Die Geschichte der Fußballfans

11FREUNDE-Spezial: Nr. 1

Die Geschichte der Fußballfans

Neu hier? Alle Infos zu 11Freunde Community
13.02.2010

Hoffenheimer Überheblichkeit

Wie hast du’s mit der TSG?

Text: Stefan Hermanns  Bild: Imago

Der Erfolg ist der TSG Hoffenheim in den letzten Wochen ein wenig abhanden gekommen, der Hang zur Überheblichkeit nicht. Unser Autor Stefan Hermanns hat eine seltsame Arroganz im Kraichgau beobachtet.

Hoffenheimer Überheblichkeit - Wie hast du’s mit der TSG?


Nun sag, wie hast du’s mit der TSG Hoffenheim? Vor einem Jahr war das die Gretchenfrage des deutschen Fußballs. Zwei feindliche Lager standen sich gegenüber: auf der einen Seite die Traditionalisten, die den Aufsteiger abgrundtief hassten; auf der anderen die Ästheten, die ihn für sein flottes Spiel zutiefst bewunderten.



Als bekennender Nostalgiker tendierte ich eher zur ersten Denkschule, andererseits hätte ich mir von meinem (Traditions-)Verein manchmal ein bisschen mehr von der konzeptionellen Herangehensweise der TSG gewünscht. 

Was mich an den Hoffenheimern mehr gestört hat als ihre fehlende Geschichte, war der Hang zur Selbstgefälligkeit. Sie haben immer so getan, als wären sie ach so viel klüger als alle anderen – und dank D. Hopp nicht einfach nur sehr viel reicher: Wir haben das beste Scouting! Die beste Jugendarbeit! Wir machen unsere Stars selbst! Es sei denn, wir können für sieben Millionen Euro einen 31 Jahre alten Verteidiger kaufen. Aber auch dafür gibt es natürlich eine schlüssige Erklärung.

Der Erfolg ist der TSG ein wenig abhanden gekommen, der Hang zur Überheblichkeit nicht. Zuletzt, nach der Niederlage in München, hat Trainer Ralf Rangnick sich mal wieder selbst gelobt. Die TSG nämlich nehme junge Spieler unter Vertrag, »um sie weiterzuentwickeln, und nicht, um zwölf Deutsche zu haben«. Gemeint hat er damit natürlich die Bayern, die ja bekannt dafür sind, dass sie nur fertige Stars aus dem Ausland kaufen. Von Philipp Lahm vielleicht einmal abgesehen. Und Bastian Schweinsteiger. Oder Holger Badstuber. Und Thomas Müller. Aber woher soll Ralf Rangnick das auch wissen? 




---
News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: 1899 Hoffenheim






Kommentare

  • User
  • 13.02.2010 13:14:50 ibanez605

    Das war also der Kommentar zur Hoffenheimer Arroganz?! Ein bißchen kurz und oberflächlich. Nicht sehr überzeugend!

  • User
  • 13.02.2010 13:17:45 pheks

  • User
  • 13.02.2010 13:18:18 pheks

    Hoffenheim-diss 2.0

  • User
  • 13.02.2010 13:47:21 Würzburger

    Also die Kritik mag insgesamt berechtigt sein, aber insgesamt ist das ein doch auch irgendwie arroganter Artikel, der Arroganz kritisiert.
    Nach dem Motto: Jetzt sind sie schlecht, jetzt kann man ihnen die Sprüche um die Ohren hauen.
    Und das Thema Jugendarbeit wird zwar auch als Sprücheklopferei charakterisiert, aber danach vernachlässigt. Schade, denn hier hätte man ja evtl. wirklich dieses Image korrigieren können, falls die Kritik berechtigt ist.

  • User
  • 13.02.2010 14:13:24 Ganna

    Ich finde das Gerede um die Hoffenheimer ziemlich bescheuert. Wieviel mehr "Tradition" haben denn die Mainzer, oder Cottbus?
    Irgendwann einmal ist auch der FC Bayern aufgestiegen. Mit welcher Logik will man da eine Dauerkarte in der höchsten Spielklasse erteilen? Der VfR Mannheim war auch schon mal Meister und wer kennt den noch?
    Wenn man sich an der Bedienung der niederen Instinkte und dem Dummgeschwätz unbedingt beteiligen möchte, dann könnte man den kolportierten Aussagen des Ralf Rangnick doch entgegen halten, dass er sich für einen "Ausbildungsverein" hält.
    Ich sehe da nicht so viel Arroganz, als mehr Eitelkeit.
    Aber was soll's? Er hat bis vor einem Jahr tatsächlich erfolgreich gearbeitet.

