Die Geschichte der Fußballfans

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18.08.2011

Der Turnvater und die Zensur

System Hopp

Text: Dirk Gieselmann  Bild: Imago

Wer auch immer den BVB-Fans in Hoffenheim mit einer Alarmsirene das Singen vermiesen wollte: Er diente nicht einem Verein, sondern einer Art politischem System. An dessen Spitze steht Dietmar Hopp, der dauerbeleidigte Turnvater.

Der Turnvater und die Zensur - System Hopp


Stellen wir uns nur mal vor, es sei wirklich ein Einzeltäter gewesen. Dieser Mann, angeblich ein Hausmeister, der ein anderthalb Meter großes Wägelchen mit einem 60 Meter langen Kabel an vier Bundesligaspieltagen hintereinander vor den Gästeblock gerollt und per Laptop eine Alarmsirene ausgelöst hat, wann immer die gegnerischen Fans sich anschickten, seinen Chef zu beleidigen.  

Stellen wir uns also vor, diese Aktion könnte jemand in einem Stadion, in das man nicht einmal eine Filzlaus unbemerkt hineinschmuggeln kann, wirklich ganz allein durchziehen, ohne Wissen, geschweige denn Unterstützung des Hausherren. Es wäre wohl nicht vermessen, diesen Mann einen Eiferer zu nennen. Jemanden, der für eine Sache kämpft.   

  

Worin aber besteht diese Sache? Welcher Kult ist in Hoffenheim entstanden, seit Dietmar Hopp 2006 beschlossen hat, den Weltfußball aufs Dorf zu holen?  

Es ist kein guter. Und auch wenn Hopp die umstrittene Kontra-Beschallung nicht selbst veranlasst haben will: Er trägt dafür die Verantwortung.

Als Boss des Softwareriesen SAP war er es nicht gewohnt, seine Entscheidungen in der Öffentlichkeit rechtfertigen zu müssen. Er lenkte im Stillen. So gedachte er es offenbar auch in der Bundesliga zu tun. Und wenn er überhaupt ein Image haben wollte, dann das des buddhistisch lächelnden Turnvaters im Halbschatten der Ehrentribüne.   

Auch Konzernlenker können naiv sein


Erstaunlich, dass er nicht mit der Emotionalität der Bundesliga gerechnet hat. Die klinischen, geradezu aseptischen Bedingungen, unter denen er sein Zukunftslabor erschaffen hatte, wollte er unbedingt aufrecht erhalten. Er will es immer noch, nach nunmehr drei Jahren Ligazugehörigkeit. Wir sehen: Auch Konzernlenker können naiv sein.   

Bei den gegnerischen Fans nämlich gilt Turnvater Hopps Leibesertüchtigung als Ausgeburt des Bösen. Die TSG Hoffenheim war und ist für sie, trotz des eilends in den Vereinsnamen implantierten »1899«, ein Verein ohne nennenswerte Tradition – und damit auch ohne Berechtigung, überhaupt dabei zu sein. Der neureiche Emporkömmling. Der Klub des Milliardärs.   

Ihr Hass könnte Hopps Stolz sein. Und ist doch nur sein verletzter Stolz. »Diese Leute sollten mal darüber nachdenken, wie es ist, vor 30.000 im Stadion und Millionen Fernsehzuschauern als ›Sohn einer Hure‹ beschimpft zu werden«, sagte er am Samstag. Seine Mutter sei eine herzensgute Frau gewesen. »Es tut weh.« Weh mag es unbesehen tun, aber die Bundesliga ist nun mal das Land des Schmerzes. Genauer gesagt: des unechten Schmerzes, denn jede Schmähung, besonders die der Mutter, ist Teil eines Spiels. Primitiv zwar, zugegeben, aber wir sind hier ja nicht in der Oper.  

Kein Identität, die über die des ungebetenen Gastes hinausgeht


Dietmar Hopp jedoch mahnt die Sitten der Hochkultur an. Er jammert sich seit 2008 dauerbeleidigt durch die Interviews – und hat es dabei versäumt, seinem Verein eine Identität zu verleihen, die über die des ungebetenen und deshalb eingeschnappten Gastes hinausgeht.   


weiterlesen [1] [2]



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News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: 1899 Hoffenheim, Borussia Dortmund






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Kommentare

  • User
  • 17.08.2011 16:34:31 tzzzzzzzz

    Das bringen auch nur Ultra-Hohlköpfe zu Stande das Subjekt einer Beleidigung auch noch zum Täter zu stilisieren. Wenn er "selbst Hurensöhne" zurück geschrien hätte, über Stadionlautsprecher, Gott weiß wie viele Beleidigungsklagen er bekommen würde.
    Ultras können nur austeilen. Ansonsten *mimimimi*.

    Aber wir haben ja gelernt, wenn tausende Ultras "Hurensohn" sagen ist das das gleiche wie "Arschloch" und aus der Masse heraus auf einzelne Protagonisten der Szene auch keine Beleidigung, sondern gehört halt dazu, nicht?

    Bitte beantworte mir einer: "WAS HAT HOPP SO SCHLIMMES GEMACHT?"

    P.S.
    Als Vorsitzender einer börsennotierten Gesellschaft muss man sehr wohl seine Entscheidungen in der Öffentlichkeit rechtfertigen. Aber so viel journalistischer Sachverstand ist hier wohl fehl am Platze.

  • User
  • 17.08.2011 16:55:44 Zetterberg

    Wenn es Bundesliga-Niveau ist, "Sohn einer Hure" als integralen Bestandteil der Stadionkultur zu bezeichnen, geh ich demnächst lieber zu den Amateuren. Man mag zu Hopp stehen, wie man will und die Beschallung der gegnerischen Fans (und seien es auch nur schwarz-gelbe gewesen^^) mit Dauertönen ist ja wohl tatsächlich ein absolutes No-Go, aber der Artikel ist an Einseitigkeit und journalistischer Armut schwer zu toppen

  • User
  • 17.08.2011 16:56:05 Tee

    " diese spätkommunistisch anmutende Apparatur "

    Ich frage mich was dieses Verhalten mit Kommunismus zu tun haben soll.
    Das Hochfrequenztoene allerdings durchaus zu Trommelfellerkankungen fuehren koennen, somit also Koerperverletzung von ggf. Unbeteiligten hier billigend in Kauf genommen wurde, sollte man bei der Bewertung dieser Geschichte nicht ausser Acht lassen.
    Dass radikale Fans sehr schnell persoenlich werden ist sicher nicht korrekt. Die Art und Weise des Gegenschlages uebertrifft das jedoch an Hinterlist und Fahrlaessigkeit bei weitem. Man sollte den Mann und alle Personen die dahinterstehen fuer versuchte Koerperverletzung ein paar Jahre lang einbuchten....

  • User
  • 17.08.2011 16:56:16 Sickboy22

    Schöner Artikel! Hoppentlich liest ihn Herr Hoff auch; schaden würde es ihm nicht...

  • User
  • 17.08.2011 16:57:47 PittiTrueffelschwein

    Es ist so enttäuschend, dass Hopp sich seine ursprünglich wirklich gute Grundidee selbst zunichte macht. Auch mit Transfers wie Ryan Babel, aber in erster Linie und vor allem mit dieser dämlichen Pussyhaftigkeit.

    Der Mann ist über 70 Jahre alt und benimmt sich wie ein trotziges Kind. Er müsste doch über genug Lebenserfahrung verfügen, um über solcher Kinderkacke zu stehen. So macht er sich einfach nur lächerlich und gießt Öl ins Feuer.

  • User
  • 17.08.2011 17:00:23 Fabibras

    Stadionkultur ist schließlich das, was regelmäßig vorkommt und "gelebt wird". Und "Hurensohn" ist, Sky-Abonnenten mögen es kaum glauben, ein nicht so selten gehörtes Wort in und um Stadien. Zumindest solange die Fangruppen noch keine Freundschaften geschlossen haben.

    P.S. Dem Marder am Hühnerstall fehlt ein R

  • User
  • 17.08.2011 17:00:48 leralle

    In der Tat, schöner Artikel, sollte der Dauerbeleidigte in seiner selbstgewählte Opferrolle mal lesen.

    "Spätkommunistisch" ist der Apparat weil er dem guten alten Ostblock-Konzept der "Störsender" ein Comeback verschafft.

  • User
  • 17.08.2011 17:13:29 pangold

    "Nun also der Versuch, verbale Schmähungen unhörbar zu machen. Das missachtet nicht nur den jahrzehntealten Kurvenritus der Rede und Gegenrede und somit einen integralen Bestandteil der Stadionkultur. Es ist, genau genommen, Zensur"

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: die Bezeichnung "du Sohn einer Hure" muss also als intergraler Bestandteil der StadionKULTUR hingenommen werden. Keine Ahnung in welchen "Fan"kurven der Autor normalerweise rumlungert, aber solange dies sogar aus journalistischer Sicht gutgeheißen wird, wundert es nicht, daß sich dbzgl. nichts ändern wird. Mir fehlt grundsätzlich eine Diskussion darüber, in welcher Form diese Beleidigungen (ich spreche hier bewußt nicht von Schmähgesängen) akzeptabel sind oder nicht.
    Aber natürlich hat hier die TSG falsch reagiert -das ist nicht hinnehmbar und der Fall muss weiter geklärt werden, zumal Hopp gestern ja noch geschworen hat, hiervon nichts zu wissen.

  • User
  • 17.08.2011 17:14:50 PittiTrueffelschwein

    die Bezeichnung "du Sohn einer Hure" muss also als intergraler Bestandteil der StadionKULTUR hingenommen werden.

    Ja. Und?

  • User
  • 17.08.2011 17:18:38 unionchemiker

    Ja!? jut, dann stellt er eben ne jahrmarktsirene vor den block. Und jetzt du wieder.

  • User
  • 17.08.2011 17:20:34 LowerRhenania

    Worauf willst du hinaus, Gieselmann? Geht es um die Aktion vom Samstag oder nicht vielleicht doch eher um das gute, alte pro/contra Hoffenheim?

    Ach ja:
    Hans-Joachim Watzke isn Huansohn! Damit es auch jeder weiß.

  • User
  • 17.08.2011 17:24:16 Hennes2000

    "Spätkommunistisch" ist mir zu hart formuliert! Der miserable Umgang mit Kritik ist natürlich schon eine Schnittmenge mit der untergegangenen "Demokratischen Republik", aber wenn Dünnhäutigkeit schon mit politischen Gesinnungen verglichen wird, dann müssten andere Fußballoberen ja schon seit Jahrzehnten SED-Ehrenmitglieder sein.

    Von der unglücklichen Formulierung abgesehen empfinde ich den Artikel aber schon gut gelungen, da mich die Aussendarstellung des Vereins und von Herrn Hopp aus den gleichen Gründen schon seit einigen Jahren nervt und keine Verbesserung erkennbar ist.

    Wer der Meinung nicht ist wird natürlich einen sehr einseitigen Artikel vorfinden. Sehe ich aber auch nichts Schlimmes drin - der Begriff "Kommentar" hätte in der Überschrift aber natürlich auch nicht geschadet.

  • User
  • 17.08.2011 17:28:43 PittiTrueffelschwein

    Ehrlich, wenn man sich überall über solche Begriffe im Stadion aufregen würde wie hier, was würde dann in fuckin' England passieren? Mir ist es lieber, man nutzt diese sonderbaren Fantasiebegriffe wie Hurensohn, als dass man jemanden als Schwuchtel, Neger, Affe oder Zigeuner betitelt.

  • User
  • 17.08.2011 17:32:03 potsdamer03

    @Pitti:
    Volle Zustimmung, ´ne Spur mehr Souveränität hätte man ihm schon zugetraut, dem "Turnvater".
    Wenn sogar Leverkusen zu Selbstironie fähig ist ("Werkself", "Vizekusen"), wäre es doch angemessen, statt irgendeines Trikot-Sponsors (den die TSG ja ohnehin nicht nötig hätte) z. B. "Retorten-Klub" oder "50 + 1" aufzudrucken. Das hätte dann doch mal was von ironischer Brechung und stimmen würde es obendrein.

  • User
  • 17.08.2011 17:33:56 giselher

    Hab ich vor Monaten hier im Forum gelernt:

    Mit "Du Arschloch" will man jemanden anderen beleidigen, in der Ehre herabsetzen, verbal einen mitgeben. Keinesfalls unterstellt man ihm die Funktion eines Muskels, speziell und gar nicht die, den Darmausgang zu verschließen.

    Ist mit "Hurensohn" nicht anders. Über den Broterwerb der Mutter sagt dat nix.

    Unschön - ob im Stadion oder anderswo - ists allemal.

  • User
  • 17.08.2011 17:35:39 Brunswieker

    Naja, naja, jetzt die BVBfans als arme Opfer hinzustellen und Hopp als den Bösen, das is schon ein starkes Stück. Die malen Fadenkreuze auf ihn und beleidigen ihn als Hurensohn etc. und er darf da nix machen???? Jeder normale Mensch würde einem anderen, der ihn Hurensohn oder ähnliches nennt, doch eins in die Fresse hauen und das mit Recht. Aber die wahren, tollen Fans, die dürfen das oder was?! Weil sie die einzigen sind, die den heiligen Gral gefressen haben...

  • User
  • 17.08.2011 17:39:25 nt

    wenn jeder jedem der ihn als hurensohn bezeichnet in die fresse schlagen würde könnten wir die fußballstadien zumachen. und das internet. und jede demo würde auf grund von polizeigewalt auch schnell eskalieren. an die schulhöfe des landes will ich garnicht denken.


    zum glück hat herr hopp nicht auch noch erklärt warum man ihn nicht als wichser bezeichnen darf, dass will ich nämlich garnicht wissen.

  • User
  • 17.08.2011 17:40:49 chutspe

    Schmähungen und Beleidigungen (jawohl) sind ebenso StadionKULTUR, wie wildes Rumgebumse und Sausprache inzwischen zur TheaterKULTUR gehören. Fangesänge jeglicher Art gehören zur Inszenierung namens "Fußballspiel" und sind nicht Teil der wirklichen Welt. Darum ist es auch mehr als albern, vom Schmähruf "Hurensohn!" einen tatsächlichen Bezug zur eigenen Frau Mama herzustellen. Das ist ja, als würde man als "Arschloch" bezeichnet und dächte, man sei ein Darmausgang. ("Bin ich gaaa nich!")

