Die Geschichte der Fußballfans

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09.05.2011

Dennis Eilhoff über Spieler, die auch Fans sind

»Neuer hat sich aufgeopfert«

Interview: Moritz Herrmann  Bild: Imago

Schwere Zeiten für Manuel Neuer: Am Wochenende ausgepfiffen, von den »Ultras Gelsenkirchen« ausgeschlossen. Spieler, die auch Fans sind, werden immer weniger. Bielefeld-Torwart Dennis Eilhoff über seine Ultra-Mitgliedschaft, Identifikation und Vereinstreue.

Dennis Eilhoff über Spieler, die auch Fans sind - »Neuer hat sich aufgeopfert«


Dennis Eilhoff, Sie verlassen Arminia Bielefeld am Saisonende. Ein Ausschluss aus den »Boys Bielefeld« steht trotzdem nicht zu befürchten?

Dennis Eilhoff: Ich weiß jedenfalls nichts davon. Es ist ja auch nicht so, dass ich zu Preußen Münster gehe. Das wäre dann ein Problem (lacht)!



Können Sie den Wirbel um Manuel Neuer verstehen? Die »Ultras Gelsenkirchen« schließen ihn aus, weil er mit einem Transfer zu Bayern München einen Ligakonkurrenten stärkt.

Dennis Eilhoff: Dafür habe ich kein Verständnis. Manuel Neuer wurde bei Schalke 04 ausgebildet und hat diesem Verein so viel zurückgegeben, sich immer um die Fans bemüht, aufgrund seiner Leistungen auch das eine oder andere Bierchen verdient nach dem Spiel, sprich: Schalke mit seinen Paraden etliche Punkte gerettet. Er ist für mich der beste Torwart Deutschlands, Europas, sogar der Welt. Neuer hat sich für Schalke 04 aufgeopfert – einem Spieler, der sich so sehr und über einen so langen Zeitraum mit dem Verein identifiziert, kann und darf man einen Wechsel nicht übel nehmen.

Ihre Situation verhält sich ähnlich. Sie haben schon im März angekündigt, in der nächsten Spielzeit nicht mehr in Bielefeld zu spielen.

Dennis Eilhoff: Es war eher so, dass ich damals sagte, ich gehe zwei Tage nach England. Ich wollte mir den Verein Hull City anschauen. In diesem Moment war für den Verein klar, dass ich Bielefeld verlassen werde und man nicht mehr mit mir planen muss. Die Verantwortlichen haben sich in keiner Weise quergestellt. Ich will mich einfach nochmal beruflich verändern.

Und, geht es dann im Sommer auf die Insel oder wohin führt der Weg?

Dennis Eilhoff: Noch kann ich nichts Definitives vermelden. Ich prüfe im Moment mehrere Optionen und werde zusammen mit meiner Familie entscheiden, was das Beste für mich und uns ist.

Sie sind eine Bielefelder Ikone. Wie haben die Arminia-Fans reagiert?

Dennis Eilhoff: Die Fans, mit denen ich oft Kontakt habe, verstehen meine Entscheidung schon. Ich bin seit 15 Jahren bei Arminia Bielefeld. Auch die Ausleihe nach Koblenz zwischen 2006 und 2008 war ja nur ein Abschied auf Zeit, weil immer angedacht war, dass ich mit mehr Spielpraxis zurück nach Bielefeld komme, um Mathias Hain im Tor abzulösen. Ich war dem Verein so lange treu! Jetzt hat mich die sportliche Talfahrt zu einem neuen Schritt bewogen.

Ein Verbleib in Bielefeld auch in der 3. Liga stand nie zur Debatte?

Dennis Eilhoff: Nein. Da muss man dann die Profikarriere auch mal über die Vereinsliebe stellen. In diesem Sinne stört mich auch der Vorwurf der Schalker Ultras, nach dem Wechsel von Manuel Neuer werde man Spieler nur noch als Profifußballer und Arbeitnehmer sehen. Manuel Neuer ist nun mal Profisportler und deshalb kann man ihm den Wechsel auch nicht verdenken. Es ist doch schon untypisch, dass er – oder auch ich jetzt – einem Verein überhaupt so lange treu bleibt. Das wird leider immer schnell ausgeblendet.

Sie sind den »Boys Bielefeld« 2005 beigetreten. Wie kam der Kontakt damals zustande?

Dennis Eilhoff: Ich stand ja früher selbst auf der Tribüne, kannte die Fanszene also. Über »Segelohr«, erstes Mitglied der »Boys« und auch Arminia-Fotograf beim Westfalenblatt, bin ich in diesen Kreis gekommen.

