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01.10.2009

Schwule Fußball-Profis

»Manche spielen betont hart«

Interview: Frank Bachner  Bild: Imago

Die Kulturwissenschaftlerin Tatjana Eggeling, 45, befasst sich seit fünf Jahren mit dem Thema »Homosexualität und Fußball« und betreut schwule Bundesliga-Profis. Ein Gespräch über Leidensdruck und Versteckspiele.

Schwule Fußball-Profis - »Manche spielen betont hart«


Frau Eggeling, seit fünf Jahren forschen Sie über Homophobie im Fußball. Seit kurzem beraten Sie homosexuelle Profis. Spielen die in der Ersten Bundesliga?  

Ja.  

Wie kamen die auf Sie?  

Jemand, der diese Profis kennt und dem sie vertrauen, hat ihnen meine Nummer gegeben. Ich bin bekannt in der Szene.  


 
Und was erwarten die Spieler von Ihnen?  

Sie suchen einen Weg, wie sie ihren Leidensdruck verringern können. Schwule Fußballer leben unter einem immensen Druck, weil sie sich nicht offenbaren dürfen. Und irgendwann wird der Druck fast unmenschlich.  

Stehen diese Spieler vor dem Karriere-Ende? Dann wären die Folgen ja möglicherweise überschaubar.  

Nein, sie denken nicht ans Aufhören. Aber sie spüren immer stärker, dass sie nicht so gut spielen, wie sie es könnten. Das ist die Folge des Leidensdrucks.  

Wollen die sich deshalb nun outen?  

Das lässt sich so nicht sagen. Einige würden sich das wünschen, für andere bleibt es trotz allem ausgeschlossen. Doch es geht zunächst darum herauszufinden, was ein solcher Schritt für sie bedeuten kann. Für alle gilt, dass sie ihre aktuelle Situation für schwer erträglich halten.  

Was belastend ist die Situation für sie auf dem Feld?  

Sie bemühen sich extrem, als heterosexuell zu gelten. Das bindet unwahrscheinlich viel Energie. Und diese Energie fehlt dann in der Vorbereitung aufs Spiel, und sie fehlt natürlich auch auf dem Platz.  

Haben die Spieler mal konkret geschildert, wann sie versagt haben?  

Konkret nicht. Aber sie erzählen von Verletzungen, die sich holen, weil sie sich nicht so gut aufs Spiel konzentrieren können.  

Und weil sie im Zweikampf besonders den starken Mann markieren?  

Ja, klar. Die Spieler sagen, dass sie betont hart einsteigen, um als echter Mann zu gelten.  

Haben diese Spieler denn in ihrem Verein keine Vertrauensperson?  

Nein. Denn je näher eine solche Vertrauensperson am Profifußball ist, umso größer ist die Gefahr, entdeckt zu werden.  

Was befürchten denn die Profis, wenn sie entdeckt würden?  

Sie könnten von den eigenen Fans ausgelacht und von denen des Gegners regelrecht beleidigt und geschmäht werden. Sie könnten auch persönliche Sponsoren verlieren. Ihr Marktwert könnte sinken, weil zukünftige Arbeitgeber erst gar keine schwulen Fußballer einstellen wollen oder sie für weniger belastbar halten als heterosexuelle Profis. Die Spieler haben auch Angst, dass sie nur noch auf der Bank sitzen oder, schlimmer noch, als Nestbeschmutzer gelten und aus dem Verein fliegen. Und natürlich haben sie Angst, dass ihnen dann alle möglichen Leute die Bude einrennen, Fans, Medien usw., Leute, die ihren Schritt begrüßen oder Leute, die aus voyeuristischem Interesse jedes Detail ihres Lebens ans Licht ziehen wollen.  

Wissen die Menschen im direkten Umfeld dieser Spieler, dass sie homosexuell sind?  

Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Aber mir ist bekannt, dass homosexuelle Fußballer durchaus psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.  

Zu welchem Zweck?  

Sie erfahren, wie sie mit dem Versteckspiel am besten klar kommen. Für diese Menschen geht es um die Frage: Wie schaffe ich es, mich 24 Stunden am Tag zu verstellen, ohne kaputt zu gehen?  

Hatten diese Spieler mal das Gefühl, sie stünden kurz vor einem unfreiwilligen Outing?  

Jeder schwule Spieler, der versteckt lebt, hat dieses Gefühl. Egal, ob diese Angst begründet ist oder nicht. Das Gefühl ist immer da, weil die Spieler schon in der F-Jugend gelernt haben, dass Fußball und Homosexualität nicht zusammenpassen.  

Wie sieht denn dann ein persönliches Treffen mit Ihnen aus?  

Ich richte mich nach dem Spieler. Je bekannter einer ist, umso verschwiegener muss der Treffpunkt sein.  

Ein Bundesligaspieler lebt in einer grellen Medienwelt. Für ihn muss der Leidensdruck größer als für einen unauffälligen Regionalligaspieler.  

Ich kann es mir vorstellen. Je mehr jede Bewegung beobachtet wird, umso enger legt sich die Schlinge um den Hals eines schwulen Spielers. Es gibt ja in der Bundesliga schon lange keine reine Sportberichterstattung mehr. Bei der WM sind die Frauen der Spieler auf der Tribüne gezeigt worden. Tenor: Das ist die Frau von dem, die andere gehört zu dem, der hat so und soviel Kinder und so weiter.  

Da liegt der Gedanke nahe, dass die eine oder andere angebliche Begleiterin in Wirklichkeit eine Hostess ist, die zum Beispiel für einen Galaabend gebucht wurde, damit ein Profi nicht auffällt.  

