Die Geschichte der Fußballfans

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19.01.2011

Roter Stern Leipzig als Zielscheibe der Rechten

»Der rechte Mob ist immer da!«

Interview: Andreas Bock  Bild: Imago

Wieder einmal wurde ein Fußballturnier in Sachsen wegen rassistischer Sprechchöre unterbrochen. Wir sprachen mit Ulrike Fabich vom Klub Roter Stern Leipzig über den Vorfall und einen Kampf ohne Unterstützung.

Roter Stern Leipzig als Zielscheibe der Rechten - »Der rechte Mob ist immer da!«


Ulrike Fabich, vergangene Woche ist ein Hallenfußballturnier in Beilrode bei Torgau unterbrochen worden. Roter Stern Leipzig war einer der Teilnehmer. Was ist passiert?

Ulrike Fabich (Roter Stern Leipzig): Das, was bei unseren Auswärtsspielen in der sächsischen Provinz häufig passiert: Es tauchen Leute auf, die  rassistische oder antisemitische Lieder anstimmen. Sie singen »Ein Baum, ein Strick, ein Judengenick« oder das bekannte U-Bahn-Lied. In Beilrode waren es 30 bis 40 Jugendliche. Zahlenmäßig sind sie zwar in der Unterzahl, doch in der Wahrnehmung sehr dominant.



Du sprichst von Jugendlichen. Sind das für dich schlichtweg dumpfe Parolen von Halbstarken?

Ulrike Fabich: Nein, es sind de facto Neonazis. Allerdings sind sie optisch nicht als solche sofort erkennbar. Ein Typ in Beilrode trug ein Palästinenser-Tuch, einige andere hatten schwarz-weiß-rote Buttons dabei, als sie an der Halle ankamen. Der Veranstalter hat sie allerdings darauf hingewiesen, dass diese in der Halle nicht erlaubt seien.

Unterstützen die Neonazis eine bestimmte Mannschaft?

Ulrike Fabich: Nein, die wollen einfach Rabbatz machen. Sie informieren sich vorher, wo und wann Roter Stern Leipzig antritt und fahren gezielt zu den Spielen. Es sind immer dieselben Leute dabei. Auch bekannte Neonazis, die schon bei dem Überfall auf uns in Brandis dabei waren (am 24. Oktober 2009 kam es während des Spiels beim FSV Brandis zu einem Angriff von circa 50 Personen gegenüber den Spielern, Verantwortlichen und Fans des RSL, d. Red.).

Was nicht immer üblich ist: Der Veranstalter brach das Turnier in Beilrode ab. Wie reagierten denn die Verantwortlichen zuvor? Die Trainer der anderen Mannschaften oder Verbandsmitarbeiter? 

Ulrike Fabich: In Beilrode baute sich ein Verbandsmitarbeiter vor den Neonazis auf und sagte: »Nun hört doch auf! Hier ist doch gar kein Judenland!« Uns fiel die Kinnlade runter. Doch damit nicht genug. Wenig später stellte er sich zwischen unsere Gruppe und die Nazis und sagte: »Wenn jetzt nicht Ruhe ist, dann lass ich alle entfernen.«

Ist die Gleichmacherei von Links und Rechts eine bekannte Reaktion?

Ulrike Fabich: Absolut. Der sächsische Fußballverband wird nicht müde zu behaupten, dass Roter Stern Leipzig die Probleme provoziert. Durch Transparente mit Slogans wie »Love Football, Hate Fascism« würden wir die Nazis anlocken. Andere behaupten, wir würden bewusst und gerne die Opferrolle einnehmen.

Gab es denn mal Gespräche mit dem sächsischen Fußballverband?

Ulrike Fabich: Nein. Denn auch für den Präsidenten des Verbandes, Klaus Reichenbach, gibt es nur die rechten Chaoten und die linken Chaoten. Er macht da keinen Unterschied. Und auch er fragt: Warum müsst ihr denn die Politik in den Fußball tragen, warum müsst ihr denn immer wieder gegen Nazis sein, warum müsst ihr die Judenflagge hissen? (Bei Spielen hängt gelegentlich eine Israel-Flagge im Block von Roter Stern Leipzig, d. Red.). Es wird alles als Provokation aufgefasst. Die rechte Gewalt ist nach dieser Logik nur die Reaktion.

Ihr habt für euer Engagement gegen Rechts 2010 den Julius-Hirsch-Preis verliehen bekommen. Wie reagierte der sächsische Verband?


Ulrike Fabich: Klaus Reichenbach wurde natürlich zu Verleihung eingeladen, er blieb dieser aber fern. Das sagt im Grunde schon alles. Irgendwann bekamen wir immerhin ein Glückwunschschreiben. Ein anderes Beispiel: Wir haben in der vergangenen Saison eine einwöchige Ausstellung mit Podiumsdiskussionen organisiert (Strafraum Sachsen, d. Red.). Auch hier kam niemand vom sächsischen Fußballverband – trotz Einladung. Es ist fast ein bisschen paradox: Im DFB spricht man von gesellschaftlicher Verantwortung und lobt unser Engagement, im Landesverband werden wir als Nestbeschmutzer gesehen, wenn wir dieses wahrnehmen.

Wie sieht der Dialog mit den anderen Mannschaften aus?

Ulrike Fabich: Es gibt gute Verbindungen zur BSG Chemie Leizpig, mit denen uns mehr als nur der Fußball verbindet. Generell gibt es auf Stadtebene einige Teams, die sich solidarisch mit uns zeigen, die unser Anliegen verstehen. Auch auf Landesebene haben wir einige Gespräche geführt. Das war ernüchternd. Nicht nur, weil die politischen Strukturen im Umland anders sind, und sich viele Klubs politisch rechts oder gar nicht positionieren.

Sondern weil sie Angst haben?

Ulrike Fabich: Genau. Der Wille für ein Umdenken ist manchmal da, allein, der Mut fehlt vielen Verantwortlichen der Klubs. Es kommt zum Beispiel immer wieder mal vor, dass man hinter vorgehaltener Hand unsere Idee gut heißt, es aber nicht wagt, dies auf Vereinsebene zu kommunizieren. Die Leute sagen, sie hätten Angst, schlafende Hunde zu wecken. Oder die Sorge, dass sie durch ein Bekenntnis gegen Rechts Mitglieder verlieren. Oder sie scheuen eine Positionierung, weil sie Gegenwehr in Form von Gewalt befürchten. Diese Ängste sind flächendeckend in Sachsen vorhanden.

Wie verlaufen eure Auswärtsspiele in der Provinz?

Ulrike Fabich: Alle Auswärtsspiele von Roter Stern Leipzig im Umland sind Spiele mit erhöhtem Sicherheitsrisiko. Das ist seit den Vorfällen von Brandis so. Die Polizei ist also stets präsent. Genauso wie jedes Mal ein rechter Mob zu den Spielen kommt – mal ist er größer, mal kleiner.

Werden die Spiele denn bei rassistischen Rufen unterbrochen?


Ulrike Fabich: Selten. Wir haben uns schon häufiger mit Schiedsrichtern über diese Rufe unterhalten, und merkten: Viele sind einfach überfordert. Sie hören diese Gesänge nicht, weil sie so auf das Spiel und den Ball fixiert sind. Wenn Spiele abgebrochen werden, wie etwa im April 2010 in Mügeln, müssen wir die Schiedsrichter dazu auffordern.

Was passierte in Mügeln?

Damals erklang wieder das U-Bahn-Lied und etliche Male wurden »Juden raus« und andere Nazi-Schlachtrufe skandiert. Wir mussten von der Seitenlinie den Schiedsrichter anschreien: »Hör doch mal hin, was hier abgeht!« Er hörte tatsächlich hin, und bat das Heimteam, seine Fans zur Räson zu rufen. Doch die machten weiter – schließlich brach er die Partie ab. (Mügelns Bürgermeister Gotthard Deuse hatte für den Spielabbruch übrigens kein Verständnis: »So lange ich beim Spiel war, habe ich keine Nazi-Sprüche gehört.«, d. Red.)

Den Klub Roter Stern Leipzig gibt es seit zwölf Jahren. Was erschwert ein Engagement gegen Rechts auf der Ebene Fußball?

Ulrike Fabich: Fußball nimmt eine Sonderfunktion ein, weil es, wie Gerd Dembowski (Sprecher vom BAFF, d. Red.) sagt, »Brennglas« ist. Weil viele althergebrachte Riten und verschiedene Traditionsaspekte zusammenkommen, weil die Strukturen mitunter verkrustet ist, weil schon die Spielfaktoren eher für ein diskriminierendes Umfeld sprechen als dagegen: Wir gegen euch, wir und die anderen. Das ist eine Abgrenzung, die ein Stück weit natürlich zum Fußball dazugehört, die aber ein Engagement gegen Rechts erschwert.

Wie steht es um die finanziellen Mittel? Könnt ihr mit Roter Stern Leipzig nachhaltig arbeiten?

Ulrike Fabich: Nein, wir haben keine langfristige Planungssicherheit. In den letzten Jahren wurden wir über einen lokalen Aktionsplan gefördert, dadurch war es uns möglich, Teilzeitstellen zu schaffen und eine Struktur aufrecht zu erhalten. Zudem bekamen wir Sachmittel von der DFB-Kulturstiftung.

In diesem Jahr hat Roter Stern Leipzig keine Unterstützung?

Ulrike Fabich: Nein. Aktuell können wir nur von Projekt zu Projekt schauen. Doch es fällt ja etliche andere Arbeit an – schon die Pressearbeit nimmt größeren Anteil ein als bei jedem anderen Klub in der Klasse. Ehrenamtilich ist diese Arbeit nur sehr schwer zu stemmen.

