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10.12.2011

Das Schicksal von RWE

Gott schütze Rot-Weiss Essen!

Text: Benjamin Kuhlhoff und Tim Jürgens  Bild: Christoph Buckstegen

Rot-Weiss Essen steht das Wasser bis zum Hals. Laut jüngsten Medienberichten droht dem Verein jetzt sogar der Lizenzentzug für die vierte Liga. Wir waren für unsere aktuelle Ausgabe zu Gast in Essen.

Das Schicksal von RWE - Gott schütze Rot-Weiss Essen!


Ein monumentales Bauwerk! Eine Tribüne wie ein Luxusliner. An Deck flanierten die Fabrikanten mit Hut und Zigarre. Im runden Wohlstandsbauch des Gemäuers alles, was das Fußballerherz begehrt: Gaststätte, Geschäftsstelle, ein neumodisches Entmüdungsbecken, eine Sauna, drei Zimmer für Nachwuchstalente und für den Winter eine eigene Turnhalle. Rot-Weiss Essen in den Fünfzigern – das war ein Hauch von großer, weiter Fußballwelt. 1956 wurde die erste bundesdeutsche Flutlichtanlage eingeweiht. Ein ewiges Licht sollte es sein. Symbol einer wunderbaren Zeit: Wirtschaftswunder. Wunder von Bern, dessen großer Held, der Essener »Boss«, mit RWE nach dem gewonnenen Meisterfinale 1955 in den Fußballhimmel aufstieg.



Wie fett die Jahre waren, erkennt der Besucher bis heute auf den verblichenen Fotografien im Klubheim: Eine zeigt Bundestrainer Sepp Herberger im Gespräch mit Georg Melches, seit der Jahrhundertwende die prägende Gestalt des Vereins, dessen Namen das einstige »Stadion an der Hafenstraße« seit 1964 trägt. Beide haben je zwei dicke Stücke Torte vor sich auf dem Teller. Man gönnte sich ja sonst nicht. Und überhaupt: Deutschland war wieder wer. Und das Ruhrgebiet war stets ein kleines bisschen mehr Deutschland in dieser Zeit – zumindest, was den Fußball anbetraf. Siege wurden nach demselben Prinzip eingefahren wie die Kohle in den Zechen – nicht mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei, sondern mit harter, ehrlicher Arbeit. Ein Prinzip, aus dem sich hier in Essen ein bodenständiges Selbstbewusstsein entwickelt hat. Im Aufgang zur Geschäftsstelle steht es noch heute in Marmor gemeißelt: »RWE war wer, RWE ist wer, RWE bleibt wer!«

Im Kader stehen nur Arbeiter auf Zeit

Die Gegenwart lässt Zweifel aufkommen, ob dieses Mantra die Zeit überdauert hat. Der Klub dümpelt seit zwei Jahren in der Regionalliga. Mit dem Aufstieg hat der Verein trotz eines Jahresbudgets von sechs Millionen Euro in dieser Saison nichts zu tun. Wer durch die Transferlisten blättert, bekommt den Eindruck, das Klubmanagement greife bei Verpflichtungen auf Zeitarbeitsfirmen zurück, so hoch ist die Fluktuation der Profis. Am Schlimmsten aber nagt am Mythos »RWE« der Verfall der einst epochemachenden Spielstätte. Nach der sportlichen Bedeutung ist Rot-Weiss auf dem besten Weg, auch sein Zuhause zu verlieren. Denn das Georg-Melches-Stadion ist eine Trümmerlandschaft. Von der historischen Flutlichtanlage stehen nur noch drei Masten, die Fans stehen eingepfercht auf zweieinhalb Tribünen, der Rest ist Brachland.

»Im Moment ist das alles ein bisschen blöd«, seufzt Stefan Meutsch. Ironie ist vielleicht die einzige Möglichkeit, mit der Situation umzugehen. Der RWE-Präsident sitzt vor dem Spiel gegen einen Fünftligisten im Niederrhein-Pokal in der Vereinsgaststätte. Es ist Dienstagabend und Meutsch inhaliert sechs Pils und zwei Frikadellen, weil gleich schon Anpfiff ist. Zigarettenqualm steht in der Luft. Es gibt Mettbrötchen. Eine Dame am Ausschank rührt lächelnd im Currywurst-Ragout. Der Chef der Sparkasse klopft zur Begrüßung auf die Tischkante. Ein angetrunkenes Seniorenpärchen fixiert die Kneipentür und wankt gen Tribüne. »Scharf, oder?«, freut sich Meutsch, und man fragt sich für einen Moment, ob der Chef eines Verlags- und Druckhauses die Wurst, die zurechtgemachten Bedienungen oder das bodenständige Ambiente meint: »Wo sonst finden Sie so was noch im Fußball?«

