Die Geschichte der Fußballfans

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09.01.2012

Der FC St. Pauli äußert sich zu den Hallen-Randalen

Wo die wilden Kerle thronen

Text: Andreas Bock  Bild: Imago

Am vergangenen Freitag kam es beim Hamburger Schweinske-Cup zu einer Massenschlägerei zwischen St. Pauli- und Lübeck-Fans. Die Veranstalter und 300 Polizisten stehen in der Kritik. Nun hat sich der FC St. Pauli auf einer Pressekonferenz geäußert.

Der FC St. Pauli äußert sich zu den Hallen-Randalen - Wo die wilden Kerle thronen


An Tagen wie diesen herrscht also Ratlosigkeit. An Tagen wie diesen bemüht man allerorten nur allzu häufig einen plakativen General-Vorwurf, der immer dann hervorgekramt wird, wenn es um diese Suppe »Fans und Randale« geht. Er lautet: »Ihr macht den Fußball kaputt!« Die Frage ist nur, wer soll das überhaupt sein: »Ihr«?



Am vergangenen Freitag war es beim traditionellen Hamburger Schweinske-Cup zu einer Massenschlägerei zwischen St. Pauli- und Lübeck-Fans sowie der Polizei gekommen. Das Turnier wurde daraufhin abgebrochen, der zweite Tag abgesagt.

Die Mehrheit der St.Pauli-Fans prangert nun das Vorgehen der Polizei an und kritisiert die Veranstalter dafür, dass man mit dem VfB Lübeck potenziell rechte Fans zum Schweinske Cup eingeladen hat. Die traurige Realität: Schon länger ist es so, dass man sich selbst als Veranstalter eines kleinen Hallenturniers mit dem Charme von Altherrencups überlegen muss, wer eingeladen wird. Der linke Fußballklub Roter Stern Leipzig kann von dieser Entwicklung ein Lied singen. Im Winter 2011 wurden seine Fans vornehmlich in dem engen Rahmen von Hallenturnieren angegangen.

Auf Fotos vom Schweinske-Cup sieht man einen Mann im Lübeck-Block, der den Arm zum Hitler-Gruß hebt. Zudem begannen eben jene Fans schon wenige Minuten nach Turnierstart, antisemitische (»Judenkinder«) und rassistische Sprechchöre (»Zick, Zack, Zigeunerpack«) anzustimmen, und kurz nach Beginn der Randale stahlen die ganz wilden Kerle jener Gruppe Banner und Fahnen der St.Pauli-Fans.

Hatten Stadionverbote Gültigkeit?

Einige dieser Männer, die etwa Shirts mit der Aufschrift »Krawallbrüder« oder »Krawallbande« trugen, sollen bei ihrem angestammten Verein Stadionverbote haben, doch ob diese beim Schweinske-Cup überprüft wurden, steht dahin. »Es konnte jeder rein, wer wollte. Bei den Kontrollen an den Eingängen wurde lediglich darauf geachtet, dass keine Pyrotechnik mit in die Halle genommen wird«, sagt etwa Florian Möller, Leiter der VfB-Geschäftsstelle, in den »Lübecker Nachrichten«.

Co-Organisator Peter Sander betont hingegen, dass Stadionverbote ihre Gültigkeit hatten, doch der Veranstalter nicht informiert wurde, wer aus Lübeck anreist. Er spricht von einem »kriminellen Akt«. Er sagt: »Das war vorbereitet.« Für diese These – zumindest dass der Mob aus Lübeck »vorbereitet« war – spricht die Tatsache, dass etwa 100 VfB-Ultras ausschließlich für den Freitag Karten gekauft hatten, aber nicht eine einzige für den Samstag. Dabei sollte die Mannschaft an diesem Tag das entscheidene Gruppenspiel bestreiten. Stutzig machte das niemanden.