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Roter Stern Leipzig '99 e. V. ist ein 1999 gegründeter Sportverein aus dem Leipziger Stadtteil Connewitz. Der Verein versteht sich als kultur-politisches Sportprojekt im Spannungsfeld zwischen Fußballverein und linker Politik. Im September 2010 wurde der Verein vom DFB mit dem Julius-Hirsch-Preis wegen seines Einsatzes gegen jede Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Präferenz ausgezeichnet.






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Kommentare

  • User
  • 17.01.2011 19:33:48 Würzburger

    Nichts gegen saubere Netze, aber
    Nestbeschmutzer
    trifft es hier wohl eher.

  • User
  • 17.01.2011 20:51:19 gelsenkirchen

    dem verein roter stern kann man nur das beste wünschen und viel durchhaltevermögen! allergrößten respekt!

  • User
  • 17.01.2011 23:10:58 McGuffin

    Ein Projekt das Aufmerksamkeit verdient.
    Sehr interessant. Danke 11Freunde!

  • User
  • 17.01.2011 23:51:36 flow_loehne

    Die Aktionen dieser Spinner sind auf das SCHÄRFSTE zu verurteilen. Das gehört nicht auf den Fußballplatz, sondern spätestens jetzt vor Gericht. Dennoch sollte man die Roter-Stern-Akteure nicht als Unschuldslämmer darstellen etc. Wer sich einmal mit den Menschen hinter dem Verein befasst und ein bisschen mehr zum Thema liest als nur diesen 11Freunde-Artikel, der wird feststellen, dass bei Roter-Stern auch gerne einmal die Provokation mitspielt. Die ist auch absolut erlaubt und legitim - jedoch sollte man sich dann nicht über das Echo wundern.

  • User
  • 18.01.2011 08:05:17 gelsenkirchen

    ach so, na dann sind "juden"-beschimpfungen natürlich nicht so schlimm...

  • User
  • 18.01.2011 08:15:11 S Block

    Für die Mitglieder des Vereins Roter Stern habe ich vollstes Verständnis. Ich fühle mich durch die (meist) Herren mit ohne Haaren und entsprechenden Outfit auch immer provoziert und setze zum Echo an.

  • User
  • 18.01.2011 08:26:14 noorange

    "Dennoch sollte man die Roter-Stern-Akteure nicht als Unschuldslämmer darstellen etc."

    Das ist immer die gleiche Masche: wer keinen Heiligenschein aufhat, darf sich nicht wehren oder Gerechtigkeit fordern. Der nächste Schritt ist dann, Täter und Opfer zu vertauschen...

  • User
  • 18.01.2011 08:29:24 saloth sar

    muss man aber doch auch verstehen, dass ist der boese ivan als fussballfan verkleidet. da muss man wachsam sein!

  • User
  • 18.01.2011 08:42:41 gelsenkirchen

    vielleicht muss ich einfach mal "ein bisschen mehr zu dem thema lesen", dann kann ich verstehen warum eine eindeutige positionierung gegen rassismus auf dem fussballplatz als provokation gilt.


    übrigens mit RS-leuten ein sehr interessantes interview in der letzten ausgabe des münsteraner hardcore-fanzines "three chords".

  • User
  • 18.01.2011 08:47:27 saloth sar

    gelse, weil das guten deutschen buergern schlechtes unterstellt

  • User
  • 18.01.2011 09:17:23 haibi

    Solange Michel glaubt das du wenn du was gegen Nazis machst ein linker Chaot und Steineschmeisser bist hab ich eh keine Hoffnung, aber immerhin is ja Dschungelcamp,...

  • User
  • 18.01.2011 09:39:51 24THINK

    Wieder einmal wurde ein Fußballturnier in Sachsen wegen rassistischer Sprechchöre unterbrochen

    Das, was bei unseren Auswärtsspielen in der sächsischen Provinz häufig passiert: Es tauchen Leute auf, die rassistische oder antisemitische Lieder anstimmen.

    Im DFB spricht man von gesellschaftlicher Verantwortung und lobt unser Engagement, im Landesverband werden wir als Nestbeschmutzer gesehen, wenn wir dieses wahrnehmen.

    Der Wille für ein Umdenken ist manchmal da, allein, der Mut fehlt vielen Verantwortlichen der Klubs.

  • User
  • 18.01.2011 10:14:39 gelsenkirchen

    diese nazis, das sind doch eigentlich echt nette und hilfsbereite jungs!

  • User
  • 18.01.2011 10:55:43 Tobi123

    Fallen die jetzt nicht im Rahmen der Bundeswehrreform auch weg?

  • User
  • 18.01.2011 11:02:19 Tobi123

    Das ist ja echt unglaublich. Für mich im friedlichen Mittelhessen ist eine solche Situation absolut undenkbar. Das ist ja wie in einem gesetzeslosen Land..


    Was ich aber nicht verstehe: Wollen die einfach nur Fußball spielen, oder wollen die Politik machen? Es ist doch klar dass man, wenn man seinen Verein "Roter Stern" nennt, eine politische Botschaft sendet und damit dann dieses Pack anlockt. Das muss doch dann auch irgendwie gewollt sein. Politische Ansichten haben in Fußballvereinen (zumindest nach außen) eigentlich nichts zu suchen. Würde man wirklich nur Fußball spielen wollen, dann hätte man seinen Verein wohl kaum so genannt.

  • User
  • 18.01.2011 11:04:21 saloth sar

    echt unverschaemt sich roter stern zu nennen und gegen rassismus zu sein. die kriegen schon was sie verdienen!

  • User
  • 18.01.2011 11:08:13 Tobi123

    Jaja, ich wusste das sowas kommt.

    Ich bin doch auch gegen Nazis und Rassismus. Aber wenn ich jetzt einen Verein Gründe und mich "AntiNazis Marburg 05" (oder sonst irgendwie in der Art) nenne, dann darf ich mich nicht wundern dass ich Woche für Woche den Abschaum am Platz stehen hab. Das meine ich. Dass die Typen Idioten sind ist klar, aber ich weiß doch vorher dass ich die am Bein hab wenn ich sowas mache. Entweder ich will in Ruhe kicken, oder ich will Aktionen gegen Nazis machen. Beides zusammen wird nicht klappen.

  • User
  • 18.01.2011 11:09:36 noorange

    Die wollen es doch gar nicht anders!

  • User
  • 18.01.2011 11:09:49 Yvy

    Wundern dürfen sie sich nicht über den Mob, aber die Haltung des sächsischen Fußballverbandes spricht mal wieder Bände...

    Warum muß ich eigentlich bei jedem 2. Artikel als ersten Post dieses blonde Dummgesicht (wer ist das überhaupt) sehen, der kleinlich irgendwelche Fehler korrigiert ? Wenn man sich die Reaktionszeit ansieht, muß der doch nur vorm PC sitzen, auf nen Artikel warten und den schnellstmöglichst korrekturlesen.

    Auch ne Art, sich die Zeit zu vertreiben. Andere Leute gehen halt essen, bumsen oder Fußball kucken

  • User
  • 18.01.2011 11:11:07 saloth sar

    Ich bin doch auch gegen Nazis und Rassismus. Aber wenn ich jetzt einen Verein Gründe und mich "AntiNazis Marburg 05" (oder sonst irgendwie in der Art) nenne, dann darf ich mich nicht wundern dass ich Woche für Woche den Abschaum am Platz stehen hab

    ach, lieber feige die fresse halten und dem braunen pack platz machen?
    ARMES DEUTSCHLAND!

  • User
  • 18.01.2011 11:11:24 gelsenkirchen

    das angesprochene verhalten des landesverbandes sowie die immer wiederkehrenden publikumsreaktionen zeigen doch nur, dass es viel zu wenig rote sterne gibt.

  • User
  • 18.01.2011 11:13:16 saloth sar

    Warum muß ich eigentlich bei jedem 2. Post als erstes dieses blonde Dummgesicht (wer ist das überhaupt) sehen, der kleinlich irgendwelche andere posts anprangert lesen?

  • User
  • 18.01.2011 11:14:17 gelsenkirchen

    Heute 11:09:49 von Yvy
    Wundern dürfen sie sich nicht über den Mob


    doch, man darf sich durchaus auch über masse bzw. der häufigkeit der publikumsreaktionen wundern. nämlich dahingehend, dass diese offenbar von anderen zuschauern einfach so hingenommen werden.

  • User
  • 18.01.2011 11:15:12 Tobi123

    ach, lieber feige die fresse halten und dem braunen pack platz machen?
    ARMES DEUTSCHLAND!



    Du verstehst mal wieder nicht was ich sagen will. Natürlich soll man nicht "dem braunen Pack Platz machen." Ich sage nur dass man sich nicht WUNDERNkursiv formatierter Textfett formatierter Text darf, wenn dieses Pack dann Sonntags da auf dem Platz steht.

  • User
  • 18.01.2011 11:15:34 Tobi123

    Coole Textiditierfunktion...

  • User
  • 18.01.2011 11:19:11 saloth sar

    Du verstehst mal wieder nicht was ich sagen will. Natürlich soll man nicht "dem braunen Pack Platz machen." Ich sage nur dass man sich nicht WUNDERNkursiv formatierter Textfett formatierter Text darf, wenn dieses Pack dann Sonntags da auf dem Platz steht.

    doch, man darf sich durchaus auch über masse bzw. der häufigkeit der publikumsreaktionen wundern. nämlich dahingehend, dass diese offenbar von anderen zuschauern einfach so hingenommen werden.

  • User
  • 18.01.2011 11:22:47 Tobi123

    Antwortest du jetzt schon mit Beiträgen anderer?

    dass diese offenbar von anderen zuschauern einfach so hingenommen werden.



