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13.01.2012

Presseschau: Lahm will Nationalelf-Titel, Zoff bei 96

Golden Boy

Text: Erik Peter und Katharina Dahme  Bild: Imago

Philipp Lahm möchte zur »goldenen Generation« gehören und einen Titel mit der Nationalelf holen, Wolfsburg und Hoffenheim verteidigen Verpflichtung 13-Jähriger und beim fankongress prallen Welten aufeinander. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Presseschau: Lahm will Nationalelf-Titel, Zoff bei 96 - Golden Boy


»Ja, ist schon wieder Feierabend?« Aber klar doch, sonst stünde an dieser Stelle wohl kaum die 11FREUNDE-Presseschau mit den wichtigsten Themen des Tages. Ob New York Times, Charly Dörfels geheimer Twitter-Account oder Alex Fergusons Fuchsbau: Unsere Nachrichten-Experten haben ihre Antennen überall und präsentieren, was die Fußballwelt wirklich bewegt. Ab heute in unserer auf Hochglanz polierten, spektakulären und alles überstrahlenden Bildergalerie.



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Der EM-Kapitän im Interview
Philipp Lahm will »Goldene Generation« sein
Er wolle sich an Titeln messen lassen, sagte Philipp Lahm im Interview für die »Bild«. Das gelte für Bayern München ebenso wie für die Nationalmannschaft. Gelinge dies nicht, könne man nicht von einer »Ära«, einer »Goldenen Generation« sprechen. Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr: 2016, wenn sein Vertrag bei den Bayern ausläuft, wird er 32 Jahre alt sein und vermutlich aufhören. Ein Karriereende bei den Bayern sei im Moment naheliegend, über einen Wechsel ins Ausland denke er nicht nach. Nur eins ist sicher: Auch nach der Karriere als Fußballprofi wolle er dem Fußballgeschäft treu bleiben: »in welcher Rolle auch immer.«
bild.de



