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23.09.2008

Hopp soll seinen Mann stehen

Der Fußball ändert sich nie

Text: Stefan Schwaneck  Bild: Imago

Für Stefan Schwaneck besteht der Reiz des Fußballs besonders aus den Anfeindungen des Gegners. Trotzdem möchte sich der Autor im Namen aller Fans von Borussia Dortmund für die Schmährufe gegen Dietmar Hopp entschuldigen.

Hopp soll seinen Mann stehen - Der Fußball ändert sich nie


Nach einer turbulenten Woche, die zahlreiche Höhen und Tiefen für die Fans Borussia Dortmunds bereit hielt, führte uns der fünfte Bundesligaspieltag ins beschauliche Mannheim. Die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH hatte geladen, knapp 7000 Borussen waren zum fröhlichen Beisammensein angereist. Die Leistung der Borussia auf dem Rasen war mit dem Wort »erbärmlich« noch euphemistisch beschrieben, wenigstens sorgte der Gästeanhang für beste Stimmung im altehrwürdigen Carl-Benz-Stadion. Man lieferte sich am Tag des Fairplay-Gedankens ein packendes Gesangsduell mit rund 15 Fans der Heimmannschaft.



Die Begegnung stand für viele Borussen sinnbildlich für den Kampf gegen den modernen Fußball. Das Motto Tradition schlägt jeden Trend sollte wachrütteln und ein weiteres Zeichen setzen, dass sich Ungetüme der Marke Hoffenheim auch zukünftig aus der Bundesliga fernzuhalten haben. »Ihr seid scheiße, wie der S04!« war da noch eine der höflicheren Unmutsäußerungen.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für dieses Verhalten entschuldigen. Denn wie selbst ihr, liebe Anhänger der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH, bereits mitbekommen haben dürftet: NIEMAND ist so scheiße wie der S04 - auch ihr nicht.

Ungeschliffen und roh

Leider gab es aber wieder einmal Personen aus dem Umfeld des Vereins, die über das Ziel hinaus schossen. So sah sich unser Präsident und »Anwalt der Fans«, Dr. Reinhard Rauball, in seiner basisnahen Art dazu veranlasst, sich noch während des laufenden Spiels im Namen von Borussia Dortmund für das Verhalten der Fans zu entschuldigen. Dabei missachtete er jedoch den tiefen Wunsch seiner Anhänger und Vereinsmitglieder: die Ächtung des Provinzclubs aus dem Kraichgau.

Damit wir uns richtig verstehen: nichts läge uns ferner, als derartige Schmähgesänge schön zu reden oder ihnen gar so etwas wie Niveau anzudichten. Dennoch legte der Gästeblock in Mannheim nur das Verhalten an den Tag, das seit eh und je im Fußballsport zuhause war: Emotionen, leidenschaftlicher Support, Provokationen und Anfeindungen in Richtung des Gegners. Diese Werte sind es, die den Reiz unseres Sports ausmachen und bereits seit vielen Jahren die Stadien unseres Landes in Tollhäuser verwandeln - ungeschliffen und roh, wie sie manchmal auch sein mögen.

Uli Hoeneß, Olaf Thon, Lothar Matthäus, Hasan Salihamidzic oder Christian Wück - sie alle hatten in Dortmund einen schweren Stand und wurden bei jedem Aufeinandertreffen aufs Schärfste attackiert. Oliver Kahn und Luca Toni fanden gar Gefallen an den Beleidigungen der Fans, sie zogen daraus ihre Motivation, es allen zeigen zu wollen. Wer erinnert sich nicht an die wütenden Beschimpfungen der Bremer Fans in Richtung Uli Hoeneß, als Klaus Allofs vor einem Millionenpublikum im Fernsehen jede Art der Entschuldigung ablehnte?

Ruhrpottkanaken, Asoziale oder Dortmunder Arschlöcher

Und wie sieht es aus mit den Fans? Sie werden regelmäßig als Prunkstücke ihrer Vereine bezeichnet, immer wieder als beste Fans der Liga begrüßt und von den Sponsoren inniglich umworben. Wenigstens da müsste es doch jemanden geben, der auf eine Entschuldigung für ungebührliches Verhalten pochen sollte? Pustekuchen. In beinahe jeder Partie provozieren Spieler die Fans ihrer Gegner: sie feiern ihre Torerfolge mit Vorliebe direkt vor deren Augen, zeigen ihnen hasserfüllte Gesten oder haben gerne mal eine Beleidigung für sie parat.

Seit langem ist es für uns Borussen Gang und Gäbe, in den Stadien der Bundesliga mit »Scheiße BVB« oder als »BVB Hurensöhne« begrüßt zu werden. Nicht einmal auf der Arbeit oder im Urlaub ist man davor gefeit, dumme Sprüche ertragen zu müssen. An beinahe jedem Spieltag werden wir beschimpft als Ruhrpottkanaken, Asoziale oder Dortmunder Arschlöcher. Wir gaben die Antwort auf dem Platz und auf den Rängen, regelten diese Angelegenheiten wie Männer. Oder, in diesem Zusammenhang wohl treffender: wie Fußballfans.

