Die Geschichte der Fußballfans

11FREUNDE-Spezial: Nr. 1

Die Geschichte der Fußballfans

Neu hier? Alle Infos zu 11Freunde Community
08.11.2011

Union Berlin: Fans können Stadionaktien kaufen

»Das kann man mit Geld nicht aufwiegen«

Interview: Sebastian Stier  Bild: Imago

Ein ungewöhnlicher Plan: Union Berlin will 58 Prozent der Eigentumsanteile am Stadion an die eigenen Fans verkaufen. Im Interview spricht André Rolle, seit 44 Jahren Union-Fan und ehemaliger Stadionsprecher, über das Modell und seine Vorteile.

Union Berlin: Fans können Stadionaktien kaufen - »Das kann man mit Geld nicht aufwiegen«


André Rolle, ab dem 1. Dezember können alle Mitglieder und Sponsoren des 1. FC Union Anteile am Stadion An der Alten Försterei in Form von Aktien erwerben. Werden Sie auch welche kaufen?

André Rolle: Auf jeden Fall! Eine Stadionaktie muss für mich sein. Ich denke, für viele ist es Ehrensache.

Eine Aktie kostet 500 Euro. Glauben Sie, dass jeder Fan gewillt ist, soviel Geld auszugeben?

André Rolle: Sie haben Recht, günstig ist das nicht. Ich bekomme 800 Euro Rente im Monat, aber der 1. FC Union ist mir das wert. Viele, mit denen ich in den vergangenen Tagen gesprochen habe, denken genauso. Schließlich ist es ja für einen guten Zweck.



Wie meinen Sie das?

André Rolle: Die Idee, das Stadion in die Hände der Fans zu geben, ist etwas ganz Neues. Der Verein hat nachgedacht, wie man bestimmte Strukturen, die sich im Fußball breit machen, durchbrechen kann. Anstatt wie andernorts üblich die Macht auf eine Einzelpersonen zu übertragen, wird bei Union die Basis gestärkt.

Glauben Sie, dieses Modell ist zukunftsfähig?

André Rolle: Es ist auf jeden Fall eine Alternative. Schauen Sie sich doch nur an, was mit Arminia Bielefeld passiert ist. Die haben sich beim Stadionbau total übernommen und sind jetzt pleite. So etwas darf uns nicht passieren. Lieber bezahlen die Fans bei Union mit ihrem eigenen Geld und sichern sich so etwas für die Ewigkeit.

Ist das nicht etwas zu hoch gegriffen?

André Rolle: Mir gibt die Aktion ein gutes Gefühl. Wenn ich einmal abtrete und weiß, dass die Alte Försterei in Händen derer ist, die ihnen wirklich am Herzen liegt, bin ich beruhigt.



Tagesspiegel@11Freunde


weiterlesen [1] [2]



---
News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: 1. FC Union Berlin






Ähnliche Artikel

Kommentare

  • User
  • 08.11.2011 15:12:44 PittiTrueffelschwein

    Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die im Fußball immer noch mehr Kommerz wollen, weil es angeblich nicht anders funktioniere, konkurenzfähig zu sein.

    Zudem ist es ein weiterer Beweis dafür, dass unser Verein mehr als nur ein hochgejubelter "Kultclub" ist. Der 1. FC Union Berlin ist eine Familie, in der Fußballromantik noch lebt und in der die Fans Teil des ganzen sind und nicht nur zahlende Kundschaft.

    Passend dazu DAS Interview aus der Berliner Zeitung mit Dirk Zingler. Vereinspräsidenten dieser Welt, lest und lernt!

    >>Die Seele des Fußballs<<

  • User
  • 08.11.2011 15:23:10 Beschorner

    Was passiert denn, wenn ein Sponsor sämtliche 58% der Aktien kauft? Um den Stadionnamen zu ändern, braucht es dann nur noch knapp 10 weitere Prozentpunkte aus Vereinsreihen, die dafür stimmen. Oder versteh ich das falsch?

  • User
  • 08.11.2011 15:24:53 PittiTrueffelschwein

    Ja, verstehst du, steht aber glaub ich auch nicht im Text:
    Jeder darf höchstens ZEHN dieser Aktien erwerben, egal ob Sponsor oder Privatperson. So ist es nicht möglich, dass eine einzelne Institution, ob Mensch oder Firma, die Mehrheit erreichen kann.

  • User
  • 08.11.2011 15:57:32 me87

    großartig!!!! die idee sollte man kopieren. allerdings darf union nicht vergessen - es ist eine enmalige finanzspritze, nicht alles auf einmal ausgeben.
    warum kommt der fcc nicht auf solche gedanken? das neue stadion wäre dann schon fast finanziert. zumindest einen großen eigenanteil würde es bringen und die mögliche verschuldung in grenzen halten.

  • User
  • 08.11.2011 16:39:50 Zappadong

    Für jede Aktie 500 Euro einsammeln, da kommt ganz schön was zusammen! 10.000 mal 500 = 5.000.000!

  • User
  • 08.11.2011 17:14:39 hmpflgrr

    dafür erwirbst du auch 58% der Stadiongesellschaft, das könnte sogar bei entsprechender sportlicher Entwicklung durchaus lohnenswert sein.

    Ohne mich da jetzt auszukennen, ich gehe davon aus, dass das Stadion mehr als 9 Mio gekostet hat. Andererseits kennt man die Verbindlichkeiten nicht so genau...

    Aber da gehts ja nicht ums schnöde Geld, sondern die Fangemeinde noch mehr an den Verein zu binden, ein schöner romantischer Zug.

    Versucht das mal in Wolfsburg!

  • User
  • 08.11.2011 18:31:10 Lederfresse

    Es lebe der Köpenicker Stadtforst, ich bin glücklich Unioner zu sein.
    ( Schönes Derbyfoto!)

  • User
  • 08.11.2011 20:26:43 penalty

    glückwunsch zu diesem plan. in mancher beziehung seid ihr echt zu beneiden.

  • User
  • 08.11.2011 22:02:03 DerAchim

    beneidenswert! tolle ideen und dann auch noch ne vereinsführung die da mitgeht.
    der herthaner sagt: um so etwas beneide ich die nachbarn aus köpenick.
    wobei pittitrüffelschwein ich verstehe nicht, wie eine begrenzung der aktienanteile aussehen soll, so rein rechtlich...
    normalerweise darf doch jeder so viel aktien wie er will erstehen, sofern ein unternehemen als AG dotiert ist oder? Sponsor XY oder der alte Zille himself könnten das doch theoretisch.

  • User
  • 08.11.2011 22:08:11 RedEarth

    War da einmal montagsabends zu Besuch, der dunkle Waldweg vom Bahnhof zum Stadion ließ mich zuerst nichts gutes erahnen, aber die Stimmung im Stadion selbst war dann doch ziemlich grandios. Kann mir gut vorstellen, dass die Unioner eine klasse Fanbasis haben.

