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15.11.2011

Wie gefällt Ihnen Neymars Frisur, Norbert Ringels?

»Soll er die Haare doch lila färben«

Interview: Alex Raack  Bild: Imago

Weil ihm die Frisur nicht gepasst hat, soll Real-Trainer José Mourinho auf den Transfer von Brasiliens Star Neymar verzichtet haben. Wir sprachen darüber mit einem, der es wissen muss: Frisuren-Ikone und Gladbach-Legende Norbert Ringels!

Wie gefällt Ihnen Neymars Frisur, Norbert Ringels? - »Soll er die Haare doch lila färben«


Norbert Ringels, kennen Sie den brasilianischen Fußball Neymar?

Norbert Ringels: Ist das der mit dem ulkigen Mittelstreifen auf dem Kopf?

Genau der. Angeblich, so hat es jedenfalls der Präsident von Neymars Verein FC Santos verraten, soll der Wechsel von Neymar zu Real Madrid nur daran gescheitert sein, weil Real-Trainer José Mourinho dessen Frisur nicht gefallen habe.

Norbert Ringels: Tatsächlich? Wenn ich Trainer von Real Madrid wäre, wäre das kein Problem für mich, was einer auf dem Kopf hat.



Das sagen Sie doch nur, weil Sie selbst eine der auffälligsten Frisuren der Fußball-Geschichte hatten!

Norbert Ringels: Ach was. Aber als Trainer interessiert mich doch nur, was ein Spieler im und nicht auf dem Kopf hat. Soll sich doch der Neymar die Haare lila färben, mir wäre das egal. Nur: Wenn ich merken würde, dass ein Fußballer im Kopf genauso verrückt ist wie seine Frisur, dann würde ich eingreifen.

ringels

Das heißt, Sie waren im Kopf gar nicht so wuschig, wie man es beim Anblick der alten Fotos vermuten würde?

Norbert Ringels: Ich war ein ganz normaler Verteidiger, Flausen hatte ich nur auf dem Kopf!

Sie waren ja nicht der einzige Fußballer mit blühendem Kopfgarten. Hatten Sie damals etwa kein Geld für den Friseur?

Norbert Ringels: Das war damals eben Mode, wir haben es einfach wachsen gelassen. Schauen Sie sich mal die Fotos von damals an, da war ich sicherlich nicht der einzige Spieler mit überdurchschnittlich viel Haupthaar.

Bildergalerie: Schüttel dein Haar nicht für mich – Fußballerfrisuren >>


weiterlesen [1] [2]



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FC-Legende Harald Konopka trug in den 70er Jahren das Modell »Kochtopf«. Besonders vorteilhaft, wenn bei Auswärtsfahrten die Haare ab müssen und der vereinseigene Coiffeur keine Zeit hat.


Fotostrecke

  • FC-Legende Harald Konopka trug in den 70er Jahren das Modell »Kochtopf«. Besonders vorteilhaft, wenn bei Auswärtsfahrten die Haare ab müssen und der vereinseigene Coiffeur keine Zeit hat.
  • Gladbachs Calle del Haye huldigte einst seinem großen Idol: Prinz Eisenherz.
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  • Souleyman Sane sichtlich gut gelaunt. Eben hatte der Stürmer vom FCN einen Friseurtermin mit der Heckenschere von Frau Hansen gehabt. »Gutes Haar«, jubelte der Senegalese.
  • Marcelinho wechselte seine Frisuren halbstündig. Hier eine vom 17. März 2001, 15:37 Uhr.


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Kommentare

  • User
  • 15.11.2011 12:04:49 Pillepallepu

    Link habt ihr in der Bildergalerie vergessen :-)

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