Abgesehen von den zweierlei Maß, mit denen im Fall Dietmar Hopp so gerne gemessen wird, wirkt es befremdlich, dass der Fokus ausnahmslos auf den Anhang des Gegners gerichtet wird. Schon vergangene Saison fühlte sich kein Funktionär der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH dafür verantwortlich, den Fans von Borussia Dortmund wegen der diversen Schimpfworte Bedauern auszudrücken, mit denen sie in Hoffenheim empfangen wurden. Auch diesmal streckten uns mehrere Fans der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH ihre Mittelfinger entgegen, bezeichneten uns als Wichser, Arschlöcher und sogar - für Borussen die schlimmste aller Beleidigungen - Schalker. Plötzlich alles nur noch halb so wild, weil die Vorfälle auf der eigenen Seite passierten?

Die Dortmunder Anhänger haben in Mannheim nichts anderes getan als das, was Fußballfans seit eh und je zu tun. Wir lieben unseren Sport über alles und lassen diejenigen unsere Ablehnung spüren, die ihn zu vernichten drohen. Nur weil Dietmar Hopp auf dem Businessparkett keinen Kontakt zu rauen Umgangsformen kannte, wird sich Fußballdeutschland ganz sicher nicht ändern.

Wir lehnen die Excusatio Hopp entschieden ab.


Dieser Text erscheint mit freundlicher Genehmigung von www.schwatzgelb.de






Kommentare

  • User
  • 24.09.2008 01:45:25 Bernie Blindmann

    recht hat der gute mann. beim revierderby wurde ein transparent mit "tod und hass dem BVB" gezeigt. und hat da irgendein hahn nach gekräht? NEIN! und warum nicht? weil das zum fussball halt dazu gehört wie der ball.

    und überhaupt... sollen wir jetzt alle zwei wochen das weinen anfangen, weil der hopp mal wieder beleidigt wurde? ich will sicher nicht bestreiten, dass mancher fan über das ziel hinausschießt, aber ich finde die diskussion lächerlich. auch vor hopp haben schon viele beleidigungen von den rängen aushalten müssen (bestes beispiel ist meiner meinung nach gerald asamoah) und haben es überlebt. wird man mit einem zehnstelligen betrag auf dem konto dünnhäutiger? tja vielleicht, denn einen verein kann man kaufen, zuschauer kann man anlocken, aber (echte) fans sind unbezahlbar.

  • User
  • 24.09.2008 06:45:43 drerwin

    Ich stimme diesem Artikel in nahezu allen Belangen zu. Und ich glaube auch nicht, dass Herr Hopp diese Fankultur abschaffen möchte.
    Aber 2 Sachen: Bei allem Getöse und allen Beleidigungen und Beschimpfungen gibt es immer eine Grenze. Die wird jeder anders definieren, aber es gibt sie. Bei einem Fadenkreuz mit "Hasta la vista Hopp" a la Schwarzenegger ist die Grenze für mich überschritten.
    Und 2. richten sich die Emotionen der Fans normalerweise gegen die gegnerische Mannschaft und deren Trainer, Betreuer, etc. Oft hat das auch einen Aufhänger, z.B. hat ein Manager Scheiße im Fernsehen geredet oder ein Spieler hat übelst gefoult und wird dafür ausgepfiffen.

    Aber was hat Dietmar Hopp gemacht? Er ist weder Spieler noch Manager noch irgendetwas anderes für den Spielbetrieb, er ist nur der Sponsor. Er hat auch nichts Falsches gesagt, wüsste ich jedenfalls nicht.
    Und wofür wird er ausgepfiffen? Nur dafür, dass er sein Geld in seinen Heimatverein steckt - er hätte es sicher auch leichter machen können und einen Verein nehmen können, der schon weiter war - und damit nicht konform mit der Entwicklung anderer Vereine geht.
    Wenn in Dortmund ein Spieler für 10 Mill. gekauft würde und der richtig gut ist, würde auch keiner fragen, wo das Geld herkommt, Hauptsache der schießt seine Tore.
    Jedenfalls alles keine Gründe, jemandem den Tod zu wünschen.

  • User
  • 24.09.2008 06:50:56 DerFu

    Aber ist ist doch zugegebenermaßen unglaublich primitiv und zeugt von wenig Sachverstand, wenn Hopp zur Zielscheibe oder zum Sündenbock gemacht wird, nur weil er einen Fußballverein unterstützt, in den er persönlich und regional tief verwurzelt ist.
    Dass Chelsea Erfolge feiert hängt doch auch an den Summen, die in diesem Fall ein Herr Abramovich reinbuttert, um nur ein Beispiel der Premier League zu nennen. Und welcher deutsche Verein hat denn nicht seinen alterwürdigen Stadionnamen bereits "verpfändet"?
    Lasst die Kirche im Dorf: Hopp tut nur das, was alle machen. Aber es hat einen feinen positiven Unterschied: Hopp investiert nicht nur in Spieler, sondern in perspektivisch in Infrastruktur. Da spielt kein Robinho und Berbatov für 78 Millionen, sondern da rücken Nobodies nach, die in eine Strategie passen.
    Es täte dem Fußball wirlich gut, wenn "Tod und Hass" dort blieben, wo sie hingehörten: in den Geschichtsbüchern!
    (Und ich bin wirklich kein Fan davon, dass Hoffenheim erste Liga spielt ^^).