  • User
  • 13.02.2010 14:24:02 Arthur77

    Bin ich froh wenn Hoffenheim drei, vier Jahre in der Liga ist und das ganze Gesabbel mal aufhört. Permanent wird mit zweierlei Maß gemessen - wo ist der Unterschied zwischen einem Hopp im Hintergrund oder VW/Bayer (oder Papa Heinz)? Warum sollte Rangnick nicht auch mal Blödsinn reden; Hoeneß machte das andauernd - und die einzige "Rechtfertigung" dafür: Die ham' keine Tradition. Gääääähn.

  • User
  • 13.02.2010 14:41:15 Peter Lecour

    Liebe 11 Freunde,

    macht Ihr es euch nicht selbst etwas einfach?

    Meiner Meinung nach, kann man weder Bayerns momentanen Trend zu Eigengewächsen noch Hoffenheims Versuch, sich Durch Verstärkungen um das Internationale Geschäft zu bemühen, in dieser Art und Weise pauschalisieren...

    Was bei euch noch vor einer halben Saison in den Himmel gelobt wurde (Eduardo, Obasi, Salihovich... die Liste ist Lang), soll nun wieder völlig verkehrt sein?

    Die Bayern, in der Hinrunde nicht zuletzt auch von dieser Redaktion für Ihre Überheblichkeit gescholten, nun das Musterbeispiel, die "best practice" ?

    Ich bin immer ein brennender 11-Freunde Fan gewesen, dieses oberflächliche, "die-Fahne-in-den-Wind-halten", kann aber nicht wirklich euer Ernst sein.

    Da kann ich auch wieder die Zeitung mit den 4 Buchstaben kaufen.

  • User
  • 13.02.2010 14:43:33 Peter Lecour

    Verzeiht mir die Rechtschreibfehler, bin in Eile, um zur nächsten Sportsbar zu kommen...

  • User
  • 13.02.2010 15:14:23 AntiMöller

    Lieber Peter,

    1. der Artikel ist von Stefan Hermanns -bekannt aus Film, Funk und Doppelpass- und der schreibt für eine andere Zeitung, deren Artikel die "11 Freunde" manchmal abdrucken;

    2. der "Trend zu Eigengewächsen" ist im Falle grosser FC Bayern mitnichten ein "momentaner". Ich glaube, seit Bundesligazugehörigkeit spielte immer irgendein Spieler aus der eigenen Jugend in der 1. Mannschaft. Bei Bayern!

    Was aus Hoffenheim für Sprüche diesbezüglich lanciert werden, wie sie sich selbst darstellen, ist irreal, grössenwahnsinnig und peinlich, betrachtet man deren Ertrag aus der Jugendarbeit. Aber was kann Hoffenheim für Ragnick...?

  • User
  • 13.02.2010 15:15:33 AntiMöller

    kaufe ein "grossen" hinzu.

  • User
  • 13.02.2010 15:34:25 mentalita kölsch

    Netter Ansatz, über den es dann aber leider nicht hinaus geht. Vielleicht sollte man beim Thema Tradition nicht nur den Blick auf die Länge der BuLi-Zugehörigkeit, als vielmehr auch auf die Treue der Fans und ihre Beziehung zum jeweiligen Verein legen.
    Und dass die Verbindung von Fans der "klassischen" BuLi-Vereine zu ihrem Verein ein anderer ist, als die Verbindung bei "1899" (ein weiterer lächerlicher Versuch sich Tradition selbst zu geben), wo Herr Hopp auch schonmal die Auswärtsfahrt für alle finanziert, damit jemand mitkommt, sollte ja den meisten aufgefallen sein.

    Dabei sollte man mit Sicherheit auch nicht Bayer oder Wolfsburg vergessen, da Hoffenheim diese Linie einfach fortsetzt.
    Ich sehe Hoffenheim aber generell als Sinnbild für eine Entwicklung in der ganzen Liga, wo von Vereinsseite zunehmend nur noch der Fan als unkritischer Kunde, der hoffentlich viel Merchandise kauft und artig klatscht, gesehen wird.

    Aber genug davon, sonst kommt man ja glatt in Rage..