Natürlich gibt es angebliche Begleiterinnen, die in Wirklichkeit Hostessen sind. Es gibt viele Anlässe, bei denen man mit einer Begleiterin auftauchen sollte. Da wird dann eine Hostess gebucht oder eine Bekannte gefragt. Längere Zeit ohne Begleiterin aufzutauchen, das geht im Grunde für einen homosexuellen Spieler nicht. Er hätte das Gefühl, sich verdächtig zu machen.   

Buchen diese Spieler Callboys?  

Ich kenne solche Fälle, aber die sind schon länger her.  

Meiden diese Spieler konsequent alle Schwulen-Szenen?  

In Klubs oder zu sonstigen Treffpunkten können sie natürlich nicht gehen, das ist ausgeschlossen.  



Tagesspiegel@11Freunde


weiterlesen [1] [2]





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Kommentare

  • User
  • 02.05.2009 23:30:59 tobsen23

    lustig, dass in dem artikel der vfb und hertha genannt werden, weil in beiden vereinen jeweils ein spieler spielt, denen ich zutrauen würde, schwul zu sein. ihr müsst euch nur mal angucken, wie die sich lieb haben, wenn sie zusammen spielen. oh, eventuell hab ich schon zu viel verraten.

  • User
  • 02.05.2009 23:47:34 einrudithömmes

    Über dich haste jedenfalls schon mal genug verraten...

  • User
  • 03.05.2009 00:05:42 S Block

    Jo, bannig lusti. Ik hebb vun Harten lacht.

    Mein lieber tobsen, ein jeder andere kommentierte Start zu diesem Fred wäre passender gewesen als dieser doofe, den Du - hoffentlich darfst Du Dich mit Trunkenheit rausreden - gepostet hast. Dein "hihihi"-Kommentar, "ich weiss was! ich weiss was! ich kenn einen!" ist lästig und unerheblich. Bitte, tu Dir und uns das nächste Mal einen Gefallen und schlaf noch ne Nacht drüber, bevor Du so ne Scheisse schreibst.

    Immer freundlich
    Frau Block

  • User
  • 03.05.2009 00:44:30 tobsen23

    ich sag ja nich, dass ich mehr weiß als ihr, ich seh ja nu auch nur die gleichen spiele. bei den beiden könnte ich es mir nur halt echt gut vorstellen, auch miteinander und so. wenn ihr davon allerdings nichts wissen wollt, weil homosexuelle spieler in eure romantische "wir brauchen weniger modernen fußball und mehr blutgrätschen"-parallelwelt nich reinpassen, dann verstehe ich das und werde nicht weiter spoilern.

  • User
  • 03.05.2009 00:57:46 schnelli

    In meine OldSchool-Blutgrätschen-Welt passen ehrlich gesagt problemlos Spieler mit allen möglichen sexuellen Präferenzen.
    Was ich von pubertierenden hihi-ich-glaub-ich-weiß-was-Postern nicht wirklich behaupten kann. Was du dir vorstellen kannst wer mit wem ins Bett geht interessiert einfach nicht und genau so ein Geblubber ist es was schwule Spieler davon abhält sich zu outen.
    Weil dann wirklich jeder Honk sie genau beobachten wird und in jede normale Begebenheit auf und neben dem Platz seine Projektionen von "gugge mal, die habe sich lieb" packt.
    Und mit Fußball hat das alles nichts zu tun. Wie so vieles heutzutage rund um unsern Sport.

  • User
  • 03.05.2009 01:03:54 tobsen23

    ja, schnelli, du bist ja auch weithin für deine toleranz bekannt, das musst du hier niemandem mehr beweisen, aber von so einer offenheit kann man in unserer gesellschaft nicht ausgehen, ganz besonders im fußball nicht, das muss dir klar sein.

  • User
  • 03.05.2009 02:46:47 RBaggio10

    Hab ich was verpasst? wo wird denn in dem artikel auf den vfb und hertha verwiesen?
    das thema gabs übrigens auch schon mal im fernsehen beim dsf, da hat fussballlehrer daum ziemlich für wirbel gesorgt, gut, dass sie den nicht nochmal zum thema interviewt haben.

  • User
  • 03.05.2009 02:54:38 Herthafreundin

    Dir ist schon klar, dass der Artikel über 2 Seiten geht?! ;-)
    Aber wie tobsen daraus welche Schlüsse zieht, kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen...^^
    Ja, dem Daum hätt ich damals direkt an die Gurgel gehen können...So was asoziales (entschuldigt meine Wortwahl, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein)!
    Zu der DSF-Reportage gibt es diesen Monat wohl eine Fortsetzung, ich weiß aber nicht genau, wann, hab vergessen, wo ich das gelesen habe...

  • User
  • 03.05.2009 09:19:00 Kelle

    cool wäre es, wenn sich mal 5-10 bundesligaspieler zusammentun würden und sich gemeinsam outen. idealerweise aus jedem verein mindestens einer. diese beraterin oder eine internetseite mit anonymen accounts könnte dazu dienen, dass die sich finden.

    ich denke, wenn man einer von vielen ist, dann würden die das machen. als einziger ist das sicher die hölle.

  • User
  • 03.05.2009 10:44:20 GTEvo

    "Das Essen meiner Mutter manchmal..So Noooohrdöösee Essen......Shrimps mit Kräuter und so"
    Mami "Ich bin schwul"

  • User
  • 03.05.2009 14:10:03 teckenbrauro

    zu tobsen fällt mir nicht mehr viel ein. nur mal als denkanstoss (war auch in dem interview klar zu lesen):
    gerade die spieler, die homosexuell sind, werden es doch aus reinem selbstschutz vermeiden, sich auf dem platz nach toren und titeln übermässig zu "herzen", weil sie sich dadurch zur zielscheibe von unsinnigen Gerüchten unreifer zuschauer machen könnten.

    wenn man der statistik glaubt, müsste in jedem Profiverein mindestens ein homosexueller spieler im kader sein. mir tun diese spieler einfach leid, weil sie m. E. keine andere wahl haben als sich zu verstecken um nicht völlig von "fans" und presse niedergemacht zu werden. selbst wenn im verein eine unterstützung da wäre, so ein dickes fell hat kein mensch, dass er die wöchentlichen beleidigungen und kränkungen aushalten könnte.
    es hilft auch wenig, wenn sich da eine handvoll spieler zusammenfindet und sich outet. es müsste schon mindestens ein wirklicher superstar wie C. Ronaldo, Messi oder Kaka, durchaus auch ehemalige Stars, sich vor aller welt outen, um das ganze salonfähig zu machen. Im endeffekt wird dann nämlich (hoffentlich) das fussballerische Können und nicht die sexuelle Orientierung den Fans wichtiger sein.

