ja Tattoo-Maniac Babbel den Dorfclown geben. Bin mal gespannt wo denn „Hoffenheim“ landet? Ich hätte da eine Stelle:-)

  • User
  • 09.02.2012 18:30:56 parasite1910

    Geil, ein Hoffenheim-Tattoo! Vielleicht kriegt er sein "Sammelalbum" im Laufe der Jahre ja wirklich voll. Wenn das bisherige Tempo beibehält, sollte es klappen... :-)

  • User
  • 09.02.2012 18:59:49 Lok10

    "Wenn sich ein Zwerg sich hohe Schuhe kauft, bleibt er immer noch ein Zwerg"

    :-D ein Esel mit Brille wird nicht zu einem Professor, er bleibt ein Esel (Sprecher Mourinhos über Dani Alves)

    !Phrasenschwein statt Rettungsschirm!

  • User
  • 09.02.2012 19:34:31 jajafe

    sehr gute Analyse! Stani zum FCK! Wir brauchen einen guten Trainer.

  • User
  • 09.02.2012 19:34:34 spick

    "Wenn sich ein Zwerg sich hohe Schuhe kauft, bleibt er immer noch ein Zwerg"

    "ein Esel mit Brille wird nicht zu einem Professor, er bleibt ein Esel"


    Man kann einer Ziege einen Frack anziehen, aber Sie bleibt trotzdem eine Ziege.
    (Two and a half man)

    Bin froh dass das Kapitel Hoffenheim für Stani zu Ende ist. Nur das "Wie" hab ich mir anders vorgestellt.

  • User
  • 09.02.2012 19:38:21 Kalusi

    Link

    Hehe. Ich bin sehr gespannt wie's weitergeht da.

  • User
  • 09.02.2012 19:58:44 prazzomoto

    "Denn so redet kein moderner Klubpräsident, das ist die Äußerung eines Sonnenkönigs."

    Hopp ist auch nicht der Präsident, den echten Präsidenten von Hoffenheim kennt keine Sau.
    Hopp hat gar kein offizielles Amt dort, er buttert nur hunderte von Millionen Euro rein und scheisst ganz öffentlich auf die 50+1-Regel – und dem DFB ist das scheissegal.

    11Freunde, warum startet ihr nicht mal endlich mit dem Nachhaken, wie so etwas sein kann? Von den Medien kommt da ja nix, also muss jemand doch mal anfangen!

    Gerade vor ein paar Tagen hat es Hopp selber mehr als superdeutlich auf den Punkt gebracht, als er sinngemäß zur Entwicklung in Hoffenheim sagte: "Ja, ich hätte besser über die Ausgaben wachen sollen, denn immerhin war es ja mein Geld."

    So deutlich wurde in Deutschland noch nie gegen die 50+1-Regel verstoßen, sogar Bayer oder VW vertuschen das ja noch irgendwie (obwohl, naja …).

    Warum interessiert das keinen, dass diese Regel, die den deutschen Fussball erst so besonders macht und die letzte Bastion vor der Totalkommerzialisierung darstellen sollte, de facto abgeschafft ist?

  • User
  • 09.02.2012 20:05:24 erdnuzz

    Warum interessiert das keinen, dass diese Regel, die den deutschen Fussball erst so besonders macht und die letzte Bastion vor der Totalkommerzialisierung darstellen sollte, de facto abgeschafft ist?

    @ prazzomoto:
    Vielleicht weil die Aufforderungen dazu meist mit Unwahrheiten, Übertreibungen, Fäkalsprache und/oder Beleidigungen daher kommen und es schwer wird, das ernst zu nehmen.

  • User
  • 09.02.2012 20:24:00 Yvy

    Da hat aber einer mal einen richtig sympathischen Nick !
    Ein Fachmann, wie man sieht.

    Sharingham & Anelka :-)

  • User
  • 09.02.2012 20:39:16 ProfessorBolz

    Stani zu Hertha !

    genau und danach nach Wolfsburg!

