Die Geschichte der Fußballfans

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08.02.2012

Linken-Politiker Diether Dehm über sein Meisterwerk: Die Torhymne von Hoffenheim

»Ich würde Dietmar Hopp enteignen«

Interview: Erik Peter  Bild: Frank Schwarz

Diether Dehm, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, Liedermacher und Musikproduzent erklärt, wie sein Lied »Was wollen wir trinken...« nach Hoffenheim kam, wie viel Geld er damit verdient und warum er als Kind auf dem Schoß von Herberger saß.

Linken-Politiker Diether Dehm über sein Meisterwerk: Die Torhymne von Hoffenheim - »Ich würde Dietmar Hopp enteignen«


Diether Dehm, die TSG Hoffenheim verwendet den von Ihnen komponierten Song »Was wollen wir trinken...« als Tormusik. Drücken Sie Hoffenheim die Daumen?

Diether Dehm: Ich bin kein richtiger Hoffenheim-Fan, auch wenn ich für jedes Heimtor des Klubs 17 Cent an Tantiemen bekomme.

Sie sind also nicht enttäuscht, dass die TSG in dieser Saison erst 15 Tore in Heimspielen geschossen hat?

Diether Dehm: Nein. Bisher habe ich etwas über zwei Euro verdient. Aber selbst, wenn Sie mehr Tore hätten, würde das keinen großen Unterschied machen.



Wie ist es dazu gekommen, dass Ihr Lied in Hoffenheim gespielt wird?

Diether Dehm: Offensichtlich hat Dietmar Hopp das Lied ins Herz geschlossen. Vielleicht weiß er nichts von meinen politischen Ansichten, und dass ich ihn als SAP-Chef gern enteignen würde.

Ihr Lied ist nicht nur ein Trinklied, sondern sogar politisch. Es geht um die Solidarität der Arbeiter. Hat man in Hoffenheim den Text nicht verstanden?

Diether Dehm: Das Lied läuft ja auf allen möglichen Partys und befindet sich auch auf CDs wie »20 rattenscharfe Partyhits«. Das ist das Schicksal eines Volksliedes, das quasi missverstanden werden muss. Es ist eines von vielen Beispielen von Liedern mit revolutionärem Ursprung, die später nicht mehr über ihr ursprünglich politisches Engagement hinauswachsen.

Wie ist die Entstehungsgeschichte des Liedes?

»7 Tage lang« haben Hans Sanders, der verstorbene Chef der »bots«, und ich zunächst die Drehleierversion von Alan Stivell in Popmusik transformiert, dann für »Rock gegen Rechts« anlässlich eines NPD-Parteitages in Frankfurt 1979 umgeschrieben. Das Lied sollte den Nazis unsere eigene Lebensfreude entgegensetzen. Ursprünglich basiert es auf einem uralten bretonischen Volkslied über den Cidre. Wir wollten ein antifaschistisches Trink- und Feierlied mit einem Hauch des Bauernmalers Brueghel.


weiterlesen [1] [2]



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Kommentare

  • User
  • 08.02.2012 13:30:25 Hotte80

    der dehm *gähn*

  • User
  • 08.02.2012 13:42:13 misterkite

    Ich glaube nicht, dass große Unterschiede zwischen Hoffenheim und Bayern München bestehen. WAS????äh... WIE BITTTE???????
    Es gibt nur noch ganz wenige Vereine, bei denen man von Vereinskultur und nicht nur von Kommerzkultur sprechen kann. Ich denke da zum Beispiel an Werder Bremen. Die halten auch in schweren Zeiten an Trainer Thomas Schaf fest, machen echte Jugendarbeit und langfristige Kaderarbeit DAS MACHT ALSO EINEN ECHTEN VEREIN AUS??

    oh gott und sowas will uns mal regieren...

  • User
  • 08.02.2012 13:44:56 Hotte80

    stasi dehm?

    aber nicht doch! unwissentlich von der stasi abgeschöpft! ...

    dieses ganze pds/die linke-gelöt geht mir zunehmend auf die nerven.

  • User
  • 08.02.2012 13:49:53 misterkite

    ah...okai, also wie äh...ausgerutscht und ins rettungsboot gefallen?

  • User
  • 08.02.2012 13:53:43 Hotte80

    ausgerutscht und ins rettungsboot gefallen?

    hm?

  • User
  • 08.02.2012 13:54:32 misterkite

    ach diese salon linken, porsche fahren und das elend der welt anprangern, tststs, ich mein die sollen ja nicht in lumpen rumlaufen, aber beim chateau migaine palavert sichs eben leichter vom umsturz als in der schlange vom amt.da geben die sich nix mit den bürgerlichen parteien. naja gut, vielleicht in dem sinne, dass ein bayrischer csu bierzeltschlä...bierzeltprediger, der gegen die unterwanderung der brd durch terrorausländer wettert natürlich ein nazi ist, während antisemitismus bei "den linken nur "israel kritik" ist...und kritik muss ja wohl erlaubt sein!

  • User
  • 08.02.2012 13:54:54 misterkite

    EINE SCHUTZBEHAUPTUNG!

  • User
  • 08.02.2012 14:00:20 Schwimmente Totenkopf

    während antisemitismus bei "den linken nur "israel kritik" ist

    ... heißt bei den Linken übrigens ANTIZIONISMUS!
    **klugscheißermodus aus**

  • User
  • 08.02.2012 14:05:51 Hotte80

    wie sagte doch Hamed Abdel-Samad so schön nach ende der ersten deutschland-safari:

    ich frage mich, was stasi-leute, neonazis, friedensbewegte, christiania-bewohner und muslimische fundis gemeinsam haben: sie alle leben isoliert in ihrer eigenen welt und ernähren sich von verschwörungstheorien. sie gleichen einer in die jahre gekommenen nutte, die nun als puffmutter arbeitet und andere in den kampf schickt. wiele von ihnen haben ein ausgeprägtes geltungsbedürfnis, verfügen aber dennoch nur über bescheidene begabungen. da sie es nicht schaffen, auf normalen wege aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, verbarrikadieren sie sich hinter starren weltbildern und unversöhnlichen tönen. sind wir es, die sie aufwerten und ihnen eine bühne bieten? könnte es sein, dass wir sie zu ernst nehmen? andererseits: ihnen das feld der öffentlichen meinung zu überlassen, das geht auch nicht. was für eine gratwanderung!

  • User
  • 08.02.2012 14:21:57 suppenteller

    hey kite, linke politiker sollen also arm sein, in schrottkarren rumgurken und bier aus plastikflaschen vom penny süppeln? dieser logik entsprechend müssten leute in flüchtlingsrechtsverbänden auch erstmal von zentralafrika bis nach italien fliehen, gerne so 2-3 jahre unterwegs, kriegsgegner mal selber ne schlacht mitgemacht haben oder auch mitarbeiterinnen im frauenhaus mal so richtig einen aufs maul bekommen von ihrem mann/freund. was für ein abstruser vorwurf.

    bzgl antisemitismus in der linken gebe ich dir hingegen recht, ein pack, alle ab aufs frauendeck und beten

  • User
  • 08.02.2012 14:22:13 madonito

    Junge, Junge, Junge, was redet der Mann da und warum interviewt man ihn zum Thema Fußball?

  • User
  • 08.02.2012 14:23:44 misterkite

    suppe: erst lesen, dann schreiben...

  • User
  • 08.02.2012 14:23:45 suppenteller

    warum? steht doch da oben

  • User
  • 08.02.2012 14:25:42 giselher

    tststs, ich mein die sollen ja nicht in lumpen rumlaufen....

    ... steht da oben. Daher geht Dein an sich nachvollziehbarer Ansatz im Konkreten ins Leere.

  • User
  • 08.02.2012 14:25:42 suppenteller

    das war noch auf madonito bezogen.

    kite: ja hab ich, bleibe dabei

  • User
  • 08.02.2012 14:26:23 Hotte80

    wo hat denn kite davon gesprochen? so ein blödsinn.

  • User
  • 08.02.2012 14:27:01 misterkite

    nein, da steht "salon linken" und "die müssen ja nicht in lumpen rumlaufen" , aber schön dass der beissreflex bei "euresgleichen" so super funktioniert, da merkt man: "das tier ist gesund"!

  • User
  • 08.02.2012 14:36:20 Rhoenschaf

    sonem Altstalinisten der von Neid zerfressen ist wird hier ne Plattform gegeben?
    Man in welcher Zeit leben wir nur?

  • User
  • 08.02.2012 14:38:38 suppenteller

    euresgleichen? aha, schön dass das schubladendenken noch so gut funktioniert. dabei würde ich aus der schublade in der dehm und co hocken sicher nach wenigen minuten rausgeflogen sein. und ein "sollen ja nicht, ABER..." ist ja sowas von geschickt... geschenkt

  • User
  • 08.02.2012 14:42:04 hellboy69

    Ach, der Dieter. Hatte das Vergnügen ihn in den 90ern näher kennen lernen zu dürfen. „Wasser Prediger und Wein schlürfer“ der alten Schule. Fussballerisch nicht aus dem Kalten Krieg rausgekommen, also FCB vs. dem Rest. Allerdings seine, nicht bewiesene, STASI-Tätigkeit hier anzuführen find ich absurd, wenn gleichzeitig eine ehemalige SED Schlunze aus dem Führungskader, Regierungsoberhaupt der BRD ist und immer lustig auf der Tribüne jubeln darf, bei der N11.
    So am Rande. Also der Uli hätte ihn schon begrüßt. Der hat nämlich Tradition.