74 Randalierer in Gewahrsam – davon 72 St.Pauli-Fans

Die Polizei indes soll nach Beginn der Randale, so die Berichte von Augenzeugen, wahllos Pfefferspray in die Menge gesprüht und 1000 St.Pauli-Fans mit mehreren Hundertschaften eingekesselt haben. In ihrer offiziellen Pressemitteilung vermeldet die Polizei Hamburg, dass 74 Randalierer in Gewahrsam genommen (davon 72 St.Pauli-Fans) und zwei Personen festgenommen wurden. Die Situation, so die Polizei Hamburg weiter, hätte man unter »Einsatz von Schlagstöcken (...) zunächst wieder beruhigen« können.


weiterlesen [1] [2]



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Kommentare

  • User
  • 09.01.2012 18:59:02 greenkeeper

    Hoppla, der Artikel ist aber 'abrupt' zu ende.
    Nun mal Butter bei die Fische: Hat der der FC St. Pauli ein Fanproblem?
    Ja!
    Aber haben sie das exklusiv?
    Nein!
    Das Problem ist jedoch, dass man immer wieder den Eindruck gewinnt, dass sie die Probleme, die auch sie haben, scheinbar immer nur bei anderen sehen und mit ihrem Finger darauf zeigen; sowohl von Anhänger- als auch von offizieller Seite.
    Natürlich wird auch die Gewalt von den eigenen Leuten verurteilt; doch was passiert wenn andere Vereine das mit ihren Anhängern auch tun? Dann ist es nicht genug, dann schauen diese Vereine ja nur weg und verharmlosen ihre Probleme.
    Eine Lösung für diese Probleme kann weder der FC St. Pauli noch irgend ein anderer Verein liefern. Punkt. Ist Schade, ist aber so.
    Ob der FC St. Pauli das weiß? Ich denke schon.

  • User
  • 10.01.2012 08:10:10 Mr Pylz

    Der Veranstalter hätte andere Teams einladen müssen. Die Lübecker sind alles Nazis, die provoziert haben. Und die Polizei macht auch noch alles falsch. Da wurde den Pauli Fans trotz ihres unermüdlichen Kampfes für das Gute mal wieder böse mitgespielt. Das Selbstverständnis dieses Clubs und seiner Fans ist wahrlich ein groteskes Konstrukt. Da kann ich dem greenkeeper nur zustimmen.

  • User
  • 10.01.2012 12:07:30 Schwedobadenso

    Ich finde dennoch das Statement des FC St. Pauli mutig, da in den wenigsten Fällen die Vereine eine differenzierte Aufarbeitung des Geschehens einfordern.
    Warum darauf mit so viel Häme eingedroschen wird, kann ich persönlich nicht nachvollziehen, während beispielsweise vor wenigen Wochen der Brief des Burghausener Präsidenten viel Zuspruch erhielt.
    Natürlich kann man es sich einfach machen: Die Polizei hat das staatliche Gewaltmonopol durchzusetzen - dafür ist jedes Mittel recht. Ende der Debatte? Nein, gerade der Anfang. Gewalt kann man nie losgelöst vom Kontext sehen, gerade deswegen ist eine differenzierte Aufarbeitung immer angebracht und für mich in einer demokratischen Kultur auch notwendig.

  • User
  • 10.01.2012 12:22:00 Statistikfreund

    @ Andreas Bock: Er sagt: »Das war vorbereitet.« Für diese These – zumindest dass der Mob aus Lübeck »vorbereitet« war – spricht die Tatsache, dass etwa 100 VfB-Ultras ausschließlich für den Freitag Karten gekauft hatten, aber nicht eine einzige für den Samstag. Dabei sollte die Mannschaft an diesem Tag das entscheidene Gruppenspiel bestreiten. Stutzig machte das niemanden.

    Gab es personalisierte Karten, oder wie sollte das jemand stutzig machen? Und wenn es welche gegeben hätte, wer hätte dann nicht sofort zur Feder bzw. in die Tastatur gegriffen, um dies als unzulässig, undemokratisch, Verstoß gegen Bürgerrechte, als Angriff auf die selbsterklärte links-alternative St Pauli Fancommunity zu brandmarken?

    Der Klub widersprach in einer Erklärung außerdem der Vermutung, dass es etwaige Verabredungen zu Auseinandersetzungen mit Fans anderer Vereine gegeben hat und wischt somit den impliziten Vorwurf (»Das war vorbereitet«) beseite

    Und das reicht einem deutschen Journalisten aus? How, die unfehlbare Vereinsführung hat gesprochen?

