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03.09.2010

QFF-Sprecher Dirk Brüllau über Homophobie

»Wir sind unsichtbar«

Interview: Alex Raack  Bild: Imago

Heute startet in Hamburg die mittlerweile siebte Konferenz der Queer Football Fanclubs, des Dachverbandes der schwul-lesbischen Fanclubs. QQF-Sprecher Dirk Brüllau über Homophobie in deutschen Stadien und Ebbe Sand.

QFF-Sprecher Dirk Brüllau über Homophobie - »Wir sind unsichtbar«


Dirk Brüllau, heute startet die siebte Konferenz des Queer Football Fanclubs in Hamburg. Wie steht es um die schwul-lesbische Fanszene in Deutschland?

Ehrlich gesagt: In den vergangenen zehn Jahren hat sich nicht wirklich viel bewegt, was die Wahrnehmung und Toleranz gegenüber Homosexuellen in der Kurve und auf dem Platz angeht. Zwar hat jeder deutsche Bundesliga-Verein einen schwul-lesbischen Fanklub, allerdings sind die Mitglieder in einigen Städten arg am knapsen. In Berlin sind die »Hertha-Junxx« froh, wenn sie genügend Leute mit ins Stadion bekommen.



Hat sich das Verhalten der anderen Zuschauer geändert?

Teilweise ja, teilweise nein. Den Schiri »als schwule Sau« zu beschimpfen gehört in den meisten Stadien immer noch zum guten Ton. Und das der Jugendslang der Gegenwart den Begriff »schwul« mit etwas Negativem assoziiert macht die Sache auch nicht besser. »Das ist ja voll schwul«, gilt jedenfalls nicht als Kompliment.

Wie reagierst Du in solchen Fällen?

Tatsächlich bin ich zehn Jahre deshalb nicht ins Stadion gegangen. Inzwischen bin ich wieder dabei. Entscheidend ist doch die Selbstregulierung in der Kurve. Wenn einer »Du schwule Sau!«, brüllt, dann müssen die Umstehenden reagieren und der Person auch mal freundlich zu verstehen geben sein Maul zu halten.

Wäre das nicht eine überempfindliche Reaktion? Schließlich dient Live-Fußball auch als Ventil.

Das kann ja auch so bleiben, und ich brülle auch nicht bei jeder Kleinigkeit nach Ordnern und Gerechtigkeit. Aber bestimmte Grenzen dürfen nicht überschritten werden und damit meine ich alle Formen von Diskriminierung. Wenn ein paar Idioten »Scheiß Neger!«, grölen, dann ist das einfach nicht akzeptabel.

Ist die deutsche Fußball-Landschaft noch immer so intolerant?

Das würde ich nicht sagen. Es hat schon etwas bewegt, vor allem innerhalb der Vereine. Wir merken das an der Resonanz für die Treffen und Konferenzen. Die Rückmeldungen für die aktuelle Konferenz sind sehr positiv, die Klubs behandeln die Themen Homophobie im Einzelnen und Diskrimierung im Allgemeinen mit großem Respekt. Was natürlich auch daran liegt, dass die Vereine in den Stadien möglichst familienfreundliche Atmosphären schaffen wollen. Ein pöbelnder Mob, der die »schwule Torwart-Tucke« beschimpft passt da eher weniger ins Bild.

Mitte der neunziger Jahre startete der DFB seine große Anti-Rassismus-Kampagne »Mein Freund ist Ausländer«. Warum gibt es nicht längst eine entsprechend aufgestellte Anti-Homophobie-Aktion?

Ganz einfach: Weil Du Schwule und Lesben nicht sichtbar machen kannst. Schwarz und weiß – das ist für jeden offensichtlich. Aber schwul oder nicht-schwul – wer soll das unterscheiden können?

Ein Thema der QFF-Konferenz lautet: »Jung, homosexuell und Fußballspieler – geht das?«

Den leicht sarkastischen Unterton haben wir auch deshalb gewählt, weil es ja offiziell scheinbar keine schwulen Fußball-Profis gibt; aber schwule Fußballer durchaus. Wie also ist das möglich?

Die ewige Diskussion: Gibt es schwule Fußball-Profis?

