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10.08.2009

Martin Kind über die 50+1-Regelung

»Vereine sind Unternehmen«

Interview: Philipp Köster  Bild: Norman Konrad

Heute befindet der DFB-Bundestag über die 50+1-Regel. Martin Kind, Präsident von Hannover 96, setzt sich für ihre Abschaffung ein. »Die Fans verstehen diesen Prozess nicht in allen Stufen«, sagt er. Hier erklärt er ihn uns.

Martin Kind über die 50+1-Regelung - »Vereine sind Unternehmen«


Herr Kind, Sie sind ein erfolgreicher Unternehmer, als Boss des Bundesligisten Hannover 96 derzeit unverzichtbar. Da hätten Sie es eigentlich nicht nötig, sich wegen Ihres Engagements für die Abschaffung der sogenannten 50+1-Regelung anfeinden zu lassen.
 
Es gibt ja keine echten Anfeindungen… Alle Seiten versuchen, – mehr oder weniger – sachlich zu diskutieren. Es geht ja schließlich um neue erfolgreiche Strukturen für alle Bundesligavereine. Ich habe die Diskussion um die 50+1-Regelung lediglich eröffnet, nicht mehr und nicht weniger.



Wann haben Sie diese Notwendigkeit erkannt?
 
Da muss ich etwas zurückblicken: Das war vor zwölf Jahren, 96 spielte in der dritten Liga und war praktisch insolvent. Ich habe mich damals bereit erklärt, Verantwortung für den Verein zu übernehmen. Am Beginn stand eine grundlegende Analyse. Warum war Hannover in diese Situation gekommen? Und die entscheidende Frage: Wie kann man die Zukunft gestalten? Der erste und wichtigste Punkt ist dabei aus meiner Erfahrung immer das öffentliche Produkt, also die Profi-Mannschaft. Das bedeutete für uns: Schnell raus aus der dritten Liga, rein in die Zweite und wenn es geht schnell in die Bundesliga. Das ist insgesamt gut gelaufen, besser als ich es erhofft hatte. Wir spielen in diesem Jahr – zwar unter schwierigen Bedingungen – aber immerhin schon im siebten Jahr in der ersten Liga. Der zweite Punkt damals war die wirtschaftliche Sanierung, und da wurde schnell deutlich, dass diese unter den normalen Bedingungen in der Regionalliga oder auch in der zweiten Liga nicht möglich ist. Das hat dann dazu geführt, dass ich ein Sanierungskonzept entwickelt habe, um 96 frisches Kapital zuzuführen. Sonst wäre der Prozess in Richtung Zukunft nicht möglich gewesen. Mir ist damals gelungen, vier Privatpersonen und ein Unternehmen aus der Region davon zu überzeugen, Geld als Risikokapital für den Verein zur Verfügung zu stellen. Damit konnten wir Handlungsfähigkeit für die Zukunft gewinnen und die Verbindlichkeiten bedienen. Der dritte Punkt war die Frage, warum Hannover 96 in diese Situation gekommen ist, was eben auch mit der Vereinsstruktur zusammen hing. Das hat dann dazu geführt, dass wir die Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft durchgeführt haben. Wir haben damals 80 % der Mitgliederstimmen für die Ausgliederung in die GmbH & Co KG aA bekommen. Das war notwendig, um Klarheiten der Entscheidungsprozesse zu realisieren, aber auch um der Philosophie zu folgen, dass Profifußballteams Wirtschaftsunternehmen sind. Meine Meinung ist es, dass alle Vereine der ersten und zweiten Liga letztendlich Wirtschaftsunternehmen sind. Und das diese Ausgliederung möglich ist, liegt daran, dass es die DFL als Kapitalgesellschaft gibt und dass es DFB und DFL den Vereinen ermöglichen, diesen Ausgliederungsprozess zu vollziehen. Diesen Weg bin ich sehr konsequent gegangen.
 
Es gibt nun bereits zwei Fälle, bei denen die 50+1-Regel ohnehin nicht greift, weil sie in Unternehmen integriert sind.

 
Stimmt: Diese zwei Präzedenzfälle sind der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen. Aktuell ist differenziert Hoffenheim dazuzuordnen. Für mich sind alle drei – und das ist wichtig – positive Beispiele dafür, dass professionell mit Kapitaleignern gearbeitet werden kann. Bei Hannover 96 haben wir schon mehrere Kapitalerhöhungen durchgeführt, die aber letztlich nicht ausreichend sind. Es bleibt die Diskussion: Will man als Partner unter dem Konstrukt 50+1 mehr Kapital zur Verfügung stellen? Diese Diskussion hat deutlich gezeigt, dass die Bereitschaft dazu letztlich  nicht besteht. In unserem Modell würde es sich ohnehin nur um regionale Investoren handeln, die entscheidenden Einfluss etwa auf die Besetzung der Geschäftsführung, die Genehmigung des Haushaltes und die Genehmigung der Investitionen nehmen wollen - nicht mehr und nicht weniger. Es geht da nicht um den Verkauf eines Traditionsvereins an kaum bekannte, möglicherweise internationale Investoren, die immer wieder auch schnell als Heuschrecken bezeichnet werden. Ich denke, es ist ein legitimer Anspruch von Kapitalgebern und Investoren, auf die wesentlichen Fragen auch einen wesentlichen Einfluss nehmen zu können. Deshalb ist diese Modifikation notwendig. Aktuell haben wir in der Bundesliga eine Dreiklassengesellschaft. Ein Verein wie zum Beispiel Hannover 96 hat keine Chance, mit den aktuellen betriebswirtschaftlichen Zahlen, eine positive Entwicklung zu erreichen. Das bedeutet, wir kommen in die Phase der Stagnation und werden permanent irgendwo zwischen Platz 10 und Platz 15 spielen und irgendwann auch wieder absteigen. Das ist normal, weil wir aus der eigenen Wirtschaftskraft einen weiteren erfolgreichen Prozess nicht mehr finanzieren können. Also – wir brauchen eine Kapitalzuführung.
 
Sie sprachen im Falle von Hoffenheim auch schon mal von Umgehungsstrukturen...
 
Ich warne vor Umgehungstatbeständen. Ich möchte eine sichere und reproduzierbare Struktur, und vor allem deshalb gibt es diese intensive Diskussion. Ich will den Konsens mit dem Ligaverband, der DFL und den anderen Vereinen. Unser Modell ist seriös, es verbindet die unterschiedlichen Interessen von Tradition und Zukunft der Vereine. Es geht mir darum, gemeinsam die Zukunft aktiv zu gestalten und nicht den Weg der Rechtsklärung wählen zu müssen.
 
Das Konsensmodell sieht Restriktionen vor, die Glücksritter und Spekulanten abschrecken soll. Haben Sie nicht die Befürchtung, dass Investoren dann dankend abwinken?
 
Ich habe schon erwähnt, dass es um eine seriöse Zusammenarbeit geht. Wer die nicht will, ist uns als Partner auch nicht willkommen.
 
Wird Investoren Unrecht getan?
 