  • User
  • 09.11.2011 09:41:27 L3v3l0rd

    wie eine begrenzung der aktienanteile aussehen soll, so rein rechtlich...
    Eine AG kann so viele Aktien ausgeben wie sie will. Sie muss nicht ihre gesamten Anteile auf den Markt werfen.

  • User
  • 09.11.2011 09:43:21 saloth sar

    ich glaub die frage bezog sich eher da drauf, wie verhindert wird, dass eine person/gesellschaft zu viele aktien erwirbt

  • User
  • 09.11.2011 09:44:54 PittiTrueffelschwein

    wobei pittitrüffelschwein ich verstehe nicht, wie eine begrenzung der aktienanteile aussehen soll, so rein rechtlich...
    normalerweise darf doch jeder so viel aktien wie er will erstehen, sofern ein unternehemen als AG dotiert ist oder? Sponsor XY oder der alte Zille himself könnten das doch theoretisch.


    Ich kenne nur die Aussagen von D. Zingler dazu und nicht den rechtlichen Hintergrund, würde aber als Laie sagen, dass doch jeder "Besitzer" selbst entscheiden kann, wie viel er wem von seinem Besitz zum Kauf anbietet?!

    War da einmal montagsabends zu Besuch, der dunkle Waldweg vom Bahnhof zum Stadion ließ mich zuerst nichts gutes erahnen, aber die Stimmung im Stadion selbst war dann doch ziemlich grandios. Kann mir gut vorstellen, dass die Unioner eine klasse Fanbasis haben.


    Unsere Fanbasis rekrutiert sich aus drei verschiedenen Gruppen. Zum einen die alteingesessenen Fans, wie es sie auch bei jedem anderen Verein gibt, die eben selbst seit Jahren da sind und ihre Kinder und Enkelkinder gebracht haben (oder auch nicht). Zum nächsten dann die Fans, die einfach irgendwann angefangen haben, ins Stadion an der Alten Försterei zu gehen (wie ich) und last but not least, zugezogene Neu-Berliner, die Union als ihren legitimen "Zweitverein" auserkoren haben. Da finden sich in erster Linie Dortmunder, Schalker, Bayern, Bremer. Interessanterweise, um mal auf DerAchim's Avatar anzuspielen, habe ich noch keinen im Stadion getroffen, der Fan vom VfB Stuttgart ist. Die Karlsruher gehen natürlich zur Hertha, aber die VfBer chillen dann eher in ihren Fankneipen in Prenzl' Berg.

    Man hab ick grad Sehnsucht nach Berlin.

  • User
  • 09.11.2011 09:45:44 L3v3l0rd

    Hehe, dann eben vinkulierte Namensaktien. Geht auch. Geht alles.

  • User
  • 09.11.2011 11:52:19 gelsenkirchen

    was aus dem text nicht ersichtlich wird: man kauft doch keine "stadionanteile" sondern "anteile der betreibergesellschaft", oder?
    richtige anteile am stadion, mit eintrag ins grundbuch etc. wäre ja organisatorischer selbstmord!

  • User
  • 09.11.2011 12:22:13 noorange

    Richtig gelse, irgendwas ist daran doch komisch.
    Also ich würde da kein Geld reinstecken, wenn - Achtung! - das Geld bei mir knapp wäre, auch nicht aus Liebe zum Verein.

  • User
  • 09.11.2011 12:23:36 Rotorducks95

    Hm, ist natürlich eine ganze Menge Geld...

  • User
  • 09.11.2011 12:28:01 Beschorner

    Nee, sind Anteile an der Gesellschaft. In dem von Pitti im 1. Post verlinkten Artikel wird das deutlich.
    Aber mal ne andere Frage: Wie sieht denn das mit den Dividenden aus?

  • User
  • 09.11.2011 12:43:20 gelsenkirchen

    da liegt in meinen augen die gefahr: geht die bertreibergesellschaft pleite, ist das geld weg. das stadion hingegen wird kaum der betreibergesellschaft gehören sondern dem verein, der ist auch im grundbuch eingetragen und somit rechtmäßiger besitzer der immobilie.
    macht die betreibergesellschaft gewinn ist alles toll, allerdings werden viele hallenbetreiberfirmen oder stadienbetreiberfirmen meines wissens bezuschusst. ich wage zu bezweifeln ob 17 ligaspiele im jahr plus eine handvoll pokalspiele da eine attraktive geldanlage für die leute sind. oder findet in der AF noch mehr statt als union? naja, man macht es ja als fan, aber im endeffekt sehe ich da nichts anderes als die "fananliehe" oder "arenabaustein" oder wie es auch sonst bei vielen vereinen genannt wird: man pumpt den fan an, der fordert im zweifelsfall nicht so energisch seine kohle zurück als eine bank.
    und für 500 flocken 'nen wandschmuck? ich weiss ja nicht.

  • User
  • 09.11.2011 12:53:52 PittiTrueffelschwein

    So mal Stück für Stück:

    Als Geldanlage, und das machen sowohl D. Zingler, als auch A. Rolle im Text klar, wird das nicht gesehen, sondern als garantiertes Mitspracherecht. D. Zingler betont ja auch, es ist keine Geldanlage, sondern eine Wertanlage. Niemand wird dabei angepumpt, sondern man verkauft den Fans die Garantie, dass SIE entscheiden, was mit dem Stadion in Zukunft passiert (Namensrechte, Ausbau...). Natürlich, und auch das steht im verlinkten Artikel, werden die Dividenden an die Fans ausgezahlt, allerdings dürfte das keinen großen Gewinn bringen.
    Es ist eben das, was es ist, oder wie gelse es so schön formuliert: Ein Wandschmuck. Aber eben ein Wandschmuck, der sowohl einen symbolischen Charakter besitzt, welchen man mit dem Hintergrund, dass wir Unioner unser Stadion zum großen Teil selbst gebaut haben, nicht unterschätzen sollte, als auch wie gesagt einen wertvollen Charakter, wenn es um die Zukunft des Stadions geht.

    Für einige mag das ein "Geld aus der Tasche ziehen" sein, und , richtig, viele werden sich die 500€ nicht leisten können (es gibt ja auch diese Ratenzahlung von 5x100€, ob noch geringer weiß ich nicht). Aber man kann damit rechnen, dass allein die bisherige Einzigartigkeit dieses Projektes und dieser Idee dem ganzen einen ordentlichen Boom verspricht.

  • User
  • 09.11.2011 13:22:08 Gidorah

    also, wenn der Aktiengesellschaft nicht die Stadionimmobilie gehört, fänd ich der sehr zwiespältig.........

  • User
  • 09.11.2011 13:28:36 gelsenkirchen

    ich vermute mal die betreibergesellschaft bekommt das stadion vom verein zur verfügung gestellt zum bewirtschaften (u.a. namensrechteverkauf).
    wenn es der betreibergesellschaft gehören würde, würde es bei einer pleite in die zwangsversteigerung gehen um die gläubiger bedienen zu können (es sei denn peter zwegat handelt da 'nen geschickten deal aus!). ich gehe nicht davon aus, dass sich der verein 1. fc union dieses risikos aussetzt evtl. sein stadion zu verlieren.