    Neidlos muss man auf jeden Fall anerkennen, dass es in den Strukturen von Hoffenheim auch einen Grad an Professionalisierung gibt, an dem sich andere Vereine manchmal auch mehr orientieren sollten, als dann doch wieder den alten Manndecker zum Sportdirektor zu machen, oder so (was sicherlich einen gewissen Charme hat, wo der Erfolg sich aber nicht immer einstellt).


    Eins noch: Zum Thema Jugendarbeit bei der TSG.

    Findes erstaunlich welche "Jugendspieler aus der Region" Hoffenheim dieses Jahr mit Zuculini, Prince Tagoe, Maicosuel verpflichten konnte. Das sind noch echte "Eigengewächse" und waren mit ca. 10 Mio Euro dann auch echte Schnäppchen.
    Aber zum Glück führt Dietmar H. Geld in dieser Beziehung nicht zu irgendwelchen Chancenungleichheiten, was aber nur daran liegt, dass bisher keiner von denen wirklich was gebracht hat.

  • User
  • 13.02.2010 15:39:12 orcun

    Gebe Ganna und Arthur vollkommen recht.

    Nur weil Nostalgiker in ihren 80ern oder 90ern hängengeblieben sind, sollte es noch lange keinen Grund für sie geben die TSG anzugreifen und das jedesmal mit der selben Rechtfertigung.

    Bin immer noch der Meinung dass Hoffenheim im internationalen Vergleich eine Bereicherung für die Bundesliga sein wird.

  • User
  • 13.02.2010 16:24:47 UrmelAusmEis

    Was ich an Hoffenheim nicht mag, ist nicht der Mangel an Tradition. Mir fehlt in diesem traditionslosen Aufstieg das Sympathische, die Erfolgsgeschichte, die einen Underdog liebenswert macht.
    Cottbus hat sich als Amateurclub ins Pokalfinale gegrätscht. Mainz hat dreimal dramatisch den Aufstieg verpasst und ein viertes Mal angegriffen. Unterhaching, Ulm: gallische Dörfer, sogar ohne Zaubertrank.

    Und Hoffenheim? Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga in die zweite Liga mal eben mit 20 Mio für Neuzugänge gepimpt worden.

    Hoffenheim ist wie der Nachbarsjunge, den keiner mag. Noch nix gearbeitet, aber von Papi zum Achzehnten nen 3er-BMW bekommen.
    Klar, auch die Felgen und die Soundanlage sind erste Sahne. Hatter Papis Kohle gut und stilvoll investiert. Nur - unsere Bewunderung darf er dafür trotzdem nicht erwarten, weils halt nun mal keine selbst erarbeitete Kohle ist.

  • User
  • 13.02.2010 17:32:09 Dieter Prestin

    Der Kommentar von UAE gefällt mir, vor allem der erste Absatz. Für einen Menschen, der in der jahrelangen fußballerischen Diaspora im Nordbadischen lebt, ist das mit der Erfolgsgeschichte allerdings schon wieder was anderes...

    Die Empörung darüber, dass Hoffenheim Gelder ausgibt, die nicht selbst erarbeitet wurden (Spieler, Stadion usw.), ist allgemein und reflexhaft. Ich kann diese Argumentation einerseits nachvollziehen. Mir gefallen diese Summen auch nicht.

    Andererseits fehlt mir von Anhängern einiger Traditionsvereine diesbezüglich oftmals die Sensibilität für die eigene Vereinsgeschichte oder -entwicklung. Wer fragt denn heute noch, ob der 1. FC Köln ein Kunstprodukt ist, das mit dem klaren Ziel an den Start ging, endlich mal überregional von sich reden zu machen? Oder dass Bayern München oder Borussia Dortmund ihre Stadien im Zuge von Olympia oder WM 74 von Bund und Ländern hingestellt bekommen haben? Das waren damals extrem entscheidende Wettbewerbsvorteile, da die Zuschauereinnahmen den größten Teil der Einnahmen ausmachten. Wer fragt danach, wie selbsterarbeitet das Geld aus dem Börsengang des BVB war (dem wenige Jahre später übrigens ein Vereinskassenstand folgte, der ohne Rücksicht auf die "Tradition" der Borussia eigentlich mindestens zu einem Zwangsabstieg hätte führen müssen, wenn man das mal mit Dynamo Dresdens Situation 1995 vergleicht)

    Warum ist Heinz Weisener Kult? Der hat auf St. Pauli auch nichts anderes gemacht, als seine private Kohle in den Verein zu stecken. Jean Löring: Kult.

