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15.05.2009

Keiner will Kuranyi

Tore: 13, Fans: 0

Text: Benni Kuhlhoff  Bild: Imago

Kevin Kuranyi steht bei den Fans nicht gerade hoch im Kurs. Kaum wird sein Name mit einem Verein in Verbindung gebracht, verfallen dessen Anhänger in Schockstarre. Dabei ist Kuranyi ein durchaus passabler Angreifer. Eine Ehrenrettung.

Keiner will Kuranyi - Tore: 13, Fans: 0


Die Reaktionen von Fußballfans sind manchmal so vorhersehbar wie ein Busfahrplan. Sobald Transfergerüchte um einen treffsicheren Angreifer aufkommen, schreien die Anhänger, die den Stürmer gerne in ihren Reihen sehen würden lauthals: »Ja, bitte«. Die Gegenseite, die den Stürmer zu verlieren droht, brüllt darauf reflexartig: »Nein, bitte nicht«. Denn nichts stößt bei einer Fangemeinde auf weniger Verständnis als der Verlust eines angreifenden Halbgottes. Doch ganz so vorhersehbar scheint dieser Jubel-trifft-Entsetzen-Algorithmus doch nicht zu sein.



Denn wann immer Transfergerüchte um den Schalker-Angreifer Kevin Kuranyi ranken, werden die Vorzeichen umgekehrt. Auf einmal brüllen die Schalker-Anhänger »Ja, endlich«, weil sie eine Chance wittern, den vielkritisierten Stürmer gewinnbringend an die Konkurrenz zu veräußern. Deren Anhängerschaft wehrt sich wiederum mit Fanprotesten und ohrenbetäubenden Unmutsäußerungen gegen eine Verpflichtung des 27-jährigen Stürmers. Deswegen dementieren die entsprechenden Vereine, wie jüngst der HSV, Stuttgart und Bremen, das Interesse an Kuranyi schnellstmöglich, um das aufgeheizte Fangemüt nicht unnötig zu strapazieren. Es scheint, als wolle sich niemand so recht eingestehen, dass man einen Mann wie Kuranyi gerne in seinen Reihen sehen würde. Doch eigentlich kann es sich kein Verein in der Liga erlauben, auf einen Stürmer zu verzichten, der bisher in jeder seiner sieben Bundesligaspielzeiten zweistellig getroffen hat. Kuranyi ist in eben diesen sieben Jahren allerdings zu einem Spieler geworden, der immer seltener Spiele durch seine Tore entscheidet, doch zumindest schafft er es, Spiele entscheidend zu beeinflussen. Leider nicht ausschließlich positiv, aber dennoch zuverlässig oft. In der Liga gibt es nach wie vor kaum einen Angreifer, der seiner Mannschaft so unermüdlich in der Defensivarbeit zur Seite steht wie der in Panama aufgewachsene Schalker. Doch eben dieser enorme Drang zur Mannschaftsdienlichkeit hindert Kuranyi mittlerweile zu oft daran in seinem ursprünglichen Arbeitsbereich, den zwanzig Metern rund um das gegnerische Tor, die nötige Ruhe und Konzentration zu bewahren. Die Schalker vergaben in der Hinrunde so viele Großchancen wie keine andere Mannschaft - immer mittendrin: Kevin Kuranyi. So wurde das einst hoffnungsvollste Sturmtalent der Liga über die Jahre zum Symbol für tragisches Scheitern.