  • User
  • 24.09.2008 07:41:31 sgu07

    über hopp, und dass das alles ok ist was er macht, wurde an anderer stelle schon breit ausgetreten.
    aber es ist nun mal so, dass im fußball "feind-bilder" zur fan-kultur gehören. ich bin mir relativ sicher, dass es in bremen ähnliche transparente über hoeneß oder assauer gibt/gab, in frankfurt über alfons berg, in stuttgart über winnie schäfer usw.
    hopp soll sich also nicht so anstellen. das haben all die anderen auch schon überlebt. nur weil es hier einen uncoolen, reichen opa trifft, muss man beim dfb nicht durchdrehen und über maßnahmen nachdenken, nur damit man beim näxten schnittchen-essen wieder eingeladen wird.

  • User
  • 24.09.2008 08:15:30 Stinkbaer

    Oje, Schnüf, was die armen BvB Fans sich so anhören müssen und das auch klaglos tun. Mir bricht das Herz.
    Leute, Hass gehört nicht zum Fußball. Wer das meint, der hat grundsätzlich etwas falsch verstanden. Und dass Hoeneß, Allofs u.a. auch schon übelst beschimpft wurden macht die Sache ja nicht besser oder? Und jetzt heult nicht rum, dass sich einer eure beknackten Hasssprüche nicht einfach so anhört, sondern bedroht fühlt. Buhuhuu, jetzt dürfen wir nicht mal mehr ungestraft unsere Hasstiraden rausbrüllen, buhuhuuu. Ihr seid echt jämmerlich!

  • User
  • 24.09.2008 08:36:58 haibi

    auch wenn ich nicht zu 100% hinter dem beitrag stehe weil ich das verunglimpfen des gegners eher ablehne und dafür lieber meinen verein supporte muss ich doch mal sagen das mir das ganze geeier um herrn hopp tierisch auf den sack geht.
    herr hopp wurde beleidigt, herr hopp hier, herr hopp da bla, bla, bla.
    es ist gut.

  • User
  • 24.09.2008 08:44:21 betze_diaspora

    dauert ja eh nicht mehr lange, dann schmähen die dortmunder wieder ihren trainer und alles ist wieder in bester ordnung und wie gehabt.

  • User
  • 24.09.2008 08:46:13 unionchemiker

    es lag mir auf der zunge....dann geht der klopp nach gladbach und danach hoffentlich ins ausland. japan am besten.

  • User
  • 24.09.2008 08:51:12 betze_diaspora

    samoa soll auch ne reise wert sein, hab ich mir sagen lassen.

  • User
  • 24.09.2008 08:57:16 betze_diaspora

    und noch mal kurz zum thema: er soll sich mal wirklich nicht so anstellen. klar tun worte weh, aber längst nicht so wie ein stein am kopp. und hierzulande hat doch eh keiner den arsch in der hose, so ne todesdrohung auch nur ansatzweise in die tat umzusetzen. wären das jetzt die irrudicibili (oder wie immer die spinner heissen), dann gäbe es eher grund zur sorge...

  • User
  • 24.09.2008 13:01:28 AntiMöller

    Mit dem stilistischen Mittel des Fadenkreuzes arbeiten allerdings auch schon seit Jahr und Tag TV-Magazine und Nachrichtensendungen, und da geht es nicht immer um Osama Bin Laden, sondern auch um Wirtschaftskriminelle oder in der Öffentlichkeit schwer kritisierte. "Im Fadenkreuz" heißt nicht automatisch, er steht auf der Todesliste, sondern er/sie steht im Focus einer Kritik.
    Was mich sehr verwundert ist, dass hier der DFB in einer Art vorauseilendem Gehorsam -so scheint es- dem Hopp derart um den Arsch geht, dass ich hier nicht mehr an Unparteilichkeit des Zwanzigers glauben möchte. Sowas ist Gang und Gäbe, es ist Folklore (zwar auch nicht mein Stil; ich bevorzuge es, ausnahmslos meine Mannschaft anzufeuern + den Gegner mit Schweigen zu "strafen") und Hopp ist ja nicht von einem Golfball getroffen worden. Er wollte den Erfolg und kann doch nicht so naiv sein, solche Reaktionen nicht vorhergesehen zu haben. Wen er jetzt tasächlich Strafanzeige stellt, dann ist er wirklich das, was er nie darstellen wollte: ein gelangweiltes, mediengeiles Prinzesschen. Pustekuchen von wegen: "er will seiner Heimat was zurückgeben". Er macht`s nur für sich, denn sonst wäre es ja auch ein Leichtes für ihn, sich vor den Kameras zu ducken.
    Der eigentliche Skandal liegt aber in der DfB-Reaktion (interessanter Hinweis zu der Zwanziger-Verflechtung mit Hoppenheim). Die machen dadurch doch wieder eine Mehrklassengesellschaft auf: wenn andere Tribühnenbesucher (zu 1000en) beleidigt werden passiert doch schon mal gar nix. Folklore, wie gesagt. Und das sollte doch auch herzlich egal sein, was kümmert`s?
    Auf jeden Fall sollte Hopp auch noch ein bischen Kohle in eine PR-/Beratungsgesellschaft investieren, damit nicht noch so ein dämlicher Knieschuß passiert. Der ist so eitel...ist noch nie jemand auf den Gedanken gekommen, er investiert gerade in diesen verein, weil der seinen Namen im Schilde führt?