    Ich bestreite die Darstellung seitens des Vereins nicht grundsätzlich, und doch nehme ich mir heraus, davon sprechen zu können, dass die zitierten Quellen wie hier meiner Ansicht nach etwas zu einseitig geraten sind.

  • User
  • 10.01.2012 17:46:41 Mir_fast_egal

    Es gilt hier einigen offenbar als en vogue, gegen St Pauli zu sein - und dabei werden dann auch gerne mal Fakten und differenzierte Schilderungen ignoriert.
    Diffamiert man dann einfach als "Gutmenschen"oder aehnliches (die vermutlich ja eh nur so tun als ob), und damit hat man sich sein Feindbild schon zurechtgezimmert.
    Unschoenes Beispiel: Pylz' Beitrag.

  • User
  • 11.01.2012 07:00:48 TreyLocc

    Wo gibt es denn bitte diffenrenzierte Schilderungen? Das einzige was alle sehen können/konnten sind die Bilder von einem zotteligen StPauli Fan der mit T-Shirt (vom Fanladen?) bekleidet mehrfach auf einen wehrlosen am Boden liegenden eintritt. Oder was auch alle sehen können ist der Auftritt des Beauftragten S.Brux auf der Pressekonferenz mit seinem grenzwertigen Aufruf der Spielraum für verschiedenste Spekulationen lässt. Des Weiteren gibts diverse Bilder von StPaulianer mit hassverzerrten Gesichtern. Was hat das mit differenzierten Schilderungen zutun? Was soll überhaupt diese ständige Gelaber über Nazis? Das ist so lächerlich. Irgendwann haben halt auch mal neutrale Beobachter die Schnautze voll von diesem ganzen Theater was immer und immer wieder aus dieser Richtung kommt.

  • User
  • 11.01.2012 10:29:27 hgbruns

    Schön, dass sich immer und immer wieder Leute zu Wort melden, die keine Ahnung haben, was passiert ist, um uns mitzuteilen, dass sie keine Ahnung haben, aber immerhin eine Meinung.

  • User
  • 11.01.2012 12:00:42 bbob

    Ich muss mich doch stak wundern wie einseitig und teilweise schlecht recherchiert dieser Artikel ist. Wenn ich hier lese "Einige dieser Männer, die etwa Shirts mit der Aufschrift »Krawallbrüder«...trugen." klingt das doch ziemlich nach boulevardblattartiger Stimmungsmache, die auf Unwissenheit fußt. ie Krawallbrüder sind eine Oi-Punkband, die Krawallbrüder sind eine Oi-Punkband, die zum einen nicht rechts ist und sich zum anderen auch auf St. Pauli-Seite einiger Beliebtheit erfreuen dürfte.
    Und wie man dann noch mit den Fingern auf andere zeigen kann, wenn die "ganze Welt" sehen kann wie Paulianer auf am Boden Liegende eintreten, ist schon äußerst fragwürdig, aber das auch noch so hinzunehmen und weiter zu verbreiten, anstatt es journalistisch aufzubereiten, ist umso bedauerlicher und wird seriösem Journalismus kaum gerecht. Oder sieht das so aus, wenn man das Böse bekämpft?
    Man sollte sich vielleicht auch mal Augenzeugenberichte zu Gemüte führen, wie diesen oder sich an andere unrühmliche Momente der tollen St. Pauli-Fankultur gerade aus jüngster Vergangenheit vergegenwärtigen...aber das wäre ja wahrscheinlich wieder mal nur ein Rumrühren in der Suppe...

  • User
  • 12.01.2012 00:51:19 hgbruns

    Für die Anhängerschaft des FC St. Pauli wird es in Zukunft hinsichtlich Repressionen und Konfrontationen mit der Polizei zweifellos nicht gemütlicher. Der derzeitige Wirbel um das "Fan-Problem" tut dem Verein und seinem Image allerdings gut.
    Der Hype um den "Kult"-Club, der St. Pauli- wie Nicht-St. Pauli-Anhänger genervt hat, und der möglicherweise auch manch einen in der aktuellen Diskussion motiviert, das Verhalten der Fans des Vereins besonders kritisch zu hinterfragen, schrumpft sich gesund.
    Von der BILD oder von Leuten, die meinen, dass z.B. die Sprechchöre der Lübecker normal zum Fußball gehörig sind, muss man nicht gemocht werden wollen.
    Der Kern, der St. Pauli zu einem außergewöhnlichen Verein macht, steht mit Überzeugung hinter dem, was Sven Brux mit vorsichtigen Worten auf der PK formuliert hat.
    Wenn diejenigen, die das nicht unterschreiben können, sich vom Millerntor oder besser noch dem Stadtteil fernhalten, hat der FC St. Pauli viel gewonnen.

