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24.01.2012

Presseschau: Höwedes und Prödl auf dem Weg der Besserung, Jugendwahn in der Liga

Gefährliche Jugend

Text: Marek Petowski und Julia Orso  Bild: Imago

Benedikt Höwedes wurde erfolgreich operiert, Sebastian Prödl aus dem Krankenhaus entlassen, das Durchschnittsalter der Bundesliga sinkt und sowohl Neuer als auch Dutt ernten Kritik. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Presseschau: Höwedes und Prödl auf dem Weg der Besserung, Jugendwahn in der Liga - Gefährliche Jugend


»Ja, ist schon wieder Feierabend?« Aber klar doch, sonst stünde an dieser Stelle wohl kaum die 11FREUNDE-Presseschau mit den wichtigsten Themen des Tages. Ob New York Times, Charly Dörfels geheimer Twitter-Account oder Alex Fergusons Fuchsbau: Unsere Nachrichten-Experten haben ihre Antennen überall und präsentieren, was die Fußballwelt wirklich bewegt. Ab heute in unserer auf Hochglanz polierten, spektakulären und alles überstrahlenden Bildergalerie.



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Höwedes operiert, Prödl aus Krankenhaus entlassen
»Viel reden konnten wir nicht«
Am vergangenen Wochenende erlitten sowohl der Bremer Sebastian Prödl als auch der Schalker Benedikt Höwedes schwere Gesichtsverletzungen. Während Höwedes erfolgreich operiert wurde und mit einer Gesichtsmaske wohl bald wieder trainieren kann, wird Prödl voraussichtlich zwei Monate ausfallen. Der Bremer war beim Spiel gegen Kaiserslautern von FCK-Stürmer Dorge Koumeaha am Kopf getroffen worden. Der Kameruner entschuldigte sich mit einem Anruf im Krankenhaus, musste aber feststellen: »Viel reden konnten wir nicht. Ich habe ihm dann eine SMS geschrieben und gesagt, dass es mir leid tut.«
rp-online.de



