Die Geschichte der Fußballfans

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18.01.2012

Karl-Heinz Rummenigge über die Vermarktung der TV-Rechte

»Wir sind die Treiber der Liga«

Interview: Tim Jürgens  Bild: Imago

Zur Saison 2013/2014 werden die Bundesliga-TV-Rechte neu verhandelt, bis zu 500 Millionen Euro könnten für die Klubs fließen. Karl-Heinz Rummenigge fordert seit längerem mehr Geld. Ein Gespräch über bayrische Arroganz und eine GEZ-Gebühr für die Liga.

Karl-Heinz Rummenigge über die Vermarktung der TV-Rechte - »Wir sind die Treiber der Liga«


Karl-Heinz Rummenigge, welche Anekdote fällt Ihnen ein, um uns das Motto »Mia san mia« zu illustrieren?

Karl-Heinz Rummenigge: Eine Szene, die ich nie vergesse, ist der Moment nach dem verlorenen Champions-League-Finale 1999.

Als der FC Bayern in der Nachspielzeit den Titel gegen Manchester United verlor.

Karl-Heinz Rummenigge: Ich kam in die Kabine und fühlte mich wie auf dem Schlachtfeld von Verdun: Uli Hoeneß lag auf der Massagebank, Sammy Kuffour kauerte nackt unter der kalten Dusche. Keiner sagte ein Wort. Wir hatten in die Scheiße gegriffen. In diesem Moment entstand in den Köpfen des Klubs ein Gefühl von »Jetzt erst recht«, das uns befähigte, zwei Jahre später mit der fast identischen Mannschaft die Champions League zu gewinnen. Der FC Bayern ist in diesem Moment nicht abgetaucht, sondern hat zusammengestanden. Das war: »Mir san mia.«



Nach Ihrer aktiven Zeit wurden Sie 1992 im Alter von nur 37 Jahren Vizepräsident des FC Bayern. Was befähigte Sie zum hohen Funktionär beim Marktführer?

Karl-Heinz Rummenigge: Grundsätzlich muss ich erst mal sagen, dass ich mich nie als Funktionär verstanden habe. Funktionäre gibt es für mich nur beim DFB, der FIFA und der UEFA. Zu Ihrer Frage: So eine Aufgabe kann man nicht lernen, in die muss man hineinwachsen. Und da gebe ich zu: Meine ganze Haltung hat sich seitdem grundlegend verändert.

Wie naiv war denn der Jung-Vize Rummenigge am Anfang?

Karl-Heinz Rummenigge: Ich glaubte damals, ein Vize-Präsident stellt sich vor die Truppe, reißt sie mit seiner Erfahrung mit – und dann läuft der Laden. Nach sechs Wochen standen wir auf Platz 14 und drohten im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. Ich musste also dazulernen. Man kann das Fußballgeschäft schließlich nicht studieren, auch wenn so was offenbar neuerdings angeboten werden soll. Wer den Willen zum Erfolg verinnerlicht, hat schon viel verstanden. Wir beim FC Bayern sind Getriebene. Und ich bin froh, dass ich damals in die Verantwortung kam. Die öffentliche Welt war damals noch nicht so gnadenlos suchend.

Sie sagen, der FC Bayern sei im Gegensatz zu den Verbänden kein Klub der Apparatschiks. Ist das ein Teil des Erfolgsgeheimnisses?

Karl-Heinz Rummenigge: Wir haben hier kurze Wege, wir sitzen nichts aus. Als ich hier anfing, hatten wir 14 Mitarbeiter, heute haben wir fast 400. Und doch wissen alle, dass der Fußball hier der Mittelpunkt von allem ist.

Das bedeutet?

Karl-Heinz Rummenigge: Wenn wir erfolgreich sind, fügt sich der Rest von ganz allein.

Manche Leute behaupten, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß seien erst zufrieden, wenn der FC Bayern in zehn Jahren zehn Mal Meister wird.

Karl-Heinz Rummenigge: Diese Leute haben recht, wir haben immer das Gefühl, dass man alles immer noch besser machen kann. Ich kann mich erinnern, dass es Jahre gab, in denen wir Zweiter wurden und es fast als Beleidigung empfunden haben.

