Die Geschichte der Fußballfans

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20.07.2010

Mythos »Bayern-Bonus«

Rot auf weiß

Interview: Jörn Lange  Bild: Imago

Der Mythos, dass der FC Bayern von den Unparteiischen chronisch bevorzugt wird, hält sich schon seit Jahrzehnten. Ann-Marie Nienaber von der Uni Münster ist der Geschichte vom »Bayern-Bonus« auf den Grund gegangen.

Mythos »Bayern-Bonus« - Rot auf weiß


Ann-Marie Nienaber, was genau haben Sie eigentlich untersucht und vor allem: Warum?

Der Lehrstuhl für BWL hat sich generell den Bereich Sportmanagement als Schwerpunkt auf die Fahne geschrieben, diese Studie war aber auch stark persönlich motiviert. Mein Professor ist großer Bayern-Fan, ich bin BVB-Anhängerin und man kennt ja die kleine Feindschaft zwischen diesen Lagern. Mir lag es am Herzen zu überprüfen, ob es den mythischen »Bayern-Bonus« tatsächlich gibt. Das Ganze musste dann natürlich empirisch überprüft werden.  



Wie sind Sie dabei vorgegangen?

Wir haben die Spielzeit 2008/2009 in einer Videoanalyse untersucht und dabei mit Stuttgart und Berlin zwei Teams aus der gleichen Tabellenregion als Vergleichsmannschaften herangezogen. In sieben konkreten Situationen wurden dann gegebene Elfmeter, Dauer der Nachspielzeit oder Gelbe und Rote Karten analysiert. Daraus ergibt sich dann ein bestimmtes Profil, das Auskunft darüber gibt, ob ein Verein tendenziell bevorzugt wird.

Und, gibt es den »Bayern-Bonus«?

Nun ja. Bei Freistößen ist Stuttgart zum Beispiel mit den Bayern gleichauf, bei Eckstößen die Berliner. Es ist aber tatsächlich so, dass Bayern München in der Addition zum Teil einen deutlich besseren Wert erhält. Als wir die statistischen Signifikanten überprüft haben, mussten wir feststellen: wir können zwar nicht eindeutig bestätigen, dass es diesen Bonus gibt, statistisch lässt er sich aber auch nicht von der Hand weisen.

Gibt es eigentlich beispielsweise vergleichbare Studien aus dem Ausland?


Da liegt der Fokus eher auf den Farben der Trikots, dem Einfluss der Zuschauer oder die Perspektive der Schiedsrichter. Studien zu konkreten Situationen gibt es auch dort noch nicht.

Gibt es denn für die Clubs Mittel und Wege ihr Image auf dem Platz aufzubessern?

Wie schon angedeutet: Das Image eines Vereins zeigt sich beispielsweise durch die Zuschauer, die definitiv eine Auswirkung auf das Spielergeschehen haben – das ist in mehreren Studien nachgewiesen worden. Manche Studien besagen auch, dass Mannschaften durch bestimmte Trikotfarben sympathischer wirken und dadurch möglicherweise in strittigen Situationen bevorzugt werden.

Was sollten die Teams also tragen?

Schwarz lieber nicht. Da sind die Zahlen miserabel.




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Kommentare

  • User
  • 20.07.2010 17:33:25 Fix

    Ich habs gewusst ............ muhahaha



    Obwohl ich bei sieben Situationen, sind hier Spiele gemeint oder eher Spielszenen, beispielsweise 20 bis 40 min, nicht von Emperie sprechen würde. Zumal bei einer so geringen Anzahl an Fallbeispielen wohl auch der Zufall eine große Rolle spielt.

    Mein Gott, das ich nochma den FCB verteidigen würde.

    shame on me

  • User
  • 20.07.2010 20:24:27 fisch100

    Mannomann! Für son Scheiss werden Steuergelder verbraten. Wenn schon, dann hättense ja wenigsten mal ordentlich analysieren können. Um statistische Signifikanz zu bekommen, hätte man ja mal mehrere Saisons analysieren können.

    wir können zwar nicht eindeutig bestätigen, dass es diesen Bonus gibt, statistisch lässt er sich aber auch nicht von der Hand weisen.

    ist ja wohl oberpeinlich. Da wurde ja wohl ein Bachelorabsolvent ordentlich verheizt, für mehr wurde der Scheiss ja hoffentlich nicht verwendet.

  • User
  • 20.07.2010 20:36:10 FrauBlack

    Der Kollege Statistikfreund könnte in 5 Minuten nen sinnvolleren und fundierteren Beitrag zum Thema liefern als die Dame hier.