Beharrlich bröckelt der Putz an der Hafenstraße

Nirgendwo ist das Ursprüngliche des Ruhrgebietsfußballs greifbarer als in Essen. Im Umkreis spielen die Rivalen, mit denen sich RWE lange auf Augenhöhe sah – Schalke 04, der BVB, sogar der MSV Duisburg –, in modernen Multifunktionsarenen, während an der Hafenstraße beharrlich der Putz bröckelt. Meutsch sagt: »Im Moment muss man das mit Humor nehmen – diese Ruine mit ihrem morbiden Charme.« Ein bisschen gefallen sich der Verein und sein Präsident in diesem Außenseiterdasein. Woanders is’ halt auch scheiße.




Aus Heft#102 05/2010

Mensch Magath - der Trainer des Jahres


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Kommentare

  • User
  • 29.04.2010 17:25:42 AntiMöller

    6 Pils vor Anpfiff?! Alter...

  • User
  • 29.04.2010 17:35:00 M37

    ...habe mich auch schon gewundert. Nur sechs - datt hätt' es früher nich' gegeben.

  • User
  • 29.04.2010 19:00:48 Lederfresse

    Wer ist Kulturhauptstadt Europas um hier mal ein bißchen Niveau reinzubringen. Ich hoffe es finden sich ein paar Aufrecht um diesen Verein nicht kaputtgehen zu lassen.

  • User
  • 30.04.2010 09:28:20 rwerfurt

    Es muss ja wirklich schlimm um Rot Weiss Essen stehen, wenn man sich der Präsident schon vor dem Anpfiff sechs Pils in den Kopp jagt.

    Irgendwie schade wie es diesem Verein geht.

  • User
  • 30.04.2010 10:59:29 Hotte80

    Quatsch, sechs Pils! Wat is daran schlimm? Die zwei Frikadellen sollten Sorge bereiten. Und dann vielleicht noch eins von den Mettbrötchen hinterher, mit viel Zwiebeln druff.

  • User
  • 30.04.2010 11:01:24 Redondo71

    Wenn es Stauder-Pils gewesen ist, war es schon schlimm...

    Wahrscheinlich hat er aber nur zwei Pils getrunken, aber sechs passen einfach besser ins Ruhrpott-Klischee.

  • User
  • 30.04.2010 11:04:59 Redondo71

    Soll übrigens keine Kritik am Artikel sein, denn der gefällt mir gut. Das Foto ist auch hervorragend!
    Auch wenn man - wie ich - RWE nicht ab kann und schlechte Erfahrung mit deren Fanszene gemacht hat, ist es traurig, was aus diesem Verein geworden ist. Dabei bietet die Stadt Essen grundsätzlich wesentlich bessere Voraussetzungen als Duisburg, Bochum oder Gelsenkirchen.

  • User
  • 30.04.2010 11:05:13 Hotte80

    Verwechslung meinste? Zwei Pils, sechs Frickos?

  • User
  • 30.04.2010 11:07:13 Redondo71

    Genau! Plus 6 Mettbrötchen mit Zwiebeln sowie 6 Korn verdauen.

  • User
  • 30.04.2010 11:10:11 Hotte80

    Ekelhaft. Typisch Ruhrpott masagn

  • User
  • 30.04.2010 11:13:12 Redondo71

    Als echter Ruhrgebietsoppa haste aber beim Stadionbesuch auch immer ne Batterie Kümmerling in der Jackettinnentasche - sonst bisse gar keinen!

  • User
  • 30.04.2010 11:18:12 Hotte80

    Hier oben nehmen wir ja auch zu jeder Gelegenheit Küstennebel mit. Wenne da nicht jeden Tach 'nen 12er-Karton leersaugst, biste garantiert nicht nordisch by nature, sondern hast mindestens 25% süddeutsches Blut.

  • User
  • 30.04.2010 11:24:24 Veltinsbauch Eufi

    Ich muss Redondo da zustimmen. Die Stadt bietet im Grunde optimale Voraussetzungen, um einen erfolgreichen Erstligisten zu beherbergen.