  • User
  • 09.11.2011 13:33:33 L3v3l0rd

    Das Stadion An der Alten Försterei wird künftig den Mitgliedern und Sponsoren des 1. FC Union Berlin gehören. Um das zu ermöglichen, wurde in den vergangenen Monaten die „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs GmbH & Co. KG in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
    Das ist die Meldung der Homepage Unions.
    Aufgrund der Formulierung SOLLTE das Stadion besser der Gesellschaft gehören, ansonsten wäre es nämlich falsch.

  • User
  • 09.11.2011 13:41:12 Beschorner

    Ist denn die Gesellschaft nicht Teil des Vereins (oder was für ein Gebilde 1.FC Union auch immer ist)? So ähnlich war es doch auch mal bei Dortmund, als die ihren eigenen Ausrüster kreiert haben goool.com oder so. Praktisch andere GEsellschaft, gleiche Mutter oder so. Ist ja sonst auch nicht unüblich, dass Firmen Gesellschaften ausgliedern, aber im Konzern bleiben.

  • User
  • 09.11.2011 13:48:04 PittiTrueffelschwein

    Also ich hab davon echt keine Ahnung, aber auf Wiki steht ganz simpel, dass der Eigentümer des Stadions das Land Berlin ist (?).

  • User
  • 09.11.2011 13:50:15 hmpflgrr

    Das müssen sie ja machen, denn ich glaube ja kaum, dass sie den Verein als solchen zur AG umwandeln wollen. Von daher ist die Stadiongesellschaft eine Unterfirma, die nun zur AG umgeformt wird, um den Fans den Erwerb der Anteile zu ermöglichen. Und das Stadion wird mit Sicherheit auch im Anlagevermögen der Gesellschaft stehen, ansonsten wäre es ne ziemliche Verarsche, die ich Union wirklich nicht zutraue.

    Mich würde allerdings interessieren, inwieweit das Land Berlin da noch die Finger im Spiel hat bei den Eigentumsverhältnissen des Stadions. Gabs da nicht mal die Diskussion drum, als der Hertha die Stadionmiete gestundet wurde? Da gabs doch ein Riesen-Bohei, weil das bei Union nie ging....oder erinner ichmich da falsch?

  • User
  • 09.11.2011 13:50:52 hmpflgrr

    Danke Pitti!

  • User
  • 09.11.2011 14:14:17 AntiMöller

    Bei Bayern München ist die Betreibergesellschaft Teil der AG. Wird aber noch ordentlich alimentiert.

  • User
  • 09.11.2011 18:41:49 me87

    ich hab den beitrag auf der union hompage so verstanden: die betreibergesellschaft gehört momentan 100% union. nach der umwandlung in eine ag, sollen 51% der aktien in den besitz von union fans und sponsoren gehen. die mehrheit also. demzufolge gehört dann das stadion zu 49% union und zu 51% den fans/sponsoren.

    das land berlin kann da aber eigentlich keine rolle spielen, demzufolge ist es auch nicht eigentümer! oder?

  • User
  • 09.11.2011 20:27:32 Bully_Boy

    Richtig. Die momentanen Eigentümer sind der Verein, Hinze, Thomas Koch, VierC und Röfa. Im Idealfall springen dann aber die Besitzverhältnisse ins 42 zu 58 Prozentige.
    Ick wart den Sonnstag ab, mal sehn watse uns da noch so erzählen.

  • User
  • 10.11.2011 11:30:07 Dschungelking

    Fanabzocke, wer würde schon 5 Mios zahlen für den Stadionnamen bei Union? Und den Imageschaden den das nachsichziehen würde. Und dafür dann den Fan zahlen lassen. Und das auch noch als tolle Ding verkaufen. Wieso kriegen die nicht als Dank für die Aufbauarbeit am Stadion jeder 5 Aktien geschent? Oder wenigstens eine?

  • User
  • 10.11.2011 13:46:38 saloth sar

    komisch, dass das si unkritisch von den unionern gesehen wird. andere vereine die aehnliches gemacht haben, wurde immer die kommerzialsierung vorgeworfen. wenn's aber die "kultigen" unioner machen, isses wohl ok

  • User
  • 10.11.2011 14:12:54 noorange

    Der Begriff, den der König des Dschungels ins Spiel gebracht hat, ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt.

  • User
  • 10.11.2011 14:13:49 saloth sar

    kann ich nicht sagen, der wird mir nicht angezeigt

  • User
  • 10.11.2011 14:14:50 noorange

    Fanabzocke nannte er es.

  • User
  • 10.11.2011 14:20:49 gelsenkirchen

    und nochmal: KEIN mensch, keine institution und kein irgendetwas was immobilien besitzen darf wird so dämlich, dumm, high, naiv oder wasauchimmer sein um 2000 weitere leute (oder wieviel nochmal?) ins grundbuch einzutragen. solange das nicht erfolgt, ist man auch kein besitzer.

  • User
  • 10.11.2011 14:29:17 L3v3l0rd

    @Gelse Im Grundbuch steht die AG (Voraussetzung). Wenn die Fans 51% der Anteile der AG besitzen, gilt das auch für das Stadion. Die AG kann auch nicht aufgelöst/verkauft werden, wenn die Fans es nicht wollen, da Mehrheit (Es sei denn...). Sie kann pleite gehen, das isses aber auch.

  • User
  • 10.11.2011 14:38:02 noorange

    Wie ist das denn mit den (prozentualen) Entscheidungen?

    Wenn der Verein (48%) etwas machen will und es zu Abstimmung kommt, 40% der Fans mit Nein stimmen und der Rest (12%) sind nicht da/enthalten sich. Kommt der Beschluss dann mit einfacher Mehrheit durch?

  • User
  • 10.11.2011 14:39:57 gelsenkirchen

    für mich wirkt es irgendwie ziemlich gefährlich der stadionbetreibergesellschaft auch das stadion zu übertragen. aber gut, die werden wissen was sie tun.
    irgendwie bin ich trotzdem nicht überzeugt von dem ganzen konzept, aber ich muss die anteile ja nicht kaufen. hege trotzdem meine zweifel an dem gesamtkonzept, zu verschenken hat selten jemand was.

  • User
  • 10.11.2011 14:58:56 L3v3l0rd

    Wie ist das denn mit den (prozentualen) Entscheidungen?

    Der Lieblings-BWL-Satz: Kommt drauf an!
    Grundsätzlich einfache Stimmenmehrheit.

  • User
  • 10.11.2011 16:22:51 PittiTrueffelschwein

    Fanabzocke, wer würde schon 5 Mios zahlen für den Stadionnamen bei Union? Und den Imageschaden den das nachsichziehen würde. Und dafür dann den Fan zahlen lassen. Und das auch noch als tolle Ding verkaufen. Wieso kriegen die nicht als Dank für die Aufbauarbeit am Stadion jeder 5 Aktien geschent? Oder wenigstens eine?