  • User
  • 20.07.2010 20:49:03 ziggyst

    Nun aber mal nicht die Bacheloranden verunglimpfen hier. Aus Erfahrung ist mit bekannt, dass für fundiertere Arbeit schlicht oft keine Zeit bleibt. Innerhalb von 3 Monaten muss das Ding fertig sein...

    Trotzdem ist hier sicherlich die Darstellung etwas komisch. Was genau sind denn nun Spielsituationen?

  • User
  • 20.07.2010 20:55:50 fisch100

    Sorry, wollte nicht verunglimpfen. Bachelor wird das Geringste sein, was daraus gemacht wurde. Also lieber Bachelor damit verbraten als Master. Das wäre noch schlimmere Verschwendung. Kann der Bachelorand nix dafür. Aber der(die) Beutreuer(in).

    Mal sehen, obs ne Antwort zu den Spielsituationen gibt.

  • User
  • 20.07.2010 22:07:27 UrmelAusmEis

    Was Ihr alle habt... Ts ts ts. Lief doch perfekt.

    Ich guck seit 25 Jahren Fußball, die hier gucken sieben Szenen und schaffen es damit in die Online-News.

    Wirkliches Thema der Studi war wohl "öffentliche Aufmerksamkeit für ein Thema, das keines ist" oder so...

  • User
  • 21.07.2010 00:02:29 Lederfresse

    " Und gibt es den Bayern- Bonus?"............. Für die Antwort bin ich für die Freigabe von Schußwaffen und steh zum Glück nicht alleine da. Das Gerücht der Bayernbevorteilung gibt es ja nicht erst seit gestern und Millionen von Fans können nicht irren.

  • User
  • 21.07.2010 01:11:23 101

    Urmel:
    Ich guck seit 25 Jahren Fußball, die hier gucken sieben Szenen und schaffen es damit in die Online-News.

    bahahaha... das trifft es bestens.

  • User
  • 21.07.2010 03:03:49 Buschfräse

    Boah ne, als wissenschaftliche Arbeit ist das nun wirklich nicht tragbar...verdammt, da hab ich ja für meine Facharbeit fürs Abi mehr geschuftet...

    Ich glaube nicht an den Bayern-Bonus....Der FCB steht immer im absoluten medialen Fokus, deswegen werden Schiedsrichterungereimtheiten immer aufs peinlichste analysiert...und da es wohl mehr Anti-Bayern als Pro-Bayern gibt werden die dann als Bevorzugung ausgelegt...jaja, der Neid... :)

    Bei Energie Cottbus ist's jedem schnurzpiepegal ob die in der 85. noch einen Elfer geschenkt kriegen, da hat eh jeder Mitleid...

  • User
  • 21.07.2010 06:33:54 FalscherHase

    Der Sommer ist dieses Jahr ein besonders tiefes, dunkles Loch.

  • User
  • 21.07.2010 10:05:52 Fix

    Ich guck seit 25 Jahren Fußball...



    dann wird Zeit für ne Strichliste:
    falscher Elfer, falsche Ecke, falsch gegebenes Abseits ......





    ..... falscher Verein, falsche Spielerfrau, falsche Schuhfarbe.

  • User
  • 21.07.2010 10:08:51 ColePorter

    "In sieben konkreten Situationen..."

    Ist natürlich eine statistisch einwandfrei große Grundmasse!

    Ich entschuldige mich für dieses Erzeugnis aus Münster.

  • User
  • 21.07.2010 12:52:52 AbteilungAttacke

    Um mir mal einen Troll-Beitrag zu gönnen: Die BWLer in Münster gingen mir schon damals auf'n Keks, als man sich noch dasselbe Gebäude mit ihnen teilen musste...

  • User
  • 21.07.2010 13:04:35 Ganna

    Cole, ich verstehe Deinen Beitrag nicht. War das nun ironisch oder ernst gemeint, hast Du den Artikel hier reingestellt, oder gar die Arbeit in Auftrag gegeben?

    Wie die Dame nun was untersucht hat, konnte sie in diesem Interview nicht so erläutern, dass es allgemein verständlich ist. „sieben konkrete Situationen“ ist eine Beschreibung, welche der Erläuterung bedarf, auch wenn darin das Wort „konkret“ vorkommt.
    Sind da sieben typische Spielsituationen oder sieben Spiele gemeint?
    Wie auch immer, so ist doch ein über Jahrzehnte gepflegtes Vorurteil der Bayern-Hasser nicht an einer Spielzeit repräsentativ zu untersuchen.