    P.S. schön, dass es Menschen gibt, zu denen diese Profis gehen können

  • User
  • 03.05.2009 15:39:44 Herginito

    sicher, fussball ist für einige kicker der einzig mögliche beruf, der durch negative öffentlichkeit existenzbedroht wäre. die meisten haben finanziell doch bestimmt ausgesorgt.
    dennoch: der fussballer lebt vom medialen interesse, denn aufmerksamkeit ist eine währung. dennoch wehren sich die schwulen kicker der versuchung, für mehr als ein tor der woche oder zehn minuten im sportstudio aufmerksamkeit zu verdienen. eine sportreportage, ein dokumentarfilm, eine autobiographie und eine lesereise zu beckmann und kerner - schon wäre die rente aufgebessert. das thema bleibt jedoch tabu.
    der leidensdruck muss unvorstellbar sein.

    doof nur, dass es überhaupt jemanden interessiert, ob ein spieler schwul ist. ich meine, wäre doch schön, wenn fussball nicht nur größer als religion wäre, sondern auch größer als fundamentale menschliche bedürfnisse wie z.b. sexualität.

  • User
  • 03.05.2009 19:16:32 Jason90

    Was ich mich da eigentlich frage: wie machen die das? Also wenn ich mir jetzt vorstelle mit einer ganzen Mannschaft von Frauen unter der Dusche zu stehen, die noch dazu vom Körperbau dem gängigen/meinem Schönheitsideal entsprechen... Ich denke ihr wisst was ich meine, das kostet doch ne Menge Selbstbeherrschung, sich da nichts anmerken zu lassen... Echt ne scheiß Situation...

  • User
  • 03.05.2009 19:24:36 snail1996

    Ich kann die Spieler gut verstehen, das Klima in den Ligen ist nun mal alles andere als politisch-korrekt, und auch die Medien würden sich drauf stürzen, sodass der Betroffene keine Ruhe mehr hat.

    Schade finde ich, dass sich kein ehemaliger Spieler mal traut, den Anfang zu machen. Vielleicht könnte daraus eine Initialzündung entstehen.

    Denn ohne einen Anfang wird sich nichts ändern, weil niemand - trotz diverser Lippenbekenntnisse ala 20er oder Staudt - die Folgen eines Outings wirklich abschätzen kann.

  • User
  • 03.05.2009 19:32:55 AntiMöller

    Herginito hat sich zu Recht gewundert, warum dieses Thema eigentlich so viel Aufmerksamkeit bekommt. Ist es wirklich sooo interessant, zu wissen, in welche Körperöffnung wer was steckt??!

  • User
  • 03.05.2009 20:49:12 tobsen23

    echt mal, manche scheinen es echt nicht zu verstehen...

  • User
  • 03.05.2009 23:12:00 DerBotschafter

    @tobsen

    Die Leute haben ja schon genug auf dir rumgehackt, wahrscheinlich siehst du dein Post mit einem Tag Abstand auch ein bisschen anders. Aber sich jetzt um 540° Grad zu drehen und "echt mal, manche scheinen es echt nicht zu verstehen" zu schreiben... Nichts für ungut, aber da schwirren ne menge Fragezeichen in meinem Kopf.

    Meinetwegen können die in ihrer Freizeit rummachen mit wem sie wollen..."nur in der Halbzeit, da geht nichts" hat mal jemand sehr treffend gesagt.

  • User
  • 04.05.2009 00:56:40 Schmierwurst

    @AntiMöller Also mich würde die sexuelle Ausrichtung von Spielern schon interessieren. Genauso wie mich interessiert, wie die Freundin von Schweinsteiger aussieht, in welcher Kneipe Mondragon nach dem Spiel seinen Absacker trinkt, mit wem Dédé in seiner Samba-WG zusammenwohnt und ob Christian seiner Frau wieder eine gelellt hat. Ich interessiere mich für das Privatleben von den Menschen in meinem Umfeld. Und dank medialer Dauerberichterstattung gehören Profifußballer zu meinem Umfeld. Eine einseitige Beziehung, fraglos.
    Man kann nur hoffen, daß der guten Frau Eggeling jetzt nicht die nächsten 5 Wochen ein Redakteur der Bild folgt, um einen Fußballer fotografisch outen zu können. Denn trotz meines Voyeurismus bin ich der Meinung, daß jeder Mensch selber über die Bekanntmachung seiner sexuellen Präferenz bestimmen sollte.

    Das tragischste Beispiel eines homosexuellen Fußballers ist wohl Justin Fashanu. War glaub ich auch mal ein kurzer Artikel in der 11Freunde.

  • User
  • 04.05.2009 01:11:24 tobsen23

    das is das beste, was ich je in meinem leben getan habe!

  • User
  • 04.05.2009 09:59:42 einrudithömmes

    Was ist das beste? Dieser Post? Dein Einstellung gegenüber der sexuellen Neigung anderer (oder dein Interesse daran) zementiert zu haben?

    PS: Mein Nachbar ist hetero, glaub' ich!