  • User
  • 09.02.2012 20:59:33 pricetag

    Ihr habt da ein 'a' vergessen in der Überschrift. ;-)

  • User
  • 09.02.2012 22:36:41 AntiMöller

    "Wenn sich ein Zwerg sich hohe Schuhe kauft, bleibt er immer noch ein Zwerg"

    "ein Esel mit Brille wird nicht zu einem Professor, er bleibt ein Esel"

    Man kann einer Ziege einen Frack anziehen, aber Sie bleibt trotzdem eine Ziege.
    (Two and a half man)


    You Can Take The Girl Out Of Jezebel, But You Can’t Take The Jezebel Out Of The Girl. ^^

  • User
  • 09.02.2012 22:47:12 hellboy69

    Häh? Oben ohne. Unten nix!

  • User
  • 09.02.2012 23:35:12 valenciano

    Ich verfolge die Liga ja nicht besonders intensiv, aber bin ich denn der einzige dem Stanis Sprueche (beim kicker gelesen) nach lahme Unentschieden, auch nur vorkamen, wie die ewig wiederholten Funkelschen Ueberlebensaufrufe im Abstiegskampf (wir sind noch ncht tod, jetzt is mal schluss mit lustig).
    Stani wirkte dort doch ziemlich hilflos in letzter Zeit, ob das am Umfeld oder der Mannschaft liegt, wird sich zeigen. Ich halte ih auch immer noch fuer ne guten (ist doch auch jahragangsbester gewesen, oder?), aber so ganz unbeschadigt und unschuldig kommt er aus der Sache Hoffenheim nicht raus. Ob Platz 8 oder Viertelfinale jetzt schlecht ist, kann man sicherlich drueber streiten, aber zur Zeit wirkt er so als on er die MAnnschaft nicht erreicht und rumreissen kann.

    Da wurden bei anderen Vereinen schon Trainer aus schlechteren Gruenden gefeuert.
    Und vor einem Scherbenhaufen steht Hoffenheim auch nicht. Denke die Chance, dass der "neue-Trainer-Effekt" die eher ins internationale Geschaeft fuehrt, als davon zu schwafeln, dass Stani ja nur mal Zeit und Stabilitaet brauechte.
    Man sollte das Ganze etwas nuechterner sehen: Es war ein Experiment fuer beide Seiten, und es hat halt nun mal nicht wirklich gepasst. Wenn Stani keinen Rosenkrieg anfaengt ist das doch ne ganz normale Trennung.

  • User
  • 09.02.2012 23:47:28 AntiMöller

    ne ganz normale Trennung.

    Bisschen viele ganz normale Trennungen, in der letzten Zeit, dort im Hopp-Gau.

  • User
  • 10.02.2012 00:19:28 valenciano

    Hopp ist halt ein wahrer Alt-68. Wer mehr als einmal mit der gleichen pennt, gehoert zum establishmaent!
    Nicht der Hopp, im Geiste verwandt mit Langhans!

  • User
  • 10.02.2012 01:26:54 Wer

    11Freunde sind ja bedauerlicherweise auch immer wieder bei jeder Anti-Hoffenheim-Kampagne mit dabei.
    Tatsache ist aber nunmal, bei allem Gerede darüber, wie geil Stanioslawski ist, und wie viel Profil er Hoffenheim geben wird, er hat da einen völlig biederen, erfgolglosen und uninspirierten Langweiler Fußball spielen lassen und das Pokal-Viertelfinale jetzt mit 0:1 gegen nen Zweitligisten verloren. Hoffenheim unter Stanislawski ist zum Leben zu wenig und zum sterben zuviel, vorwärts jedenfalls ging da gar nichts.
    Stattdessen gabs vom Paulianer ein paar knackige Sprüche, die man alle so schon vorraussehen konnte, so mit Tradition und Kritik und so. Unter Rangnick hatte Hoffenheim doch Profil - nicht, dass ich mich um Hoffenheim so großartig scheren würde und das Ausscheiden gegen Fürth nicht ausgesprochen witzig fände, aber immer dieses undifferenzierte Einstimmen des eigentlich anspruchsvollsten Fußballmagazin in den ewig gleichen Chor der selbsternannten Traditionswahrer, das ist echt bedauerlich.