    Was fürn Imageschaden?

    Und ich glaube du verstehst nicht ganz den Wert der Sache, wahrscheinlich weil das bei einem international bekannten Konzern wie Werder Bremen unvorstellbar ist: Bei uns ist der Fan das größte Gut. Hier werden keine Entscheidungen blind über die Köpfe der Fans hinweg getroffen, ganz simpel gesagt, weil sich Union über seine Fans definiert und ohne seine Fans quasi nichts identitätsstiftendes hätte. Union lebt von und durch seine Fans. Wir haben keine Erfolge, wir spielen oft nicht sonderlich gut und wir streben nicht nach irgendwelchen Fantasie-Titeln wie der "Stadtmeisterschaft" oder der "Nummer 1 im Osten". Wir sind einfach nur Union Berlin. Wir jammern nicht, dass uns keiner Geld für den Stadionausbau gibt (wie der Hertha aus Charlottenburg), sondern wir machen einfach selbst. Und genau deswegen will der Vorstand uns auch auf dem Papier mitreden lassen, wenn es um unseren Verein und unser Stadion geht.

    Ich weiß nicht, wie abgestumpft du durch den kommerzialisierten Fußball bist, aber ich wette mit dir, macht man in Dortmund oder Osnabrück oder St. Pauli, wo das Stadion einen ähnlichen fundamentalen Wert hat, das Angebot, dass die Fans Anteile des Stadions kaufen können, sind die Aktien aber flink weg.
    Da überhaupt auf "Fanabzocke" zu kommen ist schon beinahe lächerlich.

  • User
  • 10.11.2011 16:35:45 giselher

    51-zu-49-er Verhältnisse sind immer schwierig. Zumal es keine Verpflichtung geben wird/kann, dass der 51-er Block aus Sponsoren und Fans einheitlich abstimmt. Will sagen: Schon zwei Prozent aus diesem Block (= ein Sponsor) wechseln die Seiten und der Rest der Fans kann überstimmt werden.

    Und, Pitti, Dein romatisches Geschwurbel in Ehren: Union wäre nicht der erste Verein, bei sich die Politik mit wechselnden handelnden Personen ändert. "Bei uns passiert sowas nicht" ist - auf lange Sicht gesehen - grenznaiv.

  • User
  • 10.11.2011 16:37:56 giselher

    51-zu-49-er Verhältnisse sind immer schwierig. Zumal es keine Verpflichtung geben wird/kann, dass der 51-er Block aus Sponsoren und Fans einheitlich abstimmt. Will sagen: Schon zwei Prozent aus diesem Block (= ein Sponsor) wechseln die Seiten und der Rest der Fans kann überstimmt werden.

    Und, Pitti, Dein romatisches Geschwurbel in Ehren: Union wäre nicht der erste Verein, bei sich die Politik mit wechselnden handelnden Personen ändert. "Bei uns passiert sowas nicht" ist - auf lange Sicht gesehen - grenznaiv.

  • User
  • 10.11.2011 16:48:21 giselher

    Sooo toll iss der post nun auch nicht, dass er zweimal ...

    Tschuldigung.

  • User
  • 10.11.2011 16:58:54 PittiTrueffelschwein

    Und, Pitti, Dein romatisches Geschwurbel in Ehren: Union wäre nicht der erste Verein, bei sich die Politik mit wechselnden handelnden Personen ändert. "Bei uns passiert sowas nicht" ist - auf lange Sicht gesehen - grenznaiv.

    Aber wer wechselt denn bei den handelnden Personen? Nico Schäfer ist zwar gekommen, der ist aber auf der Skala noch unter Uwe Neuhaus. Und über allen schwebt Dirk Zingler, Unioner seit Jugendjahren. Der hat ordentlich Geld in den Verein gesteckt, dass er so bleibt, wie er ist. Dazu das Interview mit der Berliner Zeitung (was für sich schon ne verrückte Aktion war, weil eben diese Zeitung sein größter Kritiker ist), in dem er klar formuliert, was die Ziele des Vereins sind und das sich am bisherigen Weg nichts ändern wird.

    Wer da Böses unterstellt, der steckt nicht drin.

  • User
  • 10.11.2011 17:04:19 giselher

    Wer da Böses unterstellt, der steckt nicht drin.

    Tu ich beides nicht. Nicht "drin stecken" und auch nicht "Böses unterstellen". Mein Gedanke bezog sich auf eine Zeit nach den jetzt handelnden Personen. Langfristig betrachtet lassen sich bei den kolportierten Zahlen 58/42 oder 51/49 keine Entwicklungen ausschließen, bei der "wahre Unionler" mit seinen kleinen Aktien von Stadion-Umbennern überstimmt wird.

    Wenn Du willst: Höchsttheoretisch. Aber eben möglich.

  • User
  • 10.11.2011 17:07:55 Dschungelking

    Heute 16:22:51 von PittiTrueffelschwein
    Was fürn Imageschaden?


    Der Imageschaden, den ein Stadionnamensverkauf durch den verein einbringen würde. So wie niemand Werder verzeihen würde das Weserstadion umzubenennen, so würde niemand Union verzeihen, die alte Försterrei umzubennen. Der Name ist damit unverkäuflich. Da holt man sich das Geld eben von den Fans.

    Wandschmuck für 500 Euro das Stück?
    Symbol für 500 Euro pro Stück?
    Wer "mitbestimmen" will, muss mindestens 500 Euro zahlen?

    Das ist nix zum feiern. Da ja wohl sonst niemand in Union investieren würde, muss man sich das Geld eben bei den fans holen. ist ja auch ok, aber sich das so schön zureden als Seele und ähnlichem Fanblbla oder Kult oder was auch immer, das ist ja nun echt dämlich, das ist doch auch reines Marketing.

  • User
  • 10.11.2011 17:42:35 me87

    @giselher und generell:
    aus meiner sicht lässt sich das risiko, dass ein sponsor die seiten wechselt nur lösen, wenn im gesellschaftsvertrag festgelegt wird, dass große vereinspolitische entscheidungen nur mit einer 75% mehrheit beschlossen werden können. gut komplett ohne risiko ist das auch nicht aber zumindest schwieriger als bei einer 51/49 oder 52/48 mehrheit. dabei sollte man aber nicht vergessen, dass eben diese zwingende 3/4 mehrheit die handlungsfähigkeit zum stillstand treiben würde. zumindest theoretisch. ich kenne die sponsoren und fans von union nicht um beurteilen zu können ob diese nicht doch eventuell mal anders denken und aus einer gut gedachten sache sich profit denken ergibt.