  • User
  • 04.05.2009 14:25:44 UrmelAusmEis

    Was Tobsen jetzt wirklich sagen will, vom Ausgangsposting abgesehen, wird nicht wirklich klar. 540° scheinen gut geschätzt.


    Ein paar kluge Dinge hat Schmierwurst geschrieben, insbesondere das "Geständnis", dass er - und wir alle - mit Interesse das Privatleben unserer "Bekannten" verfolgen.
    Das ist nun mal so, bei ihm, bei mir und auch bei allen anderen Fußballfans.
    Daher ist es nun einmal auch von "Interesse", welche sexuellen Neigungen der Spieler hat. Völlig wertneutral festgestellt.


    In einem Punkt jedoch muss ich Schmierwurst korrigieren: Wenn es der Bild um die Lust am Skandal ginge, dann bräuchte man keinen Redakteur mit Trenchcoat und Hut hinter der Dame herschicken. Zehn Minuten auf dem Redaktionsflur, und man hat genug Material für eine ganze Serie.

    Denn gerade über unsere Sportler existiert in den Köpfen der Journalisten eine Menge "off-Record"-Wissen. Dinge, die man weiß, aber für sich behält, weil das Vertrauensverhältnis Sportler-Journalist weitaus nachhaltiger die Kasse klingeln lässt als die eine schnelle Story (die noch dazu den Medienrat und die Öffentlichkeit gegen die Zeitung aufbringen könnte).

    So weiß (!!!) ich etwa, dass Herrn Daums Kokain-Eskapaden (und nicht nur diese) in und um Köln jahrelang ein sehr offenes Geheimnis waren. Bei einer der beiden großen Kölner Boulevardzeitungen gab es sogar eine interne Anweisung: Wie reagiere ich auf Anrufer, die vermeintlich brandheiße News dieser Art zu erzählen haben? "Wissen wir längst" wäre nämlich eine sehr ungeschickte Antwort gewesen.
    (Einschub: Übrigens habe ich mit diesem Wissen nachträglich auch das Verhalten von U. Hoeneß nach der Bundestrainernominierung von C. Daum neu bewerten müssen. Keine reine Arschlochaktion, sondern ein einsames, recht couragiertes Einschreiten, dass den deutschen Fußball vor einem möglichen Fiasko bewahrt hat. Solange Daum "privat" Drogen genommen hat, war es für Hoeneß kein Thema. Erst als Daum Bundestrainer werden w/sollte, und damit dieser maximal halbheimliche Drogenkonsum keine "private" Sache mehr gewesen wäre, hat Hoeneß reagiert.)


    Mit Geschichten wie diesen könnte man in jedem 11-Freunde-Heft eine ganze Seite füllen. Und tut es - clevererweise unter dem Namen "Günter Hetzer" als Satire getarnt...

    Aber dieses "Wissen" beschränkt sich eben nicht nur auf Bordellbesuche, Saufgelage, Steuerhinterziehungen, Drogenkonsum oder Fremdgehen. Auch die sexuelle Neigung der Spieler ist intern zumindest teilweise bekannt. Denn dass, wie im Artikel behauptet, alle Fassaden so perfekt sind, dass überhaupt niemand eine Ahnung hat, wage ich zu bezweifeln.

    Ich habe vor Jahren mal im (in der Regel gut informierten) Kollegenkreis einem Gespräch über schwule Fußballer beigewohnt. Dabei fielen mehrere Namen, wohlgemerkt keine der "üblichen Verdächtigen", die in Fußballforen kursieren (und zu denen z.B. ein Mensch wie C.Wörns immer gezählt wird, wegen solch überzeugender Indizien wie seiner hohen Stimme).

    Ich kannn mich jetzt noch an drei dieser Menschen erinnern, und diese drei Fußballer schienen mir in ihrem Verhalten - sowohl mit als auch ohne dieses Hintergrund"wissen" - absolut unauffällig. Man könnte sagen: unverdächtig, wenn dieses Wort nicht so negativ besetzt wäre.

    Woran ich mich übrigens nicht erinnern kann, sind drei Menschen, denen ich seitdem diese Namen verraten hätte.

  • User
  • 04.05.2009 15:45:25 S Block

    Nix da Courage. "Scheiss Uli Hoeness" hat es zu Recht lauthals durch diverse Stadien geklungen. Niemand kann mir erzählen, dass es nicht noch andere Mittel gegeben hätte, als das, was Uli Hoeness gewählt hat, Daum von seinen Drogen wegzubringen und/oder ihn daran zu hindern, Bundestrainer zu werden. Aber das Arsch Hoeness hat sich nun mal für diesen öffentlichen Weg entschieden.

    Und nochmal dafür: SCHEISS ULI HOENESS!

  • User
  • 04.05.2009 21:06:28 Luis Enrique

    wir singen SCHEISS ULI HOENESS!

  • User
  • 05.05.2009 10:03:09 BerndB

    Also ich lese fast buchstäblich jeden Sch... zu meinem Verein, aber wer welche Freundin hat, in irgendwelchen Discos auf den Putz oder sonst wohin haut, sind immer die Artikel, die ich größtenteils überspringe. Mich interessiert das Privatleben von fremden Menschen (seien es nur "entfernte" Kollegen oder Profisportler) einen feuchten Kehrricht und finde es interessant zu lesen, dass anderen Fans da tatsächlich anders geht.

    Zu dem obigen Artikel hoffe ich wirklich nur, dass dieser kein Eigentor für Frau Eggeling und ihre Kunden war.

  • User
  • 05.05.2009 15:03:19 bobby171

    also, erstmal danke 11Freunde fürs Verschwinden meines Pulitzerpreismäßigen Beitrags, und ich habe den richtigen Code eingegeben, verdammt GrGrGrgrgrgrgrgr!!