  • User
  • 08.02.2012 14:47:06 giselher

    ein "sollen ja nicht, ABER..." ist ja sowas von geschickt... geschenkt

    Ne, nix geschenkt. Die Aussage ist klar: Man kann/darf Linker sein, ohne selbst zu darben. Will sagen: Die Richtigkeit einerpolitischen Auffassung hängt nicht von der eigenen Lebenswirklichkeit ab. Und DAS haste falsch verstanden - siehe Heute 14:21:57 von suppenteller.

    Im übrigen: Es schadet der Glaubwürdigkeit einer Person und ihrer politischen Glaubwürdigkeit nicht, wenn SEIN und BEWUSSTSEIN deckungsgleich sind....

  • User
  • 08.02.2012 14:52:44 misterkite

    die merkel war bei der stasi???

  • User
  • 08.02.2012 14:54:53 alterzabo

    wenn gleichzeitig eine ehemalige SED Schlunze aus dem Führungskader, Regierungsoberhaupt der BRD ist und immer lustig auf der Tribüne jubeln darf, bei der N11.

    ähh, kannst Du das begründen?

  • User
  • 08.02.2012 14:55:55 suppenteller

    hahaha, schön wie du genau den gleichen kram nochnmal ausbreitest. natürlich muss ein sozialistischer/sozialdemokratischer politiker nicht selber arm sein, ABER seiner glaubwürdigkeit schadet es nicht. und genau das habe ich kritisiert, weil es schwachsinn ist. der mensch kann empathie entwickeln, man muss nicht jede scheisse selber erleben oder durchmachen, um sie nachvollziehen, kritisieren und bekämpfen zu können.

  • User
  • 08.02.2012 14:56:55 hellboy69

    @kite
    „Nach eigenen Angaben war Merkel in ihrer FDJ-Gruppe als Kulturreferentin tätig, während Quellen, die der Merkel-Biograf Gerd Langguth befragt hat, davon sprechen, sie sei für „Agitation und Propaganda“ zuständig gewesen.“
    Kwelle: Wiki

    Kein SED Mitglied. Scheinbar. Allerdings dürften solche „Posten“ nicht aufgrund des Aussehens vergeben worden sein. ;-)

  • User
  • 08.02.2012 14:58:41 giselher

    In der FDJ.

  • User
  • 08.02.2012 15:00:08 misterkite

    achja, deswegen haben die wolfgang clemnnts und co. bei der spd (z.b.) auch immer so sauertöpfisch geguckt, wenn man sie mit "genosse" angeredet hat statt mit "HÖRRRR CLEMENT"

  • User
  • 08.02.2012 15:02:37 Schwimmente Totenkopf

    das schlimme bei "den linken" ist ihre humorlosigkeit

    Kite --- das ist jetzt aber platt und pauschal! Ich bin superlinks und sehr lustig (fast wie dieser Forumspolpott!), daß muß für die Restlinke reichen, links von mir ist nämlich nur noch die Chinesische Mauer und Subcommandante Marcos! ... Dehm ist doch ein Sozialdemokrat! Kann doch die Linke nix für, wenn sich alle bürgerlichen Parteien auf Mitterechts einen runterhobeln!

  • User
  • 08.02.2012 15:04:59 hellboy69

    Ist doch auch eigentlich schnurz, oder? Der Bärtige hat sich zu Fussball geäussert und nicht zum Innen-, oder Aussenpolitischen Tagesgeschäft.

  • User
  • 08.02.2012 15:05:20 Yvy

    Ich glaube nicht, dass große Unterschiede zwischen Hoffenheim und Bayern München bestehen

    Sehr schön !!!

    Was meinst Du dazu, Pippo ? "Molto bene !"

    Si !

  • User
  • 08.02.2012 15:06:16 misterkite

    pah alleine schon für dieses "lied" müsste der , na ich schreibs nicht... widerlich!

  • User
  • 08.02.2012 15:07:38 mehmetwirdankendir

    Ich glaube nicht, dass es große Unterschiede zwischen 1860 München und Al Wasl gibt.

  • User
  • 08.02.2012 15:10:51 giselher

    natürlich muss ein sozialistischer/sozialdemokratischer politiker nicht selber arm sein, ABER seiner glaubwürdigkeit schadet es nicht. und genau das habe ich kritisiert, weil es schwachsinn ist

    Es ist Schwachsinn, wenn das SEIN das BEWUSSTSEIN bestimmt? Holla, junger Freund, da hat aber jemand seinen Marx nicht verstanden.

    Nochmals, und von mir aus subjektiv formuliert: Ich halte es der Glaubwürdigkeit einer politischen Position für zuträglich, wenn die Person weiß und erlebt hat, wovon sie spricht. Ein Beispiel: Der WK II-Veteran, dem vor Stalingrad die Beine erfroren sind, spricht weitaus glaubwürdiger, authentischer von den Gräulen des Krieges als ein zwanzigjähriger Soziologie-Student und Zivildienstleistender. Bei dem ist immer das "Blinde-über-Farben-Reden"-Symptom im Spiel.

    Muss nicht sein, kann aber. Der Veteran weiß wirklich, wovon er redet. Das kann keine wie auch immer entwickelte Empathie leisten.

  • User
  • 08.02.2012 15:11:01 hellboy69

    Also Totenkopf, schwere Bildungslücke. Uns Dieter ist seit Jahren bei Der Linken. Und im Parteivorstand. Tztztz

  • User
  • 08.02.2012 15:12:28 Hotte80

    die humorlosigkeit ist nicht mal das schlimmste.
    nein. das allerschlimmste ist die durch nichts zu rechtfertigende moralische überheblichkeit. mir wird jedesmal übel, wenn solche leute wie lötzsch, ernst und co. meinen, mal wieder... ach, was solls. ich glaub, ich muss mal aufs klo.

  • User
  • 08.02.2012 15:13:51 misterkite

    hellboy: ou menno, jetzt sei doch nicht so "ironiefrei" ....

  • User
  • 08.02.2012 15:14:10 misterkite

    hotte und vergiss mir den OSKAR nicht!!!!

  • User
  • 08.02.2012 15:14:37 MrSpinalzo

    Brecht - "Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Denken."

    Und Empathie ist nichts weiter als Suggestion, wer links wählt weil er im Spiegel bei einem Becher Coffee to go einen jugendlichen aus Moabit mit 'ner zerrissenen Jeanshose sieht kann sich gleich von Brangelina adoptieren lassen.

    Und weil der Prolet ein Prolet ist,
    Drum wird ihn kein anderer befrein.
    Es kann die Befreiung der Arbeiter
    Nur das Werk der Arbeiter sein.

  • User
  • 08.02.2012 15:15:01 Marco Polo

    Also Broder ist auch nicht viel besser. Das ist auch nichts weiter als ein alter Sack, der einfach gern gegen alles anredet was mehr als einer Person gefällt. Oft hat er recht, aber oft redet er einen Unsinn zusammen, der einfach nicht mehr zu greifen ist. Was er über den Klimawandel gesagt hat ist dermaßener Blödsinn...das muss man sich 5 min mit Verstand anhören. Dann zitiert er irgendeinen Zeitungsschreiberling der erzählt, dass die Menschen nichts mit dem Klimawandel zu tun haben und damit ist das Thema für den Typen erledigt. Ist ja klar, der hat noch 10 höchstens 20 Jahre zu leben, da will er auf den Putz hauen und Verantwortung stört ihn da nur. Und wissenschaftliche Erkenntnisse noch dazu.

    Was der Dehm über Bayern München verzapft geht auf keine Kuhhaut. Bremen macht also echte Jugendarbeit...soso...und Bayern München muss ja dann falsche Jugendarbeit machen oder was? Wie viele ehem.Bremen Junioren spielen in der Deutschen Nationalmannschaft und wie viele Bayern?

    "Vereinskultur und nicht nur von Kommerzkultur sprechen kann"
    Ich weiß ja nicht von welcher sozialistischen Palme er gefallen ist, aber die marxistische kann es nicht sein. Zumindest hat er Marx nicht wirklich geblickt, wenn er so ein Allgemeinplätzchen vom Stapel lässt. So von Marxisten zu Sozialisten würde ich ihn gern mal fragen was denn "Kommerzkulutur" seiner Meinung überhaupt ist und was er unter "Vereinskultur" oder noch besser Kultur an sich versteht. Diesbezüglich gibt es hochinteressante Texte von Marx, ich denke da neben dem "Kapital" an die "Kritik der hegelschen Rechtsphilosophie" und "Die deutsche Ideologie"...die muss man nicht mögen, aber wenn man schon für sich beansprucht die Avantgarde des Proletariats zu sein, dann sollte man sie gelesen und idealerweise auch verstanden haben. Dann zieht man vielleicht auch Schlüsse für das eigene Urteilen und überlegt sich wie sinnvoll es denn eigentlich ist nostalgisch an einer guten alten Zeit festzuhängen die es nie gegeben hat. Mich regt es ohnehin auf, dass dieses ganze halbgebildete rote Gesocks für sich beansprucht marxistisch zu handeln und dadurch Marx dermaßen in den Dreck zieht, dass es eine Schande ist. Von seinen Theorien könnten alle so viel lernen...aber die Altlinken müssen an den alten Dogmen festhalten, die irgendwann ein Russe aufgestellt hat und die mit der marxistischen Theorie nicht viel gemein haben, und der ganze Rest vom Fest denkt Marx sei gleich Planwirtschaft, Stasi und Gulag und ächtet ihn. Sowas regt mich mindestens so auf wie Bela Rhety.