    Die Misswirtschaft bei RWE zieht sich jedoch wie ein roter Faden durch die Jahrzehnte.

    In Essen sind so viele Unternehmen angesiedelt und RWE schafft es nicht, ein paar Unternehmen ins Boot zu holen. Nehmen wir Eon oder auch Stauder.

    Völlig unverständlich, finde ich. An der Hafenstraße wird, so wurde mir berichtet, noch nicht einmal die Essener Hausmarke Stauder ausgeschenkt. Stauder wäre doch ein prima Werbepartner mit lokaler Identifikation.

    Wie Otto Rehhagel richtig sagte: "Solange die RWE - Verantwortlichen keine Kontakte zu den finanzkräftigen Herren in den Türmen in der City knüpfen, wird Rot- Weiss im Profi - Fußball keine Rolle spielen".

  • User
  • 30.04.2010 11:25:15 Karpfenluder

    Heute 11:18:12 von Hotte80

    Hier oben nehmen wir ja auch zu jeder Gelegenheit Küstennebel mit. Wenne da nicht jeden Tach 'nen 12er-Karton leersaugst, biste garantiert nicht nordisch by nature, sondern hast mindestens 25% süddeutsches Blut.


    Hääää??? Is noch nich lange her, da haste mir erzählt, dat Zeuch säuft bei Euch keiner. Ja watn nu?

  • User
  • 30.04.2010 11:30:03 Redondo71

    In Essen schafft es aber nicht nur RWE nicht, den Kontakt zur Wirtschaft herzustellen. Mir fällt kein Verein in einer relevanten Sportart ein, der es dauerhaft geschafft hat, erstklassig zu sein. Als Beispiele nenne ich jetzt mal TUSEM im Handball und die Moskitos im Eishockey.

  • User
  • 30.04.2010 11:33:19 Hotte80

    Wat juckt mich mein Geschwätz von gestern?

    So halbzwölf, Zeit den Friesengeist anzuzünden.

    Wie Irrlicht im Moor,
    flackert's empor,
    lösch aus, trink aus, genieße leise,
    auf echte Friesenweise,
    dem Friesen zur Ehr
    vom Friesengeist mehr

  • User
  • 30.04.2010 11:34:38 calimero

    die machen einfach nix anderes als zu saufen und vermehren sich leider nur in einem bestimmten radius. da kann nix bei rum kommen.

  • User
  • 30.04.2010 11:50:06 Hotte80

    Is wie bei den Kroaten. Die stopfen sich von morgens bis abends ausschließlich mit Cevapcici und Djuvec-Reis voll, nehmen zum Zähneputzen Julicka und sind immer auf Klopperei aus.

  • User
  • 30.04.2010 11:51:23 Veltinsbauch Eufi

    Nicht nur darauf, sondern auch auf Betrügereien.... Wie schrieb Saloth so schön ? yugo betrugo. hehe...

  • User
  • 30.04.2010 12:34:15 AbteilungAttacke

    Dat mit Essen und den Sponsoren könnte aber eben leider auch an der Fanszene liegen. Es ist ja nicht so, dass RWE sich nicht um Sponsoren bemüht hätte. Aber wie mir schon der eine oder andere gutkleidete Herr zu berichten wusste, scheint das wohl auch ein Imageproblem zu sein....

    Aber Redondo, eines musst du mir erklären: Warum bietet denn Essen bessere Grundvoraussetzungen als BO, GE usw. ? Jetzt sag bitte nicht wegen der dort angesiedelten Gewerbestruktur...

  • User
  • 30.04.2010 12:49:23 Jothan

    Ist doch ganz klar: Wegen der dort angesiedelten Gewerbestruktur.

  • User
  • 30.04.2010 13:23:59 Redondo71

    Äh, ja doch, auch deswegen...Essen ist schon ein bedeutender Industriestandort. Eines der namhaften Unternehmen könnet ja durchaus mal auf die Idee kommen, diesem Traditionsverein debei behilflich zu sein, aus der Versenkung zu kommen. Warum unterstützen denn die in Essen ansässigen Firmen lieber Vereine anderer Städte (die Antwort hast Du ja selbst gegeben - hinzu kommt wohl auch, dass auf Funktionärsseite nicht unbedingt Kompetenz vorzufinden ist). Essen hat aber auch 600.000 Einwohner und damit mehr Menschen, die ihr local team unterstützen könnten, oder zumindest auch zu RWE gehen. Die Anbindung an andere Städte ist ebenfalls gut.