    Dass BWLer mit Statistiken so ihre Probleme haben, ist demnach eine genauso alte Erkenntnis, wie die von der Statistik, welcher man nur trauen soll, wenn man sie selbst gefälscht hat.

  • User
  • 21.07.2010 13:31:42 Andreas Blenke

    »Sieben konkrete Situationen« verstehe ich so: man hat sieben Standardsiituationen definiert, auf die alle Spiele der drei genannten Mannschaften überprüft wurden.

    Aber selbst bei dieser Auswahl bezweifle ich, daß man jemals nahe dran war, die Signifikanzschwelle zu überspringen. Die Els hat wohl trotzdem ihren Schein erhalten, und ihre Arbeit wurde mit diesem Kurzinterview geadelt. (Zählt das bei Wiwis schon als Publikation?)

    Merkwürdig, daß dies mit einer Arbeit gelang, die, soweit man das ihren Äußerungen entnehmen kann, schon in der Anlage niemals geeignet war, aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Stärkt mein Vertrauen in den »Bachelor« nicht sonderlich.

    Aber was soll's? Statistik ist eine Hilfswissenschaft, BWL auch. Ist ja nur für Sportmanagement, das sollen andere ja schon ohne Uni ganz gut auf die Reihe gekriegt haben.

  • User
  • 21.07.2010 13:43:15 ColePorter

    @Ganna:

    Nö, ich kritisiere lediglich die geringe Anzahl an verwertbarem Material.

    Ich hab weder den Artikel hier eingestellt noch die Arbeit in Auftrag gegeben.

  • User
  • 21.07.2010 13:50:56 gelsenkirchen

    dat bayern ständig, überall, jederzeit und in allen belangen bevorzugt wird, dass wird sicher jeder deutsche fussballfan bestätigen können sofern er kein bayern-fan ist!
    die frage ist natürlich dann, ob dieses umfragergebnis dann statistisch relevant ist.

  • User
  • 21.07.2010 14:08:30 Andreas Blenke

    @Gelsenkirchen

    Das stimmt aber so nicht! Nicht nur die Bayern werden bevorzugt, sondern alle; d. h. alle bis auf Gladbach — das weiß in unserer Kurve jeder. Letzte Saison bekamen wir mindestens 13 Elfer nicht zugesprochen (und das allein in der Hinrunde). Skandalös!

    Ich kann das jetzt zwar nicht eindeutig bestätigen, aber statistisch kannst Du es auch nicht von der Hand weisen. ;-)

  • User
  • 21.07.2010 14:11:11 gelsenkirchen

    im grunde genommen werden erstmal IMMER die gegner von schalke bevorzugt, sei es durch spielansetzungen, platzbeschaffenheit oder schiedsrichterentscheidungen. und wenn die nicht ausreichen spinn' ich euch noch eine wasserdichte verschwörungstheorie mit zwanziger, hoyzer, löw und beckenbauer. da werden euch die ohren schlackern!

  • User
  • 21.07.2010 14:36:49 Andreas Blenke

    Ha! Wir standen zehn Plätze hinter Euch in der Abschlußtabelle. Und warum? Weil wir so oft am Freitagabend auswärts spielen mußten, als viele der besten Fans der Welt arbeiten mußten und nicht zum Auswärtsspiel fahren konnten! Alle sind gegen uns. Außerdem: keine ordentliche Verschwörungstheorie ohne Gazprom!

  • User
  • 21.07.2010 15:04:47 feuerwehrmann

    Un-glaub-lich mit was man so alles inne Zeitung kommt...!

    Zu dem wissenschaftlichen Wert dieser Arbeit und ihrem Wahrheitsgehalt ist hier schon alles gesagt worden.

    Nur eins noch: wahrscheinlich war der Statistiker den weiblichen Reizen erlegen... das muss man ihr lassen...

    Link

    ... und überhaupt werden die Bayern statistisch signifikant benachteiligt, weil nämlich jeder Schiri Angst hat wegen genau dieses Klischees des Bayern-Bonus ihnen einen solchen zu gewähren... ;-)

  • User
  • 21.07.2010 16:48:56 ColePorter

    Ohne die Trulla zu kennen oder jemals gesehen zu haben:

    Die scheint extremst anstrengend zu sein.