    Wer mit Wem oder Was poppt ist genauso egal wie Wer Welche Drogen nimmt, entscheidend ist aufm Platz. So, nur schöner, war mein verschwundener Beitrag gemeint.

    Woher wissen hier einige Schlaue eigentlich, welches Verhalten "irgendwie schwul" ist?? Und warum interessiert euch das?? Wenn interessiert das überhaupt?? Gibt es denn auch Hetero-Verhalten?? Habe ich aber so nie gelernt? Nein, das gibt es alles nicht, das sind die gesammelten Vorurteile, postitiv wie negativ. Und deshalb wird sich auch keiner outen und ist damit auch gut beraten.

  • User
  • 05.05.2009 18:02:21 unionchemiker

    heteroverhalten ist, sich über schwules verhalten den kopf zu zerbröseln....

  • User
  • 06.05.2009 10:19:12 manu_n

    wasn das überhaupt fürn killefitz... das zeigt doch eigtl nur, dass unsere ach-so-tolerante gesellschaft keineswegs tolerant ist!!! ich für meinen teil kann mir gut vorstellen wie ein schwuler kicker auswärts beschimpft werden würde! Bei schlechten leistungen wohl auch daheim...

    außerdem gibt es weder hetero- noch homo- verhalten!

    Es sollten alle mal runterkommen und der realität ins auge sehen! noch sind homosexuelle nämlich keineswegs ein teil unserer gesellschaft! Immer noch sind sie meist "außenseiter" aufgrund von irgendwelchen veralteten ansichten!

    In diesem Sinne ;-))

  • User
  • 06.05.2009 10:55:29 calimero

    klar gibt es homoverhalten.
    und sie sind doch wohl klar ein teil unserer gesellschaft. ob die rolle die sie dabei spielen ihnen oder uns gefällt ist ne andere sache.

  • User
  • 06.05.2009 11:15:38 manu_n

    dann erklär mir doch mal was homoverhalten ist! und das bitte ohne klischee- denken!!!

  • User
  • 06.05.2009 11:18:12 DerBotschafter

    Es sollten alle mal runterkommen und der realität ins Auge sehen!

    Ok, du fängst an. ;)

    Dieses überkritische alle-in-einen-Topf-schmeissen ist nämlich auch nicht die Lösung. Damit wird man sowohl bei den Homophoben als auch bei den Dummen nichts bewegen und Leuten wie mir und anderen, denen es schlicht egal ist, tust du damit Unrecht.

    Sorry, bin etwas geladen, komm gerade vom TÜV. ;)

  • User
  • 06.05.2009 11:20:18 calimero

    schwul is schwul, da gibts nichts zu erkären.

  • User
  • 06.05.2009 11:30:56 manu_n

    ja ok scheiß auf den tüv ^^

    schwul ist schwul. das ist mir schon klar ;-) ich bin ja nich doof ^^

    ich will auch auf keinen alle in einen topf schmeißen!!! also wenn es so rüberkam tuts mir leid...

    ich wollte eigtl nur ausdrücken dass schwule im prinzip aus meiner sicht immer noch eine randgruppe sind die nicht von allen akzeptiert wird...

  • User
  • 06.05.2009 11:31:58 manu_n

    ach ja nochmal zum thema schwul is schwul...

    woran willste das erkennen ;-))

  • User
  • 06.05.2009 11:39:37 calimero

    ich will es garnicht erkennen. aber die schwulen die ich kenne, die geben sich eher so, dass man es nach kurzer zeit eh merkt. ich habe bisher nur wenige kennen gelernt, die gerne in der masse untergehen. es ist eher so, dass sie sich unbedingt als schwule zu erkennen geben möchten.
    das passt jetzt aber schon wieder nicht hierher. die fussballer, die wollen sich wohl nicht zu erkennen geben und das ist mir auch egal. solange wiese seinen kasten sauber hält, ist es doch nicht wichtig, dass er schwul ist, oder?

  • User
  • 06.05.2009 11:49:35 manu_n

    lol wiese ;-)) naja dazu sag ich nix ^^ wiese is mir egal, wie eigl alle anderen privaten hobbys der profis...

    wie kommste überhaupt auf wiese ? ^^

    also meiner meinung nach kann man es nich erkennen. das sind für mich immer klischees, deswegen...

  • User
  • 06.05.2009 11:53:32 DerBotschafter

    solange wiese seinen kasten sauber hält, ist es doch nicht wichtig, dass er schwul ist, oder?

    5€ ins Phrasenschwen
    5€ in die Wortwitzkasse
    100 € für unqualifizierte Äusserungen
    150 € einfach mal so
    -------------------------------------
    260 €

    Dafür kann ich mir neue Bremsscheiben und einen Auspuff-Endtopf kaufen und mein Auto morgen wieder zum TÜV bringen. Danke.

  • User
  • 06.05.2009 12:03:16 manu_n

    xD

  • User
  • 06.05.2009 12:04:50 calimero

    aber auch nur, wenn du mit der kiste regelmäßig den nachwuchs zu auswärtsspielen fährst. sonst bleibt das geld im jackpot für ne gute sache.

  • User
  • 06.05.2009 12:12:09 manu_n

    ey ne gute sache wäre doch ne spende an mich ^^

    oder ne gute sache wäre: "schwule im fußball" ummal beim thema zu bleiben ^^

  • User
  • 06.05.2009 14:49:06 Aad de Mos

    Moinsen,
    also erstmal bin ich sehr erfreut über die vielen durchaus reflektierten Beiträge hier. Ich selber bin schwul und Dauerkartenbesitzer, womit ich zwangsläufig mit einem Thema wie Homophobie innerhalb wie auch außerhalb des Stadions in Konktakt komme. Für jene von Euch, die sich noch weiter mit der Thema auseinandersetzen wollen:

    http://queerfootballfanclubs.com/qff/content/view/ 168/30/lang,german/
    Das ist der Link zum zweiten Teil der Doku von Aljoscha Pause, welche am 19.05 im DSF läuft. Außerdem ist das die HP von QFF (Queer Football Fanclubs), wo Ihr sehen könnt, wo es schon organisierte Fans über Berlin und Stuttgart hinaus gibt.

    http://www.youtube.com/view_play_list?p=BC451375F2 7D4B16
    Das ist der Link zur preisgekrönten Dokumentation von Aljoscha Pause aus dem Jahr 2008, welche durch Christoph Daums peinliche Gleichstellung von Homosexualität und Pädophilie ja besonderes mediales Interesse erzeugte.

