Die Geschichte der Fußballfans

11FREUNDE-Spezial: Nr. 1

Die Geschichte der Fußballfans

Neu hier? Alle Infos zu 11Freunde Community
06.02.2012

Presseschau: Bayern lieh BVB Geld, Capello vor Rauswurf?

Der Dortmund-Retter

Text: Erik Peter und Julia Orso  Bild: Imago

Uli Hoeneß hat Borussia Dortmund zwei Millionen Euro geliehen, Englands Nationalcoach Capello macht sich beim Verband unbeliebt und Bayern verpflichtet wohl Xherdan Shaqiri. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Presseschau: Bayern lieh BVB Geld, Capello vor Rauswurf? - Der Dortmund-Retter


»Ja, ist schon wieder Feierabend?« Aber klar doch, sonst stünde an dieser Stelle wohl kaum die 11FREUNDE-Presseschau mit den wichtigsten Themen des Tages. Ob New York Times, Charly Dörfels geheimer Twitter-Account oder Alex Fergusons Fuchsbau: Unsere Nachrichten-Experten haben ihre Antennen überall und präsentieren, was die Fußballwelt wirklich bewegt. Ab heute in unserer auf Hochglanz polierten, spektakulären und alles überstrahlenden Bildergalerie.



Ihr wollt die Presseschau bequem per Mail zugeschickt bekommen?
Einfach anmelden – und schon kommt 11FREUNDE TÄGLICH jeden Arbeitstag frisch in euer Email-Postfach.




---
News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: Bayern München, Borussia Dortmund






Bayern lieh BVB zwei Millionen Euro
Uli, der Samariter
Borussia Dortmund hat 2005 eine Leihgabe in Höhe von zwei Millionen Euro von Konkurrent Bayern München angenommen. »Als sie mal gar nicht mehr weiter wussten und Gehälter nicht mehr zahlen konnten, haben wir ihnen ohne Sicherheiten zwei Millionen gegeben für einige Monate«, erklärte Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Dortmunds Chef Hans-Joachim Watzke bestätigte den Geldtransfer. Die ehemalige Geschäftsführung hatte den Verein 2005 fast in den Ruin getrieben. Watzke, der den Verein seitdem sanierte, erinnert sich mit Schauern: »Ich bekomme heute noch Schüttelfrost, wenn ich daran denke. Das Risiko, dass das Ding an die Wand fährt, war beträchtlich«, schilderte er.
sueddeutsche.de