  • User
  • 21.07.2010 17:12:34 feuerwehrmann

    Zum Link von Frau Black (Danke!):

    Das ist das Motto "Tue Gutes und rede darüber" in seiner negativen Maximalform!!! Wobei Gutes tun hier stark im Auge des Betrachters liegt... jedenfalls steht sie bei keiner ihrer aufgeführten Veröffentlichungen als Erstautorin an erster Stelle. Und Eigenlob stinkt sowieso...

    Mir fällt da spontan ein Beitrag von the barbarossa aus dem Marcel-Thread ein:

    "Australisches Outback. Ein Hirte führt seine Schafherde, als er am Horizont eine Staubwolke sieht. Die Staubwolke kommt immer näher, und nach einigen Stunden hält der Geländewagen, der die Staubwolke verursacht hat, neben dem Hirten an. Es steigt ein fein angezogener Business-Typ aus. "Guten Tag. Wenn ich ihnen sage, wieviel Schafe sie in ihrer Herde haben, darf ich dann eines behalten?", fragt der Fahrer den Hirten. "Abgemacht" entgegnet dieser. Der fein gekleidete Herr geht an den Kofferraum seines teuren SUVs und stöpselt mehrere technische Geräte zusammen, unter anderem GPS und Laptop. Nach einer Weile sagt er "Sie haben in ihrer Herde exakt 4235 Schafe." "Das stimmt", sagt der Hirte, "suchen Sie sich ein Schaf heraus." Der Businessman packt seine Technik wieder in den Kofferraum, nimmt sich ein Tier und will einsteigen, als der Hirte sagt: "Und wenn ich errate, welchen Beruf Sie haben, dann kriege ich mein Schaf zurück!" "Einverstanden." "Sie sind ein Unternehmensberater!" "Richtig! aber woran haben Sie das erkannt?", fragt der Businessman. "Ganz einfach: 1. Sie kommen, ohne dass sie jemand gebeten hat, zu kommen. 2. Sie sagen mir etwas, dass ich sowieso schon weiß. Und 3. Sie haben überhaupt keine Ahnung von der Materie! Und jetzt geben Sie mir meinen Hund zurück!!!" "

  • User
  • 21.07.2010 20:24:44 Andreas Blenke

    Warum ist man nicht so ehrlich und nennt Studiengang bzw. Abschluß »Dipl.-Berater« oder so. Der Volksmund nennt sowas seit jeher »Dampfplauderer«.

    @ Frau Black

    Für den Link sei Dank — leider kenne ich solche Damen (und Herren) zur Genüge. Gehören alle an die Wand, wenn die Revolution kommt. Es gilt auch hier: »Es gibt kein richtiges Leben im valschen!«

  • User
  • 21.07.2010 20:39:45 aufzack

    @Nur eins noch: wahrscheinlich war der Statistiker den weiblichen Reizen erlegen... das muss man ihr lassen...

    die hat keine titten und du sprichst von reizen ?!
    ferner ist sie mitglied beim bvbäääääääh, das geht überhaupt nicht.

  • User
  • 21.07.2010 21:46:01 Hotte80

    Ich finde die Dame ganz reizend und werde sie demnächst heiraten, denke ich mal. Das habe ich der Imke Ankersen zwar auch schon versprochen, aber das macht nichts, meine Tochter soll ja auch vielfältige Eindrücke bekommen, verschiedene Sprachen und Kulturen usw.

  • User
  • 21.07.2010 21:57:23 feuerwehrmann

    Ich kann mich immer noch nicht darüber beruhigen, wie man es mit einer solchen pseudo-wissenschaftlichen Blendgranate in die mediale Öffentlichkeit schafft!

    Schiedsrichterentscheidungen sind naturgemäß zum großen Teil subjektiv (Stichworte "Ermessensspielraum", "Fingerspitzengefühl" etc.) und somit nicht reproduzierbar - schon alleine aus der Kürze der Zeit heraus, in der sie getroffen werden müssen. Alleine diese Tatsache macht sie zu etwas interindividuell nicht vergleichbarem und kaum wissenschaftlich analysierbarem. Auch eine intraindividuelle Vergleichbarkeit ist nicht gegeben, da ein und derselbe Schiedsrichter in vergleichbaren Situationen durchaus an dem einen Tag so und an dem anderen Tag ganz anders entscheiden kann. Die inkonstanten Faktoren, die dies bedingen, sind so zahlreich wie Sand am Meer.