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  • <em></em><em>Höwedes operiert, Prödl aus Krankenhaus entlassen</em><br /><strong>»Viel reden konnten wir nicht«</strong><br />Am vergangenen Wochenende erlitten sowohl der Bremer <strong>Sebastian Prödl</strong> als auch der Schalker <strong>Benedikt Höwedes </strong>schwere Gesichtsverletzungen. Während<strong> Höwedes erfolgreich operiert</strong> wurde und mit einer Gesichtsmaske wohl bald wieder trainieren kann, wird <strong>Prödl </strong>voraussichtlich zwei Monate ausfallen. Der Bremer war beim Spiel gegen Kaiserslautern von FCK-Stürmer <strong>Dorge Koumeaha</strong> am Kopf getroffen worden. Der Kameruner <strong>entschuldigte</strong> sich mit einem Anruf im Krankenhaus, musste aber feststellen: »Viel reden konnten wir nicht. Ich habe ihm dann eine SMS geschrieben und gesagt, dass es mir leid tut.«<br /><a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/proedl-aus-klinik-entlassen-hoewedes-operiert-1.2683324" target="_blank"><strong>rp-online.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Immer mehr Jugendspieler in der Bundesliga</em><br /> <strong>New Kids On The Block</strong><br /> Sebastian Polter, Patrick Herrman und Julian Draxler: Die (kommenden) <strong>Stars</strong> der Bundesliga werden immer <strong>jünger</strong>. <strong>Focus.de </strong>macht sogar einen »Trend zum kickenden Justin Bieber« aus. Seit zwanzig Jahren war das <strong>Durchschnittsalter</strong> in der Bundesliga nicht mehr so <strong>niedrig</strong>.  Neuestes Beispiel in der Riege der großen Talente ist der Freiburger  Matthias Ginter, der am vergangenen Wochenende bei seinem ersten  Bundesligaspiel prompt den Siegtreffer gegen den FC Augsburg erzielte.  Der 18-Jährige soll behutsam aufgebaut werden und hat von seinem Trainer  Christian Streich ein Interviewverbot auferlegt bekommen, um sorgenfrei  das Abitur zu bestehen.<br /> <a href="http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/tid-24860/viele-bubis-in-der-bundesliga-der-trend-zum-kickenden-justin-bieber_aid_706269.html" target="_blank"><strong>focus.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Dutt in der Kritik</em><br /><strong>Dicke Luft in Leverkusen</strong><br /><strong>Robin Dutt</strong>, Trainer von Bayer Leverkusen, bekam den Zorn der Fans zu spüren. Am vergangenen Sonntag wurde der Nachfolger von Jupp Heynckes trotz des Sieges gegen den 1. FSV Mainz von den Zuschauern auf der Tribüne <strong>ausgepfiffen</strong>, als er Kapitän <strong>Michael Ballack</strong> bereits nach 62 Minuten vom Platz holte. Unterkühlt und beleidigt ging Ballack direkt zur Bank, ohne Handschlag und Augenkontakt. Dutt nahm das gelassen und beteuerte: »Wir haben die Shakehands in der Kabine nachgeholt und uns über den Sieg gefreut.« Der ehemalige Freiburg-Trainer erhielt <strong>Unterstützung</strong> von <strong>Rudi Völler,</strong> der Ballacks Auswechslung verteidigte, »weil er nicht gut war«.<br /><a href="http://www.welt.de/print/die_welt/sport/article13830625/Dutt-und-Ballack-spalten-Bayer.html" target="_blank"><strong>welt.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Neuer entschuldigt sich</em><br /><strong>Wer den Schaden hat...</strong><br />Bayerns Keeper <strong>Manuel Neuer</strong> hat sich für seinen Patzer gegen Borussia Mönchengladbach entschuldigt. Der 25-jährige Nationaltorwart nannte seinen Fehlpass »bitter« und gestand via Facebook: »Ein schlechter Rückrundenauftakt für uns und ein <strong>blöder Fehler</strong> von mir.« Erstmals wurde Kritik an Neuer laut. <strong>Franz Beckenbauer spottete</strong>: »Ich würde sagen, von einem der besten Torhüter der Welt sollte man meinen, dass er einen fast runden Ball trifft.« Und Trainer <strong>Jupp Heynckes</strong> mahnte: »Er müsste einfach etwas ruhiger machen, etwas bedächtiger, etwas konzentrierter, einfach Tempo rausnehmen. Das ist sein Problem.« Als grundsätzliche Kritik wollte Heynckes seine Aussage jedoch nicht verstanden wissen. Mannschaft und Trainer wissen, was sie an Manuel Neuer haben. <br /><a href="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_510026.html" target="_blank"><strong>sport1.de/</strong></a><br /><br /><em>
  • Die Kolumne zum Ost-Fußball</em><br /><strong>Von Bautzen in den Himmel</strong><br /><strong>11FREUNDE-Kolumnist Frank Willmann</strong> lässt die Leser teilhaben am Rückrundenauftakt seines <strong>FC Carl-Zeiss</strong>, den er via Liveticker verfolgte. Bereits vor Spielbeginn steht für ihn fest: »Jenafan zu sein, bedeutet, die <strong>Tiefen des Schmerzes</strong> auszuloten. Immer mit eindreiviertel Beinen im Grab. Ostwind Stärke zehn.« Das sollte sich auch im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken nicht ändern. Willmann beschriebt sein Leid nach dem 0:1: »Wellen des Schmerzes durchpflügen mein Hirn, es ist wie ein Wochenende am Marterpfahl der Schoschonen.« Die Abstieg in die Regionalliga scheint schon besiegelt. Bis der Ausgleich fällt. »<strong>Der Fußball ist gut</strong>.«<br /><a href="/bundesligen/148441/wie_der_stasiknast_in_bautzen" target="_blank"><strong>11freunde.de</strong></a><br /><em></em>--------------------------<br /><br /><strong>
  • Happy Birthday </strong><br /><strong>Robin Dutts</strong> Fußballerkarriere führte ihn von der SpVgg Hirschlanden bis zum SKV Rutesheim. Als Trainer ging es dagegen steil aufwärts. Auf Ditzingen folgten die Stuttgarter Kickers, der SC Freiburg und nun Bayer Leverkusen. Dort weht ihm momentan ein rauer Wind ins Gesicht, doch seinen Humor hat Dutt noch nicht aufgegeben. Auf die jüngsten Pfiffe der Fans reagierte er lässig: »Wir arbeiten daran, zehn 3:0- oder 4:0-Siege am Stück zu feiern, vielleicht wird die Stimmung dann umkippen.« Vielleicht kippt die Stimmung auch schon heute ins Positve, denn Dutt feiert seinen <strong>47</strong>. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!<br /><br />


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