Ich gehe stark davon aus. Vor einiger Zeit wäre niemand überrascht gewesen, wenn sich ein sozial sehr engagierter Spieler wie Philipp Lahm geoutet hätte. Jetzt hat er eine hübsche Freundin und die Spekulationen sind beendet. Die gleiche Diskussion gab es ja auch mal um Ebbe Sand, nach einem anonymen »Spiegel«-Interview, in dem sich ein Fußballer über sein Doppelleben aussprach. Einige biografische Details deuteten auf Ebbe Sand, irgendwann waren auch diese Gerüchte versandet. Das ist aber auch wieder typisch für die Gesellschaft: Feinsinnigen Typen, wie Lahm oder Sand, traut man eher zu, homosexuell zu sein. Dass sich ein Machotyp wie beispielsweise Tim Wiese outen könnte, käme für die Menschen niemals in Frage. Heute gibt es noch immer keinen namhaften Profi, der sich geoutet hat und ganz ehrlich: Ich würde es keinem Spieler raten, es zu diesem Zeitpunkt zu tun.

Warum eigentlich? Deutschland scheint doch schon längst ein sexuell aufgeklärtes Land zu sein.

Unter der toleranten Oberfläche köchelt es aber noch immer. Die Adoption durch schwule oder lesbische Paare ist noch immer ein riesigen Thema, und der Anteil derer, die Homosexuellen pädophile Neigungen unterstellen ist laut neuesten Statistiken immer noch unerwartet groß. Fußball ist eine ganz eigene Welt, das ist kein Spiegelbild der Gesellschaft. Ich sprach erst neulich mit einem Mitarbeiter aus dem Leistungszentrum vom FC St. Pauli. »Was würdet ihr tun, wenn euch ein junger Spieler mitteilt: `Ich bin schwul.´?« Er antwortete mir: »Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.«

Es besteht also Aufklärungsarbeit?

Auf alle Fälle. Das ist eigentlich das zentrale Anliegen unserer Konferenz: Mit Vereinen und Verantwortlichen über das Thema Homosexualität und die Leistungen der einzelnen Klubs sprechen.

Wie sieht Dein Wunschergebnis für diese Entwicklung aus?

Offiziell muss jede Firma, jeder Betrieb, einen Diskriminierungsbeauftragten haben. Das gilt also auch für die Bundesliga-Klubs. Dort wird der Posten allerdings meistens vom Sicherheitsbeauftragten bekleidet und nur pro forma ausgeübt. Wenn wir es schaffen, dass in ein paar Jahren innerhalb der Vereine ein Klima herrscht, das zumindest die theoretische Möglichkeit eines Outings nicht unmöglich macht, dann haben wir schon einiges erreicht.






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Kommentare

  • User
  • 03.09.2010 16:33:01 Don Paul

    Einige biografische Details deuteten auf Ebbe Sand, irgendwann waren auch diese Gerüchte versandet.
    Grandioser Satz!

    Ansonsten: informativ.

  • User
  • 03.09.2010 16:47:19 DerAchim

    Dass sich ein Machotyp wie beispielsweise Tim Wiese outen könnte, käme für die Menschen niemals in Frage.

    Ist nicht der Tim Wiese das personifizierte outing?

  • User
  • 03.09.2010 16:56:07 Rhoenschaf

    DerAchim, danke, ich wollte es nicht als erstes sagen :D
    Wenn das nicht für ein Outing ausreicht verstehe ich die Welt nicht mehr:
    Link

  • User
  • 03.09.2010 17:59:52 AntiMöller

    Watt?! "Homo" im Titel und nur schlappe 3 posts in 1,5 Stunden?

  • User
  • 03.09.2010 22:43:12 pandanator

    hm sichselbst durch eigene schwule Fanclubs auszugrenzen, führt nicht gerade zum gewünschten Ziel nicht ausgegrenzt zu werden.

  • User
  • 04.09.2010 13:38:22 suppenteller

    also sollen die homo-fans weiter unsichtbar bleiben, da sein, aber nicht sichtbar? das doch genau das verlogene an der fußballlandschaft, natürlich gibt es dort homosexuelle fans, spieler, funktionäre, greenkeeper etc, jeder mit einem IQ knapp über der zimmertemperatur kann sich das denken, aber sie bleiben unsichtbar und so ist es scheinbar auch gewünscht, man will sich damit nicht auseinandersetzen. dementsprechend ist ein homo-fanclub genau das richtige, weil es auch zeigt, dass homosexualität nichts mit charakter oder der stellung zum fußball zu tun hat, dass sie genauso sind wie andere fans. erst wenn das sichtbar wird, kann es auch zur normalität werden. was du wünschst ist scheinbar die weiterhin heimliche homosexualität, welche die meist homophobe hetero-eintracht im stadion nicht stört.

    grenzen sich andere fanclubs auch ab, allein durch ihre existenz? sollen die sich auch lieber still verhalten, weil sie sonst nur ausgegrenzt werden? was das denn für eine logik?