  • User
  • 12.01.2012 01:26:28 hgbruns

    Weil es ein wenig so klingt, als sei das, was ich als "Kern" bezeichnet habe, ein homogenes Gebilde:
    Nein, ist es nicht. Es gibt tiefe Risse und Gräben. Aber: Nazis und Rassisten nicht zu dulden, ist der gemeinsame Nenner. Und dass die Polizei bei nicht der Durchsetzung nicht hilfreich, sondern hinderlich ist, die gemeinsame Erfahrung.

  • User
  • 12.01.2012 12:09:56 misterkite

    Der Kern, der St. Pauli zu einem außergewöhnlichen Verein macht, steht mit Überzeugung hinter dem, was Sven Brux mit vorsichtigen Worten auf der PK formuliert hat.
    NEIN! dann soll man zur antifa ode rzur kämpfenden brigade gehen! oder ab in die 5 liga, wo man sich "so eine attitüde noch leisten kann" . sorry, das geht gar nicht. und das hat nichts, null , niente, nada auch nur im entfernetesten mit toleranz von rechtsradikalem gedankengut zu tun. der "sicherheits"chef ruft mehr oder weniger zur "selbstjustiz" (ja ein schweres wort) auf (auch wenns "gegen nazis" geht) und legitimiert damit gewalt als (haha) rechtens, wenn sie nur einem "hehren ziel" dient. no sir. der typ hat sich untragbar gemacht (trotz aller verdienste und oder wegen seiner "punkvergangenheit" ) sorry, dafür fehlt mir jegliches verständnis.und das der das so "unwidersprochen" öffentlich sagen kann/darf zeigt, das bei pauli der fisch vom kopf stinkt. das ist ein katastrophales krisenmanagement!

    aber wenn du meinst, dass es "zur gesundschrumpfung" beiträgt, d.h. die normalos wegbleiben und ihr irgendwann wieder "unter euch" seid, na ich wage mal zu bezweifeln, dass ihr unter der"fuchtel der usp" ein "besseres leben" habt. hasta la victoria siempre und nix für ungut, denn wie es schon die preußen wussten: suum cuique (und man komme mir jetzt nicht mit : aber aber aber ...das sind doch naziparolen)

  • User
  • 12.01.2012 12:35:40 giselher

    Wenn diejenigen, die das nicht unterschreiben können, sich vom Millerntor oder besser noch dem Stadtteil fernhalten, hat der FC St. Pauli viel gewonnen.

    Hört sich so ähnlich an wie das berühmte "Dortmund-Verbot". Und ist auch genauso dämlich. Im übrigen: "Ausländerfreie Zone" ist ein Halb-Geschwister aus der gleichen Denkschule.

  • User
  • 12.01.2012 14:30:34 hgbruns

    NEIN! ...

    DOCH! Dat geht. Egal in welcher Liga.


    Der war gut:

    unter der"fuchtel der usp"


    Und der zum Gähnen:

    "Ausländerfreie Zone" ist ein Halb-Geschwister aus der gleichen Denkschule.

  • User
  • 12.01.2012 14:41:05 hgbruns

    Aber hallo!

  • User
  • 12.01.2012 14:44:26 Redondo7 1

    Alles schwule, jüdische Zigeuner-Neger hier.

  • User
  • 12.01.2012 14:45:07 misterkite

    BOAAH DER REDONDO HAT ALLES GESAGT

  • User
  • 12.01.2012 14:47:37 Hotte80

    nein. die mullahs fehlen da

  • User
  • 12.01.2012 14:49:39 misterkite

    jüddische mullahs? es wird ja immer besser! demnächst kommen noch die konvertitenkommies und dann knallts richtig!