    "Wir haben die Spielzeit 2008/2009 in einer Videoanalyse untersucht und dabei mit Stuttgart und Berlin zwei Teams aus der gleichen Tabellenregion als Vergleichsmannschaften herangezogen. "

    "...wir können zwar nicht eindeutig bestätigen, dass es diesen Bonus gibt, statistisch lässt er sich aber auch nicht von der Hand weisen."

    Wie ist eigentlich ausgeschlossen, dass es solche "nicht von der Hand zu weisenden statistichen Tendenzen" nicht auch bei anderen Vereinen gibt? Hätte man alle 306 Partien der Spielzeit untersucht, ich bin mir sicher für mehrere Teams hätte man ähnliches festgestellt. Aber mit einem schnell mal dahingeferkelten tendenziösen Bericht mit dem FC Bayern in der Titelzeile bekommt man halt eher die geünschte mediale Aufmerksamkeit. Leider hat's bei den 11Freunden und mir auch funktioniert...

    Aber selbst wenn man alle Spiele analysiert hätte: eine Spielzeit ist für eine statistisch valide Arbeit wahrlich keine repräsentative Stichprobe aus allen Spielzeiten seit 1965! Jährlich wechselnde beeinflussende Faktoren wie Teams, Spieler und - Schiedsrichter! Wie kann also die multimedial überpräsente Spielzeit 08/09 mit z. B. Schweinsteiger und Fandel als repräsentativ gelten für eine Spielzeit aus den späten 70ern mit Augenthaler und Volker Roth, über die 60 min. in der guten alten Sportschau berichtet wurde? Na?!?!?!

    Sorry, wenn ich mich hier so ereifere... aber da sitzen weltweit tausende von seriösen Wissenschaftlern aus allen Fachgebieten und machen sich Gedanken, wie man die Welt bereichern kann. Die haben kein Geld, keine Lobby und keine Unterstützung... die müssen sich mit Ethikkommissionen und sonstigen sinnvollen Einrichtungen der Qualitätssicherung in der Wissenschaft über die Sinnhaftigkeit ihres Tuns auseinandersetzen um nicht jede halbgare Idee aus einem "Brainstorming" als "empirische Studie" zu veröffentlichen... aber die schaffen aus ihrem Idealismus heraus Großes - und haben keine Hochglanz-Homepage auf der sie aussehen wie frisch aus dem ESPRIT-Katalog gesprungen und auf der sie ihr Zahnpasta-Lächeln werbewirksam für Worthülsen wie "Wie kann Vertrauen die erfolgreiche Markteinführung von Innovationen fördern?" einsetzen. Ja, Worthülsen, denn bei uns gibt es auf diese Frage eine wahrscheinlich jahrhunderte alte Antwort: "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!" Um es mit Reich-Ranicki zu sagen: "Unverständlichkeit alleine ist noch kein Beweis für tiefe Gedanken".

    "die hat keine titten und du sprichst von reizen ?!"

    In dem Video auf ihrer Startseite hat sie das bisschen aber noch schön zurechtgedrückt. Bedienungen in Cafés und Kneipen nennen sowas einen "Trinkgeldausschnitt". Hier muss es wohl "Dissertationsausschnitt" heissen...

    Nochmal sorry, es hat nix mit Fußball zu tun, aber ich musste es mal loswerden, sonst wäre ich geplatzt...

    Mann, Mann, Mannnnnn...

  • User
  • 22.07.2010 00:34:55 UrmelAusmEis

    "...wir können zwar nicht eindeutig bestätigen, dass es diesen Bonus gibt, statistisch lässt er sich aber auch nicht von der Hand weisen."

    Bedeutet:

    Wir haben mangels ganbarer Methode gar nix herausgefunden. Das bedeutet, dass wir unsere Ausgangsthese nicht widerlegt haben, womit wir sie weiterhin als gültig erachten.

    Ich empfehle Frau AMN übrigens, Gutachterin für die Politik zu werden. Dort werden elegant auf den bestellten Punkt gebogene Expertisen hoch geschätzt, akkurate Methodik ist da eher störend.

  • User
  • 23.07.2010 01:24:53 ceex73

    ...a propos reize: haben eigentlich die sexuellen präferenzen der schiedsrichter aka 'zuneigung' zu amtierenden vereinsrepräsentanten mehr einfluss als die generelle zu- oder abneigung zu einem verein?

  • User
  • 23.07.2010 10:33:12 misterkite

    was willst due denn hier für gerüchte streuen???

  • User
  • 23.07.2010 10:42:31 gelsenkirchen

    der heutige tag ist hier irgendwie homosexuell hab ich das gefühl...

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