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17.01.2012

Presseschau: Poker um Fernsehrechte, Henry sagt: »Sorry«

Geldsegen für die Liga

Text: Marek Petiowski und Katharina Dahme  Bild: Imago

Vor dem Bieterverfahren um die Fernsehrechte erhofft sich die Liga höhere Einnahmen, Henry entschuldigt sich für Bedrohung eines Zuschauers und Hansa Rostock darf auf dem Transfermarkt aktiv werden. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

Presseschau: Poker um Fernsehrechte, Henry sagt: »Sorry« - Geldsegen für die Liga


»Ja, ist schon wieder Feierabend?« Aber klar doch, sonst stünde an dieser Stelle wohl kaum die 11FREUNDE-Presseschau mit den wichtigsten Themen des Tages. Ob New York Times, Charly Dörfels geheimer Twitter-Account oder Alex Fergusons Fuchsbau: Unsere Nachrichten-Experten haben ihre Antennen überall und präsentieren, was die Fußballwelt wirklich bewegt. Ab heute in unserer auf Hochglanz polierten, spektakulären und alles überstrahlenden Bildergalerie.



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Einnahmeplus durch Verkauf der Medienrechte
Eigener Nachwuchs statt Ronaldo
In der kommenden Woche startet das Bieterverfahren um die Medienrechte für die Bundesliga-Saison 2013/14. Bis zu einer halben Milliarde Euro erwartet sich die DFL von dem Verkauf - etwa 90 Millionen mehr pro Jahr. Und wo Geld reinkommt, will es auch ausgegeben werden. Bremen-Chef Klaus Allofs warnt daher präventiv, das Geld eins zu eins an die Klubs weiterzugeben: »Wir dürfen nicht alle verrückten Dinge mitmachen.« Soll heißen: Das Geld, das genau genommen noch nicht eingenommen wurde, dürfe nicht gleich an die Spieler und ihre Berater fließen. DFL-Boss Reinhard Rauball formulierte es deutlicher: »Cristiano Ronaldo spielt in einer Liga, in der nicht jeder schwarze Zahlen schreibt, außer er und sein Berater.«
fr-online.de