  • User
  • 12.01.2012 14:51:26 Hotte80

    amish-kommunisten

  • User
  • 12.01.2012 14:52:17 Hotte80

    schwule, jüdisch-muslimisch amish-kommunistische zigeuner-neger

  • User
  • 12.01.2012 14:54:25 hgbruns

    Huiuiui..., Ihr traut Euch ja mutige Povokationen, Ihr kleinen Trotzköpfchen. Und so luschtig...

  • User
  • 12.01.2012 14:55:56 Karpfenluder

    Ich möchte hier aber als Ossi auch provoziert werden, wenn irgendwie möglich, danke!

  • User
  • 12.01.2012 16:09:12 misterkite

    ich möchte mal anmerken, dass dieser unmögliche sexismus, der sich aus der weglassung des -Innen ergibt, für mich UNERTRÄGLICH ist!

    apropos "zigeuner"
    (und dazu aus der "welt")

  • User
  • 12.01.2012 16:12:27 alterzabo

    Roma-und Sintischnitzel klingt ja auch saublöd

  • User
  • 12.01.2012 16:28:30 L3v3l0rd

    ostdeutsche, behinderte, fettleibige, brillentragende, glatzköpfige, schwule, jüdisch-muslimisch amish-kommunistische zigeuner-neger die auch noch stinken tun

  • User
  • 12.01.2012 16:28:36 misterkite

    naja in so altdeutschen schnitzelschuppen verkehren ja eh nur nazis

  • User
  • 12.01.2012 16:29:54 L3v3l0rd

    Ach, ich hab Event-Zuschauer vergessen. Mist.

  • User
  • 12.01.2012 16:37:59 alterzabo

    Heute 16:28:36 von misterkite
    naja in so altdeutschen schnitzelschuppen verkehren ja eh nur nazis


    Fu meinst da kommen dann Beschwerden á la " He, Wirt, da ist ja gar kein Zigeuner drin!!"

  • User
  • 14.01.2012 00:18:31 hgbruns

    Extra für Euch das Pamphlet des den FC St. Pauli terrorisierenden Randale-Trupps und -für manchen wohl noch schlimmer- letztjährigen Preisträgers der Stiftung Auschwitz-Komitee:

    Stellungnahme von Ultrá St. Pauli: Link

    Und für alle, die einen gelungenen Kommentar zu den Ereignissen lesen wollen natürlich auch.

  • User
  • 14.01.2012 00:21:55 hgbruns

    Oh... Akzentzeichen-Schwäche...

  • User
  • 14.01.2012 10:45:49 misterkite

    also lieber hg, ich bitte dich. das ist ja mal wieder typisch. und auch, wenn die fakten stimmen mögen, der ton ist unerträglich, die vereinnahmung des turniere als "unser turnier" und "wenn man uns gefragt httte, dann würden diese ganzen nazivereine ja gar nicht eingeladen...." . sorry, da krieg ich hals wenn ich das lese. was mich wundert: der hsv sagtanfang dezember ab (sicherheitsrisiko). nun gut, ich gebe zu: hier hätte der veranstalter mal nachhaken können (vielleicht sogar müssen). meine frage: gab es vo seiten paulis VORAB z.b. durch "den sicherheitschef" vielleicht auch mal ne kritische anfrage (ich mein, was ich in den medien oder im pauli forum lese: die wussten doch alle was passiert und wenn man chemie und co eingeladen hätte....) wie gesagt, hsv sagt ab aber pauli segelt sehenden auges in den orkan? oder wieoder was? also sooo blöd kann doch keiner sein!

  • User
  • 14.01.2012 11:46:50 AbteilungAttacke

    Das Verhalten der Polizeikräfte hat die Situation nicht bereinigt oder entschärft, sondern erst ausgelöst und war, ob es Innensenator Neumann passt oder nicht, Ausgangspunkt der Zusammenstöße.

    Äh, also wären gar keine Einsatzkräfte vor Ort gewesen, dann wäre alles schiedlich friedlich verlaufen ? Bei der Stellungnahme des Vereins hieß es noch, die Lübbecker hätten angefangen. Ja wassn nu ?