Ballanahmen wie russisches Roullette

Doch Kuranyi ist keinesfalls ein schlechter Stürmer. Sein Problem liegt tiefer. Denn seit geraumer Zeit ist Kuranyi Zielscheibe für den Spott einer ganzen Fußballnation. Er steht unter Dauerbeobachtung und es scheint manchmal so, als würde jeder nur darauf warten, dass Kuranyi endlich wieder auffällig wird. Jede seiner Äußerungen wird so penibel durchleuchtet wie das Gepäck am New Yorker Flughafen, jede vergebene Chance wird zuerst ins kleinste Detail seziert und dann belächelt. Natürlich gießt ein theatralischer Abgang wie der aus der Nationalmannschaft - im Oktober 2008 war Kuranyi aus Enttäuschung über eine Nichtnominierung im Nationalmannschaftskader aus dem Stadion geflüchtet – Wasser auf die Mühlen seiner Kritiker. Sogar auf Schalke wurde daraufhin phasenweise jeder Ballkontakt Kuranyis gnadenlos von Pfiffen begleitet. Es gibt wohl kaum einen Spieler in der Liga, der kollektive Abneigung so auf sich vereinigt wie der ehemalige Nationalspieler. Das zehrt an der Psyche Kuranyis und das merkt man seinem Spiel deutlich an. Unsicher, beinahe fahrig präsentierte sich der die Nummer 22 der Schalker während dieser Saison. Jede von Kuranyis Ballannahmen ist in etwa so sicher wie eine Partie russisches Roulette. Doch wenn man einmal genau hinschaut, beobachtet man diese technischen Mängel auch bei ausgewiesenen Topstürmern wie Luca Toni. Doch der eklatante Unterschied zwischen Toni und Kuranyi ist offen sichtbar – Toni trifft das Tor, während Kuranyi vor dem Gehäuse eine Nervosität zu befallen scheint, die jegliche Torgefahr überstrahlt. Der Stürmer scheiterte bisher auf Schalke an den Erwartungen, die andere in ihn gesetzt haben. Sie haben in Gelsenkirchen mit Kuranyi als Tormaschine gerechnet und sind enttäuscht, dass sie sich mit einem soliden Stürmer abfinden müssen. Dabei wird vergessen, dass er als zuverlässigster Torschütze Jahr für Jahr dafür sorgt, dass Schalke zumindest am internationalen Wettbewerb schnuppert. Aber Solidität reicht eben nicht. Nicht für Schalke und offensichtlich auch nicht für andere Vereinen.

Und so wird sich die Fangemeinde weiter spalten, wenn die Causa Kuranyi verhandelt wird. Die Fans werden weiter Jubeln und Bangen. Sollte Kuranyi allerdings wieder zu alter Stärke zurückfinden und auch endlich wieder spielerisch überzeugen, wird er auch wieder die Wertschätzung erhalten, die ihm gerecht wird. Spätestens dann ist auch die Reaktion der Fans vorhersehbar: Sie werden ihn auf Händen tragen. Doch dazu müsste Kuranyis Torfrequenz sich wohl erst einmal dem Halterhythmus eines Stadtbusses annähern.




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Kommentare

  • User
  • 15.05.2009 22:53:19 DiscoStu713

    Naja,

    also ich war damals schon froh, als er Stuttgart verlassen hat...

    Das war damals einfach ein Top Geschäft für den VFB!!

    Denn er ist und bleibt stolper-Kuranyi...zwar mit einem ordentlichen Torschnitt, aber vielen spielerischen schwächen!!

  • User
  • 16.05.2009 00:05:18 Kassad

    Wenn man Kuranyi beschreibt, hat man das Gefühl sich selbst zu widersprechen. Auf der einen Seite ein Torgarant - er schießt fast mit Garantie alle zwei Spiele ein Tor, auf der anderen Seite muss man ihm vorwerfen, dass er zuviele Chancen ungenutzt lässt.
    Entweder wird er unglaublich gut bedient - was zu bezweifeln wäre oder er steht meist gut bzw. macht aus einer halben Chance eine tolle (vergebene) Torvorlage.

    Er sollte einfach in Ausland wechseln um dort wieder Zuspruch zu erhalten. Mit der Antipathie die ihm hier entgegen gebracht wird, kann man nicht erfolgreich sein.

