Die Geschichte der Fußballfans

11FREUNDE-Spezial: Nr. 1

Die Geschichte der Fußballfans

Neu hier? Alle Infos zu 11Freunde Community
23.01.2012

Manni Burgsmüller über den BVB und Robert Lewandowski

»Noch ist Polen nicht verloren«

Interview: Andreas Bock  Bild: Imago

Robert Lewandowski ist Dortmunds bester Torjäger nach 18 Spieltagen seit Manni Burgsmüller in der Saison 1980/81. Wir fragten beim ehemaligen BVB-Bomber nach, ob er Angst um seinen Rekord hatte und was Lewandowski noch lernen muss.

Manni Burgsmüller über den BVB und Robert Lewandowski - »Noch ist Polen nicht verloren«


Manfred Burgsmüller, Sie können durchatmen: Robert Lewandowski hat Ihren Rekord nicht geknackt.

Manfred Burgsmüller: Wird er auch nicht. (lacht)

Sie wissen also um welchen Rekord es geht.

Manfred Burgsmüller: Ganz ehrlich: Nein. (lacht lauter)



Sie hatten in der Saison 1980/81 nach 18 Spieltagen 16 Tore geschossen.

Manfred Burgsmüller: Ach, was. Und Lewandowski?

Hat nun 14.

Manfred Burgsmüller: Er hätte auch gerne mehr haben können. Ich mache mir nicht viel aus solchen Rekorden.

Haben Sie das Spiel des BVB gegen den HSV gesehen?

Manfred Burgsmüller: Klar. Ein tolles Spiel, besonders von Lewandowski. Das Tor zum 2:0 war ganz besonders. Erst der Tunnel gegen Heiko Westermann, dann das Dribbling gegen Dennis Aogo und schließlich der Lupfer ins Tor. Ich ziehe den Hut.

In der vergangenen Saison galt Lewandowski zeitweise als Fehleinkauf. In der Rückrunde machte er nur vier Tore...

Manfred Burgsmüller: ...da kam er allerdings oft von der Bank. Lucas Barrios war einfach zu stark. Nun sitzt Barrios auf der Bank und beklagt sich. Er hat ja sogar einen Vereinswechsel angekündigt.

Zurecht?

Manfred Burgsmüller: Ach, das machen Mimosen. Der Junge soll sich durchbeißen. Es kommt doch immer wieder mal vor, dass andere Spieler einen besseren Lauf haben und dann vom Trainer, logischerweise, vorgezogen werden.

Wie war das bei Ihnen? Sie waren in Ihren sieben Jahren bei Borussia Dortmund in jeder Saison der beste Torschütze. Kaum vorstellbar, dass Sie mal auf die Bank mussten.

Manfred Burgsmüller: Das gab's auch mal. Gerade unter Uli Maslo, der konnte mich nicht gut leiden. Hinzu kam natürlich, dass der Klub vor jeder Saison neue Stürmer verpflichtete und diese auch ihre Einsatzzeiten bekommen mussten. Ich verstand das immer als Ansporn.

Was macht Lewandowski denn momentan besser als Barrios?

Manfred Burgsmüller: Zunächst mal glaube ich, dass auch Barrios wieder seine Buden machen würde, wenn er mehr Einsätze bekäme. Doch dafür muss er sich eben in Kurzeinsätzen anbieten. Und das tut er nicht. Bei Lewandowski hat man hingegen das Gefühl, dass da einer richtig brennt. Der steht nicht nur vorne drin und wartet auf seine Chancen. Er ist ein spielender Stürmer, der auch Abwehrarbeit leistet.


weiterlesen [1] [2]



---
News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: Borussia Dortmund, Werder Bremen






Ähnliche Artikel

Kommentare

Logge Dich ein, um einen Beitrag zu schreiben!

VON DEN LESERN EMPFOHLEN



DIE AKTUELLE UMFRAGE

Und bei euch so?

Chaos dahoam!
Trauer dahoam!
Freude dahoam!
Wut dahoam!
Lasst mich mit diesem »dahoam« endlich in Ruhe!




Magdeburg-Fans zeigen ihrer Mannschaft das gegnerische Tor


Wie heißen noch mal die Söhne von Martin Jol?

  • Cock
  • Dick

Das Tagesticker-Archiv

11Freunde Liveticker

11FREUNDE @ TWITTER