  • User
  • 01.10.2009 16:49:16 Big Chrome

    Was will man denn mit dem Outen bezwecken??????
    Ich oute mich ja auch nicht als Hetero.Deshalb:
    Einfach Klappe halten(so wie jeder Durchschnittskicker,nur wenige haben prominente freundinnen),und Männer poppen.

    So wie die ersten Schwarzen in der Buli,den Idioten ins Gesicht lachen und den Gegner schwindlig spielen....Falls sich z.B. CR:-) outen würde,könnte man nicht viel sagen...ok,lässt sich gern fallen,aber super dribbler und stilikone...

    Ich finde dieses sensible "Oh-ich-bin-schwul-man-könnte-micht-nicht-mögen".. .Juden und in jüngerer Zeit Schwarze waren härtester Verfolgung und Verspottung ausesetzt...und die meisten standen dazu,aufrecht.ein paar Jahre später gab es dann weniger idioten...
    auch dieses politically correct gefasel,das man ja nix schwulenfeindliches sagen darf,ist albern.sagen verbieten bringt nix,man muss das denken ändern.

    Ach ja:Ich persönlich halte Homosexualität für eine harmlose sexuelle Störung...ich diskriminiere niemanden deshalb.allerdings ist das verhalten meiner erfahrung nach schon etwas anders.die sexualität hat ja schon einfluss auf uns...

  • User
  • 01.10.2009 21:42:01 einrudithömmes

    Ich persönlich halte Homosexualität für eine harmlose sexuelle Störung.


    Deine persönlcihe Haltung mag zwar keinem weh tun (vermeintlich und auf den ersten Blick), ist aber nicht richtig. Homosexualität ist eine natürliche Ausdrucksform der menschlichen Sexualität, jetzt mal wissenschaftlich, ne. Soviel Zeit muss ein.

  • User
  • 02.10.2009 05:42:15 Big Chrome

    Doch!
    Im Normalfall zeugt ein Schwuler keine Kinder(ausser er wird gesellschaftlich zur Ehe gezwungen,mit einer Frau)-aber dies ist der Sinn der Sexualität.Die Fixierung auf eine Person des gleichen Geschlechts dient dem nicht.

    Manche Wissenschaftler sind der Meinung,dass es sich um eine Störung handelt...da dies aber der Mainstreammeinung nicht passt,werden diese als unseriös verunglimpft....

  • User
  • 02.10.2009 08:04:57 vokabelle

    Vielleicht sind die Schwulen einfach einen Schritt weiter und haben neben dem Zweck, dem Sex dient (Kinder zeugen), einen tieferen/ anderen/ weiteren Sinn darin entdeckt. Vielleicht gibt es sogar Heteros, die so empfinden. Aber ob man gleich eine Wissenschaft daraus machen muss...

  • User
  • 02.10.2009 12:19:34 annasonne

    ich hab gehört, manche machen das aus SPASS AN DER FREUD!!!!! unfassbar.

  • User
  • 02.10.2009 12:23:32 calimero

    loch ist loch

  • User
  • 02.10.2009 12:26:21 vokabelle

    ... so lautet die bahnbrechende Erkenntnis des Prof. Dr. K. Li Mero. Bravo!

  • User
  • 02.10.2009 12:32:02 calimero

    das sollte zum ausdruck bringen:
    schwul = sex unter gleichgeschlechtlichen.
    ist das so?
    denken so viele immer gleich an sex? denkt keiner an ne gute männerfreundschaft, weil die einsicht erlangt wurde, dass alle frauen spinnen?

  • User
  • 02.10.2009 12:36:11 vokabelle

    Viel interessanter finde ich die wissenschaftliche Erkenntnis, dass ein Hetero, der eine Empfängnis verhütet, an einer sexuellen Störung leidet. Am Ende sind wir wohl doch alle gleich gestört.

  • User
  • 02.10.2009 12:36:34 vokabelle

    Achso, und dich wollte ich nur ärgern, cali :-)

  • User
  • 02.10.2009 12:39:40 calimero

    und ich wollte alle frauen ärgern

  • User
  • 02.10.2009 12:43:45 vokabelle

    Schon klar. MEIN Wochenende ist jetzt auch echt versaut.

  • User
  • 02.10.2009 12:44:58 noorange

    Macht doch beide ne Männerfreundschaft auf.

  • User
  • 02.10.2009 12:56:01 calimero

    höhö, das tier mit dem dauerständer.

  • User
  • 02.10.2009 14:37:52 markanter

    ...weil die einsicht erlangt wurde, dass alle frauen spinnen?

    Würde auch in einem Aufwasch das Lesbentum erklären: Die spinnen, die Frauen.

  • User
  • 02.10.2009 17:41:13 kallulliranz

    Genau so isses: Anstatt sich ab und an kräftig durchorgeln zu lassen, dauernd Streit, wer den Müll runterbringen soll. Scheiß-Lesben.

  • User
  • 02.10.2009 17:46:51 markanter

    Griffig formuliert, junger Freund.

    Aber warum dauernd die Leer-Posts? Was will der Künstler uns damit sagen?