  • User
  • 10.11.2011 18:04:54 honeypie

    Primär geht es nicht um die Finanzierung des Baus - sie steht. Sie steht mit allen Sicherheiten und "Pipapos". Es geht also bei dieser Aktienaktion um:
    A die Reduzierung von Fremdkapital
    B um die Sicherung der Mitbestimmung.
    Wer jetzt natürlich der Meinung ist, alles sei Friede, Freude, Eierkuchen könnte enttäuscht werden. Denn es geht auch
    C um die Übertragung von Verantwortung.
    Dieser Bürde müssen wir Unionen uns stellen. Da reicht es nicht eine schicke Aktie für 500 Ökken an der Wand hängen zu haben.
    Ich finde die Aktion gut, gerade weil es auch um Verantwortung geht.
    Der Stadionumbau hat gezeigt, dass Unionen in der Lage sind sich Verpflichtungen zu stellen.

  • User
  • 10.11.2011 19:45:19 Bully_Boy

    Naja viel Verantwortung wirste nich ham, ist ja eher ein ideeller Wert, den du dir da kaufst.
    Was ich mich frage: wer sagt denn, dass die Sponsis so auf unserer Seite stehen? Die wollen doch auch immer wat für die Kohle sehen, ob die dann immer nach unserer Seite abstimmen?
    Ma sehn was Ziegler am Sonntag so verzapft.
    Eisern!

  • User
  • 10.11.2011 20:06:15 me87

    @bully_boy
    Was ich mich frage: wer sagt denn, dass die Sponsis so auf unserer Seite stehen? Die wollen doch auch immer wat für die Kohle sehen, ob die dann immer nach unserer Seite abstimmen?

    genau das meinte ich mit der änderung der beschlußverhältnisse der betreiber gesellschaft. man muss den sponsoren schon vorab den wind aus den segeln nehmen. eben dass ihre meinung nicht für einen mehrheitsfähigen beschluß der gesellschaft reicht.

  • User
  • 10.11.2011 20:14:23 Bully_Boy

    Also immer auf die 2/3 Mehrheit?
    Ich frag mich noch nebenbei, wenn es zu solchen Beschlussabstimmungen kommt, sind dann auch die Mitglieder mit an Bord, die sich keine Aktie anne wohnzimmer hängen?

  • User
  • 10.11.2011 20:28:01 me87

    @bulli_boy

    keine 2/3 mehrheit, sondern eine 3/4 mehrheit. und teilnehmen dürfen an hauptversammlungen von aktiengesellschaften nur aktionäre. es sind keine vereinsanteile die gekauft werden können, sondern die der betreibergesellschaft. keine aktie - keine stimme.

  • User
  • 10.11.2011 21:12:32 me87

    das ist schön, ich hoffe für euch das es zu keiner katastrophe kommt, wäre schade um den verein.
    ich halte die umsetzung mittlerweile aber auch für schwierig, eben wegen oben genannter punkte. mal sehen - ich werde das weiter verfolgen.

  • User
  • 11.11.2011 17:04:37 honeypie

    @bulli-boy,
    das sehe ich anders. Wir haben ein Haufen Verantwortung.
    Informativ am Ball bleiben, genau zuhören, die Dinge kritisch betrachten die uns jemand offeriert und die Aktie immer schön "am Mann behalten" auch wenn jemand mit dicken Scheinen wedelt. Denn man muss, um eine Mehrheit zu bekommen, sich schon was einfallen lassen und Stimmenkauf ist da so eine Möglichkeit. Es heißt auch anwesend zu sein auf Hauptversammlungen um seine Meinung zu bilden oder kund zu tun... Wir haben schon Verantwortung, mehr als zum Beispiel als Vereinsmitglied - in dieser Konstellation bilden die Unioner die letzte Linie und nicht irgend ein Vereinspräsident. Und das ist vermutlich auch ein Ansinnen von Dirk Zingler.

    Wir haben dann mindestens 500 Euro für unsere Mitbestimmungsmöglichkeit in einem Wirtschaftsunternehmen hingeblättert. Diese Aktie ist nicht nur ein schicker Wandschmuck. Dieses Papier sagt: Du hast Verantwortung für das Stadion An der Alten Försterei! Denke immer dran.

    EISERN

  • User
  • 12.11.2011 19:54:38 Dschungelking

    Der Verein behält 42%.

    Die Sponsoren, immerhin 200, x%.

    Die Mitglieder y%.

    Wer kann da wie leicht eine einfache Mehrheit erzielen?

  • User
  • 12.11.2011 21:56:26 honeypie

    Es gibt ca. 200 Sponsoren. Davon sind etwa 2/3 etwas kleinere Betriebe bis mittlere Größe. Fast alle dieser Kategorie sind deshalb Sponsoren weil die Chefs und Meister Fans sind, die ihre Kohle zusammenkratzen um auch Sponsor zu sein - das wird auch denen nicht leicht fallen Aktien zu kaufen.

    Interessant ist die Zusammensetzung vom Aufsichtsrat der AG (gerade in der Online-Ausgabe des Berliner Kuriers zu lesen) neben dem Unternehmer Michael Kölmel dem Union-Präsidenten Dirk Zingler, einem Rechtsanwalt und einem sehr unionaffinen Sponsor, sitzen noch zwei Vertreter aus der aktiven Fanszene in diesem Gremium unter anderem jemand aus der Nähe der Ultraszene.
    Eine interessante Mischung. Ich glaube der 1. FC Union Berlin belässt es nicht nur bei Lippenbekenntnissen.

  • User
  • 12.11.2011 23:15:18 unionchemiker

    Kölmel....zingler....KÖLMEL!!! Kein einziger wird mir in ein paar jahren leid tun mit buntem, wertlosem wandschmuck.

  • User
  • 13.11.2011 18:28:19 noorange

    "Michael Kölmel"

    Jawoll!
    Ha, ha, ha, das wird schon.

  • User
  • 13.11.2011 18:35:33 me87

    am anfang war ich positiv gegenüber diesem projekt eingestellt, aber der name kölmel und der bezug zum fußball lassen mich diese sache doch negativ bewerten. union sollte dieses projekt auf eis legen und abwarten bis herr kölmel vielleicht das interesse verloren hat.

    kölmel kölmel brrrrrrrrrrrr mir läuft es eiskalt den rücken runter wen ich diesen namen lese.

    union überlegt euch das und fragt mal in leipzig, jena, magdeburg und essen nach herrn kölmel.