Häufig schon: Es ist ja auch gerade in der Bundesliga nicht so wie das Bild in Medien gezeichnet wird, dass da irgendwelche bösen Investoren kommen, die über den deutschen Fußball herfallen und deutsche Fußballvereine übernehmen. Es entscheidet letztlich der Verein, wen er als Gesellschafter aufnimmt und ob er 10%, 20%, 30% oder 100% Gesellschafteranteile abgibt. Das muss er sich sehr genau überlegen. Das gehört zur Verantwortung. Der Verein bietet Anteile an und überlegt sich genau, welchen Gesellschafter er aufnimmt. Außerdem wird in der Diskussion vollkommen verkannt: die Mehrheit der Erst- und Zweitligisten sind schon jetzt Kapitalgesellschaften, in denen bereits mit einem Anteil von 25,1 Prozent wesentliche Entscheidungen blockiert werden können. Spekulative Investoren wird es ohnehin nicht geben: Es gibt im Fußball keine angemessenen Renditen, es gibt kein Wertsteigerungspotenzial. Wir haben hier in Deutschland die Situation mit Dietmar Hopp, der eine sehr regionale Beziehung hat, es gibt Wolfsburg, Leverkusen und in geringem Maße der kleine Kreis an Investoren um Hannover, die ihr Engagement letztendlich aus ihrer lokalen und regionalen Verantwortung heraus gründen – nicht unter wirtschaftlichen Fragestellungen. Wer das unter wirtschaftlichen Fragestellungen entscheidet, der sollte sein Geld in sein Kerngeschäft investieren, dort hat er deutlich mehr Renditechancen. Es wird also wohl keinen »bösen« Investor geben. Wer würde einen solchen Investor aufnehmen?
 
Verzweifelte Vereine in Geldnot?
 
Es gibt immer ein Restrisiko. Aber das haben sie auch im e.V. oder in einer Kapitalgesellschaft. Dieses Risiko können Sie nicht ausschließen.
 



Ergänzung zu Heft #90 05/2009

102 Sekunden Barcelona


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Kommentare

  • User
  • 30.04.2009 12:32:37 calimero

    jedes jahr ein kind, jedes jahr ein kind.....
    biiiiiiiis es sechsundneunzig sind...

  • User
  • 30.04.2009 13:02:43 AbteilungAttacke

    "...positive Beispiele dafür, dass professionell mit Kapitaleignern gearbeitet werden kann...
    ...es ist legitimer Anspruch von Kapitalgebern, auf die wesentlichen Fragen Einfluss nehmen zu können...
    ...es wird keine "bösen" Investoren geben...
    ...es gibt immer ein Restrisiko..."

    Kind ist ein Wirtschaftsfachmann und Anhänger der ökonomischen Religion, keine Frage. Das Problem bei diesen Leuten ist jedoch, dass sie sich viel zu wenig Gedanken über Folgen des "ob" und viel zu viele Gedanken über die Umsetzung des "wie" machen...

    In diesem Interview vermisst man einfach die angemessene Betrachtung der Angelegenheit von beiden Seiten. Prinzipiell spricht nichts gegen eine stärkere Einbindung von Investoren in Vereinen. Aber die flapsige Art und Weise, wie Leichtfußbruder Kind über die möglichen Gefahren drüberbügelt, verringern die Bedenken nicht, sie verstärken sie.

  • User
  • 30.04.2009 13:22:16 noorange

    Ich habe den Artikel kaum durchgelesen, weil ich dieses Investorengesülze nicht mehr hören kann. Nur so viel:

    Richtige(!) Investoren bringen eine gewisse Summe Geld hinein und wollen hinterher eine größere Summe wieder herausbekommen - mit allen Konsequenzen.

  • User
  • 30.04.2009 15:45:12 Chrischel9000

    Jaja, und Investoren sind auch alleböse und lassen ihre VIP-Loge am Samstag immerleersthen oder sind höchstens mit ihren russischen Geschäftspartnern da, wenn mal die Top4 gastiert..

    Die ganze Aufregung darum ist doch völliger Käse, erst recht eine Verteufelung von Kinds Gedanken (wobei er es ja auch nicht erfunden hat, sondern ldiglich propagiert).

    Kind hat doch völlig recht, dass es der Verein selber ist, wen und zu wieviel % er sich insBoot holt.
    Dass dann da auch anschließend mal ein diplomierter oder promovierter BWLer auf der Geschäftsstelle aufkreuzt, ist doch dann sogar zu begrüßen. Ist mir 100mal lieber, dass da jemand rumläuft, der schon mal was von Bilanzen und FiBu gehört hat, als einen selbstherrlichen Sonnenkönig, der ganz nach Gutdünken Millionen um Millionen versenken darf.

    Und wovor hat man denn nun exakt Angst? Überzogenen Renditerwartungen sind hier in Deutschland nun wirklich nicht angebracht - England dagegen ist hier aufgrund der anderen Einnahmesituation da schon anders gelagert.
    Und vor allem solange die DFL weiterhin akribisch die Lizenzvergabe betreibt, sehe ich keine Gefahr für dt. Vereine.
    Auch hier ist es mir lieber transparent zu wissen welcher Investor wieviel Geld in den Verein gebuttert hat, als dass das hintenrumgemurkst wird,weil der Verein sich nicht anders helfen kann und dann insolvent geht. Das ist ja aus anderen Sportarten hinlänglich bekannt.
    Allerdings sollten wir auch froh sein, dass wir im Gegensatz zu anderen Sportarten noch nciht in einem Franchise-System angekommen sind. Die Ängste davor akzeptiere ich und ich hoffe, dass hier dieDFL weiterhin auch hart bleibt und dem widersteht.

    Um jetzt das Ganze noch abzurunden,komme ich nun auch noch mit einem mittlerweile bekannten Gesülze:
    Deutsche Profi-Fussballvereine sind schon lange keine e.V. mehr, sondern schon längst millionenschwere Unternehmen. Wer das nicht einsieht, will es einfach nicht akzeptieren.
    Und das ganze ist eine logische Konsequenz an der auch die Fans nicht unschuldig sind. Schließlich will man ja ein ordentliches Stadion mit guten Spielern, während das Ticket natürlich auch nicht zu teuer sein darf. Props gehen an dieser Stelle verdientermaßen raus an MC Hoeness.

    Just my 2 cents

  • User
  • 30.04.2009 21:09:04 AbteilungAttacke

    Chrischel, selbst du wirst eingestehen, dass alle Sachen zwei Seiten haben. Kind PROPAGIERT, wie du richtig schreibst, gewisse Ideen. Sicherlich hat er sie auch bis zu einem gewissen Grad reflektiert. Aber eben nur bis zu einem gewissen Grad.

    Auch sind viele Vereine mittlerweile funktionell Unternehmen, die nach gewissen wirtschaftlichen Regeln unterworfen sind.
    Aber gerade dieser Vergleich kann einem Angst und Bange machen, denn auch ohne ein abgeschlossenes BWL-Studium und dem Runterbeten der jüngsten Finanzkrise kann man genug Beispiele finden, wo Missbrauch zu fatalen Resultaten führte.

    Da ist es auch kein Trost, wenn man darauf verweist, dass Vereine selbst verantwortlich sind, wen sie da ins Boot holen. Diese Argumentation schließt doch offenkundig doch ein, dass es "faule" Investoren gibt, die man ins Boot holen kann ("ihr seid doch selba' Schuld!")