  • User
  • 02.10.2009 17:58:30 kallulliranz

    Garnix will der Künstler damit sagen. Bin noch üben. Neuling. Seit heute.

    Aber danke für Dein Lob. Iss doch so: Ob irgendwelche Weiber auf die Höhen gemischtgeschlechtlichen Lustgewinns verzichten wollen, oder sich ein schwuchteliger Mittelstürmer am liebsten vom Vorstopper einen blasen läßt, interessiert - sportlich gesehen - keine Sau.

    Einfach Klappe halten, gut kicken und der Fan ists zufrieden. Auf homoerotisches Rum-Outen oder tuntige Selbstbezichtigungen kann ich gut verzichten.

  • User
  • 02.10.2009 18:12:16 markanter

    Wäre eigentlich ein Super-Schluß-Post. Alles sauber ausformuliert. Große Worte gelassen hingeschrieben.

    Aber irgend ein pc-Heini wird sich garantiert noch mal melden und "Wortwahl", "Wortwahl" schreien ... Ihr werdets sehen.

  • User
  • 05.10.2009 15:07:53 kallulliranz

    Mannomann. Schwule Fußballfans. Was kommt als nächstes: Lesbische Fleischfachverkäuferinnen? Pädophile Briefmarkensammler? Exibitionistische Feuerwehrmänner?

    Sowas von daneben, dieses Thema.

    Iss doch so - wie schon in anderem Zusammenhang geschrieben: Ob irgendwelche Weiber auf die Höhen gemischtgeschlechtlichen Lustgewinns verzichten wollen, oder sich ein schwuchteliger Mittelstürmer am liebsten vom Vorstopper einen blasen läßt, interessiert keine Sau.

    Einfach Klappe halten, gut kicken und der Fan ists zufrieden. Auf homoerotisches Rum-Outen oder tuntige Selbstbezichtigungen kann ich gut verzichten. Und wenn die Schwulen in der Kurve poppen wollen, bitte: Zu Hause.

  • User
  • 05.10.2009 15:46:17 kallulliranz

    Ääääh, hier4hin wohl falsch gepostet. Hier war schon alles gesagt. Sorry.

  • User
  • 05.10.2009 15:58:42 kallulliranz

    Watt willst Du denn noch hier?

  • User
  • 05.10.2009 16:09:11 einrudithömmes

    Mitteilen, dass zum Thema Scheiß-Lesben und schwuchtlige Mittelstürmer für mich noch nicht alles gesagt ist. Wer behauptet, ihm sei das alles egal, bedient sich nich einer solchen Sprache.

    Der Artikel ist so überflüssig offenbar nicht gerade... auch wenn er sich selbst zerstört, denn für Toleranz wirbt man so nicht. Aber da können wir ja gerne nachhelfen.

  • User
  • 05.10.2009 16:16:05 kallulliranz

    Wer behauptet, ihm sei das alles egal, bedient sich nich einer solchen Sprache.

    Mir ist das eben alles nicht egal. Mir geht gehörig auf den Zeiger, daß sich die Outings, Selbstbezichtigungen und -darstellung prvatester Dinge immer weiter in der Öffentlichkeit ausbreiten. Jeder Depp glaubt unsereins mit seinem Schwuchtelkram belästigen zu müssen.

    O.K., wenn das in der Politik und so nötig sein sollte - ich kanns weder beurteilen noch ändern. Aber bitte nicht beim Fußball.

    Ansonsten: Lustig. Hat dieser markanter oben schon prohezeit. Wortwahl. Wortwahl.

    Alles gesacht jetzt?

  • User
  • 05.10.2009 16:36:54 einrudithömmes

    Nun, ich denke, da kommen wir - weder in Form (Wortwahl) noch Inhalt (Depp, Schwuchtelkram) - nicht mehr zusammen. Würdest du bitte vor dem Rausgehen meinereiner aus dem unsereins entfernen? Danke.

  • User
  • 05.10.2009 16:39:49 lebowski

    Weiß nich recht. Am besten mal nen alten Fred verlinken jemand. Was hier in den letzten Jahren schon zu dem Thema geschrieben wurde, reicht locker für ne Diplomarbeit. ...na sagen wir mal für ne Bachelor-Arbeit

  • User
  • 05.10.2009 16:40:10 kallulliranz

    Gekifft? Wat soll ich woraus entfernen?

  • User
  • 05.10.2009 16:41:38 einrudithömmes

    Gottchen... sprich nicht für andere sondern nur für dich, ok?

  • User
  • 05.10.2009 16:45:18 kallulliranz

    Och, da kenn ich viele, die so denken und reden wie ich. Warum soll ich nicht für die "sprechen".

    Gut, DU stehts auf der anderen Seite (nicht: Ufer. Seite, hab ich gesagt). Hasste klar gesacht und gut iss.

    Ab dafür.

  • User
  • 05.10.2009 20:08:57 sgu07

    sachma @kallulliranz, wo in deuschland is denn der kanaldeckel aufgegangen unter dem du vorgekrochen bist. hast heutmorgen 2 pillen geschluckt und fühlst dich jetzt stark? hast kein profil und proletest hier rum wie so ein dreckiges bayrisches freibiergesicht.
    hat dich der gauweiler gschickt?
    schleich dich!

  • User
  • 05.10.2009 20:36:46 betze_diaspora

    naja, wenn ich mir so den titel des artikels anschaue... mancher spielt halt betont hart.

  • User
  • 06.10.2009 11:25:52 kallulliranz

    @ sgu07:

    Moral gepachtet? Von wem? und für wieviel?

    Mannomann.

    Nochmal für Dich in Kleinkindsprech: Jeder darfso schwul oder nicht-schwul sein wie er will/kann. Iss mich egal. Schnuppe. Null Interesse.

    Aber bitte: Privatsache. Nix für öffentliches Rumnölen. Wird schnell zur Belästigung für andere.