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  • 24.09.2008 13:17:37 Stinkbaer

    Oh, eine ganz große Verschwörung also! Respekt.

  • User
  • 24.09.2008 13:44:34 DerKaiser74

    Wurde irgendwie schon alles mal irgendwo gesagt, aber:

    Ich finde eben, dass ein Fadenkreuz mit dem FILMZITAT "Hasta La Vista!" darunter doch nun wirklich keine Drohung oder sonstiges ist.
    Und zum Thema: Hopp bietet doch ausser seiner finanziellen Dinge keine ANgriffsfläche. Hier schließt sich doch der Kreis. Der wird doch total unsympathisch und unnahbar dadurch, dass er eben immer wieder diese riesige Jammerei in den Medien startet. Dadurch wird es doch für die Fans noch attraktiver, immer neue Aktionen gegen Hopp zu starten.
    Hat sich eigentlich schonmal ein BVB-Fan beshcwert und ANklage eingereicht, weil er im Rahmen diverse Fangesänge als "Kanake" oder "Hurensohn" bezeichnet wurde?
    Wenn jetzt jeder Vorstand, Trainer, Spieler etc. pp. beginnt, wegen sowas ein riesen Wahei zu machen, dann reden wir hier bald über nichts anderes mehr.
    Und der Herr Hopp stilisiert sich meiner Meinung zu dem Hoch, was er ja angeblich nicht sein will: einer, der eben NICHT nur dem Fußball und seinem Verein dienen will, denn sonst würde er sowas aushalten, so als echter Fan mit etwas zusätzlichen finanziellen Mitteln.
    Ach, und dass kein RObinho oder sonst wer bei Hoffenheim spielt, soll also NUR an der total cleveren Planung liegen? Ich gebe zu, dass das Konzepot Hoffenheim Hand und Fuß hat aber ich denke auch, wenn Hoffenheim nicht Hoffenheim wäre, wäre zumindest schon ein paar Mal die Möglichkeit in Betracht gezogen worde, 1-2 ganz große zu kaufen...
    Wartet mal ab, falls die in 1-2 Jahren International spielen sollten, wie schnell da das ein oder andere verworfen wird...

  • User
  • 24.09.2008 14:30:07 knutor

    Danke! Die Lichtgestalt bringt es mal wieder auf den Punkt.

  • User
  • 24.09.2008 14:42:49 Stinkbaer

    Klar, wenn Hoffenheim nicht Hoffenheim wäre, dann wäre es nicht Hoffenheim. Und wenn Hoffenheim nicht es selbst wäre, dann würden da auch ganz andere leute spielen.
    Und wäre der BvB nicht der BvB, dann hätte er vor ein paar Jahren gerechterweise keine Lizenz mehr erhalten. Wäre Köln nicht Köln, dann hätte man aus dem Potential dort mehr gemacht, als eine Fahrstuhlmannschaft. Und ob das mit dem Fadenkreuz nun als Drohung zu verstehen ist oder nicht bleibt doch zweitrangig, denn wie Monssele es an anderer Stelle erwähnt hat, ist das nur unglaublich peinlich.

  • User
  • 24.09.2008 14:49:00 chrledig

    Am 21. September 2008 hat die am 1. Juli 1899 gegründete Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim den am 19. Dezember 1909 ins Leben gerufenen Ballspielverein Borussia Dortmund mit 4:1 geschlagen. Obwohl der BVB nie auf eine ebenso lange Tradition wie die TSG Hoffenheim zurückblicken können wird, kann er sich am 22. Spieltag sportlich revanchieren. Ich freu mich drauf. ;)