    Ja, is klar. Wenn du mit deinem 9jährigen Sohn Sonntags am Sportplatz bist, dann legst du dich mit rechten Chaoten an. Bei Spielen in der Klasse sind viele alte Leute und Kinder bzw Jugendliche. Wer soll sich denn da mit einem rechten Haufen anlegen? Das kann man von niemandem verlangen.

  • User
  • 18.01.2011 11:22:48 gelsenkirchen

    was wiederum zeigt dass es noch lange nicht genug antirassistische aufklärung und arbeit, in welcher form auch immer, gibt.

  • User
  • 18.01.2011 11:24:32 Cantona 7

    Für mich im friedlichen Mittelhessen ist eine solche Situation absolut undenkbar. Das ist ja wie in einem gesetzeslosen Land..

    also hier im fränkischen ist es auch nich besser....wenn die jungs vom örtlichen türkischen fussballverein in die kleinen dörfer fahren, dann kommen während des spiels auch rechtsradikale parolen von der seitenlinie. Die versammeln sich zwar nich und es sind keine glatzen, aber ihre dummen, bescheurten rechtsradikalen äußerungen sind die gleichen!

  • User
  • 18.01.2011 11:27:21 Tobi123

    örtlichen türkischen fussballverein in die kleinen dörfer fahren

    Dann gibts bei uns nur rote Karten weil die Jungs von Türk Breidenbach oder auch die kleinen Vereine aus Frankfurt sich oft nicht unter Kontrolle haben.


    was wiederum zeigt dass es noch lange nicht genug antirassistische aufklärung und arbeit, in welcher form auch immer, gibt.


    Das würde ich unterschreiben. Du weißt ja was ich sagen wollte...

  • User
  • 18.01.2011 11:28:19 gelsenkirchen

    @Tobi: es sind nicht nur kleine kinder und alte rentner da anwesend, zudem kann der gastgebende verein durchaus entscheiden, wen er zuschauen lässt und wen nicht.
    zudem können auch 9 jährige und rentner durch die ein oder andere aktion ihre mißgunst zum ausdruck bringen ohne zwangsweise direkt zu kassierén.

  • User
  • 18.01.2011 11:29:14 saloth sar

    Du weißt ja was ich sagen wollte...

    nein, absolut nicht!

  • User
  • 18.01.2011 11:30:17 Cantona 7

    Dann gibts bei uns nur rote Karten weil die Jungs von Türk Breidenbach oder auch die kleinen Vereine aus Frankfurt sich oft nicht unter Kontrolle haben.

    und was hat das dann mit den rechten parolen zu tun??? oder den beleidigungen?

  • User
  • 18.01.2011 11:31:06 Tobi123

    Naja, aber mal ernsthaft: Kann man das von jemandem verlangen? Klar, der Verein müsste aussortieren, aber viele haben da einfach Angst. Ich wüsste nicht was ich mache wenn ich am Sportplatz mit 3-4 Kumels 30 Rechten gegenüberstehe. Man weiß ja nie wie die reagieren. Die sind ja unberechenbar. Es gibt sicher welche mit denen man diskutieren kann, andere ziehen die viellleicht direkt eine rein.

  • User
  • 18.01.2011 11:31:44 Tobi123

    Du weißt ja was ich sagen wollte...

    nein, absolut nicht!



    Ich meinte ja auch Gelse. Du willst es ja nicht verstehen.

  • User
  • 18.01.2011 11:33:06 Tobi123

    und was hat das dann mit den rechten parolen zu tun??? oder den beleidigungen?

    Garnix. :-) Es gibt keine rechten Parolen bei uns, zumindest hab ich in 10 Jahren A- und B-Klasse noch keine gehört. Es gibt nur Heißsporne und Spieler die sich beherrschen können.

  • User
  • 18.01.2011 11:33:08 saloth sar

    nein, ich will es verstehen, aber du kannst es nicht erklaeren.

    keine chance dem braunen mob, da gibt's keine ausreden

  • User
  • 18.01.2011 11:34:01 saloth sar

    und ausserdem wehre ich mich dagegen, wenn man leute die zeichen gegen rechts setzen nacher sagt, ach selber schuld wenn ihr aerger kriegt. und genau das war deine aussage.

  • User
  • 18.01.2011 11:36:48 Cantona 7

    Garnix. :-) Es gibt keine rechten Parolen bei uns, zumindest hab ich in 10 Jahren A- und B-Klasse noch keine gehört.

    naja, bei uns gab es diese schon öfter. Was mich daran am meisten stört, ist die Tatsache das man dann am nächsten Tag nichts davon in der Zeitung liest.

  • User
  • 18.01.2011 11:37:44 Tobi123

    keine chance dem braunen mob, da gibt's keine ausreden


    Ja, genau! Da hast du vollkommen Recht! Ich bin voll bei dir. Das einzige was ich sagen will ist: Man darf sich nicht wundern wenn einem der braune Mob dann Probleme macht. Mehr nicht. Man kann viele tolle Aktionen gegen Rechts machen, alles wunderbar. Aber man wird von den Neonazis meistens in irgendeiner Form Gegenwind bekommen. Natürlich sind diese bescheuerten Lieder und die Parolen und was weiß ich noch alles scheiße, aber ich weiß doch vorher dass das dann passiert. Dann kann ich mich hinterher nicht darüber beschweren.

    Man kann sich über mangelnde Hilfe vom Verband beschweren, über zu wenig Hilfe der Polizei, wegen mir auch noch über zu wenig Zivilcourage der Zuschauer, aber man darf sich definitiv nicht wundern dass man mit einer politischen Botschaft die Scheißhausfliegen anlockt.

  • User
  • 18.01.2011 11:38:09 gelsenkirchen

    der muselmann ist ja bekannt für sein überschäumendes temperament!

  • User
  • 18.01.2011 11:39:12 Tobi123

    selber schuld wenn ihr aerger kriegt. und genau das war deine aussage.

    Zwischen "selber schuld sein" und "Man muss damit rechnen" liegt schon ein Unterschied, finde ich.

  • User
  • 18.01.2011 11:39:59 gelsenkirchen

    das interview macht in meinen augen nicht den eindruck, dass sie sich darüber beschweren, sie sind sich dessen ja voll bewusst. da wird sich eher über gesellschaftliche verhältnisse beschwert, was voll und ganz legitim ist.

  • User
  • 18.01.2011 11:40:02 saloth sar

    deine naivitaet ist fast schoen suess, wenn's halt nicht so ein ernstes thema waere

  • User
  • 18.01.2011 11:41:01 Tobi123

    Der Muselmann...also Gelse, ich bitte dich. Das gehört sich doch nicht.


    Sagen wirs mal so: Manche lassen sich leichter zu einem Revanchefoul hinreißen als andere.

  • User
  • 18.01.2011 11:42:26 Tobi123

    deine naivitaet ist fast schoen suess, wenn's halt nicht so ein ernstes thema waere


    Naja, dann also jetzt die Nummer der überlegenen Intelligenz und Lebenserfahrung. Bitte, dann nicht.

  • User
  • 18.01.2011 11:44:49 saloth sar

    "selber schuld sein" und "Man muss damit rechnen"

    ne, das eine is nur euphemistischer formuliert.

    Naja, dann also jetzt die Nummer der überlegenen Intelligenz und Lebenserfahrung. Bitte, dann nicht.

    wenn du das rausliest, dann stimmt meine aussage ja gleich doppelt

  • User
  • 18.01.2011 11:48:59 McGuffin

    Für mich im friedlichen Mittelhessen ist eine solche Situation absolut undenkbar. Das ist ja wie in einem gesetzeslosen Land..

    Und gerade weil die unteren Ligen im Osten Deutschlands nach Aussen hin wie ein gesetzloses Land wirken, wo es nur Nazis gibt, ist es wichtig ein Zeichen zu setzen. Speziel für die Jugend dort, der dadurch eine Alternative geboten wird sich nicht irgend einem braunen Mob anzuschließen "weil es alle machen"

  • User
  • 18.01.2011 11:54:25 Tobi123

    wenn du das rausliest, dann stimmt meine aussage ja gleich doppelt [/]


    Warum? Lass mal hören. Was soll ich denn bitte sonst rauslesen, wenn du mir, ohne mich zu kennen, Näivität vorwirfst?

  • User
  • 18.01.2011 12:09:00 suppenteller

    ja der südländer mit seinem temperament tobi, dem gehen schonmal die gäule durch

    und alles so schön schwammig bei dir, gegen nazis - ja klar, immer und überall. macht aber jemand was, wahrscheinlich aus der erfahrung heraus, dass auf den dörfern rund um leipzig die nazis alltag sind, meist gut integriert in die gesellschaft und man es für unerträglich hielt, mit solchen leuten oder leuten die diese tolerieren und nach spielende ein bier mit ihnen kippen gehen, gemeinsam im verein zu spielen - aus dieser gemengelage heraus einen verein gründet, der dies nicht toleriert und sich auch im namen schon klar abgrenzt (um dann in ruhe von diesem fascho-gesocks einfach fußball spielen zu können), wenn also jemand erstmal einfach nur sagt: es reicht!
    dann passt dir das auch nicht, und die reaktion wird gleich zur agitation umgedeutet, sprich die leute vom verein müssen sich ja nicht wundern

    da kannste dir dein anti-nazi (sowieso bundesdeutscher konsens, jeder ist ja gegen nazis, nur sehr verwunderlich, warum dann so viele nationalsozialistische ideale weiterhin in der bevölkerung große zustimmung finden) bekenntnis auch in den arsch stecken, was ist es denn wert, wenn du schon um des friedens auf einem gammeligen sportplatz willens, jegliche provokation unterlassen sehen willst? wer war denn aber eigentlich zuerst da, die nazis in den käffern und vororten, oder dieser muss sich nicht wundern roter stern?

    das ein reines wohlfühl-bekentniss, tut niemandem weh, gibt nen platz auf der richtigen seite und fertig, nur die problematik in weiten teilen dieser republik bleibt weiterhin bestehen. aber du redest ja davon, dass es viele sinnvolle sachen gibt, die man gegen nazis tun kann. nenn doch mal welche, die dann nicht nazis provozieren, herausfordern. wenns keine konfrontation sein darf, die eine gegenreaktion hervorruft, dann ist das wörtchen gegen im allerweltsbekentniss gegen nazis auch nichts wert.