  • User
  • 14.01.2012 11:46:56 hgbruns

    Der HSV hat abgesagt, weil die Konfrontation seiner Anhänger mit denen des FC St. Pauli wohl ein tatsächliches Sicherheitsrisiko bedeutet hätte. Das hätte natürlich auch St. Pauli machen können, aber man selbst war ja sozusagen der Platzhirsch, der in den letzten Fahren regelmäßig teilgenommen hat und bei dem Turnier, dass sonst keine Sau mehr interessiert hatte, den wesentlich Teil der Zuschauer stellte.
    Dass der VfB Lübeck, wenn überhaupt in nennenswerter Anzahl, Anhänger mitbringt, die nicht zur fröhlichen Stimmung beitragen, war zu rechnen und wurde von Seiten St. Paulis vorab ja auch moniert. Dass aber die zahlreich eingesetzten "Sicherheitskräfte" nicht in der Lage oder nicht willens waren, etwa 100 Spacken unter Kontrolle zu halten, sondern sich offensichtlich lieber an ihren Lieblingsfeinden abarbeiten wollten, und einen Orkan entfachten, damit war nicht zu rechnen.

  • User
  • 14.01.2012 11:57:46 hgbruns

    Äh, also wären gar keine Einsatzkräfte vor Ort gewesen, dann wäre alles schiedlich friedlich verlaufen ?

    Ich vermute mal, dass die Lübecker aufgrund ihrer sehr deutlichen zahlenmäßigen Unterlegenheit erst gar nicht gewagt hätten, einen auf dicke Hose zu machen, wenn nicht so viele Einsatzkräfte vor Ort gewesen wären, um für ihre Sicherheit zu sorgen.

  • User
  • 14.01.2012 11:59:32 AbteilungAttacke

    "Sozusagen" "Platzhirsch" letzten Fahren regelmäßig teilgenommen dass sonst keine Sau mehr interessiert hatte wesentlich Teil der Zuschauer
    Das stellt zwei Behauptungen auf: Erstens dass man Sonderrechte einfordern kann, wenn man für ein öffentliches Ereignis Interesse weckt.
    Zweitens dass man Sonderrechte einfordern kann, wenn man in der Überzahl ist.
    Drittens, dass man Sonderrechte einfordern kann, weil man öfters bei einer Sache zuguckt, als andere Zuschauer.

    Ist das dein ernst ?

  • User
  • 14.01.2012 12:04:05 AbteilungAttacke

    Ich vermute mal, dass die Lübecker aufgrund ihrer sehr deutlichen zahlenmäßigen Unterlegenheit erst gar nicht gewagt hätten

    Dann haben deiner Logik nach aber doch die Lübecker "Schuld", weil sie eben die andere Seite provoziert haben, oder nicht ?
    Auch könnte man dein Argument leicht umdrehen: Man könnte genau so vermuten, dass, gerade weil die Pauliseite so in Überzahl war, diese erst Recht auf die Lübecker losgegangen wären - unabhängig von deren Verhalten - einfach weil es ein "leichter Sieg" über das rechte Gezocks gewesen wäre.
    Ist nunmal alles Fahrradkette.

    Die Behauptung jedenfalls, dass die Einsatzkräfte nur aus Spaß an der Freud' dabei gewesen sind und nur auf den erst besten Anlaß warteten, die Paulianhängerschaft niederzuknüppeln, ist genau so einseitig und unplausibel, wie die ganze Paulischar als Chaoten darzustellen.

  • User
  • 14.01.2012 12:35:38 hgbruns

    @AA: Interessante Interpretation des Zitats, aber eine unsinnige.

    Keine der 2-3 Behauptungen lassen sich daraus ableiten. Niemand hat irgendwelche Sonderrechte eingefordert. Man hat wie jedes Jahr am Turnier teilgenommen und vorab konstruktive Vorschläge zu einem guten Gelingen beigetragen, sonst nix.

  • User
  • 14.01.2012 12:38:42 hgbruns

    Man könnte genau so vermuten, dass, gerade weil die Pauliseite so in Überzahl war, diese erst Recht auf die Lübecker losgegangen wären

    Kann sein. Dann wären jedenfalls nicht so viele Unbeteiligte verletzt worden.

  • User
  • 14.01.2012 12:58:28 AbteilungAttacke

    Dann wären jedenfalls nicht so viele Unbeteiligte verletzt worden.

    Na denn - habe ich keine weiteren Fragen.

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