  • User
  • 24.09.2008 14:59:15 Atatenango

    Also ich fand's schon immer albern: warum muss ein Schalke Fan automatisch den BVB scheiße finden oder andersrum? Ich hab nix dagegen, dass jemand Schalke Fan ist...hätte ich auch nix dagegen wenn ich BVB Fan wäre. Warum muss man immer etwas hassen, wenn man was anderes gut findet? "Wenn Ihr nicht für mich seid, dann seid Ihr gegen mich!" Kommt Euch der Spruch irgendwie bekannt vor? So'n Schwachsinn: Hass gehört zum Fußball dazu!?
    Es gibt da auch durchaus Beispiele, wo die Fans ihren Club anfeueren ohne den gegnerischen Fans irgendwelche Scheiße entgegen zu brüllen. Seid Fan von irgendwas, seid emotional und alles was dazu gehört, das will Euch kein Mensch nehmen...aber zum Fan sein gehört nicht dazu, dass man Leute, die eben kein Fan davon sind, anfeindend.
    Ist mir übrigens auch ein Rätsel, warum sich Juden und Moslems ständig gegenseitig umbringen, oder von mir aus auch Katholiken und Evangelen...mir völlig unverständlich, mir vollkommen egal, wer welche Religion hat.
    Und in diesem Beispiel hier geht es nur um Fußball, also um ein Spiel, nicht mehr und nicht weniger!

  • User
  • 24.09.2008 15:00:19 DerKaiser74

    sry stinbaer, aber das ist Blödsinn, was du erzählst.
    Das mit Köln und auch das mit dem BvB hat nichts mit Hoffenheim zu tun...
    es geht um die Lage. findet das gleiche Konzept in Berlin oder sonstwo statt, sähe es anders, aber wer will schon in der Provinz spielen?

    Und dass das peinlich ist, kann ich so nich unterschreiben. Ist sicherlich nicht mein Stil, aber ich finde es ok. Denn wie gesagt, der einzige Unterschied an Niveau zu besagten "BvB-Hurensöhne"-Gesängen ist eben der vermeidliche Drohungsaspekt. Nur der ist eben meiner Meinung nach nicht gegeben.
    Hopp soll sich seiner SAP widmen und weiterhin ganz normaler Fußballfan sein, der in die Bresche springt, wenn finanziell Not am Mann ist, aber soll sich dann nicht so medienwirksam aufführen.

    Denn ich finde das ist, wie gesagt, der Knackpunkt. Er ist angeblich ein stinknormaler Fußballfan und doch sorgt er dafür, dass WOche für Woche aus normalen Vorgängen im Stadion eine moralische Kriminalisierung der Fangemeinschaft gemacht wird.

  • User
  • 24.09.2008 15:03:48 DerKaiser74

    kurze Ergänzung zu Ata...:
    es gehtaber ja nicht darum, was du, oder wir hier gut oder schlecht finden. Es geht einfach darum, dass das schon seit Jahrzehnten Gang und Gäbe im Stadion ist. Nicht jeder Fan ist so drauf, aber viele.
    Und mich störts nicht sonderlich. Kann ich doch für mich halten, wie ich will (zumal ich als FC-Fan eh mit anderem beschäftigt bin als den Gegner kacke zu finden).
    Nur finde ich es lächerlich, dass nun die gesamte Fan-Kultur umgekremplet werden soll, weil ein Herr Hopp sich auf den Fuß getreten fühlt.
    Das, finde ich, ist der eigentliche Skandal dabei.

  • User
  • 24.09.2008 15:08:54 Stinkbaer

    Doch, 74er, das hat etwas miteinander zu tun. München ist doch auch die allerletzte Provinz, eine Scheißstadt vor dem Herrn und dennoch spielen einige da. In Gelsenkirchen will man doch auch nicht begraben sein und es spielen einige dort. Dortmund dürfte auch nicht der Nabel der Welt sein...
    Dieses gegenseitige Hurensohngebrülle ist hochpeinlich, primitiv und dümmlich. Es gehört überhaupt nicht dazu und wird im Stadion umso lieber gebrüllt, je mieser der eigene Verein dasteht. Dass beim BvB gerade die Träume vom großen Erfolg platzen passt dazu. ich bin auch der Meinung, dass gegenseitiges auf-die-Fresse-hauen nicht zum Fußball gehört, aber würde jemand den Hopp hauen, gäbe es sicher auch genügend Leute, die ihn wehleidig fänden, wenn er den Betreffenden anzeigt. Vermutlich weil das eben zum Hass beim Fußball dazu gehört. Krank.

  • User
  • 24.09.2008 15:11:46 unionchemiker

    stinki, nun las mal deinen hass nicht hier aus, nur weil du heut abend pokal gucken musst...

  • User
  • 24.09.2008 15:16:55 Stinkbaer

    Dass München grauenvoll und tiefste Provinz ist, hat nichts mit dem Pokal zu tun, aber gar nichts. Das ist Fakt.
    Und wenn ich Glück habe, dann schlafe ich schon vor dem Anpfiiff ein.

  • User
  • 24.09.2008 15:20:36 DerKaiser74

    Wenn aber Schalke, Dortmund oder Gladbach, wie Hoffenheim, aus der 3. hochkommen, egal wie Kohle dahinter steckt, kommt trotzdem keiner. Darum ging es mir.
    Und München halte ich jetzt nicht für DIE Provinz... Also ehrlich...

