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07.02.2012

Presseschau: Zuschauerrekord in der Bundesliga, Kiel vor dem BVB-Spiel

Wir sind 6,78 Millionen

Text: Julia Orso und Marius Gutowski  Bild: Imago

Kiel erlebt vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale einen Fußball-Hype, die Bundesliga verzeichnet einen neuen Zuschauerrekord und der HSV möchte statt Réné Adler lieber Kevin Trapp verpflichten. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Presseschau: Zuschauerrekord in der Bundesliga, Kiel vor dem BVB-Spiel - Wir sind 6,78 Millionen


»Ja, ist schon wieder Feierabend?« Aber klar doch, sonst stünde an dieser Stelle wohl kaum die 11FREUNDE-Presseschau mit den wichtigsten Themen des Tages. Ob New York Times, Charly Dörfels geheimer Twitter-Account oder Alex Fergusons Fuchsbau: Unsere Nachrichten-Experten haben ihre Antennen überall und präsentieren, was die Fußballwelt wirklich bewegt. Ab heute in unserer auf Hochglanz polierten, spektakulären und alles überstrahlenden Bildergalerie.



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Kiel vor dem Dortmund-Spiel
Eine Stadt im Ausnahmezustand
Für Holstein Kiel ist die heutige Partie gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal das Spiel des Jahres. Die gesamte Stadt befindet sich in einem Ausnahmezustand, wie Erik Eggers auf zeit.de berichtet. Das Spiel gegen den deutschen Meister macht aus der Handballstadt vorübergehend eine Fußball-Hochburg. Dabei ist vor allem die mediale Präsenz für die »Störche« ungewohnt. Die Mannschaft will sich von dem Hype aber nicht anstecken lassen, wie Trainer Thorsten Gutzeit berichtet: »Wir werden nicht munter drauf losstürmen. Meine Spieler sind fast schon ein bisschen zu cool.«
zeit.de