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  • <em>Einnahmeplus durch Verkauf der Medienrechte</em><br /><strong>Eigener Nachwuchs statt Ronaldo</strong><br />In der kommenden Woche startet das <strong>Bieterverfahren</strong> um die <strong>Medienrechte</strong> für die <strong>Bundesliga-Saison 2013/14</strong>. Bis zu einer halben Milliarde Euro erwartet sich die DFL von dem Verkauf - etwa 90 Millionen mehr pro Jahr. Und wo Geld reinkommt, will es auch ausgegeben werden. Bremen-Chef <strong>Klaus Allofs warnt</strong> daher präventiv, das Geld eins zu eins an die Klubs weiterzugeben: »Wir dürfen nicht alle verrückten Dinge mitmachen.« Soll heißen: Das Geld, das genau genommen noch nicht eingenommen wurde, dürfe nicht gleich an die Spieler und ihre Berater fließen. DFL-Boss <strong>Reinhard Rauball</strong> formulierte es deutlicher: »Cristiano Ronaldo spielt in einer Liga, in der nicht jeder schwarze Zahlen schreibt, außer er und sein Berater.«<br /><a href="http://www.fr-online.de/sport/fussball-im-tv-dfl-rechnet-mit-mehr-geld,1472784,11459272,item,0.html" target="_blank"><strong>fr-online.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Henry entschuldigt sich für Verbalattacke</em><br /><strong>Das Duell</strong><br /><strong>Thierry Henry</strong> war nach Arsenals 2:3 bei Swansea City vor die Gästetribüne gelaufen, um sich bei den mitgereisten Anhängern für die Unterstützung zu bedanken. Allerdings stieß das nicht bei allen Fans auf Gegenliebe. Ein Mann <strong>beleidigte</strong> den Stürmer so harsch, dass dieser den Supporter prompt zum <strong>Duell</strong> auf dem Platz <strong>herausforderte</strong>. Nun entschuldigt sich Henry via »<strong>Sun</strong>«. Er habe sich <strong>unangemessen geäußert</strong>. »Ich wollte nicht bösartig sein oder jemandem drohen und bin mir bewusst, dass ich alles in ruhigerer Art und Weise hätte sagen können.«<br /><a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/sport/football/4065696/Thierry-Henry-Im-sorry-I-swore-at-Arsenal-fan.html" target="_blank"><strong>thesun.co.uk</strong></a><br /><br /><em>
  • Hansas Transfersperre aufgehoben</em><br /><strong>Eine Handbreit Wasser unterm Kiel</strong><br />Die <strong>DFL</strong> sieht die <strong>Zahlungsfähigkeit Hansa Rostocks</strong> bis zum Ende der Saison als <strong>gesichert</strong> an und hat daher die <strong>Transfersperre</strong> für die Hanseaten <strong>aufgehoben</strong>. Allerdings muss der F.C. Hansa für jede Verpflichtung die Zustimmung der DFL einholen, damit überprüft werden kann, ob diese aus dem laufenden Etat finanzierbar ist. Nach einem verlorenen Rechtsstreit muss der FCH 4,5 Millionen Euro Steuern für die Jahre 2001-2003 nachzahlen. Der finanziell angeschlagene Verein hatte sich am Freitag mit den Gläubigern aus der Politik auf eine <strong>Stundung</strong> der Schulden bis Saisonende geeinigt. <br /><a href="/newsticker/148177/transfersperre_fuer_hansa_rostock_aufgehoben" target="_blank"><strong>11freunde.de/newsticker</strong></a><br /><br /><em>Fan-Initiative boykottiert Auftaktspiel</em><br /><strong>Fast 20 Euro</strong><br />
  • Etwa 1000 Anhänger des gepflegten Fußballsports werden das Spiel zwischen dem <strong>Hamburger SV</strong> und <strong>Borussia Dortmund</strong> am kommenden Wochenende vor den Stadiontoren im Radio verfolgen. Die Fan-Initiative »<strong>Kein Zwanni - Fußball muss bezahlbar sein</strong>!« fordert die Dortmunder Fans zum <strong>Boykott</strong> des Spiels auf, weil die Eintrittspreise erhöht wurden. Für einen Stehplatz müsste man 19 Euro investieren. »Wenn Fußball nur zum Geschäft wird, ist er tot«, so Sprecher <strong>Marc Quambusch</strong> gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (SID). Die HSV-Ultra-Gruppe »Chosen Few« unterstützt die Aktion mit einem Stimmungsboykott zwischen der 46. und 55. Minute.<br /><a href="http://kein-zwanni.de/" target="_blank"><strong>kein-zwanni.de</strong></a>; <a href="http://www.zeit.de/news/2012-01/17/fussball-fan-initiative-ruft-zum-boykott-auf-17140402" target="_blank"><strong>zeit.de</strong></a><br /><br /><em>
  • 11FREUNDE-Transferticker</em><br /><strong>Draxler, Merkel, Vertonghen</strong><br />Kurz vor dem Rückrundenstart der Bundesliga laufen die Bemühungen von Vereinen, Spielern und Beratern auf Hochtouren: Die <strong>heiße Transferphase</strong> ist Mitte Januar endgültig eingeläutet. In den Hauptrollen heute ein ziemlich <strong>teurer Julian Draxler</strong>, der schon einen Vertrag mit den <strong>Bayern</strong> haben soll und <strong>Alexander Merkel</strong>, der bald wieder für den <strong>AC Milan</strong> spielen wird. Außerdem bemühen sich die Bayern um <strong>Jan Vertonghen</strong>, belgischer Nationalspieler und Kapitän von Ajax Amsterdam. Weitere Vollzüge und die wildesten Gerüchte findet ihr im 11FREUNDE-Transferticker.<br /><a href="/liveticker/148121/juve_und_milan_jagen_draxler" target="_blank"><strong>11freunde.de</strong></a><br />------------------------------------------<br /><br /><strong>
  • Happy Birthday</strong><br /><strong>Klaus Täuber</strong> war ein Freund der härteren Gangart: Der ehemalige Spieler von Schalke 04 und Bayer Leverkusen wurde von seinen Kollegen einst zum »größten Klopper der Liga« gewählt. Dabei trägt Täuber bis heute den Spitznamen »Der Boxer« in Anlehnung an <strong>Muhammad Ali</strong>, der heute ebenfalls Geburtstag hat. Außerdem bildet Täuber zusammen mit seinen Brüder Jürgen und Stephan das einzige Brüder-Trio, das je in der Bundesliga gespielt hat. Heute wird Klaus <strong>54</strong> Jahre alt.<br /><br />


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Kommentare

  • User
  • 17.01.2012 21:48:52 Newworldorder

    Wie viel Geld die Liga jetzt verprassen kann oder für Repressionen verwenden kann interessiert hier mittlerweile mehr, als wenn ein deutscher Ballesterer niedergestochen wird...
    Link

  • User
  • 17.01.2012 22:53:41 AntiMöller

    @newworldorder: hat Dein link überhaupt was mit dem Thema, oder irgend etwas etwas mit Fußball was zu tun? Ich glaube nicht.

  • User
  • 20.01.2012 09:58:10 Newworldorder

    @Anti Möller, wenn man schon fragen will, sollte man sich das Video komplett ansehen. Dann erübrigt sich deine Frage und du könntest eine fundiertere Frage an den Tag legen.

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