    Is doch gar nich so schwer, oder?

  • User
  • 06.10.2009 11:32:40 saloth sar

    Wird schnell zur Belästigung für andere.

    ebenso wie du, du alte SCHWUCHTEL!

  • User
  • 06.10.2009 11:48:49 kallulliranz

    @ saloth sar:

    Watt willste lesen. Ein SELBER. Kriegste aber nich ...

  • User
  • 06.10.2009 12:10:54 saloth sar

    Watt willste lesen.

    ganz sicher nicht deinen scheiss!

  • User
  • 06.10.2009 14:48:57 markanter

    Einfach mal ‚ne kleine Fleißarbeit zwischendurch:

    Und mit Fußball hat das alles nichts zu tun. Wie so vieles heutzutage rund um unsern Sport. (Schnelli, 03.05.; 00.57:46)

    doof nur, dass es überhaupt jemanden interessiert, ob ein spieler schwul ist. (Herginito, 03.05.2009 15:39:44,)

    Herginito hat sich zu Recht gewundert, warum dieses Thema eigentlich so viel Aufmerksam-keit bekommt. Ist es wirklich sooo interessant, zu wissen, in welche Körperöffnung wer was steckt??! (Anti-Möller, 03.05.2009 19:32:55)

    Meinetwegen können die in ihrer Freizeit rummachen mit wem sie wollen..."nur in der Halb-zeit, da geht nichts" hat mal jemand sehr treffend gesagt. (Der Botschafter, 03.05.2009 23:12:00)

    Also ich lese fast buchstäblich jeden Sch... zu meinem Verein, aber wer welche Freundin hat, in irgendwelchen Discos auf den Putz oder sonst wohin haut, sind immer die Artikel, die ich größtenteils überspringe. Mich interessiert das Privatleben von fremden Menschen (seien es nur "entfernte" Kollegen oder Profisportler) einen feuchten Kehrricht (Bernd B., 05.05.2009 10:03:09)

    Wer mit Wem oder Was poppt ist genauso egal wie Wer Welche Drogen nimmt, entscheidend ist aufm Platz. (bobby171, 05.05.2009 15:03:19)

    schwul is schwul, da gibts nichts zu erkären. (calimero, 06.05.2009 11:20:18)
    l
    ol wiese ;-)) naja dazu sag ich nix ^^ wiese is mir egal, wie eigl alle anderen privaten hobbys der profis...(man_u, 06.05.2009 11:49:35)

    Was will man denn mit dem Outen bezwecken??????
    Ich oute mich ja auch nicht als Hetero.Deshalb:
    Einfach Klappe halten(so wie jeder Durchschnittskicker,nur wenige haben prominente freun-dinnen),und Männer poppen.. (Big Chrome, 01.10.2009 16:49:16)

    loch ist loch (calimero, 02.10.2009 12:23:32)

    Iss doch so: Ob irgendwelche Weiber auf die Höhen gemischtgeschlechtlichen Lustgewinns verzichten wollen, oder sich ein schwuchteliger Mittelstürmer am liebsten vom Vorstopper ei-nen blasen läßt, interessiert - sportlich gesehen - keine Sau.

    Einfach Klappe halten, gut kicken und der Fan ists zufrieden. Auf homoerotisches Rum-Outen oder tuntige Selbstbezichtigungen kann ich gut verzichten. (kallullifranz, 02.10.2009 17:58:30)

    Und wenn die Schwulen in der Kurve poppen wollen, bitte: Zu Hause. (kallullifranz, Gestern 15:07:53)


    Viele verschiedene Begründungsansätze, gepflegte bis derbe Wortwahl, aber ein Tenor. Kein Grund, irgendjemand von denen in die Sonderschule schicken zu wollen.

  • User
  • 06.10.2009 15:01:36 markanter

    @ saloth und kallullili

    Immer, wenn ich denke, doofer geht's nicht mehr, kommt Ihr zwei um die Ecke her.

  • User
  • 15.03.2010 23:50:37 Gabor aus ungarn

    Sexualitát ist nicht schwarz / weiss.

    Das hat mich ein Professor in der Schweiz gesagt.

    Und alle denken, das einen Homosexuellen würden ALLE mánner anziehen. Und das ist - denke mal - nicht so.

    Jeder hat seinen eigenen Vorstellung. Ob Hetero, Homo, oder mit anderen Sexuellen ausrichtung.

    Ich verstehe eigendlich überhaupt nicht, warum man auf die sexuellen orientierung fixiert ist, und nicht auf den Lesitung.

    Zum Rudi Assauer möchte ich mal sagen, Sie tun mir unheimlich leid...

  • User
  • 23.07.2010 10:00:23 skifahrer

    Schon an diesen Kommentaren hier kann man sehen: wer sich als Homosexueller outet, noch dazu im Profi-Fußball, muss mit Kommentaren verschiedenster Coleur und Wortwahl leben. Das 11-Freunde-Forum sollte doch eigentlich noch einer der wenigen Communities sein, wo halbwegs differenziert auch über solch ein Thema geredet wird. Und selbst hier ist das nur in Ansätzen möglich.
    Also gut, fassen wir uns mal alle an der Hand und wünschen jedem Fußballer, der sich outet, nur das Beste und ein unbelastetes Weiterspielen und -leben. Träumt weiter. Glaubt auch nur einer hier, die Süd- oder Nordkurve auferlegt sich die hier vielfach geforderte differenzierte Betrachtungsweise ? Das sind alles Assauer-Jünger von der Denke her. Was im übrigen für jeden Verein gilt, auf dessen Payroll Privatdetektive steh, die sich um das "Privat"-Leben ihrer Profis kümmern. Deswegen wird auch weiterhin jeder Profi seine homosexuelle Neigung kaschieren, solange er spielt.

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