  • User
  • 16.05.2009 00:09:09 MarcRamone

    Kevin Kuranyi ist wirklich ein Sonderfall. Auf Schalke kommt er wegen seiner Art und Weise bei den Fans nicht richtig an und genau das raubt ihm die Lobby bei den Fans. Ohne diese kann er sich keine Schwächephase erlauben, aber er hatte sie natürlich wie jeder andere BuLi Stürmer auch, nur ohne Rückendeckung und Geduld seitens der Fans. Das hat harte Folgen,w ie man sieht.

    Also eine reine Typfrage, die diese Situation ausmacht. Durch die geringe Rückendeckung hat in seiner aktuellen Schwächephase eine negative Eigendynamik eingesetzt und es klappt immer weniger. Die im Artikel erwähnte Psyche spielt da ein gehöriges Maß mit und die Unsicherheit nimmt vor dem Tor zu. Leider.

    Ich selbst bin von ihm als Typ bzw. Spielertyp auch nicht begeistert, aber sachlich betrachtet ist er im (fast) Soll. Wegen der negativen Eigendynamik ist die aktuelle Saison natürlich ziemlich übel geworden.

    Anderen Spielern hat man wesentlich längere Schwächephasen zugestanden. Bei Kuranyi ist da nicht mit zu rechenen.

    Eines muss man ihm bei dem ganzen Gebrassel jedoch lassen: Er ist nie vor Problemen davongelaufen! Er hat sich immer der harten Herausforderung gestellt und nicht hängen lassen. So gnadenlos er von den Fans ausgebuht und ausgepfiffen wird, er geht einfach seinen Weg. Respekt! Andere wären schon längst demoralisiert.

    Irgendwie glaube ich, passt er am besten nach Stuttgart. Dort war er klasse und vielleicht liegt ihm die Mentalität im dortigen Umfeld mehr. S04 oder Ruhrgebiet und er passen nicht so richtig, wie ich finde.

    Falls an den Wechselgerüchten zum HSV etwas dran ist, so wäre es eine interessante Sache.

    Aber definitiv ist Kevin Kuranyi und Schalke eine verrückte Angelegenheit.

  • User
  • 16.05.2009 00:14:39 MarcRamone

    Bei Kevin Kuranyi ans Ausland zu denken, kam mir gar nicht in den Sinn. Eigentlich auch wieder komisch, weshalb man es ihm nicht zutraut... In welches Land? Er spricht Spanisch, aber der spanische Fussball dürfte ihm nicht so liegen. In England kann ich ihn mir auch nicht vorstellen. (Off-Topic: Dort würde allerdings Podolski wunderbar passen!).

    Italien?
    Portugal?
    Frankreich?
    Latein Amerika?

    Wo passt er hin?

    @Kassad:

    "Wenn man Kuranyi beschreibt, hat man das Gefühl sich selbst zu widersprechen."

    Das war treffsicher formuliert. So gings mirt auch.

  • User
  • 16.05.2009 00:57:06 balljupp

    Wenn Kuranyi in Topform ist, ist er ein Superstürmer auf Nationalmannschaftsniveau.
    Wenn!
    Und hier kommt das Problem von Kuranyi:
    Jeder Stürmer erlebt in einer Saison mal eine Flaute. Aber während es bei anderen Stürmern ein paar Wochen im Jahr sind, sind es bei Kuranyi etliche Monate.
    Und es kommt noch etwas erschwerend hinzu:
    Während andere Stürmer, wenn es nicht so läuft, z.B. vom Topstürmer zu Bundesligamittelmass mutieren und auch noch ab und zu ein Tor schiessen, erreicht Kuranyi in seiner Flautezeit gerade mal unteres Zweitliganiveau.
    Ich denke, Kuranyi ist ein typischer Fall von zu früh zu hoch gejubelt und umgeben von Beratern und "Freunden" die ihm täglich erzählen wie gut er ist und wie gut er aussieht - auch wenn die Realität dann doch anders ausschaut.
    Oder wie wäre sein Auftritt in der Nationalmannschaft und sein "Style" sonst zu erklären.