    Ebenso wenig ist es sonderlich beruhigend, wenn man auf etwaige Sicherheitsregelungen seitens z.B. des DFB verweist, denn weder schließt dies den Mißbrauch aus, noch dass ggf. ein Verein, an dem einen Haufen Fans hängen, im Einzelfall vor die Hunde geht (eben z.B. weil die Lizens nicht vergeben wird). Der Wirtschaftsunternehmer wird hier mit den Achseln zucken und aufs Betriebsrisiko verweisen, für den Fan bricht eine Welt zusammen.

    Das Argument von noorange schließlich ist auch nicht von der Hand zuweisen. Das traditionelle Unternehmen hat Gewinn in Form von Kapital als Endziel. Der traditionelle Verein hat hingegen sportlichen Erfolg als Endziel. Beides kann einher gehen (mehr Kapital = bessere Spieler/Rahmenstruktur = mehr sportlicher Erfolg), dennoch sind sie imho streng zu trennen.

    Nochmals, niemand verdammt Investoren per se. Aber die Abschaffung oder Modifizierung der 50+1 - Regel ist ein enormer Schritt, der nicht ohne ausreichende Risikoabwägung erfolgen sollte. Und was mir bei Kind da definitiv in seiner Abwägung, jedenfalss in dem Interview, fehlt, ist der große Rahmen. Bei ihm klingt das alles locker, easy, null Problemo. Mehr Investoren, mehr Kohle (=Kapital), mehr sportlicher Erfolg, geil. Wenn keine Investoren, dann automatisch über kurz oder lang Abstieg uhuuuu. Untergang des Abendlandes aka Hannover.
    Das kann er seinem Friseur erzählen, aber in einem öffentlichen Interview wirkt das reichlich optimistisch-naiv (da nicht durchdacht) oder ungeschickt (da naiv propagiert).

  • User
  • 30.04.2009 21:52:49 Chrischel

    @AbteilungAttacke:

    Mir ist schon klar, dass es (gottseidank) genug Leute gibt, die dieses Thema kritisch, aber unvoreingenommen betrachten.Auf diese Leute (zu denen ich dich zähle) ist mein Kommentar auch nicht gemünzt. Es geht mir um diejenigen die auf der einen Seite finden dass "Geld stinkt" und auf der anderen Seite jammern, wenn ihr Verein die Ticketpreise mal wieder um einen Euro erhöht und wieder mal bis zum Schluss gegen Abstieg spielt.

    Auch sind viele Vereine mittlerweile funktionell Unternehmen, die nach gewissen wirtschaftlichen Regeln unterworfen sind.
    Aber gerade dieser Vergleich kann einem Angst und Bange machen, denn auch ohne ein abgeschlossenes BWL-Studium und dem Runterbeten der jüngsten Finanzkrise kann man genug Beispiele finden, wo Missbrauch zu fatalen Resultaten führte.


    Also wenn ich deinen Absatz richtig interpretiere, dann lieferst du mir doch gerade wieder Argumente..Schließlich habe ich ja gegen genau solche Vereine etwas,die wirtschaftlich komplexe Entscheidungen und Konstrukte verwalten, ohne Ahnung von der Materie zu haben, sondern lieber Sonnengottartig verwaltet werden. Allerdings lasse ich die Verpflichtung von Fach-BWLer Bierhoff hier nicht als Abbitte gelten.;)

    Zum Thema "Ins Boot holen" sehe ich das anders:
    Die Übernahme durch einen Investor lässt sich nach meinen Vorstellungen nur durch eine Merheitsentscheidung der Mitglieder realisieren. (Bitte korrigieren, falls ich mich irre) Somit liegt es einzig an den Mitgliedern, ob ein Investor überhaupt einen Verein übernehmen könnte.

    Bei dir ist mehrfach von "Risiko des Missbrauchs" o.ä. die Rede.
    Ich brauch wohl hier nicht auf einige insolvente Beispiele sowohl aus Fussball als auch aus anderen Sportarten zu verweisen, die es geschafft haben dank wirtschaftlicher Inkompetenz Fans zu den absurdesten (und bewundernswerten) Ideen zwingen, damit sie nicht insolvent gehen.

    Desweiteren lehne ich Nooranges Argument bezügl. Kapitalgewinn ab. Das ist viel zu pauschal! Denn schließlich ist Sponsoring auch eine Art der Investition, die aber nicht direkt zu Kapitalgewinn gehört.

    In einem Punkt muss ich dir allerdings uneingeschränkt Recht geben:
    Die Argumentation bezügl. Kalssenerhalt fand ich auch etwas sehr dünn und ungeschickt oder ich war einfach zu dumm dafür

  • User
  • 01.05.2009 16:02:29 Wer

    Ich finde diese Absicht absurd, Vereine in erster Linie als Unternehmen zu betrachten. Denn das ist falsch. Vereine sollten in erster Linie als Fußballmannschaften zu betrachten sein. Bevor ihr jetzt bdie Augen verdreht, bitte folgendes beachten: Das schließt Unternehmensstrukturen und Wirtschaftlichkeit in keinster Weise aus. Trotzdem sollte man bei Hannover 96 in erster Linie an eine Fußballmannschaft denken, nicht an ein Unternehmen mit Fußballspielabteilung.
    Letztlich ist in diesen Unternehmen aka Aktiengesellschaften wie es 96, Schalke, Dortmund (übrigens nicht der HSV, der es bisher geschafft hat Verein zu bleiben) sind, der Betrieb aufs Fußballspielen ausgerichtet. Man könte sagen, ein Unternehmen, das Fußball produziert. Ich hoffe, soweit sind wir uns einig.
    Jetzt stelle ich mir also die Frage, wieso muss dieser Verein dann in die Hände von Unternehmen gegeben werden (können)? Diese Unternehmen können, wenn es ihnen um den Fußball geht, auch als Sponsoren oder als Mäzene auftreten. Wenn Kind also sagt, das sie das nicht tun, nun, warum nicht? Der einzige Grund kann doch sein, dass es ihnen letztlich nicht um den Fußball geht. Sondern darum, selber etwas davon zu haben. Sei es Rendite, sei es sich mit einem eigenen Verein profilieren und diesen kontrollieren zu können. Ein schönes kleines Hobby, an dem man rumtüfteln und es im Notfall einfach falen lassen kann , wenn langweilig.
    Wolfsburg und Leverkusen sind sicher von ihrem Sponsor abhängig, aber noch nicht einfach eine weitere Abteilung ihres Sponsors. Und Hopp kann Hoffenheim nicht morgen an Abramowitsch verscherbeln.
    Was so schrecklich sein soll am Mäzenatentum, leuchtet mir ohnehin nicht ein. Früher waren es die großen Kunstschaffenden, die ihre Mäzene brauchten, um als Künstler leben zu können. Und das ist durchaus ein Antrieb, klug zu wirtschaften und erfolgreich zu sein. Tut der Verien das nicht, kann der Mäzen seine Gunst entziehen, aber er kann den Verein nicht einfgach nach Gutdünken weiterreichen. Es gibt da draußen bestimmt auch genug promovierte BWLer, die Fußballfans sind, und auch so bei vereinen arbeiten würden.