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  • <em>Kiel vor dem Dortmund-Spiel</em><br /><strong>Eine Stadt im Ausnahmezustand</strong><br />Für <strong>Holstein Kiel</strong> ist die heutige Partie gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal das <strong>Spiel des Jahres</strong>. Die gesamte Stadt befindet sich in einem Ausnahmezustand, wie <strong>Erik Eggers</strong> auf<strong> zeit.de</strong> berichtet. Das Spiel gegen den deutschen Meister macht aus der Handballstadt vorübergehend eine <strong>Fußball-Hochburg</strong>.  Dabei ist vor allem die mediale Präsenz für die »Störche« ungewohnt.  Die Mannschaft will sich von dem Hype aber nicht anstecken lassen, wie  Trainer Thorsten Gutzeit berichtet: »Wir werden nicht munter drauf  losstürmen. Meine Spieler sind fast schon ein bisschen zu cool.«<br /><a href="http://www.zeit.de/sport/2012-02/holstein-kiel-pokal-dortmund"><strong>zeit.de</strong></a><br /><br />
  • <em>Zuschauerrekord in der Bundesliga</em><br /><strong>Die Liga boomt</strong><br />Nach einer <strong>Rekord</strong>-Hinrunde in puncto <strong>Zuschauerzahlen</strong>,  steuert die höchste deutsche Spielklasse auf eine neue Bestmarke zu.  Insgesamt 6,78 Millionen Fans sahen die 153 Spiele vor der Winterpause,  so viel wie noch nie seit der Gründung der <strong>Bundesliga</strong>.  Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, zeigte sich  hoch erfreut: »Die Zahlen sind ein Beleg für die Attraktivität des  Wettbewerbs Bundesliga, der die Fans mit hochklassigem Sport und  Spannung wie in kaum einer anderen Liga begeistert.«<strong> Auch</strong> in der <strong>2. Bundesliga</strong> ist das Interesse gestiegen, im Vergleich zur Hinrunde des vergangenen Jahres kamen 27 Prozent mehr Fans in die Stadien.<br /><a href="http://www.ftd.de/sport/fussball/1bundesliga/news/:bundesliga-mit-zuschauer-rekord-bei-hinrunde/60165285.html"><strong>ftd.de</strong>
  • <em><br />Der HSV will Kevin Trapp</em><br /><strong>Koan Adler</strong><br />Einige Wochen ist es her, da berichtete die »SportBild« exklusiv von der neuen  HSV-Verpflichtung Réné Adler. Seitdem war vom Thema nichts mehr zu  hören, auch eine Bestätigung bzw. ein Dementi von allen Seiten blieb  aus. Warum, haben nun die Kollegen von der »Bild« erfahren: Die <strong>Hamburg</strong>er hätten <strong>statt Adler lieber Kevin Trapp</strong> im Tor, der derzeit beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag steht und  sich trotz eines erneuerten Angebots der Pfälzer weigert, zu  unterschreiben. Im Gespräch ist eine <strong>Ablösesumme</strong> von <strong>drei bis vier Millionen Euro</strong>. <br /><a href="http://www.bild.de/sport/fussball/kevin-trapp/statt-rene-adler-zum-hsv-22484896.bild.html"><strong>bild.de</strong></a><em></em><em></em><br /><br />
  • <em>Rechtsextremismus im Fußball </em><br /><strong>Keine Maulwürfe</strong><br />In den vergangenen Tagen war immer wieder von einer Unterwanderung von <strong>rechtsradikalen Gruppen im deutschen Fußball</strong> die Rede. »Eine vorschnelle und unpräzise Annahme«, wie Florian Schubert auf publikative.org berichtet. <strong>Statt einer Übernahme</strong> lässt sich aber viel eher von einer <strong>Legitimierung</strong> »des ganz normalen, rechtsextremen Sportskameraden von nebenan« sprechen. Antisemitische Parolen aus den Fanblocks stützen Schuberts These. Gegen das Dulden vom Faschismus im eigenen Block müssen die Klubs aktiv vorgehen: »Dies ist die Diskussion, die in den Vereinen gestartet werden muss. Ein Verein, der sich aufgrund seiner Ausrichtung <strong>gegen Diskriminierung jeglicher Art</strong> stellt und dies vorlebt, der braucht sich eher keine Gedanken darüber zu machen, ob er von außen oder innen unterwandert werden könnte.«<br /><a href="http://www.publikative.org/2012/02/06/nur-maulwurfe-konnen-den-fusball-unterwandern/"><strong>publikative.org</strong></a><br /><br />
  • <em>Englischer Verband will Anleitung zum Grätschen</em><br /><strong>Die Götter des guten Gemetzels</strong><br />Ab wann ist eine <strong>Grätsche</strong> mit Rot zu ahnden? Die Gemüter streiten sich häufig, ob die Verteidigung noch legitim war oder schon an versuchtem Mord grenzte. Um dem vorzubeugen und den Spielern  ein kleines Update in Sachen »sauber grätschen« zu erteilen, schickt der <strong>englische Fußballverband FA</strong> eine DVD mit einer Anleitung an die Klubs raus. ?Es darum, geht den Unterschied zwischen einer gelben und einer roten Karte zu bestimmen,? verrät Manager der englischen Fußballspielergewerkschaft Mike Riley. <strong>11freunde.de</strong> zeigt die <strong>blutigsten Blutgrätschen</strong> von Roy Keane, die elegantesten Ausrutscher und dilettantische Notbremsen.<br /><a href="/international/149005/die_goetter_des_guten_gemetzels"><strong>11freunde.de</strong>
  • <strong>Happy Birthday</strong><br /><strong>Daniel Bierofka</strong> hat sich zurückgekämpft. Nach einer zweijährigen Verletzungspause ist der dreimalige Nationalspieler wieder Dreh- und Angelpunkt des Spiels von 1860 München. Seit einer OP im März, der 19. im Verlauf seiner Karriere, spielt er verletzungsfrei. In dieser Saison gelangen ihm in 19 Spielen fünf Tore. Auf seiner Website beschreibt Bierofka sein nachvollziehbares Motto: »Ich will wieder Spaß haben.« Wir wünschen das ebenso und gratulieren zum <strong>33</strong>. Geburtstag.


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