  • User
  • 16.05.2009 01:39:14 MarcRamone

    Kuranyi und die Nationalmannschaft ist ja nochmal ein Extrathema. Als er kurz vor der WM 2006 von Journalisten gefragt wurde, wie er seine Chancen sieht bei der WM dabei zu sein sind, antwortete er ziemlich arogant mit einem Tonfall, dass er sich als sicher gesetzt dabei sieht. Wahrscheinlich hat ihm diese etwas selbstgefällige Aussage die Teilnahme gekostet, den diese Art mochten weder Klinsmann, noch Löw. Stattdessen kam ausgerechnet Mike Hanke, genau der Spieler, den Kuranyi auf Schalke ersetzen sollte!

    Ich war ja immer ein Befürworter von Mike Hanke, aber das wäre jetzt zu sehr Off Topic:-)

    Auf jeden Fall polarisiert der Bursche.

  • User
  • 16.05.2009 03:51:01 lebowski

    Zum Opener: Für mich stellt sich da ganz klar die Frage: An wem liegt's? Am Kevin oder an den Fans? Der spielt beim falschen Verein, sach ich. Der soll ma wechseln und unbeschwert rumdengeln. Das wird noch was, ich bin sicher.

  • User
  • 16.05.2009 12:01:53 turkelton

    @MacRamone:
    Da kann ich mich auch noch dran erinnern. Das war an dem Sonntag vor der Nomierung bei "Sport im Westen". Er meinte wortwörtlich zum Journalisten: "Nennen Sie mir einen Grund, warum ich nich dabei sein sollte!"

    Schon geil der Typ! :-D

  • User
  • 16.05.2009 12:18:32 Bogarde

    Kuranyi ist einfach beim falschen Verein!

    Dies wird vorallem dann deutlich wenn man Kevin mit seinem Manschaftskolegen Gerald Asamoah vergleicht. Der gute Gerald erzielte in dieser Saison fantastische zwei Saisontore. Kurnayi brachte es in dieser Saison immer in auf 13. Der Vergleich spricht eindeutig für Kuranyi. Die Fans sehen das anders ! Die wollen den Arbeiter(& Kämpfer) Asamoah; auch wenn dieser nicht wirklich effektiver ist. Kuranyi ist der Latino-Disco-Schnösel-Typ mit dem man sich im Ruhrgebiet nur schwer identifizieren kann. Leider scheine auf Schalke die Sympathiewerte wichtiger zu sein als die tatsächliche Leistung......

  • User
  • 16.05.2009 15:30:55 votava1899

    Tja,
    auch ich habe aufgestöhnt, als er mit Bremen in Verbindung gebracht wurde.. allerdings schiessen bei Bremen sogar unterdurchschnittliche Stürmer regelmässig Tore, Klose wird sogar Torschützenkönig. Klasnic hat immer 12-15 Buden gemacht. Also würde vermutlich Kuranyi auch mal an die 20 kratzen. Ist doch ok. Na gut, Toni wuerde in Bremen wohl 50 Pflichtspieltore erzielen (grobe Schätzung) aber was soll´s.
    ;-))

  • User
  • 17.05.2009 10:52:16 Kassad

    Und noch etwas positives fällt mir zu Kuranyi ein, wenn ich mich nicht täusche, fällt er nicht leicht. Er lamentiert nicht rum und ich kann mich nicht erinnern das er jemals was schlechtes über seine Kollegen gesagt hat. Er spielt fairer als viele Andere.

    @MarcRamone
    Ich find so schlecht passt er garnicht nach England. Groß, robust und sehr Kopfballstark. Er hat kein Problem mit körperbetontem Spiel.