  • User
  • 24.09.2008 15:21:00 Atatenango

    @Kaiser: wer sagt das, dass das dazugehört? 1. war das nicht schon immer so! Ich gebe zu, dass ich kein großer Kenner des englischen Fußballs bin und derer Fankultur, ich meine aber mal gehört zu haben, dass sich die meisten Fans dort eher auf ihren eigenen Verein konzentrieren als gehässig gegen den anderen zu sein. Ist vermutlich vereinsabhängig, oder? 2. und selbst wenn, nur weil schon immer irgendwas so gewesen ist, heißt das nicht, dass es auch immer so bleiben muss. Ich fahr schließlich auch mit dem ICE nach Berlin oder sonstwo hin und nicht mit der Pferdekutsche!

  • User
  • 24.09.2008 15:26:55 annasonne

    @ata: in einer in den 80ger durchgeführten studie zu den fangesängen bei everton (ich glaube es war everton) gab es vielfache varianten der drohungen gegen gegner. auf die fresse hauen, die frau vergewaltigen, kehlen aufschlitzen, alles dabei. nur mal so.

    ich kann nachvollziehen, dass dem hopp dieses transparent nicht gefällt. das ist sein gutes recht. das isn scheiß ding, und das geht gar nicht, nicht nur weils über ne geschmacksgrenze hinaus geht, sondern auch weils auf eine bestimmte person gerichtet ist.

    den vom dfb ausgegebenen welpenschutz für hopp gegenüber kindergartenbeschmähungen find ich trotzdem, ums mal charmöse auszudrücken, töricht.

  • User
  • 24.09.2008 15:28:06 unionchemiker

    wie oft zitiert die frau eigentlich noch ihre eigene diplomarbeit!? die will keiner kaufen!!!

  • User
  • 24.09.2008 15:32:23 Stinkbaer

    Nun, meistens redet er ja nur Müll, der Uschi. Aber in diesem Falle könnte was dran sein...

  • User
  • 24.09.2008 15:32:52 knutor

    Es lebe die friedliche Revolution in den Fußballstadien. Ab sofort sollten nur noch Herzchenchoreografien, von den Ultras aufgeführt werden, in denen man sich mit anderen Vereinen auf eine "niveauvolle" Art und Weise solidarisch zeigt und wenn die eigene Mannschaft ein Spiel verliert werden Kommentare, die Aggression ausdrücken könnten strafrechtlich vom DFB verfolgt. Also ehrlich, manche hier sollten sich vielleicht doch lieber dem "Mensch Ärger dich nicht" spielen widmen, obwohl, könnte ja Anfeindungen geben...

  • User
  • 24.09.2008 15:34:12 Haensgen vom Deich

    Du siehst schwarz-weiß wie'n Dalmatiner beim Schach!

  • User
  • 24.09.2008 15:50:59 knutor

    Das mein Kommentar etwas polemisch daher kommt, ändert nichts daran, dass Hopp auf nem Banner mit Zielscheibe und "Hasta La Vista Hopp" nicht gerade ne Morddrohung ist. Oder werden durchgestrichene S04-Logos auf der Süstribüne(, die da jeden Spieltag hängen bzw. gezeigt werden, net nur beim Derby) strafrechtlich verfolgt?

  • User
  • 24.09.2008 15:53:07 annasonne

    ist ja schon gut, die damen vom grill, ich sach ja schon nix mehr.

  • User
  • 24.09.2008 15:59:37 knutor

    Hopp ist vielmehr das Gesicht eines Vereins, der bisher nicht so wirklich eins hatte. Der BVB wollte die abschießen (!Vorsicht Symbolik!). Hat nu dooferweise net geklappt...

  • User
  • 24.09.2008 16:01:54 Atatenango

    Mensch, halt doch mal die Fresse, sonst hau ich Dir eine rein!

  • User
  • 24.09.2008 16:06:16 knutor

    Pass besser auf du, oder ich lass dich strafrechtlich verfolgen.

  • User
  • 24.09.2008 17:22:50 paolosousa

    Mäzene gehören seit jeher zum Fußball, das als "modern" zu bezeichnen ist Blödsinn. Hopp ist halt der erste, der so ein Ding mit einem "Dortverein" abzieht.
    Aber jetzt ist er halt in der Bundesliga, d.h. er muss mit den Anfeindungen leben. Ich habe zumindest nie gehört, dass in England ein Abramovic, in Italien ein Berlusconi, Agnelli oder Moratti, in Spanien ein Sanz vom jeweiligen Verband in Schutz genommen werden muss. Und die Beschimpfungen sind da sicher auch nicht ohne!

  • User
  • 24.09.2008 18:34:53 oberhofer

    Überzogen und lächerlich von beiden Seiten. Ein ganz dummer Junge, der das Plakat hochgehalten hat, ein 19-jähriger Lümmel. So einen als Milliardär Hopp anzuzeigen und verfolgen zu lassen, finde ich nicht souverän, dünnhäutig und genauso peinlich wie das Plakat und den Lümmel.