  • User
  • 03.05.2009 18:50:20 UrmelAusmEis

    Ich bin vor allem gegen eine Aufweichung von 50+1, weil es die Aufhebung dieser Regelung den Vereinsverantwortlichen zu einfach macht, eigene Versäumnisse durch den Griff in die "Tafelsilberkiste" wieder auszugleichen.
    Zwei Jahre Missmanagement? Die Ziele verfehlt? Mehr ausgegeben, als man einnehmen kann? Schon wieder nicht im Europacup?
    Macht doch nix, noch gehören uns ja 60% von uns selbst. Verkaufen wir halt nochmal 20%, dann kanns zwei weitere Jahre so weitergehen.

    Wer profitiert denn wirklich davon, wenn sich die Geldmenge im Fußball auf einen Schlag um 30, 40% erhöht? Hannover 96? Wohl kaum, denn auch Frankfurt, Dortmund, Schalke, Bremen, Hamburg, Hertha, ja selbst Cottbus, Bochum und Duisburg können eine vergleichbare Einnahmensteigerung erreichen. Elfter bleibt Elfter, egal ob mit 28 oder 48 Mio. Spieleretat.
    Spielen halt im Abstiegskampf künftig Nationalspieler aus Holland, Nigeria, Argentinien statt solche aus Slowenien, Mali und Kolumbien.
    Profitieren die Fans? Natürlich nicht, schon gar nicht die in Hannover oder Bochum. Was nützt es, Kyut zu verpflichten, wenn Wolfsburg oder Frankfurt Ibrahimovic oder Nasri holen?
    Okay, für die Fans in Bremen oder Hamburg isses vielleicht nicht soo schlecht, weils künftig dank Investorenkohle auch mal fürs CL-Viertelfinale reicht.

    Profitieren die Vereinsverantwortlichen? Na ja, kommt auf die Verträge an. Gut möglich, dass da der eine oder andere noch mal eine schöne Gehaltssteigerung erwarten darf...

    Und an wen fließt der Rest der Kohle? An die Hannoveraner Autohändler, der nicht mehr einen BMW X5 an Lala oder Forssell verkaufen müssen, sondern einen Porsche Cayenne an Huntelaar oder Mascherano. Oder an die Immobilienmakler. Nicht nur die rund um Hannover, sondern auch die rund um Buenos Aires und Stockholm.


    Was mich an Herrn Kind jedoch am meisten ankotzt:

    Dass er wiederholt erklärt, sich das Recht aufs Denfußballindiescheißereiten zur Nor vor Gericht erstreiten zu wollen, wenn der Großteil seiner Kollegen zu vernünftig sein sollte.
    Komme ihm bloß keiner mit Solidarität. Oder Mehrheitsbeschlüssen. Oder sonstigem basisdemokratischem Kram.

  • User
  • 04.05.2009 03:14:07 DerBotschafter

    Gibt es eigentlich irgendeine (ungefähre/imaginäre) Frist, bis wann man das entscheiden möchte?

    Ich finds ja gut, dass sich beide Seiten äussern und ihre Standpunkte mehr oder weniger gut darlegen, aber sollte nicht auch irgendwann der Punkt erreicht sein an dem man sagt "Wir machen das" bzw. "Wir lassens bleiben."?
    Eile und Druck sind schlechte Ratgeber, aber ich denke die ganze Zeit, dass wärend man jetzt diskutiert und sich allein ins Thema "50+1" verbeißt, Zeit verstreicht, um über Alternativen zu sprechen. Kann doch nicht sein, dass das Wohl und Wehe des dt. Fußballs allein in den Händen bzw. Geldbörsen von Abu Dhabi und Co. liegt.

    Naja, vielleicht werde ich nächstes Wochenende mal zur Lohrheide fahren und mir ein Spiel von Wattenscheid 09 anschauen. Laute Witze über Mäzene und "Betriebssponsoring" bringen mich vielleicht ein bisschen weiter. Haha.

  • User
  • 04.05.2009 09:18:08 Luis Enrique

    also wenn die folge von 50+1 ist, dass kuyt / ibrahimovic und andere granaten in der bundesliga spielen, dann bin ich dafür!

  • User
  • 04.05.2009 09:34:03 calimero

    der griff in die tafelsilber-kiste wird doch jedes jahr von einigen vereinen zur verbesserung genutzt.
    kann mir mal jemand den unterschied zum hier und jetzt erklären? ist das nicht schon alles so, nur ohne regelungen?
    ist es nicht so, dass sich jeder soviel abhängig machen kann, wie er will? und das auch tut?
    der fussball ist doch in vielen aspekten eh schon eine farce. als wenn es je wieder besser werden wird, oder sich nicht irgenwer anderes eine neue regelung zum geld scheffeln ausdenken würde, die evtl. noch beschissener wird?
    soweit ich verstanden hab, will kind mit der liga eine lösung finden, aber keiner hat bock auf ihn und seine vorschläge, also macht er den nächsten schritt. würd ich auch so machen, wenn ich was erreichen will.

  • User
  • 04.05.2009 12:23:50 UrmelAusmEis

    Cali, wenn auf Dich, aber insbesondere auf Deine Vorschläge, keiner Bock hat (obwohl Du tagein-tagaus erzählst, dass das für alle eine Besserung sein soll) - solltest Du dann nicht stattdessen mal darüber nachdenken, warum die anderen diesen "Segen" ablehnen?

    Soll das blöde Kind halt entweder die gemeinsam demokratisch beschlossenen Spielregeln der Liga akzeptieren - oder einfach seine eigene Liga gründen. Dieses "entweder wir einigen (!) uns auf meinen (!!!) Vorschlag, oder ich verklag Euch" finde ich asozial (im wahrsten Wortsinn), egozentrisch, und sieht mir nach einem ziemlich miesen Charakter aus (Stichwort: den Mehrheitswillen nicht akzeptieren wollen).

    Dies mal davon unabhängig, dass ich seine Idee für scheißgefährlich halte.


    Denn der Tafelsilberkistengriff, liebes Küken, wurde ja gerade noch nicht genutzt. Das Tafelchromagan, klar, das ist vielerorts längst verramscht, aber diese Verkäufe haben die Vereine nicht in eine unumkehrbare Abhängigkeit gebracht. Noch dürfen die Vereine selbst über ihr Schicksal bestimmen. Das Silber ist die Eigenständigkeit, und die ist noch da.

    Wie wird es denn laufen, wenn sich Kind durchsetzt? Einige Vereine werden den Schritt schnell und feiwillig vollziehen, kurzfristig einen finanziellen Vorsprung durch bessere Spieler haben. Andere Clubs werden dadurch ins Hintertreffen geraten, früher oder später diesen Schritt wohl gezwungenermaßen unfreiwillig beschreiten. Nach ca. 10 Jahren hat sich jeder von seinem Silber getrennt - alle Vereine gehören sich selbst nur noch zu ein paar % oder überhaupt nicht mehr, und trotzdem gibt es 2,5 Absteiger und nur 6 Teams kommen in den Europapokal. Der Verkauf der Anteile hat also für eine Dekade die Machtverhältnisse ein bisschen durcheinandergewirbelt, zehn Jahre lang ein paar Spieler, Manager, Funktionäre und Berater scheißreich gemacht, und am Ende ist für die meisten alles genauso wie zuvor - davon abgesehen, dass sie nicht mehr alleine über ihre ureigensten Angelegenheiten entscheiden können.