  • User
  • 04.09.2010 15:04:49 hagenpop

    Wie wäre es denn mal wenn schon vorhandene Fanclubs auch mal ein Zeichen setzen und sich betont dafür aussprechen auch Homosexuelle in ihren Reihen zu begrüßen. Ich denke der DFB könnte die Vereine ruhig mal dazu nötigen sich dahingehend mit ihren Fanclubs auseinanderzusetzen. Wenn sich dann die Fanclubverantwortlichen dagegen sträuben, dann gibt es wenigstens mal einen direkten Kritikansatz.
    Auf jeden Fall kann man dann besser diese angebliche Masse einschätzen, die immer "Schwule Sau" im Stadion ruft.

  • User
  • 07.09.2010 17:00:45 sinned_retlow

    Ich halte nichts von "Gay-Olympiaden", oder extra gegründeten Schwulen-Fanclubs. Nicht, weil ich etwas gegen Homosexuelle habe, ganz im Gegenteil.
    Sondern weil diese Art von Abgrenzung falsch ist. Eine eigene Sportveranstaltung, nur weil man schwul ist?! Oder noch direkter: Ein seperater Fanclub, nur weil man das eigene Geschlecht fickt? das hat doch alles im Sport nichts zu suchen. Außer, die Läufer sprinten plötzlich im Tütü los und die Fußballer möchten lieber in pinken Pumps die Flanken schlagen. Ansonsten ist es doch absolut uninteressant.
    Die Bettgeschichten eines Sportlers haben nur eben diesen zu interessieren, deswegen führt für mich das Gründen seperater Clubs zu noch mehr Abgrenzung.
    @Rhoenschaf: habe Tränen gelacht bei dem Bild!

  • User
  • 07.09.2010 17:03:40 sinned_retlow

    Nachtrag: vor jedem FIFA-Spiel gegen Timbuktu und Pussemukkel lesen die beiden Kapitäne laut eine Botschaft gegen Rassismus vor - im Stadion. Kann sowas nicht auch mal im Sinne der Schwulen passieren? Nee, nee, nee da schämt man sich als Hete ja richtig.

  • User
  • 07.09.2010 17:49:34 CoachD

    Naja, da Homosexuelle gemeinhin als feinsinnige Wesen gelten, outest du dich mit deinem Vokabular zumindest klar als Hete...

    Wobei der Nachsatz ganz im Gegenteil.
    nun doch wieder Zweifel aufkommen lässt...Und dann noch 12 Eier im Bild

    Mal wieder voll schwul das Thema

  • User
  • 07.09.2010 20:29:00 bernddeters

    Lieber Dirk,

    was die Präsentation seiner eigenen sexuellen Ausrichtung in einem Fußballstadion zu suchen hat, ist mir z.B. ein Rätsel. Wenns dir um Fußball gehen würde, geh in einen Fanclub deiner Wahl und gut is.

    Was das Exponieren des Schwulendaseins überhaupt soll, verstehe ich einfach nicht. Kein "Normaler" rennt durch die Gegend und sucht sich seinen Fußball-Fanclub aufgrund der sexuellen Vorlieben seiner Mitglieder aus.

    Dirk geh einfach ins Stadion, trink dir ein, zwei Bierchen, ess oder lutsch ne Wurst, gröl`was immer du willst, aber laß' uns Fußballfans so sein wie wir sind, und nicht so, wie du sie gern hättest.

  • User
  • 07.09.2010 22:00:47 suppenteller

    ess oder lutsch ne Wurst

    ho ho ho, super witz und bestes beispiel dafür, dass es nämlich nicht scheissegal ist, wie die sexuelle ausrichtung der fans ist und in vielen fanclubs sich sicherlich auch den ganzen tag solche knaller anhören müssten, weil "die normalos" ja ganz locker damit umgehen. aber kluge aufforderungen rauslatzen und den imperativ nicht beherrschen...