    Die angemessene Reaktion auf die Dortmunder Schmähgesänge wären entsprechende Antwortgesänge der Hoffenheimzuschauer gewesen. In 112 Jahren glorreicher Vereinsgeschichte muß es doch möglich gewesen sein, daß sich eine ordentliche Fankultur entwickelt, die zu kreativen Gesängen fähig ist! Das haben (fast) alle anderen doch auch geschafft, in zum Teil kürzerer Zeit.

    Ob Beleidigungsrufe kreativ sind, lasse ich mal dahingestellt.

  • User
  • 17.08.2011 17:49:24 NilsF2003

    Ohne irgendwelche Zuneigungen zu der TSG und Herrn Hopp persönlich zu haben, erscheint es mir nachvollziehbar, juristisch dagegen vorzugehen, sein Portrait umrahmt von einem Fadenkreuz sehen zu müssen.
    Menschliche Zielscheibe zu sein, ist gerade vor dem Hintergrund der Radikalisierung der Fan-Kurven nicht unbedingt erstrebenswert.

    Nur zur Klarstellung:
    Gegen Anfeindungen gegnerischer Fans kann man sich (verbal/juristisch) wehren, muss man aber natürlich nicht.
    Wenn man es tut, sind anschließende Reaktionen nicht ausgeschlossen.

    Warum die unnötige, zweifelsfrei dämliche und unzulässige Beschallung des BVB Fanblocks jedoch "genau genommen Zensur" sein soll, leuchtet mir nicht ein.

    Ebenso wie Herr Hopp mit den Reaktionen auf sein Verhalten leben muss, müssen Vollpfosten in den Fanblöcken auch damit leben, dass man sich nicht von ihnen ohne weiteres dauerhaft beleidigen lässt.
    Während abends in der Kneipe in solchen Fällen gerne mal die Fäuste fliegen, wehrt sich Herr Hopp halt mit seinen Mitteln.

    Die gewählte Formn ist eindeutig nicht hinnehmbar. Punkt.

    Aber niemand, aber auch wirklich niemand und sei er Hardcore-Fußball-Fan seit 134 Jahren und selbst wenn er jede Auswärtsfahrt nach Sibirien mitgemacht hat, besitzt das Recht andere zu beleidigen.
    Das ist bei ausländischen Spieler mittlerweile in fast allen Fankurven einhellige Meinung.
    Warum sollte das bei Herrn Hopp anders sein? Weil der reich ist?

    Im Gegensatz zum Autor bin ich mir sicher, dass Kritik in Hoffenheim, nach allem was man so mitbekommt, sehr wohl geduldet wird.
    Beleidigungen muss man aber gerade nicht dulden!

    Fazit: Dämliche und u.U. auch gefährliche Aktion seitens Hoffenheim aber irgendwie auch nachvollziehbar.

  • User
  • 17.08.2011 17:53:16 Einszweidrei

    @ NilsF2003

    dem ist nichts mehr hinzuzufügen..

    außer: vor paar tagen ein interview veröffentlichen, in dem erneut der umgang der medien mit fußballfunktionären angeprangert wird und dann hurensohnbeleidigungen als fanszenenbestandteil legetimieren...

    eigentor!

  • User
  • 17.08.2011 17:57:10 nt

    die geschichte mit dem fadenkreuz ist drei jahre her und wurde damals von hopp zur anzeige gebracht, thema durch.

    die situation jetzt wieder eskalieren zu lassen, dafür ist hoffenheim verantwortlich.

    "Ebenso wie Herr Hopp mit den Reaktionen auf sein Verhalten leben muss, müssen Vollpfosten in den Fanblöcken auch damit leben, dass man sich nicht von ihnen ohne weiteres dauerhaft beleidigen lässt."

    und da ist selbstjustiz dann das angemessene mittel ? steht das so in den regeln des dfb ? oder in den deutschen gesetzten ? wo versteckt sich dieser "auge um auge, zahn um zah"-paragraph ?

    anderswo regeln das die fankurven, wenn man die auswärtsfans nicht hört muß sich auch kein mäzen beleidigt fühlen. wer auf heimfans nicht zurückgreifen kann darf sich fragen ob sein weg in die erste liga vll zu schnell ging.

  • User
  • 17.08.2011 18:08:41 Batigol Imperatore

    Beleidigende Fangesänge sind fester Teil der Fanfolklore - meistens gegen Verein/Stadt/Fans/Spieler der gegnerischen Mannschaft gerichtet.
    Bei einem Ein-Mann-Verein wie Hoffenheim ist es doch nur konsequent sich auf Vereinsmäzen Hopp einzuschießen, umso mehr, wenn dieser sich jahrelang als dauerbeleidigte Leberwurst durch die Medienlandschaft quengelt.
    Hopps unternehmerische Leistungen und sein soziales Engagement in Ehren - aber ein Bundesligaklub ist als Privatspielzeug gänzlich ungeeignet und wird entsprechend kritisiert.

  • User
  • 17.08.2011 18:18:07 Fix

    Als Vorsitzender einer börsennotierten Gesellschaft muss man sehr wohl seine Entscheidungen in der Öffentlichkeit rechtfertigen. so ein schwachsinn!

    Keine Ahnung in welchen "Fan"kurven der Autor normalerweise rumlungert, aber solange dies sogar aus journalistischer Sicht gutgeheißen wird, wundert es nicht, daß sich dbzgl. nichts ändern wird.
    wo befindet der autor diese form der schmähgesänge als gut?

    jetzt die BVBfans als arme Opfer hinzustellen
    bezieht sich das auf den artikel?

    Die angemessene Reaktion auf die Dortmunder Schmähgesänge wären entsprechende Antwortgesänge der Hoffenheimzuschauer gewesen.
    seh ich genauso und da ist kreativität gefragt.

    Warum die unnötige, zweifelsfrei dämliche und unzulässige Beschallung des BVB Fanblocks jedoch "genau genommen Zensur" sein soll, leuchtet mir nicht ein.
    weil du bewusst immer einen teil des fangesangs zensierts indem du ihn übertönst.


    den artikle find ich äußerst gelungen. man kann allerdings nun auch einen artikel über die sinnhaftigkeit gewisser beleidigungen im stadion schreiben und sich fragen inwieweit manches zu weit geht.

  • User
  • 17.08.2011 18:18:37 NilsF2003

    @nt:
    der entsprechende Paragraph dürfte wohl § 32 des deutschen StGB sein!

    Nach § 32 Absatz 2 ist Notwehr die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
    Als Angriff gilt dabei jede Bedrohung rechtlich geschützter Interessen (Rechtsgüter), folglich auch das Rechtsgut der persönlichen Ehre von Herrn Hopp bzw. seiner Mutter.

    Hier ist wohl eindeutig ein Fall von § 33 StGB eingetreten.
    Dem sogenannten Notwehr-Exzess:
    Dabei überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken und bleibt straffrei.

    Klar, kann man von einem älteren Herr, der seit längerem in der Öffentlichkei steht, mehr Dickhäutigkeit erwarten, aber man muss sich nicht fortlaufend von Idioten defamieren lassen.

  • User
  • 17.08.2011 18:20:11 MarcRamone

    Also diese "Hurensohn"-Gesänge gehören ja nun wirklich zur Stadionfolklore und Kultur. Ich weiß ja nicht wo andere schon mal im Stadion waren, die das hier nicht so sehen.

    Wenn ich da an das Derby Schalke gegen Dortmund denke:

    Scheiß BVB
    Ade [...] BVB ... Hurensöh ... hö ... ne
    Tod und Hass dem BVB


    Das ist ein Standard.
    Dann werden die 3:0 vom Platz gefegt und hinterher trinkt man was zusammen und erklärt ihnen mit Bierdeckeln und Kronkorken dessen Taktik und wieso die das wieder nicht hinbekommen haben.

    Das Problem liegt viel eher darin, dass Herr Hopp das halt alles nicht kennt.

    Er hat es deswegen persönlich genommen und nicht sportlich, um entsprechend ironisch oder halt souverän zu reagieren. Ich denke er war schon ziemlich geschockt als er das Fadenkreuz sah oder eben auch die Antigesänge hörte. Das nehme ich ihm ab. Er kannte die Art der Stadionkultur schlicht und ergreifend nicht.

    Uli Hoeneß sehe ich auch nicht als den Erfinder des Humors, aber er weiß damit umzugehen. Er regt sich auch auf, wenn er gezielt beleidigt wird, weiß aber auch einzuschätzen wie das in solchen Massen (Kurvengesänge) entsteht und gemeint ist. Es wird halt drastischere Wortwahl gewählt als eigentlich gemeint ist.

    Übrigens finde ich es gut, dass Herr Hopp, wie auch Hoeneß, noch soziale und moralische Werte haben und diese auch äußern.

  • User
  • 17.08.2011 18:22:20 RBaggio10

    Beleidigungen sind asi, das ist doch klar. Klar ist auch, dass Fussball immernoch Freizeitbeschäftigung aller Schichten ist, bei dem Alltagsfrust abgebaut wird. Wird der in Form von Beleidigungen in einer anonymen Masse abgegeben ist das weniger schlimm als Hetzjagden durch Innenstädte o.ä.
    Wie bereits im Artikel erwähnt: mir ist ebenso unklar, wie man als steinreicher und intelligenter Mensch so dermaßen beleidigt auf Schmähgesänge reagieren kann.
    Die Sache mit der Mutti ist ja geradezu grotesk, weil natürlich kein Fan von Borussia Dortmund seine Mutter kennt. Wie kann man das denn persönlich nehmen? Er sollte darüber stehen, lachen, wenn seine Mannschaft gewinnt und dann mit seinem vergoldeten Ferrari in seine diamantbesetzte Villa fahren und dabei an die ganzen Idioten denken, die nix haben, außer die Auswärtsfahrten am We und zufrieden sein.

  • User
  • 17.08.2011 18:23:05 parango

    Ach, Herr Gieselmann, wir haben doch mittlerweile alle mitbekommen, wie toll Du formulieren kannst. Wieso also musst Du das immer wieder so rauskehren – und dafür Substanz/Objektivität den Formulierungen opfern? Ich weiß, ich weiß, es ist nicht so einfach, wenn einem plötzlich 'ne schmissige Konstruktion einfällt, die Zeilen Fahrt aufnehmen und eine plakative Pointe winkt... Aber Mensch, da muss man sich doch einfach mal unter Kontrolle haben, zumal, wenn man sich selbst als Journalist bezeichnet - oder als solcher bezeichnet werden will.

    Insgesamt bestätigt Dein Artikel leider eine traurige Entwicklung der 11Freunde: es wird immer dünner hier...

    Schade!

  • User
  • 17.08.2011 18:23:33 Fix

    Dann werden die 3:0 vom Platz gefegt
    du schreibst aus dortmunder sicht. ist nett von dir, aber es war nen 3:1 soviel zeit muss sein.

  • User
  • 17.08.2011 18:24:44 MarcRamone

    Nachtrag:

    Zensur wohl im Sinne auf das Recht auf freien Meinungsäußerung.

    Ich finde den Artikel auch gelungen, auch oder gerade weil er nicht aus der sehr objektiven Sicht eines reinen Journalisten geschrieben ist, sondern man Dirk Gieselmann auch anmerkt, dass er auch als Fan schreibt. So kann er Stellung beziehen oder anders schreiben und das ist mir tausendmal lieber als dieses reine und immer 100%ig diplomatische.

    Show your roots!

  • User
  • 17.08.2011 18:26:33 MarcRamone

    Fix - ich rede von Ergebnissen in der Zukunft!!!

    Bitte:

    Dann werden die 3:0 vom Platz gefegt

    Und für dich zum Mitschreiben:

    Schalke: Drei!
    Dortmund: Null!

  • User
  • 17.08.2011 18:28:59 MarcRamone

    [...] und dann mit seinem vergoldeten Ferrari in seine diamantbesetzte Villa fahren und dabei an die ganzen Idioten denken, die nix haben, außer die Auswärtsfahrten am We und zufrieden sein.

    Ich glaube genau so ein Typ ist er nicht. Sehr reich, aber trotzdem moralisch und sozial.

    So schätze ich ihn ein, ich kenne ich ja nicht, aber man hört bzw. liest sehr viel gutes über ihn.

  • User
  • 17.08.2011 18:29:08 Fix

    nee, et heißt schalke 04,

    also null für schalke
    vier für dortmund

    hab ich jetzt so in mein heftchen notiert, gibbet noch nen fleißbienchen?

  • User
  • 17.08.2011 18:32:14 MarcRamone

    Also nach der DER Logik netzen wir bei euch NEUN ein und ihr NULL bei uns, wenn ihr ein Heimspiel habt. Schon klar...!

  • User
  • 17.08.2011 18:34:04 Fix

    wow, mitgedacht. super marc. eins setzen.

  • User
  • 17.08.2011 18:57:48 sma

    Stellen wir uns nur mal vor, es sei wirklich ein Einzeltäter gewesen.

    Bisher gilt doch auch noch genau das! Und nichts anderes wie diese Einleitung suggeriert

    Stellen wir uns also vor, diese Aktion könnte jemand in einem Stadion, in das man nicht einmal eine Filzlaus unbemerkt hineinschmuggeln kann

    Lächerlich. In jedes Stadion Deutschlands wird an jedem beliebigen WE so einiges hineingeschmuggelt. Stichwort: Pyro. Eigenes Erlebnis: Mein blöderweise nicht zu Hause gelassenes Taschenmesser.

    Und auch wenn Hopp die umstrittene Kontra-Beschallung nicht selbst veranlasst haben wil

    Der mediale Aufschrei und der Imageschaden waren doch - sogar in dieser Form - vorhersehbar. Niemand mit Verstand kann ernsthaft daran zweifeln, dass die Chefetage inkl. Hopp nichts von der Aktion wusste.

    Im Übrigen: Die TSG ist so auf Schmusekurs getrimmt, dass sie immer auch die Vereinshymne der Gäste einspielen. Ist noch ein Indiz gegen eine vom Vorstand geplante Tat.

    Finde die Argumentationskette, auf der der Artikel aufbaut ziemlich dünn. War schon mal besser hier, insbesondere beim sonst von mir hochgeschätzten D. Gieselmann

  • User
  • 17.08.2011 19:24:55 prazzomoto

    »Diese Leute sollten mal darüber nachdenken, wie es ist, vor 30.000 im Stadion und Millionen Fernsehzuschauern als ›Sohn einer Hure‹ beschimpft zu werden«, sagte er am Samstag. Seine Mutter sei eine herzensgute Frau gewesen.


    HAHAHAHAHAHAHAHAHA!

    Meine Güte, da spricht ja die reine Demenz aus Herrn Hopp!