  • User
  • 10.02.2012 07:19:21 pique

    Naja... Nach roter Karte knapp gegen nen ambitionierten 2.ligisten zu verlieren find ich jetzt nicht so besonders schlimm. Hoffenheim ist nicht Dortmund (gegen Düsseldorf). Sicher hat der Stanislawski auch fehler gemacht aber muss man ihn feuern? Ist m.E. ne Frage der Einstellung. Zum Vergleich: 2001 hat Uerdingen Werder aus dem Pokal gekickt (zu dem Zeitpunkt bereits Liga 3 wenn ich mich richtig erinnere). Ist der Trainer gefeuert worden? Alles eine Frage der Einstellung.

  • User
  • 10.02.2012 07:28:01 prazzomoto

    Fuck you, erdnuzz.

  • User
  • 10.02.2012 07:44:39 jimmybondano

    Selbst Schuld. Stani hat sich einfach die falsche Herde ausgesucht. Mal von der Kohle abgesehen hab ich bis heute nicht verstanden, was genau er eigentlich vor hatte in dem Verein.

  • User
  • 10.02.2012 08:28:41 currygoi

    @Wer


    Warum ist Tradition bedauerlich?

  • User
  • 10.02.2012 08:44:02 mehmetwirdankendir

    @ Wer

    Du bist gegen 11 F weil die gegen viel zu viel sind?
    Du bist ja ein richtiger Revoluzzer!

    Ne eher ne traurige Figur.

  • User
  • 10.02.2012 08:54:41 Rhoenschaf

    Mal von der Kohle abgesehen hab ich bis heute nicht verstanden, was genau er eigentlich vor hatte in dem Verein.
    reicht das nicht?
    Ich behaupte dreißt das 85-90% der deutschen Arbeitnehmer nur wegen der Kohle morgens aufstehen....

  • User
  • 10.02.2012 09:20:17 mehmetwirdankendir

    Ich behaupte dreißt das 85-90% der deutschen Arbeitnehmer nur wegen der Kohle morgens aufstehen....

    1. Um Ihrer Leidenschaft/ Hobby/ Lieblingsbeschäfitung nachzugehen

    oder

    2. sich zwischen einem hochbezahlten Job nach dem anderen entscheiden zu müssen?

    gewagte These...

  • User
  • 10.02.2012 10:06:30 haibi

    hoffenheim suxx

  • User
  • 10.02.2012 11:32:17 currygoi

    Also gegen nen hochbezahlten Job hätte ich auch nix. Ausser wenn ich genau wüsste, das ich in diesem Job nur verlieren könnte, dadurch mein Ruf ruiniert und die Aussicht auf weitere Millionenjobs gefährdet würde.
    Was kann Babbel mit Hoffenheim erreichen? Nix

  • User
  • 10.02.2012 11:42:10 mehmetwirdankendir

    Ein Kumpel von mir hätte über seinen Vater ein lukratives Jobangebot bei BMW annehmen können.
    Stattdessen zieht er von München nach Berlin, um bei Amnesty International zu deutlich schlechteren Bezügen zu arbeiten.
    Frage:
    Wie schafft er es, sich selbst einigermaßen treu zu bleiben, ohne Millionenbezüge?

  • User
  • 10.02.2012 12:48:06 Rautenherz

    Irgendwie kam es mir so vor, als waren Stanis letzte Kommentare ein Betteln um Rausschmiss ”kein Bock mehr bei dem Scheiss-Verein”.
    Vom Hamburger Kiez ins verpuppte Kraichgau, das hält keiner aus – und ich weiß wovon ich spreche ;-)

  • User
  • 10.02.2012 12:55:46 Rhoenschaf

    Ein Kumpel von mir hätte über seinen Vater ein lukratives Jobangebot bei BMW annehmen können.
    Stattdessen zieht er von München nach Berlin, um bei Amnesty International zu deutlich schlechteren Bezügen zu arbeiten.