  • User
  • 18.01.2011 12:19:31 Tobi123

    ja der südländer mit seinem temperament tobi, dem gehen schonmal die gäule durch

    Das zählt jetzt aber nicht, ich habe niemals das Wort Südländer benutzt.

    da kannste dir dein anti-nazi(...) bekenntnis auch in den arsch stecken, was ist es denn wert,


    Ja, das werde ich tun. Ich bin vermutlich einer von denen, die im Zweifel lieber weg schauen. Und? Muss ich mir die Fresse polieren lassen? Nein, sicher nicht. Ich gebs ja auch zu. Ich werd jetzt aber die Fresse hier halten und damit ist es gut.


    nenn doch mal welche, die dann nicht nazis provozieren, herausfordern.


    Keine Ahnung, hab noch nicht so viele linke Demos organisiert. Denke mal dass die Braunen immer dabei sind, egal was man macht.

  • User
  • 18.01.2011 12:23:14 LowerRhenania

    Es ist doch klar, dass man von Seiten des Verbandes keine Stellungnahme erwarten kann, denn dann würde man ja offiziell eingestehen, dass es Probleme gibt, denen man nicht wirkungsvoll begegnen kann. Diese Neutralität ist daher wohl verbandspolitischen Gedanken geschuldet. Ist ja auch legitim: keine Meinung zu haben ist schließlich auch ein Grundrecht. Ob man das wiederum gut findet oder nicht, kann ja jeder selbst bewerten.

    @suppe:

    Welche NS-Ideale genau finden denn in der Gesellschaft große Zustimmung? Das würde mich ja echt mal interessieren.

  • User
  • 18.01.2011 12:28:02 Cantona 7

    Ich bin vermutlich einer von denen, die im Zweifel lieber weg schauen.

    und solche leute sind in meinen Augen kein Stück besser als Neonazis!

  • User
  • 18.01.2011 12:31:43 penalty

    auch sehr schön:):
    Keine Ahnung, hab noch nicht so viele linke Demos organisiert.

    wieviele waren es denn, mmmh?

  • User
  • 18.01.2011 12:44:47 misterkite

    und wenn man sich dann noch überlegt dass die (nazis) alle vom bnd bezahlt werden ...

  • User
  • 18.01.2011 12:47:23 noorange

    "und solche leute sind in meinen Augen kein Stück besser als Neonazis!"

    Das sind aber die Leute, die man überzeugen muß. Stellt man sie einfach in die Ecke des Gesocks, finden sie dort letztendlich ihren Anschluß!

  • User
  • 18.01.2011 12:48:24 misterkite

    ach ne war ja der verfassungsschutz

  • User
  • 18.01.2011 12:54:47 noorange

    Warum brauch der deutsche Mann immer zwei Viagra?
    Weil bei der ersten Pille immer nur der rechte Arm hochgeht.

  • User
  • 18.01.2011 12:55:02 suppenteller

    @LowerRhenania

    zwar etwas off-topic, aber es gibt diverse studien von verschiedenen instituten (ua die langzeitstudie "deutsche zustände" unter wilhelm heitmeyer, die seit 2001 anti-demokratische, autoritäre tendenzen in der gesellschaft jährlich untersucht, sowie diverse einzelstudien von anderen institutionen), die alle zu mehr oder weniger gleichen einschätzungen kommen, die nur geringfügigen schwankungen (ua beeinflusst durch die wirtschaftslage) ausgesetzt sind. danach stimmen rund ein drittel der bevölkerung vorbehaltlos simplen ausländerfeindlichen aussagen zu, bis zu 20% stimmen dezidiert antisemitischen aussagen zu und bei 10% ist ein geschlossenes (!) rechtsextremes weltbild vorhanden. diese zahlen sind durchaus sehr konservativ berechnet, schaut man sich die detaillierte auswertung an, fällt auf, dass zu kernthesen eines autoirtären systems, welches typische elemente des nationalsozialismus aufweist, teilweise erschreckend hohe zustimmungen zu finden sind.

    besonders geht es da um vorstellungen einer volksgemeinschaft, die in schweren zeiten zusammenzurücken habe (inklusive der exklusion all derjenigen, die nicht zu dieser volksgemeinschaft zählen, sprich ausländer, juden etc) und sich notfalls auch einem starken mann unterzuordnen habe

    dem wunsch, es möge nur noch eine partei geben, welche die volksgemeinschaft insgesamt verkörpert (ja, so formuliert die frage), stimmen zb kanpp 30% der leute zu, dazu kommen zustimmungen zu sozialdarwinistischen thesen von bis zu 20%. die vorstellung einer deutschen volksgemeinschaft, welche die unbrauchbaren bestandteile aussortiert und antisemitische vorstellungen predigt, ist also weiterhin relativ hoch. das wird auch durch die zustimmungen zu antidemokratischen aussagen (je nach intensitivität der aussage 10-25% zustimmung) unterfüttert.

    sonst gibt es in vielen bereichen, zb fragen des sozialstaates, antiamerikanismus, national- und volksverständnis viele elemente, die eindeutig nationalsozialistischen ursprungs sind (heute nur noch selten so wahrgenommen, was aber nichts daran ändert), die in debatten immer wieder aufgegriffen und verteidigt werden. gar nicht unbedingt von naziparteien, sondern auch in den volksparteien, die sonst immer stark um abgrenzung nach rechts bemüht sind. überhaupt gibt es eine enorme diskrepanz zwischen rechtsextremen ansichten und den wahlerfolgen rechtsextremer parteien... was viel darüber sagt, was von der "gegen nazis" parole bei vielen leuten zu halten ist (meine damit jetzt nicht tobi!)

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  • 18.01.2011 12:56:51 gelsenkirchen

    wird da auch gefragt ob man zuhause den muttertag feiert?

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  • 18.01.2011 12:56:57 Tobi123

    wieviele waren es denn, mmmh?


    Lass mich überlegen...keine. Wird wohl auch nix mehr...

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  • 18.01.2011 13:00:23 Tobi123

    meine damit jetzt nicht tobi!

    Das ist lieb von dir. Nochmal zum Thema wegschauen: Das war icht unbedningt allgemein genannt, eher auf die Situation aus dem Spiegel-Bericht bezogen. Sorry, aber bei der Horde mit Eisenstangen hätte ich auch den Schuh gemacht.

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  • 18.01.2011 13:01:09 Hoss

    @ Tobi:
    Bei uns in der Ecke Marburg ist aber ohnehin alles seeehr alternativ (wo kann man sonst noch überall die Violetten wählen und an jeder Ecke einen TeGut...). Sowohl im nahen Umland als auch in Marburg selbst mit den gefühlten 70% Studenten :) Alleine Gießen, Marburg und Fulda haben Bunte Ligen, die schon auf der Webseite "Good night, white pride" bekunden.

    Klar ist "Roter Stern" ein Statement. Meiner meinung nach ist es mutig - find ich gut. Natürlich lenkt man so die Aufmerksamkeit der Boneheads und Konsorten auf sich (denke mal das hat Tobi gemeint und nicht mehr, oder?).

    Die einen stellen sich alleine vor 30 Nazis (wie auch RS Leipzig), andere sind bei der Demo rund um die Halle, in der die NPD Parteitag halten will und organisieren sich in Gruppen. Wieder andere machen Ihr Kreuzchen bei wahlen für einen deutsch/jerimitischen Politiker.

    Ich finde alle dieser Möglichkeiten gut.

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  • 18.01.2011 13:09:08 Tobi123

    Bei uns in der Ecke Marburg ist aber ohnehin alles seeehr alternativ

    Ich weiß, komme gebürtig aus der Nähe von Marburg und bin auch am Wochenende noch öfter in Marburg unterwegs, auch wenn ich mittlerweile im Tanuns wohne. Marburg hat einfach ein tolles Flair, auch wenns mir manchmal einen Tick zu alternativ ist. (Siehe Stadtfest.) :-)

    Natürlich lenkt man so die Aufmerksamkeit der Boneheads und Konsorten auf sich (denke mal das hat Tobi gemeint und nicht mehr, oder?).

    Genau das hab ich gemeint. Danke. Wollte lediglich ausdrücken dass es den Jungs und Mädels ja sicher auch um Politik geht, sonst hätten sie den Namen nicht gewählt, und dass die Kehrseite dieser politischen Aussagen eben die Hohlköppe sind.

    Die einen stellen sich alleine vor 30 Nazis (wie auch RS Leipzig), andere sind bei der Demo rund um die Halle, in der die NPD Parteitag halten will und organisieren sich in Gruppen.

    Genau das ist der Punkt. Zweiteres würde ich machen, ersteres nicht.

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  • 18.01.2011 13:11:15 misterkite

    suppe, alles schön und gut aber das das alles was du aufzählst 1. nicht singulär nur mit dem nationalsozialismus (als wäre der einfach da gewesen, wie ein giftiger pilz) verknüpft werden kann und 2. auch heute noch mehr oder weniger gezielt von den "konservativen" kräften instrumentalisiert wird (als gegenpart zu links) ist dir auch bewusst?