  • User
  • 17.08.2011 19:28:29 Shileno

    Lächerlich. In jedes Stadion Deutschlands wird an jedem beliebigen WE so einiges hineingeschmuggelt. Stichwort: Pyro. Eigenes Erlebnis: Mein blöderweise nicht zu Hause gelassenes Taschenmesser.

    Genau! Das ist ja auch ungefähr die gleiche Grössenordnung wie eine Anlage mit 2 Lautsprechern, die unter dem Gästeblock betrieben wird und an die Stadionstromversorgung angeschlossen ist.

  • User
  • 17.08.2011 19:58:49 nt

    hab dazu woanders folgenden vorschlag gelesen:

    wenn eine solche anlage, 1,30 m hoch, 60 cm breit, 60 m langes stromkabel, angeschlossen an den stadionstrom, 5 spiele lang niemandem auffällt hätte osama bin laden sich vll besser im fluchtweg unterm gästeblock bei der tsg hoffenheim versteckt.

  • User
  • 17.08.2011 20:02:53 RBaggio10

    Ich glaube genau so ein Typ ist er nicht. Sehr reich, aber trotzdem moralisch und sozial.

    Ja, weiss ich auch. Das war mehr als Übertreibung gedacht, um zu zeigen, dass er bei seinen Möglichkeiten über der Sache stehen sollte, was er leider nicht tut.

  • User
  • 17.08.2011 20:06:00 Hotte80

    bemerkenswert die anzahl derjenigen, die meinen sie könnten hopp empfehlen oder noch besser vorschreiben, wie er mit beleidigungen umzugehen hat, nämlich lächelnd oder spöttisch grinsend.
    bemerkenswert auch, das hier darauf hingewiesen wird, das beleidigungen ja schon immer bestandteil der stadionkultur waren. das sonst immer zu recht abgelehnte "war schon immer so" darf auf einmal seinen platz behalten. schnitzt sich halt doch jeder seine welt zurecht wie es ihm gefällt.

  • User
  • 17.08.2011 20:23:43 AbteilungAttacke

    Na hotte, der Hopp ist halt böse weil er... böse ist.
    Eine Antwort auf die Frage WAS HAT HOPP SO SCHLIMMES GEMACHT?" kennt halt nur Holgerchen - aber leider ist es keine logisch-sinnvolle Antwort.

    Vielleicht hat dieser Hausmeister ja auch eine Tür aufgestoßen - akkustische Sturmtrupps vor jeder Gästefankurve und direkt daneben die Jungs vom Ordnungsamt mit dem Messgerät - solange die Akkustikbeschallung genau einen Tacken lauter ist als das Gejohle der Sänger, kann sich auch niemand von wegen Körperverletzung beschweren.

    Das einzige was mich wirklich wundert ist, dass da noch kein anderer früher darauf gekommen ist. Die technischen Möglichkeiten scheinen mir da bei WEITEM noch nicht ausgeschöpft.

  • User
  • 17.08.2011 20:23:43 AbteilungAttacke

    Na hotte, der Hopp ist halt böse weil er... böse ist.
    Eine Antwort auf die Frage WAS HAT HOPP SO SCHLIMMES GEMACHT?" kennt halt nur Holgerchen - aber leider ist es keine logisch-sinnvolle Antwort.

    Vielleicht hat dieser Hausmeister ja auch eine Tür aufgestoßen - akkustische Sturmtrupps vor jeder Gästefankurve und direkt daneben die Jungs vom Ordnungsamt mit dem Messgerät - solange die Akkustikbeschallung genau einen Tacken lauter ist als das Gejohle der Sänger, kann sich auch niemand von wegen Körperverletzung beschweren.

    Das einzige was mich wirklich wundert ist, dass da noch kein anderer früher darauf gekommen ist. Die technischen Möglichkeiten scheinen mir da bei WEITEM noch nicht ausgeschöpft.

  • User
  • 17.08.2011 20:26:04 RBaggio10

    oder noch besser vorschreiben,wie er mit beleidigungen umzugehen hat, nämlich lächelnd oder spöttisch grinsend

    vorschreiben kann man das nicht, das ist lächerlich. Wenn er Spaß daran hat, kann er mit hochrotem Kopf und Megafon in der Hand "Ihr seid alle W***ser" schreien. Oder beleidigt seinen Hausanwalt mit Starfanzeigen gegen Unbekannt nerven. Die Frage ist, ob er sich damit einen Gefallen tut und warum man einem 70jährigen erfolgreichen Unternehmer Gelassenheit erklären muss.
    "das war schon immer so" ist gleichermaßen Blödsinn, aber es ist immer die Frage, ob eine Regulierung des Problems das Problem löst? Wie sollte die aussehen? Für mich sind Beleidigungen von Unbekannten nur Kinderkram.
    Nebenbei: Solange andere Personen beleidigt wurden, Spieler, Manager oder Gegnerfans war das Ganze kein Problem. Erst seit der Herr Hopp Stress macht...

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  • 17.08.2011 20:26:08 Fix

    na ich weiss nicht hotte, würde folgende argumentation, dann für mich in anspruch nehmen:

    als potentiell beschallter und eventuell hörsturz-geschädigter hätt ich schon gern nen wörtchen mitzureden wie in zukunft mit beleidigern und umstehenden von hopps seite aus verfahren wird / werden soll. sodass ich mich vorher auf eine mögliche rache-aktion einstellen kann (ohropax, etc.) oder mir zu überlegen, ob ich nicht gleich zu hause bleib.

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  • 17.08.2011 20:27:28 gcastro27bayer

    Also meiner Meinung nach ist dieser Artikel sehr gelungen. Zwar ist er wenig differenziert und doch ein wenig einseitig, aber er beleuchtet einmal die andere "Seite" der Medaille, denn Herr Hopp stellt sich in den Medien gerne als "Opfer" der bösen gegnerischen Fans dar und wird in den Medien auch häufig so wahr genommen. Zum Thema selbst kann ich mich dem Autor größtenteils anschließen. Ich sehe schon eine "Zensur" darin, wenn man Fangesänge unterbinden will, die natürlich jeglichen Niveaus entbehren, aber in unserem Staat herrscht Meinungsfreiheit und ich denke, dass man es den Fans nicht verbieten sollte Schmähgesänge anzustimmen. Ganz im Gegenteil finde ich, dass es elementar zum Fußball gehört, dass die Fans ihr Team anfeuern und das gegnerische Tean und deren Gallionsfiguren nicht "mit Samthandschuhen" anfassen. Und Herr Hopp täte besser daran, über den Dingen zu stehen, denn das bächte ihm die nötige Sympathie ein, um das Image seiner Person und des Vereins zu verbessern.

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  • 17.08.2011 20:33:21 Luise

    bemerkenswert auch, das hier darauf hingewiesen wird, das beleidigungen ja schon immer bestandteil der stadionkultur waren. das sonst immer zu recht abgelehnte "war schon immer so" darf auf einmal seinen platz behalten.

    Es ist ja nicht der Aufreger, dass Hopp diese Gesänge nicht hören will, sondern, dasser so überrascht tut, dass es solche Gesänge gibt, und dass sie ihm, mit seinem etwas anderen Projekt, vermehrt entgegenbranden könnten. Noch viel nerviger ist, dass er äußerst dünnhäutig auf so etwas reagiert. Es ist schon eine edle Tat jemanden, der vielleicht 2000€ im Monat verdient, zu verklagen, weil der ein Bild gemalt hat mitmeinem Konterfei.

    Es gibt Leute die für ein öffentliches Leben geschaffen sind, und Leute, die zu sensibel dafür sind. Für den Fußb allzirkus dürfte das nochmal mehgr gelten. Herr Hopp zählt zur zweiten Riege. Das Problem ist, dass er selber das nicht versteht.

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  • 17.08.2011 21:28:29 GTEvo

    Ata..schreib dem Hopp ma Mail dassa sich ne "Ignore-Funktion" in die BuisnessLogen einbauen soll.
    Soll gegen YouTube-Clips, Avatars, Comments aller Art sehr nützlich sein..sacht man hier und dort.

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  • 17.08.2011 21:49:50 AbteilungAttacke

    als potentiell beschallter und eventuell hörsturz-geschädigter hätt ich schon gern nen wörtchen mitzureden wie in zukunft mit beleidigern und umstehenden von hopps seite aus verfahren wird / werden soll.

    Dann Fix, müsstest du aber auch Herrn Hopp, wie nunmal jedem Beleidigten, das Recht einräumen "mitzureden wie in Zukunft mit Beleidigern bezüglich seiner Person verfahren werden soll".

    Und nun hör' Mal mit dem Hörzsturz auf. Dieses Zurückziehen auf die Köperverletzungsgeschichte ist einfach keine taugliche Begründung, der "Gegenbeschallung" den "legalen" boden zu entziehen.
    Hie und da hört man, das "Gegensingen" der anderen Fans in Ordnung gewesen wären - als ob es nur um das "wie" und nicht das "ob" der Lärmquelle als solche ginge.

    Und im Übrigen gibt es einen Haufen TA bezüglich Lärmschutz, die kann man dann auch als Referenz heranziehen, inwiefern da wer wie an der Gesundheit geschädigt wird.

    Nochmals: Hopp mag kein Sympath sein. Aber weder wurde bisher begründet, warum er angefeindet wird - was schon VOR seinen MIMIMI-Anfällen der Fall war - noch wird plausibel dargelegt, auch nicht von Herrn Gieselmän übrigens, warum diejenigen, die sich Zwangsbeschallen lassen und darüber mimimien, weniger Pussy und mehr Berechtigt sein sollen, als Hopp, der sich öffentlich exponiert und dann herumnölt.

    Wenn es doch "Kultur" des Stadions sein soll, blöde Gesänge aus der hohlen Birne wabern zu lassen, warum nicht mal eine "kulturelle Gegenrevolution" ? BASS, BASS, wir brauchen BASS

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  • 17.08.2011 22:15:35 GTEvo

    Warum muss man immer etwas begründen wenn man etwas Scheisse findet?
    Wenn die gesamte Fußball Bundesrepublik ausserhalb Sinsheim Hernn Hopp Scheisse findet, dann braucht es dafür keine logische, keine argumentative Begründung.
    Dann ist der Instinkt ausschlaggebend und der gefühlte Wahrheitsgehalt repräsentativer als irgend ein Gesetz dieser Welt.

    Wir werden heute durch multimedialer Giesskannenprinzip-Gehirnwäsche, systematisch userer natürlichen Instinkte beraubt, und unserer Rechtsempfinden wird manipuliert.
    Opfer und Täterrollen werden vertauscht, Recht hat immer der Stärkere, immer das kriegswichtigere Image.

    Jeder Pädagoge, jeder Psychologe, abba auch jeder Hobbypsychologe kommt selbstverständlich immer nur zu einem Resultat.
    Hopps Verhalten ist schlichtweg dass eines Vollblutmasochisten.
    Wiki meint:
    Unter Masochismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch (oftmals sexuelle) Lust oder Befriedigung dadurch erlebt, dass ihm Schmerzen zugefügt werden oder er gedemütigt wird.
    Das Gegenstück zum Masochismus ist der Sadismus.


    Watt macht einklich MaxMosley heute!?

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  • 17.08.2011 22:26:07 wurstendbinder

    ich find den artikel auch großartig, der autor hat auch meine stimmungslage zum thema genau auf den punkt gebracht. ich finde, arschlochfotzehurensohnwichserschwulesau gehört einfach in die fankurven genauso wie stehplätze, stadionwurst und fanschals. und das nicht nur, weil das immer so war, sondern auch weil es besser ist, in unserer heutigen gesellschaft gewisse freiräume zu haben, wo man mal dampf ablassen kann. zugegeben, das könnte man natürlich auch anders machen. wenn allerdings nach jahrzehnten derart praktizierter "stadionfolklore" der einzige, der das wirklich ernst nimmt ausgerechnet ein schwerreicher "eigentümer" eines retortenclubs ist, dann ist diesem wohl schlicht nicht mehr zu helfen. aber vermutlich wird sich das "problem", das weite teile der bundesliga-anhängerschaft mit diesem verein haben spätestens mit dem ableben des mäzens und anschließendem wieder-in-der-versenkung-verschwinden des "traditionsvereins" von 1899 irgendwann in den nächsten 20 oder 30 jahren erledigt haben.

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  • 17.08.2011 22:30:06 gelsenkirchen

    jemand der ernsthaft "schwule sau" in meinem umkreis im stadion sagt bekommt umgehend den inhalt meines bierbechers in den nacken gekippt.
    genau so eine dumme scheisse, wie sie tausende minderbemittelte woche für woche absondern weil ihr pfeifenkopf nichts anderes hergibt, hat nämlich definitiv NICHTS in einem stadion verloren.

  • User
  • 17.08.2011 22:36:04 Fix

    Dann Fix, müsstest du aber auch Herrn Hopp, wie nunmal jedem Beleidigten, das Recht einräumen "mitzureden wie in Zukunft mit Beleidigern bezüglich seiner Person verfahren werden soll".

    das wollt ich ihm gar nicht absprechen, er bleibt hausherr im eigenen haus.

    Und nun hör' Mal mit dem Hörzsturz auf. Dieses Zurückziehen auf die Köperverletzungsgeschichte ist einfach keine taugliche Begründung, der "Gegenbeschallung" den "legalen" boden zu entziehen.

    müssn experten entscheiden.

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  • 17.08.2011 22:43:00 Atavist

    Wenn die so genannten echten Fußballfans mal so was wie echte Konsequenz aufbrächten, würden sie jedes Bundesligaspiel mit Hoffenheimer Beteiligung geschlossen boykottieren - heim wie auswärts. Wenn sich z. B. in einem Dortmunder Stadion, sonst mit über 70.000 Leuten gefüllt, beim Spiel gegen den Retortenklub nur noch ein paar Tausend verlieren, würde das ein glaubwürdigeres und nachdrücklicheres Zeichen setzen als primitive Hassparolen.

  • User
  • 17.08.2011 22:43:49 Soccerpapst

    Selten einen so schwach recherchierten und Faktenarmen Artikel gelesen..
    Die Einzeltätersuggestion verpackt in ironischem Abwinken ,gemäß "Der oder Die können uns viel erzählen "Manier.
    Wie kommt den Herr Gieselmann täglich am Pförtner vorbei??