Bielefeld-Fan waren Sie schon vorher. Ihr erster Stadionbesuch datiert vom 1. August 1996. Was hat an der Arminia damals fasziniert? Immerhin hätte es in Westfalen ausreichend andere Optionen gegeben ...

Dennis Eilhoff: Ich muss gestehen, dass ich als ganz kleiner Junge Dortmund-Fan war. Da stand ich mit meinem Vater auf der Südtribüne, inklusive mitgebrachtem Hocker, damit ich kleiner Knirps über die langen Kerle rübergucken konnte. Oft war ich auch mit Martin Amedick im Westfalenstadion. Martin, heute bei Kaiserslautern, war unweit größer und brauchte keinen Hocker. 1996 kam für mich der Sprung zur Arminia. Ich wechselte in die B-Jugend von Bielefeld. Da habe ich mir natürlich die Spiele der Profimannschaft angeguckt, stand im Block mit meinen damaligen Kollegen. Uli Stein absolvierte damals seine letzten Spiele im Tor. Das war natürlich ein beeindruckendes Erlebnis.

Heute stehen Sie da, wo Uli Stein einst stand. Was bedeutet Ihnen die Bielefelder Alm?

Dennis Eilhoff: Nach fünfzehn Jahren bei der Arminia ist die Alm mein Wohnzimmer geworden. Ich saß viele Spiele auf der Bank, habe genauso viele Spiele gemacht. Das Stadion ist ein zweites Zuhause für mich.

Wie schwer fällt Ihnen der Abschied?

Dennis Eilhoff: Natürlich bin ich seit einigen Wochen darauf vorbereitet, dass ich gehen werde. Ich konnte mich also mit dem Abschied auseinandersetzen. Wehmut ist trotzdem da. Wenn man so lange im Verein war, tut das weh. Zumal ich weiß, dass ich als Spieler auf absehbare Zeit nicht mehr in diesem Stadion auflaufen werde – wobei, vielleicht ja als Gegner.

Das wäre kein Tabu für Sie? Es soll Spieler geben, die bei ihrem Abschied beschwören, nie auf der »falschen« Seite ins Stadion einlaufen zu wollen.

Dennis Eilhoff: Da muss man Profi genug sein, um zu akzeptieren, dass der Fußball einen vielleicht auch mal gegen den Ex-Verein oder die alte Liebe lotst. Ich würde mir jedenfalls nicht in den Vertrag schreiben lassen, gegen Bielefeld nicht auflaufen zu müssen. Ich bin jetzt 28. Wenn die Knochen halten, kann ich als Torwart also noch zehn Jahre Fußball spielen. Das habe ich auch vor. Eine Menge Zeit, in der viel passieren kann.

Auf der nächsten Seite: Dennis Eilhoff über Weihnachtsfeiern mit dem Fanclub, die Gefahr der Vereinnahmung und den aktuellen Niedergang von Arminia Bielefeld.


weiterlesen [1] [2]



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News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: Arminia Bielefeld






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Kommentare

  • User
  • 09.05.2011 12:17:35 MarkusC63

    Dennis Eilhoff hat seinen Verein in die zweite Liga begleitet und geht erst jetzt, als seine Arminia in die Drittklassigkeit abdriftet. Dazu kommt noch der Aspekt, dass Bielefeld wohl laufend von der Insolvenz bedroht ist. Olaf Thon ist nach Schalkes Abstieg und seinem folgenden Wechsel nach München trotzdem gefeiert worden.

    Aber Neuer???

    Wenn ich das schon höre: 20 Jahre die Treue gehalten. So ein Mumpitz. Neuer wurde bei uns AUSGEBILDET bei einem der besten Nachwuchs-Torwarttrainer in Deutschland.

    Dann wurde er Ende 2006 für Rost in den Kasten gestellt. Das ist KEINE fünf Jahre her. In dieser Saison (es war etwas mehr als eine Halbsaison) hielt er sehr gut.

    In der Saison 2007/2008 hatte er eine Seuchensaison (Die Bld titelte "Flutschfinger-Neuer") aber wir haben ihn gestützt, ihn angefeuert, weil er einer von uns war. Wir haben ihm jeden Fehler verziehen und ihn nicht niedergemacht, wie es bei anderen Vereinen der Fall war (Rensing bekommt wohl heute noch kreisrunden Haarausfall, wenn er "Bayern" hört). Fans und Vorstand standen immer zu ihm.

    Gegen Ende dieser Saison kam dann der endgültige Durchbruch beim Spiel in Porto. Er sagte damals, das er immer wusste, dass irgendwann so ein Spiel kommt.

    Danach wurde er immer besser.

    Und jetzt, als er zum ersten Mal seinen Vertrag verlängern soll und wo es zum ERSTEN Mal ernsthafte Anfragen gibt, geht er zu den Bauern. Zu den BAUERN!!! Diese "wenn wir wollen, scheißen wir jeden Spieler mit Kohle zu"-Bauern, die jedem echten Fan (egal, welcher Couleur) Übelkeit bereiten.