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  • 18.01.2011 13:14:08 Cantona 7

    Das sind aber die Leute, die man überzeugen muß. Stellt man sie einfach in die Ecke des Gesocks, finden sie dort letztendlich ihren Anschluß!

    wie willste denn jemanden überzeugen, der solche aussagen trifft. In meinem ersten eintrag hier zu dem thema hab ich über unseren örtlichen türkischen verein berichtet, das einzige was ihm einfiel war sowas in der richtung "naja, sie müssen sich ja nich wundern, wenn sie so aufbrausend sind"...heißt das dann, das jedes rechtsextreme geschwätz gerechtfertigt ist, wenn ein anderer nicht ganz dem "normalen" bild entspricht???

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  • 18.01.2011 13:17:27 Atatenango

    Meines Wissens nach hat jeder Verein (ob Kreisliga oder Bundesliga) die Verpflichtung Ordner zu stellen, die dafür zuständig sind, dass ein Spiel im normalen Maße stattfinden kann. Judenbeschimpfungen u.ä. sind nunmal gesetzlich strafbar, und weil das so ist, ist der Ordner von Beilrode oder Brandis oder sonstwo halt dafür zuständig zu sagen: "Schnauze halten, sonst fliegt ihr raus". Was "normales Maß" ist, ist natürlich auch immer Auslegungssache...und der eine überhört mehr als der andere. Kommt der Verein selbst diesen "Maßnahmen" nicht nach, kann der Schiri das Spiel abbrechen, wie beschrieben. Schon skandalös, was da abgeht!

    Und zu Tobi: guck doch mal bitte über Deinen Tellerrand und beschäftige Dich nicht nur mit Bundesliga und den offiziellen Vereinen. Wie Hoss beschrieben hat gibt es in Deinem unmittelbaren Umfeld "wilde Ligen", auch in Marburg selbst gibt es z.B. Fußballturniere, die sich von solchen Anfeindungen freisprechen und respektvoll miteinander Fußballspielen wollen. Vereine, die sich Roter Stern nennen gibt es ziemlich viele, einen davon sogar gar nicht soweit weg von Dir...Roter Stern Hofheim (Taunus)...musste mal googeln wieviele es da gibt. Und vielleicht musst auch Du mal genauer hinhören, hier in Kassel, was ja nun auch nicht soweit weg ist von Marburg, gibt es einen Verein namens Dynamo Windrad, die mit gewissen Anfeindungen zu leben haben, bzw. hatten! Andere Ebene, lange nicht so schlimm wie diese Nazikacke, aber Anfreindungen wie "Bombenleger" usw. hörte man da auf dem Dorf auch immer wieder...und das wird im Marburger Umland nicht anders sein, vor allem in den unteren Ligen!
    Und genau um dieses "Weghören" geht's ja, das wollen die vom Roten Stern eben nicht, und das will ich auch nicht, und die meisten anderen hier auch nicht...Klar kann ich sagen: was soll ich denn mit meinen zwei Kumpels machen, wenn mir 30 Nazis gegenüberstehen und irgendwelche Parolen schmettern. Nicht viel, da geb ich Dir recht...aber das Schlimme daran ist, dass es diese Leute überhaupt gibt, dass die überhaupt Zugang zu nem Stadion kriegen und dass es darüber hinaus vom Fußballverband noch runtergespielt bzw. geduldet wird. Das ist durch nichts, aber auch durch gar nichts entschuldbar...keinen fußbreit diesen Vollidioten!

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  • 18.01.2011 13:19:23 Yvy

    verdammt

    "und ausserdem wehre ich mich dagegen, wenn man leute die zeichen gegen rechts setzen nacher sagt, ach selber schuld wenn ihr aerger kriegt. und genau das war deine aussage."

    Das ist auch meine Aussage: freie Meinungsäußerung für alle. Wenn man damit in besonders braunen Gebieten aneckt, so ist das etwas, womit man rechnen muß. Nicht mehr oder weniger.

    Daß der braune Filz existiert und (vor allem) im Osten (aber nicht nur dort) mehr oder weniger machen kann, was er will, kotzt mich auch an. Anzuprangern ist also von meiner Seite nicht, sich Roter Stern zu nennen (was ja dort schon äußerst mutig ist), sondern daß die Ossis sich einbilden, es müsse sich nix ändern.

    => Saloth checkt das wohl nicht. Die Aussage ist vollkommen wertfrei

    Wenn der DfB, dem ja der Amateurfußball untersteht, ernstgenommen werden will (peinliche Integrations-Spots usw..), sollte Herr Zwanziger mal tätig werden und den Sachsen sagen, wo es langgeht. Es kann nicht sein, daß der Dachverband tut und macht und an der Basis wird drauf geschissen.

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  • 18.01.2011 13:25:59 suppenteller

    kite, die vorstellung es gebe eine volksgemeinschaft (insbesondere mit verknüpfung von antisemitismus und sozialdarwinismus) ist aber schon explizit eine nationalsozialistische vorstellung, die auch in anderen rechtsextremen gesellschaftsmodellen ihren platz hat, in deutschland aber historisch eindeutig mit dem nationalsozialismus verknüpft ist. das der nicht aus dem nichts kam, logisch. dass solche vorstellungen auch heute noch von teilen der vermeintlichen mitt der gesellschaft geteilt werden, ist ja genau der punkt, auf den ich hinaus wollte.

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  • 18.01.2011 13:31:21 saloth sar

    => Saloth checkt das wohl nicht. Die Aussage ist vollkommen wertfrei

    hab ich an dieser aussgae was ausgesetzt? ne! so hat tobi das ja auch nicht vormuliert.

    ich hab nur gesagt, dass ich die aussage, wenn sie sich roter stern nennen, dann sind sie selber schuld das es aereger gibt scheisse finde. und da steh ich zu

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  • 18.01.2011 13:37:14 saloth sar

    hab ich an dieser aussgae was ausgesetzt? ne! so hat tobi das ja auch nicht vormuliert.

    ich hab nur gesagt, dass ich die aussage, wenn sie sich roter stern nennen, dann sind sie selber schuld das es aereger gibt scheisse finde. und da steh ich zu


    voellig vergessen:
    => yvi checkt das wohl nich

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  • 18.01.2011 13:47:23 misterkite

    suppe scho recht.ich bleibe aber dennoch dabei das (historisch betrachtet) antisemitismus und sozialdarwinismus lange vor dem nationalsozialismus entstanden sind. umso schlimmer dass sich dann ausgerechnet die sogenanten volksparteien der bürgerlichen mitte erdreisten, den linken (immer noch) antiamerikanische / antiimperialistische umtriebe vorzuwerfen, währenden die nazischweine im dresdner landtag (mit wissen / unterstützung deutscher behörden?) vom "bombenholocaust schwadronieren.
    dieses land ist sowas vom am ende,es wäre beinahe lachhaft wenn es im extremfall nicht um menschenleben ginge.
    dennoch möchte ich betonen dass extremismus aller lager eine absage zu erteilen ist. schlimm nur das "die linken" immer nur diffamiert und die rechten "instrumentalisiert" werden. sehr interessant in diesem zusammenhang der fall des "simon brenner" (haha ausgerechnet) in heidelberg. vor diesem hintergrund gab es grad wieder eine fragestunde im bawü landtag...da meinte dieser festzeltgoebbels rech doch tatsächlich dass spitzelei gegen linke studenten zur gefahrenabwehr rechtens sei, da man "ja auch praventiv vorsoge vor eventuell zu begehenden straftaten treffen müsse"

    In der politischen Kriminalstatistik des Landes werden Studenten übrigens nicht eigens aufgeführt. Rechtsextreme liegen dort mit 687 Straftaten deutlich vor Linksextremen mit 428 Delikten. Rech aber nennt es „besorgniserregend“, dass „das Aggressionsniveau und die Bereitschaft zur Gewalt in der linksextremistischen Szene weiter zunehmen“. Grund zur Entwarnung gebe es nicht.
    fr von heute

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  • 18.01.2011 13:49:37 flow_loehne

    Jeder Demokrat ist Antifaschist, aber nicht jeder Antifaschist ist ein Demokrat. Und genau das ist es, was mich bei den Jungs und Mädels von Roter-Stern stört.

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  • 18.01.2011 14:02:45 saloth sar

    gelse, das sind boese kommunisten da! alle! kannste ja schon am namen ablesen!

    Dennoch sollte man die Roter-Stern-Akteure nicht als Unschuldslämmer darstellen

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  • 18.01.2011 14:05:00 misterkite

    najaaa...also die ddr warja perse antifaschistisch. aber die ideologie die damit verbunden war war sicherlich nicht demokratisch oder?

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  • 18.01.2011 14:06:00 gelsenkirchen

    ich hörte, die bauen bereits auf ihrem nicht vorhandenen vereinsgelände einen gulag! und bauen eine praramilitärische truppe auf, die bald einen linken umsturz erzwingen will!

    herrlich "bürgerlich" manchmal hier, haha!

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  • 18.01.2011 14:11:00 Hotte80

    nun ja, es wäre ja schon interessant zu wissen, wo denn die grenzen nach links gesetzt werden.

  • User
  • 18.01.2011 14:11:10 misterkite

    naja bürgerlich: ist es zulässig zu konstatieren das es auch im linken lager tendenzen gibt, die (sowie die rechten alles linke ablehnen und bekämpfen) alles bürgerliche und "den staat" im besonderen abzulehnen? nun gut hier werden keine antifa freizeiten überfallen sondern "nur" autos als symbol des verhassten kapitalismus angezündet aber straftaten werden "im namen des guten" auch hier begangen ....ich denke es ist zulässig dies zu behaupten, wobei natürlich der vergleich "meschenleben" vs. "gebrauchsgegenstand" zugegebenermassen nunja...hinkt

  • User
  • 18.01.2011 14:12:10 Tobi123

    Das ist auch meine Aussage: freie Meinungsäußerung für alle. Wenn man damit in besonders braunen Gebieten aneckt, so ist das etwas, womit man rechnen muß. Nicht mehr oder weniger.