Diesen Erfolgshunger leben Sie seit Ihrer Spielerzeit. Dem FC Bayern sagt man wohl auch deshalb eine gewisse Arroganz nach. Als die Republik sang: »Zieht den Bayern die Lederhosen aus«, reisten Sie zu Auswärtsspielen in Lederhosen an und gewannen.

Karl-Heinz Rummenigge: Der Klub ist für eine vermeintliche Arroganz, die ich eher als unerschütterliches Selbstbewusstsein sehe, und das Polarisierende bekannt. Wir spalten das Land in zwei Lager – aber dafür sind wir auch nie langweilig.

Und Sie befeuern dieses Image gern mit öffentlichen Verlautbarungen.

Karl-Heinz Rummenigge: Zumindest wissen Uli Hoeneß und ich, wenn wir ein Interview geben, was wir damit auslösen.

Wie wichtig ist für den FC Bayern die große Show, das Boulevardeske?

Karl-Heinz Rummenigge: Natürlich spielt der Boulevard eine wichtige Rolle bei uns. Entscheidend ist nur, dass er am Ende des Tages nicht überwiegt. Fußball hat auch mit Unterhaltung zu tun, aber über allem steht doch der Sport und wie seriös wir ihn betreiben.

Versteht sich der FC Bayern in der Bundesliga eigentlich als Platzhirsch oder als primus inter pares?

Karl-Heinz Rummenigge: Wir wollen nicht die Chefs sein, so arrogant sind wir nicht. Aber wir wollen stets Erfolg haben, denn es geht jedes Jahr bei Null los – auch für den FC Bayern. Egal was wir vorher erreicht haben.

Der FC Bayern versteht sich als große Familie. In den entscheidenden Positionen sitzen Leute, die dem Verein seit Jahrzehnten angehören. Hat es auch Nachteile, wenn man zu lange im eigenen Saft schmort?

Karl-Heinz Rummenigge: Grundsätzlich ist Kontinuität etwas sehr Positives. Wir haben in vierzig Jahren nur fünf Präsidenten und drei Manager gehabt. Aber deshalb fehlt es nicht an Innovation. Sie können sich gar nicht vorstellen, was hier los ist, wenn wir mal ausnahmsweise Fünfter oder Sechster sind.

Was denn?

Karl-Heinz Rummenigge: Dann fliegen hier die Fetzen, dann wird alles in Frage gestellt.



Aus Heft#118 09/2011

Die Bayernformel – Wie der FC Bayern die Liga regiert


weiterlesen [1] [2] [3]



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Kommentare

  • User
  • 18.01.2012 12:57:05 DirkGently

    Kirch. Rummenigge. Schnauze.

  • User
  • 18.01.2012 13:33:47 Hotte80

    Ich kam in die Kabine und fühlte mich wie auf dem Schlachtfeld von Verdun: Uli Hoeneß lag auf der Massagebank, Sammy Kuffour kauerte nackt unter der kalten Dusche

    ein meilenstein der geschichtsschreibung: kuffour und hoeneß 1916 vor verdun, dazu noch auf massagebank und unter der dusche.
    danke, khr.

  • User
  • 18.01.2012 13:50:50 AntiMöller

    Karl-Heinz Rummenigge: Momentan bekommt die Bundesliga ungefähr 420 Millionen Euro von den Sendern pro Jahr überwiesen. Wenn ich das mit Italien vergleiche, einem Land, das uns mit seiner Wirtschaft bezüglich des Euros große Sorgen macht. Einem Land, das kleiner ist als Deutschland und nicht annähernd unsere Wirtschaftskraft besitzt. Einem Land, das auch im internationalen Ranking – Stichwort: Fünf-Jahres-Wertung – hinter Deutschland zurück gefallen ist. Da muss mir mal jemand erklären, wieso dort über 900 Millionen Euro an TV-Geldern fließen können und bei uns nicht mal die Hälfte.

    Weil "der Italiener" fußballverrückter ist. Ein sky-abo OHNE Fußball kostet schon 40 Euro, in Italien.


    Ansonsten: ich LIEBE ausführlichere Interviews! Bitte mehr davon, zur Not auch wie hier, wenn es ein halbes Jahr alt sein dürfte.

  • User
  • 18.01.2012 13:52:36 AntiMöller

    Weil "der Italiener" fußballverrückter ist.

    UND spendabler, konsumfreudiger, das muß man mal sagen!