    Wahrscheinlich weil akkreditiert mit Redaktions-Ausweis...
    Dieser "Hausmeister" und Spießgesellen ist/sind Angestellte des Stadion-Facility Managements....Klingelts...Die gehen rein und Raus zu jeder Tageszeit wie es beliebt...Vom Versagen eines Sicherheitsdienstes kann auch nicht die Rede sein,denn die achten schon nicht mehr auf die vor einem Spiel...Man kennt sich ja.
    Anderes Beispiel gefällig...Wie konnten Pyrokörper in die Imtech Arena gebracht werden zum Derby letzte Saison und nur zufällig entdeckt werden.Durch die einfachste Möglichkeit.Als geführte Besuchergruppe getarnt ,mal eben austreten und dabei die Dinger im Gästeblock verstauen,denn schließlich ist man ja Tags drauf wieder da...
    Das Dazu...

    Zitat
    "Es ist kein guter. Und auch wenn Hopp die umstrittene Kontra-Beschallung nicht selbst veranlasst haben will: Er trägt dafür die Verantwortung.

    Warum..Eine Stammtischparole ohne Begründung ist schon sehr naiv ihrerseits dargestellt....Verantwortung tragen können nur Funktionäre bzw.Vorstand
    Nur sehe ich keinen Herrn Hopp in derartiger Funktion

    Präsident: Peter Hofmann
    Manager: Ernst Tanner
    Geschäftsführer: Jochen A. Rotthaus, Ernst Tanner, Frank Briel
    Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung: Bernhard Peters

    Das dazu
    Zitat:
    "Genauer gesagt: des unechten Schmerzes, denn jede Schmähung, besonders die der Mutter, ist Teil eines Spiels. Primitiv zwar, zugegeben, aber wir sind hier ja nicht in der Oper. "

    Das einzig Richtige an dieser journalistischen Verunglimpfung ist der Hinweis mit der Oper.
    Herr Gieselmann sie verwechseln eindeutig oder gar bewusst die Schmähung oder Beleidigung gegen einen Verein (Institution-Sache) und den pers. Angriff auf die Ehre und Würde..Denn juristisch kann man keine Sache oder Institution beleidigen,sogar nicht einmal gegen sie beschweren..(Siehe Formaljuristischer Beschwerdeweg)...
    Sie spielen etwas herunter was in keinem Zusammenhang steht...
    Sehr Blamabel und ein Faustschlag für sachlichen Journalismus..
    Das Dazu...
    Zitat:
    "Dietmar Hopp jedoch mahnt die Sitten der Hochkultur an. Er jammert sich seit 2008 dauerbeleidigt durch die Interviews – und hat es dabei versäumt, seinem Verein eine Identität zu verleihen, die über die des ungebetenen und deshalb eingeschnappten Gastes hinausgeht. "

    Warum ungebetener Gast??
    Ist die TSG per Losentscheid ,oder durch die Freundschaft zum FCB etwa mal so eingeladen worden um in der Buli mitzuwirken???
    Nein gemäß eurer Prämisse hier bei 11 Freunde den sportlichen Weg über das Auf -und Abstiegsszenario unseres Ligasystems bestritten.Dieses keineswegs erst seit 2006 wie versucht wird zu suggerieren..Ein etwas anderer Weg eben ,wie es zum Teil bei der Buli-Gründung einige nicht gehen mussten.Nur da war eben der sportliche Gedanke nicht immer gegeben.
    "11 Freunde" trägt doch den sportlichen fairen Gedadanken vorneweg..Herr Gieselmann wischt das aber mal mit einem vieldeutigen Satz mal eben auf die Ersatzbank...Offensichtlicher ist subjektive Ausweidung eigener Vorlieben nicht mehr darstellbar..
    Das Dazu

    Vieles was dann folgte spare ich mir an Sezierung..
    Nur noch das
    "Zitat"
    Sollten wir es also tatsächlich mit einem Einzeltäter zu tun haben, der diese spätkommunistisch anmutende Apparatur vor die Dortmunder Kurve gekarrt hat, dann hat er weniger dem Sport gedient als einer Form der Politik. Weniger einem Verein, den er liebt und schützen möchte, als einem System, von dem er indoktriniert worden ist. Es ist das System Hopp.

    Ach ja.."spätkommunistisch"
    Wie sollte man denn die späte Erkenntnis eines Herrn Watzke zu seinen Ausdünstungen Anno 2009 in diesem Zusammenhang denn erklären....
    Hat er erkannt ...Ich zitiere da Sinngemäß einen Satz eines guten Freundes von mir dazu.....das er als Schreibtischtäter einen Schweelbrand entfachte der zur Feuersbrunst entfachte.
    Mit anderen Worten ..Hetzer gab es schon immer ,und es gab auch den Herdentrieb der Gefolgschaft ,weil einfach populistisch ,aber politisch unkorrekt....

    Wie darf man so etwas nennen.."Spätnazionalistisch" etwa...

    Mit Artikeln wie den ihrigen sind Sie nicht weit weg davon .Dinge Gut zu heißen und gewisse Auslassungen in entscheidenden Punkten elegant zu überblättern..

    Bin wahrlich kein Hoffenheim-Verehrer oder gar Ein D.Hopp Sympathisant...Nur Respekt...reinen Respekt habe ich diesem Verein und Herrn Hopp gegenüber....Kritik ja,wenn fundiert und an der Sache nach Fakten orientiert,aber nicht wunden wieder aufbrechen die auf diese Art nie verheilen werden..

  • User
  • 17.08.2011 22:49:33 PittiTrueffelschwein

    Für mich sind Beleidigungen von Unbekannten nur Kinderkram.

    !

    jemand der ernsthaft "schwule sau" in meinem umkreis im stadion sagt bekommt umgehend den inhalt meines bierbechers in den nacken gekippt.


    !!!

  • User
  • 17.08.2011 22:52:38 Ibot

    In dem Fall darf ich hier ja mal ungestört der (Un)Kultur frönen: ihr seid alles Hurensöhne...

  • User
  • 17.08.2011 23:15:44 Joheck

    dass sogar die 11freunde immer noch dieses elendige hoffenheim-bashing betreiben is irgendwie armselig.

  • User
  • 17.08.2011 23:22:23 GTEvo

    lustich wer sich heute alles "registriert" hat..

    Akademiker Netzwerkhelden on Tour!

  • User
  • 17.08.2011 23:28:03 Jim Panse

    Sind alles 'lokalisten'

  • User
  • 17.08.2011 23:42:28 Leg0

    @NilsF2003
    Kurz: Es liegt keine Notwehr vor - es kann gar keine Notwehr vorliegen.

    Die Kausalkette gliedert sich grob wie folgt: Hausmeister (wer's glaubt) schiebt besagten Kasten wiederholt bei verschiedenen Heimspielen unter den Gästebereich >> Fans der Gastmannschaft stimmen ihre fröhlichen Lieder an >> Hausmeister (inmitten von Sicherheits- und Polizeikräften) pegelt heimlich den Störsender rauf.

    Es liegt also der Tatbestand des Vorsatzes seitens des einsamen Hausmeisters vor, der offenbar nie Kontakt zu irgendeinem Verantwortlichen beim Verein pflegt (folglich wäre zu prüfen, inwiefern die Pflicht der sorgfältigen Kontrolle der Arbeitnehmer tatsächlich ausgeübt wurde, anderenfalls ist der Arbeitgeber haftbar zu machen).

    Aus der Praxis: Wenn mir jemand meine Brieftasche klaut und ich ihm daraufhin mit dem Baseballschläger grün und blau kloppe, spricht jedes deutsche Gericht dem Täter (Dieb) einen Schadenersatzanspruch zu. Die körperliche Unversehrtheit wird stärker gewichtet als Materielles oder das Ehrgefühl. Zumal eine gewisse Verhältnismäßigkeit nicht gegeben wäre. Dies gilt so auch für die Beschallung im Stadion, die zudem gegen die DFL-Regularien verstößt.

    An all' diejenigen, die offenbar noch nie ein Schimpfwort im Dunstkreis des Fußballs (übrigens sehr wohl und insbesondere bis hinunter in den Amateurbereich, dort sogar auf dem Platz) vernommen haben: An der Fernbedienung lässt sich der Ton abschalten. Marcel Reif, Ulli Potofski und die anderen Sabbelfritzen von Sky sind nüchtern ohnehin nicht zu ertragen. Ach so: Bier ist derzeit noch ein Bestandteil von Fußballkultur.

  • User
  • 17.08.2011 23:43:24 wurstendbinder

    ichb habe bewusst schwule sau geschrieben, weil das eben nicht ernst zu nehmen ist. immerhin ist eine sau, per definition weiblich, während schwul, per definition nur ein männliches wesen sein kann.

  • User
  • 17.08.2011 23:58:46 AbteilungAttacke

    @ soccerpapst

    Denn juristisch kann man keine Sache oder Institution beleidigen.

    Ist in der Formulierung so nicht richtig, siehe "Beleidigung eines Kollektivs" und § 194 IV, V StGB. , worunter meiner vernebelten Erinnerung nach.

    @Holgerchen

    Musste, obs dir passt oder nicht, Wahrheit, wenn de sie in Anspruch nimmst, musste immer beweisen.

    Ansonsten brauchste natürlich nicht begründen, wenn de etwas Scheiße findest, du kannst "ICH BIN DAGEGEN" schreien, soviel du willst - nur ist es dann auch in Ordnung "Du Hurensohn" zu singen ?

  • User
  • 18.08.2011 00:10:29 DerAchim

    die verweichlichung der fußballgesellschaft macht mir langsam sorge.

    so weichgespülte nulpen wie der soccerpapst sind ja kaum auszuhalten.Frank Rost würde sagen, zieh dir doch nen rosa kleidchen an.
    Wo soll denn das nur hinführen. der Hopp ist scheiße, und ne kleine heulsuse isser auch. BVB fany sind teilweise wohl große assis, ohne anstand. Alles nichts neues!und quer durch dieses Forum wird sich von neuerlichen "fußballfans" eingekackt.

    dirk Gieselmann hat alles richtig gemacht mit diesem beitrag der, ich mutmaße mal einfach, nicht den Henri-Nannen-Preis gewinnen soll.
    Was soll das nur werden wenn der Russe wieder vor der Tür steht, oder erst der Chinese...

    Ach so und nurmal so nebenbei, gebt mir 2-4 Milliarden und ihr werdet sehn, 2025 wird Blau-Weiß Spandau Deutscher Meister sein!!!
    Ich lass auch alle Ligen von Kreisliga A bis zur 1. Bundesliga durchspielen, ich versprechs.

  • User
  • 18.08.2011 00:16:14 AbteilungAttacke

    Vergiß bei deiner "Harte Kerle - echte Gefühle"-Elogie aber nicht zu erwähnen, dass dann auch die BVB-Leute Pussys sind, nur weil sie so unkreativ und verweichlicht waren, dass bisschen Schall nicht einfach so nieder zu singen und nun von wegen Körperverletzung, Verletzung von Fanrechten und "Stadionkultur" rumjaulen.

  • User
  • 18.08.2011 00:25:47 DerAchim

    ohlala eulogie meinst du bestimmt. sonst weiß ich nicht was du meinst.
    nein die bvb-leute sollen natürlich nicht vergessen werden, ich hätt mir ja nen anständiges ultrarudel gewünscht, was mal eben über die ballustrade hüpft und dat dingens zu kleinholz zerlegt.

    spaß beiseite compadre dir wird wohl klar sein das sich verstärkte hochtöner in form dieser "hörner" nenn ich sie mal nicht niedersingen lassen. und fakt ist, das lässt sich auch bei den offiziellen fanvertretern des bvb nachlesen, hat die beschallung eigentlich nur das gegenteil, nämlich noch mehr schmähgesänge bewirkt.

  • User
  • 18.08.2011 01:40:10 Buthelezi

    Vermutlich war "Eloge" gemeint - aber das ist wohl hier nicht entscheidend.

    Wieder mal ganz schön viel Wind um Hoffenheim. Wie üblich geht es dabei nicht um die eigentliche "Aktion", sondern mehr um Hopp und sein Engagement bei der TSG.

    Zur eigentlichen Aktion wüsste ich gerne mal, ob

    a) dass Aufstellen der Beschallungsanlage und ihr Einsatz gegen Regularien des DFB verstösst?

    und

    b) die Beschallungsanlage in ihrer Lautstärke gg. andere dt. Gesetze verstösst?

    Darauf habe ich bisher noch keine Antworten lesen können.

    Ist eins von beiden der Fall, gibt es eine entsprechende Strafe und fertig.

    Ist keins von beiden der Fall, gibt es keine Strafe und fertig.

    Vielleicht wäre es ja mal sinniger gewesen, dass zu recherchieren und dann einen Artikel zu schreiben. Von mir aus auch mit moralischer Wertung.

    Die kleine Polemik (ich denke als solche versteht sich der Text) von Gieselmann ist da eher uninformativ - und leider in meinen Augen auch nicht besonders originell.

  • User
  • 18.08.2011 01:50:02 nt

    die beschallungsanlage lief während des spiels. das ist laut dfb nicht erlaubt.


    was die anlage und ihren betrieb im bezug auf deutsche gesetzte angeht: nun ja, zunächstmal stand sie im fluchtweg. mit nem 60 m langem kabel. das kann nicht die vorgesehne praxis in stadien sein. die dezibelstärke gilt es noch zu prüfen.
    ich weiß nicht wer solche anlagen im stadion betreiben darf, aber vll nicht unbedingt der hausmeister am laptop hinterm tor.

    und ich könnte mir vorstellen vor solchen anlagen müßte offiziel gewarnt werden, wäre ihr einsatz legal.


    warum sind für viele eigentlich nur die bvb-ultras die asozialen ? gegen frankfurt und köln und stuttgart sollte das dinge ja auch schon helfen. nur weil die den hausmeister nicht zur reaktion provoziert haben sind die weniger asozial ?

  • User
  • 18.08.2011 02:32:58 kasparhauser

    offensichtlich ist die redakltion "anti-hoffenheim", wie man an dem bericht oeben, dem voting (was kommt als nächstes" und dem in dem kasten dadrunter "was man jetzt noch singen kann..." erkennen kann oder vermuten lässt.


    ich find beide seiten einfach unfassbar kindisch. die (wie ja bekannt) nicht unbedingt als die hellsten kerzen auf der torte bekannten ultras (bei jedem verein) können nichts anderes als schilder hochhalten mit "kill hopp" und lieder gegen den mann singen um ihn zu beleidigen, und der (nicht als bundesliga erfahren geltende) mann kann nichts anders als nem ein euro jobber ne tröte in die hand drücken um lärm zu machen.

    KINDERGARTEN ist das!

    klar, hopp darf nicht so naiv sein und glauben das alle zu hm rennen und agen wie toll er das mit hoffenheim gemacht hat und ihm auf die schulter klopfen und nach drei jahren sollte er begriffen haben das hoffenheim sowas wie ein feindbild ist.
    aber diese ultras sollten trotzdem mal etwas nachdenken und nicht unbedingt diesem mann den tod wünschen (siehe medien und sensibilitär usw usw.)


    was passiert eigtl. wenn eines tages RB leipzig in der ersten liga ist?