    Daß der braune Filz existiert und (vor allem) im Osten (aber nicht nur dort) mehr oder weniger machen kann, was er will, kotzt mich auch an. Anzuprangern ist also von meiner Seite nicht, sich Roter Stern zu nennen (was ja dort schon äußerst mutig ist), sondern daß die Ossis sich einbilden, es müsse sich nix ändern.

    => Saloth checkt das wohl nicht. Die Aussage ist vollkommen wertfrei


    Danke Yvy, genau so war es gemeint. Und genauso wars auch formuliert, auch wenn Saloth das jetzt nicht wahrhaben will. Ich wüsste nicht was an meiner Formulierung anders gewesen sein sollte, und du (Saloth) kannst es ja auch nicht erklären. Du sagst da sei ein Euphemismus gewesen. Ich seh da keinen. Manchmal hilft Provokation alleine halt nicht weiter.

  • User
  • 18.01.2011 14:16:56 misterkite

    aber tobi das ist doch schon wieder der punkt: freie meinungsäußerung...auch für nazis? das grundgesetz erlaubt die freie (demokratische)meinungsäußerung. nur soll man jetzt schweigen weil die rechten ihre worte in watte packen?

  • User
  • 18.01.2011 14:18:11 gelsenkirchen

    kite, eigentlich habe ich keine lust auf eine ideologische debatte. aber nur mal so in aller kürze: ich hab mittlerweile das gefühl, man befände sich, gemessen an den ganzen dummen und platten sprüchen, die aus der "mitte" unseres politischen spektrums kommen (siehe guidos rede vor zwei wochen...), in den 50er jahren ("alle wege des sozialismus führen nach moskau!"). links bedeutet auf keinen fall automatisch stalin geil zu finden, gulags abzufeiern und beifall zu klatschen wenn sowjetische panzer in andere länder einrollen. links bedeutet, jedenfalls für mich, eine etwas sozialere gesellschaft, in der rücksicht auf schwächere genommen wird und in der wirtschaft nicht über dem menschen steht (ist jetzt alles etwas utopisch dargelegt, aber ich habe keine zeit und keine lust hier 20 absätze zu schreiben. ich hoffe du kannst erkennen in welche richtung ich gehe). aber selbst das tun die etablierten parteien mittlerweile als "links" (im sinne von "=stalinistisch/ =stasi / =nkdw") ab. dabei sind es die, die in den letzten jahren sich mit dem begriff "demokratie" eher den arsch abwischen, stichwort "klientelpolitik".
    abgesehen davon sehe ich bereits die theoretische basis des sozialismus als nicht menschenverachtend an, tue dies aber bei der theoretischen basis des nationalsozialismus. was nicht bedeutet dass ich mich selber als sozialist o.ä. bezeichnen würde.

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  • 18.01.2011 14:19:11 saloth sar

    ich sehe da einen deutlichen unterschied in der formulierung:

    Was ich aber nicht verstehe: Wollen die einfach nur Fußball spielen, oder wollen die Politik machen? Es ist doch klar dass man, wenn man seinen Verein "Roter Stern" nennt, eine politische Botschaft sendet und damit dann dieses Pack anlockt. Das muss doch dann auch irgendwie gewollt sein. Politische Ansichten haben in Fußballvereinen (zumindest nach außen) eigentlich nichts zu suchen. Würde man wirklich nur Fußball spielen wollen, dann hätte man seinen Verein wohl kaum so genannt.

  • User
  • 18.01.2011 14:19:40 Tobi123

    Wären es ja nur Worte...es sind ja Taten, das ist das Schlimme. Natürlich sollte man nicht schweigen, man kann aber frei wählen ob man schweigt oder nicht. Was ich eigentlich am Anfang überhaupt nur sagen wollte: Wer nicht schweigt, der weiß dass die Gegenreaktion unangenehm werden könnte. Nicht mehr und nicht weniger war damit gemeint.

  • User
  • 18.01.2011 14:24:12 Tobi123

    Und welchen siehst du da? Könntest du freundlicherweise auch mal mehr schreiben als nur einen Satz, in dem du dann noch zeilenweise zitierst? Das macht es ziemlich einfach, ich weiß, trägt aber nicht zur Verständigung bei. Du sagst dass du da einen Unterschied siehst, kannst oder willst aber nicht beschreiben welchen. Warum nicht?

    Die Aussage ist doch ganz klar: Man sendet gewollt und bewusst eine politische Botschaft. Und die Gegenreaktion auf diese Botschaft kann man sich vorher denken. Es gibt Ärger, in irgendeiner Form. Dann ist man natürlich nicht "selber schuld", aber man weiß es doch vorher und nimmt es somit bewusst in KAuf und geht ein gewisses Risiko ein. Verständlich?

  • User
  • 18.01.2011 14:28:14 misterkite

    das sagt ja auch keiner gelse. nur warum stellt sich dann zb.eine vorsitzende einer partei die das links schon im namen trägt hin und faselt was vom kommunismus?? oder wieso darf es in der spd ohne jede empörung neoliberale meinungsmacher wie steinbrück und co. geben? (sehr schön in diesem zusammenhang die wahl zum unwort des jahres...höhö)? ich hab langsam die schnauze voll von diesem rechts links, mitte klientel hier liberal da...ich will einfach nur in ruhe grundlegende freiheiten geniessen und als bürger diesen landes jedem besucher garantieren dürfen. ich bin bereit dafür gesetze die auf grund demokratischer willensbildung verabschiedet wurden (haha ich muss gleich heulen) zu achten un d zu respektieren...aber langsam frage ich mich ob unsereins noch alle tassen im schrank hat. und damit man sich gar nicht erst in die versuchung bringt mal über gewisse tellerränder hinaus zu schauen verbringt man seine zeit mit abnutzungsscharmützeln wie links vs.rechts.

    wer das jetzt gesagt hat müsste ich mal schauen aber "die leute sehen immer nur rechts und links. dabei vergessen sie, dass es auch noch ein oben und unten gibt"

  • User
  • 18.01.2011 14:28:18 saloth sar

    naja ganz einfach, in dem zitat sagst du, die sind doch selber schuld, wenn die sich so nennen, den geht es gar nicht um fussball. sondern um politik. dass du da spaeter wieder zurueckruderst ist dann was anderes

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  • 18.01.2011 14:32:09 Tobi123

    Ich schreibe nicht einmal dass die selber schuld sind, weder sinngemäß noch direkt. Und was du als zurückrudern bezeichnest ist einfach nur der Versuch es dir verständlich zu machen. Aber das hat keinen Sinn, du kannst oder willst es nicht verstehen, wobei ich nicht weiß was das größere Problem ist.

  • User
  • 18.01.2011 14:32:10 Cantona 7

    links bedeutet auf keinen fall automatisch stalin geil zu finden, gulags abzufeiern und beifall zu klatschen wenn sowjetische panzer in andere länder einrollen. links bedeutet, jedenfalls für mich, eine etwas sozialere gesellschaft, in der rücksicht auf schwächere genommen wird und in der wirtschaft nicht über dem menschen steht

    kann man nur so unterstreichen!

    eins mit sternchen!

  • User
  • 18.01.2011 14:47:56 Schwimmente Totenkopf

    @mister
    und wenn man sich dann noch überlegt dass die (nazis) alle vom bnd bezahlt werden ...

    ach ne war ja der verfassungsschutz


    Die NPD besteht NUR zu 10% aus Verfassungsschutzspitzeln!
    In jedem 10. Ei sind wir stets mit dabei!oder ääähh Kopf

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  • 18.01.2011 14:49:58 misterkite

    ich hatte mal gelesen im westen sei es jeder 7. gewesen....

  • User
  • 18.01.2011 14:55:11 Atatenango

    Diese ganzen Diskussionen mit Kommunismus und Sozialismus sind mir schon immer auf'n Sack gegangen. Ich bin damals aus der örtlichen Antifa ausgetreten, weil stundenlang darüber diskutiert wurde, ob nun mit ner schwarzen Flagge oder ner roten Flagge demonstriert wird. Irgendwann bin ich aufgestanden und bin gegangen, weil ich einfach nur gegen Nazis demonstrieren wollte, und denen zeigen wollte, dass sie sich verpissen sollen (oder ums politischer auszudrücken, dass sie die falsche Meinung vertreten)...und alles andere war und ist mir egal! Ich muss kein Kommunist sein um gegen Nazis zu sein!

  • User
  • 18.01.2011 14:59:42 Schwimmente Totenkopf

    @ata
    ...Ich bin damals aus der örtlichen Antifa ausgetreten, weil stundenlang darüber diskutiert wurde, ob nun mit ner schwarzen Flagge oder ner roten Flagge demonstriert wird...

    Wir hatten eine SCHWARZROTE und haben uns deshalb nicht aufgelöst! ;-)

  • User
  • 18.01.2011 15:50:55 freerider

    @Tobi123/Provokation:

    Das Provokationsargument scheint mancher offiziellen Stelle eine logisch mehr als fragwürdige Rechtfertigung zu bieten, die illegale gegenüber der legalen Handlung in unerfreulichem Maße relativieren zu können (siehe Artikel).

    Entsprechend dazu vielleicht eine Aussage wie: „Sie haben dich auf dem Schulhof doch bloß deshalb verhauen, weil du sie mit deinen pinken Turnschuhen provoziert hast.“ Es wird eine Sinnhaftigkeit vorgespiegelt, die zwar keiner moralischen Prüfung standhält, die aber dennoch ersteinmal formuliert werden kann.