    Warum wird nie darüber geschrieben, dass der Kultklub Mainz 05 bis 1992 jahrzehntelang keine zweite Mannschaft hatte, die dann aber schneller in die damals drittklassige Regionalliga aufgestiegen ist als Hoffenheim? Was ist daran anders? Nur wegen des tollen Namens Mainz 05 sind bestimmt nicht alle dorthin gewechselt.

    Ich möchte betonen, dass ich keinen der zufällig genannten Vereine oder deren Anhänger verurteilen möchte oder blöd finde. Ich bin auch kein Hoffenheim-Fan. Aber das Selbstgerechte in der Diskussion um Tradition oder Geld geht mir halt ab und an auf die Eier.

  • User
  • 13.02.2010 17:36:16 OsnaDevil

    Meine Einstellung zu Hoffenheim deckt sich mit der von Urmel. Mich stört die Beliebigkeit, die durch Mäzenatentum entsteht, weil dort Geld fließt, wo keine entprechende Leistung vorhanden ist. In einer ähnlichen Kategorioe sehe ich dabei durchaus auch Wolfsburg und Leverkusen.

    Das Geld, das dagegen andere Vereine wie z. Bsp. auch die Bayern über Sponsoren oder Merchandising verdienen, liegt in einer über Jahre erbrachten Leistung begründet.

    Das ist der Unterschied, der mich zu einem "ewig gestrigen" macht und der ich auch immer gerne bleiben werde.

  • User
  • 13.02.2010 18:12:27 raoul_duke

    Nein! Nein! Nein! Der FC Bayern ist der arrogante Verein in Deutschland! Uli Hoeness ist Präsident des FC Bayern. Nicht von Hoffenheim! Wir sind die arroganten Fans! Nehmt uns das nicht...BITTE!

    So, jetzt mal etwas seriöser.
    Auch ich finde den Artikel reichlich oberflächlich. Aber solange man die Sache nicht wie Athletic Bilbao konsequent durchzieht, wird man wohl keine Profimannschaft in einer europäischen Top-Liga finden die sich nicht aus der Mischung eigene Jugendspieler/zugekaufte, fertige Profis zusammensetzt. Nur woher das Geld kommt mit dem man das tu,t macht halt schon nen Unterschied. Und ich finde da hat Urmel schon das richtige zu geschrieben.
    Meines Erachtens nach brauchen sich ausserdem weder der FCB noch Hoffenheim besonders weit aus dem Fenster lehnen, wenn es um die Integration von eigenen Jugendspielern in die A-Mannschaft geht. Da gibt es weitaus bessere Beispiele. Was der FC Bayern vielleicht ganz gut macht ist, seine jungen Talente bei anderen Vereinen zu integrieren.

    Und nicht immer auf dieser "1899"-Sache rumhacken. Die haben ja nie behauptet das in diesem Jahr auch die Fussballabteilung gegründet wurde.
    Ich halte es mit Hoffenheim wie Marcus Wiebusch mit Bayern: "Ich hab auch gar nichts gegen Hoffenheim...Ahh, doch. Ich hab wohl was gegen Hoffenheim...aber nicht wirklich."

  • User
  • 13.02.2010 21:54:07 Hotte80

    Ich war noch nie da. Lohnt sich da mal ein 14-tägiger Aufenthalt?

    Ach doch, mir fällt ein so vor 10 JAhren war ich im Auto- und Technikmuseum Sinsheim. War gut, und ich erinnere mich an eine recht imposante Kirche.

    Also, Sinsheim ist klasse!

  • User
  • 13.02.2010 22:42:06 Hotte80

    Türlich nicht! Was is schon vergleichbar mit Wehen II?

  • User
  • 13.02.2010 22:53:30 Gruni

    Der Kommentar von Dieter Prestin trifft den Kern.

    Die Diskussion um Hoffenheim ist eine typisch deutsche Neiddebatte. Und neues Futter für die Nörgler gibt es auch schon. Dieter Mateschitz ist im Anmarsch.

  • User
  • 13.02.2010 22:53:48 Hotte80

    Prost!

  • User
  • 13.02.2010 22:56:30 Gruni

    Sorry Dietrich, hab aus dir einen "Dieter" gemacht!