    Er hätte bei uns wohl 4-5 Mio. kassieren können aber das reicht ihm nicht. Ist ja auch ein bisschen wenig.

    Und komm mir jetzt keiner mit Weiterentwicklung. Er ist bei uns zum besten Torwart der Welt geworden. Er hat viereinhalb Jahre bei uns im Tor gestanden und dabei zwei Jahre CL gespielt. Ein Mal Viertelfinale, ein Mal Halbfinale. Dazu ein Jahr UEFA-Cup (in der Quali zur CL gegen Madrid ausgeschieden).

    Das reicht ihm nicht??? Wie viel andere Vereine können ihm das bieten?? Genau. Nur EINER hat mehr zu bieten. Und der bietet ihm (IHM, nicht dem abgebenden Verein) ne Menge Kohle. Allerdings ist das auch der Verein, den er seine ganze Jugend und ich behaupte mal auch die Jahre bis 2009 gehasst hat. Der Verein, der einen ob seiner Arroganz anekelt. „Pecunia non olet“, ne?

    Aber er will sich ja weiterentwickeln. Daher nimmt er auch seine Mutter mit nach München.

    Dazu seine Interviews ("Ich wechsel nur innerhalb der Bundesliga"). Da hätte er auch sagen können: "Ich will sofort zum FCB". Diese schmierigen Tricks, um die Ablöse zu drücken. Und der will mal Schalker gewesen sein?? Nein. Schalker wird man nicht. Schalker ist man. Und vor allen Dingen BLEIBT man es. Als Schalker versucht man aber nicht, seinen Verein dermaßen zu schädigen.

    Die Lügen auf seiner PK. "Ich habe eben erst von Horst Heldt erfahren, dass der FC Bayern an mir interessiert ist". So eine dreiste Lügerei.

    Fans aus allen Lagern (sogar Bayern-Fans) haben mir gegenüber geäußert, dass sein Verhalten ekelhaft sei. Ich rede jetzt von FANS. Also keine "ich habe meine Bayern am Samstag in der Sportschau gesehen. Haben wieder gewonnen. Gegen wen wir nächste Woche spielen, weiß ich nicht. Aber wir gewinnen ja sowieso immer"-Bauern.

    Er kann ab jetzt machen, was er will. Von mir aus auch zu den schwarz-gelben von nebenan gehen. Für mich ist er nur noch ein Name unter vielen. Und bei seinem ersten Spiel in unserer Arena ist er halt ein Bauer. Ein Bauer wie alle anderen auch, mit denen er da spielt.

    Er hätte zur Legende werden können. Jetzt wird er immer nur ein Spieler sein.

  • User
  • 09.05.2011 12:29:25 Rainer Titan

    Na Eeeeeendlich sagt das mal einer!

    Füchterlich dieser Neuer!

    Gut das es solche echten Fans wie dich gibt, außer Eufi gibts (gab?) hier ja sonst keinen!

  • User
  • 09.05.2011 12:47:35 gelsenkirchen

    Er hätte bei uns wohl 4-5 Mio. kassieren können aber das reicht ihm nicht. Ist ja auch ein bisschen wenig.

    das finde ich ein erheiterndes argument, impliziert es doch dass neuer geldgeil sei. da das so nicht nachweisbar ist wird einfach behauptet "das reicht wohl nicht!". dazu kommt, dass die aussage "er hätte bei uns 4-5 mios kassieren können" impliziert, er wechsele wohl nicht allein wegen des geldes, was ja dann immer eine sache ist, die spielern vorgehalten wird. also was denn nun?

    man kann sicherlich über die art und weise den kopf schütteln, wie neuer mit dieser thematik umgegangen ist und durch die unglücklichen äußerungen in den vergangenen wochen mehr verwirrung und unruhe gestiftet hat als klarheit geschaffen. was man aber nicht machen sollte ist selber die meinungshoheit für eine situation besetzten, in der man selber nicht drinsteckt (fan <---> arbeitgeber).
    was zählt ist der verein, nicht einzelne spieler.

  • User
  • 09.05.2011 12:58:22 nerd

    ja, Bayern sind halt scheisse, aber zu behaupten das Neuer wegen Geld wechselt, und bei Schalke die sportliche Perspektive stimmt (also ob die demnaechst nochnal CL spielen wuerden) is en bischen weit hergeholt.

    Ich wuensche dem Neuer ne grottenschlechte Saison, damit ich diesen 'beste Torhueter der Welt' scheiss nicht nochmal hoeren muss. Der Junge is 25.