    Ein ganz fundamentaler Unterschied zwischen Bayern und Hoffenheim ist der, dass Bayern sein Kapital aus dem Vermarktungsprozess des Fußballs gezogen hat. Also letztlich stellt Bayern die Emanzipation eines Vereins von externen Geldgebern dar, wodurch der Verein selbst zu einem Unternehmen wird. Er zieht seine Subsitenzmittel nicht mehr von einem Mäzen, der sich durch die Gabe selbst erhöht und seine Klassenzugehörigkeit sowie die Macht, die der Kaufkraft entspringt, die er dank dem Produktionsverhältnissen besitzt; sondern er zieht seine Subsitenzmittel aus der selbstständigen Vermarktung seines eigenen Kulturprodukts. Dadurch muss er die Ware die er hat, die eine abstrakte ist, feilbieten, womit einhergeht, dass er all die Ideen und Ideale die mit dem mäzenistischen Vereinswesen einhergingen abgestriffen werden und einem die Wirkmechanismen der Produktion der Kultur in Form des kommerziellen Vereins nackt entgegentreten.

    Genau das ist was die traditionellen Fußballfans auch stört. Nachvollziehbarerweise muss ich hinzufügen. Ich persönlich habe damit ja kein Problem, aber jeder darf ja seine Meinung haben und ich kann nachvollziehen, dass es jemandem, der in den 80ern und 90ern in der Kurve gestanden hat, sauer aufstößt.

    Die Vereine entziehen sich der Abhängigkeit der gebündelten Produktivkräfte der Individueen der herrschenden Klasse, indem sie selbst, durch die Vermarktung ihres Kulturprodukts, Produktivkräfte oder besser gesagt einen Prozess zur Aneignung von Tauschwert entwickeln.

    Hoffenheim ist dagegen nichts weiter als ein Konstrukt des ancien regime, nichts neues sozusagen.


    Nur um mal darzulegen wie schwachsinnig es aus marxistischer Sicht ist, wenn ein Sozialist anfängt sich in dieser Art und Weise über Bayern München zu beklagen.

  • User
  • 08.02.2012 15:16:42 Schwimmente Totenkopf

    @hellboy
    Mensch Höllenjunge, daß weiß ich doch, habe nur geschrieben/gemeint, daß die Linke inzwischen eine sozialdemokratische Partei ist ... also keine Bildungslücke!
    ....

  • User
  • 08.02.2012 15:16:49 misterkite

    ach du scheisse, jetzt muss mir also ein kriegsveteran erklären, dass krieg scheisse ist? mist, was mach ich dann mit mein n "full metal jacket" und "apokalypse now" dvds? und überhaupt, darf man "endlich wieder" gegen juden sein, wenn der letzte holocaust überlebende endlich tot ist und mir meine schuld nicht mehr vorhält? also , giselher, sorry, aber das sind argumente wo ich auch nicht mehr weiss ob ich lachen oder weinen soll...

  • User
  • 08.02.2012 15:18:52 hellboy69

    kite: Ich bin links. Also völlig Humor, Ironie und Spass befreit. Meinem Bewusstsein habe ich früher erweiternde Substanzen zugeführt. Was dem Sein, wiederum, einiges an Schieflage einbrachte. Und jetzt weiß ich nicht mehr was ich schreiben wollte. Haste jetzt davon;-P

  • User
  • 08.02.2012 15:20:15 misterkite

    hehe, sehr schön!

  • User
  • 08.02.2012 15:23:50 AntiMöller

    Nimmt hier jemand Broder ernst??

  • User
  • 08.02.2012 15:24:21 hellboy69

    BTW:
    Thomas Schaaf!
    Das Schaf

    So viel Zeit muss sein, liebe Redaktion

  • User
  • 08.02.2012 15:26:25 misterkite

    was genau könnte ich denn von marx lernen? also , wenn man, wie ich, nur wenig anhnung hat und sein wissen nur aus dem internet bezieht?

  • User
  • 08.02.2012 15:27:26 Hotte80

    Heute 15:23:50 von AntiMöller
    Nimmt hier jemand Broder ernst??


    nicht immer, aber oft. warum auch nicht?

  • User
  • 08.02.2012 15:28:18 Marco Polo

    @MrSpinalzo: Also ich persönlich würde gerade in diesem Punkt die alte marxistische Theorie angreifen. Ich glaube nicht, dass das Proletariat sich selbst befreien kann und wird. Bisher wurde keine Gesellschaftsform durch einen AUfstand der ausgebeuteten Klasse erwirkt. Der Feudalismus wurde durch die Entmachtung des Adels durch die Bourgeoisie beendet. Im Feudalismus waren jedoch die Leibeigenen die produktive und ausgebeutete Klasse.

    Dein Zitat zu Brecht ist zwar gut, aber es ist nicht gesagt, dass der Mensch eben diese Tatsache nicht durchschauen könnte und sich darüber erheben.
    Zudem ist dein Beispiel zwar richtig, das ist aber kein gültiges Argument um dann Rechts bzw. Neoliberal zu wählen. Es kam irgendwie so rüber als ob du das Wählen einer linken Partei, zu der für mein Dafürhalten auch die Grünen und die Piraten zählen, generell als Schwachsinn deklarierst. Es mag zwar sein, dass eine Handlung wie du sie beschreibst, völlig stupide ist, nur vergisst du, dass das Wählen der CDU oder FDP auf einen nicht minder stupiden Reflex zurückgeführt werden kann. Wie das Wählen überhaupt...

  • User
  • 08.02.2012 15:28:31 Schwimmente Totenkopf

    was genau könnte ich denn von marx lernen?
    Das Schulden machen!

  • User
  • 08.02.2012 15:31:19 cyberiad

    Der Herr Dehm sollte lieber ein Lied namens "Enteignet SAP" machen. Den Rest kann er sich sparen

  • User
  • 08.02.2012 15:32:00 misterkite

    Das Schulden machen! borrr...ALTER ICH BIN SO WAS VON KRASS MARXIST! ICH STECK DEN COMMANDANTE LOCKER IN DIE TASCHE! ICH HABE NÄMLICH AUSSCHLIESSLICH KONSUMSCHULDEN!

  • User
  • 08.02.2012 15:34:38 Marco Polo

    @kite: Lies einfach mal Marx. Das Manifest der kommusnistischen Partei ist recht kurz, für Marxens Verhältnisse ziemlich verständlich geschrieben und ein guter Einstieg in seine Theorie. Dann gibt es da noch andere Texte. Die Kritik der politischen Ökonomie ist für die empfehlenswert, die das Kapital durch seine schiere Größe abschreckt. Die Mehrwerttheorie sollte man sich zumindest mal angeschaut haben.

    Und du musst keine Angst haben, dass du dadurch zum linken Spinner wirst. Ich verdanke Marx, dass ich eben von diesen Positionen weggekommen bin.

  • User
  • 08.02.2012 15:34:41 hellboy69

    Broder gehört zu denen, die einst, anno 68, bei den Kommunardenpartys in der Ecke standen und keine von Mädels abbekommen haben. Den Frust schwitzt er heute, verbal, aus. Götz Aly ist genauso ein Kandidat.

  • User
  • 08.02.2012 15:37:40 MrSpinalzo

    @Polo
    so sollte es sich nicht anhören, nur ist es meines Erachtens gerade in einem Tertiärsektorland wie Deutschland wichtig darauf zu achten in welchen Kreisen Partei X seine Wählerschaft generiert.

  • User
  • 08.02.2012 15:37:40 Marco Polo

    Sag mal Totenkopf...du beziehst dein Wissen auch nur aus Polittalkrunden und Pro-7, oder?
    Das Schulden machen...was für eine armseelige Antwort.
    Du scheinst eben genau den Fehler zu machen den ich oben angeführt habe. In deinem Kopf steht irgendwo eine Gleichung "Marxist = Sozialist". Von der solltest du dich schleunigst befreien.

    Und wenn du die Grünen als Öko-CDU siehst, dann solltest du mal das Parteiprogramm von den Grünen lesen.

  • User
  • 08.02.2012 15:39:02 misterkite

    wenn ich aber den marx nicht lesen mag?

  • User
  • 08.02.2012 15:39:07 Hotte80

    ich weiss nicht, ob er keine oder zu wenige mädels abgekriegt hat, ich weiss auch nicht ob er frustriert ist oder nicht (ich glaube aber nicht), ich weiss nur das er viele richtige dinge sagt, die allerdings bei vielen schnappatmung verursachen.

  • User
  • 08.02.2012 15:40:39 misterkite

    mein gott marco polo!! (ogh sorry, ich wollte dich mit dem ausruf "mein gott" nicht beleidigen) jetzt sei doch nicht so ein leuchtendes beispiel!! die frage ist doch: hat marx gelacht oder nicht?

  • User
  • 08.02.2012 15:41:06 MrSpinalzo

    Ich wäre dafür mal aus Comedygründen die Linken-Spitze zu enteignen.

  • User
  • 08.02.2012 15:42:02 misterkite

    zizek hab ich von im internet gehört!

  • User
  • 08.02.2012 15:44:00 MrSpinalzo

    und ich hab ihn im Radio gesehen!

  • User
  • 08.02.2012 15:44:43 gelsenkirchen

    die köpfe sind mir gelinde gesgt erstmal wumpe, die ideen die transportiert werden hingegen nicht. und die gefallen mir komischerweise "links der mitte" meist bedeutend besser.

    man könnte hier ja fast denken hitler wäre der größte spaßvogel der weltgeschichte gewesen, die wolfschanze die beste kabarettbühne des dritten reichs und der WKII eigentlich nur das vorwort zu "hot shots"...

  • User
  • 08.02.2012 15:45:20 hellboy69

    Ob Broder „viele richtige Dinge“ sagt ist subjektiv. Und wenn es subjektiv ist, dann kann es nicht allgemeingültig richtig sein. Oder? Führt aber zu weit und ist ´ne völlig andere Baustelle. Marx übrigens auch.