    Und erzähle mir bitte keiner, dass Fußballfunktionäre mit diesem neuen Spielzeug gewissenhaft umgehen würden. Der Herr Kind vielleicht, weil er unter Beobachtung steht und sich seinen Investorenpool im Schatten bereits zusammengestellt hat. Aber sonst?
    Welcher Sportdirektor wird wohl der Versuchung widerstehen, mal zig Millionen extra raushauen zu können? Wer wird sich in diesem Moment seiner Verantwortung für einen über 100 Jahre alten Verein bewusst sein? Wer riskiert lieber den Gang in die zweite Liga, als den Wahnsinn mitzumachen? Ich kenn doch die Argumentationsmuster: "Ein Abstieg kostet den Verein langfristig noch mehr, das wirft uns um 5-10 Jahre zurück." Dass man irgendwann trotzdem zu den drei Absteigern zählen wird, ergo doppelt zurückgeworfen ist, wird ausgeblendet.


    He he, passend: m96wF

  • User
  • 04.05.2009 12:35:57 UrmelAusmEis

    Gucken wir uns doch mal die letzten paar Jahre in unseren Traditionsvereinen an. Bei so gut wie jedem Verein gab es vor gar nicht so langer Zeit den Moment, in dem selbst ein besonnener Präsident/Manager unmöglich den Anteilsverkauf hätte ablehnen können, weil eine hysterische Menge den sicheren Untergang vor Augen zu haben schien.

    Gehen wir mal die Vereine durch:

    - Wolfsburg: muss man ausklammern, denn hier gips kein 50+1

    - Bayern: hätte es vielleicht zunächst nicht nötig gehabt. "Zunächst", wohlgemerkt, später dazu mehr

    - Hertha: Hätte diesen Schritt gleich mehrfach vollziehen "müssen", eigentlich vor/nach jeder Saison. Jahrelang standen Visionen und Realität in einen krassen Missverhältnis.

    - Stuttgart: Gleich zweimal - 2001 und 2006 - stand man vermeintlich vor einem Scherbenhaufen. Nur die Trennung von fast allen "Leistungsträgern" konnte den Verein retten, "unglücklicherweise" musste man anschließend auf unerfahrene Nachwuchskräfte setzen. Freiwillig hätte diesen Schritt/Schnitt wohl niemand gemacht, statt des Wagnisses "junge Wilde" hätten sich die Verantwortlichen ohne 50+1 garantiert für den "sicheren" Weg - Anteile verkaufen - entschieden.

    - Hamburger SV: Ritt die gesamten Neunziger auf der Rasierklinge, musste sich mehrfach durch Spielerverkäufe retten. Bestes Beispiel Doll, den man unter anderen Umständen (kein 50+1) wohl kaum verkauft hätte. Schon gar nicht ein "Macher" wie Jürgen Hunke.

    - Borussia Dortmund: Keine Frage, Meier/Niebaum hätten jeden Strohhalm ergriffen. JEDEN.

    - Schalke 04: Schnusenberg und Tönnies würden genau in diesem Moment, wenn sie denn dürften, mit dem windigsten Autoschieber Kirgisiens über einen Einstieg verhandeln, wenn sie damit nur ein weiteres Jahr an den ganz großen Rädern drehen
    dürften. Aber seinen wir realistisch - vermutlich wär nix mehr zu verkaufen - Eichberg hätte schon alles verprasst, oder später Assauer.

    - Leverkusen + Hoffenheim: zählen nicht, weils hier kein 50+1 gibt

    - Werder Bremen: Schwer zu sagen, ob Willi Lemke schwach geworden wäre - und wenn nicht, ob ihn vielleicht ein anderer, "Mutigerer" Mann verdrängt hätte.

    - 1. FC Köln: Niemals wären die Kölner in den letzten Jahren mehrfach in die zweite Liga gegangen, ohne vorher alle Mittel auszuschöpfen.

    - Hannover 96: Ohne Worte

    - Eintracht Frankfurt: Jeder Frankfurter Macher vor Bruchhagen hätte ohne mit der Wimper zu zucken auch noch seine Mudda mitverkauft, um neben den zig Millionen von Octagon & Co. auch noch ein paar weitere kleine Vermögen für völlig überschätzte Fußballer verballern zu dürfen.

    - VfL Bochum: Ich kann Altegoer nicht einschätzen, aber ich tippe doch, dass er spätestens nach 2-3 Abstiegen keine Lust mehr gehabt hätte, immer die besten Leute abgeben zu müssen.

    - Energie Cottbus: Schien noch vor 4 Jahren, nach dem Abgang von Krein und Stabach so gut wie pleite. Wars am Ende dann natürlich doch nicht, aber damals wäre jede Art von "Retter" mit offenen Armen empfangen worden.

    - Arminia Bielefeld: Hätte in der Fahrstuhl-Ära bis 2004 jedes zweite Jahr schwach werden können/müssen.

    - Borussia Mönchengladbach: War nach dem Abstieg 1999 fast pleite, auch 2007 und in diesem Moment wäre die Verlockung von frischem Geld nicht gerade klein.

    - Karlsruher SC: Wer dumme Ziele ausruft wie Expräse Schmieder ("KSC 2000"), hätte für diese dummen Ziele auch dumme Dinge getan. "Gute" Gründe für solche Harakiri-Aktionen hätte es in jedem Jahr seit 1996 zu genüge gegeben.

    Zurück nach oben ->
    - FC Bayern: Hätten sich alle Konkurrenten in den letzten Jahren fremde Investoren ins Boot geholt, hätten auch die Bayern diesen Schritt wohl nicht vermeiden können.



    Dieses Spielchen kann jetzt jeder auch noch auf die Zweitligisten anwenden - dort wäre das Bild exakt das Gleiche. Einzig in Freiburg wird seit langem sehr solide gewirtschaftet, doch womöglich hätte man sich analog zum FC Bayern trotzdem nicht lange gegen den Verkauf sträuben können.


    Also, in praktisch jedem der derzeitigen Profivereine gab es in den letzten 10-15 Jahren eine Situation, in der ein Investoreneinstieg die vermeintlich einzige Lösung gewesen wäre. 30 dieser 36 Clubs würden nächstes Jahr trotzdem nicht Europacup spielen. 18 würden nicht einmal erste Liga spielen. Ein guter Teil der Clubs würde also mal wieder die Ziele verfehlen, eigentlich ja nix Neues. Nur dieses mal eben auf Pump, unter dem unumkehrbaren Verlust der Eigenständigkeit.
    Ein einziges gutes Jahrzehnt hätte ausreichen können, um die in durchschnittlich gut 100 Jahren Vereinsgeschichte geschaffenen - nicht nur ideellen - Werte für immer zu vernichten.


    50+1 hat diese Zersetzung bisher verhindert und würde sie weiterhin verhindern. Um welchen Preis? Praktisch umsonst!
    Denn das viele frische Geld kommt ja nicht uns Fans zugute, oder dem Fußball allgemeim. Nein, es fließt in ganz wenige, schon jetzt prall gefüllte Taschen. Fünf, sechs exzessive Lohnrunden, das übliche Spiel von Angebot und Nachfrage, dann ist das zusätzliche Geld auch wieder verpulvert, und das Gejammer geht von vorne los.

