Die Elf des Spieltags
Domspatzen und Arschwackler
Text: Christian Piarowski und Fabian Friedmann Bild: Imago
Es ist wieder soweit. Die Bundesligaprofis zeigen uns ihr aufregendes Doppelleben. Ob Basketballer, Fuchs, Phantom, Gärtner, Domspatz, Brotbäcker oder Arschwackler – alle sind sie dabei. In der Elf des Spieltages.
Tor
Timo Hildebrand
Der schwäbische Domspatz machte den fünffachen Abroller wie zu besten Fliegerzeiten und parierte (fast) alles, was die Aspirinfabrik auf sein Tor drehte. Der Höhenflug ließ ihn jedoch frech werden, und er zwitscherte unverschlüsselte Botschaften an Bundesadler Jogi, der in seinem Nest aber schon genug Gezeter mit Wiese, Enke und dem kleinen Adler hat. Also Schnabel zu, Timo!

Abwehr
Patrick Owomoyela
Unser Regionalliga-Basketballer bemerkte erst nach 15 Minuten, dass er von seiner gewieften Raumdeckung Abstand nehmen sollte. Da stand es aber bereits 1:3 gegen seinen BVB. Manndeckung gegen Gegenspieler Elia war auch keine gute Idee, denn der war (zack!) an Owo vorbei und mit Bällchen schneller als der Ex-Nationalspieler ohne. Nach Querpass gab es dann Alley-Hoop mit Dunking in Weidenfellers Körbchen.
Sami Hyppiä
Ein finnischer Fuchs lehrte den Nachwuchs im neuen BayArena-Bau, wie Innenverteidigung heute geht: Fresse halten, dahin laufen, wo der Ball ist und einfach zum freien Mitspieler passen. Das junge Nebenmännchen Friedrich staunte mit tropfendem Schnäuzchen: Verteidigen kann so einfach sein.
Christian Fuchs
Der Österreicher glänzte in seiner Rolle als Phantom der Schalker Oper. Mittendrin statt dabei bestaunte er bei seiner Sonntagnachmittag-Siesta gelassen die Schalker Angriffe aus nächster Nähe. Die Mittellinie überquerte er nur beim Seitenwechsel.