  • User
  • 08.02.2012 15:47:16 giselher

    und überhaupt, darf man "endlich wieder" gegen juden sein, wenn der letzte holocaust überlebende endlich tot ist und mir meine schuld nicht mehr vorhält?

    Nein. Aber wenn der letzte holocaust überlebende tot ist, werden wir keinen so aufrüttelnden, sensibilisierenden, eben: authentischen Vortrag mehr hören wie den von Reich-Ranicki dieser Tage in Berlin. Kann keine DvD, kein Dachau-Besuch, kein Buch leisten.

    Um mehr gings mir nicht.

  • User
  • 08.02.2012 15:48:34 Marco Polo

    ja Hotte, aber manchmal sagt er auch Dinge die völliger Unfug sind...und das ist ja das was mich stört. Ich finds ja gut wenn er immer wieder provokant Dinge anspricht, aber bei manchen Sachen hat er echt den Bezug zur Realität verloren. Und wenn er dann so tut als ob er den totalen Durchblick hätte, macht er genau das was er den Fundis in anderen Lagern vorwirft. Und seine ewigen Nazivergleiche sind einfach nur peinlich.

    Ja Kite dann kann man dir auch nicht helfen...wer nicht will der hat schon ;)

    Ob er gelacht hat? Das nehme ich an...ist ihm ja nicht viel anderes tröstendes übriggeblieben. Das ist das Schicksal eines Materialisten: Der einzige Trost in dieser Welt ist der Humor.

    Worüber ich lache entscheide ich aber immernoch selbst.

  • User
  • 08.02.2012 15:48:36 hellboy69

    kite: Selbst wenn Marx gelacht hätte, hätte es keiner gesehen weil der Bart im Weg war. So und jetzt Narrhallamarsch.

  • User
  • 08.02.2012 15:49:16 misterkite

    das kommt drauf an gelse, also wenn du die palästinenser fragst...ich meine, die haben ja bei einigen "linken" auch nen stein im brett...

  • User
  • 08.02.2012 15:49:54 Hotte80

    so isses hellboy. ich sehe, wir sind uns einig.
    übrigens weiß ich gar nicht, wieso broder überhaupt zur sprache kam. ich habe doch seinen klugen mitfahrer hamed zitiert.
    allerdings noch eben zum schluß: wenn ich nur die wahl hab zwischen broder und dehm, nehme ich broder.

  • User
  • 08.02.2012 15:50:01 misterkite

    achsooo und ich dachte hotte hätte damit marx gemeint...

  • User
  • 08.02.2012 15:52:52 Hotte80

    ganz schönens durchnanner. und das alles wegen diesem sozi.

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  • 08.02.2012 15:53:33 misterkite

    dem broder jetzt??

  • User
  • 08.02.2012 15:53:47 misterkite

    hehe...scheisse, ich bin raus....

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  • 08.02.2012 15:54:39 hellboy69

    Mal was Anderes. Wenn Dehm Hopp enteignet hätte, wenn würde dann Hoffenheim gehören? Gäbe es das überhaupt noch? Warum fragt der Journalist nicht nach? Skandal!

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  • 08.02.2012 15:55:10 hellboy69

    wem würde. Gott, die Drogen damals.

  • User
  • 08.02.2012 15:55:45 Marco Polo

    Giselher... Dachau wurde ursprünglich für Linke und Marxisten gebaut! Später dann auch für Juden aus Ungern verwendet.

    Das ist etwas was mich bei der ganzen Holocaustzelebrierung auf den Sack geht. Es werden immer die Juden erwähnt und neuerdings auch die Sinti und Roma. Aber über die Sozialdemokraten und Sozialisten die in den Lagern starben will irgendwie niemand trauern. Das finde ich mal ein poltisches Statement.

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  • 08.02.2012 15:59:29 mehmetwirdankendir

    Broder. Alleine die vor Jovialität und Selbstzufriedenheit triefende Visage löst Brechreiz bei mir aus.
    Gewollt andersartiger Mainstreamjournalismus.

    Achso er schreibt ja für die Welt. Da wo er ist, ist er also gut aufgehoben.

  • User
  • 08.02.2012 15:59:45 MrSpinalzo

    Hoffenheim wäre dann Volkseigentum und eine vom Volk gewählte, unabhängige Kommission aus Bauern und Soldaten würde jedes Wochenende in einer dreitägigen Sitzung über die Aufstellung abstimmen.

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  • 08.02.2012 16:03:05 hellboy69

    Spinalzo, danke. Damit wären die vom Tisch. Herr Dehm, bitte übernehmen.
    Broder schreibt für alle die Geriebenes abdrücken und Aufmerksamkeit brauchen. Erklärt warum er auch beim SPIEGEL war/ist(?)

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  • 08.02.2012 16:03:58 misterkite

    ach der broder, der ist doch komplett schmerzfrei in seiner medialen rumhurerei...

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  • 08.02.2012 16:06:42 hellboy69

    Ich würde ja gern auf den Dehm zurückkommen. Der schrieb ja auch den Lage-Klassiker „Tausendmal berührt...“. Vorschläge wer das als Tormusik nehmen könnte?

  • User
  • 08.02.2012 16:08:33 mehmetwirdankendir

    @ Hellboy

    Das erklärt die Rumkifferei mit Aust in den 70ern.
    Spezlwirtschaft gibts auch außerhalb von Bayern.
    Hat sich aber ab 2008 erledigt. Komischer Zufall oder?

  • User
  • 08.02.2012 16:10:56 hellboy69

    Amigos, sag ich da nur, mehmet, Amigos!

  • User
  • 08.02.2012 16:12:28 einrudithömmes

    misterki...

    Ok, I think you recognize the pattern.

    Schönes Beispiel zwischen Genie und Wahnsinn der Fred hier so. Henrik M. Broder, davon hatten wir's ja kürzlich erst hier, immerhin ein seltener Anlass zur Zensur hier, daher bitte die 15 Minuten Ruhm nicht unnötig ausdehnen.

    Von der Enteignung zum Holocaust scheint eine schmale Brücke zu führen, wieder was gelernt. Ich komm mal von Punkt Zwei wieder weg. Für mich.

    Also: SAP zu enteignen könnte den Angestellten vielleicht nicht Zupass kommen, müsste man mal nachfragen von wegen die Gehälter und so. Die Betriebsraterie hat's jedenfalls nicht so recht besser gemacht, vielleicht ein neuer Ansatz. Alle Macht dem Vorstand? Hat sich auch nicht wirklich bewährt? Der Kapitalismus? Ziemliches Arschloch und bester Kunde bei sich selbst, wa. ABER: Eine Antwort auf Mehrleistung jedweder Art durch das Individuum hat der Sozialismus meiner unbelsenen Meinung nach bislang nicht überzeugend geben können. Lange zuwarten, bis es denn einer (Hopp) geschafft hat, Reichtum zu erwerben und's ihm dann wegzunehmen leuchtet mir jedenfalls nicht ein. Warum, bitte, sollte ich das gut finden? Wer garantiert mir, dass ich nicht der nächste bin? Und iust der Staat dann nicht auch nur mein Shareholder, nur das er meine Dividende einfach auf Dauer einbehält? Das ist mir alles nicht vom Ende her gedacht.

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  • 08.02.2012 16:13:05 Schwimmente Totenkopf

    "Sie mag Musik nur, wenn laut ist .... Ohohoho..."

    Schwer was los in Mannem!!!!
    Hat der Klaus die Arbeitslosigkeit aber mal richtig geschockt!

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  • 08.02.2012 16:15:32 gelsenkirchen

    Kann keine DvD, kein Dachau-Besuch, kein Buch leisten.

    mag sein, aber wer trotzdem ernsthaft vollkommen unberührt eine wirkliche holocaust gedenkstätte verlässt (und nicht dieses lächerliche steelenfeld links neben brandenburger tor) muss ernsthaft einen an der klatsche haben.
    auschwitz, anne-frank-haus, wehrmachtsausstellung haben zumindest bei mir einen ziemlich nachhaltigen eindruck hinterlassen und sorgen deswegen glücklicherweise dafür dass mir regelmäßig die hutschnur hochgeht wenn man leute hört die von "schlussstrich ziehen" faseln oder erika-steinbach-mäßig plötzlich opfer- und täterrolle verdrehen möchten.

  • User
  • 08.02.2012 16:20:46 ElBuitre11

    Irgendwann sollte man den so mutigen Islamhasser und Scharfmacher Broder ausweiden und ne Moschee aus ihm bauen. Oder: man bringt ihn mir hierher nach Neukölln und ich stell ihm mal ein paar Leutchen vor. Dann machen die das.
    Diese feige Sau.

  • User
  • 08.02.2012 16:24:21 hellboy69

    Hopp ist doch gar kein SAP-Cheffe mehr, würde die Beschäftigten also eher weniger treffen. Natürlich sind Dehms Worte nur altgraue Worthülsen. Genauso wie Broders. Beide haben ihre Fans und damit sollte gut sein. Zur Belustigung (sorry, ich schmunzel nur) ist der Artikel aber wie gemacht.

  • User
  • 08.02.2012 16:26:44 alterzabo

    so ne Enteignung braucht aber eine gute EDV, kenne da eine Firma aus der Gegend um Heidelberg, die ham so Programme...

  • User
  • 08.02.2012 16:28:47 giselher

    ...und sorgen deswegen glücklicherweise dafür dass mir regelmäßig die hutschnur hochgeht wenn man leute hört die von "schlussstrich ziehen" faseln oder erika-steinbach-mäßig plötzlich opfer- und täterrolle verdrehen möchten.

    DAS alles hast Du aus meinem post rausgelesen? Wou.

  • User
  • 08.02.2012 16:31:26 misterkite

    ich glaub nicht nur er...