    Dieses Geld will ich nicht, wgen der Risiken und Nebenwirkungen, und der Fußball braucht es nicht. Denn ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es in den allermeisten Fällen ja auch ohne den Silberverkauf trotzdem irgendwie wieder aufwärts gegangen ist. Es hat halt den harten Weg erfordert - sanieren, sparen, Neues aufbauen, Kosten abbauen. Den Weg, den kein Vereinsverantwortlicher selbst freiwillig einschlagen würde, weil er länger und steiniger ist und auf dem Boulevard wenig Glanz einbringt. Der Weg, bei dem aber jeder Vereinsverantwortliche dankbar sein kann, wenn ihn seine Vorgänger einst alle eingeschlagen haben.

  • User
  • 04.05.2009 12:40:20 saloth sar

    was mich vorallem stoert ist, dass niemand dran denkt wie's denn weitergeht.
    bleiben wir beim beispiel h96 und kind und unterstellen dem herren mal nur gutes. er wird hauptanteilseigner des vereins, vielleicht sogar seine hoergeraete firma.
    er macht viel geld locker und bringt langfristig erfolg nach hannover. aber irgendwann ist der herr kind alt und wird das zeitliche segnen, danach ueberneimmt ne inverstorengruppe seine hoergeraete firma und beschliesst, dass man zum hoergeraete verkaufen eigentlich keinen fussballverein braucht und will diesen dann verkaufen. und genau da ist fuer mich das problem, weil da der verein (sprich die mitglieder, die noch beim ersten verkauf darueber wachen konnten, dass ein 'guter' investor ins boot geholt wird) dann naemlich gar keinen einfluss mehr drauf hat, wer denn nun die 50+1 kauft.

  • User
  • 04.05.2009 13:23:46 calimero

    vielen dank für die erklärung. hört sich plausibel an.
    was soll man jetzt aber machen? da ist ein irrer, der bereit ist das klären zu lassen und wenn er nicht grad ganz fett blufft, könnte das doch in die falsche richtung gehen. ignorieren ist wohl fehl am platz, der typ meint es ernst. also sollte man doch an einer gemeinsamen lösung arbeiten. ich kann mir garnicht vorstellen, dass er denen was hingelegt hat, was so angenommen werden muss. ich hab es so verstanden, dass das ein vorschlag sein soll.
    man sollte jetzt erstmal einen schönen ausschuss bilden, und die sache aussitzen:-)

  • User
  • 04.05.2009 14:36:27 UrmelAusmEis

    "ich kann mir garnicht vorstellen, dass er denen was hingelegt hat, was so angenommen werden muss."

    Genau das ist sein Ansatz. Sekunde, ich such mal eben den Beleg:

    "Für den Fall, dass man nicht zu einem Konsens kommen sollte, drohte Kind zum wiederholten Mal mit einer Klage. »Eine Zwei-Drittel-Mehrheit ist dafür nötig. Wenn es die nicht gibt, werden wir eine Rechtsklärung herbeiführen«, sagte Kind am Rande der Sportartikelmesse ISPO in München."

    Und im Text sagt Kind dann auch noch recht genau, welchen "Kompromiss" er (!) sich (!!) überlegt hat.

  • User
  • 04.05.2009 16:06:08 calimero

    noch steht da ja konsens.
    aus mir bekannten soz-päd. kreisen weiß ich,
    dass das viel besser ist, als ein kompromiss.
    ich dachte auch, es geht darum, darüber zu entscheiden, ob er angehört werden soll, nicht etwa über seine idee endgültig zu entscheiden.
    nun ja, ich gebe zu, dass ich da nicht ganz durchblicke und glaube, dass kind zwar ein top geschäftsmann ist, aber mehr kann ich auch nur aufgrund der presse glauben oder auch nicht.
    er macht auf jeden fall den eindruck, dass er nicht so die stärken im zwischenmenschlichen hat.

  • User
  • 04.05.2009 23:46:37 Kassad

    Im VfB-Forum hatte ein User zu dieser Problematik einen schönen Text von Stefan Minden (Rechtsanwalt der Fanabteilung von Eintracht Frankfurt) aus der Zeitung gepostet - hab leider keinen Link dazu. Neben vielem was hier schon erwähnt wurde, hat er eine Sache aufgeführt die schwerwiegend sein kann.

    Die Investoren, wenn sie kommen und die Mehrheiten der "Unternehmen" übernehmen, werden ja zwangsläufig in die DFL einsteigen und dort auch mitbestimmen, geht ja um ihre Ver... Unternehmen.
    Damit könnten ganz schnell alle beschränkenden Regualarien der Vergangenheit angehören, z.B. die Lizenzvergabe.
    Noch schlimmer wirds, wenn die Investoren keinen Bock auf Verluste durch Abstieg haben und a là Seria A einfach eine neue Liga aufmachen (am besten ohne Abstieg) - ich gebe zu, das mit der neuen Liga ist etwas sehr schwarzmalerisch, aber das mit der Mitbestimmung bei der DFL sicherlich nicht.

  • User
  • 05.05.2009 00:03:57 DerBotschafter

    Link ...ist zwar aus nem anderen Forum, (die Quelle wurde von der FR leider entfernt) aber ich glaube um diesen Artikel geht es.

    Dazu muss man aber sagen, dass das ganze doch sehr negativ ausgelegt und schwarzgemalt dargestellt wird. Wenn man einige Leute über die DFL reden hört, könnte man meinen die hätte da nur Schimpansen sitzen. Ich weiß nicht, ob sowas wirklich weiterhilft.

  • User
  • 05.05.2009 00:12:22 Kassad

    @DerBotschafter
    Vielen Dank für den Link.
    Jupp seh' ich ähnlich, dass es sehr negativ dargestellt wird bzw. überzogen, um sicherlich anzuecken.

    Zur DFL: Nein, die machen wirklich gute Arbeit, zur Zeit. Jedenfalls soweit ich das beurteilen kann. Es geht um die vielen möglichen Auswirkungen, wenn 50+1 gekippt wird. Ich wollte einfach noch eine weitere aufzeigen und das Argument, dass mit der Lizenzsierung vieles einzudämmen wäre, etwas entkräften.

  • User
  • 05.05.2009 11:06:47 UrmelAusmEis

    Die Lektüre des FR-Artikels bestätigt mir mal wieder, was ich schon lange denke: Es müsste viel mehr Fußballfunktionäre geben, die wie Heribert Bruchhagen denken.

  • User
  • 05.05.2009 11:10:55 saloth sar

    denken ueberhaupt waere schon mal ein anfang

  • User
  • 06.05.2009 11:14:32 Chrischel9000

    Urmel, gute Darlegung - kann man so direkt nicht viel drauf erwidern.

    Will dich jetzt nicht herausfordern, aber kannst du noch kurz die Position der Mitglieder und Fans bei deiner Verinsauflistung durchgehen?
    Würde mich wirklich interessieren, ob da in den Notlagen die Fans bereit waren, die Einbußen zu tragen oder ob da nicht auch Rufe nach Rettern laut wurden.

