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25.02.2010

Ailtons Gegenspieler im Interview

»Er ist immer noch ein Fuchs«

Interview: Dominik Bardow  Bild: Imago

Gegen Wuppertal II war es soweit: Ex-Torschützenkönig Ailton ist nun Sechstligaspieler. Sein Gegenspieler, ein 20 Jahre alter Gymnasiast, über Gassenbälle, Übergewicht und einen verhinderten Trikottausch.

Ailtons Gegenspieler im Interview - »Er ist immer noch ein Fuchs«


Nach 63 Minuten war es endlich soweit: Vor 3552 Zuschauern in der Krefelder Grotenburg machte sich ein kleiner, dicklicher Mann daran, Geschichte zu schreiben.



Der Torschützenkönig und Fußballer des Jahres 2004 war nun offiziell Sechstligaspieler: Ailton feierte als Einwechselspieler sein Debüt für den KFC Uerdingen, im Heimspiel gegen die U21-Mannschaft des Wuppertaler SV. Das einzige Tor für Krefeld erzielte beim 1:1 (1:1) zwar ein anderer ehemaliger Profi, Erhan Albayrak (18 Bundesliga-Spiele für Bremen und Bielefeld).

Dennoch war der 36-jährige Brasilianer das Thema des Spieles. Auch für den 20-jährigen Gymnasiasten Bahadir Incilli, der als Kapitän und Innenverteidiger der Wuppertaler gegen Ailton spielte. Wir sprachen mit ihm.

Herr Incilli, wie war es, gegen Ailton auf dem Platz zu stehen?


Er wurde relativ spät eingewechselt, aber man hat gesehen, dass er immer noch ein alter Fuchs ist. Er hatte auch ein, zwei gute Gelegenheiten, aber man muss auch sagen, dass er nicht mehr so in Form ist wegen seines Übergewichts. Aber für die Liga wird es vielleicht noch reichen.

Wie spielt man am besten gegen Ailton?


Mit Raumdeckung, ich und mein Kollege in der Innenverteidung haben ihn im Wechsel übernommen. Aber meistens stand er an der Mittellinie und wartete auf die Gassenbälle, die nicht kamen oder nicht ankamen. Aber er hat immer noch die Technik. Man muss ganz eng an ihm dranbleiben, damit er sich nicht drehen kann. Als er sich drehen konnte, hat er auch sofort geschossen.

War es etwas Besonderes, gegen ihn zu spielen?


Es war schon eine Ehre, immerhin ist er Deutscher Meister und Torschützenkönig. Ich kenne ihn auch noch aus der Sportschau. Aber es hat sich keiner ein Autogramm oder sein Trikot geholt oder so was. Auf dem Spielfeld gibt’s keine Freunde, da war er ein ganz normaler Gegenspieler.






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Kommentare

  • User
  • 25.02.2010 13:04:40 ColePorter

    Ein Interview, was man sich auch getrost hätte sparen können...

  • User
  • 25.02.2010 13:08:03 Karpfenluder

    Das ist vielleicht ein bißchen übertrieben aber es war definitiv zu kurz. Aber dafür hat er nun auch wiederum nicht allzu lange gespielt

  • User
  • 25.02.2010 14:20:12 Hoss

  • User
  • 25.02.2010 14:22:44 Hoss

    Ich finds gut. Das Interview ist sicher besser als eine sid Meldung, erhält die gleichen Informationen, liest sich nett und der junge Herr Incilli freut sich sicherlich auch, hier mal interviewt worden zu sein.

    Also alles shiny :)

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