  • User
  • 08.02.2012 16:32:43 Second Flush

    Das mit dem "Ich würde den Hopp gern enteignen..." ist ja wohl mehr ein misslungener Scherz, SAP gehört kaum zu den Schlüsselindustrien, die die Linke gerne vergesellschaften würde...

    Aber interessantes Interview, mehr davon!

  • User
  • 08.02.2012 16:37:31 pandrodor

    "Nein. Aber wenn der letzte holocaust überlebende tot ist, werden wir keinen so aufrüttelnden, sensibilisierenden, eben: authentischen Vortrag mehr hören wie den von Reich-Ranicki dieser Tage in Berlin. Kann keine DvD, kein Dachau-Besuch, kein Buch leisten."

    hmm. Wenn also keine DVD, auf der man auch die Rede sich in HD und 5:1 Sound anhören kann, das nicht leisten kann, wie kannst du sagen, dass es eine gute Rede war. Oder warst du dabei?

    Irgendwann sollte man den so mutigen Islamhasser und Scharfmacher Broder ausweiden und ne Moschee aus ihm bauen. Oder: man bringt ihn mir hierher nach Neukölln und ich stell ihm mal ein paar Leutchen vor. Dann machen die das.
    Diese feige Sau.

    Richtig, jeder der anders denkt gehört ermordet. Inhaltlich scheint es dir schwer zu fallen ihn zu widerlegen. Tipp meinerseits: Vielleicht noch seiner Frau die Klitoris abschneiden und in 'ne Burka stecken. Dürfte nach deinem Geschmack sein.
    Broder ist sogar mutig, dass er trotz Leuten, wie dir, die ihn töten wollen seine Meinung äußert.

    Auch lustig "islamhasser". Siehe was Kite geschrieben hat. In diesem Falle:
    Kritik am Islam=Hass
    Judenhass in der dt. Linken=Konstruktive Kritik an Israel

  • User
  • 08.02.2012 16:41:54 misterkite

    ach kommt, jetzt sind wir schon bei hassposts, das muss doch nicht sein. lacht doch alle mal, selbst marx wird gelacht haben (ich habe mal irgendwo gelesen , dass er nach beendigung des opus magnus selbst meinte "na die werden sich noch freuen, was ich denen für einen scheiss hinterlasse" ) ,auch che hat geliebt und selbst ghandi hat bestimmt mal einen gezwitschert!

  • User
  • 08.02.2012 16:44:18 hellboy69

    Beschneiden und Burka in einen Topf werfen ist schon kühn, so es doch aber auch gar nix miteinander zu tun hat, ausser, dass ich beides scheisse finde. Und kite hat recht. Bisher war doch alles eher lustig und erhellend.

  • User
  • 08.02.2012 16:44:23 gelsenkirchen

    DAS alles hast Du aus meinem post rausgelesen? Wou.

    nein

  • User
  • 08.02.2012 16:44:45 ElBuitre11

    Aber natürlich, er ist sogar total mutig auf diesen Zug aufzuspringen, jener der dafür sorgte, dass Thilos Buch zu einem der meistgekauftesten Bücher Deutschlands wurde. Hör mir uff. Plumpe Pamphlete aus Geltungsdrang gesprochen und richtige und wichtige Islamkritik in die rechteste Ecke gefeuert, dazu Sozialarbeitern und co, also die die wirklich daran arbeiten, das Leben noch schwerer machen, ne Diskussion, die weiter und tiefgründiger war um Jährchen zurückgeworfen, solche Vollidioten braucht das Land? Bringt uns nich nen Fuffi weiter.
    Aber ich wollt mich in diesen Fred nicht einmischen. Nur mal rauskotzen, das war alles. Mach ruhig weiter.

  • User
  • 08.02.2012 16:46:27 misterkite

    hat mal jemand nen eimer?

  • User
  • 08.02.2012 16:47:33 giselher

    Heute 16:31:26 von misterkite
    ich glaub nicht nur er...


    vs.

    Heute 16:44:23 von gelsenkirchen
    DAS alles hast Du aus meinem post rausgelesen? Wou.

    nein


    ...

  • User
  • 08.02.2012 16:51:19 misterkite

    dann habe ich mich geirrt.

  • User
  • 08.02.2012 16:54:44 gelsenkirchen

    giselher: ich sah es als "fortführung" meines gedankes zu deiner anmerkung, niemand kann so gut über holocaust berichten als die überlebenden selber. das ist grundsätzlich richtig (wie ich schrieb), allerdings kann das auch eine ausstellung und eine gedenkstätte. denn WENN man sagt, dass gedenken und erinnerung an den holocaust nur möglich ist mit überlebenden, was wiederum einige menschlichen sechsen dazu bewegen kann mit dem verscheiden des letzten überlebenden den langersehnten "schlussstrich" zu ziehen.

    sieh es als zustimmung zu seiner anmerkung mit ergänzenden ausführungen. was andere da herauslesen ist nicht mein bier.

  • User
  • 08.02.2012 16:54:48 Schwimmente Totenkopf

    Broder ist zwar ein plumper Provokateur und manchmal "überspitzt" und gelegentlich sehr platt, aber seine Safari war "unterhaltsam", weil er mit seinem ägyptischen Kumpel, die Finger in die Wunde der Vereinigten Antisemiten steckt und rumbohrt ... seine Zurschaustellung des politisch Inkorrekten ist lächerlich, aber durchaus amüsant ... Und meines Wissens haben die Beiden ja alle angeprollt - Katholen, Moscheejungs, Linke, Maibaum, Bayern, S21-Gegner, Esos, Halbnaziverschwörer etc. - ... so what! Finde seine Kriegsthesen zum Irak auch scheiße, aber er liebt es halt, den Lautsprecher zu spielen ... in Talkshows langweilt er! So ein bißchen wie die gute alte Dittfurth, die einen auf antigrün macht ...

  • User
  • 08.02.2012 16:55:27 ElBuitre11

    Es fehlt noch ein Satz in diesem Fred: DAS WÜRD MAN DOCH MAL SAGEN DÜRFEN!

  • User
  • 08.02.2012 16:57:10 ElBuitre11

    Immerhin unterhaltsam also. Prima.

  • User
  • 08.02.2012 17:04:31 mehmetwirdankendir

    Judenhass in der dt. Linken=Konstruktive Kritik an Israel

    Naja. Du wirst hoffentlich nicht bestreiten, dass Netanjahu Faschist ist.

  • User
  • 08.02.2012 17:05:54 mehmetwirdankendir

    Tschuldigung Faschismus wurde in den 70ern so oft durcgenudelt.
    Da kann man sich schon mal vertun.

    Nennen wir ihn einen "ultrarechten Hardliner"

    Ich nenn ihn Riesarschloch. Und wenn ich das sage bin ich Judenhasser? Ganz bestimmt nicht.

  • User
  • 08.02.2012 17:09:16 skifahrer

    Man kann ja denken und sagen, was man will in diesem Lande. Und Gottseidank gilt das auch für Leute wie Dieter Dehm.
    Nur: ob das Gesagte bzw. Gedachte nachvollziehbar oder gar sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

  • User
  • 08.02.2012 17:13:36 einrudithömmes

    Enteignund ist generell eher bisschen Scheisse, masagn. Oder: unter welcher Voraussetzung der "gemeine Linke" drauf anspringt. Klar ist Hopp ein Synonym für die SAP, ein einigermaßen okayer Arbeitgeber über die Jahre mit einer roten Liste, an wen er niemal liefern würde undsoweiterundsofort. Und da offenbart sich in meinen Augen die Krux der (ultralinken?) Hardliner: Wem will man damit etwas gutes tun?

    Die stumpfen Parolen, wer hier wen hasst halte ich übrigen für überzogen, trifft auf die ernthaften Diskutanten sicher nicht zu. Fundierte Kritik kann man immer vertreten (wenn auch die Worte "ausweiden" und "feige Sau" nicht gerade dazu gehören) oder AUCH MAL SAGEN DÜRFEN.

  • User
  • 08.02.2012 17:15:01 misterkite

    rudi was ist denn mit selbsthass? ich meine als rote beiernsau habe ich ja noch nicht genug gelitten?

  • User
  • 08.02.2012 17:23:45 flow_loehne

    Bei der Betrachtung der Überschrift kommt mir nur eine Frage in den Sinn:"Wer hat Dehms Gehirn enteignet?" Predigt Wasser, säuft Wein und gehört zu den Champagner-Linken á la Wagenknecht. Ganz schlimm, dieser Mann!

  • User
  • 08.02.2012 17:24:07 hellboy69

    Als linker FCB und Uli H. Fan, noch dazu mit Blau/Blonden, ehemals Blau/Roten, Haaren bin ich ja voll in der Zwickmühle. Allerdings traf es mich hart, dass ich Anhänger eines nicht Traditionsvereins sein soll. Da verging mir schon das Lachen, welches ich ja eigentlich nicht haben dürfte, so insgesamt und allgemein.

  • User
  • 08.02.2012 17:41:13 Capocannoniere

    Am geilsten fand ich, als in den 80er Jahren die Führungskader der SPD incl. der Gerontokraten Brandt und Wehner die von Dehm komponierte Parteihymne Das weiche Wasser bricht den Stein intonierten.

    Ungeheuerlich.

    Frage mich, was für einer Partei der Dehm glaubte anzugehören ?
    Wer wollte, der konnte damals schon wissen, daß die Sozen für die ganz großen Schweinereien zuständig sind.

    @ Hellboy69

    Bist du der Hellboy vom Motorradclub in Großalmerode ?

  • User
  • 08.02.2012 17:44:08 misterkite

    großalmerode...? wird hier jetzt nochthessisch? und capo: wenn mein oppa das nocvh hören könnte...dann gäbe es aber mächtig mit "der dachlatte"!