  • User
  • 08.09.2010 08:59:56 gelsenkirchen

    nebenbei: es gibt sie, die schwulen in "normalen" fanclubs. im fanclub, dem ich angehöre, sind gleich mehrere. und die sehen nichtmals so aus wie tim wiese. tja, sachen gibt's...

  • User
  • 08.09.2010 09:03:41 saloth sar

    gelse is schwuhul!

  • User
  • 08.09.2010 09:07:43 S Block

    Ihr seid doch alle nur neidisch, weil Wiese so ne geile Sau ist.

  • User
  • 08.09.2010 09:18:29 markanter

    Alles schon mal dagewesen, hier im Forum. Oder hier.

    Aus den schier unendlichen Posts zu diesem Thema ein Beitrag, der mir sehr gut gefällt:

    Mannomann. Schwule Fußballfans. Was kommt als nächstes: Lesbische Fleischfachverkäuferinnen? Pädophile Briefmarkensammler? Exibitionistische Feuerwehrmänner?

    Sowas von daneben, dieses Thema.

    Iss doch so - wie schon in anderem Zusammenhang geschrieben: Ob irgendwelche Weiber auf die Höhen gemischtgeschlechtlichen Lustgewinns verzichten wollen, oder sich ein schwuchteliger Mittelstürmer am liebsten vom Vorstopper einen blasen läßt, interessiert keine Sau.

    Einfach Klappe halten, gut kicken und der Fan ists zufrieden. Auf homoerotisches Rum-Outen oder tuntige Selbstbezichtigungen kann ich gut verzichten. Und wenn die Schwulen in der Kurve poppen wollen, bitte: Zu Hause.


    (Quelle: ebenda)

  • User
  • 08.09.2010 14:07:33 Atatenango

    Ich schließe mich da den meisten Vorredner an. Das ist natürlich immer dünnes Eis, auf dem man sich da bewegt, weil man ja nichts gegen Homosexuelle sagen darf. Ich hab wirklich überhaupt nix gegen Homosexuelle, aber mir ist das vollkommen wurscht, was für sexuelle Vorlieben mein Stadionnachbar hat. Ich bin da zum Fußballgucken!
    Und ganz ehrlich: warum definieren sich homosexuelle Menschen immer nur (oder zum großen Teil) über ihre Sexualität? Ist das ein Markenzeichen, dass man schwul oder lesbisch ist? Das ist ne sexuelle Auslegung...fertig! Mich interessiert das auch nicht, ob einer im Stadion neben mir Vegetarier oder Veganer ist und sich diskreminiert fühlt, weil's nur Bratwurst zu essen gibt.
    Und wenn jemand im Block "Schwule Sau" ruft, dann find ich das nicht unbedingt gut, aber damit greift derjenige ja auch nicht den Schwulen selbst an, sondern einen Spieler, der vermutlich nicht schwul ist...und könnte genausogut "blödes Arschloch" brüllen. Ich find das halt schon nen Unterschied ob man einem schwarzen Spieler "Nigger" entgegenbrüllt...denn das in ne direkte Beleidigung, und da würde ich im Fanblock jederzeit einschreiten und demjenigen neben mir zu verstehen geben, dass er das mal unterlassen soll. "Schwule Sau" ist nicht schön...aber man muss auch nicht alles was im Stadion gesagt und gebrüllt wird auf die Goldwaage legen!

  • User
  • 08.09.2010 14:58:46 L3v3l0rd

    @Atatenago Wat?
    "Schwule Sau" ist also keine direkte Beleidigung, "Nigger" schon?
    Das ist ein seltsamer Gedankengang.

    @ alle die "gegen" schwule Gruppierungen sind:
    Vielleicht muss man a mal Präsenz zeigen, um tatsächlich wahrgenommen zu werden. Um klar zu machen: "Wenn ihr schwule Sau schreit, dann meint ihr mich; direkt!"

    Ja, hoffentlich braucht man irgendwann keine "speziellen" Gruppierungen mehr, bis dahin wird aber noch viel Wasser den Rhein runterfließen wie man aus einigen vorangegangenen Kommentaren entnehmen kann.

  • User
  • 08.09.2010 14:59:48 saloth sar

    L3v3l0rd is schwuuhuul!