    Da hast du doch die berühmte Ausnahme von der Regel.

    @Rautenherz
    volle Zustimmung, ich hab auch mal 6 Jahre in BaWü gearbeitet und kann nur sagen: unfreundliches arrogantes Pack!
    Hamburger, Ruhrpott oder Berliner (wo ich seit jahren wohne) siond da eine ganz andere Liga. "Wir können alles nur nicht menschlich" Ich musste sehr lachen als ich diese Plakate sah:

    Link

  • User
  • 10.02.2012 15:25:39 Plumpe

    Gestern 20:39:16 ProfessorBolz
    Stani zu Hertha !
    genau und danach nach Wolfsburg!

    Du hast mich missverstanden, hab' ich ernst gemeint ;-)
    Du meinst Babbel ...

  • User
  • 10.02.2012 18:46:52 MacNik

    Ist jetzt nur der Stani gefeuert worden ?
    Zum Slawski kamen ja bisher keine Infos.

  • User
  • 10.02.2012 20:21:10 Wer

    @mehemt:
    Ne, ich hab gar nix gegen 11Freunde, gerade weil die eigentlich für alles offen sind. Deshalb find ich es so schade, das man ständig in dieses debile Aus-Prinzip-dagegen Hoffneheim-Bashing einstimmen muss. Das ist so billig und eigentlich absolut nicht der 11Freunde Stil.

    @currygoi:
    Im Prinzip nix. Bedauerlich sind eigentlich diese selbsternannten Traditionswahrer-Spacken von denen ich sprach, ob die "Koan-Neuer"-Idioten in Bayern oder eben, ganz besonders herausragend, unsere "Chosen Few"-Arschlöcher in Hamburg. Strunzdummes, dauerbesoffenes Pack, die in ihrem gegröle nach Verhältnissen von Mitte der Achtziger auch gern jegliche Kompetenz wegjagen, zugunsten von jemandem der ihnen mal wieder nach dem Maul redet, auch wenn das eine planlose, aber machtgeile Boulevard-Hure ist.

  • User
  • 11.02.2012 17:29:39 Plumpe

    Todernst ...

  • User
  • 13.02.2012 02:16:29 jawazi

    @wer:
    Jemand wie Dietmar Hopp, der sich selber immer als mildtätigen Gönner beleuchtet, demaskiert sich dann durch sein tatsächliches Verhalten und seine Äußerungen. Die Ragnick-Entlassung war genauso stillos, wie die Stanislawski-Entlassung nach vorhergegangener öffentlicher Ohrfeige.

    Mit Hoffenheim-Bashing hat das nichts zu tun. Allerdings mit dem Ende des Irrglaubens, Hoffenheim bzw. Hopp könnten das Rad neu erfinden. Nein, es greifen die gleichen Mechanismen wie überall.

  • User
  • 13.02.2012 06:04:08 saloth sar

    Die Ragnick-Entlassung war genauso stillos

    wenn ich mich recht erinnere, wurde rangnick gar nicht entlassen, sondern hat von sich aus gekeundigt, aber was schert dich die wahrheit, wenn sie nicht in dein weltbild passt

  • User
  • 13.02.2012 09:54:41 gelsenkirchen

    dauerbesoffenes Pack

    ich gehöre zwar nicht zu den feurigsten ultra-befürwortern, aber die eigenschaft "dauerbesoffen" zweifel ich doch stark an. da halte ich "gutbürgerliche" fanclubs diesbezüglich für viel empfänglicher.

  • User
  • 13.02.2012 10:11:13 giselher

    ... wurde rangnick gar nicht entlassen, sondern hat von sich aus gekeundigt

    Zur Eigenkündigung getrieben (mod.: gemobbt) durch den "Hintenrum-Verkauf" von Luis Gustavo. Die mieseste Form eines Arbeitgebers, die Sache zu beenden.