  • User
  • 14.02.2010 04:05:12 AntiMöller

    Gruni: welches Fitzelchen von Kommentar des users Dieter Prestin könnte sowas wie den Kern treffen? Ich frage dass, weil ich nämlich denke, dass user Dieter Prestin das Thema verfehlt hat. Jener hat zwar völlig richtig auf den 1.FC Köln von 1949 hingewiesen, aber ist nicht auf das Störende Hoffenheims, dieses bevormundend Grossmäulige, hauptsächlich Nervende hingewiesen.

  • User
  • 14.02.2010 04:37:37 schappi1848

    Ab jetzt find i Hoffenheim übrigens wieder extrem scheiße. Nett nur die soziale 3 Punkteader!

    9*4 habt ihr mal auf die Uhr geschaut? Frechheit

  • User
  • 14.02.2010 04:47:19 El Buitre

    "..dieses bevormundend Grossmäulige, hauptsächlich Nervende hingewiesen."
    Schreibt ein Bayernfan!

  • User
  • 14.02.2010 04:57:54 schappi1848

    Geht inne Kiste. Das hat doch keinen Sinn! Meine Befürchtung ist jedoch, dass dieser Hoffenheimmist uns die Position dr "grauen Maus" auf Dauer streitig macht.
    Die gönnen einem doch nix!

  • User
  • 14.02.2010 05:12:20 El Buitre

    Ne, das schaffen selbst die Sindheimer nicht. Dafür polarisieren die zu stark. Ihr hingegen polarisiert ja nicht, ihr seid mehr so, so, so wie Bochum!

  • User
  • 14.02.2010 05:41:56 saloth sar

    also el, das ist jetzt nicht fair, da beleidigst du reinfach so und grundlos die bochumer!

  • User
  • 14.02.2010 06:15:29 AntiMöller

    Mit grossmäulig und bevormundend meinte ich sowas wie "nix dahinter", äusserst nervende Legendenbildung.

    Bayern-Fan, ja.

  • User
  • 14.02.2010 06:17:37 AntiMöller

    Geht inne Kiste. Das hat doch keinen Sinn!

    Nehme ich an,

  • User
  • 14.02.2010 12:45:02 linkswierechts

    13.2.1948 Gründung des glorreichen "FC", auch unter 1.FC.Köln weltweit bekannt. Liebe AntiSusi. 1949 war BRD. Kann man aber mal verwechseln.

  • User
  • 14.02.2010 13:09:06 UrmelAusmEis

    Erstaunlich, dass es bis Posting #24 gedauert hat, bis das Totschlagargument "Neid" den Weg in diese Diskussion geschafft hat.

  • User
  • 14.02.2010 13:22:22 pandrodor

    Wäre es Neid würde hier auch den Bayern geneidet. Die Bayern sind nicht der sympathischste Verein, aber sie haben sich ihr Geld selber verdient durch Erfolge und durch den Erfolg durch Massenzuspruch.

    Es war nicht so, dass Wurst-Millidär Uli Hoeneß dort groß investiert hat und dann aus München eine Weltstadt und Topfußballclub geworden ist.

    Zumal man auch bedenken sollte, dass wenn Hoeneß weg ist München noch sehr, sehr wahrscheinlich laufen wird und Hoffenheim ohne Hopp, tja.

    Aber mir kommt der Artikel auch etwas dünn daher. Sehen wir es als persönlichen Kommentar des Autors, dann geht es in Ordnung.

  • User
  • 14.02.2010 13:30:37 saloth sar

    haben sich die bayern auch das olympiastadion selbst erarbeitet?

  • User
  • 14.02.2010 15:07:21 AntiMöller

    Nein und dafür wurden wir ja auch ordentlich gehasst. Aber wie hoch war damals der Zuschauerschnitt? Und warum ist 1860 München nicht auch reich geworden?

  • User
  • 14.02.2010 15:10:40 AntiMöller

    Der Konkurrent M`Gladbach ist im Europapokal ja auch in`s Rheinstadion ausgewichen.

  • User
  • 14.02.2010 16:19:22 saloth sar

    naja, anti, so schwer ist das ja jetzt nicht zu verstehen. wenn du dich etwas bemueht haettest, waerst du sicher auch drauf gekommen, dass 1860 nur zwischen 72 und 76 (u.a. zuschauerrekord fuers olympiastadion 73 gegen augsburg) und ab 95 wieder im olympiastadion gespielt hat.

  • User
  • 14.02.2010 17:38:34 S Block

    Ach, wir haben doch schon alle mal in Köln im Europapokal gespielt.