  • User
  • 08.09.2010 15:10:57 giselher

    "Schwul" als herabsetzendes Adjektiv hat sich längst von seiner ursprünglichen "sexuellen" Bedeutung emanzipiert. Umgangssprachlich wird - in erster Linie von Jugendlichen - damit alles bezeichnet, was irgendwie nicht gefällt ("Der Deutschunterricht heute war echt schwul." "Dem Gabi sein neues Auto ist total schwul.").

    Siehe auch "die Schwulencombo" des Herrn Dr. Becker. Oder vergleiche mit "geil".

    Insofern wird dem attackierten Spieler keineswegs unterstellt, er habe homosexuelle Neigungen. Den findet man in dem Moment einfach nur Sch**** und wills möglichst hart ausdrücken.

    Also, wie Ata schon schrieb, alles halb so wild.

  • User
  • 08.09.2010 15:16:13 giselher

    ... aber mir ist das vollkommen wurscht, was für sexuelle Vorlieben mein Stadionnachbar hat. Ich bin da zum Fußballgucken!

    Letzthin war 's, gegen Wolfsburg. Da sas ich neben einer traumhaften Schleuder, so um die 25. Deren sexuellen Vorlieben haben mich schon interessiert. Leider erfolglos.

    Is aber 'ne Ausnahme, geb ich zu. Grundsätzlich hat Ata natürlich recht.

    P.S. Richtig "geil" fand ich Bastians 2:1 in der 90sten+1. Als Wolfsburger hätt es wahrscheinlich "schwul" gefunden.

  • User
  • 08.09.2010 15:30:27 gelsenkirchen

    Und wenn die Schwulen in der Kurve poppen wollen, bitte: Zu Hause.

    diese schwulen ey, wie die karnickel... nur bummsen, den lieben langen tag lang. alles und jeden! muss man echt aufpassen...

  • User
  • 08.09.2010 15:34:05 markanter

    Keine Diskriminierung von Karnickeln, bitte.

  • User
  • 08.09.2010 16:17:51 L3v3l0rd

    Salotte hat Jehova gesagt!!!

  • User
  • 08.09.2010 16:19:23 L3v3l0rd

    Boah. Meine Pömps nerven...

  • User
  • 08.09.2010 17:01:47 giselher

    Lila? Oder rose?

  • User
  • 08.09.2010 17:04:45 King Lui

    Wo ist denn der Holger?Mich würden da mal die Zusammenhänge zwischen Homo-Fanclubs und Nutella,Mercedes-Benz und Bayern München interessieren. Da läuft doch was im Verborgenen......

  • User
  • 08.09.2010 17:37:35 markanter

    Der kommt schon noch, keine Bange.

  • User
  • 08.09.2010 17:53:54 giselher

    @ einrudi:

    Hochnotpeinlich.

    Wer oder was? Die Pumps vom l3v3lord? Das Warten auf Holgi? Die Karnickeldiskriminierung?

    Fragen über Fragen ...

  • User
  • 08.09.2010 17:57:01 El Buitre

    Dein Usergewechsel, wenn man mich fragt..

  • User
  • 08.09.2010 17:59:19 einrudithömmes

    Das Thema... das man drüber spricht... wie man es tut, manche im allgemeinen, manche im Speziellen, deinen nick, andere.

    Such's dir aus, Eichelhäher.

  • User
  • 08.09.2010 19:47:33 Papiertiger

    Also ist alles peinlich? Wie alt bist du, 14?

    Das es solche Diskusionen gibt: ist wohl Grund dafuer das sich manche in ihre eigenen Fanclubs zurueckziehen.

    Aus und ende.

  • User
  • 08.09.2010 21:59:22 Yushi

    Und wenn die Schwulen in der Kurve poppen wollen, bitte: Zu Hause.

    Die Schwulen ham ne Kurve zu Hause?

  • User
  • 09.09.2010 02:35:50 hagenpop

    Ich glaube es ist genau so lange nötig über dieses Thema zu reden wie Homosexuelle in Fußballstadien entweder sich nicht in der Lage fühlen ihre Orientierung nicht zu verheimlichen oder aber sich durch das Verhalten anderer Fans beleidigt fühlen. Und ich schätze das geht noch den meisten so.