    Unentschieden auf ganz niedrigem Niveau, masagn.

  • User
  • 24.09.2008 20:11:23 bolod

    "Dieses gegenseitige Hurensohngebrülle ist hochpeinlich, primitiv und dümmlich. Es gehört überhaupt nicht dazu und wird im Stadion umso lieber gebrüllt, je mieser der eigene Verein dasteht."

    Ich erlaube mir mal einen Gedanken. So kritisch man der Sache Hoffenheim gegenüberstehen muss und so fair man dieses Modell behandeln sollte, glaube ich, dass Hopp deswegen zum Feind wird, weil er dem modernen Fan etwas bestimmtes weg nimmt: Das gewisse Quentchen Selbstbewusstsein.
    Wenn ich all die Jahre zurückschaue, waren heissblütige Fans mit ihren Beleidigungen immer präsent. OK: ich komme aus einer BL fernen Gegend, kenne direkt nur Kreisliga, aber all die Diskussionen, Frotzeleien und was weiß ich noch nicht alles, hatten ein gewisses Niveau und eine gewisse Grenze.
    Natürlich waren die Leute auch stolz auf "ihren" Verein und fühlten sich als Teil davon, aber: sie hatten auch ohne diesen Verein eine gewisse Präsenz.
    Und heute? Seit Jahren beobachte ich, dass die nachgewachsenen Fans immer stärker das Gefühl brauchen, Fan dieses einen Vereins zu sein. Ich möchte nicht sagen, dass man sich "cool" fühlt, aber man merkt schon, dass viele, wenn sie aus dem Fanblock zu Hause angekommen sind ein gewisses Leuchten in den Augen haben "Ja, ich bin ein Teil davon und wir sind so toll."
    Zugegeben, so viel anders denken die "alten" Fans nicht, aber ist es nicht so, dass die jungen Leute auf eine etwas andere Art angesprochen werden. Ich habe das mal so beschrieben: "Das Spiel war scheisse, wir haben keine Perspektive, aber ich habe 25 mal mit "Du dummer Wixer geschrien" und jetzt fühle ich mich gut.
    Dieses "ich pushe mich für die nächsten Wochen" bezeichnet man dann als Teil der Tradition des Vereins.
    Und jetzt kommt da ein Hopp, sorgt dafür, dass ein kleiner Verein seine Sache ordentlich macht... . Ein Verein ohne Tradition!
    Die haben niemand, der sich mit "Du Wixer" sein Selbstbewusstsein poliert. Deshalb aber mal ehrlich:
    Hätte ein anderer Neuling die gleichen Chancen?
    Ich glaube nicht! Wenn ich mir zm Beispiel anschaue, wie FCK-Fans die Wertigkeit eines Vereins nach der Stimmung im Stadion bewerten (auf den Punkt gebracht brauch man also keinen Ball sondern nur genug Primaten zum brüllen?), dann frage ich mich wirklich, was laufen würde, wenn Hoffenheim keinen Hopp hätte, sondern "altehrwürdig" das Ziel erreicht hätte, die Situation (weniger als 3.000 harte Fans, noch kein Stadion, 3.900 Seelengemeinde) aber gleich wäre.
    Deshalb: Für mich ist das Fangetue schon lange völlig überzogen.
    Da ich in KL wohne, finde ich es auch immer wieder interessant, wie ältere Menschen über die Westkurve - zumindest über Teile - meckern und inzwischen das Niveau beklagen.
    Vielleicht ist ein Hopp wirklich dünnhäutig. Vielleicht hat U. Hoeness auch den besseren Psychologen, bei dem er seine Kram über die Gesänge ausheulen darf.
    Vielleicht wurde aber inzwischen auch wirklich eine Grenze überschritten und Herr Hopp ist der erste, der sich traut, etwas gegen das Primatentum zu sagen?

  • User
  • 24.09.2008 23:40:13 Gandalf

    Vielleicht hast Du einfach Recht!

    Wie an anderer Stelle schon gesagt: eine Beleidigung, eine Bedrohung kann strafrechtlich verfolgt werden, und daher ist es dem Hopp sein gutes Recht, dies zur Anzeige zu bringen; zahlt ja genug Steuern.

    Ich persönlich tue mich sehr schwer mit dem Fan-Gehabe (aktuell: warum müssen sich Paderborn und Bielefeld hassen? Vollkommen schwachsinnig, ick schiebs mal uff den OWL-Intellekt), warum geht den Kindern einer ab, wenn sie andere Kinder als "Hurensöhne" etc. beleidigen dürfen?

    Ich will sicherlich keine Athmo wie bei Nbg-S04, wo sich alle lieb haben, aber ich gehe inzwischen selbst bei Spielen des SCP auf die Gegentribüne, da mir das bekloppte Gelalle der Hahaha-Hardcore-Fans ziemlich uffen Sack geht.