  • User
  • 18.01.2012 14:05:01 Redondo7 1

    MIT UNSEREM GELD FÄLLT DAS AUCH LEICHT - hehehe

  • User
  • 18.01.2012 14:08:19 AntiMöller

    Italien ist ja nicht arm, nech? Nur offiziell.

  • User
  • 18.01.2012 14:09:37 AntiMöller

    Obwohl...ich gehe da zu leichtfertig von einer gewissen Schicht aus. Wenn ich erlebe, was da jemand mit sowas wie ein Studienrat-Status verdient...

  • User
  • 18.01.2012 14:15:02 Hotte80

    mir geht dieser kackarsch immer mehr auffen sack! wenn er nicht einsehen will, das glücklicherweise die wenigstens deutschen fußballfans bereit ein beschissenes pay-tv-abo abzuschließen, um seinen fickscheissigen club noch mehr geld in den arsch zu blasen, dann soll er halt seinen posten aufgeben und dieses land verlassen. ich helfe ihm auch beim koffer packen, dieser aufgeblasenen sprotte!

  • User
  • 18.01.2012 14:23:10 Lok10

    Mich würde aber durchaus mal interessieren, wie das international so abläuft mit den Fußball-Fernsehabos, kann da nur aus Spanien berichten, dass man hier zum einen jede Woche 1 Liga spiel live hat (free TV, inkl. europa cup), und man den Rest, welcher auf den Pay TV-Formaten Gol und Canal+ gesendet wird dann in ner Bar schaut, weil es hier wohl etwas einfacher ist als in Deutschland, in seine Bar einen Fernseher mit öffentlichem Pay-TV zu stellen. Die Vermarktung ist jedoch dezentral und extrem ungleich in der Ausschüttung.

    Aber wie siehts denn in England und Italien beispielsweise aus, wo ja anscheinend das Pay-TV besser angenommen wird, weiß das jemand?

    Ich für meinen Teil muß sagen, dass mit das Angebot hier mit einem Skype "Grundpreis" für die Sender die ich eigentlich gar nicht will missfällt. Da sind mir dann einfach 30-40eus viel zu viel für, somal ich um die hiesige Anstoßzeit meist selbst auf dem Platz stehe und spiele.
    Ein Angebot hingegen, welches einem nur alles rund um den Fußball insbesondere unserer 3 Profiligen serviert und demenstprechend dann auch günstiger wäre, da der ganze andere Schnickschnack (Sky-world, etc.)wegfiele, würde mich schon eher ansprechen. Allerdings würde ich für dieses "Deutschland-Angebot" glaube ich auch nicht mehr als 15-20 im Monat bereit sein zu zahlen (kann es sein, dass es sowas ähnliches im Sinne von "Liga total" schon gibt?).

    Deswegen würde mich mal interessieren ob unsere Fußballnachbarn insbesondere aus Italien und England tatsächlich bereit sind dafür mehr zu bezahlen. ?
    Grüße

  • User
  • 18.01.2012 14:27:36 AntiMöller

    In Italien hat fast jeder ein sky-abo zu Hause. Kein Wunder, beim Restprogramm. Meine Ex hatte sky ohne Fußball und das war irgendwas zwischen 40 - 45 Euro.

    In Deutschland kostet das eine beliebige 150 - 200 qm Kneipe so in etwa 2500 Euro/Jahr.

  • User
  • 18.01.2012 14:40:31 misterkite

    Ich kam in die Kabine und fühlte mich wie auf dem Schlachtfeld von Verdun: Uli Hoeneß lag auf der Massagebank, Sammy Kuffour kauerte nackt unter der kalten Dusche


    das war doch der plot von SAW IV , oder??

  • User
  • 18.01.2012 14:50:46 MrSpinalzo

    Am besten ist das Bild, dieser "Ich-kann-auch-locker-sein"-Gesichtsausdruck von Kalle

  • User
  • 18.01.2012 14:53:42 Hotte80

    diese geschichten von barcelona '99... meine güte, man kann es aber auch nicht mehr hören und lesen. dieses rumgejammer, dieses geheule, dieses weh und ach und dann dieses blöde "da ham wir uns geschworen: weltherrschaft!"