  • User
  • 14.02.2010 17:43:20 pandrodor

    Das Oplympia Stadion hat nun nicht wirklich viel damit zu tun. Es wurde unter anderem für einen anderen Zweck(Nomen est omen?) gebaut und Bayern hat dann davon profitiert, finde ich persönlich nicht schlimm. Es ist gang und gäbe, dass bei solchen Dingen öffentlich Zuschüsse beigesteuert werden.

    Nur lustig, dass sich darüber die gleichen Leute aufregen, die dann auch meckern wenn das Stadion seit '72 leer stehen würde bzw nur für 4,5 Leichtatlehtik Wettkämpfe gedient. Wobei das dann natürlich verständlich wäre.

  • User
  • 14.02.2010 19:00:12 gustel_8

    der beitrag ist echt nicht sooo der hit.
    da hat man schon bessere sachen gelesen auf 11freunde.de.

  • User
  • 15.02.2010 04:35:24 saloth sar

    @pandrodor: es ging mir nur darum, dass die tollen bayern sich eben auch nicht alles erarbeitet haben, wie es mancher gerne hinstellen moechte. und dieses argument dann gegen hoffenheim wendet.

  • User
  • 15.02.2010 07:28:42 sgu07

    man hat ja das gefühl, bei dem artikel sind die letzten 80% verloren gegangen. aber der ansatz gefällt trotzdem.
    konnte man noch vor 15 monaten jede woche mindestens 3 tsg-lern zuhören, wie sie den profi-sport neu erfunden haben, welch ein glück es auch war, mit dem hockey-trainer peters die sieger-mentalität auf dauer gekauft zu haben, dass der rangnick der mann ist, der nie fehler macht, dass man eine mannschaft "entwickelt" hat, die jeden fehler nur einmal macht usw, usf.
    und jetzt? alles makulatur. die hoffenheimer sind nur stinknormale menschen. keine superstars. stellen wir uns lieber nicht vor, was gewesen wäre, wenn peters beim dfb sammers rolle eingenommen hätte.
    und der schindelmeiser? ein anfänger. keine führungsstärke. wo sind die reaktionen auf verfehlte ziele? man hört ihn gar nicht klug analysieren und referieren, wenns nicht so läuft.

  • User
  • 15.02.2010 13:14:34 unionchemiker

    urmel, die reichen nachbarskinder waren mir immer scheißegal. die bekamen quartalsmäßig verdient, oder eben nicht, backenfutter.

    wen ich richtig zum kotzen fand waren die armen kleinen habenichtse, die eben jenen reichen nachbarskindern aufs maul gaben aber wenn sie selbst was besaßen, die große fresse hatten.

    glaubst du ernsthaft, ERNSTHAFT, dass mainz, ulm und schlachmichtot nen gönner in der größenordnung ablehnen würden!? und kommen wir zum 2.teil der frage: macht es diese vereine zum jetzigen zeitpunkt besser oder liebenswerter obwohl wir alle wissen, dass jeder verfickte profiverein umkippen würde ab nem betrag X ? urmel, so sehr du auf die neiddebatte gewartet hast so sehr ist es mir ein bedürfnis, das wort scheinheiligkeit in die runde zu werfen....

  • User
  • 15.02.2010 14:59:51 El Buitre

    Dieser Hajo von Oberhausen, der Präsi, meinte hier im Video letztens auf die Fragen, ob sie einen Sponsor für ne große Summe in den Vorstand lassen würden, ob sie für Red Bulls Finanzspritze schwach werden würden und ob er sich vorstellen könne, das Stadion nach einem Sponsor umzubenennen, sinngemäß: natürlich würde sie das machen, sofort. Und das würden alle.
    Ist doch ähnlich wie in der Wirtschaft in diesem Lande, wer das Kapital in der Hand hat gibt die Richtung, die Regeln vor. Anders ist es im Spitzensport auf solch hohem Niveau doch garnicht möglich sich längerfristig zu behaupten und das Level zu halten. Wäre bei Bayern der Audideal nicht, bei Wolfsburg VW, bei Bayer der Bayerkonzern etc. Bayern wäre kein CL-Teilnehmer, Wolfsburg niemals Meister geworden und Bayern diesjährig kein Titelanwärter. Das dort gut gearbeitet wird ist gar keine Frage.
    Das dazu.
    Zur Leistungsdiskussion: die finde ich sehr objektiv. In meiner Arbeitszeit in Stuttgart war ich in deren 2. Ligasaison bei nahezu jedem Heimspiel und hab mich bestens unterhalten gefühlt an Hoffenheims frischen Offensivspiel, an Ragnicks oft nicht ganz nachzuvollziehender und dennoch effektiver Taktiererei, an Obasi, Ba, Salihovic, Eduardo und Gustavo, an Hoffes Aufstiegsrun vom Mittelfeldplatz in der Hinrunde bis zum 2. am Schluss und an großen Spiele. Und das trotz diesem scheiß Stadion.
    So einseitig wie meine Sichtweise ist, so einseitig ist doch auch die Behauptung, die Aufstiege und Leistung seien nur durch Geld erkauft. Denn mit Geld wie oben geschrieben, erstellt man die nötige Grundlage, durch gutes Arbeiten ist man erfolgreich. Und das muss auch für Hoffenheim gelten.