  • User
  • 17.05.2009 22:47:06 MarcRamone

    Der Vergleich mit Asamoah und Kuranyi war absolut klasse! Daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber wenn man nur die Zahlen sprechen lässt gibt es einen klaren Sieger. Allerdings muss man sagen, weiß jeder auf Schalke, dass Asamoah kein gestzter Stammspieler mehr ist. Er wird nicht mehr lange beim S04 spielen und deswegen regt sich keiner auf. Meistens kam er nochmal in der zweiten Halbzeit rein, aber wegen seiner langen Zeit beim S04 eilt ihm nun natürlich ein Ruf der Treue voraus und zudem waren seine Leistungen in der Vergangnheit top. Das alles zusammen gibt ihm enorme Rückendeckung, eben jene die Kuranyi nicht hat.

    Dass Kuranyi kein Schwalbentyp ist, habe ich so auch noch nicht beachtet. Stimmt aber! Guter Hinweis.

    @Kassad
    Die von dir angesprochenen Argumente für England hatte ich so noch nicht gesehen. Muss ich nochmal überdenken. Wenn der richtige Verein von der Insel sich meldet, hat er gerne meine Freigabe:-)

    Hm, je mehr ich über ihn schreibe, umso sympathischer wird er mir. Hilfe!:o) Übrigens glaube ich eh, dass er die Schalke Fans nicht mehr für voll nimmt. Kann ich mir gut vorstellen. Die Fussballprofis halten uns ja eh schon für seltsam oder wir sind denen mehr oder weniger egal, bis auf ein paar Ausnahmen (wie Frank Rost). Aber Kuranyi muss bei all dem erlebten denken, dass die (wir) alle nicht mehr ganz dicht sind.

  • User
  • 17.05.2009 23:50:36 Kassad

    hehe... der Gedanke wie voll die uns nehmen ist echt gut. Da reden wir von unserem Sieg und haben uns maximal vom Auto zur Bierbar und in den Block bewegt ;)

    Aber das Thema Kuranyi ist wirklich interessant. Link Schaut Euch mal den Link an, dass spannende dran ist zu sehen, was Kuranyis Tore für eine Wirkung haben - nämlich praktisch keine. Ganze zweimal entscheiden - jetzt rein rechnerisch gesehen - seine Tore über einen Punktgewinn. Zweimal schießt er Schalke zum Ausgleich - mehr nicht. Mit seinen Assists verhält es sich nur einen Hauch besser. Leider hab ich keine bessere Statistik, aber der Gedanke ist interessant. Die Tore Kuranyis haben kaum Bedeutung für die Schalker Fans. Entweder verlieren sie trotzdem oder das Team hat sowieso gut gespielt.

  • User
  • 18.05.2009 11:13:43 goran298

    Hat nicht Farfan den Ball aus drei Metern übers Tor geköpft??
    Kann mich nicht erinnern, dass er deshalb mit Psycho-Pfiffen für
    den Rest des Spiels bedacht wurde!!

  • User
  • 18.05.2009 11:22:19 goran298

    Kuranyi ackert ja Gott sei Dank nicht so viel für die Mannschaft.
    Defensivarbeit ist für Ihn ein Fremdwort genau wie für Cacau
    und Gomez.
    Kann mich nicht an Stürmer erinnern die mehr nach Hinten arbeiten als die oben genannten.
    Kuranyi vergibt sicher einige Torchancen zu viel, aber im Schnitt
    hat er pro Saison trotzdem seine 13 Tore. So verkehrt kann das
    nicht sein.
    Und wie lang war die Torflaute von Klose bei Bayern? Wurde er
    deshalb bei jeder Ballberührung ausgepfiffen?
    Auf Schalke muss man sich wirklich mal fragen was man von
    einem Spieler eigentlich erwartet. Einerseits beraubt man ihn
    seines Selbstvertrauens, andererseits erwartet man Tore vom
    Fließband. Ein Wunder, dass Kuranyi auf Schalke überhaupt noch
    aufläuft und es nicht wie Emerson bei Real macht. Da sieht man
    das er "Eier" hat. ;) Nicht wahr Herr Kahn...

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