    Der Verkauf von Tafelsilber und Investoreneinstieg erfolgte ja Jahrelang in Form von Vermarktungsrechten, Stadien, Verpfändungen usw. - sozusagen durch die Hintertür. Und genau das wäre ja bein einer klaren Regelung bezügl. Investoren nicht mehr nötig, da man offen und klar zeigen könnte, wer wie an einem Verein beteiligt ist.

    Das Argument bezügl. DFL und der zu kippenden Lizenzvergabe sowie eines drohenden Franchising-Spielbetriebs sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Allerdings denke ich dass sowas absolute Zukunftsmusik ist und sich in diesem Fall ein enormer Widerstand formieren würde, der jeglichen Franchising-Ansatz im Keim ersticken würde.

    Mal ein anderer Ansatz noch für diese Diskussion:
    Ich bin der Meinung, dass ein Salary Cap auf europäischer Ebene diese ganze Thematik in Deutschland unter einem ganz anderen Licht erscheinen lassen würde, da die unbegrenzte Investition in Spielergehälter damit sinnlos ist und sich eine neue Ausgeglichenheit entwickeln würde.

  • User
  • 06.05.2009 15:43:51 monssolis

    Selbst wenn nicht alle Fans dafür sind - geh mal davon aus, dass jene dann aber die lauteren Schreier sind. Wie eben an der Aldi-Kasse. Plötzlich eine lange Schlange, aber weil es wirklich von einer Sekunde auf die andere ging, blieben die murrenden Rufe aus. Bis so ein richtiger Vorzeige-Asi lauthals auf den Plan trat und rumpöbelte. Kasse 2 - voilà. Einfach, um seine Ruhe zu haben. Gut, ich stand eh weit vorne und hatte die Sachen schon auf dem Band, aber als alter Supermarktexperte hätte ich sagen können, dass die Lage noch überhaupt nicht dramatisch war. Niemand drängte sonst von hinten nach, wenig Waren auf den Bändern und in den Wagen - in 2-3 Minuten wäre die Schlange auch so abgearbeitet gewesen. Aber wie gesagt, krakeelen lohnt sich leider viel zu oft.

  • User
  • 06.05.2009 15:45:23 monssolis

    (Nicht, dass ich generell nicht finde, dass die Kassenpolitik in den meisten Supermärkten schlecht ist - andererseits, die Preise sollen ja auch niedrig sein.)

  • User
  • 07.05.2009 15:35:16 AbteilungAttacke

    So, nachdem ich mir den Artikel im 11-Freunde-Magazin durchgelesen habe, macht es mir den Kind noch unsympathischer - kaum zu glauben aber wahr....

    @ Chrischel

    Ohne jetzt Meinungsumfragen gemacht zu haben, aber die Fans von Schalke, Bochum, Dortmund, Oberhausen und Duisburg, die ich kenne (und sei es nur vom "einmal getroffen und tach gesagt") und sich mit Kind und der 50+1-Regel beschäftigt haben (mehr als man denken möchte) haben eine dezidiert schlechte Meinung von ihm... um es mal höflich auszudrücken.

    Mag sein, dass vieles davon unreflektiert ist, aber der Konsens geht wohl dahin, Kind als einen FDP-Wählenden, geldnotgeilen, wirtschaftsschwanzgesteuerten Investitionshirntoten zu bezeichen (manches davon sind Originalzitate...)

    Der Artikel in 11-Freunde untermauert nochmal die eher schlechte Lobby, die Kind bei den Fans hat.
    Paradoxerweiser (?) hat er sie auch bei den Vereinen - man nehme nur mal die lahme Reaktion der Vereine auf seine Vorschläge.

    Der Rechtsklärung würde ich ganz entspannt entgegensehen. Das geht nämlich nicht so leicht, wie es ausschaut.
    Beim Bosmanurteil damals nahm niemand das Gemeinschaftsrecht ernst. Heutzutage wäre die rechtliche Verteidigung wohl deutlich stärker - vor allem da sich manches im Europarecht institutionalisiert hat, was vor 14 Jahren doch recht fließend war. Eines würde mich aber brennend interessieren - auf welcher Anspruchsgrundlage Kind denn seine Investorenpläne umzusetzen gedenkt, das würd mich mal brennend interessieren...

  • User
  • 07.05.2009 20:05:52 UrmelAusmEis

    Chrischtel - ich denke, es kommt darauf an, wann man die Fans fragt.

    Wenn man heute die BVB-Fans fragen würde, dann würde sich die große Mehrheit - zumindest der gut informierten Fans - gegen Kind aussprechen (ich kann das halbwegs beurteilen, lese gelegentlich das Forum Schwatzgelb.de quer). Hätte man sie vor 3 Jahren gefragt, hätten sie wohl mehrheitlich nach dem vermeintlich allerletzten Strohhalm gegriffen.

    "Würde mich wirklich interessieren, ob da in den Notlagen die Fans bereit waren, die Einbußen zu tragen oder ob da nicht auch Rufe nach Rettern laut wurden."

    Was sind Einbußen? Hätte man den BVB-Fans gesagt, "okay, ihr werdet Euch unter Thomas Doll zwei Jahre lächerlich machen, aber immerhin Schalke mal die Meisterschaft versauen und mal das DFB-Pokal-Finale erduseln" - das hätten sie wohl in kauf genommen. Da es in den Diskussionen jedoch viel mehr um die Frage ging, ob man nach dem Lizenzentzug in der Oberliga oder der Kreisklasse neu beginnen müsse...
    Du kennst die Antwort, nehme ich an.

    Das ist ja genau das, worauf ich hinaus will: Es ging eigentlich bei all diesen Vereinen dann doch wieder weiter, meist waren sie nach Überwindung der Krise sogar wieder ähnlich erfolgreich wie zuvor. Das ist der Beweis: man kann auch ohne Aufgabe der Eigenständigkeit die Pleite oder den sportlichen Untergang abwenden.
    Nur - wenn die Krise gerade mal da ist, dann will das niemand hören. Die ruhigen, besonnenen Vereinsverantwortlichen wirken schnell schwach, hilf- oder tatenlos. Es schlägt die Stunde der "Macher" - und die übliche Medienhysterie und (z.T. von der Vereinsopposition gezielt gestreute) Endzeitstimmung vermitteln zudem auch noch einen völlig verzerrten, weitaus drasmatischeren Eindruck von der Gesamtsituation.

    Gäbe es keine 50+1-Regel mehr, würde sich der Verein in genau diesem Moment für einen Appel und zwei Eier an den erstbesten Investor verramschen. Unter dem eigentlichen Wert (weil dieser in genau diesem moment natürlich besonders tief ist), ohne Bedingungen zu stellen, ohne allzu kritischen Blick auf das geschäftsgebahren des neuen Partners. Hauptsache morgen können wir auf dem Transfermarkt noch mal nachlegen.

    Und ein guter Teil der Fans wird nicht nur aufatmen - "gottseidank ist die (angeblich !!!!) sichere Insolvenz/der (angeblich !!!!) sichere sportliche Verfall abgewendet" - sondern sogar noch applaudieren, wenn in einer Hauruck-Aktion der größte Fehler der Vereinsgeschichte begangen wird.


    Ein Beibehalten von 50+1 bedeutet in meinen Augen, den Fußball vor sich selbst zu schützen.

