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06.02.2012

Blogschau: Kein Skibbe-Effekt in Berlin, verschnupfter Großkreutz

Die Leiden des Michael Funkel

Text: Marius Gutowski und Erik Peter  Bild: Imago

Alles wäre besser, würden Schiedsrichter Spiele nach 20 Minuten abpfeifen, Reporter den Siegern angemessene Fragen stellen und wenn es wenigstens einen kleinen Effekt durch den Trainerwechsel in Berlin gegeben hätte. Die Alles-könnte-so-schön-sein-Blogschau.

Blogschau: Kein Skibbe-Effekt in Berlin, verschnupfter Großkreutz  - Die Leiden des Michael Funkel


Text der Woche
Fußballexperten, Taktikanalysen, Statistiken. Auf allen Kanälen werden die Spiele der Bundesliga regelrecht seziert. Dabei finden sich die profundesten Spielanalysen doch wie eh und je am Kneipentresen. Ein Glück für uns, dass clubfans-unitded.de das Gespräch über die Niederlage des 1. FC Nürnberg gegen Borussia Dortmund an einem Nürnberger Bartresen literarisch verarbeitet hat. Mit dem Verlauf des Unterhaltung der drei Experten werden die Spielereignisse und deren Bewertungen nachgezeichnet.



Nicht fehlen darf der Qouten-Mundartler, dessen Aussagen dem Ganzen jedoch seinen besonderen Charme verleihen: »Noochm aans null fir die Dordmunda, hädda aichndli aufheern kenna, da Glubb. Aichndli häddn di Schbiela zum Schieri geh solln und soong, kumm bfaif ob, des Schbill is gloffm, mier brenga doch eh nix mehr zamm. Bfaif ob, na kenna die Zuschaua haamgeh, nedd dass nuch am da Orm obfrierd…«

Spätestens aus der Erwiderung wird klar, was uns da im tiefsten Fränkisch mitgeteilt wurde: »Der Schiri hätte schon viel früher abpfeifen können. Nach zwanzig Minuten hätte er schon abpfeifen können. Als Pekhart den Elfmeter aus drei Meter Torentfernung versemmelte, war doch klar, wie die Sache endet. Da hätte man sich den Rest des Spiels schenken können.«

Bester Spruch
»Die Zeit des Tätschelns und Streichelns ist vorbei. Nach 20 Spielen ist der Zeitpunkt gekommen, die Dinge nicht mehr schön zu reden.«
(Eiszeit in Hoffenheim. Holger Stanislawski hat keine Lust mehr auf Streichelzoo.)

Fundstück

Lehrstück über die Bedeutung der ersten Frage eines Interviews. Ein Sky-Reporter macht sich unbeliebt bei Kevin Großkreutz.


weiterlesen [1] [2]



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News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: 1. FC Nürnberg, 1899 Hoffenheim, Bayern München, Hertha BSC Berlin






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Kommentare

  • User
  • 06.02.2012 18:27:58 DerAchim

    sensationelles interview von großkreutz. genau die richtige art auf die kackfragen von so nem dahergelaufenen schmierlappen zu antworten.
    das würstchen stellt fragen, die sich irgendwelche pashminaschalträger von sky ausgedacht haben um da jetzt mal emotionen rein zu bringen.

    die einzig richtige art darauf zu reagieren, wenn man dem windbeutel nicht gleich eine zimmert.

    P.S.
    es gibt sie noch die vielgesuchten "letzten typen des Fußballs"

    urstgoil!

  • User
  • 06.02.2012 18:29:54 Fix

    3 Niederlagen in Serie bei der Hertha. Ist doch ein klarer Skibbe-Effekt erkennbar.

  • User
  • 07.02.2012 16:16:20 Yvy

    Herrlich, die beiden Kommentare ;-)

    Weiß der Geier, wer sich die Scheißfragen ausdenkt, bzw. hat sich wohl vor 20 Jahren wer ausgedacht "kann man dann immer nehmen"

    Interessiert es wirklich irgendwen, wie sich Funkel oder Skibbe nach nem 0:5 fühlen ? Muß die Frage dann wirklich gestellt werden ?

    Wäre es denkbar, daß der Fußballfan eher was zur Aufstellung, Taktik, geplanten Neuverpflichtungen usw. hören würde als bei 2 Punkten Vorsprung den Spieler zu fragen, ob man sich als Meisterschaftskandidat fühlt ?

    Ich kanns echt nicht mehr hören und es hat auch noch nie interessiert.

    Mal sehen, ob sie den Großkreutz auch so hinschleifen wie Poldi (die ersten Interviews waren bei dem ja auch lustig). Inzwischen ist er froh, daß über ne geschlossene Mannschaftsleistung weil es zählt nur die Mannschaft und ist egal wer die Tore schießt ich kann das Geblubber nicht mehr ab

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