  • User
  • 18.01.2011 16:01:22 L3v3l0rd

    Ist das Wort "Gutmensch" eigentlich schon in den Kommentaren gefallen? Das gehört UNBEDINGT dazu! Ohne dieses Wort ist eigentlich überhaupt keine Diskussion möglich, die irgendeinen sozialen Bezug hat. Schön nebulös; die die es benutzen haben eigene Interpretationen der Bedeutung, herrlich! Also, weiter gehts!

  • User
  • 18.01.2011 18:04:08 Tobi123

    Ätsch, du bist der Erste der es hier benutzt hat! Putz dir schnell die Zähne...


    Das Provokationsargument scheint mancher offiziellen Stelle eine logisch mehr als fragwürdige Rechtfertigung zu bieten, die illegale gegenüber der legalen Handlung in unerfreulichem Maße relativieren zu können


    Vollkommen richtig. Habe ich auch nie abgestritten. Der Verein provoziert ja auch nicht, sondern versucht sich im politischen Dialog mit Gruppen, die es nicht so mit Dialog haben, sondern eher hauen können. Nochmal: Das war vorhersehbar. Mehr wollte ich garnicht ausdrücken.

  • User
  • 18.01.2011 23:53:51 Fix

    links bedeutet, jedenfalls für mich, eine etwas sozialere gesellschaft, in der rücksicht auf schwächere genommen wird und in der wirtschaft nicht über dem menschen steht

    Muss ich dafür schon links sein, ich dacht dazu reicht gesunder Menschenverstand.

  • User
  • 19.01.2011 08:05:31 gelsenkirchen

    Gestern 23:53:51 von Fix
    Muss ich dafür schon links sein, ich dacht dazu reicht gesunder Menschenverstand.


    eigentlich sollte es das, ja. nur in zeiten von sozialabbau, privatisierung der grundversorgung und neoliberaler wildwest-wirtschaftspolitik, in denen jeder anschein von "solidarität" gleich mit bolschewismus gleichgesetzt wird und minderheiten als sündenbock für probleme jeglicher couleur herhalten müssen, ist das offenbar nicht mehr so. besonders nicht bei denen, die an den hebeln sitzen.

  • User
  • 19.01.2011 08:08:55 misterkite

    gerade dann aber braucht man den (gesunden menschen)verstand!

  • User
  • 19.01.2011 12:11:13 WyntonR

    ich als leipzscher wollte mal noch folgenden beitrag erwähnen, welcher hier im umland passierte, und zeigt, dass in vielen vereinen (bspw. Laucha):

    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagenam e=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1294645913994&call edPageId=987490165154

  • User
  • 19.01.2011 12:11:56 WyntonR

    ...los ist! (sorry)

  • User
  • 19.01.2011 12:14:13 WyntonR

    ich kann nicht mehr denken...

  • User
  • 19.01.2011 17:16:34 Links_Aussen

    Bertolt Brecht

    GEGEN DIE OBJEKTIVEN [1933]

    1
    Wenn die Bekämpfer des Unrechts
    Ihre verwundeten Gesichter zeigen
    Ist die Ungeduld derer, die in Sicherheit waren
    Groß.

    2
    Warum beschwert ihr euch, fragen sie
    Ihr habt das Unrecht bekämpft! Jetzt
    Hat es euch besiegt: schweigt also!

    3
    Wer kämpft, sagen sie, muß verlieren können
    Wer Streit sucht, begibt sich in Gefahr
    Wer mit Gewalt vorgeht
    Darf die Gewalt nicht beschuldigen.

    4
    Ach, Freunde, die ihr gesichert seid
    Warum so feindlich? Sind wir
    Eure Feinde, die wir Feinde des Unrechts sind?
    Wenn die Kämpfer gegen das Unrecht besiegt sind
    Hat das Unrecht doch nicht recht!

    5
    Unsere Niederlagen nämlich
    Beweisen nichts, als daß wir zu
    Wenige sind
    Die gegen die Gemeinheit kämpfen
    Und von den Zuschauern erwarten wir
    Daß sie wenigstens beschämt sind!

  • User
  • 19.01.2011 17:18:36 Links_Aussen

    Das fiel mir mal wieder so aus meiner alten jugendlichen Antifazeit vor 20 Jahren ein, wenn ich hier so manche Beiträge lese.

  • User
  • 19.01.2011 23:25:28 torti24

    ALERTA ALERTA ANTIFASCHISTA

  • User
  • 20.01.2011 08:50:49 haibi

    @gelse: das Michel einen Arsch nicht hoch bekommt war schon immer so, oder ist jedenfalls schon lange so,......
    Kommentar von Bekannten nachdem man von ner Anti-Nazi-Demo zurückkommt:
    "Da warst du? Bei den Steineschmeissern und Autoanzündern? Die sind doch auch nicht besser,......."

    Es sind so viele die es nicht kapieren, da kriegste echt nenn rappel.
    Lied dazu

  • User
  • 20.01.2011 09:18:27 gelsenkirchen

    ich weiss nie über was ich mir mehr gedanken machen soll: die ignoranz und das wegsehen, bzw. die relativierung des eigenen versagens mit dem satz "die linken sind doch genau so schlimm!"

  • User
  • 20.01.2011 11:09:26 Jappie

    @gelsenkirchen
    "die linken sind doch genau so schlimm!" ... würde ich aktuell sagen. hier in sachsen wird verstärkt versucht, die leute, die sich sozial engagieren und antinazistisch, gleichberechtigungsorientiert, protolerant und gemeinwohlverpflichtet auftreten, zu kriminalisieren. gearbeitet wird dabei mit unbegründeten gleichstellungen und medialen diffamierungen. zB wird , wie schon oben erwähnt, antinazistisches engagement (*so aussehen, als wäre man links*, öffentliches bekennen gegen rechts, demos), das zu handgreiflichen reaktionen der braunen führt, den *linken provokateuren* angelastet. weiterhin gilt für gruppen und vereine, die sich zur antifa bekenne, die unschuldsvermutung nicht mehr - sie müssen durch unterschrift erklären, dass es bei ihnen und ihrem näheren und erweiterten umfeld keine personen und aktivitäten gibt, die gegen das grundgesetz verstoßen (falls sie dafür nicht die hand ins feuer legen können, müssen sie sich halt beim vervassungsschutz erkundigen) - die sog. *Anti-Extremismusklausel* Link.

  • User
  • 20.01.2011 11:17:39 Tobi123

    Das fiel mir mal wieder so aus meiner alten jugendlichen Antifazeit vor 20 Jahren ein, wenn ich hier so manche Beiträge lese.

    Sowas fällt dir einfach so ein? Respekt...

  • User
  • 20.01.2011 11:29:54 24THINK

    tobi is, glaub ich, ossi.
    stedten liegt jedenfalls im osten.

    einmal kurz das übliche:
    ich: sozialisierung - differenzierung - erziehung - urteil - kultur.
    sonst: aber, aber... - [schimpfwort einfügen].
    da hat man doch jetzt viel zeit gespart.

    im ernst:
    jedenfalls gibt es solche aktionen und diese sprüche nicht in meinem umfeld im norden. ich höre einfach niemanden mit gleichsetzungsversuchen von faschos mit linken.
    sowas hab ich bis jetzt nur im rügenurlaub gehört und lese es jetzt hier. es muss endlich mal eine umerziehung der ossis stattfinden.
    der vater eines ehemaligen studienkollegen, selbst ossi aus magdeburg, hat mir mal erzählt, dass es zu ddr-zeiten schwer en vogue war rechts und damit gegen den staat zu sein. diese unreflektierte einstellung hat sich gehalten und muss raus aus den köpfen. meine 2 cent.

  • User
  • 20.01.2011 12:13:30 misterkite

    dein kleingeldkannst du behalten du penner. in der ddr war rechts sein schwer angesagt, um gegen den staat zu sein? was für eine dumme scheisse... das will ich aber malals faktum sehen. warum sitzt du in bautzen? "staatsfeindliche umtriebe" was auch republikflüchtling? "ne, neonazi" jawoll ... du spinnst doch komplett ... AUSGERECHNET aus den ruinen der ddr ist der braune sumpf gekrochen, genau! (mölln, solingen etc liegen ja auch "irgendwo bei polen" ) das soll um himmels willen keine relativierungs ein, aber dass diese ganze nazischeisse vielleicht vom westen in den osten getragen wurde, daran hast du noch nicht gedacht? und (wenn man sich mal die aktivitäten des verfassungsschutz anschaut bei der npd) dass das ganze auch noch mit unterstützung staatlicher organe geschehen sein könnte ( nazis sind immer noch besser als kommies) daran hast du nicht gedacht??

    noch viel schlimmer als diejenigen die "links genauso schlimm wie rechts" parlieren sind die deppen, die meinen nazis gibts ja eh nur "im osten" und die damit auch noch das beifällige geheische derjenigen einfangen die meinen nur weil sie im biomarkt einkaufen seien sie links...

  • User
  • 20.01.2011 12:18:07 AntiMöller

    Mal kurz hier einmischen: Rechts sein war tatsächlich, hinsichtlich Abgrenzung zum Staat, angesagt. Habe ich schon öfter aus erster Hand gehört und ist ja auch schon auf Ausstellungen thematisiert worden.

  • User
  • 20.01.2011 12:19:04 AntiMöller

    Verbesserung:

    Rechts sein war tatsächlich, hinsichtlich Abgrenzung zum Staat, in Teilen der DDR-Bevölkerung angesagt.

  • User
  • 20.01.2011 12:24:13 misterkite

    rechts sein hat nichts mit "staat" zu tun.

  • User
  • 20.01.2011 12:25:28 Karpfenluder

    Gestern 11:22:57 von Papiertiger
    Wer ist der Denker und was macht der in einen Fußballforum?

    Gestern 11:25:42 von Karpfenluder
    Das willst Du nicht wirklich wissen, glaubs mir.