  • User
  • 13.02.2012 16:32:25 ElBuitre11

    Ragnick wollte damals aber auch auf Teufel komm raus Verstärkungen, Hopp hatte die roten Zahlen aufm Schirm und agierte wie er immer agiert: als machthaberisches Arschloch. Daran zersplitterte das Verhältnis.

  • User
  • 13.02.2012 16:40:03 Wirsching

    immerhin ist der club jetzt net der einige Depp, der gegen die Fucker ausgeschieden ist Danke, Hoffe, und Stani zum CLUB, Hecking zur Hertha, und alles wäre gut, jeder bei seinem richtigen Verein

  • User
  • 13.02.2012 17:00:31 alterzabo

    Persönlich halte ich den Rausschmiß für einen Gewinn, weil ich jetzt den Stansilawskisympathiebonus bei Hoffenheim wieder ausschalten kann.

  • User
  • 13.02.2012 17:04:19 Wirsching

    in der Tat, und Stani wäre wiueder zu haben, aber der Bader schläft ja mal wieder, dabei könnte man gerade jetzt einen Trainerwechsel beim club recht geräuschlos vollziehen, der Hecking geht dann halt nach berlin, und schon is wieda Ruhe, und Stani trimmt die junge Rasselbande beim Club endlich zu Höchsleistungen

  • User
  • 13.02.2012 17:08:39 alterzabo

    @ Wirsching: Teile Deine Meinung bzgl. Hecking nicht. Ich bin zufrieden mit ihm, er hat nie mehr versprochen, was der jeweilige Kader hergeben konnte.
    Ob die Strafaktion jetzt gegen Augsburg womöglich 2 Punkte gekostet hat, vermag ich nicht zu beurteilen (Spiel nicht gesehen), falls es fruchtet, kann man sie als Investition betrachten.

    Und Stani zum Club:
    s.o. Derzeit kein Bedarf.

    Aber vlt sollten wir das im Club-Thread weiter diskutieren.

  • User
  • 13.02.2012 17:21:55 Wirsching

    bin jedenfalls unzufrieden, vor allem primär mit der Spielweise, erinnert mich irgendwie an Funkels Eintracht Frankfurt, mit unansehnlichem und unsympathischem Rumpelfußball, warum propagiert Hecking net endlich auch mal Vollgasfußball, und läßt im Trianining die 10-Sekunden-Regel üben, d.h. der spieler muss in deisem zeitraum schon wissen, welche anspielstation er anvisiert, halt einfach mal die Grundlagen des FußballSpielens, schießen, passern,zielen, Einrücken, Freilaufen. Ein Besuch im holländischen Trainingscamp wäre vlt. ma ganz hilfreich, einfach mal SPIELEN, nicht blind umherrennen, und Beton anrühren...
    Aber, leider ist die Welt wohl dazu net bereit

  • User
  • 13.02.2012 17:29:23 currygoi

    Ja warum eigentlich nicht? Ist doch ganz einfach. Und von Weltklassefußballern wie Maroh, Eigler, Chandler und Hegeler bestimmt nicht zuviel verlangt

  • User
  • 13.02.2012 17:33:04 Wirsching

    schon klar, Schulden machen gehört natürlich auch dazu...

  • User
  • 13.02.2012 17:35:45 Wirsching

    nur so zur Info:
    diese spielrischen Grundlagen bekommen die Kids in NL schon in der Jugend eingebimst, da gehts net nach dem Motto:
    Seht ihr den Baum dort? Hinrennen!....
    Aber warum sollte man von andren was dazulernen wollen, lieber sich in Selbst-Überlegenheit suhlen,gell?

  • User
  • 14.02.2012 06:44:55 saloth sar

    und läßt im Trianining die 10-Sekunden-Regel üben, d.h. der spieler muss in deisem zeitraum schon wissen, welche anspielstation er anvisiert

    10 sekunden, damit gewinnste nich mal mehr in der kreisliga nen blumentopf, geschweige denn ein spiel

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