  • User
  • 14.11.2011 07:57:16 honeypie

    Ich weiß ja auch was es ist. Aber Michael Kölmel und Union das hat im Gegensatz zu meistens anderen Vereinen stets gut funktioniert. Keine Ahnung warum, weil es gibt ja Vereine die meinen sehr unter ihm gelitten zu haben. Vermutlich aber eher die Bosse die sein Geld gerne genommen haben, aber dann durfte er wegtreten. Union ist immer sehr Partnerschaftlich mit ihm umgegangen, hat ihn wissen und spüren lassen wie wichtig sein Geld und ER für den Verein in Zeiten der Not war. Ja ja alles "softskills" aber scheinbar hat es bisher sehr gut funktioniert. War eine gute AMV gestern sehr informativ und voller positiver Aufbruchstimmung. Und wer sich informieren möchte bekommt hier Antworten.
    http://www.stadion-an-der-alten-fo ersterei.de/stadionbesitzer-werden/faq-zum-aktienk auf/

  • User
  • 14.11.2011 08:01:01 saloth sar

    Union ist immer sehr Partnerschaftlich mit ihm umgegangen, hat ihn wissen und spüren lassen wie wichtig sein Geld und ER für den Verein in Zeiten der Not war

    willst du damit sagen, dass ihr euch besser andienern koennt? darauf waere ich auch echt mal stolz

  • User
  • 14.11.2011 08:15:09 currygoi

    ..die Bosse die sein Geld gerne genommen haben, aber dann durfte er wegtreten. Union ist immer sehr Partnerschaftlich mit ihm umgegangen, hat ihn wissen und spüren lassen wie wichtig sein Geld und ER für den Verein in Zeiten der Not war..
    War eine gute AMV gestern sehr informativ und voller positiver Aufbruchstimmung.



    Also wenn ich mir deinen Post so durchlese... tut mir leid aber: Du musst entweder leitender Mitarbeiter bei Union, oder bei Kölmel sein.

  • User
  • 14.11.2011 08:31:55 honeypie

    Ich weiß, ich weiß, als guter Fotbolist muss man heutzutage voller Zynismus und Misstrauen sein - wer was positives schreibt ist grundsätzlich erstmal verdächtig :-))))
    Sorry wenn einige diese Haltung irritiert. :-)

    Ja, man kann mit jemanden partnerschaftlich umgehen der einem mehrere Millionen rübergereicht hat und man sollte es tun wenn man es erstmal nicht zurückzahlen kann.
    So was nennt man auch ehrlichen Umgang. Und wenn man dann für beide Seite eine vorteilshafte Lösung findet um so besser.

    Wenn man einmal erlebt hat wie positiv der Kölmel auf Mitgliederversammlungen oder überhaupt im Kreise der Unioner empfangen wird das vielleicht verstehen (oder auch nicht, wenn er nicht will) - wir sind ihm halt dankbar, dass er daran Anteil hat, dass unser Verein überhaupt noch besteht. Und er findet gut, dass seine Kohle, im Gegensatz zu manch anderen Verein, bei Union auf fruchtbaren Boden gefallen ist.

  • User
  • 14.11.2011 08:39:43 saloth sar

    ich sag mal so, wenn man koelmels hintergrund kennt, sind deine aussagen nur durch groesst moegliche naivitaet zu erklaeren.

  • User
  • 14.11.2011 08:46:21 unionchemiker

    Ich kotz gleich über soviel blinde selbstverliebtheit. Kölmels millionen haben ihm nie gehört, haben andere in grosses unglück gestürzt und waren mit hilfe seines bruders und seines engeren familienkreises, jetzt muss ich vorsichtig formulieren, waghalsig "verdient".

    Kölmel hat auf unions tribüne vor jahren von nem chemiker das bekommen, was er im mindesten verdiente: aufs maul.

    Für meinen geschmack hätte ich zwar einen langjährigen haftbesuch vorgezogen aber selbst da ging mir einer ab.

  • User
  • 14.11.2011 08:55:01 honeypie

    Natürlich klar ey... :-) Völlig naiv. Ein bisschen bestimmt, da ich ja nur das wirklich beurteile was ich sehe, was ich erlebe. Ich sehe den beiderseitigen Umgang, ich sehe, dass es bei uns das Gezänk mit ihm nicht gibt. Ich erlebe ihn persönlich beim Union-Theaterstück wo er stets anwesend ist, sehe wie Unioner mit ihm umgehen, sehe, dass er sich wohlfühlt bei uns. Es die blanke Empirie. Man findet immer was, ich kenn die harten Verhandlungen im Hintergrund nicht - ich muss sie aber auch nicht kennen - sie hatten ein positives entspannendes Ergebnis. Ich muss mir doch nichts negatives einreden lassen wenn ich erlebe, dass es offenbar geht mit dem Mann eine Lösung zu finden. Und Union muss sich auch nicht dafür entschuldigen, dass es andere Vereine nicht in die Reihe bekommen haben. Von mir aus, nennt das Naivität - ist mir ehrlich gesagt schnurz.

    Es war eine gute Versammlung eine Menge Fragen sind geklärt. Jetzt heißt es die Aktien an die Unioner zu bringen, damit das mit dem Streubesitz auch klappt. Sucht mal schön weiter nach dem Pferdefuß. :-)

  • User
  • 14.11.2011 09:13:29 Dschungelking

    Demnächst: "Wenn wir den Stadionnamen jetzt nicht verkaufen, dann geht der Verein unter und ihr Aktienbesitzer seid dafür verantwortlich!!"

    Wieviele werden dagegen stimmen?

  • User
  • 14.11.2011 09:53:27 Hotte80

    nicht zu fassen... es ist doch nicht zu fassen! ob ein klassischer bud-spencer-rammschlag (faust von oben auf die birne) hilft, wieder klar im kopp zu werden?

  • User
  • 14.11.2011 09:57:14 saloth sar

    hotte, ich glaub, dieses hoffnung ist vergebens

  • User
  • 14.11.2011 10:09:14 Dschungelking

    Wieso Bud Spencer? Das ist doch Fuzzi.

  • User
  • 14.11.2011 15:11:14 Bully_Boy

    Kölmel wird und wurde an der alten Försterei nicht unkritisch gesehen. Auch gestern Abend nicht. Wir haben uns im Union Forum die Finger wund geschrieben.
    Aber müssen wir wirklich über die moralische Integrität der Geldgeber des modernen Fußballs diskutieren? Ja. Aber dann geht die Diskussion wieder weg von uns und hin zu euch allen. Mit dieser Aktion wurden Fakten geschaffen, die kann selbst der Kölmel nicht hinterfotzen.
    Es war ein konstruktiver Abend, kein Wischiwaschi, gefragt und diskutiert wurde auch.
    Eisern

  • User
  • 14.11.2011 19:11:17 honeypie

    @ hotte80
    Mit dieser Einlassung bist du nicht satisfaktionsfähig :-)
    @dschungelking
    Natürlich besteht die Gefahr - die hätte aber auf einer "normalen" Mitgliederversammlung auch bestanden. Welche Situation haben wir jetzt? Jetzt ist die AG offizieller Bestimmer auch des Stadionnamens, vorher hätte der e.V. (also die Mitglieder) viel weniger Einfluss auf die GmbH&Co.KG gehabt. Die Mitglieder die gleichzeitig auch Aktionär sind haben jetzt 2 Einflussmöglichkeiten
    1. ganz konkret als stimmberechtigter Aktionär
    2. als Mitglied ist es ja möglich den Hauptaktionär, 1. FC Union Berlin e.V. (28%), zu einem entsprechenden Stimmverhalten in dieser Sache zu verpflichten, bzw. dieses von einer Mitgliederversammlung abhängig zu machen. Man muss es halt nur tun und dranbleiben.
    @Bully_boy
    Richtig, der Mann war und ist nie unumstritten in unseren Reihen (Wer ist das nicht :-)) ?) Nur ist unsere Vereinsführung offenbar stets lösungsorientiert mit ihm umgegangen. Und seine Beliebtheit haben gestern auch die standing ovations für seine Person gezeigt. Ich bin übrigens sitzen geblieben, ich kann mich solchem Personenkult ebenfalls nicht anschließen... Aber ick find den trotzdem irgendwie cool. :-)))
    Eisern!