  • User
  • 30.04.2010 14:04:56 GTEvo

    Wollte der RudiD., ähm...RudiA. dort nicht als Berater einsteigen und den BlauWeissen Angst machen......

    GlückAuf
    8+4

  • User
  • 30.04.2010 14:35:49 Atatenango

    Stauder Pils: interessiert das irgendwen außerhalb von Essen? Zumal, lieber Eufi, irgendeine Brauerei werdet Ihr in Gelsenkirchen ja vermutlich auch haben, nennt Euer Stadion aber trotzdem Veltins Arena. Also da hinkt irgendwie die Argumentation, und selbst wenn es keine Brauerei mehr in Gelsenkirchen gibt wäre ja selbst sowas wie Stauder Pils oder Dortmunder Union (Brüller!) noch regionaler als Veltins.

    Küstennebel: hab ich glaub ich das letzte Mal vor 25 Jahren getrunken, gibt's das überhaupt noch zu kaufen das Zeugs?

    Zum Thema: unser Präsi (also der vom KSV) hat jetzt an alle Traditionsvereine der Regionalliga (also sowas wie Darmstadt 98, 1. FC Saarbrücken usw. und eben Rot Weiß Essen) einen Brief geschickt, dass diese sich bundesweit zusammen tun, um eine der drei 4. Ligen nur mit Traditionsvereinen zu führen, um dann gemeinsam einen Antrag an den DFB zu stellen, dass das umgesetzt wird. Grundsätzlich find ich die Idee ja gar nicht so schlecht, wäre wenigstens auch in der 4. Liga mal ein bisschen mehr los in den Stadien, was ja auch finanziell dann wieder interessanter für die Clubs wäre. Aber, ich glaub ja nicht, dass sich das umsetzen ließe.

    Und überhaupt: wann kommt im 11 Freunde eigentlich mal ein Bericht über den Traditionsverein Hessen Kassel? Selbst ein Poster war bisher noch nicht drin!

  • User
  • 30.04.2010 16:05:10 L3v3l0rd

    Stauder Pils: interessiert das irgendwen außerhalb von Essen?
    Moment!
    In unserem Kaff gibt´s ne Kneipe damit. War ich mal zu Karneval hackedicht drin und Pils bestellt. Hab ich noch auf der Theke umgeworfen. Ich:" Ey, ihr habt´n Stau da!" und feiere mich selbst.
    Hab aber kein neues mehr gekriegt...
    Fazit: Immer für´n Gag gut, dat Stauda.

  • User
  • 30.04.2010 16:13:47 MarcRamone

    Wenn ich an RWE denke, dann kommen mir immer gleich Ente Lippens und Panini Bilder in den Sinn.

    Hier gibt es eine klasse Bildersammlung

    Alle dabei!

    Als ich anfing die Bundesliga zu schauen, war RWE noch dabei ... und schwupps, dann auch geradewegs verschwunden! Es war die Saison 1976/77...

    Ich fand es immer schade, dass sie nicht wieder hochgekommen sind. RWE hatte immer eine gewisse Ausstrahlung, bis diese Faszination dann gänzlich genommen wurde durch den miesen Ruf einiger (vieler?) Fans. Zu schade!

    Aber auch S04 hatte einen miesen Ruf und es doch noch geschafft den Karren aus den Dreck zu ziehen. Vielleicht ein Vorbild?:-)

    Aber auch schön, dass dieser Thread der Bundesliga zugeordnet ist...

  • User
  • 30.04.2010 17:54:53 AbteilungAttacke

    @ Redondo

    Also, auch wenn ich jetzt den Klischeehammer raushole aber - dieses Identitätsgefühl der Essener für ihren Verein, das war doch nie wirklich da. Also die letzten 30 Jahre nicht, von 2010 an gerechnet (die graue Vorzeit der Fünfziger bitte mal weglassen)