  • User
  • 18.01.2012 14:55:04 AntiMöller

    Heute 14:50:46 MrSpinalzo

    Am besten ist das Bild, dieser "Ich-kann-auch-locker-sein"-Gesichtsausdruck von Kalle


    Höhö, und die Dame zu seiner Rechten sieht aus, als hätte Killer-Kalle Ihr das Diamanten-Diadem aus dem Dutt gefegt. Schöne Beobachtung!

  • User
  • 18.01.2012 14:55:20 saloth sar

    schade, dass es fuer den kalle keine ignorierfunktion gibt

  • User
  • 18.01.2012 14:55:51 giselher

    Dass Du den Rummenigge nicht leiden kannst, hammer jetzt alle verstanden ....

  • User
  • 18.01.2012 14:56:55 saloth sar

    sowas kann man gar nicht oft genug sagen!
    und von stinki wuerde ich das auch gerne noch ein bis zei mal hoeren

  • User
  • 18.01.2012 14:56:57 Hotte80

    ja und?

  • User
  • 18.01.2012 15:08:09 mehmetwirdankendir

    Rumenigge ist ja auch ein seltener Depp. Der Gordon Gecko des deutschen Fußballs.

    "Wenn alle Leute die Erdinger Weißber so gerne trinken wie ich, den Fc Bayern unterstützen kann ja gar nichts mehr schiefgehen."

    Rumenigge ich mag dich nicht. Ich mag, ich mag ich mag dich wirklich nicht. drum sag ichs dir in einem Wort:
    Depp
    Depp
    Depp

  • User
  • 18.01.2012 15:14:54 gelsenkirchen

    hotte und kalle - ich glaube es wird nochmal irgendwann echte liebe.


    "da ham wir uns geschworen: heute polen, morgen die ganze welt!"

  • User
  • 18.01.2012 15:42:41 Marco Polo

    In diesem Moment entstand in den Köpfen des Klubs ein Gefühl von »Jetzt erst recht«, das uns befähigte, zwei Jahre später mit der fast identischen Mannschaft die Champions League zu gewinnen. Der FC Bayern ist in diesem Moment nicht abgetaucht, sondern hat zusammengestanden. Das war: »Mir san mia.«


    Das hat was von Wehrmachtspropaganda. Und noch in Tausend Jahren werden die Anhänger des FC Bayern mit Ehrfurcht die Worte "Barcelona 99" Aussprechen, weil sie wissen, dass dort der FC Bayern sein Mia san Mia-Gefühl bewiesen hat.

    @Möller: Kleine Klugscheißerei am Rande. Die Dame sitzt zu seiner Linken.

  • User
  • 18.01.2012 19:18:58 Walter Baseggio

    In England benötigt man zwei Abos, um die Spiele live sehen zu können. Genaue Preise kenne ich nicht, es ist aber teurer als in Deutschland.
    Zudem der Nachteil, Sky Sports und ESPN abonnieren zu müssen und die Spiele um 15 h GMT werden ja auch nicht live gezeigt, um die unterklassigen Ligen zu schützen, die gleichzeitig spielen.

    Von daher dürfte die englische Variante die teuerste sein, wenn man bedenkt, dass man nur das 12.45 h Spiel, das Spiel um 17.30 h und die Spiele Sonntags und gegebenenfalls Montags sehen kann.

  • User
  • 19.01.2012 08:10:18 Stinkbaer

    Und wenn uns etwas auffällt, was uns nicht gefällt, sei es bei der FIFA, der UEFA, dem DFB oder sonst wo, dann sehe ich es als Verpflichtung des FC Bayern an, das auch öffentlich zu machen.

    Dieses sonst wo ist wohl der Grund, warum der Herr meint wirklich zu allem und jedem seine schlimmen kommentare abzugeben. Ja, wenn irgendwo auf der Welt Unrecht geschieht, ist es eine Verpflichtung für den Großen FC Bayern und speziell für Herrn Rummenigge das anzuprangern und anzufügen, dass es so etwas beim wichtigsten Verein der Welt niemals gab, gibt, oder jemals geben wird. Der Rummenigge ist so schrecklich.

    Reicht das, Sally?