  • User
  • 09.05.2011 13:08:24 m T

    lieber bauer als arbeitslos

  • User
  • 09.05.2011 13:40:33 AbteilungAttacke

    Obwohl, fair is fair, Markus' Beitrag noch zu einem der besseren, wenn nicht gar der beste, Artikel ist, der hier die "Anti-Neuer-Position" beschrieben hat.

    Einiges liest sich gut, anderes, wie Gelse sehr richtig festgestellt hat, eher widersprüchlich.

    Und ähem naja, die Behauptung, Neuers großer Durchbruch wäre mit dem Spiel gegen Porto gekommen... liesse sich m.E. auch gut bestreiten.

    Richtig ist natürlich, dass Neuer nicht zuletzt deswegen die Chance hatte, ein richtig guter Torwart zu werden, weil er sich im Rahmen der Schalker Abwehr - mal mehr, mal weniger - auszeichnen konnte. Aber was das angeht, habe ich angesichts der "Qualität" der Bayernabwehr wenig Befürchtungen, dass Neuer diese "Gelegenheiten" nicht auch beim GFCB bekommt

  • User
  • 09.05.2011 14:04:39 mitleser

    Das ist schon eine etwas sozialromantische Diskussion - hätte er schlecht gespielt, sich verletzt oder sonst was, wer weiß ob ihn dann der sympathische Verein des kleinen Mannes (der deutschlandweit mindestens genausovielen Fans auf den Zeiger geht wie die Bayern, außer vielleicht hier im Frankenland) nicht vor einem Jahr rausgeworfen hätte. Ihn jetzt als Judas, Verräter oder ähnliches zu beschimpfen ist schon ein wenig weltfremd. Und vielleicht bleibt er ja noch ein Jahr, mal sehen wie nett dann die Fans zu ihm sein werden.

  • User
  • 09.05.2011 15:26:00 Donaldo

    Ey, für die Kohle in den letzten Jahren hätte ich mich "aufgeopfert".

    Gut, zahlt mir keiner, da ich keinerlei Fähigkeiten habe, die diesen Marktwert haben, aber: "aufopfern" geht anders, finde ich...

  • User
  • 09.05.2011 15:47:02 Cantona 7

    wie es bei anderen Vereinen der Fall war (Rensing bekommt wohl heute noch kreisrunden Haarausfall, wenn er "Bayern" hört).

    vorstand kann man hier so stehen lassen, aber auf keinen fall die fans....kannst auch ruhig deine "richtigen" Bayern Fans befragen.

  • User
  • 09.05.2011 15:58:50 gygax

    Attacke, die abwehr war eigentlich bis auf diese Saison immer das koenigsblaue Prunkstueck seit Neuer im Tor is. aber genau deshalb hatte er auch die chance soich zu einem solchen torwart zu entwickeln, weil wir eben nicht die Schiessbude der Liga waren

  • User
  • 09.05.2011 18:10:15 AbteilungAttacke

    Na Gyx, was das angeht, wenn du meine Worte GENAU liest, wirst du nirgends eine qualitative Bwertung der "königsblauen Abwehr" finden. Würde ich mir doch nie anmaßen, sowas.

    Denn "sich auzeichnen" kann sich ein Torwart stets:



    Bei einer guten Abwehr (und die war mit Leuten wie Westermann und Rafinha, auf die du u.a. vermutlich abstellst, in der Tat gut) muss er halt nur dann auffem Posten sein, wenns mal wirklich brennt.

    Bei einer schlechten Abwehr kann er sich selbst in Szene setzen mit einer Handballparade nach der anderen.

    So gesehen KANN ein Torwart also nur gewinnen, es sei denn, er hat nur eine durchschnittliche Mannschaft vor sich.

    Der Gedanke, ihr hättet diese Saison eine Gurkenabwehr war mir dabei na-tür-lich NIE auch nur aaaansatzweise in den Sinn gekommen. Wobei, sooo mies kann die Abwehr angesichts der 4. wenigstens Gegentore nun auch nicht gewesen sein. Oder Manuel war wirklich gut. Kann sich jeder aussuchen.

  • User
  • 12.05.2011 12:46:37 Lemmy1200

    "Aufgeopfert" im Zusammenhang mit einem Profifussballer finde ich angesichts der überschaubaren Arbeitszeit und des exorbitanten Gehaltes reichlich deplaziert. Trümmerfrau Neuer? Selbst mittelmäßig begabte Zweitligakicker bekommen fürs FußballSPIELEN deutlich sechstellig Gehälter. Da opfert man sich doch gerne. In Bielefeld sieht man das Wechselspielchen von Eilhoff Übrigens deutlich kritischer, da wäre einige Rückfragen der Arminia-Redaktion auch ganz nett gewesen.

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