  • User
  • 15.02.2010 16:29:50 oberhofer

    Nun, Urmel hat die Neiddebatte angefangen. Denn warum mag er den reichen Nachbarsjungen nicht?
    Der einzige Grund, den Urmel nennt, ist, dass der Kerl seinen 3er BMW nicht selbst erarbeitet hat. Er sagt nicht der ist unsympathisch, oder der hat nen miesen Charakter, oder der ist ein Egomane. Nein, der einzige Grund fürs Nichtmögen ist der geschenkte 3er. Jetzt zitier ich mal Wiki:" Unter Neid versteht man das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (emotionale) Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer."

    Das ist mir alles zu simpel. Weder ist Hoffenheim das Böse im Fussball, noch Mainz 05 das Gute. Klar, die Hoffenheimer haben uns ein Image verkauft, das ihnen jetzt in Zeiten des sportlichen Misserfolgs um die Ohren fliegt. Gut so. Einst haben die "Jungen Wilden" aus Stuttgart die Liga aufgemischt, eine Saison später waren wir die Jungen Deppen. Die Mainzer verkaufen uns erfolgreich das Image des besonderen Vereins, aber nach dem Abstieg hättet ihr mal die lokalen Sportseiten sehen sollen. Jetzt läufts gut, is man wieder ganz besonders.
    Hinter den Kulissen funktionieren die Profivereine doch prinzipiell gleich. Da wird knallhart kalkuliert und agiert, gekauft und verkauft und auf Einzelne null Rücksicht genommen. Ob in München, Stuttgart, Hoffenheim oder Mainz.

  • User
  • 15.02.2010 17:02:14 UrmelAusmEis

    Musste ich leider mit rechnen, dass mir das BMW-Gleichnis um die Ohren fliegt. Wollte eigentlich viel weiter ausholen, habs dann aber doch gelassen, weil sich der Eintrag zu einem riesigen unstrukturierten Etwas ausgeweitet hatte.

    Ich neide Hoffenheim das Geld nicht (wer weiß, wofür ich als Fußballfan stehe, wird mir das auch glauben), ich sehe mich nur außerstande, sie für ihre Aufstiege zu achten.

    Das ist jetzt wieder viel zu knapp und bietet tausend Angriffspunkte, Definitionsstreit, etc., aber was solls. In zehn Sätzen lässt sich die Ablehnung nicht zusammenfassen, weil zu viele Gesichtspunkte eine Rolle spielen.
    Aber mehr als zehn Sätze zu schreiben, darauf hab ich keine Lust. Nicht schon wieder. Ich hab mehr Zeit mit Diskussionen über Hoffenheim zugebracht als mit Gedanken über Bochum, Mannheim, Mainz, Freiburg und Offenbach zusammen. Ein Missverhältnis, das ich nicht noch weiter ausbauen will.

  • User
  • 15.02.2010 17:50:37 rumpler

    Und Contento!
    Und Ekici!
    Und Alaba?

    Hehehe, Ralf der Fußball-Professor.

    Is doch lustich, den auch mal zu schmähen.

  • User
  • 16.02.2010 13:22:25 Ganna

    An Hotte:
    Besser Du quartierst Dich in Heidelberg ein. Von dort aus kannste jede Menge Ausflüge machen. Gerade das Neckartal ist ganz nett. Besser natürlich im Frühling. Der kommt in der Region immer etwas früher als anderswo.