  • User
  • 08.02.2012 17:45:50 hellboy69

    Capocannoniere: Nö. Hab gar keinen Führerschein. Also gar keinen:-)

  • User
  • 08.02.2012 17:49:39 hellboy69

    Also an H4 und das ausgerechnet das aus der Rot/Grünen Ecke kommt, also daran hat damals niemand gedacht. Schröder, die Sau. Obwohl. Richtig scheisse wurde H4 erst durch Schwarz/Gelb im Bundesrat. Egal. Schröder die Sau.

  • User
  • 08.02.2012 17:54:35 mehmetwirdankendir

    Gerontokraten?
    Der Brandt hatte selbst in dieser zeit noch mehr Tinte im Füller als Helmut in 16 Jahren Regierung !!!

  • User
  • 08.02.2012 17:55:02 AbteilungAttacke

    Ach, *schnief*, ist doch schon irgendwie schön, dass die alten "Links-Rechts"-Streitigkeiten in der deutschen Volksseele nicht ausgestorben sind.

    Und noch dazu in einem Fußballforum.

    Nun gut, den Broder hätte man sich schenken können (@ prando: den Broder widerlege ich inhaltlich gerne, wenn ich mal was inhaltlich stringentes von ihm lese, und nicht nur polemisch-demagogisches-aufdeubelkommrausprovokati ves Zeug)

    Und da sage man, Hoffenheim und Hopp erfülle keine sinnvolle(!) Funktion.

  • User
  • 08.02.2012 17:59:48 Capocannoniere

    @ misterkite


    Wenn du nicht gerade der Enkel von Holger Börner bist, dann vermute ich, daß dein Großvater nach der Verabschiedung der Agenda 2010 sein Pachteibuch zurückgegeben hätte.

    Freilich, wissen kann man das nie - in meiner Sippe hat kein einziger seins zurückgegeben. Der Sozialdemokrat hat ein gespaltenes Bewußtsein: Unter Magenschmerzen leidend wegen der Agenda 2010, möchte er andererseits doch nicht ganz ausschließen, daß die Reformen von damals die derzeitige Hochkonjunktur könnten mitbewirkt haben. Wenn man der Merkel das Verdienst streitig machen will, kommt man nicht umhin, sich positiv auf die Agenda-Politik der Regierung Schröder/Fischer zu beziehen.

    Nebenbei: Lafo und Sahra find` ich voll OK, der Rest der Linkspartei kann mir gestohlen bleiben.

  • User
  • 08.02.2012 18:05:06 gelsenkirchen

    Wer wollte, der konnte damals schon wissen, daß die Sozen für die ganz großen Schweinereien zuständig sind.

    jau, war schon vollkommen richtig dass brandt von richtigen kriegshelden der union wie strauss & co als "feigling" und "verräter" bezeichnet wurde... sone granate an der ostfront hingegen...

  • User
  • 08.02.2012 18:12:10 mehmetwirdankendir

    @ gelse

    der Strauss hat ja beim nationalsozialistischen Kraftfahrerbund auch mehr so... investigativen Widerstand geleistet.

  • User
  • 08.02.2012 18:13:20 mehmetwirdankendir

    andere Feiglinge haben hingegen unter sanftem Druck das Vaterland eifach so durch die Hintertür verlassen.
    Stichwort ins Rettungsboot gefallen.

  • User
  • 08.02.2012 18:15:40 gelsenkirchen

    deutscher abgang: bei machtergreifung das land verlassen anstatt jubelnd mitzulaufen!

  • User
  • 08.02.2012 18:23:23 ElBuitre11

    ".."feige Sau" nicht gerade dazu gehören."
    Broder hat mit Pro Köln gekuschelt und ist mit Politically Incorect ins Bett. Er ist schlau genug, um zu wissen, wo er Zustimmung für solche Aussagen wie, "es sind immer die Türken oder moslemische Ausländer" die für soziale Konflikte sorgen bekommt. Er ist auf nen Zug aufgesprungen, der schon längst abgefahren war und er ist schlau genug zu wissen, dass seine Aussagen argumentativ nicht ausreichen: da er aber nichts nachreicht, geh ich von Geltungssucht aus, denn nichts anderes ist doch Provokation ohne Hintergrund. Er kritzelt in nen Blog und besucht bspw. bei seiner Rundfahrt mit dem Ägypter die Orte, an denen er es nicht schwer hat zu glänzen. Wem nützt das denn? Wem nutzt solch ein Diskussionsniveau? Müssen wir uns prügeln, um uns dann im Anschluss schön zu vertragen und uns dann total viel mehr lieber haben? Afghanistan, Irak?
    Hör auf.
    Für mich ne feige Sau, da bleib ich bei.

  • User
  • 08.02.2012 18:40:25 hellboy69

    Gegen die „feige Sau“ hab ich nix. Das „ausweiden“ stiess mir etwas übel auf. Ich finde, damit stellt man sich mit einem bestimmten Schlag von Mensch auf eine Stufe und ich denke mal, dass Du da nicht so hingehörst, El.

  • User
  • 08.02.2012 18:46:45 ElBuitre11

    Solche Typen sind gefeierte Stars. Kommen in allen Schichten gut an. Reich wie Thilo und überall ausgezeichnet wie Broder.
    Vielleicht wars billig. War mir aber aus persönlichen Gründen, (manche bekommen gerade jobmäßig mehr Probleme, wenn die Scharfmacher wieder ihren Hass abladen) n inneres Schnitzel, das mal rauszulassen. Sorry.

  • User
  • 08.02.2012 18:51:06 hellboy69

    Wenn ich´s erklärt bekomme, kann ich´s auch besser verstehen. ;-)

  • User
  • 08.02.2012 18:55:54 suppenteller

    Das ist etwas was mich bei der ganzen Holocaustzelebrierung auf den Sack geht. Es werden immer die Juden erwähnt und neuerdings auch die Sinti und Roma. Aber über die Sozialdemokraten und Sozialisten die in den Lagern starben will irgendwie niemand trauern. Das finde ich mal ein poltisches Statement.

    in der ddr gab es das doch, über die linken sprechen, von den juden weitesgehend schweigen. beide gedenkarten sind scheisse, aber das die juden berechtigterweise im fokus stehen liegt nunmal im holocaust selbst begründet.

  • User
  • 08.02.2012 18:59:17 ElBuitre11

    (is vollkommen richtig, Höllenjunge.)

  • User
  • 08.02.2012 20:16:27 suppenteller

    @giselher

    Es ist Schwachsinn, wenn das SEIN das BEWUSSTSEIN bestimmt? Holla, junger Freund, da hat aber jemand seinen Marx nicht verstanden.

    Nochmals, und von mir aus subjektiv formuliert: Ich halte es der Glaubwürdigkeit einer politischen Position für zuträglich, wenn die Person weiß und erlebt hat, wovon sie spricht. Ein Beispiel: Der WK II-Veteran, dem vor Stalingrad die Beine erfroren sind, spricht weitaus glaubwürdiger, authentischer von den Gräulen des Krieges als ein zwanzigjähriger Soziologie-Student und Zivildienstleistender. Bei dem ist immer das "Blinde-über-Farben-Reden"-Symptom im Spiel.


    schöne vulgärmarxistische analyse, was das sein bestimmt das bewußtsein bedeutet. das klingt zwar immer so kindisch nach nein nein du hast unrecht, aber wer so altväterlich mein junger freund schreibt, kann das sicher abhaben: ich glaube du hast von marx keinen blassen schimmer, nur son paar floskeln abgespeichert und nicht kapiert.

    das sein bestimmt das bewußtsein ist bei weitem nicht so banal individuell gemeint, wie du es darlegst. bei dir klingt es wie ein kalenderspruch, eine binsenweisheit. marx meinte damit aber die prägende wirkung des unterbaus (produktivkräfte und produktivverhältnisse, also zb wie und was von wem produziert wird) auf den überbau (das soziale miteinander, die verfasstheit der gesellschaft im allgemeinen, also welche vorstellungen/philosophien von staats- und gesellschaftsaufbau mit all seinem rattenschwanz von religion bis rechtsverständnis vorherrschend sind).

    mit blinde reden über farben hat das eher weniger zu tun, zumal das in bezug auf marx und engels auch eher lächerlich wäre. proletarier waren beide nicht und marx und alle anderen kritiker der aktuellen verfasstheit unserer welt müssten quasi supermenschen sein, weil sie ein bewusstsein entwickelt haben, das über das sein der kapitalistischen totalität hinausweist. die materialistische dialektik ist aber keine religion mit den propheten marx und engels.

    entschuldigung, aber selten so einen schwachsinn gelesen giselher.

  • User
  • 08.02.2012 20:23:03 Esteban Cantate

    Hui, hier gehts aber rund. Und einiges durcheinander... Vom Linken-Bashing über den Nahost-Konflikt, hier n Broder (Arschloch), da n Thilo (Arschloch²).

    Da könnte man an tausend Stellen ansetzen. Aber ich will auf einen Punkt hinaus: Wieso personalisieren immer ale die Politik so dermaßen?
    Naklar, letztlich sind es die einzelnen Politiker, die Dinge umsetzen. Aber sie bewegen sich innerhalb eines Systems. Und das System mal auszuleuchten kann hier und da erhellend sein, weil sich dann einige Dinge, die von Politikern umgesetzt werden, systematisch erklären. Nicht falsch vertehen bitte - ich will weder ehemalige Stasi-Zugehörigkeit (Dehm), noch propagandistisch-opportunistisches Verhalten (Merkel), noch politische Attentate relativieren oder gar rechtfertigen. Aber Personalisierung von politischer Problematik führt, in meinen Augen jedenfalls, ab nem gewissen Punkt nichtmehr weiter.