  • User
  • 14.11.2011 21:39:01 unionchemiker

    Du findest den "irgendwie cool"!? ich kotz gleich....

  • User
  • 14.11.2011 21:49:25 AntiMöller

    Heute 09:53:27 von Hotte80
    nicht zu fassen... es ist doch nicht zu fassen! ob ein klassischer bud-spencer-rammschlag (faust von oben auf die birne) hilft, wieder klar im kopp zu werden?


    ...bei dem nur wirksam, in Verbindung mit dem Beidhänder auf die Ohrmuscheln.

  • User
  • 14.11.2011 21:52:51 alterzabo

    Ist Bud Spencer ein Ultra?

  • User
  • 14.11.2011 21:55:55 Dschungelking

    Was ihr jetzt habt?

    Also ichsachmaso: kritische geister werden per 500 euro einzahlung eingemeindet nach dem alten prinzip teile und herrsche und so die kritik durch pseudomitbestimmung weggekauft. die eniflussmöglichkeit ist gleich null. lasst euch nicht verarschen durch das gerede. meine sicht, meine meinung, macht was ihr wollt, aber ich habe euch gewarnt. wer wirklich seine anhänger mitbestimmen lassen will, der knöpft denen nicht 500 euro + x ab und macht so eine vereinsseelenmarketing. wer darauf anspringt, dem sind auch heizdecken prima anzudrehen. ich wünsch euch aber alles gute. und wünschen muss man da ganz feste.

    man denke nur an die prima mitbestimmung per internet bei fortuna köln, aber das wenigstens recht billig...

  • User
  • 14.11.2011 21:56:30 AntiMöller

    "Bud-Spencer-Tribüne".

  • User
  • 14.11.2011 22:30:18 Bully_Boy

    @honeypie
    Die Ovationen gabet ja für seine Rettung, die im entsprechenden Video nochmal klargestellt wurde. Dafür hat der Mann ohne jeden Zweifel Respekt verdient. Ick vergess aber nich, dass wir noch groß in seiner Schuld stehen und ick will och nich glauben, dass ihm ein Union Herzchen gewachsen is. Mir is der Hype drüben im Forum och oftmals zu laut, die kritischen Geister, die den Mann dennoch für "gefährlich" halten halten sich zurück. Es gibt sie aber.
    @Dschungelking
    Vorher gabs nur das Versprechen, der Name bliebe, jetzt gibts dafür eine rechtliche Handhabe. Da seh ich keine Eingemeindung, beim besten Willen nicht. Und das ist eine freiwillige Sache, nicht vergessen. Jemand (wie ich), der die 500 Euuro nicht aus dem Geldbeutel hängen hat, hat die Ratenzahlung. Es wird also versucht, keinen liegenzulassen. Dein Vergleich zieht auch nicht, denn bei Fortuna wars damals nur ein Versprechen sich an die Entscheide zu halten, hier muss bei entsprechender Mehrheit drangehalten werden.

  • User
  • 15.11.2011 08:39:59 honeypie

    @unionchemiker
    Sorry wegen deinem Magenleiden, aber Kamillentee, ein wenig Haferschleim, da beruhigt sich dein Magen wieder - aber Finger weg von der Chemie...

    @alterzabo
    Er ist ein Oltra und ne Kubikelfe

    @Bully_Boy
    Unbenommen, Männer denen man viel Geld schuldet sind immer gefährlich.

  • User
  • 15.11.2011 09:05:26 unionchemiker

    Rausgeschossene ekelkotze hat wenig mit dem magen zu tun mein schlauer freund. Ich erfreu mich bester gesundheit.

  • User
  • 15.11.2011 09:10:05 saloth sar

    uschi, manchmal hoerste dich an, wie ein verschmaeter liebhaber. echt knuffig!

  • User
  • 15.11.2011 09:14:33 unionchemiker

    Das erklär mir bitte im detail. Ich versteh es nämlich nicht.

  • User
  • 15.11.2011 09:15:56 saloth sar

    dann denk mal drueber nach!

  • User
  • 15.11.2011 09:20:06 unionchemiker

    Tat ich grad, ich verstehs nich...

  • User
  • 15.11.2011 09:26:44 unionchemiker

    Kann keine links anklicken, vermute aber etwas lustiges was gar nix erklärt. Auch egal.

  • User
  • 15.11.2011 09:30:11 honeypie

    @unionchemiker
    Ich wollte ja nur helfen. Aber gegen psychosomatische Magenprobleme hilft , mal runterzukommen kommen von der Palme, wenn man Aufregung und Stress möglichst vermeidet... und auch hier Chemie ist auf Dauer ungesund. :-)

  • User
  • 15.11.2011 09:33:41 unionchemiker

    Wir verstehen uns offenbar miss....

  • User
  • 15.11.2011 18:31:19 GTEvo

    Heute 09:05:26 von unionchemiker
    Rausgeschossene ekelkotze hat wenig mit dem magen zu tun mein schlauer freund. Ich erfreu mich bester gesundheit.

    Dass ham schonn ganz Andere auch gesacht....
    Unfassbar welch radikales Gedankengut, welch Faschomenatlität der größte 11Freunde Hetzer hier ungestraft raushauen darf.
    Alles garniert mit persönlichen Anfeindungen, asozialsten persönlichen Beleidigungen(seit Jahren), pausenlos extremistischste Fäkalrethorik versteckt im BernhardLanger "Eisen" Milieu.
    Abba mich als Fascho systematsich verunglimpfen.

    Witzfigur!

  • User
  • 15.11.2011 18:47:01 Bully_Boy

    Das Internet ist anscheinend für manche das falsche Instrument.

  • User
  • 15.11.2011 19:06:38 GTEvo

    Die Einen sagen so, die Anderen so.

  • User
  • 15.11.2011 20:13:12 honeypie

    Und alles nur weil Michael Kölmel im Aufsichtsrat unserer Stadionbetriebs AG sitzt. Man man man... Dass das so schlimm wird.
    :-)

  • User
  • 17.11.2011 11:22:48 Dschungelking

    Nee, ob Klömel da drin sitzt oder nicht ist mir völlig wurscht.