  • User
  • 19.01.2012 08:18:01 mitleser

    Irgendwie ist momentan Retro-Welle bei den unpassenden Vergleichen. Der Bundespräsident badet im Stahlgewitter und erklärt den Rubikon für überschritten, Massageliegen und sanitäre Einrichtungen erinnern Karl-Heinz Rummenigge an Weltkrieg - was kommt als Nächstes? Gehen die Kandidaten bei DSDS lt. Dieter Bohlen bald "ran wie Blücher an der Katzbach"? Reißt sich Oskar Lafontaine einen weiteren trotzkistischen Backfisch auf?
    Zum Inhalt: irgendwie - liegt sicher auch an der tendenziösen Berichterstattung der bösen Medien - kommt Karl-Heinz Rummenigge tendenziell eher wie ein arroganter Stinker rüber als Uli Hoeness. Bei Letzterem hat man einfach immer den Eindruck dass er seinen Verein wirklich mag, Rummenigge dagegen... nun ja. Aber wo wäre man denn ohne klare Feindbilder.

  • User
  • 19.01.2012 08:28:52 Stinkbaer

    Ich finde auch, dass zu den Weltherrschaftsphantasien des GFCB und Herrn Rummenigge ein Stalingrad-Vergleich besser gepasst hätte. Schließlich hatte man ja auch schon 9/10 dieses Pokals in Händen, bevor widrige Umstände alles kaputt machten.
    Außerdem klingt Verdun auch nach Verlängerung und in die haben es diese GFCB-Memmen ja damals nicht geschafft.

  • User
  • 19.01.2012 08:29:45 Stinkbaer

    Die haben sich ja schon in der Nachspielzeit abfackeln lassen.

  • User
  • 19.01.2012 08:33:09 mitleser

    Streng genommen gab es ja auch nach Stalingrad eine Verlängerung, und auf Tannenberg 1410 zu verweisen ist dann doch ein wenig zu geschichtsorientiert, ausserdem kann man mit dem Vergleich ja nichts anfangen. Den Schützengraben haben wir uns aber wohl alle schon mal wie eine Umkleidekabine mit Massageliege vorgestellt. Und weswegen macht es für ihn den FCB aus wenn Sammy Kuffour nackt unter der Dusche kauert? Da ist Lothar Matthäus mit den Volleyballerinnen nicht mehr weit...

  • User
  • 19.01.2012 08:34:47 Stinkbaer

    Apropos Sammy Kuffour. Schuld an der Niederlage waren sowieso die hasenfüßigen, unzuverlässigen Hilfstruppen.

  • User
  • 19.01.2012 08:39:40 mitleser

    Der Sammy und unzuverlässig... war es in der Saison oder später als Olli Kahn mal benommen am Boden lag und Sammy Kuffour ihm ohne eine Sekunde zu zögern (oder zu prüfen ob er wirklich nicht mehr atmet) Luft in den Mund gepumpt hat? Das nenne ich Teamgeist. Und gruselig. Welche anderen Hilfstruppen meinst du denn noch?

  • User
  • 19.01.2012 08:42:07 Stinkbaer

    Wenn das der Führer wüsste...

  • User
  • 19.01.2012 08:45:22 gelsenkirchen

    vielleicht kann man auch den vergleich anbringen dass die beiern das cl-finale sicher im griff hatten wie die bunkeranlagen der wehrmacht die atlantikküste, dann war d-day und united schickte truppentransportschiffe an den strand!

  • User
  • 19.01.2012 08:45:44 mitleser

    Hat sich eigentlich damals Thomas Helmer alle Sympathien mit Ottmar Hitzfeld verscherzt oder nicht? Ich habe mal so ein Gerücht gehört dass er ihn wüst beschimpft haben soll, was seiner Vertragsverlängerung dann nicht so gut bekam.

  • User
  • 19.01.2012 08:47:03 Hotte80

    fakt ist, das wie schon an der wolga die flügel nicht dichtgemacht wurden, nur so konnte manchester noch einen letzten und schließlich allerletzten eckball rausholen.
    und schon generalfeldmarschall alfred von schlieffen sagte: "macht mir den rechten flügel stark!"

  • User
  • 19.01.2012 08:49:08 mitleser

    Auch schön (mit Ausblick auf 2001) wäre der Vergleich mit Kunersdorf gewesen und dem Hinweis auf das Mirakel des Hauses Bayern. Ist aber in München vermutlich zu preußisch...