  • User
  • 18.08.2011 07:25:40 hellboy69

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurden anders farbige Spieler mit Affenlauten empfangen, oder türkische Mannschaften mit ALDI-Tüten. Witzichkeit kannte schon damals keine Grenzen. Für mich war das aber weniger eine Beleidigung des Adressaten, denn eine des gesunden Menschenverstandes. Und ich fragte mich, ob ich wirklich der gleichen Art angehöre.

    Später wurde diese Art der Folklore einem deutschen Nationaltorhüter entgegengebracht. Gewürzt und unterstrichen mit Würfen von Zonen-Gurken. Die Reaktion des Empfängers ist es zu verdanken, dass aus diesem Unsinn keine Farce wurde. Diese Gelassenheit hätte ich mir von Gevatter Hopp gewünscht. Hat aber nicht sollen sein.

  • User
  • 18.08.2011 08:03:13 mitleser

    Ich bin durchaus der Ansicht, dass Dietmar Hopp in der Tat nichts mit der unglücklichen Beschallungsanlage zu tun hat. Das war meiner Meinung nach eine Art vorauseilender, nicht eingeforderter Gehorsam, und steht in etwa auf einer Stufe mit Licht an- und ausschalten oder dem guten alten Wasserschlauch.
    Andererseits sollte man dabei auch die Kirche im Dorf lassen, von Körperverletzung zu reden ist wohl doch ziemlich übertrieben. Natürlich kann man durch Lärm Schäden davontragen, aber in einem Fanblock ist es vielleicht schwer nachzuweisen dass es exakt diese Lärmquelle war, die den Schaden verursacht hat.
    Unbestritten ist jedoch dass ein Förderer des deutschen Fußballs - und genau das, allen Totengräberrufen zum Trotz, ist Herr Hopp - weder auf diese Art und Weise beleidigt werden sollte noch in derart persönlicher Manier darauf reagieren sollte. Meine Güte, was hätte denn Ulli Hoeness dann alles ernst nehmen müssen, und meine Güte, was hat Dietmar Hopp denn so Schlimmes angestellt? Er hat nachhaltige Strukturen geschaffen, eine neue Adresse im deutschen Fußball - und ist nicht mit irgendwelchen Ölmilliardären zu vergleichen.

  • User
  • 18.08.2011 08:42:59 AbteilungAttacke


    spaß beiseite compadre dir wird wohl klar sein das sich verstärkte hochtöner in form dieser "hörner" nenn ich sie mal nicht niedersingen lassen


    Ähem, naja, schon klar, sonst wäre der ZWECK der ganzen Veranstaltung sinnlos, nä - es wäre wohl sinnfrei gewesen mit Kinderrasseln aufzulaufen.

    Aber auch du wirst mir erklären müssen, wo der Unterschied zwischen einer Horde "Gegensänger" ist, die lauter sind und einer technischen Anlage, die gleichfalls lauter ist, nur halt ohne Gesang.

    Denn das eine wäre ja, was man so hört, "ok" gewesen, dass andere "unfair".

    Und das es OFFENKUNDIG die Jungs vom BVB gestört hat, zeigt ja ihre Reaktion danach. Möglicherweise hat es das Singen der Lieder nicht verhindert, so doch aber erschwert. Auch das ist "Fakt" in dem Sinne, dass man von den Fanvertretern lesen kann.

    @nt

    Erlaubt ist de lege lata auch nicht das Singen von Schmähliedern. Trotzdem wird es gemacht und de facto nicht sanktioniert. "Kultur" und so.
    Was sagen eigentlich die fair play - regularien des dfb bezüglich des Beleidigens des Gegners ?

    "warum sind für viele eigentlich nur die bvb ... die asozialen"

    Na, für mich nicht. "Pack schlägt sich..." - schützenswert ist da keine der beteiligten Parteien.

    Nicht Hopp, der sich exponiert und nun latürnich sich als Opfer "hochsterilisiert". Ja, auch das ist widerwertig, keine Frage.

    Aber ebenso die Brüllaffen, die meinen, ach so ungerecht und lebensgefährlich behandelt worden zu sein.

  • User
  • 18.08.2011 08:43:02 valenciano

    @ NilsF2003
    Also das geht unter Notwehr, ah interessant. Und was ist mit den Leuten die nicht gegen Hopp singen? Duerfen die dann aus Notwehr, Pech und Schwefel auf den Hausmeister werfen, damit ihre Ohren nicht geschaedigt werden? Und dann auch direkt noch ein Kotwurf auf Hopp, weil der ja im grossen und ganzen verantwortlich ist, und daher als notwehr auch der Genehmiger dieser Laerm-Anlage getroffen werden muss?
    Die Argumenation ist schon irgendwie Wahnsinn.

  • User
  • 18.08.2011 10:35:06 PittiTrueffelschwein

    Er hat nachhaltige Strukturen geschaffen, eine neue Adresse im deutschen Fußball - und ist nicht mit irgendwelchen Ölmilliardären zu vergleichen.

    Genau das meinte ich mit meinem ersten Beitrag auf Seite 1: Er zerstört sich mit diesem weinerlichen Gehabe seine Idee, die wirklich nicht schlecht ist. Warum setzt er sich nicht mal mit Fanvertretern an einen Tisch und erklärt es auch denen nochmal. Stattdessen greift er seinerseits immer wieder neu an und man sagt ja: Getroffenen Hunde bellen.

  • User
  • 18.08.2011 10:42:37 rumpler

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurden anders farbige Spieler mit Affenlauten empfangen, oder türkische Mannschaften mit ALDI-Tüten.

    Ach, das waren noch Zeiten ...

  • User
  • 18.08.2011 10:48:32 AbteilungAttacke

    War das damals dann auch "Stadionkultur" ? Eine Oper war das doch früher auch nicht. O' tempo'a, o mo'es

  • User
  • 18.08.2011 11:01:24 rumpler

    Die Ga, die Ga Ga ... !

  • User
  • 18.08.2011 11:16:09 gelsenkirchen

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurden anders farbige Spieler mit Affenlauten empfangen, oder türkische Mannschaften mit ALDI-Tüten. Witzichkeit kannte schon damals keine Grenzen. Für mich war das aber weniger eine Beleidigung des Adressaten, denn eine des gesunden Menschenverstandes. Und ich fragte mich, ob ich wirklich der gleichen Art angehöre.

    wäre das heute noch usus dann wäre ich schon lange nicht mehr in einem stadion gewesen. und es wäre mit sicherheit nicht der "moderne fussball", der mich verdrängt hätte sondern die vermeintliche "stadionkultur".

  • User
  • 18.08.2011 11:23:21 Hotte80

    so gaaaanz lamgsam drehen wir uns in die richtige richtung.
    wenn also affenlaute und alditüten größtenteils der vergangenheit angehören, weil die guten stadionkulturbewahrer eingesehen haben das sich so ein scheiß nicht gehört, ja dann KÖNNTE es doch sein, das es mit beleidigungen wie dieses unselige arschloch-wixer-hurensohn-geschreie und anderem auch so ist!? wenn dann die angeblich unverhältnismäßige eingeschnapptheit des herrn hopp dazu beigetragen hat, solls mir recht sein.

  • User
  • 18.08.2011 11:24:46 gelsenkirchen

    ich finde es echt verwunderlich dass dieses thema 4 threads pickepackevoll macht.

  • User
  • 18.08.2011 11:28:24 Fix

    also wenn bei einem buli-spiel kagge durch die gegend geworfen wird, kann ich kaum eine verbesserung der stadionkultur feststellen.

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  • 18.08.2011 11:30:06 Hotte80

    auch wieder wahr. hurensöhne halt.

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  • 18.08.2011 11:48:54 rumpler

    am schlimmsten, dümmsten und bedenklichsten finde ich ja diese "tod und hass dem xxx"-rufe

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  • 18.08.2011 11:49:01 Batigol Imperatore

    Sorry, ich sehe die "Nachhaltigkeit" bei Hoffenheim nicht - Ich sehe den Verein ohne regelmässige Finanzspritzen von Papa Hopp nicht langfristig in Liga 1.
    Ich kann die totale Ablehnung vieler Fans daher absolut nachvollziehen. Wer will schon eine 1. Liga mit 18 künstlich aufgepumpten Dorfklubs sehen?

    Die Kritik fokussiert sich auf die Person Hopp - weil andere Faktoren, die einen "Verein" normalerweise ausmachen, in der Öffentlichkeit nicht präsent und damit nicht angreifbar sind.

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  • 18.08.2011 11:59:53 LinkeSemmel

    Was mich an Hopp und Hoffenheim nervt, ist die Eigenschaft, jede Kritik gleich als persönlichen Angriff zu empfinden. Damit meine ich nicht die Pöbeleien gegen Hopp - die sind nur bräsig -, sondern Kritik am System Hoffenheim. Es nervt auch zusätzlich, dass Wasser gepredigt, aber Wein gesoffen wird. Die Hoffenheimer sind nicht der niedliche Dorfclub, der mit Eigengewächsen den Durchmarsch in die Liga geschafft hat,als den sich darstellen. sondern sie waren und sind immer noch ein Haufen rekrutierter und teurer Spitzenfußballer aus aller Welt. Dazu könnte man wenigstens auch stehen. Und die Mär von der tollen Jugendarbeit wird auch aufrecht erhalten, dabei wird schäbig bei anderen Vereinen abgeworben - machen andere auch; die verhalten sich aber dann nicht derart pharisäerhaft.
    Und über die Wettbewerbsvorteile, die der Verein durch einen finanzstarken Gönner hat, vor allem unterklassig, darf man ja durchaus ein Wort verlieren. Gerade dann, wenn sich das Gros der Vereine, das Bundesligaleben nur durch harte und alltägliche Arbeit erlauben kann.

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  • 18.08.2011 12:08:40 rumpler

    andererseits hält sich die aufregung in grenzen, wenn ein club wie barca jahr für jahr zig millionen für spieler ausgibt und man nicht so recht weiß, wo sie es hernehmen. aber die legende "alles eigene jugend" bleibt.

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  • 18.08.2011 12:12:07 LinkeSemmel

    Nur das es keine Legende ist.

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  • 18.08.2011 12:12:09 FrauBlack

    ach gottchen, ja, bei leverkusen muss ja sogar die werkself ran, so wenig geld haben die! und auch wolfsburg - alles selbst erwirtschaftet!

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  • 18.08.2011 12:20:32 skifahrer

    Das, was Gieselmann hier schreibt, kann er schreiben, muss er evtl. auch, damit Thread, Klicks, Traffic und Aufmerksamkeit generiert werde. Hätte er geschrieben:" Ich verstehe Hopp voll und ganz.", dann wäre hier keiner groß unterwegs und Gieselmann dürfte einmal kostenlos in Leonrot abschlagen.
    Aber er schreibt über einen angeblich beleidigten Weinerling, der im stillen Kämmerlein SAP erfunden, seine Milliarden gemacht und sich aus der Oper auf den Fußballplatz verirrt hat und nun lächerlicherweise Sitten der Hochkultur einfordert.
    Herr Gieselmann, zeigen Sie mir bitte die Idioten, die den MERC, die RheinNeckar Löwen u.a. so anfeinden wie die Fans von BVB den TSG. Und ich behaupte, NUR die Fans vom BVB. Gerade die haben es nötig, Sponsoren, die im Fußball unterwegs, so zu beleidigen. Sponsoren und Gutwillige, die die AG BVB Dortmund locker hätten insovent gegehn lassen können. Aber sie wurden angefleht und bebettelt, auf Millionen, fast Milliarden zu verzichten, damit es weiter Fußball in Dortmund gibt, dessen Fans so beschämend gegen Hopp auftreten. Wie romantisch.
    Watzke hat Recht: es liegen hier auch Versäumnisse des BVB vor.

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  • 18.08.2011 12:47:30 Andreas07

    Der Artikel ist wirklich gut geschrieben, aber wirklich verdammt einseitig dabei. Hätte ich eher in der Bild erwartet, weniger im Bereich der Fußballkultur.
    Apropos Kultuer. Selbige scheint ja in den Stadien im Laufe der letzten Jahrzehnte einer gewissen Wandlung zu unterliegen. Vor 20 Jahren wurde einem Torhüter noch nicht das berühmte: "Arschloch, Wichser, Hurensohn. Deine Eltern sind Geschwister". beim Abschlag hinterher gerufen. Wenn wir das als Teil einer Kultur bezeichnen wollen, wo hört das dann auf? Ab wann ist die kulturelle Beleidigung dann schon Rassismus?
    Herr Hopp agiert sicher alles andere als geschickt. Aber er hat sich nicht nur selbst zu dieser Figur gemacht, sondern sein Image wurde auch stark durch die Medien geprägt. Und warum nehmen eigentlich so viele Anstoß an dem was der Mann macht? Was ist mit GazProm auf Schalke und dem Börsengang in Dortmund? Hauptsache Tradition, dann ist es egal wo die Kohle her kommt? Mir wird das Wort der Tradition im Fußball arg strapaziert. Als Anhänger der richtigen Borussia ist mir die Tradition echt laterne, ich will heute einfach mal wieder gewinnen. Und da seid Ihr alle nicht anders!!!

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  • 18.08.2011 12:58:09 leralle

    Hoffenheim und "nachhaltig"! Alleine für diese humorvolle Erkenntnis war der Artikel wert geschrieben zu werden.

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  • 18.08.2011 13:00:59 gelsenkirchen

    wer feindet den MERC nicht an? scheissclub!

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  • 18.08.2011 13:04:11 Mr Snuffles

    Wer die Kultur des Fussballs mit Füßen tritt, muss auch damit rechnen mal beleidigt zu werden. Es ist armselig, wie Hopp sich benimmt.
    Wenn ich da daran denke, was Kahn und Hoeneß sich alles anhören und über sich ergehen lassen musste. Aber die waren im Gegensatz zu Hopp sozialisiert. Sie wussten und wissen wie man mit so etwas umgeht.

