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29.03.2007

Generationswechsel im Tor

Jünger hält besser

Text: Tobias Börner  Bild: Imago

Für die neue 11FREUNDE-Ausgabe sprachen wir mit Frank Rost über seinen Abschied aus Schalke, wo er vom 13 Jahre jüngeren Manuel Neuer verdrängt wurde. Kein Einzelfall. Wir haben die bedeutendsten Wachablösungen zusammengestellt.

Generationswechsel im Tor - Jünger hält besser


Saison 1986/1987 beim 1. FC Köln
Von Harald „Toni“ Schumacher (32) zu Bodo Illgner (19)

Der Generationswechsel im Kölner Tor wurde vor allem durch Toni Schumachers Skandalbuch beschleunigt. Sein 1987 veröffentlichtes Werk „Anpfiff“ war für ihn der Abpfiff in der Nationalelf und auch beim 1. FC Köln. Nach den vermeintlichen Enthüllungen in diesem Pamphlet entließ der FC den Nestbeschmutzer. Ab dem 19. Spieltag der Saison 1986/1987 war das Talent Illgner neuer Stammkeeper der Kölner und blieb es auch für die kommenden zehn Jahre.



Saison 1988/1989 bei Schalke 04
Von Werner Vollack (33) zu Jens Lehmann (19)

Nach zehn Spieltagen der Spielserie 1988/1989 stand der FC Schalke 04 auf einem Abstiegsplatz in der Zweiten Liga. Grund genug für Trainer Horst Frank, es mit einem neuen Torwart zu versuchen. Jens Lehmann, der aus der eigenen Jugend des Vereins stammte, übernahm die Position des Torwarts von Werner Vollack und half beim Verbleib in Liga Zwei. Später sicherten seine Paraden die Schalker Rückkehr ins Fußballoberhaus. In 34 Spielen ließ Lehmann lediglich 25 Gegentore zu. Bekanntlich ist er mittlerweile die Nummer Eins der Nationalmannschaft. Werner Vollack betreibt ein Reisebüro in Krefeld.


Saison 1990/1991 beim Karlsruher SC
Von Alexander Famulla (30) zu Oliver Kahn (21)


Alexander Famulla war seit 1986 die Nummer Eins im Tor der Karlsruher. Im November 1990, nachdem der KSC durch zwei Patzer Famullas 0:2 gegen Bochum zurücklag, wechselte KSC-Trainer Winnie Schäfer in der Halbzeitpause den Keeper. Für den Indisponierten kam ein gewisser Oliver Kahn ins Spiel. 21 Jahre jung, überzeugte der blonde Hüne rasch durch seine extreme Reaktionsschnelligkeit und wurde in der Folgezeit zu jenem comic-heldenhaften Titan, als den wir ihn heute kennen. Gerüchten zufolge betreibt Famulla heute eine Lotto-Annahmestelle.



Ergänzung zu Heft #65 04 / 2007


weiterlesen [1] [2] [3]





Kommentare

  • User
  • 30.03.2007 21:58:26 Honey05

    Den Bericht hätte man am besten auch nirgendwo
    gesehen. Total langweilig.
    Warum jammert der großteil der Frankfurter immer nur über die Fehlentscheidungen der letzten
    zehn Jahre. Traurig

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