  • User
  • 16.02.2010 14:21:19 unionchemiker

    urmel, dit iss das problem, was ich mit deiner argumentation habe: gehts in die tiefe, flüchtest du dich in den halbsatz "wer mich als fußballfan kennt...", deswegen reagier ich immer noch drauf. ich hab bis jetzt immer noch nicht EINE mich überzeugende linie erkannt in deinen zeilen, alles blieb oberflächlich bis dato.

    und dass ich dich ein klitzekleinwenig kenne, in fußballsachen, macht die situation nicht leichter. mir kommt nämlich dann immer wieder in den kopf geschossen wie du, speziell über das münchner, die wm-stadien philosophiertest. und genau DER punkt passt für mich vorn und hinten nicht wenn ich dich als fußballfan sehen soll, den du mit dem o.g. halbsatz gern abgeben würdest.

    tut mir leid...

  • User
  • 16.02.2010 14:43:48 Luis Enrique

    urmel ist der meinung, dass der erfolg erkauft ist. ist doch ganz einfach. blöder osthonk.

  • User
  • 16.02.2010 15:23:32 UrmelAusmEis

    Die Sache mit der Münchner WM-Arena ist doch eigentlich ganz einfach.
    Sie ist eine Zierde ihrer Zunft und ein würdiges architektonisches Highlight meiner Stadt. Dennoch hätte sie niemals für zwei Vereine gebaut werden dürfen, schon gar nicht, wenn die beiden Verein in Größe, Erfolg, Ruhm und Fanaufkommen so weit auseinanderliegen.

    Zum Rest hat Luis alles gesagt. Und ich in einer der 5 anderen großen Hoffenheim-Diskussionen bestimmt auch schon. Dort auch ausführlicher.

  • User
  • 16.02.2010 21:44:16 yokum

    Hoffenheim hat es scheinbar geschafft, eine besondere Stellung in der Diskussion einzunehmen. Stets wird es mit den Bayern verglichen und im selben Atemzug genannt (z.B.: Im Gegensatz zu Bayern hat Hoffenheim...)!
    Danke allen Beteiligten! In sportlich so schweren Zeiten tut diese Form der Aufmerksamkeit gut.

  • User
  • 20.02.2010 11:09:58 Emiliano Zapata

    Über Geld/ Tradition etc. wurde genug diskutiert, auch ich bin nicht überzeugt vom Hoffenheimer Konzept (obwohl so ne kleine Finanzspritze uns Arminen zur Zeit ganz gut täte... ;-)).
    Was mich aber am meisten nervt ist Prof. Rangnick, welcher für mich an Arroganz nicht zu überbieten ist... NIE lobt er den Gegner, wenn seine Truppe verloren hat, niemals sagt er, dass der Gegnger verdient gewonnen hat und einfach besser war. Entweder war es unglücklich verloren, Pecht etc. oder aber, wie gestern wieder (vielleicht war er gestern sogar mal im Recht), ist der Schiri schuld... WARUM kann man sich nicht mal an die eigene Nase packen und sagen: xy hat heute klasse gespielt, die waren besser als wir und haben verdient gewonnen... machen meiner Meinung nach nahezu alle anderen Trainer/ Verantwortlichen, zumindest fällt mir keiner ein, der es konsequent nicht macht... außer Prof. R. eben...

  • User
  • 20.02.2010 13:55:48 AntiMöller

    Ja, Ragnick leidet am "Arsene Wenger - Syndrom".

  • User
  • 20.02.2010 13:55:48 AntiMöller

    Ja, Ragnick leidet am "Arsene Wenger - Syndrom".

  • User
  • 20.02.2010 13:57:42 schappi1848

    Kannst Du das nochmal wiedeholen?

  • User
  • 20.02.2010 14:30:12 AntiMöller

    Ja, kann ich. Allerdings würde ich einen anderen Trainer wählen. Ralf Rangnick fände ich treffender.

zum Forum

Logge Dich ein, um einen Beitrag zu schreiben!

VON DEN LESERN EMPFOHLEN



DIE AKTUELLE UMFRAGE

Und bei euch so?

Chaos dahoam!
Trauer dahoam!
Freude dahoam!
Wut dahoam!
Lasst mich mit diesem »dahoam« endlich in Ruhe!




Das innere Derby: Ex-Dortmunder Werner Weist arbeitet heute bei Schalke 04


Wie heißen noch mal die Söhne von Martin Jol?

  • Cock
  • Dick

Das Tagesticker-Archiv

11Freunde Liveticker

11FREUNDE @ TWITTER