    Ich finde es nur befremdlich, dass die Melkung der Fans für den Bau einer Tribüne, weil sonst das Geld nirgends aufzutreiben ist, hier als wasweißich für ein tolles Konzept, Mitbestimmung, Fußballseele und ähnlichem gefeiert wird, dabei ist das nur blödes Marketingblabla um den Fans/Mitgliedern das Geld aus der Tasche zu leiern.

    Und ich frage auch nochmals, wenn es irgendwann heißt: "Wenn wir den Stadionnamen jetzt nicht verkaufen, dann geht der Verein unter und ihr Aktienbesitzer seid dafür verantwortlich!!"

    Wieviele werden dagegen stimmen?

  • User
  • 17.11.2011 11:35:42 PittiTrueffelschwein

    Und ich frage auch nochmals, wenn es irgendwann heißt: "Wenn wir den Stadionnamen jetzt nicht verkaufen, dann geht der Verein unter und ihr Aktienbesitzer seid dafür verantwortlich!!"

    Wieviele werden dagegen stimmen?


    Diese Situation wird nicht eintreffen. Der Verein hat schonmal bewiesen, dass er notfalls Abstiege in kauf nimmt, wenn man dafür seinen Prinzipien und seinen Fans treu bleibt. Das klingt naiv und romantisch, aber glaube mir einfach, es IST so.
    Das wird dir jeder Unioner bestätigen.

    Es mag vielleicht in einer hyperkapitalistischen (Fußball-)Welt nicht die klügste Variante sein, so zu handeln. Aber diese Variante, sich entgegen der gängigen Praktiken im Fußball, dauerhaft treu zu bleiben, wird von der deutlichen Mehrheit der Fans getragen und vor allem geliebt. Das ist Union, auch, wenn es jetzt wieder nach affigem "Kultclub" klingt.

  • User
  • 17.11.2011 11:40:39 Dschungelking

    Nur ändert sich vielleicht, wenn man ein 15 Mio Tribüne hat, da kann man vielleicht nicht einfach mehr so absteigen, und das die Frage kann ja auch lauten: "Wir brauchen jetzt dringend x Millionen, sonst gehen wir pleite und da müssen wir den Stadionnamen verkaufen, sonst haben wir nix mehr."

    Wer stimmt dann dagegen? Eben. Niemand.

    Und das alle, die auf dieses Marketingblabla reinfallen naiv sind, das ist schon klar. Da würde ich mir aber nix drauf einbilden.

  • User
  • 17.11.2011 11:46:38 PittiTrueffelschwein

    Ich gehe trotzdem jede Wette mit dir ein, dass die Mehrheit der Fans auch eine mögliche Insolvenz lieber erträgt, als den Verkauf des Stadionnamens.

    Dschungelking, das ist dieselbe Situation wie damals, als es um Dirk Zinglers angebliche Stasi-Vergangenheit ging: Da versuchen uns Leute von außerhalb (die Vorgänge rund um) unseren Verein zu erklären. Aber nochmal, auch wenn es nicht weniger abgedroschen und phrasenhaft klingt, wenn man es wiederholt: Wir sind anders.

  • User
  • 17.11.2011 11:51:30 Dschungelking

    Klar seid ihr anders, ihr lasst euch das Geld leichter aus der Tasche ziehen und findet das auch noch gut. Macht mal, aber macht da nicht so einen positiven Wind von, der es nicht ist.

  • User
  • 17.11.2011 11:55:27 gelsenkirchen

    abgesehen davon dass sponsoren (die da vielleicht nicht alle sone herzensangelegenheit drin sehen) etc. ihre mehrheiten schneller mobilisieren können wie streuaktien. die frage ist ob bei solcheen entscheeidungen dann auch die 58% (?) fans abzügl. der sponsoren da sind um das evtl. zu verhindern.

  • User
  • 17.11.2011 12:02:26 Dschungelking

    Meinung? Fakt!

    Und was gelse anspricht, ist das nächste Problem, das ich da auch sehe (und auch schon mal schilderte). Ist eben alles Marketingblabla und die naiven Fans fallen drauf rein und/oder reden sich es sich auch noch schön.

  • User
  • 17.11.2011 17:15:22 me87

    wie ich schon schrieb. es ist auf alle fälle einfacher, eine solch wichtige entscheidung mit weitreichender tragfähigkeit, nur durch eine 3/4 mehrheit beschließen zu lassen.
    das ist allerdings noch KEINE garantie, dass dieser beschluß (z.b der verkauf des stadionnamens, dies wurde ja öfters gepostet) nicht trotzdem umgesetzt wird. wenn sich zu wenige gegner bei der hauptversammlung befinden, reicht das schon.
    es hat nur derjenige stimmrecht, der auch anwesend ist.

    ein rest risiko bleibt pitti, das kannst du nicht leugnen und vielleicht sind die so union treuen sponsoren dann plötzlich anderer meinung.
    niemand kann das vorraus ahnen.
    leider

  • User
  • 17.11.2011 17:22:08 Bully_Boy

    Vorher gabs nur das Versprechen, nicht vergessen. Jetzt könnenwa zumindest theoretisch verhindern bald Veltinsarena o.ä. zu heißen.

  • User
  • 18.11.2011 10:34:46 Dschungelking

    Es geht nur um eins: 5 Mios müssen her für die neue Tribüne. Und mit welchem Markentingkonzept kommt man am besten an das Geld der Fans/Mitglieder. Und um nix anderes.

  • User
  • 18.11.2011 10:36:51 gelsenkirchen

    und welche art kreditgeber macht am wenigsten stresss bei zahlungsausfall?

  • User
  • 18.11.2011 11:05:16 noorange

    Sponsor your local Sponsor!

  • User
  • 18.11.2011 16:08:49 Bully_Boy

    @Dschungelkönig
    Nicht nur, dass du es nicht begriffen hast, du wirfst auch noch mit falschen Zahlen um dich. Vielleicht liest du dich nochmal durch die Thematik.

  • User
  • 25.11.2011 17:37:30 UrmelAusmEis

    Bei der Gelegenheit, Tarzan, auch gleich mal den Begriff "Chelsea Pitch Owners" googlen.

    Zum Thema: Ich finde eine solche Beteiligung der Fans gut, weil sich hierdurch der Verein gut vor sich selbst (genauer: vor zukünftigen Präsidien, die für den schnellen vermeintlichen Erfolg alles Tafelsilber opfern würden) schützen kann.

zum Forum

Logge Dich ein, um einen Beitrag zu schreiben!

VON DEN LESERN EMPFOHLEN



DIE AKTUELLE UMFRAGE

Und bei euch so?

Chaos dahoam!
Trauer dahoam!
Freude dahoam!
Wut dahoam!
Lasst mich mit diesem »dahoam« endlich in Ruhe!




Mats Hummels über Jogi Löw und Verbote in der Nationalmanschaft


Wie heißen noch mal die Söhne von Martin Jol?

  • Cock
  • Dick

Das Tagesticker-Archiv

11Freunde Liveticker

11FREUNDE @ TWITTER