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30.06.2011

Mike Hanke über Gladbachs Rettung

»Wie das Polen-Spiel 2006!«

Interview: Karol Herrmann und Thorsten Schaar  Bild: Imago

Für die aktuelle Ausgabe von 11FREUNDE begleiteten unsere Kollegen Karol Herrmann und Thorsten Schaar Borussia Mönchengladbach auf dem Weg zur Last-Minute-Rettung. Dabei sprachen sie auch mit Stürmer Mike Hanke.

Mike Hanke über Gladbachs Rettung - »Wie das Polen-Spiel 2006!«


Mike Hanke, Sie sind in der Winterpause der abgelaufenen Bundesliga-Saison zum Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach gewechselt. Was für eine Mannschaft haben Sie damals vorgefunden?

Mike Hanke: Als ich nach Gladbach gekommen bin, haben wir teilweise sehr schlechte Spiele abgeliefert. Da gab es keinen Spieler, der mal etwas lauter wurde. Die Mannschaft hat aber in der Saison eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. In den letzten sieben, acht Spielen haben wir uns vor dem Anpfiff wahnsinnig gepusht und heiß gemacht.  

Mike Hanke – die Bilder seiner Saison: Hier klicken!



Fing das nach dem Spiel gegen Kaiserslautern am 27. Spieltag an, als Gladbach in der Öffentlichkeit schon abgestiegen war und die Mannschaft ohne Druck aufspielen konnte?

Mike Hanke: Intern haben wir den Druck nach Kaiserslautern sogar erhöht. So wollten wir uns nicht aus der Bundesliga verabschieden. Wir haben immer an den Klassenerhalt geglaubt. 

Es war auffällig, wie oft sie sich vor das Mikrofon gestellt haben, um zu sagen, dass der Glaube an den Klassenerhalt noch da ist. War diese Rolle für einen erfahrenen Spieler wie Sie vorgesehen?

Mike Hanke: Überhaupt nicht. Das war meine volle Überzeugung. Sonst wäre ich nicht nach Gladbach gewechselt. Ich wusste, welches Potenzial die Mannschaft hat.

Was genau hat der neue Trainer Lucien Favre verändert?

Mike Hanke: Er hat die Defensivarbeit von allen Spielern verbessert, auch die der Stürmer. In der Hinrunde haben wir 47 Gegentore bekommen, zuletzt kaum noch welche. Ich habe vorher noch nie so viel Taktiktraining gemacht wie unter Lucien Favre. Bald wusste jeder genau, was er zu tun hatte. Die Laufwege und die Spielzüge nach vorne waren klar abgestimmt.



Ergänzung zu Heft#116 07/2011

Die Besten der Saison!


weiterlesen [1] [2] [3]



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In der Saison 2001/02 gab Mike Hanke sein Debut für Schalke. Big Buddy Wilmots weiß bereits um die Qualitäten des jungen Knipsers bescheid.


Fotostrecke

  • In der Saison 2001/02 gab Mike Hanke sein Debut für Schalke. Big Buddy Wilmots weiß bereits um die Qualitäten des jungen Knipsers bescheid.
  • Schnell ging es zur U-21. Dort lief Hanke 26 mal auf.
  • Er spielte in der goldenen Generation um Björn Schlicke, Andreas Görlitz, Thomas Broich und Benjamin Lauth.
  • 2005 ging es nach Wolfsburg. Spektakuläre Privatduelle mit Oliver Kahn...
  • ...blieben auch vom damaligen Nationaltrainer Jürgen Klinsmann nicht unbeachtet. Hier spitzelt er dem Titan das Leder beim Abschlag aus der Hand.
  • Für alle, die es nicht mehr wissen: Mike Hanke war 2006 im deutschen Kader.


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