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12.02.2010

Wie Ahlen am Wunder bastelt

Kampf und Kleingebäck

Text: Sascha Keirat  Bild: Imago

RW Ahlen war vor der Winterpause noch totgesagter als Hertha BSC. Doch während in Berlin die Euphorie nur noch T-Shirts zu zieren droht, geben neue Erfolge im Münsterland Anlass zur Hoffnung. Wird ein Märchen draus?

Wie Ahlen am Wunder bastelt  - Kampf und Kleingebäck


Auch wenn es einigen nicht recht ist: RW Ahlen ist noch nicht unter der Erde. Selbst die böse Provokation von 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers, der den Tabellenletzten im Vorfeld der Montags-Partie indirekt als »Kotzbrocken-Verein« verunglimpfte, hinderte RWA nicht daran, bei den Sechzigern den zweiten Dreier in Folge einzufahren. Auch nicht der Feuerzeugwurf gegen den unbezwingbaren Sascha Kirschstein oder die Empfehlung des Stadionsprechers, sich nicht vom Schlussmann provozieren zu lassen.

»Kotzbrocken-Verein«

Ahlen klotzt ran und erkennt die Umrisse der scheinbar endlos weit entfernten Nicht-Abstiegszone wieder etwas schärfer. Eine Mini-Serie ist gestartet. Ästhetik wird dabei klein geschrieben, Kampf ist das Schlagwort, das Coach Christian Hock seinen Spielern quasi auf die Stirn tätowiert hat.





Kleine Brötchen statt T-Shirts

Während die Kollegen von Hertha BSC mit ihrer »Aufholjäger«-Kampagne oder Cottbus-Coach Pelé Wollitz (»Wir starten die größte Aufholjagd Europas«) das Glück erzwingen wollten, sich gedanklich schon am Saisonende unter der Sektdusche räkelten, hörte man aus Ahlen in der Winterpause kaum einen Mucks in diese Richtung. »Ich habe mir in meiner Karriere gemerkt, dass so was immer irgendwann zurück kommt. Ich backe lieber kleine Brötchen«, sagt Hock.

Zwar stellte sich die Tabellensituation für die Münsterländer ähnlich heikel dar wie für die »Alte Dame« aus Berlin – der Klassenerhalt schien nach mageren acht Punkten und noch magereren spielerischen Leistungen in der Hinrunde in etwa so wahrscheinlich wie die Ausstrahlung des »Literarischen Quartetts« auf RTL 2. Doch der stille Glaube an das große Ziel war da bei der grauen Maus der Zweiten Liga, nur eben ohne große Töne.


weiterlesen [1] [2]



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Kommentare

  • User
  • 12.02.2010 12:28:24 rockshox

    Lest doch bitte mal Eure Artikel bevor Ihr sie online stellt. Der erste und der zweite Absatz sind zum Teil identisch...

  • User
  • 12.02.2010 12:53:02 linkswierechts

    aber sie haben doch nur 2 online redakteure oder wie man das nennt ...:-)
    Ausserdem wäre der Artikel dann zu kurz...:-)

  • User
  • 12.02.2010 12:59:14 Karpfenluder

    Ausserdem wäre der Artikel dann zu kurz...:-)

    Muuuuhhhaaaaaaa! Der war mal so richtig gut, he,he.

    Der Fehler ist mir zwar auch aufgefallen aber nachdem hier gestern die Giesela so`n Zickenkrieg angezettelt hat, wollte ich nicht gleich wieder draufhauen........

  • User
  • 12.02.2010 13:05:21 Ron Ulrich

    ist behoben. wir sind für jeden hilfreichen hinweis und konstruktive kritik dankbar.

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