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  • <em>Der EM-Kapitän im Interview</em><br /><strong>Philipp Lahm will »Goldene Generation« sein</strong><br />Er wolle sich an <strong>Titeln</strong> messen lassen, sagte <strong>Philipp Lahm</strong> im Interview für die »<strong>Bild</strong>«. Das gelte für Bayern München ebenso wie für die Nationalmannschaft. Gelinge dies nicht, könne man nicht von einer »Ära«, einer »<strong>Goldenen Generation</strong>« sprechen. Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr: 2016, wenn sein Vertrag bei den Bayern ausläuft, wird er 32 Jahre alt sein und vermutlich aufhören. Ein <strong>Karriereende</strong> bei den <strong>Bayern</strong> sei im Moment naheliegend, über einen Wechsel ins Ausland denke er nicht nach. Nur eins ist sicher: Auch nach der Karriere als Fußballprofi wolle er dem Fußballgeschäft treu bleiben: »in welcher Rolle auch immer.«<br /><a href="http://www.bild.de/sport/fussball/philipp-lahm/ohne-titel-sind-wir-keine-goldene-generation-teil-1-22039450.bild.html?wtmc=fb.off.share" target="_blank"><strong>bild.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Debatte um Transfers 13-Jähriger</em><br /><strong>Zu Unrecht am Pranger</strong><br /><strong>Hoffenheim und Wolfsburg</strong>, die wegen der Verpflichtung 13-jähriger Talente in die Kritik geraten waren, <strong>wehren sich</strong>: Hoffenheims Manager <strong>Ernst Tanner</strong> fühlt sich »zu <strong>Unrecht</strong> an den Pranger gestellt«. Er spricht von einer »scharfen Konkurrenzsituation« um die Talente. Auch der HSV und Bayern wollten den Jugendlichen von TeBe, »aber wenn wir ihn holen, leuchtet gleich die Alarmstufe rot«. Ebenso kontert <strong>Felix Magath </strong>der Kritik; »Ich weiß nicht, was die <strong>Heuchelei</strong> jetzt soll.« VfL-Nachwuchschef Wohlgemuth fügt hinzu, jeder Bundesligist habe »Internatsplätze für U15-Spieler, das ist kein Alleinstellungsmerkmal des VfL Wolfsburg«. <br /><a href="http://www.berliner-zeitung.de/sport/nachwuchsarbeit-kinderhort-bundesliga,10808794,11439668.html" target="_blank"><strong>berliner-zeitung.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Zoff bei Hannover 96</em><br /><strong>Jörg Schmadtke vs. Martin Kind</strong><br />»Bequem geworden« sei <strong>Didier Ya Konan</strong> nach seiner Vertragsverlängerung und der Anhebung seines Gehalts, kritisierte Hannovers Präsident <strong>Martin Kind </strong>den 96-Stürmer. »Jetzt hat er <strong>Übergewicht</strong> und <strong>schöne Autos</strong>«, so Kind weiter. Die Mannschaft erreichte diese Kritik im Trainingslager an der Algarve. Manager <strong>Jörg Schmadtke</strong> reagierte sauer und mit Unverständnis, warum dies öffentlich angesprochen werde. Kinds Äußerungen bewiesen »Unkenntnis des Tagesgeschäfts« konterte er im Gespräch mit dem »<strong>Kicker</strong>«. Ya Konan wisse selbst, dass er keine gute Hinrunde gespielt habe, satt sei er deswegen aber nicht. Auch die Zusammenarbeit mit Trainer Mirko Slomka funktioniere besser, als von Kind dargestellt.<br /><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/563207/artikel_schmadtke-kontert-kind-kritik.html" target="_blank"><strong>kicker.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Klaus Sammer im Karriereinterview</em><br /><strong>»Wir waren ja die dummen Ossis«</strong><br />Ob als Spieler oder Trainer,<strong> Klaus Sammer</strong> begleitete die große Zeit und legendären Europapokalspiele von Dynamo Dresden in den siebziger und achtziger Jahren. Im <strong>11FREUNDE-Interview</strong> spricht er über die prägenden Ereignisse seiner Karriere, die erste <strong>Reise in den Westen </strong>und das <strong>Jahrhundertspiel </strong>gegen Bayer Uerdingen. Über das deutsch-deutsche Duell im Landesmeistercup 1973 sagt er: »Mit mir hätten wir <strong>Bayern geschlagen</strong>.« Außerdem verrät er, warum die <strong>Jugendförderung</strong> in Deutschland heute »im Prinzip genauso wie in der DDR« laufe und ob er seinem <strong>Sohn Matthias</strong> noch Tipps geben muss. <br /><a href="/bundesligen/147964/mit_mir_haetten_wir_die_bayern_geschlagen" target="_blank"><strong>11freunde.de</strong></a><br /><br /><em>
  • Die Positionen vor dem Fankongress</em><br /><strong>Wer spricht mit wem?</strong><br />Im Berliner Kino Kosmos findet am Wochenende der <strong>Fankongress</strong> statt. Die Fans werden in Dutzenden Veranstaltungen untereinander, aber auch mit Vertretern von DFB, Vereinen, mit Wissenschaftlern und Journalisten diskutieren.<strong> Holger Hieronymus</strong> (DFL) kündigt in der taz an: »Wir bleiben gern mit den Fans im Gespräch - aber nicht über Pyrotechnik.« Die Fanorganisation »<strong>Pro Fans</strong>«, die eingeladen hat, hält dagegen: »Der Alltag von Fans ist bestimmt von Drangsalierung statt Dialog. Fans werden nicht als Gesprächspartner auf Augenhöhe akzeptiert.« An diesem Wochenende soll das anders werden.<br /><a href="http://taz.de/Gewaltdebatte-im-deutschen-Fussball/!85446/" target="_blank"><strong>taz.de</strong></a><br />------------------------------------------<br /><br /><strong>
  • Happy Birthday</strong><br /><strong>Stefan »Paule« Beinlich</strong> hat in seiner Karriere nie einen Titel gewonnen, dafür aber stets die Sympathien der Fans. Der gebürtige Ostberliner erzielte 56 Tore in 279 Bundesligaspielen und lief fünf Mal für die Nationalmannschaft auf. Nach der Wende brach Paule, der in der A-Jugend von Bergmann-Borsig kickte, seine Umschulung ab, um zweimal täglich zu trainieren. Das zahlte sich aus, als er im Herbst 1991 einen Profivertrag bei Aston Villa unterschrieb. Dort spielte er drei Jahre für die Reservemannschaft, ehe er mit Hansa Rostock in die Bundesliga aufstieg. Zum Verein seines Herzens zog es ihn auch zum Karriereausklang zurück, heute ist er Manager der Rostocker. Wir gratulieren zum <strong>40.</strong> Geburtstag!<br /><br />


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Kommentare

  • User
  • 13.01.2012 17:39:26 MrSpinalzo

    Bester Artikel aller Zeiten bis jetzt.

  • User
  • 13.01.2012 18:58:16 AntiMöller

    Was für ein Artikel?

    Lahm lehnt sich zwar mutig, aber zu Recht aus dem Fenster.

  • User
  • 17.01.2012 00:08:20 Walter Baseggio

    Die EM muss dennoch noch gespielt werden und ein bisschen Demut tut jedem gut.

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