    Als Beispiel: Die Einführung von H4 hat zwei Ebenen, eine Subjektivierte (Schröder, die Sau! SPD, geraaaade ihr! Wieso, wieso, wieso...?!), und eine Systematische. Diese macht einen auf Zwänge aufmerksam, unter denen Schröder und seine Regierung standen. Wirtschafltiche Zwänge, ums beim Namen zu nennen. Wir leben im Kapitalismus, es geht drum, Profite zu generieren - und das durchsetzt alles, auch nationalstaatliche Politik. Konkret angedeutet: Hätte Schröder die Harzt4-Geschichte damals nicht eingeführt, wäre man heute hier in Deutschland wohl mit im Ansatz (wenn auch vielleicht nicht im Ausmaß) gleichen Problemen beschäftigt wie man es derzeit in Griechenland ist, die ihren Billiglohn-Sektor eben nicht rechtzeitig ausgebaut haben, wo man nicht an die Sozialausgaben rangegangen ist, etc...

    Wenn man dem so zustimmt, dann hat man die Wahl zwischen 2 Standpunkten: Entweder man ist wirtschaftsliberal, uneingeschränkter Freund der freien Marktwirtschaft, und sagt: Ja, Schröder hat alles richtig gemacht - es gibt halt immer Gewinner und Verlierer - is doch top gelaufen, für uns. Er hat - innerhalb des Systems - quasi auf "richtige" Pferd gesetzt.
    Oder man sagt: scheisse, was Schröder gemacht hat. Scheisse, weil es unsozial ist, scheisse, weil es ein Akt des Kniefalls vor einem per Definition schon unmenschlichen System ist.
    In beiden Fällen geht dann aber die eigentliche Kritik über die Person Schröder hinaus.

    Ich kann also giselher mit seiner Anmerkung nur nochmal unterstützen. Marx sollte man schon in der Schule lesen. Kann überhaupt nicht Schaden.

  • User
  • 09.02.2012 00:21:29 hellboy69

    Also lieber Cantate, weils so spät ist mal eine kurze Replik.
    A-Tens: War mein „Schröder, die Sau“, eine überspitzte Polemik mit starkem, ironischem Unterton. Und sollte gerade eben den Sachverhalt (H4) entpersonalisieren. Kam wohl nicht so.

    B-Tens: Nicht dank H4, sondern trotz H4 steht Deutschland heute nicht so schlecht da. Aber wer steht nicht schlecht da? Jedenfalls nicht die, die unter H4 litten, oder noch leiden. Die Arbeitsmarktzahlen spiegeln längst nicht die echten Verhältnisse wieder. Tatsächlich ein Erfolg von H4. Man kann die Zahlen einfacher schönen. Mit H4 haben sich viele, gerade die noch beschäftigten, auf „Spare für die Not“ beschränkt. Denn mit H4 bist du am Arsch. Also haben sich viele in Kaufzurückhaltungt geübt. Gerade am Beginn der Krise gut zu sehen. Das es gerade so gut läuft und sich die Dicken wieder die Eier schaukeln können liegt einzig am schwachen Euro, der der Exportnation Deutschland natürlich entgegen kommt.

    So , und zum Abschluss.
    C-Tens: Weder leben wir im Kapitalismus, noch wirtschaftsliberal in der freien Marktwirtschaft. Ein Blick in´s GG (Die Älteren werden sich erinnern) hilft dem Vater auf´s Pferd. Also laut GG ist unser System das der sozialen Marktwirtschaft. Und soweit ich mich erinnere wurde dieser Artikel nicht Geändert und darf es, glaub ich, auch nicht. Was die Perle aus der Uckermark (©Priol), oder Schröder, die Sau draus gemacht haben steht in einem anderen Buch.
    So. Länger geworden. Sorry.

  • User
  • 09.02.2012 07:12:18 saloth sar

    das vorwort zu "hot shots"...

    der lief heir gestern abend. immer wieder ganz grosses kino.

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  • 09.02.2012 10:57:51 HrKeuner

    Also wenn mans genau nimmt, macht das Grundgesetzt keine Vorgabe zum Wirtschaftssystem. Es setzt lediglich das Sozialstaatsprinzip fest (Art. 20 I), das in seinem Wesensgehalt nicht angetastet werden darf (vgl. Art. 79 III). Die Verfassungsväter haben aber ausdrücklich kein bestimmtes Wirtschaftssystem ins GG aufgenommen, also wäre auch Planwirtschaft verfassungsmäßig. Ebenso auch eine Marktwirtschaft nach (beinahe) amerikanischen Vorbild, denn laut BVerfG markiert das Sozialstaatsprinzip nur eine absolute Untergrenze, sozusagen ein Minimum an soziaer Absicherung. Diese Untergrenze ist nichtmal mit H4 erreicht (s. Urteil Anfang 2010 zur Neuberechnung der H4-Sätze für Kinder, die nicht zu niedrig waren, sondern nur falsch berechnet).

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  • 09.02.2012 12:06:40 suppenteller

    Weder leben wir im Kapitalismus, noch wirtschaftsliberal in der freien Marktwirtschaft.

    erklär mir mal bitte wieso wir nicht im kapitalismus leben. nur weil es einen sozialstaat gibt, wird damit nicht das privateigentum an produktionsmitteln ausgehebelt

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  • 09.02.2012 13:30:39 Marco Polo

    Suppenteller...das ist halt mal wieder einer, der zwar das Wort Kapitalismus verwendet, aber keine Ahnung hat was es wirklich bedeutet. Und bevor mir hier jemand in die Seite fährt: Kapitalismsu ist ein marxistischer Begriff. Dieses Wort hat Marx geprägt und heute wird es inflationär gebraucht...weswegen es dann Leute wie Hellboy mit freier Marktwirtschaft gleichsetzen.

    Über Kapitalismsu kann man ewig und drei Tage referieren. Festhalten kann man folgendes: Kein Marxist würde auch nur ansatzweise in Frage stellen, dass wir im Kapitlalismus leben, nur weil wir einen Sozialstaat haben. Eine Staat in dem alles zu 100% privatisiert ist und der Staat sich nicht einmischt, hat mit Kapitalismus so viel zu tun, wie Planwirtschaft mit Kommunismus...nichts. Allein schon, weil die Neoliberalen übersehen, dass z.B. die Armee und Polizei fundamentale Kräfte sind die für die kapitalistische Ordnung des Produktionsprozesses notwendig sind und die nur staatlich organisiert sein können (Stichwort: gesellschaftlicher Besitz geht dem privaten Eigentum voraus); von Bankenrettungen sowie stabiliesierende Elemente für den Akkumulationsprozess oder Ausbildung der Arbeiter durch den Staat in Form von Schule ganz zu schweigen. Der zu 100% liberalisierte Staat ist eine Sklavenhaltergesellschafft, die zwei Stufen unterhalb des Kapitalismus steht. Kapitalismus wird, wie jede andere Gesellschaftsform, vielemehr, wie Suppenteller es bereits durchscheinen lässt, dadurch definiert wie die Produktionsverhältnisse sind und welche Machtstrukturen sich aus dieser Basis ableiten. Kapitalismus bezeichnet eine grundsätzliche Form eines Gesellschaftssystems...nicht eines Wirtschaftssystems. Natürlich leitet sich das Gesellschaftssystem aus den Produktionsverhältnissen ab, d.h. aber nicht, dass Kapitalismsu an einer ganz bestimmten Art und Weise der Wirtschafts hängt, sondern vielmehr welche Produktionselemente die dominanten sind, die alle anderen beherrschen. Im Kapitalismus ist es das Kapital, womit Marx die Produktionsmittel (Fabriken, Maschinen etc.) meint (nicht primär das Geld!). Dass in Deutschland zurzeit die Kapitaleigner den größten EInfluss haben ird hier wohl niemand, egal aus welchem politischen Lager er oder sie ist, bestreiten. Ob man es nun Lobby, Medien, Konzerne oder Kapitalisten nennt ist völlig egal.

    Um nur noch auf die Heterogenität der Gesellschaftsform Kapitalismus einzugehen: Es gibt Marxisten (Erich Fromm) die sogar in der Soviet Union eine Form des Kapitalismus gesehen haben, des sogenannten Staatskapitalismus. Der Kalte Krieg, war kein Kampf zwischen zwei Gesellschaftsformen, sondern zwischen zwei Arten des Kapitalismus. Muss man nicht so sehen, aber nur um eine Vorstellung zu vermitteln, wie allgemein Marx den Kapitalismus beschrieben hat.


    Zu guter letzt hat Marx bereits in seinem Manifest der kommunistischen partei vorhergesagt, dass das Kapital die Unterschiede zwischen Ländern zerstört indem es Grenzen und Zölle zerstört um die alte Ordnung, die es am Wachstum hindert zu zerstören und die schlafenden produktivkräfte zu wecken. IM Zuge dieses Prozesses werden sämtliche Kulturellen unterschiede Zerstört und deren Stelle eine globale einheitskultur geschaffen.
    Marx wird ja oft vorgeworfen, dass seine Prognosen völlig falsch waren. Mit dieser Lag er vollkommen richtig. Selbst in Südafrika gibt es heute die genau selben Geschäfte wie in deutschen Fußgängerzonen...Starbucks, McD und wie sie alle heißen. Was Zölle anbelangt: Man sehe sich die WHO an. Das ist übrigens ein beispiel für Überbau und Basis...die Basis ist der Ausdruck innerhalb des global gewordenen Überbaus, für die alles seinen Gesetzen unterordnende Macht des Kapitals. Die Summe aller Kapitalien entfacht genau diese Wirkung und instanziert dann die WHO als ausführendes Organ für den kollektiven Ausdruck der Summe der Individualinteressen.