    Hopp verhält sich wie ein kleines weinerliches Kind. Er hätte die Konsequenzen seiner Vergewaltigung am Fussball vorhersehen müssen. Es ist eine Frechheit für die meisten Vereine, dass so ein dahergelaufener Dorfverein kommt, dem der alte Didi 200 Millionen Euro in den Arsch schiebt, und denkt er müsste den Fussball neu erfinden. Dann dieses ganze Pseudogefasel von jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, der ebenfalls nur zusammengekauft ist. Obwohl gerade in dieser Region die Vereine davon absehen Jugendspieler von den Konkurrenten loszueisen. Da mangelt es an einem Haufen Respekt den anderen gegenüber. Da wirkt es doch gerade zu paradox, dass dieser selbstherrliche Großkotz diesen für sich einfordert.

    Jeder der diesen Dreck aus Hoffenheim unterstützt und diesem Hobby-Hitler der Bundesliga auch noch jubelnd zuwinkt, ist ein Verräter des Fussballs, der die Traditionen und die Kultur, und damit die Identität, dieses wunderbaren Sports zu Grabe trägt.

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  • 18.08.2011 13:04:40 Andreas07

    Naja, sicher "nachhaltiger" als das Wirtschaften des BVB09 oder des S04. Auch der ehemalige Arbeitgeber des gescheitelten im Post drüber war ja lange Zeit nicht für Nachhaltigkeit bekannt. Von dieser Warte aus hat der SAP Mann einiges gleich richtig gemacht und damit für Nachhaltigkeit gesorgt. Bleibt nur noch der Beweis aus ob das Konzept so nachhaltig ist das es auch ohne das Hoppsche Geld in der Bundesliga überstehen kann.
    Übrigens würde ich meinen Heimatclub (Bezirksliga, mit Tradition seit 1909/1912) auch gerne in die Bundesliga bringen. Muss ich nur noch ne AG gründen und richtig reich werden.

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  • 18.08.2011 13:22:10 pangold

    gescheitelter fußballblockwart. so stell ich mir den wahren kulturbewahrer vor.

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  • 18.08.2011 13:34:26 flying_lama

    "bundesliga land des schmerzes" so ein theatralisches blabla. als hurensohn muss sich keiner beleidigen lassen

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  • 18.08.2011 13:41:35 skifahrer

    Es ist so herrlich einfach, auf einen Menschen draufzuhauen, eben weil er identifizierbar ist. Wer ist denn bitte Herr Gazprom ? Wer ist bitte Herr Werkself ? Was bitte, ist an einem eiskalten, berechnenden Unternehmenschef namens Kind sympathischer als an Herrn Hopp ? Warum wird dessen Konterfei nicht mit Fadenkreuz belegt ? Oder das von Herrn Tönnies ?
    Es gehört sich einfach nicht, egal, ob man mit diesen Großsponsoren übereinstimmt oder nicht.
    Und den fast rührenden Übereifer eines kleinen Angestellten nun zum Anlass zu nehmen, ein solches Zerrbild von Dietmar Hopp zu zeichnen...ich weiss nicht, ob das sachgerecht ist.
    Irgendwann findet hier einer auch noch die "Wilde Horde" großartig.
    @gelse: ich mag die Mannheimer noch weniger als Du, aber die müssen sich solche Ausfälle nicht anhören.

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  • 18.08.2011 13:45:02 GTEvo

    Heute 11:24:46 von gelsenkirchen
    ich finde es echt verwunderlich dass dieses thema 4 threads pickepackevoll macht.

    Damit happich mich auch ne Minute beschäfticht!
    Wir alle wissen nicht erst seit gestern dass Hopp ne Mimose ist..
    Wir alle wissen nicht erst seit gestern dass man in Hoffenheim 50+1 untergräbt..
    Wir alle wissen nicht erst seit gestern dass in Sinsheim altrömische Dekadenz, Wettbewerbsverzerrung und sportpolitische Inzucht herrscht.
    Wissen wir Alle.

    Aber dass diese fußballterroristische Akademiker-Gruppierung gegnerische Fans mit Foltermethoden des 2.Weltkrieges systematisch bekämpft, körperlich, sowie seelische Schädigungen billigend, aller Wahrscheinlichkeit zielgerichtet in Kauf nimmt, dass hat ne Tragweite bekommen die den Tatbestand an militärischer, sowie psychologischer Kriegsführung erfüllt.

    Gestern hat sich hier ja son Hopp-Jünger extra dafür angemeldet um den Gieselmann als unseriösen Heini zu diskreditieren weil er den Sonnenkönich "Hoppeditz der Erste" subjektiv, angeblich falsch recherchiert in Regress nahm.
    Wenn die kacke dampft wird gerne darauf verwiesen dass der Mäzen doch garkeine keine offizielle, keine operative Funktion in dieser Briefkastenfirma ausübt.
    Dann Frage ich mich jetzt, wieso "Hoppeditz der Erste", sich wie immer der uneingeschränkten Kommunikationsherrschaft bedient, ein Heuschreckenplädoyer nach dem Anderen auf Seite1 publiziert.

    Wer sich ungefragt abseits der Thematik und des Sachverhaltes( Beschallungsangriffe auf Fußballfans) rechtfertigt, übernimmt damit von ganz alleine die Verantwortung, belastet sich selber und hofft Kraft seiner diplomatischen Immunität und seines Monster-Raubtierkapitalistischen Wohl-"Täter"GroßInvestoren Image, dass diese hochnotpeinliche "Futtern wie bei Muttern" Karte sticht und er dafür auch noch die Goldene Waldorf Gulaschkanone für Fußballfanlandverschickung verliehen kricht.

    Was da in Hoffenheim wiederholt passiert ist, ist vorsätzliche Körperverletzung. Da "Hoppeditz der Erste" der Baumeister dieser Organisation ist, der Pharao von Sinsheim ist, trägt er selbstverständlich auch dafür die Verantwortung.
    inOperative Funktion hin, dekadente Präsenz her.

    GlückAuf
    Holger

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  • 18.08.2011 14:24:46 Batigol Imperatore

    Man muss doch einfach nur die Reaktionen auf Tabellenführer Mainz mit der auf Tabellenführer Hoffenheim vergleichen. Man muss Mainz nicht mögen, aber dort zeigten Mannschaft, Trainer und Fans wenigstens echte Leidenschaft und Freude über Platz 1 - bei Hoffenheim war man viel zu sehr mit sich selbst und den eigenen Zielen beschäftigt. Anstatt sich mal über das Erreichte zu freuen, wurden immer wieder neue Ansprüche angemeldet.

    Hoffe hat eine schlechte Außendarstellung und stellt sich den Medien allzu bereitwillig als übereifriger Ehrgeizling dar. Damit kann man beim der wöchentlichen Business-Meeting für Chef Hopp sicherlich punkten, aber Sympathien oder Respekt vom Rest der Liga kann man dann nicht erwarten.

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  • 18.08.2011 14:30:06 4ter Blinder

    @Hotte:

    Dass solche Beleidigungsgesänge "zum Fußball dazugehören" bedeutet nicht, dass man sie gut findet oder mitsingt.

    Wenn man aber was dagegen unternehmen will, sollte man sich schon fragen, was man machen darf und was nicht.

    Räume man meinetwegen den Gästeblock, breche das Spiel ab mit entsprechender Wertung oder stelle Beleidigungsklagen gegen Kurvengruppen.

    Aber Quälton-Störfanfaren und Überquäk-Lautsprecher?
    Vielleicht ist die Posse ja auch gut dafür, festzuhalten, dass wir sowas halt auch nicht als Dauereinrichtung im Stadion haben wollen?

    Das würde mir z.B. Sepp Blatter viel zu gut gefallen...

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  • 18.08.2011 15:04:58 nordstadt

    Was ist mit e-on? Was mit evonik? Die letzteren verscherbeln hier gerade tausende Wohnungen in der Stadt (die sie sich irgendwann unter den Nagel gerissen haben und wo überall Fußballspielen verboten ist) an irgendwelche Investoren. Für die Menschen in der Nordstadt ist das schlecht, für den Profit von evonik gut.

    Hopp mag eine Wurst sein, der Trikotsponsor (!) des BvB aber bestimmt keinen Deut besser, Tradition des BvB hin oder her - die kann man auch verkaufen.

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  • 18.08.2011 17:10:51 Valpolicella

    @Mr Snuffles:

    "Es ist eine Frechheit für die meisten Vereine, dass so ein dahergelaufener Dorfverein kommt, dem der alte Didi 200 Millionen Euro in den Arsch schiebt, "

    Gazprom schiebt Schalke Millionen in den Arsch, Bayer den Leverkusenern, VW den Wolfsburgern. Eine Frechheit für die meisten Vereine!

    Und ehrlich - gerade BVB-Fans sollten sich mal an ihre jüngere Vereinsgeschichte erinenrn, bevor die das Hoffenheim-Projekt verteufel. Wo kommt den beim BVB das Geld her? Börsengang? Es ist eine Frechheit für die meisten Vereine, dass der BVB trotz 98 Mio. Schulden die Lizenz bekommen hat. Doppelmoral!

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  • 18.08.2011 17:19:41 herthamaxe

    danke für diesen kommentar, dirk gieselmann! liest sich gut und spricht glaube ich vielen fußballfans aus der seele...

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  • 18.08.2011 17:38:47 glaba

    ...abgesehen von den Pros/Kontras zum eigentlichen Thema wird von den hier anwesenden "Hopp-Fanboys" immer der erfolgreiche, nette, wohltätige Herr SAP-Mann beschworen...

    So in der Art: der böse Hartz4-Pöbel beleidigt die Mutter des genialen Wohltäters...

    Wenn da die Geschichte von SAP und deren Gründern samt Firmenpolitik gegenüber Mitbewerbern und Belegschaft genauer beleuchtet wird (oha - Insiderwissen...), bleibt von dem netten Herrn nicht mehr übrig als von den einschlägigen Zielscheiben ala Siemens,DB, Post u.a...

    Also da ging/geht es erstmal ums Geschäft..

    Warum soll das beim Fussball eigentlich anders sein - nur weil da ein (nicht ganz so)neues Hobby entdeckt wurde???

    Einfach Kindergarten-Gehabe von beiden Seiten (seit Jahren??)

    Mal als Anmerkung....

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  • 18.08.2011 17:45:25 glaba

    ...und nochwas:

    wenn die TSG nicht mit aller Macht versucht hätte ihr Retorten-Image loszuwerden, sondern (wie schon weiter oben bemerkt) extrem ironisch zu "vermarkten" bzw. zu verarbeiten,und sich ein Herr Hopp komplett im Hintergrund gehalten hätte - wäre evtl. die Angriffsfläche wesentlich kleiner...

    Selbstironie ist nunmal schlechter zu begegnen (zumindest mit "prolligen" Mitteln) als verkrampfter "Wir -gehören-jetzt-aber-voll-dazu"-Mentalität.

    Das hätte dann schon was Sympathisches...

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  • 18.08.2011 17:45:47 AntiMöller

    Hopp sieht es ja explizit nicht nur als Hobby, sondern auch als Investment, liest man seine Interviews von vor 2,3,4 Jahren. Und durch gewisse Verkäufe des letzten Jahres, steht er ja nicht sooo schlecht da. NOCH verkraftet das der Verein.

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  • 18.08.2011 17:49:15 glaba

    ... is ja meine Meinung...

    wird nur etwas (auch von ihm in letzter Zeit) verklärt...

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  • 18.08.2011 18:10:59 Tomalak

    Hopp verstand und versteht Hoffenheim als Investment, das hat er ja oft genug verdeutlicht. Nur ist eben ein Fußballverein nicht so zu führen wie ein Softwarekonzern. Einerseits die Unwägbarkeiten im Spielbetrieb, andererseits die Emotionalität die Fans einem Verein gegenüber begegnen. Und das sind eben auch gegnerische Vereine und Fans. Hopp wurde von anfang an nur gepauchpinselt. Wann tauchte zu Beginn seinen Engagements denn mal kritische Berichte auf. Da war die Rede vom Ausbildungsbetrieb, von der Vision von regionalen Spielern und Hopp sah sich eben in der Rolle des Wohltäters. Und das war schon verlogen genug. Hat Hopp nicht zuerst bei Sandhausen und Walldorf einsteigen wollen, diese beiden Vereine sollten fusionieren und einen neuen kurpfälzischen Verein bilden? Als er dort abblitzte fragte er bei Waldhof, bzw. beim VfR nach - auch dort eine Abbfuhr. Und erst dann entschloß er sich bei "seinem" Verein Mäzen zu spielen. Soviel zur Herzensangelegenheit.

    Als die ersten Schmährufe gegen Hopp auftauchten, beklagte er sich schon lautstark und mimoenhaft. Was soll ein Uli Hoeneß da erst machen? Sich nun hinzustellen und mitteilen, die Dortmunder sollten sich nicht so anstellen; wenn Hoffenheim verklagt würde, könnte auch er 200 Beleidigungsklagen anstrengen, ist das mehr als peinlich. "Schmäh"gesänge gehören zum fußball und jeder weiß, wer einmal im Stadion war, dass die idR lediglich Ausdruck der eomtionalen und akustischen Unterstützung dienen. Will Hopp nun eine Liste ihm genehmer kritischer Äußerungen? "Hopp, wir mögen dich nicht" oder "Hopp, du Flop"? Oder ist ihm das auch schon zu hart?

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  • 18.08.2011 18:22:59 Hotte80

    @4ter Blinder
    ich beziehe mich auch rein auf den artikel und einigen kommenaten mit dem tenor, das hopp sowas aushalten müsse.

    schade übrigens, das niemand der tradiotionsbewahrer hier darauf eingeht, wenn zurecht auf hauptsponsoren und stadionnamensgeber der anderen clubs verwiesen wird.
    versicherungsunternehmer und energielieferanten pumpen geld in meinen club? ja, na und? das ist doch was anderes als beim hopp, das hat mein club ja selbst erarbeitet, nicht wahr? hauptsache, es ist genug geld da für den nächsten stareinkauf und vertragsverlängerung meines lieblingsspielers

    was für ein bullshit. diese doppelmoral kotzt mich an.

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  • 18.08.2011 18:46:45 nordstadt

    @AntiMöller

    "Hopp sieht es ja explizit nicht nur als Hobby, sondern auch als Investment, liest man seine Interviews von vor 2,3,4 Jahren."

    Wenn ein Herr Gazprom und ein Herr Evonik et al. ein Hobby darin sehen, Geld in Fußballvereine zu pumpen (was natürlich nicht stimmt) - ist das dann ... besser?