    Während in Bochum der Malocher sich den Staub ausm Gesicht wischt und zu Bochum hält, die Biene-Maja-Jungs immer zu zehntausenden ins Stadion rennen und bei Blau Weiß die eigentlich klamme Stadt Gelsenkirchen über krumme Kanäle den Verein subventioniert, wird der Stadionbau im Besten Fall als kommunalpolitsche Waffe im Wahlkampf verwendet. Selbst RWO hat da mehr "Identitätsgefühl". Aus diesem Grund (u.a.) suchen sich die Essener Sponsoren wohl externe Vereine - eben weil diese 600 000 nicht geschlossen hinter RWE stehen.
    In Bochum, Gelsenkirchen, Dortmund stände der Verein nie zur disposition, in Essen ist das eindeutig der Fall. Von daher ergibt sich ein Teufelskreis... aber damit steht RWE nicht allein, man nehme mal nur Westfalia Herne. Ich würde weinen, wenn das Stadion am Strünkedeschloss dichtmacht. Aber um ehrlich zu sein war ich die letzten gefühlten 100 jahre nicht dort....

    Beim Sponsoring ist es ja auch immer eine Frage der "Marktlücke". Der Underdog ist mit Bochum besetzt, Quantität + jüngerer erfolg mit Dortmund, Tradition mit Schalke. Da ist es ja kein Wunder, warum Vereine wie Essen, Oberhausen oder eben auch Duisburg kein Bein an die Erde bekommen. Wobei das natürlich immer nur einen Teil darstellt - viele Probleme sind sicher auch hausgemacht.

  • User
  • 30.04.2010 19:02:47 AntiMöller

    dieses Identitätsgefühl der Essener für ihren Verein, das war doch nie wirklich da. Also die letzten 30 Jahre nicht, von 2010 an gerechnet (die graue Vorzeit der Fünfziger bitte mal weglassen)

    Ich möchte als Einwurf aber doch die 50er in`s Spiel bringen und somit auch an die Konkurrenzsituation mit Schwarz-Weiß Essen erinnern. (Schwarz-Weiß Essen...welche im DFB-Pokalfinale Ende der 50er gegen....zu faul zum Nachgucken...schon hoch führten und dann beschlossen, den Ball in den letzten 15 Minuten nur mit dem schwächeren Fuss zu spielen! Klar gewonnen! Und wohl alle "mit links" gespielt!)
    Essen war mal DAS Fussballzentrum, bevor die neureichen Kölner (vgl. Bayern) daherkamen.

  • User
  • 01.05.2010 12:14:26 Veltinsbauch Eufi

    "Aus diesem Grund (u.a.) suchen sich die Essener Sponsoren wohl externe Vereine - eben weil diese 600 000 nicht geschlossen hinter RWE stehen."

    Da muss ich dir zustimmen. In Essen findeste mehrheitlich BVB - Fans. Viele Essener haben sich irgendwann entschlossen, zum BVB zu fahren, weil sie sich das schwache Spiel von RWE nicht mehr antun wollten.
    Andere nehmen sowohl die Spiele des BVB und von RWE mit. Auf jeden Fall ist die Antipathie gegen Schalke in dieser Stadt riesengroß. Schalke - Fans gibt es auch nicht sooo viele in dieser Stadt, höchstens im Essener Norden, der an GE grenzt, in den Stadtteilen Katernberg und Kray.

    Trotzdem bin ich mir sicher, dass RWE ein größeres Fanpotential besitzt als zum Beispiel Bochum, Duisburg und Oberhausen. Man stelle sich vor, dass oft 8000 Zuschauer zu einem belanglosen Viertligaspiel kommen. In Bochum vergleichsweise kam es vor, dass man im Aufstiegskampf in der zweiten Liga nur 10000 Fans bei Heimspielen hatte.

  • User
  • 03.05.2010 18:38:50 FClix

    Was hat denn eigentlich der schlechte Ruf damit zu tun ? Als ob RWE, also der Konzern, einen besseren Ruf hätte als RWE, also der Verein...
    Für mich würde das prima passen, aber wenn ich mich richtig erinnere hat RWE als letztes BL Team, das solche aus Leverkusen bezahlt !!
    Essen gehört einfach wieder nach oben! Wegen den Essenern, (heißt das so?) aber auch um der vielen West Derbys ! Also: Was erlaube Strunz? Die alten Helden müssten jetzt einsteigen und helfen etc.
    Das Potenzial ist definitiv da.

  • User
  • 03.05.2010 22:53:19 AntiMöller

    Jezt ist erstmal Augsburch dranne, junges Füllen! Jeder darf mal, ja?!

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