    Sorry, Papiertiger, jetzt kann ich`s Dir doch nicht mehr ersparen:

    Heute 11:29:54 von 24THINK
    ......im ernst:
    jedenfalls gibt es solche aktionen und diese sprüche nicht in meinem umfeld im norden. ich höre einfach niemanden mit gleichsetzungsversuchen von faschos mit linken.
    sowas hab ich bis jetzt nur im rügenurlaub gehört und lese es jetzt hier. es muss endlich mal eine umerziehung der ossis stattfinden.
    der vater eines ehemaligen studienkollegen, selbst ossi aus magdeburg, hat mir mal erzählt, dass es zu ddr-zeiten schwer en vogue war rechts und damit gegen den staat zu sein. diese unreflektierte einstellung hat sich gehalten und muss raus aus den köpfen....

  • User
  • 20.01.2011 12:29:38 Cantona 7

    hier mal ein beitrag von thilo sarrazin gestern bei der BBC...

    Ich möchte, dass Sie sich integrieren", sagte er. "Wenn Sie Ihr Kopftuch tragen wollen, ist das Ihre Entscheidung. Aber wenn Sie es tragen, sollten Sie nicht überrascht sein, wenn Sie als etwas Fremdes in der Umgebung angesehen werden. Diejenigen, die in Deutschland ein Kopftuch tragen, sondern sich freiwillig vom Mainstream ab. Es ist Ihre Entscheidung, ein Kopftuch zu tragen und in Deutschland zu wohnen. Sie könnten genauso gut in den USA oder der Türkei wohnen."

    klingt doch in der art und weise verdächtig nach der aussage von unserem kollegen hier..."man brauch sich ja nich wundern wenn......

  • User
  • 20.01.2011 12:37:05 Tobi123

    tobi is, glaub ich, ossi.
    stedten liegt jedenfalls im osten.


    Nee nee, da haste deinem Nickname aber keine Ehre gemacht. Weder wohne ich im Osten, noch komme ich aus dem Osten, noch bin ich rechts oder setze Faschos mit Linken gleich. Nur weil man kein Linker ist heißt das noch lange nicht dass man Rechter ist. Schonmal dran gedacht?

  • User
  • 20.01.2011 12:38:13 Tobi123

    ich: sozialisierung - differenzierung - erziehung - urteil - kultur.


    Was soll das darstellen? Deinen intellektuellen Werdegang im Zeitraffer?

  • User
  • 20.01.2011 12:42:09 Karpfenluder

    Also Tobi! Echt mal.....

    Wenn der Denker sacht, Du bist nen Ossi, dann bist Du auch einer!

    Gibts ja wohl nicht! Hüstel.....

  • User
  • 20.01.2011 12:47:09 gelsenkirchen

    Heute 12:29:38 von Cantona 7
    klingt doch in der art und weise verdächtig nach der aussage von unserem kollegen hier..."man brauch sich ja nich wundern wenn......


    exakt daraan habe ich auch gedacht.

  • User
  • 20.01.2011 12:50:26 Tobi123

    Wer klingt jetzt nochmal genau nach wem?

  • User
  • 20.01.2011 12:50:30 Cantona 7

    dann sind wir ja schonma 2!

    wie war das nochma? in den farben getrennt in der sache vereint?

  • User
  • 20.01.2011 12:51:05 Cantona 7

    such es dir aus !

  • User
  • 20.01.2011 12:51:20 Tobi123

    Heute 12:42:09 von Karpfenluder
    Also Tobi! Echt mal.....


    Ja, ok, sorry. Kommt nicht mehr vor. Das nächste Mal geb ich alles zu...

  • User
  • 20.01.2011 12:52:20 Tobi123

    Heute 12:51:05 von Cantona 7
    such es dir aus !


    Nee, das kommt hier nicht gut an...

  • User
  • 20.01.2011 12:54:35 Cantona 7

    anscheinend schon!

  • User
  • 20.01.2011 12:55:25 Tobi123

    Findest du? Nee, also der Thilo...das wäre anmaßend.

  • User
  • 20.01.2011 12:56:58 Cantona 7

    ich finde schon das es in der art und weise ähnlich ist!...aber gut, da hat jeder seine meinung...

  • User
  • 20.01.2011 12:57:27 Tobi123

    Thilo und ich oder Think und Thilo?

  • User
  • 20.01.2011 13:02:24 Cantona 7

    18.01.2011 11:37:44 von Tobi123

    Man darf sich nicht wundern wenn einem der braune Mob dann Probleme macht. Mehr nicht.

  • User
  • 20.01.2011 13:23:19 Tobi123

    Jetzt verstehe ich das. Ein Fall von "Entweder du bist für uns, oder du bist gegen uns."


    Komisch dass man als unpolitischer Mensch oder als Anhänger der Mitte manchmal gerne in die linke oder rechte Ecke geschoben wird. (Je nachdem, ob man mit tendenziell Linken oder Rechten redet.) Für viele Rechte wäre ich wahrscheinlich eine linke Zecke. Hier vergleichen mich manche mit Sarrazin. Schon interessant wie selektiv Wahrnehmungen sein können.

  • User
  • 20.01.2011 13:37:10 noorange

    Hättest damit rechnen können, dass der linke Mob über dich herfällt.
    Stelle ich einfach mal so fest.

  • User
  • 20.01.2011 13:52:30 Tobi123

    Ursache und Wirkung, genau so ist es. In Zukunft werde ich wohl damit rechnen. Entweder Meinung angleichen oder als verkappter Rechter dastehen.

  • User
  • 21.01.2011 12:00:22 suppenteller

    Ursache und Wirkung, genau so ist es.

  • User
  • 21.01.2011 13:47:17 Tobi123

    Endlich sind wir mal einer Meinung.

  • User
  • 21.01.2011 14:11:48 Schlomoh

    Genau! Und Frauen, die einen Minirock tragen, die dürfen sich auch wirklich nicht wundern, wenn! Stimmt's?

  • User
  • 21.01.2011 14:17:24 Tobi123

    Doch, dürfen sie.




    Darf man eigentlich Witze über Nazis reißen? Oder ist das verletzend?

  • User
  • 21.01.2011 14:46:28 Schlomoh

    Ach, dürfen sie? Das wundert mich jetzt aber.

  • User
  • 21.01.2011 14:46:55 Schlomoh

    Das musste mir mal erklären!

  • User
  • 21.01.2011 14:51:45 Tobi123

    Du weiß genau was ich meine. Lassen wir das jetzt, ok? Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.

  • User
  • 21.01.2011 16:13:23 Wirsching

    da fällt mir nur eines ein:

    Würde der Rechtsstaat mir das erlauben, würde ich solche Rotznasen eigenhändig aus dem Stadion prügeln, und deren Glatzen am Widerhaken quer durch die Stadt schleifen, wobei sie ein Schild umhängen haben:
    Ich bin ein mieser Parasit, der auf Kosten andrer lebt, und den Fußball und unser Land in den Dreck zieht!
    Is doch ganz einfach.
    Mal sehn, obs dann nicht vielleicht a bisserl ruhiger wird.

  • User
  • 21.01.2011 16:21:51 Wirsching

    jedem, der den rechten Arm hebt, möge dieser für immer abfaulen!!!

  • User
  • 21.01.2011 16:32:21 Wirsching

    @Jim Panse:
    Der Link funzt net

  • User
  • 21.01.2011 16:45:07 Wirsching

    wenn ich anklicke, kommt so ein rotes dreieck, das gesperrt is

  • User
  • 21.01.2011 16:48:14 AntiMöller

    Das Gefahrenzeichen, meinta.

  • User
  • 21.01.2011 16:55:24 einrudithömmes

    Würde der Rechtsstaat mir das erlauben, würde ich solche Rotznasen eigenhändig aus dem Stadion prügeln, und deren Glatzen am Widerhaken quer durch die Stadt schleifen, wobei sie ein Schild umhängen haben:
    Ich bin ein mieser Parasit, der auf Kosten andrer lebt, und den Fußball und unser Land in den Dreck zieht!
    Is doch ganz einfach.
    Mal sehn, obs dann nicht vielleicht a bisserl ruhiger wird.


    Dann wär's ja kein Rechtstaat!

  • User
  • 21.01.2011 16:57:10 Cantona 7

    die betonung liegt auf recht(s)staat

  • User
  • 21.01.2011 17:02:59 einrudithömmes

    die hand, die diese Buchstaben führt, MÖGE DIR ABFAULEN!

    Übrigensm, gehört das eigentlich zum Thema? An der verfickten Wurzel packen, jawoll.

  • User
  • 21.01.2011 17:05:00 einrudithömmes

    Und die liegt bekanntlich auf dem Platz. Mannmannmannmann.

  • User
  • 21.01.2011 17:07:49 Cantona 7

    Heute 16:13:23 von Wirsching
    da fällt mir nur eines ein:

    Würde der Rechtsstaat mir das erlauben,


    hab nur den text wiedergegeben!

  • User
  • 21.01.2011 17:10:10 einrudithömmes

    Ich geh's jetzt Choreo einstudieren ("Fußballfans gegen Recht" oder so), mit der Bitte um Verständnis.

  • User
  • 21.01.2011 17:11:50 Cantona 7

    fussball fans gegen recht oder rechts?? kleiner unterschied...

  • User
  • 22.01.2011 07:23:46 saloth sar

    Würde der Rechtsstaat mir das erlauben, würde ich solche Rotznasen eigenhändig aus dem Stadion prügeln, und deren Glatzen am Widerhaken quer durch die Stadt schleifen

    und was wurde dich dann von den rotznasen unterscheiden? eher nix, selbe liga. wer nicht meiner meinung ist, wird verpruegelt.

    herr schmeiss hirn vom himmel!

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