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  • 18.08.2011 19:27:40 GTEvo

    Heute 17:38:47 von glaba
    ...abgesehen von den Pros/Kontras zum eigentlichen Thema wird von den hier anwesenden "Hopp-Fanboys" immer der erfolgreiche, nette, wohltätige Herr SAP-Mann beschworen...
    Noch schleimscheisserischer ist wenn sich gebildete Gutsmenschen mit irgendwelchen Zertifakten fortgebildete EwigAbiturienten, Mittelschichtler, "Leistungsträger der Gesellschaft" und sich Für etwas Besseres Haltende Streber profilieren wollen indem man ausdrücklich betont, dass man ja das System Hopp hinterfragen dürfe, aber vor dem Lebenswerk des Nazisohns von Emil den SA Führers, den SAP Milliardär und Großindistruiellen doch allergrößten Respekt haben müsse.

    Das ist die eklegiste Arschkriecher Mentalität eines sozial inkompetenten FDP Wählers, der sich am Wohltäterimage dieses Monsterkapitalisten fremdprofilieren will.

    Die Bundesrepubli Deutschland besitzt das Globalisierungs Neidgesellschafts-Patent seit Jesu Geburt.
    Jeder erfolgreiche Geschäftsmann wird in dieser Gesellschaft mit högschder kriminalistischer Energie gemobbt, bekämpft und denunziert.
    Jeder erfolgreiche Nachbar wird hinterm Rücken schlecht gemacht, jeder zieht über Jeden her wenn er nicht Anwesend ist oder grade den Raum verlassen hat.
    OliverKahn der Musterprofi aller Musterprofi auf diesem Planeten wird von Hosenscheissern und unterbelichteten, künstlichen Führungspersönlichkeiten als "Jemand von Gestern der keinen Plan von der Materie besitzt" medial denunziert.
    Deutschlands Rekordnationalspieler wird als Idiot und Vogelfrei abgestempelt und Mainstreamschlampen springen auf den Zug auf und zeigen Ihren Respekt in schamlosesten, asozialen "Gefällt -mir" Klicks.

    Aber dieser surreale, fern von jeglichen realwirtschaftlichen Prozessen, Werten und Absichten, soll bewundert, als Vorbild und Respektperson behandelt werden.

    Sportsfreunde.."Ihr" habt nen Lattenschuss.
    Holger

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  • 18.08.2011 19:29:43 mehmetwirdankendir

    schade übrigens, das niemand der tradiotionsbewahrer hier darauf eingeht, wenn zurecht auf hauptsponsoren und stadionnamensgeber der anderen clubs verwiesen wird.

    Das liegt daran, dass auf der einen Seite regional gewachsene Strukturen herrschen und ein gewisses bundesweites Markenbewusstsein für den Verein Schalke entstanden ist. Man kann sagen, dass beide Seiten, sowohl Verein als auch Investor von einem Verkauf dieser Marke profitieren. Wenn auch nicht zu gleichen Teilen.
    Ich sehe da einen Riesenunterschied zu Hoffenheim. Dort sollte in 10 Jahren ein Verein entstehen, für den 17 andere Vereine 100 benötigten. Vielleicht oder wie man am Andrang sieht, war das Potential wie es sich Hopp vorstellte, einfach nicht da. Vielleicht war der Kraichgauer eben eher eishockeybegeistert oder hat sich lieber jeden 2. Sonntag Formel 1 angeschaut. Woher sollte das Interesse auch stammen? Mit Ausnahme der Aufstiegs und der Herbstmeistersaison ist im Stadion bekannterweise tote Hose. Auswärtskarten gehen auch nicht weg wie warme Semmeln.

    Und bitte komm mir jetzt nicht mit der Stimmung in der Allianz-Arena. 1. Auch nicht schlechter als eure. 2. besser geworden und 3. wie in Hoffenheim (immer noch) zu viel Branchenfremde

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  • 18.08.2011 19:49:41 Hotte80

    was hat das alles mit meinem post zu tun?

  • User
  • 18.08.2011 19:53:07 AbteilungAttacke

    aber vor dem Lebenswerk des Nazisohns von Emil den SA Führers, den SAP Milliardär und Großindistruiellen doch allergrößten Respekt haben müsse.

    Holgerchen, jetzt hab ich mir den Käse aber lang genug angehört. Stell dich nicht blöder alsde bist. Zeig mir mal ein deutsches großindustrielles Unternehmen, das keinen Dreck am Stecken hat, wat dat Thema angeht.

    Find doch mal Leverkusen und Golfsburg scheiße. Die haben mehr auffem Kerbholz als der olle Vadder vom SAP-Heini. Und sind obendrein 10x stärker Leistungsträgeridentitätsfigur als Hopp. UND spenden der FDP mehr. Letzteres aber nur gemutmaßt.

    Aber wie Hotte schon schrub: Es ist ja so LEICHT Menschen kacke zu finden (oder damit zu bewerfen), aber Unternehmen, die sind unsichtbar.

    Und kommt jetzt nicht mit "Darum gehts hier nicht" und "Issganzwasanderes"

    Isses nicht. Mal hü, mal hott, so geht das nicht.

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  • 18.08.2011 19:53:28 mehmetwirdankendir

    Du wolltes einen Vergleich zwischen SAP Hoffenheim und den anderen sogenannten Traditionsklubs. Lediglich die Stimmung in der Allianz-Arena bezieht sich nicht auf deinen Post. Kannst gerne nochmal ab kursiv anfangen.

  • User
  • 18.08.2011 20:02:47 Hotte80

    Du wolltes einen Vergleich zwischen SAP Hoffenheim und den anderen sogenannten Traditionsklubs

    nö. ich will nur wissen, wie es all diejenigen die gegen hopps millionenengagement blöken es denn so mit den sponsorengeldern fragwürdiger unternehmen halten.

  • User
  • 18.08.2011 20:11:15 mehmetwirdankendir

    Berechtigt, weil keine einseitige Unterstützung eines Kunstproduktes. Geben nehmen ist noch schemenhaft vorhanden. Kein Spielzeug. Auch ohne guten Willen kann man meine Denke nachvolziehen meine Lieber.

  • User
  • 18.08.2011 20:11:24 GTEvo

    Lieber Ata, (Ernst gemeint!).
    Das ist ne andere Baustelle..es geht hier nur um Fakten.
    Subjektiver Interpreationsspielraum des Lesers ist dass was man Demokratie nennt.

    Mir gehts nicht um Nazibascherei des DFB Paten, des Gaga Wohltäters Hoppeditz den Guten..es geht mir primär um die Besinnung uaf Wesentliche.
    Das Wesentliche ist der Sport mit allen Fasetten dieser urwüchsigsten Leibesertüchtigung aller menschlichsten Instinkten.

    Wenn mein Papa ein Nazi gewesen wäre( WAR er aber NICHT!), meine Mama war auch die herzensgütigste Person auf Erden" wäre meine persönliche Entwicklung dennoch ein Produkt meiner Erziehung, meines sozialen Umfelds, meines Freundeskreise und meiner Vorbilder gewesen.
    Ohne dass man mich auf die Vaterfigur reduzieren soll.
    Ab einer gewissen Reife, einer unabhängigen Persönlichkeit will ich auch nicht mehr für die Biographien, die Entbehrungen meiner Eltern in Regerss genommen werden.
    Du nicht, ich nicht, der Hoppeditz nicht.

    Dennoch muss es erlaubt sein Fakten zu benennen wenn es um den pädagogischen Entwicklungsprozess des Milliardärs geht, denn wer Mamas Käsekuchen ins Spiel bringt muss auch Papas Zeigefinger zur Sprache bringen.

    Das sind nunmal Fakten Ata..Emil, Ditzes Papa war SA Führer, Mama war ne herzensgute Köchin.. wie der Leser damit umgeht, ist mir scheissegal..

    GlückAuf aus Ahlen
    Holger

  • User
  • 18.08.2011 20:23:41 Hotte80

    verstehe ich das also richtig: wenn ein club nicht nur nimmt, sondern auch gibt, nämlich seinen namen für ein gutes image des sponsors, wenn also schweineunternehmen durch sein sponsoring bei einem traditionsclub profitiert, ist DAS absolut ok?

  • User
  • 18.08.2011 20:27:18 GTEvo

    Nein Hotte..
    hier gehts ausschliesslich darum dass man in Hoffenheim mit Stasimethoden(ausgerechnet zum 50. Jubiläum des Mauerbaus), das niedrigere Volk in Schach hält, akustisch foltert und diesen größten Gesellschaftsskandal dieses Jahrhunderts bagatellisiert!

  • User
  • 18.08.2011 20:32:16 Tomalak

    Meine Fresse, ist das Dummheit oder Ignoranz, dauernd darauf zu verweisen, dass es anderswo genauso schlimm oder schlimmer oder am schlimmsten ist. Kann man den Thread auch zumachen, weil gibt ja wichtigeres als Fußball.

  • User
  • 18.08.2011 20:33:11 mehmetwirdankendir

    Der Traditionsverein hat es irgendwie geschafft sich das Interesse und auch Wohlwollen einer großen Gruppe an Menschen zu sichern. Ein Unternehmen ist daran interessiert, von diesem Interesse/ Wohlwollen zu profitieren indem sie den Verein dafür ausreichend entschädigt = selbst verdientes Geld für ein paar Quadradzentimeter geopferten Fetzen Stoff oder Quadratmeter Stadion.

  • User
  • 18.08.2011 20:36:33 FrauBlack

    also wenn das der größte gesellschaftsskandal dieses jahrhunderts ist, dann geht's uns ja mächtig gut!

  • User
  • 18.08.2011 20:39:23 Hotte80

    das weiß ich und beantwortet nicht meine frage

  • User
  • 18.08.2011 20:42:50 mehmetwirdankendir

    Vergleich dazu:
    gelangweilter Milliardär baut in Einöde für 400 Mios einen Verein zwischen Wald und Feld. Woanders krebsen Traditionsvereine wie Waldhof, Rot Weiss Essen oder Preußen Münster, nachweislich Begeisterung vorhanden, in den Niederungen des Amateurbereichs rum.

    Und jetza laß ma mei Ruah! I geh in Biergarten.

  • User
  • 18.08.2011 20:45:58 Fix

    ich find sogenannte traditionsklubs haben sich die sponsorengaben und großunternehmer-spenden durch etablierung im profifußball lange zeit erarbeitet z.B. durch sportliche konstanz (teilnahme an internationalen clubmeisterschaften, stammverein der ersten, zweiten oder dritten liga), jugendförderung & etablierung in eine region und eventuell identifikationssymbol zumindest für ein teil der gesellschaft. oftmals tragen auch die wirtschaftlichen bedingungen zu dem aufstieg eines lokalen vereins bei.

    somit ist das fußballgeschäft zusammen mit den vereinen gewachsen. es hat manchmal positive geschäftliche, moralische entwicklungen gegeben und auch negative. hat ein verein lange zeit die phase der langen etablierung ins fußballgeschäft miterlebt, kann ich mich eher mit diesem ganzen geschäftlichen moralisch fragwürdigen teil abfinden bzw. wenn ich fan eines profifußballclubs bin, muss ich dies sogar, da mir keine andere wahl bleibt.

    leider hat ein großverein gegenüber einem wirtschaftsunternehmen nicht die möglichkeiten im profifußball ohne fragwürdige sponsorengelder und investoren auszukommen.

    bei hoffenheim fehlt mir diese phase der etablierung ins profigeschäft damit ich dem verein für seine erbrachten leistungen respekt zolle.

    zum abschluss ist das alles nur emotional und kaum rational, trotzdem wird mir hoffenheim wohl noch lange zeit bitter aufstoßen.

  • User
  • 18.08.2011 20:51:32 Fix

    ich seht ja selber wie ich rumeiere. ich kann schlussendlich hopp die legitimation für seinen fußballclub angesichts der notwendikeit fragwürdiger investorengelder bei meinem lieblingsverein nicht absprechen.

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  • 18.08.2011 21:13:03 Hotte80

    Fix, das ist doch mal ein ehrliches statement.

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  • 18.08.2011 21:48:08 AbteilungAttacke

    @Holger (auch ernst gemeint)

    Wenn es dir um Fakten geht, dann spiel' die Nazikarte nicht. Denn was FAKTEN angeht, hat IG Farb... paron, Leverkusen, mehr auffem Kerbholz. Die hatten nur mehr Kapital, fuffzig Jahre mehr Zeit und den Luxus nicht agnatischer Verwandtschaft - und, geschenkt, sympathischere "Leader" als den Hopp.

    Die sponsorn die Werkself auch nicht bloß der Leibesertüchtigung ihrer Angestellten willen.

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  • 18.08.2011 23:14:30 fohlenarmine

    Gieselmann, Du Nulpen-Sau eines nichtsnutzig-nerdigen Scheiß-Schreiberlings! Geh doch zur Bravo Sport oder meinetwegen zur Syker Kreiszeitung!
    Dein Kommentar ist hochnotpeinlich und gehört nicht auf die Seite eines Magazins, das sich der Fussballkultur verschrieben hat.

    Da jedoch der Ritus der Rede und Gegenrede elementarer Bestandteil der Fusballkultur ist, wird es Dir ein Leichtes sein, diese meine Gegenrede mit einer Menge Humor, der Dir locker aus den Poren trieft, lässig zu parieren oder an Dir abperlen zu lassen.

    Oder hast Du beim Lesen meiner hundsgemeinen Worte nicht doch etwas gespürt? Vielleicht den klitzekleinen Hauch einer Kränkung? Nein? Dann bist Du kein Mensch.

    Um es klar zu sagen: Die Schmähung des D. Hopp rechtfertigt noch lange keine akustische Folkore aus Lautsprechern. Seine Kränkung sei ihm aber zugestanden. Wir sind alle verletzlich. Und Geschwafel vom dicken Fell oder vom Humor, mit dem man trotzdem lacht, ist das, was es ist, nämlich Geschwafel aus dem letzten Jahrhundert.

    Im übrigen geht es mir wie Hotte. Ich könnte kotzen, wenn Anhänger von vermeintlichen Traditionsvereinen mit Sponsoren wie Evonik und Signal-Iduna oder Telekom und Audi sich plötzlich als Kämpfer gegen die Kommerzialisierung im Fussball aufspielen. Mal ganz zu schweigen vom Totentanz des BVB an der Börse oder der zigmillionenfachen Geldverbrennung in der jüngeren Vergangenheit. Das zeugt nicht nur von Doppelmoral, das ist einfach lächerlich und dumm.

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  • 18.08.2011 23:29:46 pollo

    "gelangweilter Milliardär baut in Einöde für 400 Mios einen Verein zwischen Wald und Feld."

    So eine Nichtsahnung. Egal was man von Hopp halten möchte, aber der Mann hat als Kind schon in dem Club gespielt und wenn es ihm eni Anliegen ist, seinen Verein in die BL zu bringen, dann soll er das machen. DAhingend unterscheidet sich der Hopp von Investoren aus den USA oder den Emiraten. Lass ihn doch sein Geld für das verbeennen, was ihm wichtig ist. Wenigstens ist es kein Langeweilespielball.