  • User
  • 10.11.2009 11:51:58 pandrodor

    Gut ist, dass Kind sich nicht versteckt und das Urteil abwartet, sondern sich auch äußerst.

    Sonst wirkt er aber doch eher wie jemand der drumherum redet und das ist schwach, wenn es doch ein so tolles System ist.

    Wenn man Fußballvereine komplett als Investition sieht, dann wird das sicher kaum den netten alten Millionär anlocken, der nochmal was gutes tun will bevor er stirbt, sondern einfach Menschen, die auf schnelle Rendite aus sind.
    Gerade im Fußball sollte man langfristig denken und das widerspricht den allermeisten Investoren.

    Und Kind kommt wirklich naiv rüber, wenn er über die Gefahren redet. "Passiert schon nichts." *zwinker* OK dann ist ja alles gut und geklärt.

    Es gibt genug Vereine, da müsste ich mit nem Turban auf dem Kopf klingeln und die würden mich mit rotem Teppich durch die Geschäftsstelle führen.

  • User
  • 10.11.2009 15:12:20 Bergkamp83

    Ich finde Kind hat Recht. Die Bundesliga kann, wenn Sie auf Dauer 3 CL-Plätze haben will oder gar 4, sich nicht den Entwicklungen im Profifussball verwehren. Was gab es vor ein paar jahren für ein Diskussion als die 15:30 Spiele z.T. auf Freitag und Sonntag verlegt wurden. Bei jeder Veränderung ist erst der Aufschrei groß, aber über kurz oder lang gewöhnt man sich daran und findet doch nicht alles so schlecht. Natürlich gibt es Pros und Contras. Sollte man diskutieren und eine Regelung, die auf den deutschen Fussball passt ausarbeiten, anstatt das sofort zu verteufeln.
    (Bei Bild.de gibt es lustiges interview mit kind und Watzke. Was der Watzke da om Stapel lässt an unsachlichen populismus ist atemberaubend...)

    Wenn es vor Gericht geht, dann kippt die Regelung sowieso.

    Und die Gefahr, dass wir hier englische Verhältnisse bekommen besteht glaube ich nicht.

  • User
  • 10.11.2009 15:15:15 Mr Pylz

    Das bedeutet, wir kommen in die Phase der Stagnation und werden permanent irgendwo zwischen Platz 10 und Platz 15 spielen und irgendwann auch wieder absteigen

    Da beschreibt er ja sehr schön die Vereinsgeschichte von Hannover 96. So ist es nunmal und so war es eigentlich immer. Jetzt soll aber der freundliche regionale Investor kommen und mit seinem Geld dafür sorgen dass H96 in Zukunft um die internationalen Plätze spielt? Das hört sich fast schon so an als ob alle Vereine die über H96 stehen nicht der 50+1 Regel unterliegen.
    Oder dafür dass man Spieler verpflichten kann bei denen man sonst chancenlos ist wie im beschriebenem Beispiel mit dem HSV. Schatzschneider konnte damals auch nicht gehalten werden. Wenn es hart auf hart kommt wird ein Profi den Hamburger SV immer vorziehen gegenüber H96.
    Und wenn er es denn doch schaffen sollte mit Hannover mal international zu spielen dann kommt wahrscheinlich das große Wehklagen dass man international nicht mithalten kann. Das Deutschland das noch nie konnte und immer hinter den "drei Großen" stand was gewonnene Titel angeht, wird völlig außer Acht gelassen. Erst drei deutsche Vereine konnten den Landesmeistercup/CL gewinnen. Nur der BVB konnte durch massiven Geldeinsatz (und sportliche Arbeit) diesen Titel holen. Die drei Titel der Bayern in den 70ern und der des HSV 1981 waren eher auf die sportliche Arbeit zurückzuführen. Der Schrei nach mehr Geld ist eine undurchdachte Aktion der den nimmersatten Beratern in die Karten spielt.

    Herr Kind hat sein "Kind" nicht zu Ende gedacht. BULI Clubs sind alles andere als normale Unternehmen. Die Möglichkeit mit Fussball viel Geld verdienen zu können ,hat sich dieser Sport nicht ausgedacht. Dazu konnte es kommen weil ihm Millionen Menschen folgen. Diese Fans werden dann heute als "ewig gestrige" bezeichnet weil sie z.B. Fans von 1860 sind und im Grünwalder Stadion spielen wollen. Das ist doch ein logischer und nachvollziehbarer Wunsch der Löwenfans. Und wenn es tatsächlich nicht machbar ist werden sie es verstehen.
    Und wenn man sich als Fan kritisch gegenüber dem "modernen Fussball" mit seiner totalen Vermarktung und seinen sterilen Einheitsarenen äußert, dann wird einem entgegnet man habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Man schafft eine völlig neue Welt aus der diejenigen heraus müssen die einst den Weg geebnet haben. Die Fans. Und es funftioniert...

  • User
  • 10.11.2009 15:21:08 El Buitre

    Ich verstehe die Intension nicht, um auf Augenhöhe mit der Konkurrenz zu stehen dieselben Fehler zu begehen. In England gibt es keine Sitzplätze, dafür viel zu teure Eintrittskarten, kaum Stimmung und halbleere Stadien. Und das doch nur weil der Investor aus seiner Investition auch Kapital schlagen will.
    Und das soll erstrebenswert sein? Auf Teufel komm raus?

  • User
  • 10.11.2009 15:34:27 calimero

    nur mal so: nur weil ich manchmal scherze darüber mache, heißt das nich, dass ich dahinter stehe.
    eins ist für mich aber klar: wenn kind es nicht durchzieht, würde es bald schon ein anderer machen. das problem ist, dass er da laut gesetz usw. wohl auf der sicheren seite ist.
    eine vernünftige lösung sollte gefunden werden.
    aber dass uns eine bvb-fan die 96-welt erklären will, hat mich heute mal wieder zum lachen gebracht.

  • User
  • 10.11.2009 15:45:40 wolfsburg4ever

    würde, wenn diese regelung jetzt kippen würde, nicht jeder verein vor hannover mehr geld von investoren bekommen, sodass hannover auch mit investoren nich ins europäische geschäft käme???

  • User
  • 10.11.2009 15:47:48 noorange

    "würde, wenn diese regelung jetzt kippen würde, nicht jeder verein vor hannover mehr geld von investoren bekommen, sodass hannover auch mit investoren nich ins europäische geschäft käme???"

    Bitte jetzt nicht versuchen, auch noch logische Schlußfolgerungen zu ziehen!

  • User
  • 10.11.2009 15:54:52 calimero

    dachte ich auch zuerst, aber wer ist schon so blöd und steckt geld in den bvb oder in schalke?

  • User
  • 10.11.2009 15:57:08 calimero

    oder lautern?

  • User
  • 10.11.2009 19:03:35 El Buitre

    Häh, wasn das fürn Scheiß? Hier stehts auch Link

  • User
  • 10.11.2009 19:37:48 UrmelAusmEis

    32:1. Das nenn ich mal ne Klatsche. SO, Herr Kind, und ab jetzt bitte Kopf geschlossen halten. Danke.

  • User
  • 10.11.2009 19:47:41 El Buitre

    Mal sehen.. Er hat ja für diesen Fall eine Rechtsklärung vorausgesagt.

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