Die zehn schlechtesten Prognosen der Hinrunde
Schalke marschiert
Text: Felix Laurenz Bild: Imago
Nach dem Gewinn der WM 1990 erklärte Franz Beckenbauer lauthals Deutschland wäre »auf Jahre hinaus unschlagbar« – und lag knapp daneben. Auch in dieser Saison verschätzten sich einige Experten bei ihren Prognosen.
Wenn alle Prognosen eintreten würden, dann wäre der Wald schon längst gestorben, Borussia Dortmund pleite und Fillipo Inzaghi hätte seine Karriere schon vor fünf Jahren beendet. Für die Urheber unglaublich falscher Vorhersagen ist es immer peinlich mit ihnen konfrontiert zu werden. Wohl deshalb erklärte der legendäre Paul Gascoigne einst: »Ich mache keine Vorhersagen und werde auch nie welche machen.« – und erkannte wohl erst später, was er da eigentlich gesagt hatte. Auch während der Hinrunde hat sich so mancher im Fußballgeschäft zu Aussagen hinreißen lassen, die längst Schnee von morgen, pardon, gestern sind.


Platz 10:
Dieter Hoeneß, 22. Juli: »Wir verpflichten keine Namen, sondern eine Mannschaft.«
Am 27. August verpflichtete Hoeneß den nicht ganz unbekannten Mittelfeldspieler Diego und schob Zvjezdan Misimovic in die Türkei ab.