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  • 18.08.2011 23:58:36 Ballanitis

    Eine Frage scheint mir hier noch überhaupt nicht beachtet worden zu sein: Handelt es sich bei der Titulierung "Hurensohn" überhaupt um eine Beleidigung o.ä. i.S.d. §185ff.? Die Beleidigung wird gemeinhin als Kundgabe der Miss- oder Nichtachtung des Verletzten definiert. Dabei kommt es zwar auf das Ehrverletztheitsgefühl des Beleidigten an, es stehen jedoch ebenfalls die Begleitumstände der Kundgabe zur Debatte. Fraglos gibt es Hurensöhne, d.h. männliche Sprösslinge von zumindest zeitweilig dem ältesten Gewerbe der Welt (noch älter als SAP) fiskalisch nachgegangen seienden Frauen. Ebenso fraglos werden unter diesen Damen herzensgute Frauen sich befinden, vielleicht ist sogar der überwiegende Großteil der Damen von einer Herzensgüte, die die von Unternehmern und Fußballfans in Aktion bei weitem übertrifft. Was für ein Bild von Prostituierten hat Herr Hopp, dass er es als beleidigend empfindet, als Sohn einer Hure bezeichnet zu werden? Ist mit der Offenbarung solch einer Geisteshaltung nicht die Ehre eines ganzen Berufsstandes verletzt? Tatbestandlich könnte es sich eher um eine Verleumdung handeln, wenn es sich um eine "unwahre Tatsache" handelt, die da verbreitet wird. Diese müsste dann aber noch "geeignet" sein, den Betroffenen verächtlich zu machen. Da die nichtprostituierte Vita der ehrwürdigen Frau Mutter nun offengelegt wurde, wäre die Unwahrheit der behaupteten Tatsache gegeben, fraglich ist jedoch, ob eine falsche Berufsbezeichnung geeignet ist, Herrn Hopp als Sohn verächtlich zu machen. Nehmen wir an, die Hopp-Gebährende ging einem Berufe nach, sagen wir: Telefonistin. "Dietmar Hopp, Du Sohn einer Telefonistin!" Hmmm. Sowohl der beleidigende Charakter als auch die Geeignetheit zur Verächtlichmachung scheint mir in der anonymen Weite des Stadions an der Sozialadäquanz zuschanden zu gehen, welche in einem Fußballstadion derartige Entgleisungen wohl als hinzunehmen ansieht.

    Es zeichnet m.E. jedoch ein erschütterndes Bild der immer noch vorhandenen sozialen Ächtung von Prostituierten, dass sie als Beleidigungskatalysator dienen, und das vermutlich solchen, die ihre Kunden sind. (Wieviele Freier posten hier eigentlich? Statistisch müsste es jeder fünfte sein.)
    Schlussendlich bleibt nicht die Frage, ob es legitim oder inakzeptabel sei, dass in deutschen Stadien vermehrt (will mir scheinen) der Gegner und dessen Funktionäre gedisst werden, oft auf sexueller und fäkaler Basis, anstatt dass kreative Hypes auf die eigenen Recken gedichtet werden. Es bleibt nur die Frage, wie man mit dem Faktischen umgeht. Lässt man sich von ihm seine Scheinnormativität (d.h. dass man sich gefälligst beleidigt fühle oder dass man angewidert vom Treiben Weniger sei, die die Gestaltungshoheit im Stadion beanspruchen) aufbürden oder singt einfach etwas anderes, ignoriert, übertönt (nicht nur als Gegner) und beschämt die platte infantile Regression mit Oden an die Opulenz der eigenen Scheißmillionärstruppe? In diesem Sinne: Büroklammern legalisieren, Emotionen retardieren!

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  • 19.08.2011 00:00:57 4ter Blinder

    @hotte

    was für ein bullshit. diese doppelmoral kotzt mich an

    Volle Zustimmung.

    Und du hattest ja auch recht: Zumindest ich habe mir nicht ganz klar gemacht, was die BVB-Kurve da eigentlich über sich selbst erzählt.

    Hier wurde ja schon der Waldhof genannt. Das ist genau das Niveau dessen Ultras.

    Kein schöner Vergleich für die BVB-Fans.

  • User
  • 19.08.2011 01:05:58 HamburgerSpocht

    @ fohlenarmine: Hallo.
    akustische Folklore
    Das ist nun falsch ausgedrückt. Schließlich wird gegen den Hausmeister wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Wenn das Gehör wie im vorliegenden Fall durch einen unangenehmen schrillen Ton geschädigt wird, ist das betimmt kein Spaß; auch für die Leute nicht, die im Gästeblock standen und nicht die Schmähungen mit eingestimmt haben und trotzdem diesen Ton aushalten mussten.

    Mehr noch, ich finde diese Art der "Vergeltung" für die üblen Beleidigungen nicht nur völlig überzogen und gefährlich, sondern auch äußerst perfide. Ich kann dem Autor bei der Bezeichnung spätkommunistisch nur beipflichten. Orwell hätte diesen Anlage wohl "Beruhigungssirene" osä genannt...

    Mit den Sponsoren bei Traditionsvereinen und der Doppelmoral: Da hast du schon recht, fohlenarmine. Die meisten Fans sind sich dessen auch bewußt. Sie sehen das auch zwiespältig. Aber bei den meisten siegt dann doch die Liebe zum Verein. Und was man beim eigenen Verein akzeptiert, kann man beim gegnerischen Verein verteufeln oder veräppeln. Klingt komisch, ist aber Fußball.

    Im Gegensatz zu den Traditionsvereinen ist das "Projekt" Hoffenheim aber nicht kontinuierlich in den Profifußball hineingewachsen, sondern wurde mit viel Geld künstlich aufgepumpt und dann als Verkörperung des "modernen", kommerziellen Fußballs an die Tabellenspitze der ersten Liga geschossen. Das hat viele Fans aufgebracht.

    Und wenn im Kraichgau jeder Maulwurfshügel nach einem benannt ist, darf man sich auch nicht wundern, wenn etwaige Kritik an dem "Projekt" Hoffenheim plötzlich an einen persönlich adressiert ist.

  • User
  • 19.08.2011 07:17:40 haibi

    Die TSG Waldrofschule Hoffenheim ist Hopp . Nicht mehr und nicht weniger!
    Hopp entscheidet und alles drum herum darf vieleicht mal beraten und von eigener Jugend usw. ist, wenns denn mal so war, ist doch auch nix mehr übrig. insofern ist der Bericht richtig und lesenswert, die TSG eine DFB und DFL-Konforme Lüge und der Fussball der Zukunft, wenn, ja wenn nicht endlich mal die Leute ihrenb Arsch hochkriegen und kapieren was sie da aufgeben,....aber ist ja einfacher in den alten Gräben sitzen zu bleiben und sich über Ultras, die Fans der anderen Manschaften oder irgend was anderen hochzzuziehen,...
    Völlich behämmert und exakt im Sinne der Vermarkter des Premiumproduktes Fussball-Bundesliga!

    Zur Premium-Konserve TSG kann man nur eins sagen:
    Stop(t) Hopp

  • User
  • 19.08.2011 09:38:42 Valpolicella

    @Hotte80, fohlenarmine:

    Danke, Herrschaften, eure letzten Posts sprechen mir aus der Seele. Hätte es nicht besser formulieren können.

    @HambugerSpocht

    Körperverletztung? Frag mal Mourinho, wie das sowas ausieht, der legt dann gleich den Finger in die Wunde, äh, das Auge ;-).

    Finde deinen Kommentar sehr passend, allerdings zwei Hinweise:

    "...sondern wurde mit viel Geld künstlich aufgepumpt und dann als Verkörperung des "modernen", kommerziellen Fußballs an die Tabellenspitze der ersten Liga geschossen..."
    - Die Gazprom-Millionen haben Schalke künstlich vor der Plete gerettet. Der BVB wurde mit 98 Mio. Schulden künstlich von der DFL am Leben gehalten anstatt ihm die Lizenz zu entziehen. Beides ist gutgegangen. Schön für die entsprechenden Fans und die Fußball-Traditionen, schlecht für die "Traditionalisten" mit Doppelmoral.

    "...wenn etwaige Kritik an dem "Projekt" Hoffenheim plötzlich an einen persönlich adressiert ist."
    - Stimmt absolut. Aber kontinuierliche persönliche Beleidigungen sind keine Kritik. Es sind Beleidigungen. Von Leuten, die wahrscheinlich im selben Atemzug einfordern, mit den Cluboberen ihres eigenen Verein ggf. auf gleicher Ebene zu diskutieren und ernst genommen zu werden. Wie ernst aber sollte man jemanden nehmen, der 90 Minuten lang seine Mannschaft meint anzufeuern, in dem er den Gegner mit Slogans wie "A****loch, W****er, H****sohn..." beleidigt?

  • User
  • 19.08.2011 12:03:58 ProfessorBolz

    @ Ballanitis

    Ganz ehrlich! Ich danke dir für deinen Post! Denk ich seit Tagen schon

    Denn was steckt da für eine Geisteshaltung hinter "Hure" als Beleidigung zu benutzen/verstehen?

    Ich denke diejenigen, welche dies benutzen, wissens nicht besser. Das spricht sie nicht von Schuld frei, nur müsste diese geistige Armut (wie finanzielle Armut schließlich) irgendwie gesellschaftlich gelöst werden. Für mich (einen Hurensohn? Schon mal einer nachgedacht, ob hier vielleicht Hurensöhne sitzen, die sich je länger sie lesen, mehr und mehr schämen?) ein sehr großes Problem.

    Aber da diese Beleidigung ja eigentlich gar keine ist, genau aus dem Grund hätte Hopp cool bleiben müssen. Vielleicht hätte er den Moment ja auch ausnutzen können, um die paar hundert Kunden einer Hure, welche ihn beleidigen, mal aufzuklären.

    Was natürlich nicht von der Hand zu weisen ist: Dass sie ihn beleidigen wollten. "Sohn einer Hure" zu rufen ist demzufolge genau so schlimm wie "Doofkopp", "Blödi" oder "Hansfranz" zu rufen, weil erkennbar ist, dass eine beleidigende Absicht vorliegt. Wäre aber so etwas gerufen worden hätte sich keiner aufgeregt oder?

    Ich verstehe Hopp ja, dass er nicht als Nazi bezeichnet werden will und finde es auch gerechtfertigt, wenn ein Milliardär einen HartzIV-Empfänger verklagt, welcher ihm in einem Fadenkreuz abbildet. Aber "Sohn einer Hure"? Kann nur von Dummen benutzt werden, und deswegen sollte er drüber stehen, darf er also arrogant sein.

    Ach ja, dass Milliardäre existieren finde ich übrigens nicht gerechtfertigt ist aber eine andere Diskussion.

  • User
  • 19.08.2011 12:10:24 gelsenkirchen

    Doofkopp, Blödi und Hansfranz werde ich ab jetzt nur noch im stadion verwenden falls mir danach ist den gegner zu diffamieren! hervorragend!

  • User
  • 19.08.2011 12:11:14 FrauBlack

    neulich rief mal jemand hinter mir "du lump", das hat auch was.

  • User
  • 19.08.2011 12:12:31 Fix

    hansfranz sind doch nur zwei namen, das schon als beleidigung aufzufassen, seltsam.

  • User
  • 19.08.2011 12:12:45 gelsenkirchen

    als du wieder johannisbeeren im feinkostladen geklaut hast?

  • User
  • 19.08.2011 12:14:07 FrauBlack

    oh, da wäre lump zu proletarisch, unter "crétin" läuft da nix!

  • User
  • 19.08.2011 12:24:03 Fix

    auf der straße würd ich ja wenigstens ''sie lump'' schreien. was solln denn sonst die leute denken?

  • User
  • 19.08.2011 12:32:47 MarcRamone

    An dieser Stelle interessiert mkich ernsthaft mal ein Interview von Dirk Gieselmann mit Herrn Hopp.

    Zum Interview sollte Gieselmann diesen von ihm verfassten Artikel mitbringen und alle Kommentare dazu aus dieser Diskussion. Er soll das dann mal durchlesen und dann könnten die beiden darüber diskutieren.

    Wäre interessant was dabei rauskäme. Dirk Gieselmann wär einer der Hopp erklären könnte wie bestimmte Fangruppierungen ticken und Hopp könnte Stellung nehmen zu allen möglichen Fragen. Das ganze mal offensiv und offen angehen. Einfach mal drüber reden.

  • User
  • 19.08.2011 12:37:51 Autobahnkreuz

    Die sponsorn die Werkself auch nicht bloß der Leibesertüchtigung ihrer Angestellten willen.

    Allerdings haben sie die werbewirksamkeit erst Mitte Ende der 80 entdeckt, und mit Callmund auf die Spitze getrieben. Bis dato sind die Bayer Spieler noch als "Profis mit Herz" durch die Städte getingelt. Und Leverkusen war mehr der Dorfverein der sich eher zufällig in die Bundesliga verirrt hat.

  • User
  • 19.08.2011 12:41:15 misterkite

    also wenn ich mir die interviews die so in seiner hofpresse erscheinen, anschaue (rnz/mamo etc) dann wäre das sicher sehr langweilig....

  • User
  • 19.08.2011 12:44:07 giselher

    Und Leverkusen war mehr der Dorfverein der sich eher zufällig in die Bundesliga verirrt hat.

    Und Leverkusen ist mehr der Dorfverein der sich eher zufällig in die Bundesliga verirrt hat.

  • User
  • 19.08.2011 12:44:55 Autobahnkreuz

    Und Bayern ist ein Fickverein! Amen!

  • User
  • 19.08.2011 14:09:13 GTEvo

  • User
  • 19.08.2011 16:34:43 4ter Blinder

    also wenn ich mir die interviews die so in seiner hofpresse erscheinen, anschaue (rnz/mamo etc) dann wäre das sicher sehr langweilig....

    Das könnte interessant werden, wenn sich Hopp darauf einlassen würde.

    Unabhängig vom Hopp-Bashing glaube ich aber nicht daran.
    Bin davon überzeugt, dass er ausschliesslich mit Interviewern spricht, die Hofschranze werden möchten und ihre Rolle als Stichwortgeber vollumfänglich akzeptieren.

    Oder gibt es da Gegenbeispiele, also interessante Interviews mit Hopp inkl. kritischen Fragen? Sport oder Wirtschaft, letzte 5 Jahre?

    Habe da nichts bemerkt...

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