  • User
  • 19.01.2012 08:50:02 gelsenkirchen

    na gut, wer möchte schon thomas helmer im team haben, ausser die vom perfekten promi-dinner...


    um nochmal auf '99 zurückzukommen: irgendwie stockten die beierischen bemühungen, ein weiteres tor zu machen wie der deutsche afrikafeldzug kurz vor kairo. kam euch das auch so vor?

  • User
  • 19.01.2012 08:52:20 mitleser

    Weil die neuen Jancker-Panzer Defekt und Aluminiumkontakt hatten. Ebenso die Brigade Scholl.

  • User
  • 19.01.2012 08:52:24 Hotte80

    nein, dieser vergleich ist unpassend

  • User
  • 19.01.2012 08:57:07 gelsenkirchen

    also lieber doch kuffour unter der dusche?

  • User
  • 19.01.2012 09:03:04 alterzabo

    nackter Kuffour unter der kalten Dusche klingt eher nach Lager oder medizinische Versuchsanstalt

  • User
  • 19.01.2012 09:03:32 alterzabo

    kein schönes Bild!

  • User
  • 19.01.2012 09:03:58 mitleser

    Bei dem weiß man wenigstens was man hat...

  • User
  • 19.01.2012 09:10:24 Stinkbaer

    Ich trinke jetzt erstmal einen Kaffee und denke dabei an den GröMaZ auf der Massageliege.

  • User
  • 19.01.2012 09:11:44 mitleser

    Kannst dir ja einen Nürnburger dazu genehmigen.

  • User
  • 19.01.2012 09:13:20 vokabelle

    Wohlsein, Stinki!

  • User
  • 19.01.2012 09:14:44 gelsenkirchen

    was er nicht erwähnte: konnte man in dieser schwer melancholisch-traurigen, unfassbaren athmosphäre ganz leide im hintergrund das gegröhle aus der united-kabine vernehmen?

  • User
  • 19.01.2012 09:15:30 Hotte80

    viddel nach neun! mist, jetzt aber schnell, ab in die messe!

  • User
  • 19.01.2012 09:41:01 valenciano

    Und der Dolchstoss der Norweger, die sollten ja eigentlich Verbuendete sein. So kann man natuerlich nicht gewinnen.
    Wenigstens die Spanier wurden dann spaeter zerbombt

  • User
  • 19.01.2012 09:47:51 AbteilungAttacke

    Auch schön (mit Ausblick auf 2001) wäre der Vergleich mit Kunersdorf gewesen und dem Hinweis auf das Mirakel des Hauses Bayern. Ist aber in München vermutlich zu preußisch...

    Und wer gibt dann den alten Fritz ? Oder gar General von Zieten ? Da graust es einem bei den in Frage kommenden Gestalten.

    Und meine Herren, wenn schon militärgeschichtliche Vergleiche, dann doch welche mit Kurz-Vor-Schluss-Entscheidungen.

    Afrika, Stalingrad, Verdun - alles mit zu viel Nachspielzeit, wie schon richtig beschrieben. Daher plädiere ich für das Wunder an der Weichsel. Die Engländer kamen mir eh immer sehr polnisch vor.

  • User
  • 19.01.2012 10:31:41 Hotte80

    PROOOOOSSSS MUDDI! (hui!)

  • User
  • 19.01.2012 13:17:55 rumpler

    Jedenfalls sind Kalle und Uli die richtigen Arschlöcher zur richtigen Zeit. Soll heißen, sie bringen mit ihrer dem zeitgeistig entsprechenden rechtslastigen pseudokonservativen Art plus einer nach aktuellem gesellschaftlichem Konsens definierten Wohltäterattitüde momentan den maximalen Profit und Wohlstand für den GFCB.
    Deshalb finde ich die beiden erträglich und bleibe Kunde.
    Sportlich indes könnte aus dieser Prosperität bereits mehr erwachsen.
    Aber auch da bin ich mit dem status quo ganz zufrieden.
    Hauptsache ein Trainer ist nicht ein Idiot und Fußball ist nicht Politik.
    Rülps.

  • User
  • 19.01.2012 13:19:20 rumpler

    P.S.: Nach dem (beinahe) Weltuntergang wird eh alles neu geordnet.

  • User
  • 23.03.2012 02:03:54 Capocannoniere

    So identisch, wie Rummenigge meint, waren die Mannschaften von 1999 und 2001 nicht. Helmer, Strunz, Matthäus, Basler, Babbel waren 2001 nicht mehr dabei.

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