    Ob "Schwule Sau" schimpfen ja eigentlich gar nichts mehr mit Schwulsein zu tun hat oder ob es einem egal ist welche sexuelle Orientierung ein Fanclubmitglied hat ist egal, worauf es ankommt ist dass sich die große Mehrheit der Homosexuellen nicht mehr diskriminiert fühlt.

    Und deswegen ist dieses Thema in diesem Forum vielleicht ausgelutscht, aber doch sonst nicht.

    Ich will hier wirklich niemandem zu nahe treten, aber ich glaube viele die sagen es interessiere nicht welche Sexualität jemand habe, wollen es dann auch aber auch unbedingt nicht erfahren indem deren Homo-Sitznachbarn sich plötzlich küssen.

  • User
  • 09.09.2010 08:20:05 einrudithömmes

    Ich will hier wirklich niemandem zu nahe treten, aber

    Vertreter?

    Wenn hier die Heten mit der Packung Fangotee kommen und wissen lassen, ey, du, total Knorke mit dem Fanclub und so, würde ich auch gerne mitmachen, aber ich bin ja nicht schwul, weisste, aber weiter so und behaupten, dass sich Homosexuelle in Fußballstadien entweder sich nicht in der Lage fühlen ihre Orientierung nicht zu verheimlichen oder aber sich durch das Verhalten anderer Fans beleidigt fühlen

    Soziologe?


    das Thema von den Unbetroffenen immer töter geredet wird... rollen sich mir die Zehennägel auf. Zweimal!

    Schwulentanzen, Schwulenbars, Schwulenfussbal. Es ist mir so normal wie egal, was Homos, Heten und Bis den Tag über machen. Es interessiert mich nicht mehr oder weniger als das was ich an meinem 15. Geburtstag tue. Aber ich finde die Diskussionen darum grausam.

    Und ich schätze das geht noch den meisten so.

  • User
  • 09.09.2010 08:22:01 saloth sar

    so jung und schon schwul?

  • User
  • 09.09.2010 08:31:11 saloth sar

    wie du bist jetzt ploetzlich doch nicht schwul?

  • User
  • 09.09.2010 12:07:15 CoachD

    Vielleicht sollte man in den Kurven am Samstag Poppers, Ledermützen und Analdildos verbrennen. Wo doch in den USA auch der Koran verbrannt wird.
    Wieviele Fanclubs hat eigentlich der EFFZEH...In Kölle iss doch alles schwul...Das würde die Anzahl schwuler Fanclubs deutlich nach oben pushen...

  • User
  • 09.09.2010 12:30:59 rumpler

    Ich find Schwule egal.

  • User
  • 09.09.2010 13:01:32 suppenteller

    köln hat genauso viele schwule fanclubs wie hertha: einen

  • User
  • 09.09.2010 15:23:06 CoachD

    voll schwul dein kommentar herr saloth!

  • User
  • 09.09.2010 15:24:13 saloth sar

    komm mir mal nicht so schwul um die ecke!

  • User
  • 09.09.2010 15:28:22 CoachD

    Wieso? bringst du mich dann in schwulitäten?
    voll schwule drohung

  • User
  • 09.09.2010 17:20:25 saloth sar

    ne, dan pack ich die schwulletten aus und versohl dir den arsch

  • User
  • 09.09.2010 17:56:52 Fussball ist Freiheit

    Ach schau mal, sind ja alle sooo tolerant hier. Das 11Freunde-Universum ist ja sooo gut. All die "Gut-Menschen" ! Freund Bono wird sich freuen. Also liebe Homo`s , Ihr braucht keine Angst mehr zu haben euch im Stadion zu outen!

  • User
  • 09.09.2010 18:29:30 markanter

    ... sind ja alle sooo tolerant hier

    Also ich nicht. Tolerant. Liberal. Gutmenschlich.

    Da musst Du andere meinen ....

  • User
  • 09.09.2010 19:18:56 hagenpop

    @einrudithömmes

    Danke für die Zustimmung.

  • User
  • 10.09.2010 12:52:13 prince boapeng

    Hier fühl ich mich wohl, hier bin ich zuhaus...

    Schön, dass man hier ohne schlechtes Gewissen auch mal Unbequemes in den Mund nehmen kann (räusper).

  • User
  • 10.09.2010 13:21:09 gelsenkirchen

    "das wird man wohl doch noch sagen dürfen!"

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