Fotostrecke

  • <em>Bayern lieh BVB zwei Millionen Euro<br /></em><strong>Uli, der Samariter</strong><br /><strong>Borussia Dortmund</strong> hat 2005 eine <strong>Leihgabe</strong> in Höhe von zwei Millionen Euro von Konkurrent <strong>Bayern München</strong> angenommen. »Als sie mal gar nicht mehr weiter wussten und Gehälter nicht mehr zahlen konnten, haben wir ihnen ohne Sicherheiten zwei Millionen gegeben für einige Monate«, erklärte Bayern-Präsident <strong>Uli Hoeneß</strong>. Dortmunds Chef <strong>Hans-Joachim Watzke</strong> bestätigte den Geldtransfer. Die ehemalige Geschäftsführung hatte den Verein 2005 fast in den Ruin getrieben. Watzke, der den Verein seitdem sanierte, erinnert sich mit Schauern: »Ich bekomme heute noch Schüttelfrost, wenn ich daran denke. Das Risiko, dass das Ding an die Wand fährt, war beträchtlich«, schilderte er.<br /><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1271944" target="_blank"><strong>sueddeutsche.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Streit im englischen Fußballverband</em><br /><strong>Capello vor Rauswurf?</strong><br />Englands Nationaltrainer <strong>Fabio Capello </strong>stellt sich hinter seinen Kapitän <strong>John Terry</strong>, der durch den englischen Fußballverband (FA) seines Amtes enthoben wurde. Er sei mit der Entscheidung <strong>»absolut nicht einverstanden«</strong>, teilte der Italiener mit. Die Antwort kam allerdings prompt. <strong>FA-Direktor David Davies</strong> drohte Capello indirekt mit der <strong>Entlassung</strong>: »Die FA nimmt diese Sache sehr ernst. Es kann sein, dass Capello Vertragsbruch begangen hat.« Capello wendet sich gegen eine Vorverurteilung von Terry, der im Verdacht steht, seinen Gegenspieler Anton Ferdinand rassistisch beleidigt zu haben.<br /><a href="http://sportbild.bild.de/SPORT/fussball/international/2012/02/06/england-trainer-fabio-capello/vor-dem-rauswurf-wegen-john-terry.html" target="_blank"><strong>sportbild.bild.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Beckenbauer sieht BVB als Titelfavorit</em><br /><strong>Bayern holt Shaqiri</strong><br /><strong>Bayern München</strong> soll sich mit dem Schweizer Nationalspieler <strong>Xherdan Shaqiri </strong>vom FC Basel über einen Wechsel im Sommer <strong>einig</strong> sein. Die Ablösesumme für den 20-jährigen Mittelfeldspieler beläuft sich auf zehn bis zwölf Millionen Euro. Unterdessen sieht <strong>Franz Beckenbauer</strong> in der laufenden Saison seine Münchener nicht mehr als Titelfavorit. Stattdesse forderte er die <strong>Dortmunder</strong> auf, die die Tabelle anführen und voller Selbstvertrauen sind, das »<strong>Tiefstapeln</strong>« sein zu lassen. Ein Hindernis sieht er vor allem in der <strong>Doppelbelastung</strong> der Bayern. »Die schwierige Zeit beginnt erst mit der Zusatzbelastung durch die Champions League. Die Dortmunder sitzen dann gemütlich auf dem Sofa. So wurden sie auch vergangene Saison Meister.«<br /><a href="/newsticker/148960/beckenbauer_bvb_der_titelfavorit_-_shaqiri_kommt" target="_blank"><strong>11freunde.de/newsticker</strong></a><br /><br /><em>
  • Afrika-Cup: Halbfinale steht </em><br /><strong>Aus für die Gastgeber</strong><br />Beim Afrika-Cup ist Gastgeber <strong>Gabun</strong> im Elfmeterschießen gegen Mali <strong>gescheitert</strong>. Das Team des deutschen Trainers <strong>Gernot Rohr</strong> kassierte sieben Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit den Treffer zum 1:1-Ausgleich und verlor schlussendlich mit 4:5 n.E. Im <strong>Halbfinale</strong> treffen die »Adler« aus <strong>Mali</strong> auf den Turnierfavoriten <strong>Elfenbeinküste</strong>, die im Viertelfinale Äquatorialguinea souverän mit 3:0 besiegt hatte. <strong>Ghana</strong> gewann gegen Tunesien mit 2:1 nach Verlängerung und trifft nun am Mittwoch auf <strong>Sambia</strong>.<br /><a href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/rohr-mit-gabun-gescheitert-ghana-im-halbfinale-id6319759.html" target="_blank"><strong>derwesten.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Fernseh-Tipp</em><br /><strong>Sport-Reportagen im TV</strong><br />Die WDR-Sendung<strong> »Sport Inside«</strong> widmet sich heute Abend ab 22.45 Uhr dem Phänomen <strong>Jürgen Klopp</strong>, der jüngst seinen Vertrag bis zum Jahr 2016 verlängert hat und in »für die Branche unüblich langen Zeiträumen denkt«. Eine weitere Reportage beschäftigt sich mit dem Gastgeberland des Afrika-Cups <strong>Äquatorialguinea</strong>. In der Vorankündigung heißt es hierzu: »Das Fußball-Großerereignis scheint für die Regierungsspitze des Landes ein probates Mittel, von schwersten Menschenrechtsverletzungen abzulenken.«<br /><a href="http://www.wdr.de/tv/sport_inside/" target="_blank"><strong>wdr.de/tv</strong></a><br />-----------------------------<br /><strong><br />
  • Happy Birthday</strong><br />Die Boulevardpresse nannte ihn nur liebevoll »El Fluppe«. Der ehemalige mexikanische Nationaltrainer <strong>Ricardo Antonio La Volpe</strong> gilt als äußerst leidenschaftlicher Kettenraucher. Wenn der Argentinier gerade nicht qualmt, ist er damit beschäftigt, den Wohnort zu wechseln. Auf 17 verschiedene Trainerstationen bringt es der ehemalige Torwart, der 1978 mit Argentinien Weltmeister wurde, ohne ein Spiel bei der WM im eigenen Land zu absolvieren. Zum Feiern ist heute viel Zeit: Der <strong>60</strong>-Jährige ist derzeit bei keinem Verein angestellt. Wir gratulieren.<br /><br />


Ähnliche Artikel

Kommentare

  • User
  • 06.02.2012 18:27:57 MrSpinalzo

    Toll. Und was bedeutet das in der Endkonsequenz für den BVB? Sollen wir 2mal so häufig in den Medien verdeutlichen wie sehr der FCB Favorit auf den Meistertitel ist? Sollen wir aus Schuldbewusstsein freiwillig Platz 1 abgeben? Den Bayern Marco Reus schenken? Was nur, was?