    Marx ist ein Philosoph...sprich er hat uns eine Mathode an die Hand gegeben, die Welt zu interpretieren. Das ist aber nur eine Suggestion, man kann diese Mathode auf extrem verschiedene Art und Weisen interpretieren...Erich Fromm und Lenin z.B. sind beides Marxisten haben aber sehr verschiedene Interpretationen der Theorie gezogen. Es ist sogar so, dass aus der marxistischen Sicht auf die Welt sich nicht unbedingt eine einzige Art und Weise ergibt die Welt verändern zu wollen. Es schafft lediglich einen anderen Schwerpunkt innerhalb der politischen Disskusion oder besser gesagt, er schafft neue Felder des politischen Denkens und Handelns; wie man auf den Feldern jeweils entscheidet kann sehr unterschiedlich sein. Also diese ganze Debatte zwischen Links und Rechts lässt sich auf eine gewisse Art und Weise auch auf Marxisten übertragen...das ist auch der Grund weswegen sich die Linken in der Vergangenheit immer wieder bis auf äußerste bekämpft haben, hinzu kommt, dass nicht alle Sozialisten auch Marxisten sind.

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  • 09.02.2012 14:39:50 saloth sar

    nur zum verstandnis, mit WHO meinst du die welthandelsorganisation, eigentlichwto gennant und nicht die world health organisation?

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  • 09.02.2012 14:43:56 gelsenkirchen

    das sind ja die ganz schlimmen, die gesundheitsfuzzies!

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  • 09.02.2012 14:45:01 saloth sar

    oja, die sind ganz arg schlimm. die wuerde ich gleich abschaffen

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  • 09.02.2012 15:16:25 Hotte80

    davon mal ab, für so theoretische aufsätze wie sie hier bereits zu lesen waren, wäre man 1936/38 nicht mehr aus moskau rausgekommen. da hätte der josef einmal kurz geguckt, für zu lang befunden und zack! ab.

  • User
  • 09.02.2012 16:09:29 hellboy69

    Ahhhhh, ma(r)ximus Polo. Zum Glück bin ich Linker und somit maximal Humor befreit. Aber schön zu sehen, dass die alten Klassiker noch Verwendung finden, wenn auch als Zitatensammlung in einem Fussballforum. Meine Karl Zeiten sind nun schon etwas hin und mit wachsender Demenz auch nicht mehr so präsent. Ausserdem war ich im Referieren nie so dolle. Hab aber immer die bewundert, die so völlig frei von der Leber weg, ihren Marx lebendig werden lassen konnten. Solche Proseminare und Tutorien waren immer ein Highlight der Woche. Wenn ich Glück hatte war das am Montag und ich hatte den Rest frei, denn, da konnte nix mehr kommen. In diesem Sinne. Weiter so!

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  • 09.02.2012 17:23:15 AntiMöller

    Wart mal ab, wenn er über das Schiedrichterwesen anfängt zu referieren. Da bleibt kein Auge offen!

  • User
  • 09.02.2012 17:30:43 hellboy69

    Über das Allgemeine, oder das Spezielle? Nein, Anti, ich mach mich da nicht lustig (im Ernst). Ich finde die Art völlig OK. Sie ist halt nur nicht meins. Ebenso wenig ist Theorie=Praxis. Er kennt die Theorie. Ich maße mir an die Praxis zu kennen. Patt, würde ich sagen.

  • User
  • 09.02.2012 17:31:42 saloth sar

    wie? du hast den kommunismus in der praxis erlebt? das wuerd mich jetzt doch naeher interessieren

  • User
  • 09.02.2012 17:37:11 hellboy69

    Wer? Ich? Woher denn? Schrieb ich das? War nicht meine Absicht.

  • User
  • 09.02.2012 17:38:07 saloth sar

    ja du, las ich (offensichtlich faelschlichereweise) aus deinem letztenn post raus

  • User
  • 09.02.2012 17:40:23 hellboy69

    Sorry. Ich meinte eher so dieses: Lest und referiert ihr mal schön weiter, ich(wir) machen in der Zeit mal.

  • User
  • 09.02.2012 18:07:12 gelsenkirchen

    und zack! ab.

    ins gulag?




    übliches problem der linken (allgemein): man labert sich tot über details anstatt mal den arsch hoch zu bekommen. ich glaube die weltrevolution kommt nicht weil sie nicht klappt sondern weil seit 150 jahren nur gelabert wird. und das allerschlimmste an der ganzen laberei: es lässt sich ja kiner überzeugen, jeder beharrt knallhart auf seiner meinung und meint, den marx und engels ganz genau verstanden zu haben und die anderen haben keinen plan.
    ein grund warum ich irgendwann diese politischen laberkopfrunden verlassen habe weil man wirklich jedesmal wieder da anfing, wo man zuvor bereits angefangen hat.

  • User
  • 09.02.2012 18:23:57 hellboy69

    Nö. Kopp ab.
    So im Großen und Ganzen geb ich Dir ja Recht, Gelse. Politik ist ein Hamsterrad. Was einerseits zum Vorteil ist – die Rechten Wirrköpp sind auch ständig am sabbern – andererseits zum Nachteil sich gestaltet, weil nix passiert. War halt nicht immer so. Diese K&K Republik (Kuschel&Konsens) ist so alt net. Nun haben wir sie halt und viele fühlen sich wohl darin. Oder wie erklärst Du Merkels Umfrageergebnisse? Früher war alles besser, dazu steh ich. Das es heute schlechter ist? Ja daran sind auch Leutz wie ich schuld. Wir haben es verbockt. Auch dazu steh ich.

  • User
  • 09.02.2012 19:15:33 pandrodor

    Früher war alles besser, dazu steh ich

    Zähne ziehen beim Dorfschmied?

  • User
  • 09.02.2012 21:07:05 Marco Polo

    Gelse ich habe nie auch nur ansatzweise etwas von Weltrevolution erzählt. Das ist genau das was ich meine, wenn cih sage, dass Menschen falsche Vorstellungen dessen ahben was Marxismus ist. Ich habe lediglich zu erklären versucht, dass wir durchaus im kapitalismus leben. Und da hilft dir dein Praxiswissen auch nicht weiter, denn Kapitalismus ist ein theoretischer Begriff, hellboy.
    Alles was Politik anbelangt bzw Praxis mag ja stimmen was du sagst. Nur ist halt "Kapitalismus" ein marxistischer Begriff um eine Gesellschaftsordnung zu beschreiben in der wir heute offensichtlich noch leben. Man kann das auch nachweisen, aber das will ich AntiMöller nicht zumuten.

    Ansonsten...hoch leben die Praxis...da würde ich dir nie widerpsrechen.

    "Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen"

  • User
  • 09.02.2012 21:41:37 hellboy69

    „Heute 19:15:33 pandrodor
    Früher war alles besser, dazu steh ich

    Zähne ziehen beim Dorfschmied?“
    Jaaaaaaaaaaaaaaa

  • User
  • 09.02.2012 21:45:09 hellboy69

    Polo, sorry, aber erklären kannst du nix. Du bläst was raus, was Deiner Meinung nach OK ist. Willst Du tatsächlich was verändern?

  • User
  • 10.02.2012 01:34:59 Esteban Cantate

    Ah, wie ich sehe wurde schon für mich geantwortet - und das ausführlicher und detaillierter, als es meine Antwort - mangels Motivation - gewesen wäre. Ich danke herzlichst, @Marco Polo.
    Schön umrissen. Und den Punkt getroffen.

  • User
  • 10.02.2012 10:37:38 gelsenkirchen

    @marco: das war im speziellen gar nicht auf dich bezogen. war eher meine aallgemeine beobachtung die offensichtlich viele teilen.

  • User
  • 10.02.2012 12:43:27 suppenteller

    ja lang lebe die praxis. man könnte aber auch sagen, die linke hat in vielen fällen verloren, versagt oder wurde systemstabilisierend, weil man meinte praxis sei auch ohne theorie möglich. dann wusste man zwar nicht so genau was man eigentlich ändern wollte und so sahen dann auch die ergebnisse aus, aus dem bauch heraus, manchmal bis zum ressentiment. mir gruselt es vor einem praxisdiktat und seinen konsequenzen mehr, als vor irgendwelchen laberkreisen. auch wenn die wirklich schrecklich sein können.

  • User
  • 10.02.2012 13:14:12 gelsenkirchen

    geht ja nicht um grundsätzliche theoretische auseinandersetzung. nur wenn nächtelang über einzelne begrifflichkeiten diskutiert wird die im endeffekt nur marginal bis gar nichts zur sache tun, dann stoppt die weltrevolution noch bevor sie das erste fabriktor erreicht hat.

  • User
  • 10.02.2012 13:37:43 siroj

    "Ich würde ihn als SAP Chef gerne enteignen". Ich würde gern um Herrn Dehm eine Mauer bauen.

  • User
  • 10.02.2012 13:53:21 Ganna

    Der Typ geht also ins Hoffenheimer Stadion und verlangt den Präsidenten zu sprechen, damit er Dietmar Hopp enteignen kann?

  • User
  • 10.02.2012 15:56:20 einrudithömmes

    Völlig spaßbefreit der Mann.

    Wie geschrieben vor gefühlten Wochen: Erklären kann mir bisher der marxistische Block nix. Und dass, obwohl ich im Kapitalismus (pardon, der freien Marktwirtschaft) zu den 10-15% der Arbeitnehmer gehören darf (!), die auch aus Freude am Beruf morgens aufstehen (wenn's zur Arbeit geht, sonst schon mal aus anderen Gründen).

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