    Ich wäre übrigens auch ziemlich dünnhäutig, wenn mir dieser Vogel das Plakat vor die Fresse gehalten hätte - und dann wäre ich SEHR dünnhäutig gewesen---grade diese Feiglinge aus der Menge heraus nerven ohne Ende.

  • User
  • 25.09.2008 12:19:03 Atatenango

    Ich muss ja nochmal sagen, dass ich es genauso albern finde als S04 Fan den BVB hassen zu müssen (oder andersrum) als z.B. als FCN-Fan automatisch auch Schalke gut finden zu müssen (oder andersrum). Nur weil sich da irgendwelche Leute mal ausgedacht haben, dass da jetzt ne Fanfreundschaft besteht? Deswegen muss ich persönlich die doch noch lange nicht gut finden (hassen muss ich sie natürlich auch nicht!)

    Egal, vielleicht ab vom Thema, aber ist ja auch alles gesagt jetzt, oder?

  • User
  • 26.09.2008 10:24:29 gygax

    Muss man doch nicht. Es gibt ja keinen Kriterienkatalog, der vorschreibt, was einen zum Fan macht. Die einen finden es albern andere Vereine zu lieben/hassen, für die anderen gehört das dazu. Die einen kommen mit Trikot und Schal ins Stadion, andere "leben" ihren Verein jahrelang in zivil vor der Glotze. Es gibt Traditionalisten, Ultras, Kutten, Hooligans, Couchpotatoes, Fussballintellektuelle, kleine Kinder, alte Männer mit Kontaktlinsen udnd Udo Lattek, sie alle sind Fans. Das is doch das schöne und simple daran, man erklärt sich selbst zum Fan und niemand kann einem das wirklich absprechen, weil es keine Fan Handwerkskammer gibt, die Prüfungen abnimmt.

  • User
  • 26.09.2008 10:29:49 calimero

    sehr schön erklärt:-) handwerkskammer....
    leider verstehen das nicht alle so...
    ich würd aber die hools evtl. aus der liste rausnehmen

  • User
  • 26.09.2008 10:39:31 gygax

    Weiss nicht, ich denke primär sind das schon grösstenteils Fussballfans. Zwar mit der für mich absurden Neigung sich auch zu kloppen, aber wenn es nur darum ginge, könnte man es bestimmt auch billiger haben.

  • User
  • 26.09.2008 13:07:46 Atatenango

    Sehr schöner Beitrag gygax. Sehe ich im Prinzip genauso. Nur kenne ich leider auch Leute, die S04 Fans sind und scheiß BVB brüllen obwohl sie eigentlich gar nix gegen die haben (zumindest nicht erklären könnten, was sie gegen sie haben), sie also denken, nur weil sie S04 Fans sind auch automatisch gegen den BVB sein müssen...und das ist glaub ich bei sehr vielen Leuten so, und das find ich (genauso wie andersrum mit den Fanfreundschaften) albern!

  • User
  • 26.09.2008 13:25:45 calimero

    oh mann, das nervt. schicke meinen beitrag ab und werd dabei rausgeschmissen und hier steht nix.
    jetzt hab ich keinen bock mehr, so.

  • User
  • 26.09.2008 13:32:18 Haensgen vom Deich

    War wahrscheinlich eh ein ziemlich inhaltsloser Gehirnfurz... Das wird halt gleich rausgefiltert.

  • User
  • 26.09.2008 13:36:30 calimero

    das kann gut sein. is ja auch friiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiidaaaaaaaaaaaaaay yyyyyyyyyyyyyyyy!!!!!!!

  • User
  • 27.09.2008 02:25:04 Baumo

    "24.09.2008 06:50:56 DerFu

    Aber ist ist doch zugegebenermaßen unglaublich primitiv und zeugt von wenig Sachverstand, wenn Hopp zur Zielscheibe oder zum Sündenbock gemacht wird, nur weil er einen Fußballverein unterstützt, in den er persönlich und regional tief verwurzelt ist.
    Dass Chelsea Erfolge feiert hängt doch auch an den Summen, die in diesem Fall ein Herr Abramovich reinbuttert, um nur ein Beispiel der Premier League zu nennen. Und welcher deutsche Verein hat denn nicht seinen alterwürdigen Stadionnamen bereits "verpfändet"?
    Lasst die Kirche im Dorf: Hopp tut nur das, was alle machen. Aber es hat einen feinen positiven Unterschied: Hopp investiert nicht nur in Spieler, sondern in perspektivisch in Infrastruktur. Da spielt kein Robinho und Berbatov für 78 Millionen, sondern da rücken Nobodies nach, die in eine Strategie passen.
    Es täte dem Fußball wirlich gut, wenn "Tod und Hass" dort blieben, wo sie hingehörten: in den Geschichtsbüchern!
    (Und ich bin wirklich kein Fan davon, dass Hoffenheim erste Liga spielt ^^)."

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