  • User
  • 06.02.2012 21:07:10 AntiMöller

    Spinalzo, ich bin für:

    "aus Schuldbewusstsein freiwillig Platz 1 abgeben".

    ...allein schon wegen der Sache mit den zwo Millionen, damals.

  • User
  • 06.02.2012 22:28:22 Trifon Ivanow

    Heute 21:07:10 von AntiMöller

    Habt ihr Bayern nur noch so eine Chance?

  • User
  • 06.02.2012 22:55:06 santaantonio

    Die 2 Mio waren damals eine Art Anzahlung des Torsten Frings Transfers.
    Die Ablöse betrug ca. 9,25 Mio davon hatte Bayern München 2 Mio einige Monate vorab überwiesen.
    Ähnlich als der BVB den "Blauen" aus der verbotenen Stadt die Ablöse für Steffen Freund schon im Voraus bezahlt hatten, um diese vorm drohenden Lizenzentzug zu retten.
    Also war es gar keine Leihgabe im herrkömlichen Sinn. Die 2 Mio brauchten gar nicht zurückgezahlt werden.
    Aber das hatte der GROSSE SAMARITER vom Tegernsee wohl vergessen bei all seinen ganzen Wohltaten.
    Ist eh alles nur ein Ablenkmanöver um von den eigenen sportlichen Problemen abzulenken.
    Was kommt als nächstes? Scheinangebote wie in den 90ern für (Sammer, Reuter,) nur diesmal trotz laufenden Vertrags für Kloppo, Götze, Bender, Hummels, Reus, Lewa & Co?
    Herr Hoeness und sein "Lehrlinger" sollten auch mal akkzeptieren das alle Leute (Trainer, Mannschaft, Management, Fans beim BVB einen absolut TOP JOB mit ehrlicher Maloche, Herzblut und toller Leidenschaft abliefern.

  • User
  • 07.02.2012 00:32:56 AntiMöller

    Wie, doch nicht die reine Nächstenliebe?

  • User
  • 07.02.2012 14:35:54 Gruni

    Die 2 Mio waren damals eine Art Anzahlung des Torsten Frings Transfers.

    ....die Bayern nicht hätte so früh zahlen müssen, also doch ein wenig Nächstenliebe. Vielleicht wäre Frings aus der Insolvenzmasse heraus deutlich billiger gewesen.

    Deshalb ein bischen mehr Demut, ihr Majas und Willis.

  • User
  • 07.02.2012 14:55:03 giselher

    Wie anderenorts schon gepostet:

    Nach dem Studium der üblichen Quellen erstmal Fakten: Das Darlehn wurde 2003 ungesichert und mit 5% p.a. verzinslich gewährt. Der BvB hat es vereinbarungsgemäß in drei gleich großen Raten bis Mitte 2005 zurückgezahlt.

    Zur Bewertung: Betrachten die Bayern Borussia als werthaltigen Traditionsverein, der die BL insgesamt bereichert, macht das Darlehn Sinn. Offensichtlich sahen bzw. sehen die Bayern das so, ähnlich wie sie es bei St. Pauli, Eintracht Frankfurt und anderen auch gesehen haben.

    "Selbstlos" im Sinne von "Verschenken ohne Nachzudenken" war noch nie die Art von Uli Hoeneß. Das ist auch gut so. Den Betroffenen hilfts und die Liga insgesamt (halt damit auch die Bayern) profitiert.


    Nochmals und deutlich: Es gab keine Verquickung mit sportlichen und/oder Transferthemen wie z.B. Frings. Der Kredit war eine reine Liquiditätssicherung für Dortmund.

  • User
  • 09.02.2012 15:20:05 Plumpe

    Doch ein Guter der Uli.
    Seinem Bruder hatter kein Geld geliehen, oder ?

zum Forum

Logge Dich ein, um einen Beitrag zu schreiben!

VON DEN LESERN EMPFOHLEN



DIE AKTUELLE UMFRAGE

Und bei euch so?

Chaos dahoam!
Trauer dahoam!
Freude dahoam!
Wut dahoam!
Lasst mich mit diesem »dahoam« endlich in Ruhe!




Markus Merk im Interview


Wie heißen noch mal die Söhne von Martin Jol?

  • Cock
  • Dick

Das Tagesticker-Archiv

11Freunde Liveticker

11FREUNDE @ TWITTER